Indiana Tribüne, Volume 21, Number 84, Indianapolis, Marion County, 11 December 1897 — Page 1
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Lditorielles
ES heißt, daß Herr Vryan, der Kandidat der Demokraten bei der letzten PräsidentfchaftSwahl nach Meriko zu gehen beabsichtige, um dort die Silberfrage zu studiren. Der Gedanke ist gut, und wir wollen hoffen, daß Herr Bryan die Frage ohne Vorurtheil studirt und den Freimuth besitzt, Irr thümer einzusehen. Wir wollen auch hoffen, daß Herr Blyan sich aus den Standpunkt der arbeitenden Volksnassen zu stellen vermag und nicht Alle von d,m Standpunkte einer derschuldeten Mittelklasse auö beurtheilt, welche ihre Schulden in minderwerth'gem Gelde abtragen, ihre Waaren aber zum doppelten Preise verkaufen möchte. Und bevor Herr Blyan nach Mexiko geht, wäre ihm auch zu rathen, einige Studien zu Hause zu machen. Er hat so oft behauptet, daß mit höheren Getreidepreisen eine Aera der allgemeinen Wohlfahrt eintreten würde. Nun scheint eö unS. daß diese Wohlfahrt nicht da ist Und doch sollten wir jktzt eigentlich die besten Zeiten haben, d,e Amerika noch je gesehen. Wir haben den Dingley-Tarif, von dem die.Republikaner Wunderdinge prophezeite, wir haben den Dollar-Weizen, von dem die Demokraten Wunderdinge provhezeiken Aber die Wunderdinge sind nicht gekommen. Weder hat sie der Dingley Tarif noch hat sie der Dollar. Weizen gebracht. Wir muthen Herrn Biyn nicht zu. sich den Kops darüber zu zerbnchen, warum der Dinglly-Tarif nicht die tut 'prochene Wirkung gehabt hat, denn für die Versprechungen der Republi kaner ist er nicht verantwortlich. Abe? für das Ausbleiben der W rkung M Dollar. Weizens ist er sich und der Welt Rechenschaft schuldig und eS ist gewiß nicht zu diel verlangt, daß er diese Sache t'toil stabile. Das Philadelphia Tagblatt' ,rörtert in folgender interessanter Weise die Ursache, warum der Präfix dent in seiner Botschaft der EinwanderungSfrage mit keinem Worte erwähnte : Nach allem, waS vorgegangen ist. war anzunehmen, daß die Gesetzgebung auf diesem Gebiet gerade eineS der Haupkstücke der R publikaner sein werde. Wenn nun aber der Präsident daS ganze Thema nicht mit einem Work erwähnt, so läßt daS daraus schließen daß etwaS vorgegangen sein muß, waö ins Gewicht fällt. Man braucht dabei auch nicht wter zu suchen : eS heißt Klondike. Der wichtigste Theil d,S neuen GoldgebieteS im Norden ist kanadischer, also britischer Boden; aber wenigJenS neun uner zehn von den Leuten, die dorthin geströmt, find Bürger der Ver. Staaten. Im nächsten F:übjlbr wird ein riefiger Menschenstrcm sich dah'.n ergießen. Dampfschiff - Gesellschaften werden gebildet, Eisenbahnen gebaut, LebenSmittel ü?d sonstige Bedürfnisse werden in Massen dahin geschickt werden. Ob aber die Ver. Staaten an der großen Beute den Löwenantheil haben oder überhaupt partizipiren werden, daS hängt ganz ab von der Gnade der kanadischen Negierung. Sie kann die Ginwanderung von Bürgern der Ver. Staaten dorthin so erschweren oder unmöglich machen, wie diese etwa gegen andere Ausländer verfahren. Sie hat im Augenblick die Trumpskarte in der Hqnd und darf nicht zu sehr herausgefordert werden. Die Corliß-Bill über die Erschwerung deS Grenz - Verkehrs der Arbeiter, welche man der Lodge-Bill angehängt hat, darf daher wohl als abgethan betrachtet werden. Vielleicht steckt man nun die ganze Sache auf. Der Congreß kann natürlich handeln, ohne daß der Präsident den Anstoß dazu giebt, Aber eö ist immerhin bemerkenSwerth. daß McKinley eine Frage, die an sich als Parteisache große Bedeutung hat, gänzlich ignorirt DaS beweist beiläufig wieder, welche absolute Vsdeu tungSlosigkeif den Arbeiterführern GomperS und Genossen beigemessen wird. Diese Herren mögen gefühlt. haben, wie der Gerber, dem hie Fälle davorgeschwommen find." Wetterbericht. Kälteres, schönes Wetter. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden öS Grad, niedriaüe 38 Orad. '
ArchlUchichlen.
Inland. Kongreß.' Washington, D. E. 10. Dez. DaS HauS nahm heute die PenfionSBewilligungsbill mit Amendfmentö an, und vertagte sich dann' bis zum Montag. Die von den Demokraten eingereichten AmendemenlS behufs AuSmerzenS angeblicher Mißbräuche wurden alle auf die Ordnungsfrage, hin, daß sie ke'ne Gefktzzebung seien, zurückgewiesen. Wie angenommen, bewilligte die Bill 5141.26Z.880 Die Havaiier proteftiren Washington, D. E., 10 Dez. Die Delegation Eingeborener von Hawaii, die sich seit einigen Tagen in Washington befindet, sprach heute im Staatsdepartement vor und hatte eine Unterredung mit Sekretär Sherman. ES waren ihrer vier, nämlich JameS Kanlia, Präsident der hawaiischen Pa-trioten-Liga; Joseph Helehue, Sekretär und Agent von Liliuokalani und Kommissär der Liga; David Kalaokalani, Präsident der hawaiischen Association Hui Kalaiaina und Wm.'Auld. Sekretär und Kommissär der Associa tion. Die Unterredung dauerte nur wenige Minuten. Die Delegation überreichte dem Sekretär eine Denkschrift, in der gegen die Anneron protestirt oder wenigsten? eine geheime Abstimmung der hawaiischen Bevölk' rung verlangt wird, ehe die Regierung der Ver. Staaten die Anntx'oa beschloßt. Sekretär Sherman behzndelle seine Besuch r sehr höflich, gab keinerlei Versprechen und erklärte nur, er werde die Denkschrift dem Senat, vorlegen? der jstzt über die AnnkzionSfrage zu entscheiden habe. Spater übergab er daS Dokument dem Senator Hoar, einem Mitgliede deS KomiteS für auswärtige Angelegenheiten Die Delegation sprach auch bei mehreren Senatoren im Capital vor, um ihre Einwände gegen die Annezion vorzulegen. Demokratischer Eau cu S. Washington , 10 Dez. Vorfitzender Richardson vom demokratischen Caucuö erließ heute einen Aufruf zur Abhaltung einer Versammlung. Der Caucuö wird über die vier Fragen . Cuba, Hawaii, Finanzen und Bankerott berathen. Diese Fragen sind in dem Aufruf spezifizirt und die demokratischen Führer find über dieselben ziemlich einig. 3n Betress Cubaö ist die Meinung einheitlich zu Gunsten einer Resolution, welche die Anerkennung der Insurgenten a!S kriegführende Macht begünstigt und der Caucuö wird dieser Stimmung wahrscheinlich Ausdruck verleihen. 3n der Fmanzfrage wird der Caucu? wahrscheinlich Stellung gegen die Reform-! Pläne deS SchatzamtS-SekretärS Gage nehmen. ES liegt keine Absicht vor, die Silberfrage zu berathen, da dieselbe von der von der republikanischen Majorität beabsichtigten Ges,tzzebung nicht berührt wird. Der Caucuö wird auch der Bankerottbill opponiren. In Betreff der Hawaiisrage wird von denen, welche die Stimmung auf der demokratischen Seite untersucht haben versichert, daß dieselbe faktisch einstimmig gegen Aanezion ist. Große Minder.. E o l u m b u S, O., 10. Dez. Ein Comite der Ohi Federation os Labor von 5 Mitgliedern, an welch' S die Frage deS ZudrangeS ausländischer Arbeiter zur baltigen Berichterstattung verwiesen worden war. ewpsiehlt in dem soeben eingegangenen Bericht, den Congreß um vollständigen Autschluh der fremden Arbeiter aus IQ Jahre zu ersuchen, Die Resolutionen gegen die Einwanderung sagen : Da sich die Arbeiter - Bevölkerung dteseS Landes m einer beklageoSwerthen Lage befindet, unh der Zudrang der aus ländischen Arbeiter unseres ErachtenS die Tendenz hat, diese Lge noch. weiter zu steigern, und da Gesetze angenommen worden find, welche daraus abzielen, die Einwanderung zu beschräaken und, Da solche Gesetze sich auS dem Grunde, weil sie Spezialgesetzgebung find,' alö unausführbar erwiesen haben und. Da erklärt worden ist, daß daS Gest
vom 1. Oktober 1888, welcheö die Chi
nesen ausschloß, schon damals für verfassungswidrig erklärt worden sein würde, aus dem Grunde, weil eS Spezialgesetzgebung sei, wenn nicht die öffentlicke Meinuna einen enormen Druck lauSaeübt bätte. so , j a " Sei eS beschlossen. Daß wir den Ausschluß aller auS ländischen Arbeiter auf eine Periode von 10 Jahren empfehlen. Der Bericht wurde lange diSkutirt, aber thatsächlich fast einstimmig arge nommen. -mAusland. DieReichöfinanzen. Berlin, 10. Dezember. Der Schatzamtösekretär Baron von Thile mann sagte beute bei Vorlegung deS Budgets, der Ueberschuß für 1897 werde 20 Millionen Mark betragen, während die' Zölle und die Tabaksteuer wahrscheinlich 70.000.000 Mark höher sein würden als die Voranschläge. Hiervon sollten 32,000,000 matt zur Schuldentilgung verwendet werden Fortfahrend sagte Baron von Thiele mann, die Unterhandlungen wegen Aufhebens der Zuckerprämien stünden stille, aber der Ver. Staaten Tarif werde vielleicht einen belebenden Einfluh äußern. Der einheimische Consum von Zucker habe zugenommen, aber Deutschland werde stets auf seinen Ausfuhrhandel angewiesen bleiben. Die Molemö in Rußland St. Petersburg, 10. Dez. I n ganzen russischen Asien besteht eine allgemeine Unruhe unter den Muhamedanern, welche man auf übertriebene Berichte über die türkischen Siege im Kriege gegen daS große griechische Reich"zurütrt, .di, ilb. btn gan zen Kontinent verbreitet find. Die Behörden befürchten sogar, daß die Erneuerung der Brigandage, welche im Kaukasus zu bemerken ist, allein gegen die Regierungsbeamten gerichtet ist, und eine nie dagewesene Feindseligkeit der Georgier gegen die Armenier macht sich bemrkbar. Die Gefahr ist so ernst, daß Gouverneure im Kaukasus zu einer Konferenz zusammen getreten sind, um geeinsame Maßregeln zur Herstellung der Ruhe zu vereinbaren. Reisende in Central. Asien berichten über eine außergewöhnliche Gährung unter den Muhamedanern der verschiedenen Rassei. Sie stellen ihre gegenseitigen Feindseligkeiten ein und erklären, daß sie in erster Linie Muhamedaner sin und den Sultan als ihr gemeinsames Oberhaupt betrachten. ES ist klar, daß der leiseste Vorwand genügen würde, um einen Aufstand zu erregen, welcher Rußland in eben seiche Konflikte stürzen wyrhe, wie sie in Indien bestehen. Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. Dezbr. Große Ausr:gung hat hier gestern Abend daS Anlch'agen von rothen Plakaten an all, Ecken, sogar in der inneren Stadt und an der Hosburg, hervorgerufen, welche die Worte zagten : Kein Ausgleich." Hebt die Sprachen-Verordnung auf." Deutsch ist die National-Sprache." Die Polizei riß die Plakate ab. London, 10 Dezbr. Spezial-De-peschen von Wien und Buda Pest zeigen, daß die Vorlag dieBaron Barffy. der ungarische Premier, vor Kurzem in Unterhaus des ungarischen Parlaments veranlaßte, um den Ausgleich für ein Jahr ohne Rückficht auf das . .V ? M W I orgeyen .,ierre!a,v zu verlängern,; j tzt bessere Ausfichten bat. Der obstruktive Antrag KossuthS, deS Führer hrr VTt nri i K lt am . . kt X il vi ?., v. m it Mttuv4uii49 Ungarn einsteht, daß die Vorlage nicht wie gewöhnlich qn daS Finanz. Comite sondern an den Plenar-AuSschuß verwiesen werden sollte, wurde mit 185 gegen 37 Stimmen verworfen. ,,, Qchisfö. Nachrichten. Angekommen i : Glasgow: Anchoria" von New Jork. London: Mississippi" von Reo Jork. Neapel; Werra" von New Srk. Et lohnt sich, Hood'ö Sa?saparilla zu gebrauchen Bei reinem Blut ,.t k, ... r ör n öL ms over Weber. vor teritiS oder Fieber, ct ßv . snätXn m ".S , fai,ia X Utt 10öf"taP a6e
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:s t 'ro s. an g ley von W a s t.--mgton und Pros Effreth WatkinS ten new Aorr stellen gegenwärtig m Mount Holly mit einem fliegenden fv rv fi ss Motor Versuche auf dem Medfordzweig der Pennsylvania Bahn an. Die Maschine wird mit Gasoline in Bewegung gesetzt, und ihre beiden vier Fuß langen Propeller machen 800 Umorehungen in der Minute. Einen gcwohnlichen Eisenbahn - Wagen kann sie mit einer Geschwmdlakelt von 6 Meilen die Stunde ziehen, jedoch sind die Erfinder der Ansicht, daß es möglich sein wird. Maschinen zu construiren. welche die Minimal Schnellig keit der Eisenbahnzüge erreichen können. Ueber 500 Meilen weit ist eine Herde von 2000 Schafen gewandert, deren Hirt im Sommer vom Blitze erschlagen worden ist. DerMann befand sich mit der Herde gegen Ende Juli am Fuße der San Francisco Berge in Arizona und sollte er im Oktober dieselbe nach Albuquerque bringen. Da er nichts von sich hören ließ, wurden Nachforschungen nach ihm angestellt und nach langem Suchen seine Kochgeräthe unter einem von einem Blitze zerschmetterten Baume gcfun den; nicht weit davon lagen menschli.che Gebeine. Offenbar war der Mann vom Blitze erschlagen worden und sein Leichnam von Wölfen aufgefressen. Von der Herde war keine Spur zu entdecken, bis dieser Tage aus San Miguel County die Nachricht kam. daß dort herrenlos weidende Schafe gesehen waren. Die Eigenthümer der Heerde begaben sich dorthin und erkannten an den Brandmalen ihr Eigenthum. Die Schafe waren 600 Meilen gewandert und hatten dabei sogar den RioGrande überschritten. ' Eine Bande von Fanatikern,' die sich Regulatoren nennen, treibt seit einiger Zeit ihr, Unwesen in der Nähe von Lutcher, einer Ortschaft ungefähr 30 Meilen von New Orleans. Unter dem Vorwanke, ihren Mitmenfchen die nach ihrer Ansicht mangelnde Moral oe:zuormgen, verüben diese Leute die brutalsten Grausamkeiten und schrecken selbst vor einem Mord nicht zurück, wie folgender Vorfall beweist: JnGramercy. einer kleinen Ort, schaft in der .Nähe von Lutcher. befand sich eine Kneipe, in welcher es nicht gerade streng nach den Regeln der Moral und guten Sitte zuging. Diese Kneipe wurde von einem Neger gehalten, doch verkehrten auch viele Weiße in derselben. Kürzlich schoß ein betrunkenerNeger. welcher seinen Rausch in genannter Wirthschaft geholt hatte, aus eine Frau Pond, eine angesehene Dame, ohne sie jedock zu treffen. Noch in derselben Nacht wurde der betrefsende Neger aus dem Bette geholt und halb todt geprügelt. Damit glaubte man. sei die Geschichte abgethan. Neu lich Nacht jedoch setzten die Regulatoren die betreffende Wirthschaft und noch zwei andere von Negern bewohnte Häuser in Brand und als Herr Oscar Dresner, ein angesehener Kaufmann unh bekannte Persönlichkeit in genannter Ortschaft, aus dem Hause eilte um zu sehen was los sei. wurde er von den Brandstiftern und Mordbuben durch vier Schüsse zu Boden gestreckt. Herr Dresner, der nach New Orleans in ein Hospital geschafft wurde, hat fünf Mitglieder der Mordbande erkannt, nämlich Le Vlanc. Childs. E. Wienvenu, G. Bienvenu und Hall. DieschöneSaueregurkenzeit und diejenige der Seeschlangen ist längst vorüber, um aber den Blättern die nöthige Würze zu verleihen, tauchte neulich eine unheimliche Schlangengeschichte, dieses Mal. spielt die Scene auf dem festen Lande, in New Jersey auf. An der Hackensack Plankroad, äußerhalb Guttenberg. wohnt Abraham Eckerson nebst seiner Familie. Außerdem hat er noch zwei semer Enkel bei sich, und deren . steter Begleiter ist ein große? Newfoundländer mit Namen Rex." Neulich fuhren Eckerson und sein ältester Sohn in den nahen Wald, um Brennholz zu holen. Nackdem Ne den Waaen mit trockenen i Zwsigen beladen, fuhren sie heim und. . r - . Of..it.. I.das Holz in einen AuLbau der . mm Küche, in welchem tM großer Hei Öpparat aufgestellt ist. Die Enkelkin ytl Eckerson's spielten in der Küche ? , c r. V .... V. 1.2 ftt.nCimtitdr Xstll Dem jQuuvV UHU IC vyiwuuiuuv ain dem vorderen Zimmer. Plötz.ich hörte die Letztere die Kleinen um Hülfe rufen. Schnell lief sie m die Küche, doch wer beschreibt rhr Entsetzen, als sie ihre Enkel auf dem ffüchentifche stehen sah und rund um denselben eine aroße Anzahl von Schlangm. welche wüthend nach den Kindern züngelten. Mit einem Arm
hielt der Enkel sein Schwesterchen um- Stutzen der Hausfrauen, ferner Infangen und mit dem anderen bielt er , dustrielehrerinnen, Directricen von efo Holzfchtvert, welches er auf die i Mode-, Putz-, Wäschegeschäften, Bucb. Kopfe der Bedränger niedersausen halterinnen, Correspondentinnen, Zei. ließ. Rez" war mitten zwischen ten' chen- und Mal-Lehrerinnen , s, v. Schlangen und er tödtete sie so schnell ausbilden. Die Regierung hat für er vermochte. Frau Eckerson ergriff die Schule in der schönsten und ge ein Schüreisen und betheillgte sich am sundesten Lage der Stadt unweit des Kampfe. Nach nahezu 4 Minuten Zoologischen Gartens zwei Grundstücke V.:. (D.tU.T! 17 .ti .rndirn tiim 1 O ftAA CTl.-
wurrn üiu yw.wv.v. j. Schlangenleiber bedeckten den Kampf, Aller Wahrscheinlichkeit nach waren die Schlangen mit der Holz- ' laduna mV aus gebracht und an dem t-men Heizapparates d-m Winter, öccdft te?xfcT;
Folge des verzwtSten und veralteten Wablaesekes im Herzogthum Braunschweig fanden die dortiqen Landtagwahlen unter fast vollständiger Theilnahmlosigkeit statt, In der Stadt Braunschweig wählten diesmal sieben Procent der Ürwähler Eine Glanzleistung hat aber dev über 3000 Einwohner zählende Flecken Langelsheim geliefert. Als der Tag der Wahlmannerwahl erschienen war, versammelte sich der Ortsvorsteher so zahlreich, als er konnte, im Wahllokal und harrte mit dev Geduld emes braunschweigischen Ortevorstehers der Dinge, die da kommen sollten. Nachdem er lange genug gewartet hatte. ohne daß sich etwas ereignete oder Je mand erschien, eröffnete er den Wahl akt und gab seme Stimme dem Orts Vorsteher von Langelsheim. dev somit als einstimmig gewählter Wahl mann der 1. Klasse aus der Wahl her vorging. Schon wollte der Vorsteher den Wahlakt schließen, als der Nacht Wächter des Ortes auf der Bildfläche erschien, um sein Wahlrecht auszuüben. Er gab seine Stimme natürlich dem Nachtwächter von Langelsheim. dessen Name nun ebenfalls als solcher eines einstimmig" gewählten Wahlmanns, diesmal der dritten Klasse, der Wahlurne entsprang. Damit erreichte die Wahlschlacht in Langelsheim ihr Ende und Wähler und Gewählte gingen friedlich und zufrieden wieder heim, erfüllt von dem erhabenen Bewußtsein, ihre staatsbürgerliche Pflicht wieder einmal nach bestem Wissen und Gewlse 'en erfüllt zu haben. Jnvengrotzen Pariser Modewaarenhandlungen wird viel gestöhlen, trotzdem zahlreich Aufseher angestellt sind, um über die Diebe ode: eigentlich Diebinnen zu wachen. Ein sindiger Bursche hat nun ein Mittel gefunden, sich die gestohlenen Sachen anzueignen, ohne sich irgend einer Un. annehmlichkeit auszusetzen. Er mischt sich unter die in diesen Handlngen wogende Menge, paßt scharf auf, .ntdeckt denn auch bald eine Diebin. Er folgt ihr bis in ihre Wohnung, wo er sich llsJnsvector" vorstellt und sie mt Verhaftung bedroht, wenn sie nkcht das (Äestoyiene ihm ausliefere. Damit aber ist der Bursche nicht zufrieden, er gibt vielmehr zu verstehen, daß dies wohl nicht das erste Mal sei. Er nöthigt sie. ihm die Wohnung zu zeigen, wo er al les mitnimmt, was aus der fraglichen Handlung herrühren könnte, vorbehalklich der Rückgabe. Eine der so erleichterten Diebinnen ging vor kurzem in eine dieser Modewaarenhandlungen, um Nachsicht zu erbitten: sie habe nur eine Kleinigkeit genommen, während der Jzispector- sie förmlich ausgeplündert hatte. Hierdurch ist dieser neueste Diebeskniff an's Licht gelom men. Daß es mit der Germanisirung in Elsaß-Lotbringen immer noch arg hapert und die amtlichen Berichte darüber stark gefärbt sind, beweist eine Verhandlung, die dieser Tage vor der Strafkammer des Landgerichts m Zabern stattfand. ES wurde ein Lehrer aus St. Quirin als Zeuge aufgerufen. Auf die deutsche Anrede des Vorsitzenden hin bat der Lehrer auf französisch, ihn doch lieb:r französisch aussagen lassen zu wollen. Alö der Vorsitzende seinem Befremden Ausdruck gab, daß Zeuge als deutscher Lehrer nicht deutsch sprechen wolle, wiederholte dieser seine Bitte, französisch aussagen, zu dürfen. Es wurden dem Zeugen darauf Fragen in deutscher Sprache vorgelegt, die er dann unter fortwährender Zuhilfenahme französischer Ausdrücke .nur auf's allernothdllrftigste in Deutsch bean!wartete. Die Sacht roar um so tröstloser, als sie in Gegenwart zahlreicher anwesender Leute auS dem französischen Sprachgebiet erfolgte. Im veitern Verlaufe der Verhandlung wurde der Pfarrer von St. Quirin vernommen. Die Frage des Vorsitzenden, ob er deutsch spreche, verneinend, sagte er von A bis Z französisch auS. JnPosenlsteintkönig. l i ch t. Gewerbe-, und HauLhaltungs schule für Mädchen eröffnet worden, das erste derartige staatliche Unternehmen im ganzen deutschen Reiche. Hervorgegangen ist die königlich Ge-i werbe- und Haushaltungsschule aus der Anstalt Frauenschutz, die am 1. Januar 1831 begründet wurde. Die neue Schule für Mädchen bezweckt, ih ren Schülerinnen eine gründliche sachgemäße Ausbildung für Haus und Beruf zu geben. Für alle Lehrgänge sind geprüfte Lehrer und Lehrerinnen an gestellt und die Zahl der weiblichen Lehrkräfte beträgt vorläufig .neun. D neue Anstalt willen erster limit gute Hausfrauen, dann Hausdamen, ! Leiterinnen besserer -Haushaltungen, ... y.v.t" u j,wv sjiuii jährlich gemiethet. Die KUcheneinrichtung allein ' hat 50.000 Mark gekoM. Mit der Schule ist ein Pensionat verbunden. Die Schülerinnen . tcrjntn auö den verschiedensten Provinz der . , preußisch", Monarchie. , . J
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