Indiana Tribüne, Volume 21, Number 94, Indianapolis, Marion County, 21 December 1897 — Page 1

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Editorielles Im Milwaukee Herold" finden wir Folgendes im redaktionellen Theile des Blattes: Einer der Redner in einer Arbeiterversammlung machte die Bemerkung, daß einem jetzt sehr häusiz daS Schauspiel geboten werde, undeschäftigte Männer und be'vahe übermäßig beschäftigte Kinder zu sehen. Dazu stellt der St.. LouiS S!obe Democvat die Frage : Ist nicht in vielen Fällen der Grund davon in der Thalsache zu suchen, daß die Väter der Kinder zum arbeiten zu träge oder daß ihnen diese Arbeit zu geringfügig ist?" Da der Herold" jede Bemerkung dazu unterläßt, so wissen wir nicht, ob er dem Globe Demokrat" beistimmt, oder ob er seinen Lesern die Beantwortung der Frage überlassen will. Welcher Grad von Heuchelei oder Unw'sstnbeit gekört aber dazu bei einem Hinweis auf die Zunahme der Kinderarbeit eine solche Frage zu stellen. Von Seiten des deutschen KaiserS ist man daS Bramarbafiren gewohnt und hat eS im Allgemeinen aufs gegeben, sich um seine Uebertreibungen viel zu kümmern. Aber daS waS in Kiel bei der Abfahrt deö Prinzen Heinrich nach China gesagt wurde, daS geht dochwie man so zu sagen pflegt, überS Bohnenlied. Bei hifser Gelegenheit erwiderte Prinz Heinrich auf eine Anrede deS Kaisers. Dabei muh man bedenken, daß solche Reden nicht nach der Eingebung dcS Augenblicks gehalten werden. Sie find auf ihre Wirkung auf daS Volk oder wenigstens auf gewisse Klassen deS Volkes berech-

net, und deshalb vorher sorgfältig überlegt. Waö Prinz Heinreich sagte, daS war sicherlich vom Kaiser selber, wenn nicht angeordnet, doch angedeutet oder mindestens gutgeheißen. Unter allen Umständen war die Rede vom Kaiser selber redigirt. Die Zeitungen in England treiben ihren Spott darüder, daß Prinz Heinrich seinen Bru der mit erhabenster Kaiser, mächtigster König, Meister und Herr" anspricht und eS klingt ja auch lächerlich g-nug. Auch ist eS mehr als bloße Etiquette. Die Abficht, das Gottesgnaden hum lttlAVt& tft ht4f4& Mt4 I Wg-Yl"., m 4 Wenn aber Prinz Heinrich von dem Evangelium von der geheiligten Person Surer Majestät" spricht, so ist daS zwar auch bloß HerauSkehrung keS HotteSgnadenthumS, aber in so auffallender, übertriebener Weise, daß man daS Volk bedauern muß, bei dem solcher I j r ..c-. i xiuaiunniujuuj ncciungi. Der Kaiser will vom Reichstage eine Bewilligung für den Bau neue Kriegsschiffe haben und der Reichstag war in dieser Beziehung biö jetzt obfti nat. ES handelt sich darum den Reichstag unterzukriegen. Da wurde nun vor Allem mit de lächerlich unbedeutenden Hayti-Affaire ein wahrer Gottesdienst getrieben. Und weil die kleine ?kegerrepudlik. wie vorauszusehen, nachgab, that man f fcXtt. Ki 9Ulf rnUtvi 11X U19 uuill fc t. iiwui. iiv . . NUN d,e Affaire Mit China. Ein gro- " SKLLS zeigt, daß China nicht vertbeidigungSfähig ist und für die Besetzung von Kiauischau oder Kiaotschau oder wie

das Ding helfet, bat man sich wohl auch

der ZuKimmung Rußlands vorher versichert. ES 'st mckt wahrscheinlich, daß em tropfen Blut dabei fl'thei wird, wenn auch der Kai er großthuerisch hervorhob, deß er seinen einigen Bruder einsetze" und wenn erouchden Himmel zum Zeugen dafür anruft, daß Deutschland auf chinesischem Boden sein mit dem kaiserlichen Adler ge schmückte Palladium aufgexflanzt ' habe". Nicht mit Unecht bemerken englische Blätter dazu, daß die Kreuzfahrt deö Prinzen Heinrich von jesem halbwüchsigen englischen Matrosen als ein Vergnügen angesehen werden würde. Ader die Phrase besitzt auch heutzutage noch eine gewaltige Macht und vor Allem die patriotische Phrase. Wenn der Monarch daS Volk dazu bringen kann, Hurrah zu schreien, dann hat er sein Spiel schon halb gewonnen. Die Flotte soll vergrößert werben. Wilhelm hat WellmachtSgelüste, Unsterdlichkeitögelüste und da eS nicht so einfach ist, in Europa einen Kri,g deraufzudeschmören, geht man nach China und bringt das Volk zum Hurraschreien durch eine Fastnachteeomödie. Allerdingö hat.der Vorgang auch feine ernste Seite. Die wirthschaftlichen Zustande find heute derart, daß be, der VerbrauchUnfähigkeit der Volksmassen die ErHaltung und Ausdehnung d,r Industrie nur durch überseeischen Eroort, durch Beherrschung fremder Absatzgebiete möglich ist Die Aktion in China ist ganz dazu angethan in dem deutschen Fabrikanten und Grohkän.dler Traume ünftigen Riesenabsotz und künstiger R,esenprofile zu erwecken. Kau Tichau,' dessen Hasen und Hinterland Deutschland annektiit, ist dicht bevölkert. ES kann bedeutende Cinnah men abwerfen und die Handhabe für die. Erwerbung deS Mittleren China abgeben. Welche Auefichien für Waa enabsotz. Da wird daS H,rz deS Bourgeois vor Freu.de schnellen und er wird dem Kaiser seine Sch ff be willigen. Wir leben im Z?italter de Kapitalismus und in lttzter Linie wird alle? vom Geschäft btstlmmt in m WlllAVHlei!. Inland. Wetterbericht. TrübeS Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letz en 24 Stunden 33 Grad, niedrigst 36 Grad. i Gin nobler Pormann. Aev gork. 20 Dezbr. Etwa achtzig jange Mädchen, Mitglieder der Tobacco Cigarette Makers' Union of Greater New Jrk", traten kürzlich zu einer Versammlang zusammen. Bid vor wenigen Tagen arbeiteten sie in der Fabris von Seidenderg, Stiesel & Co. ES stellte sich heraus, daß tu Mädchen wegen des Vormanne? Heuu Ganz an den Streik gegangen waren. Dieser Ganz muß nach den einstimmigen Aussagen der Mqdchen ein gar böser Geselle sein Lillie. Rofie u,d Mary und wie die Mädchen alle heißen, erzahlen, anz )et tntt elner ganzen Garnitur von Spiegeln versehe,, in welchen er alle Märchen beobachten konnte, auch wenn er ihnen den Rücken zukehrte. Und eine Beaufsichtigung mittelst Spiegeln war denn doch den Mädchen zu viel. So gingen sie an den Streik und sie erklärten, nicht zurückkehren zu wollen, M die Sp egel entfernt find und mit ihnen der Vor mann. Auch wird behaupter, daß oer Vormann seinen Bruder und seine Schwester in zu auffüllender Weise be vorzugthabe. DaS kommt davon, wenn man seine Nase in Alles steckt. Webster . i t y, 3a., 20. Dezbr Am Samstag Abend fand in Wright County ein Tanzvergnügen statt, bei dem eS sehr lustig hergeaangen sein soll. daS aber dafür umsomebr daS Mißfallen deS Herrn PoftorS N. A. Forrest hervorrief, der dann auch gleich um S4istn hi n h mr l I ex. t , , gr'ff, UM seinen andächtigen Zuhörern I tut uui tm ' minin t - " v

d nichtsda Gottlose und Verwerft che iHreSj

Beginnens von der Kanzel herunter vorzuhalten, soweit war noch alleS in Ordnung, ' Als aber der erboste Pastor noch veiter fortfuhr Und schließ-

Indianapolis" Indiano, Dienstag, den 2. Dezember

l,ch sogar die Namen von zmer langen Damen nannte, die sich in der irche befanden und sie dadurch öfferitlich deschimpfte, wurde die Indignation roß. Die beiden Mädchen, zwei kräftige Jarmerö:öchter, eilten nach Hause bt wassneten sich mit Peitschen und trafen den Pastor gerade, als er die Knche verlassen wollte. G!ücktiche?seise hatte Forrest einen großen Pelzmantel i an, so daß er mit einigen schmerzhaften Striemen im Geficht davon kam. i Hagelsturm inTexaö. S t. ö o u i S. Mo., 20. Dez Aus plivater Quelle erfährt man, daß ein furch, barer Hagelstarm in T'saS herrscht. SS ist jedoch nicht möglich, ?!ShereS zu erfahren, da DallaS' im Centrum deS SturmeS liegt, und alle Drähte niederliegen. Der betreffende D'stnkt deckt jedenfalls mehrere hundert Meilen. Explodirte Kamme. New S o r k, 20. Dez. Zwei Papp, sch-chteln, die mit Celluloibkämmen gefüllt waren, kamen heute in einem Wagen der 6. Avenue Hochbahn mit einer Bampsroyre oes Wagens ,n Berührung und ,;p!odirten mit großer Gewolt. Zrvei Manner wurden durch die Erph'fion verletzt und drei Frauen fielen in Ohnmacht. 3n dem Sagen entstand eine Panik. Der Umstand, daß der Zug bei der Staton still stand und die Thüren keS WagerS offen waren, verhinderte östliche Folgen deS Unfalls. Der Wagen wurde stark beschädigt. . Eisenbahnunglück. A l t o o n a, Pa . 20 Dezember. Ein Frachtzug von 31 beladenen Wag gon?, d r heute Abend Die erge naoa dieser Stadt hinabfuhr, wurde infolge deS glatte'fizen ZustNZeS der Schienen uncontrolllrbar und machte die zwölf Meilen lange Fahrt von Gallitzin nach Älloona in zwölf Minuten. 3m diengen Bahnhofe rannte der schwere Zug mit riefiger Gewalt auf einen anderen Frachtzug, der direkt vor der Passagieistatlon stand. Ei wurden 50 Frachtmagen vollständig zertrümmert und der Passagi?rzug von HollldoySbürg, welcher auf einem Seitengeleise stand, wurde durch die Gewalt der Erchütterung umgeworfen. Der Lokomotivführer und der Heizer deS duichgebrannten Frachtzuges wur den aus der Kabine der zerstörten Lo komotive geworff und wunderbarer Weise waren sie im Stande, ohne Beistand fortgehen zu können. Die anderen Zugbeamten wurden schwer verlegt nach dem Hospital gebracht einer derselben wrd wahrscheinlich an den ttlljtenen Verletzungen stklben. Sin Bremser, RamenS Corbin wird noch vermißt. Man glaubt, daß er unter den Trümmern dt ZugeS liegt . ' ' Streikerwirren. Troy. N. g. 20, Dez, Seit dem Streif in der West Side Fyundry in Kolonie, einer Vorstadt von Watervl,et, haben öfte'S Zusammenstöße zwl'chen den Streikern und den Männern, wetcoe iyre vtae eingenommen haben, stittgefanden. Heute begaben sich die Ätreiker nach dem Hause deö Zos'ph Rodler und feuerten mehrere Schüsse aus ihn ab. Sine Kugel traf Frau Rohler im Nacken. Die WiederHerstellung der Frau ist zweifelhaft. Folgen deS Cigarrettene rauchen?. S y r a e u s e, N. S., 20. Dzbr. Peter S. McMahon, von Albany, welcher durch übermäh'geS Cigarretten rauchen um den Verstand gekommen war, stellte sich beute vor einen Sp'egel und jagte sich mit einem Revolver eine Kugel durch daS Herz. Der junge Mann war erst 20 Jahre alt. - Federation of Labor. Nash ville, 20. Dez. Die Sah. reSversammlung der American Federation of Labor erklärte sich für die Stablirung von Postsparbanken, dieß die Gründe gut, welche GomperS für sein Wegbleiben von der Lt Louiser Conferenz angab, sprach sich gegen den Finanzplan deS FinanzfekretärS Gage, erbidte die Kopssteuer i r . v t. (xi t i m . I M..f 4 t i.tl . m n h.l minn Kt. IR.anitia , uu j mi uiiw viiwivp vn viuuiiiiii ' , n .hl m l.fat.n Tii , Onnhinli w VViUUll(UltlU Deutfcde Vveifen für Weihnachtsaelchenke ,n orökter Aurwabl bei W. Kiem.rer, 7S Oft Wasbinatoa Str.

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AllslaNö. Noch immer keine Ruhe. London, 21. Dezember. Eine Depesche deö Daily Telegraph" von Wten berichtet, daß in mehreren Ka sernen PragS wahrend der letzten Tage blutige Zusammenstöße zwischen tschechischen und deutschen Soldaten stattfanden. 25 Mann wurden schwer verwundet. Die Behörden konfiSzirten die tschechischen Zeitungen, welche die Affaire berichteten. " ti Die Besetzung Port Arthurö durch Rußland. London, 20 Dez Der Correspondent der TimeS" in Peking sagt, China sei damit einverstanden, daß die russische Flotte in Arthur überwintere. und sei davoi überzeugt worden, daß dieS in seinem Interesse liege und durch die deutsche Besetzung von Ktaotschau geboten sei. Eine Depesche der TimeS" auS Shanghai sagt, die Besitzung von PortArthur werde sicher in Japan den Unwillen der öffentlichen Meinung erregen, die schon über die Besetzung von Kiaotschou erbittert sei. Eine Depesche sagt, England seien Eröffnungen bezüglich der Ausübung etne Schutzrechtes über daS Jung TseThal und den westlichen Fluß gemacht worden, und gerüchtweise verlautet, daß daS britische Geschwader in den chinesischen Gewässern in Thätigkeit sei. Die Times" sagt in einem Veitarttkel: Statt de Kaisers eiserner Faust haben wir Rußland SammetHandschuh; aber der Gr ff ist nicht mmder kräft'g und unnachgiebig. England ollte i'tjt China höflich ersuchen, der englischen Flolte dieselben Rechte in TsÄusan einzuräumen. Telegramme auS allen kontinentalen Hauptstädten zeigen, daß Rußlands Schritt als gleichbedeutend mit bauernder Besetzung betrachtet wird Und die Antwort auf Deutschlands Vorgehen bildet. Em Korrespondent in St. Peters burg sagt, eS bestehe kein Abkommen zwischen Rußland und Deutschland, und letzteres habe Rußland nur im Voraus von der Besetzung von Kioatschau benachrichtigt, nachdem sie beschlössen war. Die Nowoje Wrrmja" behauptet, Japan habe keinen Grund zur Belchwerde, da China nur russischen Sch'ss,n denselben Schutz gewähre, den e japanischen Sch ffen bisher gewährt habe. Diese Ansicht wird in Berlin nicht gethertt, wo die Blätter schon von der Möglichkeit sprechen, daß Prinz Heinrich die eiserne Faust gegen Japan zu schür. teln haben werde, hinter welchem heim? lich England stehe. Einige Berliner Blätter sprechen Besorgniß auS, aber die meisten heißen die Nachricht auS Port Arthur willkommen, weil sie die deutsche Stellung in Kiaotschau rechtfertige, wenn nicht barin der Beweis liege, daß Rußland und Deutschland zusammengehen. Merkwürdiger Weise besuchte Kaiser Wilhelm den russischen Botschafter am Freitag Abend nach seiner Rückkehr au Kiel, äußerlich um ihm zum Namendtage deö Kaisers Nikolaus zu beglückwünschen. Per Besuch dauerte eine Stunde. Man bezweifelt jetzt nicht, daß der Kaiser und der Botschafter die chinesische Angelegenheit besprochen haben. Die Pariser Blätter erklären sich, ohne sich durch Rußlands harmlose Angaben täuschen zu lassen, erfreut über die Aktion deS Alliirten Frank, rechS. Die Hauptfrage in den Wiener Ve sprechungen ist die, waS England thun werde. Die britische Flotte in den chinesischen Gewässern besteht jetzt aus einem Panzersch'ff 9 Kreuzern und 18 kleineren Kriegsschiffen. Die Beerdigung Daudet, Der Fall Efterhazy. Pari, Z0. Dezember. Da Vegräbniß Alpdonse Daudet, der am vorigen Donnerstag v'ötzlich starb. fand heute unter großer Betheiligung ... i o i k a i i Emile Zola, welcher der Feier bei. wohnte, wurde wegen seinir UterSützung der neul'chen Anstrengungen der Freunde Alfred Dreyfu. eine 1 w Öaut. lassen. augezischt. er ere sotgren ore oyne ve, Verstorbenen, sein vruder Qrap, diz

I Minister Hanotaux und Rambaud. M. .Roujon, der Direktor der Akademie der scdönen Künste; Deputationen der städtischen Behörden, deS französischen

3nitutS. der Gesellschaften der wit4(ucc, vuuipuniucn uno joui alisten und eine große Menschenmenge. Zola hielt am Grabe eine Rede. Die iädtischen Behörden von Parii haben beschlossen, eine Straße der Stadt den Namen Daudets zu geben. P ariS, 20. Dez. Man sagt, daß die Untersuchungen der gegen den Grafen Ferdinand Walsin Ssterhazy erhobenen Beschuldigungen V.ranlassung geben, die Sache einem Kriegsgerichte zu überweisen, Min Ablohnung eines Ver & ilin ft R Tf m 6.w.:n v. a räther. Havana, 20. De,. Die hiesigen Zeitungen besprachen heute in Leitartikeln den Tod deS Oberstlieutenants Ruiz in bedauernden Ausrücken, welche der allgemeinen öffentlichen Meinung entsprachen. Die offizielle Zeitung hat endlich den Autonomen. Erlaß veröffentlicht. Heute Abend fand eine große Müssendersammlung von Conservativen statt, zu welcher Delegaten auS verschiedenen Theilen des LandeS erschienen waren Dieselbe war durch ein Zirkulär deß MarquiS de Apezteguia, des Führers der spanischen konservativen Partei, berufen. DaS Zirkular besagte, die Conservativen erwarteten nur Serechtrgkeit von der Regierung. Ha van o, 20. Dez. Dr. Zertucha, früher Arzt deS General Antonio Maeeo, ist zum Bürgermeister von Bejueal. in dieser Provinz, ernannt. Zertucha war im Verlause seine L.benS Mitglied aller Parteien auf Cuba. Zu einer Zeit war er in der Vuelta Abajo Bandit und sein Ruf ist ein sehr schlechter. ES war für die Freunde Maeeo' unerklärlich, daß er Zertucha al Arzt behielt und wurde der General oft gewarnt; Maeeo pflegte aber zu sagen, . daß die Trunksucht ZertuchaS einziger Fehler sei. Al der b rühmte kubanische Führer getödtet wurde, behauptete man, daß Zertucha ihn in einen Hinterbalt geführt habe; der Doktor vetöff ntlichte aber eine lange Erklärung, in welcher er zu beweisen suchte, daß Maeeo in gewöhnlicher Weise im Kampfe fiel. Zertucha griff gleichzeitig die Ehre der anderen kubanischen Führer bitter an. Nach der Tödtung Maeeo wurde dem entehrten Doctor vsn den Spaniern erlaubt, frei umher zu gehen und e wurde gesagt, daß seine Taschen mit spanischem Golde wohl gefüllt wurden in VchlNS.NaÄriÄten. Angekommen in : New Jork: La Normandie" von Havre. Gibralta: Augusta Victoria" von New Jark. Hamburg: Pennsylvania" von New gork. Die ausfallendsten Heilungen von Scrofeln, die man kennt, find mittelst Hobd'S Sarsaporilla erzielt. Diese Mittel sucht seine Glrchen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d'S. Hood' Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gewicht. 25s. UeverdasBerliner Aerkehrsleben hielt der Stadtverordnete Bauräth Kyllmann in Berlin einen Lortrag im Grundbesitzerverein SüdWest. Er besprach die VerkehrsentWickelung in Berlin und dessen Vororten in den letzten zwölf Jahren, die die Bevölkerungszunahme bei weitem überflügelt habe. Während im Jahre 1885 in Berlin selbst bei eund 1.320.000 Einwohnern 116 Millionen Menschen durch die billigeren Berkehrsmittel Omnibusse. Pferdebahn und Damvfbahn und zwar 16 Millionen durch Omnibusse, 87 Millionen durch die Vferdebabn und 13 Millionen durch die Dampfbahn befördert wur den. betrug die Zahl der aus diese Weise befördten Personen im Jahre ! 1896 bei rund 1.720.000 Einwohnern bereits 305 Millionen, wovon 24 Milj lumen aus oen -ummüuaöciieoi riu. 1 lm. 187 Millionen durch die Pferde n 80 Millionen durch die Dampf siraienbabnen und 14 Millionen durch andere öffentliche Fuhrwerke befördert wurden 1885 benutzte darnach jeder Einwobner 83 Mal die öffentlichen aweaenfie-ilen, im Jabre 1895 da gegen schon 181 Mal. Dazukommt nocq oer srq uaxx cmwuuyc rgdzibr.

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