Indiana Tribüne, Volume 21, Number 85, Indianapolis, Marion County, 12 December 1897 — Page 11
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Die Fättgweile Ein Märchen von Harry Nitsch. Weit, Vctxt da Hinten im sagenreichen Indien, wo die Demantsteine wild wachsen und schlanke Bajaderen in köstlichen Lotosblumen Hausen, lebte vor vielen Jahren ein reicher, mächtiger Sultan, Bla-Sirt den Uebersatt. Es war ein großes, bevölkertes und glückliches Land, welches der Sultan, geehrt und geliebt vonseinen Unterthanen, regierte; er besaß reiche Schätze an Gold
und edlen Steinen, m semem Harem harrte seiner eine große Schaar wunderschöner Mädchen, Frauen undSclavinnen. welche ihm mit weichen, zarten " andchen die rauhen Sorgensalten von der Stirne strichen, elsengleich Tänze nach den Klängen des Saitenspiels vor ihm aufführten und mit süßer Stimme wundersame Lieder dazu zu singen dermochten. Und doch war der machnge Herrscher nicht glücklich. Eine tiefe Melancholie hatte sich seiner oemachtiat, denn eine böse, aefährliche Zauberin, die Langeweile, hatte sich heimlich in den prächtigen Palast und alsdann m das Herz des Sultans zu schleichen vermocht. Unter Spiel und Tanz war sie zu ihm gekommen, hatte ihn aus großen, kalten Augtn zuerst verliebt angelächelt, dann lag sie neben seinem kostbaren Divan und zuletzt hatte sie ganz Besitz von seinem Denken und Sinnen ergriffen. Zuerst, als er den wahren Charakter der heuchlerischen! Zauberin entdeckte, hatte er sich wohl machtig gewehrt, femen Neicthum. die ' Künste und Genüsse seines Landes ge- j gen sie in's Feld geführt. Doch vergeicu, um uiiu vsuiuuitii yuiic lc ihn überwunden, schließlich ergab sich a :i ri:n. jc.s..t.:i .11. 51. , Bla-Sirt in sein Schicksal und lien die Langeweile rn seinem Palast walten. Eines Taaes laq der Sultan wieder mißmuthig auf seinem Divan, sein getreuer Großwessir Muley den Hassan stand neben ihm und erzählte Märchen und Anekdoten. Doch obgleich BlaSirt soeben erst einem Dutzend seiner ergebenen Unterthanen die Köpfe hatte abschlagen lassen, um sich ln wem Zerstreuung zu verschaffen, so plagte ihn die Langeweile doch wieder mehr als je. . ' Muley," sagte, er da? zu seinem Großwessir, schaffe Rath, die Langeweile wieder aus meinem Palast zu vertreiben, oder ich lasseDir Deinen geehrten Schafskopf vor die Füße legen!" .Großmachtlaster Herrscher. Sonne meiner Augen." entgegnete erstreckt und zitternd Muley. in Deines Reichs getreuer Stadt Badhum lebt em weiser Mann, von welchem man sagt, er könne Vergangenes und Zukünftiges durch seine geheimen Zauberkünste dem menschlichen Auae enthüllen. Befiehl in Gnaden, o Herr, daß man den Weisen l.?rbelhole, damit seine Kunst die Stirne meines erhabenen Gebieters glätte!" &iz, schasse den Mann an denos. viel wird ja wohl an seinen Künsten nicht sein," meinte der pessimistische und verwohnte Herrscher. Der schlaue Muley wußte gar woyl, daß diese Zauberkünste seinem Herrn nicht viel Erheiterung schaffen würden, denn der Zaubermeister war als strenger, asketischer Mann bekannt, der es wohl in semer Macht hatte, die Hexe Langeweile zu bannen, aber schwerlich seine Wissenschaft zu derlei ihm Unheil liq dünkenden Experimenten gebrauchen würde. Aber was that es? Hatte er nur vorläufig das nahende Unwetter geschickt auf e.mes Anderen Haupt zu lenken vermocht, welcher letzt seinen Kopf wahren konnte, das Uebrige fand sich schon. Er selbst liebte seinen eigenen Kopf selbst zu sehr und batte ihn auch noch sehr nöthig. Der Welse Mann erschien, und wurde in den festlichen Prunksaal geleitet, um bor dem Sultan und versammelten Hofstaat seine Künste zu zeigen. Mäcktiaer Herrscher!" begann dieser, nackdem er drei Mal mit der Stirn die Erde berührt hatte, meine Kunst gestattet mir nur, Geister heraufzubeschwören, doch bin ich nicht im Stande, vorher zu sagen, wer erscheinen wird oder einen von Dir gewünschten Geist zu citiren. Gestattest Du, daß ich nunmehr beginne?" - Gnädig winkte der Sultan Gewähr und der Zauberer begann seine Beschwörungen. Geheimnißvoll stieg in einer mächtigen Wolke eine seltsame Gestalt, ein chamäleonhastes Wesen empor, bald schien es - jung, bald alt, bald, schön, bald häßlich, doch niemals blieb es sich gleich, beständig wechselte es Form und Erscheinung. Voll Staunen fragte der Sultan: Wer bist Du, räthselhaftes Wesen?" Ich bin das Alter der Frauen!" Doch warum zeigst Du Dich nicht in Deiner eigenen Gestalt, und scheinst beständig etwas anders?" forschte neu gierig der Sultan. Das Alter der Frau ist niemals wahr, alt scheint sie zung. jung wird sie älter, doch nie wirst Du ihr wirkliches Gesicht schauen." rief der Geist und verschwand. Ein gewaltiger Donnerschlag erschütterte den Palast, rosige, leuchtende Wölkchen stiegen auf und von ihnen getragen, erschien dem entzückten Sultan ein wunderbar schönes Weib, dessen verklärt und selig lächeln des Antlitz in aller Herzen eine süße, himmlische Ruhe, einen köstlichen Frieden ergoß. Doch plötzlich wandelte sich das liebliche Gesicht in eine ängstliche Fratze und mit einem Schreckenöruse verschwand die Gestalt. Was wflr das?" fragte erregt der Sultan. Hoher Herr!" erwiderte mit tiefem Ernst der Zauberer, die lieblich Frau war die Zufriedenbeit. welche sich Dir schmeichelnd nahen wollte. Da er blickte sie hinter Deinem Sessel -daö grinsende Gesicht ihrer erbittertsten Felndm, die Langeweile, und sie muß te fliehen!" Seufzend sprach Bla Sirt: So fahre fort, kluaer Mann!" Beständig wechselnde Melodien er tontm, ein. farbenvräcktiaer Reaenbo,
gin erschien und auf demselben tanzte ein kleines, koboldartiges Wesen lustig von einer Farbe zur andern. Es hatte zwei schmetterlingsartige 5slügel an den Schultern, war beweglich wie eine Elfe und schielte mit seinen listigen, klugen Augen gleichzeitig nach allen Seiten. . Und was ist dieses für ein närrischer kleiner Puck?" rief belustigt der Herrscher. Es ist die Weibertreue!" entgegnete ernst und traurig der Weise. Und warum hat sie solch flatterhaftes Wesen?" Die Treue des Weibes ist ein unbeständig Ding, klein und kaum Achtbar; nur Sonntagskindern ist sie in ihrer wahren Gestalt, als engelschöne blühende Jungfrau ständige Begleiterin. Doch, dem Volke erscheint sie als Kobold, der girrend von einer Blume zur andern flattert!" Aha!" meinte der Sultan. Doch wo ist ihre Schwester, die Männertreue?" Bekümmert entgeanete der Zauberer: Die ist auf den Mond versetzt, o Herrscher, weil sie auf Erden vor Entkräftigung sonst gestorben wäre!" Doch wüthend und zornig erhob sich da der beleidigte Sultan Bla - Sirt ben Uebersatt, ließ den unschuldigen Weisen festnehmen und ihm sofort 100. Bastonadenstreiche auf die Fußsohlen geben. Alsdann wurde er schimpflich aus dem Lande gejagt. Schlimmer denn je von der über ihre Verfolgung ergrimmten Langeweile gepeinigt, mißmüthig und wüthend lag der Herrscher wiederum auf seinen seidenen, schwellenden Polstern, indeß der geängstigte Großwessir lingö im ganzen Lande verkünden ließ: Ich, Großwessir Muley ben Hassan, verspreche demjenigen, welcher ein Mittel findet die grausame Langeweile zu tödten, oder wenigstens aus ' dem Herzen und Palast des großmächtigen Sultan zu vertreiben, sei er, wer er auch sei, meine Tochter zur Frau zu geb.'n und mit ihr mein ganzes Vermögen!" Kaum war das glänzende Anerbieten im Lande bekannt, da kam zu Häuf allerhand fahrend Volk, Tänzer, Sän-
ger. Gauner. zauverer unv l2)eieyrle. Sie versuchten ihre besten Künste vor dem Sultan Bla-Sirt ben Uebersatt, um die verheißene Belohnung zu gewinnen, die Tänzer wirbelten mit den Beinen, daß die Zuschauer seekrank wurden, die Sänger bestieqen sogar die Dächer, um noch höhere Töne herauszuschmettern. die Gaukler und Zaube rer verschluckten und verzauberten einander, so daß zuletzt keiner mehr übrig war, und die Dichter und Gelehrten lasen und declamirten.die dickleibigsten Bände, bis ihre'Zungen steif wurden.' Doch vergebens, der Sultan saß und sah, doch die Langeweile .hockte neben ihm und behauptete siegreich daö Feld, alle Angriffe gegen ihre Herrschaft abschlagend. Und Großwessir Muley verzweifelte. Da erschien eines Tages lustig singend und pfeifend ein junger, munterer Geselle am Hof, seines Zeichens ein Kesselflicker und begehrte zum Sultan. Als ihn die Hofschranzen seines etwas schabigen Gewandes wegen nicht zum Sultan lassen wollten, nannte er sie einfältige Theekessel und drohte ihnen allen etwas am Zeuge flicken zu wollen. Ob seiner Grobheit hielten sie ihn jetzt für einen großen Herrn, der nur zum Vergnügen in Lumpen reist, bekamen es mit der Angst und brachten ihn daher schleunigst vor den Thron desHerrschers. Dleser betrachte den unschembaren und doch so fröhlich dreinblickenden Gesellen erstaunt und fragte leutselig: Was willst Du, Fremdling?" Großmoglicher Herrscher, durchlauchter Sultan, ich will Dir helfen!" Du? Mir helfen? Und wie willst Du Bursche das anstellen?" Ich will Dir die Langeweile vertreiben, mein Fürst." ' Der Gedanke ist nicht übel, aber wie willst Du vollbringen, was so viele dergebens versuchten? Nichts einfacher als dieses", lachte der Kesselflicker, man muß sie aufsuchen. todtschlaqen!" ' Potz Blik!" rief der Sultan. Bursche Du hast Recht. Du gefällst mir. Sollst bei mir bleiben und mir sagen was ich thun soll!" Erhabene Wunderblume des Himmels, Du mußt mir nur versprechen, meinem Rath' in allen Stücken zu fol gen und ich versichere, daß die Lang:weile binnen drei Monden für immer aus Deinem Palast gewichen ist!" Topp, mein Junge, schlag ein", sagte der Sultan und ließ dem neuen Retter zu Ehren einer der vielen Ham. mel seines Reichs schlachten. Abends verließen der Sultan und der Kesselflicker, jedoch ganz heimlich, in unscheinbare Gewänder gehüllt, den Palast und wanderten zunächst nach einer nahen Matrosenschänke, aus welcher Lustiger Gesang und Tanz erklang. Als sie bescheiden eintraten, sahen fröhliche Paare sich im Kreise drehen und reizende kleineMädchen mit blitzen den Augen und von der Liebe und Lust geratheten Wangen in holder Eintracht mit krafstrotzenden Matrosen zechen. Der Kesselflicker führte den Sultan, welcher in der schmucken, nicht überlas denen Landestracht viel jugendlicher and hübscher aussah, zu dem Kreise zer Mädchen, welche ihn lustig anlächelten und dabei blitzende, weiße Perlenzähnchen enthüllten, und sagte: sieh ob Du die Langeweile unter diesen entdecken kannst!" Der Sultan, welchen das fröhliche, ihm unbekannte Treiben baß behagte, wurde bald munter bel den munteren Divgen, scherzte und lachte, kniff einige verliebt in die drallen Wangen und nicht lange währte es, so drehte er sich lustig mit im Kreile. Am anderenMorgen fragte der 1 lug Bursche den Herrscher, ob er die Lange weile gefunden habe? O nein", meinte dieser, um v'ttleZ eO .w.
lebhafter Und. heiter gestimmter, ta; habe sie im Gegentheil verloren!" So müssen wir weiter such?n," antwortete jener. Und sie suchten! Der Kesselflicker führte den Sultan mitten unter sein Volk, sie tanzten und sangen mit ihm, und theilten Freud und Leid mit demselben. Vla Sirt. welcher bis jetzt nichts als seine sich bückenden und knixenden Hofschranzen kennen gelernt hatte, begann d.". Leben von einer ganz anderen Sete anzuse hen, von seinen Unterthanen u:ierkannt, beobachtete er, wie dieselben unter der harten Regierung seiner Vertrauten seufzten und er vergaß zuiocilen ganz der Langeweile, die zu suchen und todtzuschlagen er doch lediglich ausgezogen war. Je tiefer sie jedoch in das Land kamen, desto weiter entschwand die Langeweile ihren Blicken, sie konnten dieselbe nimmer erreichen. Durch den Verkehr mit harmlosen, lebensfrohen Menschen war der Sultan jedoch ein ganz Anderer geworden, er verstand es, mit einem fröhlichen Kinde zu scherzen, aber auch theilnehmend mit den Traurigen zu sein. Da er sehr viele Mißstände bei seinen heimlichenStreifzügen durchs Land entdeckt hatte, und er darauf brannte dieselben abzustellen. so drang er in den Kesselflicker ihm endlich die Langeweile zu bringen, damit er sie tödten könne. Lieber großer Sultan", entgegnete ihm dieser, die Hexe Langeweile hat Furcht vor unseren Nachstellungen bekommen und da s ein feiges Geschöpf ist, so ist sie schon freiwillig außer Landes geflohen. Du wirst sie in Deinem Reich nimmer auffinden, ich rathe Dir aber, ihr die Rückkehr unmöglich zu machen!" Und wie sollte ich bei der listigen Verschlagenheit des boshaften Geschöpfes dieses ermöglichen?" Ich habe drei guteFreunde, o Fürst, wackere Genossen und tapfere Krieger mit scharfblickenden Augen und schneidigen Waffen. Sie heißen Genügsamkeit, Frohsinn und Natürlichkeit, diese stelle an den Grenzen DeinesReichs als Wächter auf und ich schwöre Dir. ihr scharfer Späherblick, ihre allezeit gerü, stete Wachsamkeit läßt die gefürchtete Hexe nimmer wieder ins Land schlüpfen!" So sei es!" sprach der Sultan vergnügt. ließ die Freunde des lustigen Kesselflickers holen und hieß dieselben herzlich in seinem Reich willkommen. Dann stellte er sie seinem Volke als die neuen Wächter der Landesgrenzen vor. und dieses befreundete sich bald mit denselben, denn es waren muntere, treue und hübsche Jungen. Ja. die Besten des Reiches gaben ihnen ihre Töchter zur Frau und die Nachkommen der ritterlichen Wächter verbreiteten sich bald über das ganze Land. Der , Sultan bekümmerte sich nunmehr selbst um seine Regierungsgeschäfte und hatte die einst so gefürchtete Hexe Langeweile bald vergessen, so daß es der Grenzwächter bald gar nicht mehr bedurft häe, die Langeweile getraute sich ohnedies nicht mehr in das ihr erschlossene Land. Der wackere Kesselflicker heirathete die wunderschöne Großwessirs Tochter und wurde nach dem Tode seines Schwiegervaters dessen Nachfolger in Amt und Würden. Ja. der Sultan erhob sogar den ganzen Stand der Kes, selflicker. um seinen Retter zu ehren, in oen erblichen Adel, so daß in jenem Land der Kesselflickerberuf bald zu einem der vornehmsten wurde. So kam es, daß die Bevölkerung in Badhum bald anfing, ihre Kessel und Töpfe muthwillig zu zerbrechen, bloß um die Ehre zu haben einen Herrn Kesselflicker, die Vertreibe: der Langeweile, ins Haus bitten zu können. Und dieseSitte hat sich allgemach auch zu uns nach Deutschland verpflanzt, denn noch heute herrscht hier der Brauch, an Vorabenden von Hochzeiten Kessel und Töpfe zu zerbrechen. Und warum? Doch nur. um die Langeweile zu ban. nen, und thatsächlich bleibt die gefürchtete Hexe solch lustigen Polterabenden ängstlich fern.
Humoristisches. Antipathie. Haben Sic 'mal Bürgers Leonore" gelesen. Vcaf?" Nee. habe mich mit Bür.lern nie befreunden können.Boshaft. A.: Nun, wac hast Du denn Gutes in der Sommerfrische ausgefonnen?" 23.: Habt meine Schwiegermutter in den Vcrsch'önerungsveein aufnebmen lassen!" ' Aus Umwegen, A.: Si: haben ja wohl Ihre Frau immer Ihr Leben genannt?" B.: Ja. was ist denn damit? "A.: Nichts, Ihr Buchhalter hat Ihnen nur eben Ihr Leben genommen: er ist mit Ihrer Frau durchgegangen." Ach s o! Sohn: Ich habe heut' 3 Dollars verdient." Vater: Das ist hübsch, mein Sohn, daß Du Didh von der elterlichen Unterstützung freizumachen suchst. Wie hast Du si? denn verdient?" Sohn: Ich habe meine Schulbücher vrkanst!" ewig Nur Nachläigkett. ES ist unbegreiflich daß eS noch Leute gibt welche von Rheumatismus ge, plagt werden, wenn er so leicht von SawationOclkurittwird. DaßdieS wirklich so ist wird durch Herrn G. F. Schradcr, Picrce, Nebr., bezeugt, er sagt: "2ch gebrauchte Salvation Oel und ich bin überzeugt daß eS kein bei,(ere3 Lmiment giebt. Ich litt viele - Monate an Rheumatismus und könn -te keine Linderung bekommen bis ich ! Salvation Oel gebrauchte. Zwei Flaschen kurirten mich gänzlich und ich befinde mich zetzt so wohl wie früher." Salvation Oel sollte in keinem Hause l fehlen, eS kostet nur 25 Cents. Wenn .Verkäufer einen anderen oder billiger, : en Artikel empfehlen so aebe richr darauf ein, Salvation Oel ist das best: 1 ven c$i Hnwenten,
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