Indiana Tribüne, Volume 21, Number 88, Indianapolis, Marion County, 15 December 1897 — Page 1

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GRAND OPERA HOUSE.'

Donnerstag, 6. Deze.nber 8)7. . ' , v nr: rr.TYf .,5 1. VC(pifl rs ununuiiii viu-i iktt,a Luise Schmtd. Der Veilchenfresser, Lustspi: in 4 Akten von h. v. Moser. Obg,ante, IuftUI tft In Slneinnati ,d ,i2,it dm grsl,rslz, Aber di uhn, gezang,. RjaliO : : igarren sind die besten im Markt. SletS bemüht nur daS Beste meinen Kunden ia Cigarren, Tabak und Raucherartikeln zu osseriren, bittet für die Feiertage um geneigten Zuspruch Schillrr Nömlcr, 110 Ost Washington Strasse, 3ncuna Trust Gebäude. Ebenso nothwendig wie Winterkleider find Winterschuhe Die größte Auswahl finden Sie bei Jos. Karle, 73 Ost Washington Strafe. Eilzschuhe f'lr Frauen von 50c aufmärtS. amaschen für Kmder und Damm 7öc bis ZI. 25. Hausschuhe von 50c auf5rt'. Q imm'schu'ie von 25- aufwärts. Feine kalblederne Männerschuhe von $1.00 aufwärts. Ueberjchuhz von 40c anfa?arti. s?T 1M0ZART H Ali ffrfr fRl AMJt4i xaj j an; - I, M . l s X aI - - IMM "r- sr , - V'5 GWB ; M W H. I ? aLTU vlwctl . w', Va . T?ÄCiW 310Z IKT-HALLE, 37 und 39 Lud Delware Straße. Die fiteste. gi9te und f3rfte derartige taZt in Jndianap-ti. ti neu und elegant aviar Bauet, ßcbt Berttnen und ri4t'it jur d laltara von ttiMtten, Bauen. Serfavmlunqen ..unter liberalen Bkdinauvgen lur Ver ilgung. Eld-äume sür Vereine flafc jed; icit u baden. George Merrniaiia kfts&ftfc - l! .-. iS k.rPM' MPAMVVM t ' rjbiv..tvi - ;TVffTfi :- i tzMLtrsi er x . u-' - : j i 4 Office : 28 Süd Delüvärestr. ? UZt : 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlß, ?:evbon Ql 1 . Cflt ?sa und Nackt 0-csii " nur für einen guten Sana,?. k0a5rnn) Et. Adrttk7,tr Erit?Iztl j H. k ,.lrf JKrt sllsltinl.-fcf 1 ffir Mf unk nf. tfcftjliicT von IS ufCtl4. ,t, , Vi. vasazilen r?it u cothk. ,sftqiftz a 60c ufrnlrt Staren nd ?u l. Sti tzl, Oal Vllli!l b st, Ma flea. C. K Klepper, Real Rurnrntt 4V RtltcbuftUI ltf4 " ' 3ftkKt nd tchi, ett. 8SS Massachusetts Ave rsohnt der x ; Tchwoba SchrlteS : : Vonrad Heeh, bei dem man immer etwaS guteS zu trinken und zu rauchen findet. x Huvch giebt ei den ganun Tag. DkeOssice von Dr. H. PIKK und

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LditONelleS.

Ueber die Entscheidung deS pennsylvanischen ObergerichteS betreffs der Kohlensiebe schreibt die JllinoiS Staatkzeitung" Folgendes : Wenn derartige verbohrte und derknöcherte Juristen die Macht dazu be. säßen sie würden selbst die heilsamen sozialen Gesetze deS Deutschen Reiches über KrankheitS- und Unfalls-, AlterS und Arbeitsunfähigkeit Ver sicherung für null und nichtig erklären. Und gleich westvirginischen College find sie ja, wie man während deS letzen KohlengräbersteeikS gesehen hat, auch mit inhaltSbefehlen gleich zur Hand, um daS Versammlungörecht von Arbeitern zu beschränken. Die Sicherheit deS Staates und der Sesellschaft beruht namentlich auch auf dem Bewußtsein der Massen, in einem menschenwürdigen Dasein durch daS öffentliche Recht geschützt zu sein. Wenn aber durch gerichtliche Entscheid düngen, wie die oben beleuchteten, den Massen dieses Bewußtsein gänzlich genommen wird, wenn richterliche Entscheidungen selbst den staatlichen Schutz von Arbeitern gegen schnöde Verkürzung ihres Lohnes umstoßen so heißt daS in den Arbeitern jed,S Vertrauen auf gesetzlichen Schutz gewaltsam erftlcken. Und sie werden so nach und nach zu bitteren Feinden id staat lichen und gesellschaftlichen Ordnung. Derartige Erfahrungen mit dem Gerichtswesen in einer Republik müssen aus die Arbeiter ncch weit mehr erbitternd und aufreizend wirken, als in der Monarchie die kvnaftischen Ergüsse eineö von seinem eingebildeten GotteSgnadenthum berauschten Herrschers." Man sieht, selbst so konservative Blätter beginnen einzusehen, daß in Sem Gebahren der Richter eine g'oße Gefahr für die bestehende Gesellschaftordnung besteht. Diese Gefahr flößt unS riun durchaus keine Furcht ein, denn diese Gesellschaftsordnung ist bereits so untergraben, daß sie auf die Dauer doch nicht bestehen kann. Wohl aber verhindert daS Verfahren der Richter eine friedliche Entwicklung der Dinge und ist mehr als sonst irgend etwaS geeignet, einen gewaltsamen Umsturz herbeizuführen. Aller Fortschritt in der Gesetzgebung, alle Neuerungen in derselben, alle Versuche aus dem Wege der ordentlichen Gesetzgebung die Lasten der Arbeiter zu erleichtern, alle Bemühungen der Macht und dem Einflüsse der Korporationen entgegenzutreten, scheitern an unserer verzopften Rechtsprechung, in welcher daS SigenthumSrecht in erster Linie als ein heiliges, unantastbares Recht steht, während da Mens ch e n r e ch t so nebenher in Betracht kommt und auch nur dann, wenn daö Sigenthumkrecht dabei nicht alterirt wird. Vor dieser, sonst nirgend in der Welt, nicht einmal in der absoluten Monarchie vorkommenden Ungeheuerlichkeit sängt jetzt wohl auch der conservative loyale Staatsbürger an, kopfschüttelad stille zu stehen. Die Jllinoi Staatkzeitung" hat ganz Recht, wenn sie sagt, baß unsere Rich ter die ganze deutschländische wirthschaftliche Schutzzesetzzebung. da Alter-, daö Uvfallverficherunggesetz. die Gesetze betreff der Verwendung von schwangeren Frauen, von Kindern ete. bei der Arbeit, die Gesetze betreffs der Dauer der Arbeitszeit, die tzani tätSoorschriften für Fabriken u. s. w. mit einem Federstrich vernichten vürcen. Die angebliche Souveränetät de Volke, welche 'durch dessen Vertreter ausgeübt wird, ist zur Posse geworden. Souverän ist nur der Richter . Und e ist nicht wahr, daß unsere Verfassung wirklich alle wohlthätige Gesetzgebung zum Schutze de Volke aukschließt. 2 kommt nur auf die Auslegung an, e kommt nur auf den Geist an, mit welchem man die Verfassung liest. Wa unsere Nichte? auS der Verfassung herauSsesen, daß haben sie zuvor selber hineingelesen. Dabe find sie so verzopft, daß sie gar mch ! merken, daß sie auf einem Vulkan stehen, daß sie fich im Widerspruche mi dem Fühlen und Denken deS Volke mit dem Rechte, dessen daS Volk be. darf, befinden. Die Ungeheuerliche ihrer Rechtsprechung ist ihnen noch mch zum Bewußtsein gekommen, und sn, anstatt dem Geiste der Zeit N-chnung zu tragen, verewigen sie da Unrech und di- Seiden de Volkes. DaS Izr.z

zu nicht! Cuhn führe.

2lra0tiiar0nc5lcn.

Inland. Wetterbericht. Trübe Wetter heute Nacht; morgen Regen oder Schnee. Höchste Temperatue innerhalb der letzten 24 Stunden 42 Grad, niedrig? 34 Grad. Demokratischer Caucu. Washington, 14 Dez. Heute Abend fand ein EaueuS der demokraischen Mitglieder de Hause statt. Resolutionen wurden angenommen, in welchen die Parteipolitik in den Fragen bezüglich Cuba, der Finanzen und der Bankerottgesetzgebung seftgestellt wurde. Von den 125 demokraischen Mitgliedern de Hause waren 101 anwesend. Bailey. von TeLa, unterbreitete folgende Resolution : Beschlossen, daß es die Anficht diese Caucu ist, daß die demokratischen Mitglieder de Hause allen Anstrengungen, die direkt oder indirekt zur Einlösung der Greenback und Schatzamtnoten gemacht werden. Widerstand eisten sollen. Beschlossen, daß wir allen Veruchen, die Privilegien der NationalBarken zu vergrößern und die Steuern, welche jene Banken j'ht zahlen, zu verringern, opponlren und Widerstand leisten. Beschlossen, daß wir zu Gunsten einer baldigen Berathung und Annähme der Senatresolütion find, in welcher anerkannt wird, daß auf Cuba ein Kriegzugand zwischen der Regierung von Spanien und dem cubanichen Volke besteht. Beschlossen, daß wir zu Gunsten eine baldigen Erlasse eine Bänkeottgesetzeö find. Die ersten drei dieser Resolutionen wurden einstimmig und die letztere mit großer Majorität angenommen. Streik in Sicht.. New vor k, 14. Dezbr. E ist wahrscheinlich, daß innerhalb der nächften 48 Standen, die 2000 Schriftsetz'?, welche in den 162 Buch- und Accidenz-Druckereien der Stadt beschäftigt find, in Folge eine Streike beschäftigungslos werdtn. ,,Typographical Union" No 6 hat den ersten Schritt gethan; sie hat in einer Spezialfitzung beschlossen, den Druckereibesitzen bis zum Mittwoch Zeit zu geben, sich über die Forderung eine neunständigen Arbeitstages zu einigen. Wenn rieS nicht bis zu der festgesetz. ten Zeit geschieht, werden die Schriftsetzer die Arbeit niederlegen. Vor einem Monat hatte die Typographical Union No. 6 die Eigenthümer von Buch- und Accidenzdruckereien aufgefordert, den Wünschen ihrer Angestellten nachzukommen und neun Stunden Arbeit als ein Tagwerk zu bestimmen. Vorher schon hatten fich die Schriftsetzer dieseß Sande und Canada durch eine Zweidrittelabftimmung dafür erklärt und die International Union" angeviesen, die Forderungen zu erzwingen. Die Druckereibesitzer waren davon.benachrichtigt worden, hatten der Sache aber keine Aufmerksamkeit geschenkt. Präsident Samuel B. Donnelly von der Typographical Union No. 6 kün digte heute Abend in einer Bersamm lung an, daß von 102 Verlegern 65 die Forderung de Neunstundea-Tage bewilligt haben. ..fr, Der a y e d l , h e Frauenmörder Zan o l i. N e w O o r k, 14. Dec.br. Der Bar bier Charles ganoli, welcher unter dem Verdachte steht, seine vier grauen und andere Personen ermordet zu haben, um Versierungßgelder zu erhal ten, wurde heute unter die Anklage der Ermordung der Zennie Suhmer, sei ner vierten grau, gestellt. Bei dem Tode der Zennie Suhmer dar Nerven fieber al Todesursache angegeben; die Leiche wurde wieder auSgegraben und cie Untersuchung derselben ergab, daß Nervevfieber nicht die direkte TobeSursache gewesen. . Zanoli bat bereit eingestanden, eine LebenSverficherungSgesellschast be trogen zu haben, behauptet aber, an dem Tode seiner vier Frauen und anderer Personen unschuldig zu sein. während de? heutigen Verhandlungen erschien der CesanzeLe ds2kommea ge-

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Zur letzten Ruhe.

Canton, O., 14 Dezember. Obwohl eS hier heute den ganzen Tag regnete, so betheiligte dennoch fich'cine große Menschenmasse an der Leichenfeie? und dem Begräbniß der grau Nancy Allison McKinley, der Mutter des Präsidenten. Die Ceremonien waren kurz und einfach. Der SveUalil.ua. mit welchem bie . V , Mitglieder deS CabinetS und anderY Persönlichkeiten von Washington heute Morgen bier eingetroffen waren, fuhr Heu e Abend um 8:30 mit den Gasten nach Washington zurück. SS war demselben der SpezialWagen deS Präsidenten angehängt. Während der Leichenfeier wurden in Canton mehrere Diebstühle ausgeführt. 3n die Wohnung de Herrn Ervin Marshall drangen Einbrecher und stahllen eine große Anzahl Juwelen. 3. G. Krämer Juwelenladen, gegenüber der Kirche, wurde um Diamanten, Uhren und andere Juwelen beraubt. Die Polizei verhaftete einen Mann, der gerade au dem Arbeithause entlassen war und ein Theil de gerauben GuteS wurde wieder erlangt. ES kam auch eine Anzahl von Taschendiebstählen vor. , Bryan Mexieosahrt. Mexico. 14. Dezbr. . Präsident Diaz sandte heute Morgen zu früher Stunde seinen Adjutanten 'zu Herrn Bryan, um Arrangement für die Unerhaltung de Gaste zu treffen. Daraus besuchte Herr Bryan den Ver. St. Gesandten, General Clayton, und fuhr päter in den Wald von Chapultepee. Nachmittag besuchte Herr Bryan mit seiner Gattin die Deputirtenkammer. Die Mitglieder der Kammer erhoben fich ihm zu Ehren von ihren. Sitzen. Er wurde ' aufgefordert zu eben und sprach über parlamentarische Institutionen und den Forlschritt, den MeL'eo nach ollen Seiten mache, Sein Empfang in der Kammer war ein enhufiastischer. tmm Ausland. Vollkommen passiv. Berlin, 14. Dez. Da Freiwilligen Corp, welche nach China geht, überschreitet 1.200 Mann an Zahl. Sie sind au allen Armeecorp gezogen. Herr Eugen S. Wol ff, der wohlbekannte deutsche Forscher, kabelt dem Tageblatt von Shanghai, daß fich China der Besetzung der KiaotschauBai gegenüber vollkommen passiv verhält. Die deutschen Kaufleute in China und Japan bestehen auf Etabliruvg einer vierzehntägigen Dampserlinie zwischen Deutschland und Ostasien.. , ,, , ,' Oesterreich - Ungarn. Wien, 14. Dez. E wird hier aesagt, daß Herr von Cyudenayen, der Statthalter von Böhmen, entlassen und Baron von Rhenseld, der Statthalter von Dalmatien,an seinerTtelle ernannt erden wird. Der Entlassene soll die Deutschen Prag al Ausländer" bezeichnet haben. Der Polizeipräsident und der Bürgermeifter von Prag werden angeblich entlassen und der tztadirath aufgelöst werden. Die Verwaltung der Stadt wird einem kaiserlichen Commissär übergeben werden. DaS Gerücht, daß diese energischen Schritte gethan verden sollen, veranlaßte heute ein Steigen der V?rse. Unter den wegen Plünderung in Prag verhafteten Versonen befindet fich der Sohn eines Millionär. Die Deutschen befürchten noch immer einen neuen Angriff. - QchisfS-Nachrichten. Angekommen in : Liverpool: Sylvania" von Bvston. H a d r e : La Touraine" von New vork. Die Deuts chen in China. London, 15. Dez. Eine Spezialdepesche von Yhangtzai sagt, die deutsche Legierung beabfichtige, die Provinz Schantnvg mit deutschen Familien zu colonisiren und die Kiaotsöu-vai zu einem offenen Hafen zu machen. Aus Befehl von Peking hab:? fich die chinesischen Truppen ncch t?riter von l)iaLtssu zurück CK-Z, um ei-

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Vieekönig Tschang Tschin Tung tadelt

die Feigheit der Behörden in Peking und erklärt, daß er bereit sei, bie Truppen gegen die Deutschen zu führen. Allerlei. Der Scyaupiatz eine schrecklichen UnglückZfalleö war Altripp in der Pfalz. Die Seiltänzerfamilie Frank gab eine akrobatische Vorstellung, wozu daö Publikum in Menge herbeigeeilt war. Die Schluß- und Glanznummer bildete daö Ueberschreiten des HochseileS, daS von dem ohne, einem 19 Jahre alten jungen Manne, und der Tochtev, einem Maocyen von 17 Jahren auf zwei in der Höhe von circa 35 Fuß und m einem Abstand von ca. 3 Fuh parallel über die Straße aufgespannten Seilen ausge führt wurde. Die Seile waren cm der einen Seite auf dem Dachfirst der Wirthschaft zum Schwanen befestigt, während sie aus der anderen Selte über je ein aufgestelltes Stangengerüst liefen und mit einem Flaschenzug, der am Boden angebracht war, endeten. Daö Geschwisterpaar, das seinen halöbrecherischen Spaziergang ohne Valan. cirstange und sich nur gegenseitig unterstutzend angetreten hatte, hatte vcreitö die Mitte der Seile erreicht, wo sie ein kräftiges Hurrah ausbrachten. als plötzlich die Kette des einen FlaschenzuqeS rig. und der iunae Manr flopf über in die Tiefe stürzte, inkralle nock seine Schwester mit sich reißerd. Ein hund:rtst!mm!ger Enls? tzensschrei erschütterte die Luft, als d:e schweren Körper zur Erde sausten, gefolgt von dem Stangengerüst. Ein unabsehbares Unglück ist dadurch glücklicher Weise verhindert worden. daß daö Stangengerüst in seinem Sturze durch eine am Hause befmdliche lange eiserne Stange, an welcher sich eine Straßenlaterne vesand. aufgebalten wurde, andernfalls wohl viele Menschen in der dichtgedrängten Zu schauermenge erschlagen worden wären. Die Abgestürzten waren so schwer ver. ledt. daß sie bald darauf starben. - Eine Schulleyrerin in Topekcl, as., hatte vor einiger Zeit drei 'chre Schüler nach Hause schickt, weil sie Zwiebeln gegessen hatten und danach rochen. Sie kündigte gleichzeitig an, daß sie keinem Kinde, welches sich eines ähnlichen Verbrechens schulvlg mache, gestatten wolle, im Schulzimmer zu verbleiben. ES regnete Proteste gegen diesen Ukas, aber dieselben alsen nichts, denn der Prmzlpal zener schule gab der Lehrerin Recht. Waö aber die großen Protestler nicht zuwege brachten, das lang den klemen Schulern. EineS schönen Tages roch das betreffende Schulzimmer nach Zwiebeln, wie ein ganzer Zwiebelacker. Die SchulmamseU berf einenSchüler nach dem andern auf's Katheder, roch, und sandte nach und nach ungefähr d Hälfte der Kinder nach Hause. D wiederholte sich einigemal, denn die Echukr fanden Spaß an dem Manöver. bis die gestrenge Lebrerin ibren Ukaö widerrief. Ein merkwürdiaet Un. fall spielte sich in de.r Maschinenwerkstatte von Garvin & Eo. in New York av. Per 15 Jahre . alte Lehrling Edward Bunk war mit dem Voliren einer großen Schraubenmutter beschäf7 -..rri" iS qiz am noplilllli tmtl Zvreyoanl befestigt war und mit großerGeschwindigkeit sich drehte. Plötzlich flog die Schraubenmutter ad und dem Knaben auf die- Spitze deZ Zeigefingers der rechten Hand. Durch die Gewalt der Rotation schraubte sich die Mutter auf den Finger drS zur Mittelhand. e:n tiefes Gewinde in den Finger schneil. l rm t r ucn. Tuit ÄZUliv war außci schmerzhaft und der Finger schwoll sofort an. Der Knabe eilte nach dem Hudsonstraße - Hospital, wo der Arzt erkannte, daß, um den Finger zu retten. die Scurauhenmutter abgedreht werden müsse, in derselben Weise, wie sie sich aufgedreht hatte. Der Finger wurde mit antiseptischem Oaseun bestrichen und eS gelang, die Mutter auf demselben Gewinde wieder abzudrehen, (ai sie geschnitten hatte, Mit einem Vollblut . In dianer ist Frl. Mabel Gibbs. die 13jahri Tochter von C. M. GibbS, No. ö38 GateS Avenue. Vrooklyn, durchbrannt. ,. Die Familie wohnte früher in Rutland. Vermont, ist aber vor eini. gen Monaten nach Vrooklyn gekommen, in. der ausgesprochenen Absicht, Mabel und ihren indianischen LiebHaber, der Leon C. Washburn heißt und in der Nahe der genannten Stadt seine Tepee" hat, zu trennen. Bei einer Rothhaut vom alten Schlage würde die Ausführung der Absicht der Eltern, die Liebmden ernj ewig zu trennen, vielleicht veiter kerne SchwieriaMe.n rae.hr gehabt- hahen. indessen kann man jetzt, da - der lothe Mann statt Tomahawk die GchNivsever yan tut. kaum mehr erwarten, dan er t ebne Weitere sein blaßeS Lieb au giebt. Die beiden jungen Liebesleute schrieben sich sehr häufig und das Ende vom Liede war. van die Eltern bel'S eines schonen TageS ein Schreiben ihres Tochterchens vorfande.n. in wel chem eS erklart, es sei auf und davon.

Leangen, um. he Lasten engetraut ?u seither h?t dir june '0; zZ'3 cx ten sich Urn lassen.

Hiesiges.

Sicherheitsrat!). 3n der heute Vormittag abgehaltenen Sitzung de SicherheilSratheS wurden folgende Neuernennuvgen bekannt gegeben: Die auf der PenfionSliste stehenden Feuerwehrmänner Henry Cook, Warren Rice, LouiS Rafert, Strawder Glazier, Republikaner, und Frank Sloan, Demokrat, wurden wieder angestellt. Ebenso der frühere Feuerwehrmann Al. Van Camp (Rep). Die Hllfifeuerwehrmänner Noah NicholS und B. F. Walker, beides Republikner, wurden zu Feuerwehrleuten ernannt, die Republikaner Sohn Mountain, ChaS. Schuck, I. B. Connet, Zno V. R. Allen und Jno gorlow und die Demokraten Ed. Hartnett und P. . Lee zu HilföfeuerwehrmSnnern. Zu Kapitänen wurden folgende Feuerwehrmänner ernannt : Fred Brommer für Brightwood, Zno Hunt für West Indianapolis und Phil. Kill für Haughville. An der Polizeiforce wurden folgende Ernennungen gemacht: Zu Polizisten : ChaS. Barmführer, Smil Wechtler. Geo. W. Lofh und Martin Haley, Demokraten; JameS Ädmire (farbig), L. W. Movtgomery (farbig), F. M. Stephenso und E. Conk, Republikaner. Zu Hilfspolizisten : ChaS. Bernauer, Zno ?keZarthy und Cha. Merz, Demokraten; I. D. Deputy, Zno Morgen und 2 E. McKinn tz, Republikaner Ole neuernannten Polizisten werden morgen eingeschworen. Die Resignation de Bauinspektor Oeo. W. Bunting wurde angenommen und an seine Stelle John Robinson ernannt. 3n Armstrong Waschanstalt an der West Maryland Str. gerieth ein Mädchen heute Vormittag mit ihrer Hand in d,e Waschmaschine. Die Hand wurde zerquetscht. C7 3m New gork Store wacht heute der Weihnachtsmann sein ErIcheinen. ES kann ihm hier auch ganz gut gefallen, da der Laden i.von oben biS unten mit Sachen angefüllt ist, welche fich für hübsche Geschenke eignen. Die auffallendsten ei. lungen von Scrofeln, die man kennt, ino Mittel V0l.o' ?arlaporilla ernett. Diese Miltelsuüt seine 3i. chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur Hoo d'ö. Hood'ö Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gewicht. 25. C3 Sohn 9tyan, 178 Park Ave. und Clarence Sweeney, ö4 N. Zllinot Str. wohnhaft, wohnten gestern Sbend an der Meridian und 6. Str. m der Peter und Paul Kapelle einer Weihnachtsfeier bei. Sie ließen ihre Fahrräder gegen da Hau gelehnt itehen. Al sie nach Hause fahren wollten waren die Räder verschwunden. Die Volizei wurde benachrichtigt. Der New York Store. lStablirt 1853.) Agenten für . ButterickS Muster. 5 Spielwaaren Specials" in unserem großen Spielwaaren Departement im Basement. Torpedo Boote und Brovnie Aüae. regut. Preis S'c, für üb 200 WetallophoncS, reg. Pr.iS 25c, ICn rur IUU 800 Schachteln lock, mit Vögel der lumm darauf: regulärer Preis 50c, Osl-t für.. IV l-ine jolklno Betten, regulärer t(n PreiSSOc, für.. lüll Unznbrechbore eiserne .BuckboardS" in fancd Farben, regulärer Vrei övc. sür.....7 LOU mi w. m em rfanym t rtr- ü XTL Saloon u. Billiard-Hall No.02 Oft Oashingtan Orr. Iokn 3 eil axijcv

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