Indiana Tribüne, Volume 21, Number 86, Indianapolis, Marion County, 13 December 1897 — Page 3
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10 15 50 D1L iOtACKTn. .................... ..... ........ C. C. EYEKTS, Deutscher Zahn . Arzt. So. 8t Nord Pennsylvania Str. &at kd auf Wunich ageindt. Dr. I. Wühler, 120 Sst ZNcSnrty Str. Sprechstunden : 8 6U 9 Uhr Vorm. ; 2 M5 3 h? Nachm.; 8 li 9 Uhr Abend?. Telephon 1446. . Yprett'ftuii.en : Bonntaat ar!ttag. WALTE K. FRANZ, MnMttf, 90. 90 Ost Market Straße. Cofsin leck. Zimmer 43. Ossi, Stunden: 9bil2 8rn., I di,Sm.. 7fti9 ?Hr dtd. Sonntag v?a 10 Uhr L. bis 2 Uhr Nm Coke. Coke. In Nlumpsn u. zsrleinert. riet könne Sie b?mm,n in der Office der Inri'uolis (jbl8 0o No. 58 Süd Pennsylvania Str. Aloili IFrey, OIJ rreedom E-ight.) lotary Public, Translator, Correspoiidcnt etc. No. 106 Ellzabeth Stret. Take Blak St. Car M. 03tcrUe, Deutscher Buchbinder. 408 Züd Säst. Ecke McCarty Stt Up Stairs. ttxx Carl tfiitjpar.f, 7 6ftb Waiarna tt tmmt fIInr j üt nt-ts atccac USIE 135 Ost South Stieße. etiiffUer $Jietferfrf)ttatit Rasirmesiec. Speeren "und alle 9Trt Schnride'nstrumente fabrij'it und geschttff' 60 YEARS W LArblilbllVI. ! RAUL IYlAnia .4r Designs rttii'i Copyrights Ac. Anrrn snd1ns; a atcb and dMCriptton 107 tjnlcklT jrtAin onr oplnton fr wh.ther an InT.ntirrn la probably patentabla. ComtnunlcaUonattnotlroonfld9ntlaL Ilandbook on Patent ant sree. Oldeat k-wc; tor eouring pttenu. Patanta taxen ttrousb Mann St C. rMlT OMfiai notier, wlthoat cbaree. In tha Scientific flrnericati. Ahandsomely UTnstTated weekly. Tjinrt trrculation of anr actentine Journal. Terni., $3 a jenr ; fonr roentha, f L Sold by all newadealars. i,lUIIII&Co.381Bro-IlewYork Braaak OSm, GS 7 Ft. WaaklnfftaD, D. . RIPANS TABULES Are intended sor chUdren, hdic and all who prtser a medidne dlsgulsed as corw sectionery. Thcy may r.ovr be had (put p 13 Tin Boxes, scventy-twb in a box), price, twenty-ftve cents or ve boxe tor M onedoiiar. VnydrugystyiUgctlhaa isvoulnsisl, and thcy may alwaysbe z obtalncd by rcmittlng tbc pricc to jTfh j V . JM T incKipans cnernjcai uompany r.aio r?TrTtr ST. wiritwv--- .lJlJi:i' -CrC""- rl.Websters Sntenialional : Ü?C1 Fnva ufibl ? In tha l!ome. School. aivl Oksi A K-.f.'-'i r-vllnn es th L'nabrUnd. tbe puipc'cf whica b beea not lfcplav nor the proTisicn of nuterij.1 for boastful and ihowy adTcrtisement. but in cue, juöicjou, ituuiuiT, thoroush periectnil of a worlt whieb in all th tages ol us gxowth ha obtained In an oqual de?rce tbe favor nd confisUac A cliolaxi aod of the geacnl public. Th One Great Standard Authority. B writ- II an. V. J. Bwww, Joatifl. U. S. Sapm OmiI OET THE BEST. tTSead for apcoiinea par. G.&C KERP.IAM Cl, Pibüshars, arauftfjTL&ä-L, ju w. 5cnd ytmr nam for Soarrtoff I ta Works of Cz.o. FkW, FIELDFLOWERS t ese TlcU m::s2ect $cu:cn!r The in st beaatifal Art Prodactloa of tbe een lury. "A II bbcb of th. dh( ir.fra.t .f ! 01a tatbtred frata tb. braad acres af Catcaa kleid a fana tf LTt." Contama a aiection ot tne tnosi beautifulof thepma of Eugene Field. Hand, omely illustrated by tbirty-five of tbe world1 jrcatest artists as their contributJon to tbe Mon umeat Fund. Bat tor tb asbl. c.atrlbatl.aa t th. traat artUts thla booa jMld o.C bar bca aiaaatao tared l.r I7.00. Forsai at boos: Stores, or sent 'prepaid on rreeipt okZl.ro. The? love offeringto tbeChild's Poet Lanrnte, publisbed by the Committee tacreatea fund to buld the Monument nd to care for the f amily of the beloved poet. tcta FU . tl iiament Soarenir Fand, tS Umm SU..C Calcax, Li.
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Die Piraten. ect5Umm vo William Starke Zuffell (gortsetung.) Auf dem Wege hierher sagte mir Ihr VootSmann, daß einer der Gefcmgenen verrückt geworden sei,- fuhr Matthews fort. Zch steckte den Kopf in die Achterluke, und da hörte ich den schwarzen Caldwell allerlei dummes Zeug schwatzen und schreien. Es handelte sich dabei immer um Sie. Miß Mansel, um Sie und um Masters. Erinnern Sie sich des jungen Mannes? Es hieß allgemein, er habe sein Herz an Sie verlorerMargarets Wangen begannen zu glühen, der Eommander aber sagte steif und abweisend: Das gehört nicht hierher, Mr. Matthews.Haben Sie behalten, waö der schreckliche Caldwell gesagt hat?forschte das junge Mädchen. Jch möchte es wohl wissen." Viel läßt sich nicht wiederholen, denn die Sprechweise des Elenden ist zu wüst und lästerlich. Jch hätte dich ja nimmer getödtet, du Narr," so ungefähr heulte er, wenn ich gewußt bä'tte, daß sie noch am Leben war. Warum hast du mich um eines todten Weibes willen herausgefordert? Denn du hieltest sie doch für todt. Frage doch Davenire, der wird dir sagen, daß ich sie nur im Interesse unser aller über Bord warf, auch in deinem Interesse." Das war so der Inhalt seines Geschreis und Geheuls immer dasselbe. Er ist ganz und gar von Sinnen und meint, den Geist deS todten Masters fortwährend vor stch zu seben. Die andern saßen dabei und redeten kein Wort." ' Davenire hat ihm also bei der Unthat geholfen sagte der Eommander. Das habe ich von Anfang an ge glaubt,- nickte Margaret. Was sind nun Ihre weiteren Be fehle, Sir?" fragte der Obersteuermann, sein Auge auf die ferne Brigg richtend. Wir wollen noch warten, bis das Großboot binnenbords gebracht ist. dann steuern wir direkt der Insel zu und holen das Gold. Zunächst aber lassen Sie der Mannschaft einen auten Trunk reichen und erfrischen Sie auck, sich selber, Mr. Matthews. Auch mir wird ein GlaS Wein gut thun. Komm mit uns hinunter, liebe Margaret." Während daS Schiff seinen Kurö auf die Insel zu verfolgte, begab Boldock sich hinunter in den Raum, der jetzt als Gefängniß für die Seeräuber diente, und suckte von diesen zu erfahren, an welchem Orte auf dem Eiland sie das Gold verborgen batten. Geben Sie uns das Großboot und unsre Freiheit," sagte Davenire. Versehen Sie uns auf vierzehn Tage mit Proviant, kurz, geben Sie uns die Möglichkeit, dem Geschick zu entrinnen, dem Sie unS jetzt zu überliefern gedenken, und ich schwöre Ihnen bei allem, was heilig ist, daß Ihnen dann der Ort genau und zuverlässig angegeben werden soll, wo daS Gold zu finden ist." Boldock zuckte die Achseln und' schaute den in seinen Fesseln vor ihm Kauernden mit seinen durchdringen den Augen an. Endlich entgegnete er: Sie haben Miß Mansel zu ermorden versucht: Ihr Helfer bei der vnthat sitzt dort,- damit deutete er auf Caldwell. der theilnahmlos vor sich hinstierend in einer finstern Eckt Lockte, ab. und zu murmelnd und schnatternd und blödsinnig kichernd. Gott hat ihn heimgesucht, und seine Strafe ist hart. Die junge Dame, die Sie knebelten und über Bord warfen, hat eingewilligt, mein Weib zu werden. Sie aber, Davenire. können versichert sein, daß Sie auS ttesen Eisen nkcht berauskommen, bis ich Sie in der Hand der irdischen Gerechtigke.it weiß.Damit ließ er ihn sien. Als Miß Margaret am nächsten Morgen an Deck kam, sah sie vor sich, kaum noch eine Seemeile entfernt, ein schönes grünes Jnselland; ein wunderbac erfrischender Anblick, nachdem sie so lange nichts als das endlose Meer vor Augen gehabt. Bald darauf lie ßen beide Schiffe die Anker fallen. . Der Eommander suchte daS Land durch das Teleskop ab, konnte aber keine Spur von den drei zurückgeblie benen Piraten entdecken. Caldwell war auö dem Raum in die Kammer geschafft worden, in der Trollops Leichnam gelegen hatte, bis er, am Abend zuvor, in'S Meer bestattet worden war. Der wahnwitzige Verbrecher hatte Anwandlungen von Tobsucht gezeigt und benahm sich so wild und ungebärdig, daß ein Handfester Matrose mit einem starken Knittel alö Wache über ihn gesetzt werden mußte. So lag er gefesselt in der Roh. schreiend, heulend und lästernd und Geheimnisse ausplaudernd, so ! blutia und araßllch. daß sich allen, die es hörten, vor Entsetzen vte Haare sträubten. Um elf Uhr Vormittags ließ der Eommander ein Boot klar machen und begab sich mit acht Matrosen an Land. Margaret ließ ihn nurnt ZUar.-i xa-l&.TClyldlzX'tr-r
rä'uber' kennen gelernt. Drei von denselben befanden sich noch frei urtt mit Revolvern bewaffnet trüben auf jener Jnfel; in der Vertheidigung ihrer Freiheit würden sie sicherlich ein Mensckenleben nickt schonen.. . 5eiße Ge-
l bete für ihren Robert zum Himmel emporsendend, schaute sie dem Boote durch ein Opernglas nach, bis es am Strande angelangt war. ' Boldock sprang, gefolgt von sechs Mann, an's Land; zwei Matrosen blieben als Wache zurück. . Die kleine Schaar drana in den dichten Wald ein, der die Insel überall, bedeckte und nur einen Streifen weißen Sandes am Strande freiließ. Es vergingen zwei lange, bange Stunden. Die junge Dame wich nicht von der Reeling und verwendete keinen Blick von der Stelle, wo der Commander mit seinen Leuten den Wald betreten hatte. Gegen ein Uhr huschte sie in die Kajüte hinunter, um sich durch einen Schluck Wein zu stärken, da sie in ihrer Herzensangst ganz schwach und krank geworden war. Wieder an der Reeling des Achterdecks angelangt, gewählte sie drüben am Strande eine dunkle Linie; sie brachte schnell das Glas an die Augen und erkannte in dieser Linie eine Reihe von zehn Männern. Ihr Herz pochte so heftig, daß sie das GlaZ kaum zu halten vermochte. Noch einmal schaute sie hinüber. Es waren und blieben zehn Männer, und unter ihnen befand sich auch Robert Boldock, frisch und munter. Der Obersteuermann Matthews war auf dem Hauptdeck mit einer Schiffsarbeit beschäftigt. Ein freudiger Ruf deS Mädchens ließ ihn aufölicken. Sie kommen, Mr. Matthews! Sie bringen die Drei gefangen!" Er ließ die Arbeit liegen und eilte zum Achterdeck hinauf. Das Mädchen reichte ihm das Glas. Richtig." sagte er. nachdem er lange zum Strande hinübergeblickt hatte, .sie bringen sie. Dann haben sie auch das Gold gefunden" . Er setzte das GlaS nieder und rieb sich vergnügt die Hände. DaS Gold!" wiederholte Margaret. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Wie aber, wenn die Räuber sich geweigert haben, dem Eommander die Stelle zu zeigen, wo die Goldkisten versteckt oder vergraben sind? Die Insel ist zwar nur klein, aber doch groß genug, um darauf Jahr und Tag nach den Kisten suchen zu können und dann schließlich doch nichts zu finden." Sie müssen das Gold haben." entgegnete Matthews zuversichtlich, sonst hätten sie sich nicht so bald auf den Rückweg gemacht.DaS Großooot fiietz vom stranve ab, und bald waren von Bord auS Eavendish. Johnson und Burn in den drei Gefangenen zu erkennen. Als dieselben über die Neelmg gekommen waren und nun Miß Mansels ansichtig wurden, standen sie wie versteinert. Auf Bolooas xsehl murren eavendish und Johnson in den Achterräum aebrackt. Burn aber mußte dem Eommander in die KaZüte folsen. Margaret trat an das Oberlichtfenster und sah hinunter. Die beiden Männer s.nen am Tische: Boldock hatte sein Taschenbuch aufgeschlagen, und Burn zeichnete eme Art Skizze oder Plan auf eine leere Seite deöjelben. Sie börte. wie der unselige Mann um einen Schluck Bier bat; der Commander bolte eme Flasche und ein Glas auS des Stewards Pantry und schenkte ein; Burn trank, und dann begann er zu weinen und unter stromenden Thränen von dem armen Masters z'l sprechen. Das junge Madchen lauschte mit gespanntester Aufmerksamkeit. Burn betheuerte, daß er dem unglücklichen Menschen herzlich zugethan gewesen sei; gegen den schwarzen Caldwell habe er stets eine instinktmäßige Abneigung empfunden, seit derselbe avn ven Morvversucy an Miß Mansel ausgeführt habe, hasse. md verabscheue er :yn. er verschwor sich hoch und theuer, daß weder er nockI Masters eine Ahnuna davon geh ibo hatten, daß ein. solches Verbrechen tm Werke gewesen, wohl aber hätten die Uebrigen ohne Weiteres ihre Zustimmung gegeben, als Caldwell und Davenire mit der Absicht. daS Mädchen aus dem Wege zu schaffen, herausgerückt waren. Margaret zweifelte keinen Augenblick an der Wahrheit dieser Betheuerung; sie erinnerte sich jetzt genau, bemerkt zu haben, daß Burn und sein Freund mit den andern niemals sonderlich harmonirt hatten. Eine eigenthümliche Beweguna hatte sie ergriffen. Masters hatte sem Leben eingebüßt bei dem Versuche, ihren vermeintlichen Tod zu rächen. Wäre Caldwell von seiner Kugel gefallen, dann so hörte sie Vurn dem Commander versichern würde er ohne Verzug auch Davenire vor die Pistole gefordert haben. Margaret trocknete verstohlen eine Thräne. Der Aermste! Er hatte also eine stille Neigung für sie gehegt, von der sie nichts gewußt. Mit Rührung erinnerte sie sich seines bleichen GesichteS sie war überzeugt, nie ein so schoneS Profil gesehen zu haben, wie daS seine. Und der Mann war für sie in den Tod gegangen! Nur mit Mühe unterdrückte sie ein Aufschluchzen; sie trat von dem Oberlichtfenster zurück Dann vernahm sit Vsldock'H yttmmß. (Ochluß folgt.) Hn Ooauetelal TvavelerS Association OTeetlng, Indlauapolio, Jnd , Dez. 0., 100T. Für obige Gelegenheit verkaufen die Qzenten der &. H. & D. Bad, eine Nuadfahrkarte ur Hälfte am 18. Dez. gültig für die Rückkehr von Indianapolib bit 20. Dez. ivel. ' Min C-lir-t Cr'a CC:? fr .... ri i - W .--i V. .
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ÄhVÄMöHW Roman von E. Vely. DaS Keulenhard'fche HauS ZU Frankfurt am Main war weder ein Kunstbaudenkmal, noch hatten sein? Besitzer sich durch besondere Heldenthaten hervorgethan. Der Bau konnte nur seiner Absonderlichkeit halber intenssant genannt werden. In einer engen Straße gelegen, die aus einer ehemaligen Hauptader deS Verkehrs zu einer verlassenen Gegend geworden und jetzt nur kleine Leute" beherbergt, stand es mit einer sehr schmalen Front und einem runden Thorbogen da, an dem zwei verwitterte. steinerne Gestalten ausgehauen waren ein Paar wildblickender, bärtiger Männer, nur mit einem Schurzfell bekleidet, eine wuchtige Keule im Arm haltend. 4 Der Ursprung des NamenS der Fa milie war natürlich damit in Verbindung gebracht, das eigentliche Patricierthum, welches dieselbe aber dann und wann zu betonen beliebte, war ihr von Geschichtskundigen immer wieder abgesprochen. Für den geringen Raum in der Breite hatte sich der einstige Bauherr in der Tiefe schadlos gehalten auf daS Vorderhaus folgte e.m großer Hos, rechts und links von einem Seitenflügel flankirt; ein Mittelbau, an den Ecken in runden Thürme auslaufend, schloß das Quadrat,an welches noch ein terrassenförmiger Garten stieß, vor dem der Main seine gelbgrauen Wellen hinwälzte. Der Wasserbau hatte ein halb festungsartiges Ansehen und war unstreitig malerisch, und deshalb mochte es sein, daß die Keulenhard's ihrem alten Stammsitze treu geblieben waren und den andern reichen Leuten nicht nachgeahmt und sich außerhalb der ehemaligen Thore Villen gebaut hatten. Die Keulenhard's waren Großhandelsleute und Industrielle, je nach dem Zeitbedürfniß, gewesen und hatten, wie de. Volksmund sagte, ihre Sach' verstanden." ' Jetzt war nur noch ein Vrüderpaar da. ein Sechziger, der wieder großen Reichthum erworben, und sein um zwanzig Jahre jüngerer Bruder, welcher sich nur mit dem Lebensgenuß beschäftigte und so, der Meinung der Leute nach, dem alten Herrn Wichard Keulenhard die beschwerliche Vermaltung seiner Besitztümer erleichterte. Der Mann der Arbeit hatte den lebenölustigen Heinz nach Gefallen ,reisen und Geld verthun lassen, damit er austobte. Er selber zog sich aus dem öffentlichen Leben zurück, und alö Heinz nun endlich stabil in der Mainstadt war. bedauerte man ihn, daß er seinem kränklichen Bruder so viel Zeit, opfern müsse. Es war an einem kalten Novenbertage, der Regen schlug klatschend herab. und der Wind durchheulte die Straßen und wühlte daS Wasser des Mains zu kleinen Wogen auf. . Mancher Fußgänger, der vom jen : seitigen Ufer die hellerleuchteten Fenster des nördlichen Thurmes und des Mittelbaues deS Keulenhard'schen Hauses sah, mochte wohl den Gedan ken haben, daß dort gerade jetzt ein behaqlicherer Aufenthalt sei als auf dem zugigen Quai. Zudem glühten die Scheiben in allen Farben, und Wappengestalten traten daraus hervor. Heinz Keulenhard's Trinkstube- war eine Sehenswürdigkeit. Seltene Gobelins hingen an den Wänden, auf Seitenbrettern prangten Pokale. Krüge und schöne Porzellane; Truhen mit kunstvollem Beschlag, Bischofsstühle und uralte Schachtische standen umber Bärenfelle und Auerhahngeweihe zeuaten von Heinzens' Jagdfertigkeit. Schon oft hatte die bunte, fröhliche Gesellschaft, welche Heinz Keulenhard soeben mit einer Handbewegung' aus dem Salon, wo sie empfangen war, über die Schwelle lud, bier bis zum Morgen verweilt, trinkbar und seßbar", wie der Maler Drobel mit tiesem Baß kundgab. Neben diesem stand die Herrin des Schauspiels, FräuleinCora Lescynska. eine sckwarze Schönheit mit großen, feurigen Augen, die sie herausfordernd auf den HausHerrn heftete, als erwarte sie, von ihm geführt zu werden. Heinz ließ aber ihren Collegen Hubertinkus dieser Ehre theilhaftig werden. Mir dürfen Sie ruhig erzählen, daß Sie' mit den polnischen Königen verwandt sind", sagte der. Ich glaube Ibnen alles und bin bereit. Drobel dafür zu fordem, daß er behauptet, Sie früher als Fräulein Lesser in Temeövar gekannt zu haben." Die Geigenkünstlerin, Alma Vivanti. blond, blauäugig, rundlich und liebenSwürdig, folgte dem Maler zur Tafel. Ihr Gatte hatte seinen Namen Hoffer" dem seiner berühmten Gemahlin 'angehänct, nannte sichDra maturg und führte die Drohnenexistenz der Männer ihrer Frauen-. Herr Hoffer-Vivanti dcehte sich seiner Nachbarm zu; ihr Haar war schneeweiß, ihre lebhaften, dunkelen Augen, ihre gebogene Nase, das energische Kinn wiederholten sich in Heinz' Gesicht, sie. war seine Schwester Christophine vyn Bicker. eine Officierswittwe. So wären wir denn für einander übrig geblieben. Trude!" sagte Heinz, an die Seite eines schlanken MädchmS tretend. daS im Hintergrunde gestanden hatte. Sie blickte lächelnd empor. . Bessereö kann mir doch nicht passiren", slüsterte sie und senkte danndaS Köpfchen mit den schweren, braunen Flechten, die sie herabhängend trug. Das Einziae. was in dem perlmutterbleichen Gesicht mit den haselnußfurbenen Augen störte, war der Mund. Er wa? zwar sehr klein, aber die Lippen waren so schmal, daß sie fast verschr?anden, wenn sie dieselbe schl, und dZ -Uziii cirx c:u:brj ' r-n s:'i: b
die sonst kindlich weichen Züge. Die Zähne waren klein und spitz. Heinz war ein stattlicher Mann, breitschultrig, groß; der Lebensgenuß hatte seine wüste Schrift in sein Antlitz gegraben seine Formen waren
gute, leme Haltung hatte etwas Blasir . ieö. . Christophine von Bicker war mit lbrer Tochter m das Haus der Brüder '. übergesiedelt, um Wichard zu Pflegen; ' sie hatte eine unglückliche Ehe gehabt; nachdem ihr. Gatte ihr Vermögen ver geudet, hatte er sich das Leben genom j men. Hoch unser Wirth!" rief Hubertin fit 3 PT) t !?. t!v..k;? &AsT. hUB JUlUil 14UU. ilUUtUüö UttlAl Wein als hier!- ' Cora beugte sich zum Hausherrn hin. . Nächstens haben wir die Einfalt vom Lande" das Stück dürfte nach hrem Geschmack seinr Wahrscheinlich die rändliche Unschuld hat emen großen Charm ! Compromittiren Sie nur Ihre Nichte nicht daS Ware eme .Fami lienlieblosigkeit.Heinz sah geärgert auS. aber er saffte nichts. Die braunhaarige Trude war in dem düstern Hause wie eme erotische Blume, sein Auge erfreuend sollte er sich der heiteren Decoration berauben aus Rücksicht auf die Leute oder das kleineMädchen selber? Pah!Er hatte bisher im Leben nur auf eine Person Rücksicht genommen auf sich selber.. Alma Vivanti richtete die blauen Kinderaugen auf Frau von Bicker. . Sie pflegen den armen Kranken ganz allein, wie ich höre, Va ist bewunderungswürdig." Aber, unser Bruder Wichard ist durchaus nicht krank, liebe, gnädige Frau-, fiel Heinz ein. Nur schwach, nervös. Er bedarf der Zerstreuung und dieser widmen sich die beiden Damen." ' Die Virtuosin sah erstaunt auf. Unser gemeinsamer Arzt - Ah die Aerzte", rief Heinz lebhaft, die vergrößern ja immer um als Wunderthäter dazustehen. Ich möchte wissen, wie Viele sich rühmen, Ihnen die Kraft der Nerven erhalten zu haben !" Ja, natürlich, so ist es!"beMigte der Dramaturg und schlug dann einen zweiten Toast auf den Gastgeber vor. Hoch hoch" da bestürzte, fragende Blicke, ein lauter Schmerzensruf, der daS letzte Hoch auf den Lippen erstarren machte nun noch einer, näher, schriller. Alle wandten sich nach der Richtung, aus welcher er gekommen. Unter dem Gobelinvorhang, welcher den Eingang zu dem Salon bekleidete, tauchte eine Gestalt auf, ein hagerer Mann, mit blonden, kurzgeschnittenen Haaren, der die Arme aus einer schlotterig ihn umhüllenden Hausjacke reckte und mit wirren Augen herüberstierte. Oh, et!"" tief er jetzt zornig, da sitzen sie und essen dem armen Wichard Alles auf, Alles! Und nehmen seinGeld und trinken seinen Wein! Oh. oh! der arme' Wichard !" Der Bruder, der Kranke!" Oh, oh. der arme Wichard!" wiederholte der Greis, hilflos die Augen vom Einen zum Andern wendend. So selbstbeherrscht und kühl blickend wie immer, stand Heinz aber schon an der Seite des Eindringlings und legte ihm die Hand auf die Schulter. Wichard. ulter Knabe, kannst Du denn die Späße gar nicht lassen?" Der arme Wichard war so allein und fürchtete ,sich!" wimmerten die blutlosen Lippen, über denen ew bor stia.es, blondes Bärtchen emporragte. Hättest ja die Damen beinah' erschreckt! Pardon, meine Herrschaften, unser Alterchen spielt gern ein Bischen Vurggeist im Wasserbau. Und lacht sich, dann in seinem Zimmer halbtodt über die Verwirrung, die er angerichtet bat. Äitte Christophine!" Seine Blicke senkten sich fest in die Augen des Bruders, und demüthig, wie ein gescholtenes Kind, wankte derselbe in'S Nebenzimmer. Heinz folgte ihm mit Christophine, Als sie außer Hörweite waren, herrschte er der Schwester zu: Wie hat er herausgekonnt?" - Sie erglüthe. Er schreit, wenn er den Schlüssel in der Thür hört es waren schon Leute da und er schlief auch vorhin ganz ruhig nach dem Morphiumpulver." Gieb ihm noch eins!" Harmlos lächelnd kehrte er dann zu seinen Gästen zurück aber eS wollte keine lustige Stimmung wieder unter ihnen aufkommen. Alma Vivanti ge stand, daß sie wirklich geglaubt habe. ein Gespenst zu sehen, und Drobel! freute sich, daß die seltsame llnterbre. chung nicht zu Anfang deS SouperS stattgefundn habe, sie hätte fönst ungünstig auf seinen Appetit wirken können. BiS zur Treppe geleitete Heinz die Abschiednehmenden als er allein zurück durch den Corridor ging, murmelte er: .Sieh' dcch, mein guter Doctor erlaubt sich, über die Patienten zu sprechen." -Trude 'stand an. dem verlassenen Tisch, sah auf daS Durcheinander der Gläser und die von den Fingern der Damen zerpflückten Sträuße. Soviel für Blumen!" Sie hatte früher eine Woche lang mit der. Mutter von der Summe, welche sie gekostet, leben müssen. Und daS perlenglitzernde Kleid CoraS und de? volle, warmgetonte Neckzn, welcher unter dem Tüll hervorgeschimmnt, und die Complimente der Herren! Schönes, reizendes. süßes Fräulein!" Das hätte frei, lich in dem Landstädtchen niemals jemand gewagt. Da war sie Fräulein von Bicker". für die Referendar und Forstcandidaten eine kleine Respectsperson, für die CommiS mit den rothen Händen aber schon ein höheres Wesen. !f:.0 ft) n - n . c'o 0c:?;c-
Diavetes.
' Unter allen Mitteln gegen Zuckerkran? kzeit ist Karlsbad da, beste und hat sich in den meisten Fällen bewährt. Vr Secaen, proseffor öer Iiles,zm an der lViener Universität, sagt in seinem be rühmten lverke über Diabetes Mellitns: von allen Mitteln gegen dieses leiden, die in meiner lang)ährigdn Praxis gebraucht und nach den vielen Experimenten, vie ich sowohl wie Kapazitäten als Anger, Fleckles, Lzlawazek und Andere gemacht, verdient karlsbader U?asscr an erster Stelle genannt zu werden. Alle citirten Autoritäten stimmen mit mir darin überein, daß Karlsbader U?affer sicd bei Diabetes auf das Veste bewährt. Ja? habe im kaufe vieler Jahre eine große V a k"r . . e . anzarz! mir oiriern t.totn oeyaeter ytx lonen behandelt und mit Zntereffe seine Wirkungen in Bezug auf Reduzirung des Zuckergehaltes beobachtet. Die Erfahrung lehrte mich, daß in allen Fällen ohne Aus nahme eine Besserung bemerkbar war, die fick auch nach dem Gebrauch des Wassers uns selbst dann zeigte, wenn keine strenge Diät inncaehaltkn wurde.Man hüte sich vor Nachahmungen. Das ächte Karlsdader Wasser trägt den .Namenszua ron Eisner6cMendelson Co., alleinige Agenten, New lZork, auf der tzalsctikette. Pamphlete werden frei zugesandt. aMblungen. 'Amorette rou Fred Franzel. In Kleindllppelsberg fand im Saale des Rothen Ochsen" eine vom Gesel. ligkeitsverein Nobelclub" veranstaltete Abendunterhaltung statt, auf deren Programm als Glanznummer die hypnotischen Versuche des als ungemein gelehrt geltenden Vereinsmitgiiedes Herrn Duselbaum standen. Duselbaum hatte sich nämlich einesAbends gebrüstet, mit dem Geheimniß der Hyp, nose innig vertraut zu sein und, da man sich infolge sensationeller Zeitungsberichte aus der Hauptstadt in Klejndüppelsberg lebhaft für die Sache interessirte, so wurde Dusel bäum ersucht, einige Experimente bei der nächsten Unterhaltung zu vrranstalten. Duselbaum befand sich m mcht geringer Verlegenheit, denn er hatte kcinen blauen Dunst vom Hypnotisiren. Er wohnte zwar einmal zufällig einem diesbezüglichen Vortrag in der nahen Kreisstadt bei, konnte sich jedoch die Versuche nicht recht erklären. In seiner Sucht, sich wichtig zu machen, redete er den guten Kleindüppelsbergern vor, selbst Hypnotiseur zu sein und bildete sich nicht wenig bei den bewundernden Blicken der Kleinstädter . ein. Nun galt's, menn er sich nicht unsterbl;ch blamlren wollte, seme Kunst' zu beweisen. Die Angelegenheit verur sachte ihm viel Kopfzerbrechen und der Unterhaltungsabend rückte immer näder heran. Die Programme waren bereits in Druck erschienen und Duselbäum wußte noch immer nicht, wie er sich aus der Affaire ziehen solle. Endlich kam ihm ein guter Gedanke. Er nahm den Hausknecht vom Rothen Ochsen" in's Vertrauen und dieser verpflichtete sich gegen ein gutes Tnnkaeld, als Medium zu dienen. Duselbäum schärfte ihm genau ein, wie er sich zu verhalten habe und der HauSInecht versprach, alles auf das Beste ausführen zu wollen. Noch me war ein Unteryaltungs abend in Kleindüppelsberg so besucht gewesen als dieser. Unter athemloser (Spannung betrat Duselbaum die Bühne und richtete eine Ansprache an das Pullikum. Er schilderte das Hypnotisiren alZ keineswegs gefahrlos für dle Gesundheit und erreichte dar.iit, was er wollte, es wollte sich Niemand als Medium hergeben Wie zufallig erschien der Hausknecht in der Saalthüre und Duselbaum rief erfreut: Ei welch' ein prächtiges Medium! Der Mann ist wie geboren dazu. Bitte meine Herrschaften merUn sie aus!" ' Der Hausknecht stand wie eine Bild, faule unter dem Banne des Blickes. den Duselbaum unverwandt auf :hn aenchtet hielt. Dann kam das Medium langsam auf die Bühne hinauf und fetzte sich auf einen bereit stehenden Stuhl. DaS Medium ist zetzt ganz m merner Gewalt", erklärte Duselbaum, und keine Macht der Welt kann cS von dem hypnotischen Schlaf erwecke, in daö ich es versenke, außer mir!" . Ein Beisallsmurmeln und einzelne Sensationsrufe waren im Publikum vernehmbar. Dann herrschte lautlose Stille. Plötzlich aber schlug zum' Entsetzen des Hypnotiseurs der HauS knecht die Augen auf und rief erflhrocken: IessaS jetzt hab' i vergefsen. den Hahn vom Bierfassel im Keller.zuzudreh'n!" Er sprang auf und lief eiligst davon. . Ein wahrhaftes Höllengelächter ging durch den Saal und Duselbaum zog sich schleunigst in die Garderobe zurück. Er nahm sich fest vor, nie mehr zu renommiren. Der kluge Pudel. Der Caro deZ Herrn Wamverl hatte die Leidenschaft, auf der Gasse herumzntollen und lane fortzubleiben. Dies trua ihm bereits einigemale gehörige Prügel seitens seines Herrn ein. wahrend die gutherzige Hausfrau ihn imrner heimlich hinausließ, wenn er erärmlich um Freiheit winselte, WaS vlttchte nun Caro, um bei seinem Wiederkommen nicht von Herrn Wamperl trtappt zu werden? Er hob sich mit fei Vorderpfoten an der Thüre empor und lugte durch das Schlüsselloch in daö Zimmer. Wenn er Herrn Wamperl erblickte, fo nahm er rasch wieder L?,eißaus, während er dagegen vorsicht'.g. kratzend Einlaß begehrte, wenn sein fcisr nicht im Zimmer anwesend war. , . - . - , DaS kleinere Uebel. Junge Hausfrau: Marum . bringen ie mir den Kuchen wieder zurück? vch sagte Ihnen doch. Sie können iöa esien, wenn Sie mir nachher etwas Holz klein sägen!" Bettler: Ich sollte Ihnen nur einen Vorschlag ma chen, Madame; wenn's Ihnen eal ist, dann werde ich lieber das Holz essen ld den Kuchen sägen."
T. F. Srnither, geschickt undjukklWgkk CompositionsDachdecker.
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