Indiana Tribüne, Volume 21, Number 83, Indianapolis, Marion County, 10 December 1897 — Page 2

ZndisnK Tribüne.

Erscheutt TLglich und SomüagV. Die tSjll e JXxilS.nf ko?et durch ien Xxlget i Cent der Woche, die SonntagS.rib2e'S Cent pe, Woche. Beide itvmtn IS Scntft ,d U dnitl per Rixtt. Per yoft uberhalS bei S!dt gschit In VertIitKHla M p Ja,r. omi 18 CÖ Ztlatama Girant Indianapolis, Ind., 10 Dezember '97 Abspanung und Tralniruug. Der französische Dr. Tissiö, der mit der Oberaufsicht über die körperlichen Uebungen an den höheren Lehranstalten von Bordeaux betraut ist, hat kürzlich ein lehrreiches Buch über die Wii spannung und körperliche Trainirung veröffentlicht. Unter körperlicher Trainirung versteht er die Summe aller Uebungen, welche darauf hinzielen. den menschlichen Körper mit möglichst geringer Abspannung das Höchste von Arbeit leisten zu lassen. Seit einer Reihe von Jahren hat er sich unter Athleten und Sportsmänner der verschiedensten Art, besonders Radwettfahre? gemischt, um auch außerhalb seines Erfahrungskreises in den Schulen nach jener Richtung gründliche Beobachtungen machen zu können. Dr. Tissi6 erwartet von einer weisen körperlichen Erziehung der Jugend iinh htr horficfciislen Trainiruna er gebraucht das Wort keineswegs nur fixe berufsmäßige Sportleute eine geistige und körperliche Wiedergeburt des abgespannten Menschengeschlechtes. Aus der langen Reihe beherziaenswertber Rathschläge, welche der französische Arzt Allen ertheilt, die sich irgend einem Sport gewidmet haben, wollen wir hier die wichtigsten wiedergeben. Jeden Tag mit langsamem Fortschritt ohne große Ermüdung eine größere Anstrengung ausführen, als am vorhergegangenen, bis man das zulässige individuelle Matz erreicht hat. Niemals sprungweise vorgehen. Gut zu athmen verstehen. Niemals das Herz übermäßig anstrengen, sondern es der Athmungsfähigkeit entsprechend arbeiten lassen. Mit der Uebung aufhören, wenn der Puls 140 160 Schläge anzeigt. AlleZ Uebermaß der Tafel, der Nachtwache und geistiger Arbeit vermeiden. Ueberhaupt vernünftige Enthaltsamkeit beobachten. Keine geistige Getränke trinken und auch alle anderen anregenden Mittel nur mit großer Zurückhaltung anwenden. Sich niemals mit leerem Magen einüben, noch unmittelbar nach einer Mahlzeit, auch niemals zur Nachtzeit. Acht Stunden Schlaf ist im Allgemeinem nöthig; die Einübung muß nach der Art und Dauer des Schlafes geregelt werden. Jede Trainirung, welche den Hunger unterdrückt und den Durft vermehrt, ist schädlich. Einer kleinen Abspannung darf man nicht aus dem Wege gehen, aber jede stärkere, entnervende muß vermieden werden. Bei jeder körperlichen Einübung muß man mit den drei hauptsächlichen Lebensfunktionen rechnen: der bewegenden, der ernährenden und psychischen. Man marschirt mit seinen Muskeln, man läuft mit seinen Lungen, man galoppirt mit seinem Herzen, man leistet mit seinem Magen.. Widerstand, man glommt mit seinem Gehirn am Ziel an. Dr. TissiS hat eine Reihe von Erfahrungen gesammelt, welche Radwettfahrer bei übergroßen Anstrengungen an sich gemacht haben. Bei den meisten stellte sich bald heftiger Hunger ein, der Maaen erhob also zuerst Widerspruch. Alle wurden früher oder später von einem starten Gefühl des UebeidrusseS (ennui) beherrscht, das wohl als kennzeichnendes Merkmal jeder bis zum Uebermaß gesteigerten Abspannung gelten kann. Kein Wettfahrer entgeht, wenn der französische Arzt recht unterrichtet ist. diesem Gefühl ob sein Charakter von Natur fröhlich oder düster ist. Die SelbstBeobachtungen des französischen Zweiradfahrers de Perrodil auf einer zwölfstündigen Fahrt, werden in dem . ii ca..,, Vi-.f r ins rrmmtris - CwIllCgCilUCil juu,s. vuti 3l " gefaßt: nach der dritten Stunde großer Hunger und Durst, während der letzten sechs Stunden tiefer Ueberdruß. Länger widerstand dieser Empfindung der frühere Bäckerlehrling Huret auf einer vierundzwanziastündigen Dauerfahrt von 736 -Kilometer (460 engl. Meilen) erst in de? achtzehnten Stunde wurde er von sehr starkem Ueberdruß erfaßt, der etwa zwei Stunden währte. Nach einer anderen vierundzwanzigstündigen Wettfahrt auf dem Velodrom zu Bordeaux hatte Tissiö Gelegenheii, ihn zu beobachten, als er vom Rade stieg. Er schien nicht über die Maßen abgespannt zu sein, gab jedoch zu, daß sich seiner in der zweiundzwanzigsten Stunde wieder heftlger Ueberdruß bemächtigt, und daß er eine Zeit lang auf dem Rade geschlafen habe. Eine unwiderstehliche Müdigkeit erariff auch den englischen Wett fahrer Millö, der es sich in den Kops gesetzt hatte, seinen eigenen Record zu schlagen, indem er Großbritannien vom Norden bis zumSüden zum zweii,n JnrtT VmTAfiifcr. Nur noch zehn Kilometer vorn Ziel entfernt, konnte er über seine Müdigkeit nicht mehr Herr werden und schlief acht Stunden; er t&Ut jeooch schon 1.0-groveniuoriprung, Vfc r imb EVTannTUTTfl seinen . Q . j "" -o-3 -o I " . , Zweck erreichte. ' Auf der Wettfahrt von Paris nach Brest und zurück fiel Terront in der sechsundssechSzigsten timfce vor Ermüdung vom Rade und wollt 3 nickt wieder besteigen. Sein Bruder fachte seinen Ehrgeiz von Neuem an, man hob ihn fast gegen sei- , - nkn Willen nieder auf's Rad, und nach tnViTMt Minuten z'öoernder und ' swnkender ??abrt sekte er mit der alten Kraft seinen Ui!eg oxx uno lam y i ' - , .... . als zzitz am oiC ölu Einen bedenklichen AuSgang für alle rr- li (!. v: tt. ro4. CliJCU.g.C.. tyU.iC wlC vcmuyuyis k..' fnfiri van seckiS Taaen und secks Näck ten Dauer in New York. Alle fielen . . . c . mn. Itx !tte:?e wie xoci von iyren u.a seinen: zwei ceberdeten- sich länaere

Zeit hindurch wie wahnsinnig. Als Letzter hielt Hale aus, nachdem er 19,100 Mal die Runde um die Bahn gemacht hatte. Er fand sich im Delirium und sagte, daß er die Fahrt nicht vollenden würde, wenn man ihm nicht das versprochene Federbett gäbe. Sein

Arzt erklärte, er wäre vollständig und unheilbar wahnsinnig geworden, wenn die Fahrt noch einen Tag länger gedauert hätte. Die meisten der besann ten englischen Radwettsahrer sind von ihren Ueberanstrengungen in dem Maße in ihrer Gesundheit erschüttert, daß ihre Aerzte ihnen vollkommene Ruhe anbefohlen haben. In unserem Zeitalter, da die nervöse Abspannung sich verzehnfacht hat", schreibt der französische Arzt, sucht man in den körperlichen Uebungen ein Heilmittel. Das Heilmittel ist auch ausgezeichnet, aber wie jedes Heilmittel kann es rasch zum Gift werden." Wenn nicht weises Maßhalten für die körperlichen Uebungen im Allgemeinen zur Regel würde, könne man von ihnen keine Verminderung, sondern nur eine Verschlimmerung des Uebels erwarten, an welchem die civilisirte Menschheit am Schluß des 19. Jahrhunderts kranke. Dr. Tissi6 ist deshalb der Ansicht, die Anwendung körperlicher Uebungen müsse dem Nervenzustand jedes Ernzelnen und auch jedes Volkes angepaßt werden. Je größer die Erregbarkeit sei. desto vorsichtiger müsse man sein, damit nicht das Herz in Mitleidenschaft gezogen .werde. Bei übertriebenen Körperübungen wäre die Gefahr zweifacher Art: mechanisch durch die angestrengte und verlängerte Muskelarbeit; psychisch durch die Erregtheit, welche gerade durch eine solche Muskelarbeit erzeugt werde. In einem Zeitalter, da die nervösen Verluste sich in dem unaufhörlichen und sorgenvollen DaseinSkampf des neuen sozialen Lebens stark vermehren, darf man sie durch den Mißbrauch körperlicher Uebungen nicht noch verschärfen." Die ZttU" der Tolstowiflen. P e t e r s d u r g, 21. Novbr. Der gelehrte Pope T. Bulkewitsch, Berichterstatter des allrussischen Missionscongresses in Kasan, hat eine zroße Entdeckung gemacht: dieFreun'oe Tolstois sind gefährliche Leute!. Ge'ährlich 'für die Religion, die sie nicht verkennen, für die Dynastie, der sie licht die nöthigen Ehren erweisen, für )i- Ordnung der heutigen Gesellschaft, Deren Umsturz sie erstreben. Als Bcoeisstück wird ein Katechismus, Dognen der Brüderschaft", auf den Tisch ?es Congresses gelegt. Dort steht es 'chwarz auf weiß gedruckt: Gott, der Mt, ist die Vernunft. Gott, der Va.er. ist das Lekn, Gott, der Sohn, ist Jernunft und Leben, diese drei sind :ins. Und auch die fünf Gebote: -Tödte nicht! Lasse dich nicht von Leizenschaft übermannen! Liebe alle Men. schen gleichmäßig und ziehe nicht deine Landsleute vor! Widersetze dich nicht dem Unglück! Schwöre nicht! Fraen und Antworten geben weitereAuskunsi über das Wesen dieser gemeingefährlichen Verbrecher: Habt ihr einen Herrn? Unser Herr ist Gott, der Vaer, und der Sachverwalter ist Gott, der Sohn. Erkennt ihr menschliche Gewalt an? Wir erkennen die menschttche Gewalt an, die von Gott gegeben ist. Wem ist diese Gewalt von Gott gegeben? Dem ist die Gewalt von Gott gegeben, der aller Diener ist. Wem ist die Gewalt von Gott nicht gegeben? Dem, der Ungesetzlichkeiten ausübt. Erkennt ihr die Gesetze an? Wir erkennen die in Gottesfurcht gegebenen Gesetze an. Was erstrebt ihr? Das Reich der Vernunft, der Liebe, der Freiheit; des Vaters und des Sohnes und des Geistes. Unterwerft ihr euch den menschlichen Behörden? Wir unterwerfen uns den menschlichen Behörden des Cäsar, wenn sie von ihm einsetzt sind, und Gottes, wenn sie vor? Gott eingesetzt, sind. W:lche Gewalt ist des Cäsar, und welche Gottes? Jede Gewalt ist deö Cäsar, die dieser 'die seinige nennt, außer derjenigen, . die göttlich in uns ist. Was ist göttlich in euch? Unser Leben, unser Wille, gehören untheilbar Gott; seine Gesetzezu übertreten, kann auf Niemandes Befehl geschehen. Als Hauptverbreiter dieser Lehren machte der gelehrte Conareß den Fürsten D. A. Chilkow namhaft. In dem Bericht werden noch einzeln die erschrecklichsten Dinge aufgezählt, die Neuerer für gottlose Menschen erklärt, gegen die Kirche und Staat und alle Gutgesinnten die ernstesten Maßregeln treffen müßten, um sich vor dem Reiche des Antichrist zu retten, der Gleichheit, freie Liebe und Verachtung der göttlichen und menschlichen Gebote predige. Es ist nicht erstaunlich, daß die trotz ihrer großen Macht an allen Ecken und Enden von Sectirern und oft der verrücktesten Sorte bedrohte orthodoxe Kirche sich gegen die Abbröckelungen wehren will' Wir habin es hier, wie cZ fl;cTnt. mit einer russischen Sonderart der Entwickelung der socialen Frage zu thun. Im Westen schreibt man und druckt man, um dem Wunsche nach nerven erung Ausdruck zu geben; hier in Rußland gibt es kein lärmendes Umhertappen. Entweder lassen Verbre, cher ihre Bomben springen, oder es bilden sich Secten der verschiedenste Glück Im Hause. Häuslicher Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die El, tern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lungen Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt eincErkaltung leicht zu nehmen, Dr. Tüll'S Husten Eprup jedoch kun'rt sie rasch und sicher. "3c9 gebrauchte Dr. Bull'S Husten Syrup tur meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'S Husten Syrup daS beste von allen war." Frau A. Geib, 317 Demott Str., West Hoboken, N. I. Dr. Bull'S Husten Syrup kostet nur 25 Cents und er ist besser und billiger als wie alle die anderen Mirturen elcher der Händler anpreist.' Aauft nur Dr. Bull'S Husten Syrup e??n er ti ic? Vr'zxi v,t

taoiiuruna.cn. x;as" nnd dli beiden Eztreme, die sich vielleicht berühren, indem die Verbrecher unter manchen Sectirern ihre Werkzeuge suchen und finden. Wer sich lebendig begraben läßt, ist auch für anderes zu haben, und Niemand ist gefährlicher als der.

der sein Leben hergeben will. Hier indessen scheint derEifer des Missionscongresses ganz verfehlt, denn die sogenannten Tolstoi . Brüder sind ersichtlich sehr zahme Lämmer. In welcher Beziehung übrigens der Weise von Jaßnaja Poljana mit den Sectirern steht, wird durchaus nicht aufgeklärt. Wahrscheinlich hat er gar keine Ahnung von ihnen; mit ihrem Propheten Chilkoch soll er flüchtig bekannt sein. Bezeichnend für die Clique, die immer lärmend mit ihrem Patriotismus und ihrer Gottesfurcht prahlt, ist übrigens, daß der Swjet", ohne den Zusammenhang der neuen Secte mit Tolstoi nachzuweisen, diesen als Antichrist und Anarchisten an den Pranger gestellt sehen will. Es ist das die Rache für die Veröffentlichung eines Briefes von Tolstoi in den Peterburgskija Wjedomosti des Fürsten Uchtomski, der die gewaltsame Entziehung von Sctirerlindern bestätigt. Ueber den Propheten der Tolstojaner, Fürsten Demeter Alerandrowitsch Chilkow, erzählt Butkewitsch Folgendes: Die Tolstojaner, meint Butkewitsch. sind höchst gefährliche Leute. Sie verachten diese Welt und verachten die Dogmen der orthodoxen Kirche. Von sonstigen Verbrechen. wie Diebstahl. Verschwörungen. Widersetzlichkeit, weiß er aber nichts zu berichten. Auch von dem Laster des Trunkes hören wir nichts. Eines Tag;s machte sich der Geistliche auf. um dem Propheten Chilkow einen Besuch abzustatten. Er fand ihn in dem Dorfe Pawlowki, Charkower Gubernium. Dort hatte Chilkow sich von seiner Mutter ihm später zufallende 400 DesZatinen (etwa 1000. Acres) ausfolgen lassen und diese an die Bauern vertheilt, die in die von ihm gebildete Genossenschaft eintreten wollten. Unter diesen Bauern ist auch er Bauer und bewoknt ein einfaches Häuschen. In groben Kleidern und Schuhen geht er umher. Seine Wohnung theilt eine i?enera!stochter. die in. Petersburg ein (Zmnasium besucht hat und drei fremde Sprachen fertig spricht. Ein bierjähriger Knabe Boris PopenWasser hat ihn nicht begossen-, erklärt Chilkow, ein Schreibtisch und eine Bibliothek vervollständigen die Einrichtung des Hauses, ganz wie es sich für einen russischen Volksroman schickt. Butkewitsch weiß die gute Aufnahme, die er findet, nicht genug zu loben, und er vergilt sie, indem er die Lebensgeschichte des Propheten erzählt. Interessant genug ist sie. Chilkow hat das Pagencorps in Petersburg besucht, endlich zog er sich blasirt und des vergnügungstollen Lebens Petersburgs müde zurück, um während des letzten Türkenkrieges im Kaukasus wieder Kriegsdienste zu thun. Dort erschoß er in einem Handgemenge einen Türken. Das Bild des von seiner Kugel Sterbenden verließ ihn nicht mehr. Warum habe ich ihn getödtet? fragte er sich. Weil er seine Schuldigkeit gethan hat wie ich? Merkwürdige Welt, wo sich die Menschen umbringen, weil sie ihre Schuldigkeit thun!- Nun entsagte er endgiltig dem Kriegsdienste. Zufällig fielen ihm Tolstois Schriften in die Hand. Begeistert für den Gedanken, die er in ihnen fand, begab er sich zu Tolstoi. Nach kurzer Zeit zog er dann, mit sich einig, davon und gründete seine Genossenschaft in Pawlowski. Dort weilt er nun fünf Jahre und hat in harter Arbeit den innern Frieden gefunden. Er pflügt und drischt, er verdingt sich für Feldarbeiten. er mäht und macht den Kutscher auf Miethsfuhrwerk nach und von der Eisenbahn, wobei er, wie sein geistlicher Besucher nebenher bemerkt, Glegenheit findet, seine Lehre auszubreiten. Das Ganze ist ein echt russisches Bild: der leichtsinnige aristokratische Lebemann wird endlich stumpf für das Leben und Lebenlassen der Hauptstadt; er beginnt zu grübeln; irgend ein Gedanke packt ibn ohne Generalsoder Staatsrathsto'chter geht daS nicht er muß ibn verwirklichen, unter daS Volk gehen; die nöthigen Hunderte von Desjatinen sind erfreulicherweise auch da, um sie verschenken zu können, wie daS die breiteNatur", die scKiroaZa natura, des Russen braucht, und nun kommt die Hartnäckigkeit deö . Russen dazu, um dieses Leben lange Zeit fortzuführen, und aristokratische Ueberlieferungen. um in den selbstgewählten Kreisen eine führende Rolle 'zu spielen. Das kann dann lange dauern. Haben aber einmal die Geistlichkeit und diejenigen, die Rußland vor dem faulen Westn durchaus retten wollen. Wind von dem Sonderling, so wird nach menschlichem Ermessen dieStunde bald gekommen sein, wo man ihm von Staats wegen em anderes Quartier anbietet. Hnngerönoth in Nußland. Das entsetzliche Knochengespenst, die Hungersnoth wüthet seit Kurzem wieder in einem Theil Rußlands, Hunderte von Opfern fordernd. Die Ernte ist in diesem Jahre in einzelnen Göuvernements spärlich ausgefallen und die Vorsichtsmaßregeln der Regierung, die Situation, welche alle Vorbedingungen für eine Revolte gibt, dadurch zu lindern, daß sie Lebensmittel aus den reicher versehenen Landestheilen in den besonders hart . mitgmommenen Provinzen vertheilen läßt, können dem allgemeinen Elend nur sehr unbedeutend beikommen. Am schwersten ist die Provinz Archangel betroffen, v Ein von dem Ministerium des Innern entsandter Arzt berichtet über die Zustände daselbst wie folgt: Ich glaubte be! meinem Eintritt in die düsteren, kleinen Hütten nicht Menschen zu erblicken,sondern lebende Skelette, die den Geistern, wie sie die Spiritisten darstellen, nur zu ähnlich sahen. Nur die Augvr der Unglücklichen glühten in ihren tief eingesunkenen Höhlen in dem unheimlichen Ffuer. des Fiebers. Und welche stimmen. Q$zzit ?suht, und

Nanvlicye aule, von roiottnyastem Lallen und herzzerreißendem Schluchzen begleitet. Sie bedürfen keiner Arznei, was ihnen Noth thut ist Brod und wiederum Brod. Die Erbitterung ist fehr groß, namentlich in Süd- ui.d Central - Rußland, wo die Ausgehungerten vielfach von den Geistlichen Brod verlangen und in ganz wilder Weise auftreten. Kürzlich wurde einer dieser Popen von einer Anzahl Hilfeverlangender Bauern in einem Dorfe in der Nähe von Nowgorod durch Faust- und Stockschläge getödtet. Die herbeigerufenen Kosacken erfchossen sieben der Aufstandischen und verwundeten viele. Zu der verheerenden Hungersnoth gesellen sich jetzt noch die Schrecken des russischen Winters, der ganz Rußland bereits in eine Schneedecke eingehüllt hat. Die Kälte wird das Werk der Hunqersnoth vollenden, sie wird die Unglücklichen, die daS Knochengespenst am Leben läßt, mit rauher Hand in's Jenseits befördern. Geme!r.nWgeS. KittfürBeinsachen. Fein, ster Alabastergips wird mit geschlagenem Eiweiß angerührt; dieser Kitt muß aber sofort verwendet werden. Die Bruchstellen müssen rein von Fett und trocken sein; nach dem Festdrücken wird der Gegenstand so aufbewahrt und gebunden, daß sich nichts rühren kann, und so einigeTage ruhen gelassen. Das Ausquellende muß gleich abgewischt werden. Grau gewordene, schwarze Seide aufzufrischen. Wenn schwarze Seide. Spitzen u. s. w. grau geworden sind, werden sie wieder schön schwarz, wenn sie mit nachfolgender Mischung aufgebürstet werken: Lavendelspiritus. Schwefelät'er und Ammoniak vermischt man Mit Regenwasser und stellt diese Mischuna 24 Stunden in die Erde. Man bürstet rechts auf und plättet, wenn der Stoff fast trocken ist, links recht beiß. Um das Hartwerden der Seide zu verhindern, legt man beim Plätten ein Tuch darüber. Kalte Abreibungen sollen Morgens gemacht werden, wenn der Körper noch die ganze Bettwärme in sich trägt. Je schwächer der Körper, desto höher muß die Temperatur des angewendeten Wassers sein, je krästiger, desto kälter kann dasselbe genommen werden. Man trockne den Körper nach derWaschung nur wenig ab, kleide sich entweder schnell an und mache sich tüchtige Körperbewegung bis zur Erwärmung, oder lege sich noch so lange wieder in das Bett, bis man trocken und warm geworden ist. Kühle oder kalte Abreibungen. Waschungen, Bäder u. s. w. bei kaltem, fröstelndem Körper vorzunehmen ist gänzlich falsch und ?cr südliche ftnlam baben. O b st f l e ck e au S Leinwand z u e n t f e r n e n. Ein sehr eillfaches Verfahren besteht darin, daß man die befleckte Stelle einen Augenblick in siedende Milch hält. Oder: die Flecke werden mit Wasser befeuchtet; dann zündet man ein Schwefelhölzchen an und hält es unter dieselben und zwar so. daß die Dämpfe daran gehen, ohne die Leinwand zu verbrennen; dann

werden die Flecken mit Wasser ausgewaschen. Bei diesem letzteren Mittel darf man zuvor keine Seife anwenden. H u st e n m i t t 1 1. Man siede gute Gerste sammt der Hülse eine halbe Stunde lang, auf ein Quart Wasser eine. Hand voll, und füge nach Belieben fein geschnittenes Johannisbrot und Kandiszucker bei. Nach dem Abseihen lauwarm getrunken, besonders vor dem Schlafengehen, leistet dies Mittel vorzügliche Dienste. Ein sehr einfaches und wirksames Mittel ist auch das folgende: Man presse den Saft von zwei sehr weichen Citronen aus. entferne die Kerne und mische ihn mit einer gleichen Menge Glycerin. Diese Mischung muß vor dem Gebrauch kräftig geschüttelh werden. Man nimmt von derselben täglich drei- bis viermal je einen kräftigen Theelöffel voll. Bei sehr fefiem, hartem Husten empfiehlt es sich, die, Mischung zu wärmen. Dieses Mitteljist von angenehmem Citronen etschmack und nimmt sich deshalb sehr leicht ein. Sich aus leichte Weise zu erwärmen, dafür gibt es ein einfaches. wenn auch wenig bekanntes Mittel, das wir für. die Winterszeit unseren Lesern hiermit zur Beachtung empfehlen. Es besteht darin, daß man mi! geschlossenem Munde einen langen, tiefen, Athemzug thut und dies wiederholt, bis die Wärme zurückkehrt, was durchaus , nicht lange dauert. Dies tiefe Athemholen befördert den Kreislauf des Blutes und führt ihm frischen Sauerstoss'zu. Das Blut strömt frei bis in all Auskaufe der Adern und er. zeugt auf diese Art eine, größere Warme. Auch allerlei beginnende Uebel und Erkältungen werden durch regelmäßig wiederholtes, tiefes Athmen verhinderte Reinigung von Gypö Figuten. Gyps Figuren reinigt man und stellt sie wieneu her. wenn mau sie ganz sauber abstäubt und dann mit! einer Mischung von Permanentweiß und weißem Leimwasser überpinselt. Zu dieser Mischung nimmt man. von weißem Leim ganz dünn gekochtes. Leimwasser, gibt noch heiß davonj' weniges in einen Porzellan-Napf, schüttet etwas Permanentweiß dazu und' zerreibt diese Masse während stetem! Zuschütten und Zuließen beider Ingredienzien zu einem nicht zu dicken, glatten Cröme. Damit überpinselt man die zu reinigenden Figuren, läßt sie trocknen und tragt noch einmal frische! Farbe auf. Zum zweiten Male säubere man aber vorher dm Pinsel unK rühre auch frische Farbe an; beim ersten Anstrich läßt die Figur immer noch Schmutz gehen und thut man gut, den Farbenrest davon zu beseitigen. .Glaögefaße, welche von Alter und Rauch braun geworden sind, werden von außen und innen., mit Schwefelsäure begossen; man läßt dieselbe längstens eine halbe Stunde mit dri Glase in Berührung, entfernt sie dann und wäscht mit. geschlemmt Kl:tder und 2aft nach.

Vom Jnlande.-

An Blutvergiftung starb fc't Versicherungsagent John Renahan Yonkers. N. Y. Der Mann hatte d:. Unvorsichtigkeit begangen, sich mit emem Messer, das er zum Spitzen seines Bleistiftes gebraucht hatte, ein Hühnerauge zu beschneiden. In den Regierungsschulen des mexikanischen Staates Nuewo Leon soll ein Geschlecht, das die linke Hand ebenso gut wie die rechte gebrauchen kann, herangezogen werden. Die Regierung hat die Ordre erlassen, daß alle Schulkinder das Schreiben und alle anderen Verrichtungen auch mit der Linken erlernen sollen. Zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde Samuel Gillam in Bellefonte, Pa.' Der Mann, welcher von seiner Frau verlassen war. traf letztere zufällig auf der Straße und als sie feine Aufforderung, mit ihm wieder zusammenzuleben, rundweg ablehnte, zog er seinen Revolver und schoß ihr die Nase ab. Wie er sagte, war es seine Absicht, die Frau zu verunstalten und ihr dadurch ihren Liebhaber zu entfremden. Gesangbücher als BrennMaterial benutzten Einbrecher in Jamestown, Pa., die zur Nachtstunde dem Laden von John D. Davis einen Besuch abgestattet und Waaren im Werthe von $200 gestohlen hatten. Mit ihrer Beute begaben sich die Dunkelmänner in die Ver. PresbyterianerKirche und bereiteten sich dort eine Mahlzeit, wobei sie die vorgefundenen Gesangbücher als Feuerungsmaterial verwendeten. 140 Jahre zählt zusam men ein junges- Ehepaar, Salomon Meusel und Louise Höhn in Jersey City. N. I. Die Leutchen hatten dem Friedensrichter Diehm eine Einladung zum Diner gesandt mit dem Ersuchen, einen unausgefüllten Trauschein mitzubringen. Der Richter kam der Einladung nach, und als das Dessert auf den Tisch kam, vollzog er die Eheschließung. SeitzehnJahrenwar Dadts Cullen in Sticklersville, Del., von einem überaus hartnäckigen Husten heimgesucht, gegen den alle Mittel erfolglos blieben. Die Aerzte erklärten das Leiden für Lungenschwindsucht, bis der Mann neulich bei einem heftigen Hustenanfall einen Zahn auswarf. Damit war das Leiden gehoben. Cullen hatte den Zahn seiner Zeit verschluckt und war derselbe in die Lunge gerathen, wo er den unaufhörlichen Hustenreiz verursachte. Ueber 600 Pfund woa die in San Francisco gestorbene Jtalienerin Frau Th'eresa Cardoza. Man hatte die größten Schwierigkeiten, die Leiche durch die Thüren und über die Treppen des Sterbehauses zu bringen, und da alle Leichenwagen zu klein waren, mußte die Leiche auf einem Ezpreßwagen nach dem Friedhof gefahren werden. Frau Cardoza war zwei Mal verheirathet und hinterläßt fünf Kmder, wovon das jüngste 14 Monate alt ,fl. JnfolgedesDingley-Ta-rifs hat sich eine weitere deutschländi- . sche Firma, die bekannten Fabrikanten ' ein . . rt sti on r oon aumivou vsamm, Dtoz. nojsie veranlaßt gesehn, in den Vereinigten Staaten eine Zweigfabrik zu errichten und zwar in Mystic, Conn. Die Firma hat bereits mit der dortigen Handelskammer einen Contrakt unterzeichnet und die Handelskammer hat auf Aktien der neuen Gesellschaft zum Betrage von $30,000 subskribirt. Die Fabrik soll bereits am 1. Februar in Betrieb gesetzt werden. Von seinem Hunde auf den Tod verwundet wurde der Farmer D. Davis bei Nicholasville, Ky. Mit einem alten Doppelgewehr war der Mann auf die Jagd gegangen und hatte er mit einem Schuß einen Hasen erlegt, als er das Schießeism niedersetzte, um den abgeschossenen Lauf zu laden. Als er mit dem Ladestock das Schrot niederstieß, berührte sein Hund den Hahn des zweiten Laufes, der Schuß entlud sich und traf den Unglücklichen in die Brust. Schwer verwundet wurde Davis von seinen Angehörigen gefunden. Eine frisch sprudelnde Quelle in einem Baumstumpf dürfte zu den Seltenheiten gehören. An der Landstraße von Richmond, Va., nach Lancafter ist eine solche seit einigen Tagen zu sehen. Dort fällten die Brüder H. W. und John M. Cornelisön eine mächtige Ulme, und als der Stamm fiel, schoß ein starker Wasserstrahl aus dem morschen Stumpfe in die. Höhe. Aller Wahrscheinlichkeit nach befindet sich eme Quelle unter demselben und das Wasser hat sich einen Weg durch den morschen Baumstumpf gebahnt, aus dem es wie eine tleme Fontaine emporspringt. Cm Auslande. Da Zuchtpolizeigericht in Paris verurtheilte oen Schriftsteller Ächille Dalföme. der sei nen Schwiegersohn, den Architekten Parent. am 'Sarge. seines Enkels mit rneheren Revolverschüssen verwundete. zu , achtmonatlichem Gefängniß, doch wurde Dalsme die Wohlthat des bedingten Strafnachlasses zugebilligt. Der bekannte Zigeuneurhauptmann Petermann ist jüngst aus.Neu-Weißensee ausgewiesen und jetzt' sammt seiner Bande in Wandsdeck festgenommen worden. . Dort und in der Umgegend waren in der letzten Zeit.' wiederholt Diebstähle vorgekommen, welche man den in der Nähe lagernden Zigeunernzur Last legte; auch hatten. dieZigeuneuv bei einem Wirthshauöstreite in einem Nachbarorte den Wirth und die Gäste schwer mißhandelt. .Einem berittenen GendarmerieOberwachtmeister gelang es, die Zigeuner, nach längerer Verfolgung auf der Landstraße einzuholen und mit Hilfe mehrererinzwischen herbeigeeilter . Polizeibeamten festzunehmen. . In Marseille brinot gegen, wärtig jede neue Th:atervsrste?:i einen zvjLin Gccndal, da daZ Publikum di f?ki:li7.is:n imttnd:r-tb

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lifted Back to Health. ninlflC TA Rill PQ kelp people backto health. They are not so very wonderful when ll r rlliw I HDULbW you corne to think of it. They sirnply upplv the things that natur 0tds tht inrrtdient lackinf la th food. Digestiv troubUa cotn because foixj is irnproperly selected, poorly cooksa, or hajtily eaten. Most digestive troublu rnean acidity or sourness in the ste rnach; constipation of th bowels ; and slugrishness of the liver. These are the things that RIPANS TABULES correct. They art serious things if youletthaRi runon. They are miserably uncomfortable things always. Mosl 11 the ills suflered are traceable to som form of Indigestion. It is safe to say that if people would keep thair diftstivt orgtos activ and hulthy, nobody would ever b very tick. 171 Pl flC TA Rill PQ a made of th things most often prescribed dy physician for dy--Air MliO IMDULtO pepsia, Indigestion, sour stomach, bilious headache, constipation and 11 other disordert of th stomach, liver and bowels. They make the appetite better, digestion easier and man thoroiuth. kraue cleames to th had and new vuor t the body.

sen Will' die Suvvention Wiederherzustellen, ohne welche Opernvorstellungen m Marseille unmöglich sind, oder insgesammt zu demissioniren. Der Gerneinderath beschloß weder das Eine noch das Andere, da der Maire FlaissiSres den sehr demokratischen Ausweg ersonnen hatte, ein Referendum über die Theatersubvention zu veranstalten. Er ist nämlich der Ansicht, daß die große Mehrheit der Bevölkerung nicht an die Oper denkt und daß nur die BouraeMe den Scandal inscenirt bat. A t ö' neulich Abends 10 Uhr im Landgerichtsgefängniß zu Straubing die zwei Gefängnißwärtergehilfen Visitation hielten und in die Zelle des Raubmörders Nutzstem (der auch des Giestnger Raubmordes verdächtig ist) kamen, stand dieser aller Fesseln entledigt mitten in der Zelle. Es entspann sich nun ein Kampf auf Leben und Tod. Ein Gehilfe erhielt vonNußstein mit einer eisernen Stange einen Stoß auf die Brust, daß er zusammenstürzte, und auch der andere wurde an der Hand verletzt. Nußstein suchte zur Thüre zu kommen, doch wurde dies durch die fast Übermenschliche Anstrengung der beiden Gehilfen vereitelt. Endlich gelang es, Nußstein wieder in Eisen zu legen. Wie festg:stellt ist, hat ein Zellengenosse ihm be: der Befreiung Hilfe geleistet. Erzherzog Otto von Oesterreich weilte jüngst im Gomörer Eomitat auf der Bärenjagd. Während eineö Treibens im Zulovaer Walde wurde ein mächtiger Bär aufgetrieben und kaum hundert chritte vomStandplatze des Erzherzogs wurde daö Thier vom Grafen Pappenheim durch einen Schuß verwundet. Der angeschossene Bär wendete sich wüthend qegen einen der Treiber und zerfleischte diesen buchstäblich. Auf die Nothrufe des Angefallenen eilte daö übrige Jagdpersonal herbei, um den Mann zu retten, es war aber zu spät. Der Bär entwischte und verlor sich im Walde. Erzherzog Otto hatte zu derselben Zeit einen anderen Bären angeschossen; dieses Thier wurde am nächsten Tage im Walde todt aufgefunden. I n der britischen Handelsmarine dienten im letzten Jahre 125.009 britische Matrosen, 27,446 Ausländer und 27,911 Laökaris, d. h. Jndier und Chinesen., DaS nichtbritische Element hat in den letzten Iahren um 10,151 Mann zugenommen (Auöländer 3562, LaskariS 6589); daö britische dagegen ist um 2553 zuvückgegangen. Dieses Eindringender Fremden in die Handelsmarine macht patriotischen Herzen hier schwere Sorgen. Von den Ausländern sind 9000 Schweden und Norweger, über 5000 Deutsche und 2000 Russen. Sie sind keineswegs alle in untergeordneten Stellunqen: 1.7 Procent sind Capitäne. 3.9 Procent Steuerleute, 2.9 Procent Untevofficiere. 9,5 Procent sind Schiffsjungen und 2 Procent Maschinisten. Jedermann sagt so. CakcaretS Candy Cathartic, die dundervollste medizinische Entdeckung des Zeitalter?, angenehm und erfrischend im Geschmack, virkt sanft und sicher auf Nieren, Leberund Singeweide, dak ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, Lieber, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen 0t eine C$2$tl dsn (5. C. C. heute ; 10, 55, und 50 (Ztztl. verkauft und Q:l2 r: l::t t:a cn Cctjxrn.

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