Indiana Tribüne, Volume 21, Number 82, Indianapolis, Marion County, 9 December 1897 — Page 2
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LnVisÄS Tribüne. Erscheuu Täglich und omuagV. Die tlzliche Tribüne- kostet durch den Irlzer J Eentt per Ooch, die Sonntag.rrtbüe"S gcxtf pirkZoch. Veid ,use Uent ,dn tS Centt v SRastt. Per Vft nberhalb bv. Sttbt zzschiZ! ix S,raZde,Uhlg V pei 00. Cfft8 18 Lüd Vla5ams CtrsZt. Indianapolis, Ind., L Dezember '97 Der Penny im Verkehr. Wer den Pfennig nicht ehrt, Ist des TbalerS nicht werth. Während unter dem Banner des Goldes und des Silbers die Bevölkerung unseres La',s sich in zwei große, einander feiniiiv gegenüber stehende Parteien gespalten Yat, gewinnt der .lange verachtete Penny im Handelsverkehr immer mehr an Bedeutung. 2)?e Zeit, da westlich vom Mississippi Kupsermünzen thatsächlich unbekannt waren, ist für immer vorüber und Niemand mehr verschmäht den Penny. Nach einer Schätzung des Münzdirettors sind zur Zeit ungefähr 1000 Mitlionen Eincent - Stucke im Umlauf und die Nachfrage darnach ist so groß, daß in der Münze zu Philadelphia monatlich an 4 Millionen Stück geprägt werden, um den stetig wachsenden Äe-' darf zu decken. Zum größten Theil ist dieser ungeheure Bedarf auf die allge'meine Verbreitung der Einwurf - Viaschinen zurückzufuhren, ' die, wie die Heuschrecken in Egypten, ihren Weg überall hin gefunden haben. ES gib: in den Vereinigten Staaten wohl lern Hinterwäldler - Dorf, in dem nicht Maschinen zu finden sind, die für einen Cent Kauaumi oder Candy liefern, ein Musikstück jpiel:n, Kinetoskop-Bil-der zeigen u. s. w. Von den gewaltigen Mengen von Eincent - Stücken, welche ihren Weg in diese Maschinen finden, kann man sich aus der Tl)atsa che, daß eine einzige NewYorker Firma im Durchschnitt eine halbe Million Pennies pro Tag einnimmt, eine annähernde Vorstellung machen. Die zweite Hauptursache der gewaltigen Zunahme des Umlaufs von Eincen:Stücken liegt in der Einführung der sogenannten bargain counters". Um das Ewig-Weibliche anzulocken, reduciren viele Geschäfte die Preise gewisser Waaren von 50 auf 49 Cents und von ZI auf 99 Cents. Diese Gelegenheit zum Sparen"' erhöht die Kauflust bei den Frauen und schafft Nachfrage nach Cents. Wie der Superintendent Milman vom UnterSchatzamt in New York versichert, ge hört eö durchaus nicht zu den Seltenheiten, daß große Departement - Geschafte für $10,000 Pennies (eine Million Stück) mit einemMale entnehmen, um ihren Bedarf an Wechselgeld decken zu können. Die immer größer tox dende Verbreitung der Eincent - Zeitungen und die an manchen Orten eingeführte Herabsetzung des Fahrpreises auf Straßenbahnen von 5 auf 3 Cents haben auch das Ihrige zur Erhöhunz , der Nachfrage nach Pennies beigetragen. Daß der Bedarf an EincentStücken mit der Aktivität im Geschäft fr.Vntnh Xitnk Alts htr SSöItb Und so ist der Penny gewissermaßen zu einem Handelsbarometer geworden. Wenn während des Somers kaltes und nafses Wtter herrscht, das die Penny-Bevölkerung-am Ausgehen und Geldausgeben hindert, nimmt dieGesammtsumme der Cents, welche zum Umwechseln in daS Unter Schatzamt gesandt werden, ab. Lebt mit dem Herannahen deö Winters der Detailhandel wieder auf, dann steigt die Circulation' der PennieS und gegen die Weihnachtszeit kann das Unter-Schatzamt den Bedarf kaum deken. Was das Ausp-agen der Cents, ketrifft, so wird von der Regierung ein ' lern der Herstellung derGold-'ünd SilSermünzen abweichendes Verfahren be- " obachtet. Vor allen Dingen fabricirt keine BundeSmünze die dünnen Bleche, -die aus 95 Procent Kupfer sowie 5 Procent Zinn und Zmk bestehen ; und aus denen die Kupfermünzen geprägt werden, selbst, sondern sie bezieht dieselben von einer Fabrik in Cincinnati. Wie viel, für dieselben bezahlt wird, ist nicht genau bekannt, doch dürfte der Preis etwa $1.25 per Tausend betragen, d. h. sich auf etwaS über ein Mille für den ungepr'ägten Cent stellen. In dem Unterschied zwischen dem Metallwerth des Geldstückes und seinem Nennwerth liegt der bedeutende Prosit, den die Regierung an der Ausaabe von Pennies hat, da ein' großcr Theil dieser Münzen niemals zur Einlosung präsentirt wird. Nach elwi Angabe deS MünzdirektorS verschwurden alljährlich, mindestens 100.000 Stück im Jähre. Eine andere Einnahmequelle ist für die Regierung daö Umprägen der alten und an sich werthvolleren Kupfermünzen in neue Centstücke und diese Quelle allein hat in den Jahren 1894 blö 1896 .daö hübsche Sümmchen von Z37.553.30 eingebracht. DaZ Prägen der Centstücke geschieht ausschließlich in der Münze zu Philadelphia und zwar, mit einerMaschine, die von einem Deutschen erfunden und von dem Münzdirektor ver vollkommnet ist. Gezählt werden sie mittels eines mechanischen AahlbretteS, das 500 Stück faßt, und in diesen Quantitäten gelangen sie, in Säcken verpackt, zum Versand. . Im verfloss:nen Jahr bezog der Staat Pennsyl?ania daS größte Quantum von Penni:Z, nämlich 11 Millionen, dann folgteNew Fork mit 9 Millionen. Sehr gering war der Vedarf in New Meriko. wobi im Ganzen, nur 4000 Stück gingen, ein Beweis, daß man dort den Pfennig noch nicht ehrt. Zur Vertilgung von Ung e z i e f e r inBlumentSpfen empfiehlt sick) eine ungefähr 70 80 Grad warme Abkochung von Quassia oder Wermüth und gestoßenen Rostkastanien, welche auf die trockene Erde gegossen wird. In wenigen Minuten kriechen sammtliche Würmer an die Oberfläche. Das Perfahren wurde immer , mit Erfolg fetüfct
Die Massla
Rom, Ende November. Em gewisser Dalba, Besitzer einer Schenke in Palermo, kehrte am Abend des 12. September d. I. von einem Ausgange nicht heim und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Ein anderer Schenkwirh, Namens Coranajo, blieb' seit dem 18. September verschwunden, und am 24. desselben Monats sah man zwei Vetturine, Giuseppe Caruso und Vincenzo Leporto, zusammen eine Fahrt antreten, von der sie nicht zurückkamen. Alle Nachforschungen der Angehörigen und der Polizei blieben . vergeblich. Nach einigen Wochen legte ! die Frau Caruso's Trauerkleidung an; sie erklärte es für zweifellos, daß ihr Mann todt sei. Bei den Kennern der sicilianischen Maffia, welcher die Verschwundenen notorisch angehörten, galt dies als sicherer Beweis dafür, daß die Frau von Wissenden", benachrichtigt worden und daß eine Execution" im Schooße der verbrecherischen Vehme vorgenommen sei. Am Morgen des 6. November durchstreifte eine Douanierpatrouille ein Grundstück in der Arenella genannten Gegend bei Palermo. Beim Betreten einer Grotte wurden dieBeamten durch einen starken Verwesungsgeruch zurückgeschreckt. Die Polizei wurde benachrichtigt. undan zog, nicht ohne große Mühe, aus einem engen und tiefen Wasserloche die Leichname Coranajos, Carusos und Leportos herauf. Merkwürdigerweise lag der zuletzt Verschwundene zu unterst. Dalba wurde noch nicht gefunden. In Palermo bezweifelt jetzt Niemand mehr, daß man es mit einer Unthat der geheimenVerbrechergesellschaft, der Maffia, zu thun hat, wenn auch noch völliges Dunkel über dem Verbrechen und seinen Ursachen schwebt. Ist doch die Erinnerung an andere ähnliche Thaten, die seit. Jahren unaufgeklärt sind, ' nicht verschwunden. Am 1. Februar 1893, wurde der frühere Bürgermeister von Palermo und Director der Sicilianischen Bank", Comlhur Notarbartolo, der nach einem Besuche seines Gutes bei.Sciara auf der gleichnamigen Station den Eisenbahnzug bestiegen hatte, durch seineAngehörigen vergeblich in Palermo erwartet. Seine beiden Diener waren dritter Klasse gefahren. Er selber war in ein leeres Abtheil erster Klasse gestiegen, in welches auf der Station Termini zwei anständig gekleidete Männer zugestiegen waren, ohne daß man ihr Wiederaussteigen bemerkt hätte. Noch in der Nacht wurde der Leichnam Notarbartolos mit 26 Stich- und Schnittwunden bedeckt, am Ausgange eines Tunnels gefunden. Die Thäter sind bis heute nicht entdeckt. Das Zugpersonal sollte nichts ' Auffälliges bemerkt haben; wer etwas bemerkt hat, hütet sich in solchen Fällen in Sicilien, sehr sorgfältig, es zu saen. Der Zugführer. dessen Angaben über die beiden Mitreisenden widerspruchsvoll waren, saß lange in Untersuchungshaft, mußte :ber endlich freigelassen werden und 'vard auf -einflußreiche Verwendung wiederangestellt. .Eine 18S5 angestellteUntersuazung verlief im Sande. Auch im letzten Sommer hieß es, daß uiie Verdachtsgründe gegen den Zugführer und zwei andere Personen, die schon in Untersuchung gewesen waren, aufgetreten seien. Man wollte nach langer, stiller. Arbeit festgestellt haben, saß ihr Alibi von langer Hand betrüzerifch vorbereitet gewesen sei was '.u den gewohnheitsmäßigen Kunstgris. fen der Maffia gehört.- Tag und stunde eines Verbrechens ist im Vorhinein genau bestimmt. Zu .derselben stunde, wird ein mit dem Namen des Thäters unterzeichnetes Telegramm in einem vom Thatorte weit entfernten Amte aufgegeben, und es finden sich überdies. Entlastungszeugen, die ihr dort gesehen haben! In einer neulich erschienen Schrif! oon .R. Giannelli über Sicilien und den Civilcommissar liest man: Die Maffia ist die lose, unfaßbare. vielgM stältige Vereinigung von Personen aller Stände, die sich gegenseitig unterstützen und Verhöhnung von Gesetz und Sitte, und.- zwar ebenso bei Vegehung einer Mordthat, einer Erpressung. .einer Entführung wie zum Zwecke der Hinauftreibung der Lebensmittelpreise, der Fälschung' eines Testmentes, . der Beeinflußung eines Straf- oder Civil-GerichtSverfahrenS. der Einfchiebung .der Ihrigen in ein Amt oder i$ Durchdringung bei den Wahlen." . - Was in der Zeit der .Tyrannei, der Behörden- .und Polizeiwillkür und des Faustrechts eine gewisse .Berechtigung hatte, die geheime Verbindung . zur Selbsthilfe, das ist heute ein Geschwür am socialen Körper Siciliens, eine Ärsache der .Entsittlichung 'und Corruption geworden. Bei. Giannelli finden wir folgende Erzählung: Ein Baron und Großgrundbesitzer war durch eine jener unorthogaphiscben. Zuschriften erfreut worden, durch oie eine hübsche Anzahl Tausendfrancsscheine an einem bestimmten .einsamen Orte niederzulegen erbeten wird.. Er wandte sich an einen Standesgenossen, von dem vermuthet, wurde, daß er bei der. Maffia. gut angeschrieben. sei und der ibm unter dem Siegel der VerWieder Cfo Der Arbeit. Alle kleinenVerletzungenwieSchnitt. Brüh und Brand-Wunden, Verrenk-' unaen und Schwellungen werden rasch uno sicher von Salvation Ocl geheilt. ES ist ebne Zweifel das beste Mittel für alle solche Schmerzen und sollte in keinem Hause fehlen. Herr Frank Stubcnharcr, 1337 Elm Str., Dubuque,.Jowa, schreibt wie folgt: "3ch gebrauchte Salvation Oel um einen verstauchten Ellbogen zu kurircn, welcher mich von der Arbeit abzuhalten drohte, doch nachdem ich den Arm tüchtt'0 eingeriebcn hatte war ich im Stande wieder an die Arbeit zu gehen. 1 Wenn ich nicht das Salvation Ocl gebraucht hatte so würde ick iicker für länaere uuim viuti4 vtutitu T baben." Salvation Oel ist übL j für j CetJ p. fxf.. 1 o ... .r at. 4.r '
schwiegenheit eine Empfehlung an den Amtsrichter in einem Gebirgsörtchen mitgab. Der Richter versah ihn mit einem Schreiben an den Notar, der ersucht wurde, den Baron als Bruder zu behandeln." Diese Behandlung bestand darin, daß der Petent drei berüchtigten Briganten anempfohlen ward, die ihn unter ihren Schutz nay men und die Schreiber deö Drohbrieses im Schach hielten. Ein Baron Arrigo wurde vor nicht langer Zeit auf seinem Gute inmitten seiner Leute durch sechs als Gendarmen gekleidete Leute festgenommen und abgeführt. Es waren Briganten, denen die Uniformen durch ihre Spießgesellen in der Stadt geliefert waren. Die Familie mußte 112.000 Lire Lösegeld zahlen. Als die sechs Thäter festgenommen waren, fand man bei ihnen die Notizen über die Vertheilung der Summe. Jeder von ihnen hatte 2000 Lire erhalten; 100,000 Lire waren an die natürlich unter fingirten Namen aufgeführten Helfer in Palermo vertheilt worden. Wer sie waren, ist nie ver rathen worden. Christbaum-Industrie in Maine, Viele Tausende von fleißigen Händen regen sich zur Zeit in den FöhrenWäldern des Staates Maine, um die in den großen Städten des Ostens benöthigten Christbäume zu fällen, und ganze Einsenbahnzllge sind erforderlich, um dieselben nach Boston und New York zu schaffen. Diese Industrie hat in der verhältnißmäßig sehr kurzenZeit ihres Bestehens eine gewaltige Ausdehnun'g genommen und ist noch im stetigen i Wachsthum begriffen; in dieser Saison belaufen sich die Bestellungen insgesammt auf über eine Million Bäume, während in den letzten Jahren ca. 750,000 Stück den Bedarf mehr ! deckten. Aber die Fichtenwälder bieten außfr den Christbäumen noch eine andere' Einnahmsquelle. Alö Festschmuck für die Weihnachtstage findet eine in den trockenen, schattigen Wäldern wachsende Immergrün - Art (Lycapodium) vielfache Verwendung und diesePflanzi wird in ungeheueren Quantitäten gsammelt, uni zu einem guten Preise abgeseht zu werden. Nur geringer Arbeit bedqrf es, um die Christbäume für den Markt herzurichten. Während ein Mann mit einigen Hieben seiner scharfen Axt das Bäumchen fällt und die untersten Zweige abhaut, liegt einem andern ob, die Bäumchen in Bündeln von 10 bis 15 Stück zusammen zubinden j und nach dem nächsten Wege zu tragen, von wo ste zur Eisenbahn- oder Dampferstation geschafft werden. Die Lieferanten erhalten an der Ablieferungsstelle nur 2 bis 6 Cents . pro Stück; die Aufkäufer haben die Fracht zu bezahlen, welche sich höher, als der Einkaufspreis stellt. Da. die Waare durch mehrere Hände geht, ehe sie auf den i Weihnachtstisch . kommt, stellt sich der Preis für den Consumenten trotzdem. ziemlich hoch und für einen hübschen Christbaum wird oft mehr als ein Dollar bezahlt. In früheren Jahren waren die Landbesitzer herzlich froh, wenn sie die jungen Föhren los wurden und sie ganen dieselben umsonst her nur um ihr Land für rentable Zwecke frei, zu bekommen. Die gewaltige; Nachfrage nach Christbäumen hat aber in dieser Hinsicht eine Aenderung zu Wege gebracht und die Vaumschläger müssen dieselben bezahlen. Nur im Innern des Staates,, wo noch über eine Million Acres mit Föhrenibestanden ist. sind die Landbesitzer geneigt, dieselben umsonst herzugeben, denp dies erspart . ihnen die . Müfc, . ihr Land für ändere Culturzwecke selbst zu klären. . '
Electrieltüt und Bevölkerung. r " . "--r Es lohnt sich, den Einfluß des DampfeI und. denjenigen der, Electricität auf, die. Vertheilung. unfere? Bevölkerung mit einander zu vergleichen. Nachdem billigere Frachtaebühren denj Preis der Lehensbedürfnisse ungefäht ausgeglichen hatten, war das letzte Hinderniß l. der industriellen - Bevölkeruiis - Anhäufung gefallen,' und Städte,'welche für die Versorgung mit Koblen,.d. h. demRohstoff.der Dampfkraft, einigermaßen günstig gelegen warben, nahmen fabelhaft an Einwoh. ner.-.Zahl z Neben den Vortheilen trajen aber, auch die Nächtheile .dieser industriellen . ZusammenpferchungW StZdten immer krar .hervor. ' Gerade aber, nls' diese, schon .fo -oft beklagen Nachtheile ihren',. Höhepunkt zu erreichen ' schienen. . nahte, leugsam ein Abhilfe 'in Gestalt-per.electrischen Kraft. :: '. : Ungleich dem Dampfs kann.diese von ihre.m Erzeugungs '- Punkt aus über eine, weite Fläche, hin vertheilt, werden ohne erbeblicken Verlust:' unaleick htm Dampf, läßt sie stch auch 'auf.unbe nrmmre eit ausjpelchern ,jedr Augenblick zu sofortigem Gebrauchsfertig' unh ungleich dem Dampf,, kann, sie' Zu haushälterischer Weise ; . in .. Einheiten zerlegt werden, welche sogar, für das Treiben einer Nähmaschine Zlein'genug sind.- - : . Daher gestattet die Electricität als Bewegungskraft wiederum eine Zersireuung der industriellen Menschenmasse, wo die Nachtheile des Dampfes die pnge Concentrirung zu einer unbe. dingten ökonomischen Nothwendigkeit geniacht hatten. Dazu kommen noch weitreichende örtliche Vortheile durch die jAusnützung von Wasserfällen zur Erzeugunavon Electricität. Und noch immer mehr wird . sich diese wohlthätige' Wirkung unserer modernstenWunderkraft geltend machen. ,. Boshaft. Rechtsanwalt lplaidircnd): . . So sehe ich meinenClienten ials einen unbedingt ehrenhaften Mann an, daß ich ihn, drei Tage an meinemFamilientiscb habe essen lassen Staatsanwalt: . . . In Anbetracht dessen, daß der Herr Vertheidiger erst sechs Wochen lang verheirathet' ist. und daßi seine Gattin ihre ganze Kochkunst auö der Pension mitgebracht hat, halte ich den Angeklagten durch jene 7. -drei Tage für hinlänglich bestraft und 'vrAzzzi seine Fr:!spru2.
t&tutf&t Sokal-aHriöbten. Hesseu-Darrasiadt. D a r m st a d t. Oberrechnungsrath von Wedekind, bis vor Kurzem Kreisrath in Alzey, ist an einem Schlagan fall gestorben. Babenhausen. Beim Verladen von Hölzern auf der EisenbahnStation Burgsinn kam der 19 Jahre alte Adam Beck von hier zwischen die Puffer zweier Waggons ; er ist zu Tode gedrückt worden. Friedberg. Wegen Verübung von Schwindeleien wurde die KrankenPflegerin Mäser verhaftet. H i tz k i r ch e . . Der Zimmermann Joh. Müll III. wurde in demBrachtbach todt aufgefunden. Allem Anscheine nach hat Müller, als er Abends
nach Hause gehen wollte, den über den Bach nach seiner Wohnung führenden Steg verfehlt und ist bei der Dunkelheit in das Wasser gerathen, in dem er seinen Tod fand. L a m p e r t h e i m. Im nahen Sandhosen brannten Wohnhaus, Scheune und Schuppen des Landwirthö Georg Schenkel nieder. Davern. München. Unter VergiftungSerscheinungen ist der 60 Jahre alte Schneider Friedrich Fritsch, langjährig ger Vorsitzender der Münchener Filiale des Schneiderverbandes, gestorben. Er erkrankte kurz nach dem Mittagessen, das in selbstaedünstetem Kalbfleisch und in Suppe bestand, die aus einem Gasthause geholt worden war. Frau Fritsch erkrankte gleichfalls, ist aber wieder wohl, während ihr Gatte trotz sofortiger ärztlicher Hilfeleistung um großen Schmerzen verschied. A schaffen bürg. In dem Proceß gegen den Fabrikanten Kromer, :n dessen Fabrik seinerzeit eine Explosion den Tod von elf Personen zur Folge gehabt hatte, wurde Kromer wegen fortgesetzter Vergehen gegen daö Sprengstoffgesetz zu 3 Monaten Gefängniß und zur Tragung der Kosten verurtheilt. Augsburg. Der Brauknecht Vuchschuster wurde in einem, hiesigen Lagerkeller von einem in den Keller hinabstürzenden Vieraufzug getroffen und erdrückt. D e g g e n d o r f. Ein wohl einzig dastehender Sühneversuch kam hie? zu Stande. Der Metzgermeister Riedl mußte, weil er seine Zunge zu weit gehen ließ, vor dem VermittlungSbcamten' Abbitte leisten und zu Gunsten der.' Stadtarmen , eine . Rindszunge spendiren. Der Wagner Josef Fi scher von Leuthen. steckte einer. Krötej rna' (SiWn Xlni4 iiTrf St ffRttwVl .' 1 1 1 i 11 i l WfUll.t VUiU Vfclt JkUIIV und den Körper und spießte sie so auf. Wegen dieser 1 Thierquälerei zur Anzeigegebracht,, wurde er vom Amtsgerichte freigesprochen. Die vom -Amts-anwalt .hiergegen eingelegte Berufung hatte zur Folge,, daß er. vom' Landgerichte zu einem Tage Gefängniß' verurtheilt wurde. Dettelbach. Der ledige Oekonom Bränder von Oberepleichfeld war damit beschäftigt, aus einem unweit Dettbach bei Brück gelegenen Stein'bruch Steine zufahren. Er gerieth - hlebei so unglücklich unter d:e Rader seines schwer beladenen Wagens, . daß er sofort eine Leiche war. Junkershausen. Dahier wurden 11 gefüllte Scheunen ein Raub ; der Flammen. Auch einige Wohnhauser wurden beschädigt. Unter den Ab gebrannten befindet sich auch Reicüsund' Landtagsabgeordneter Moritz, der zurzeit in München weilte. Wümcmöcrg. " Beutelöbach. Der unter dem Namen Dorspascha" bekannte suöpendirte Schultheiß Schlör hat nunmehr unter Verzicht auf Titel, Gehalts- und Pensionsanspruch sein Amt als OrtsVorsteher niedergelegt. In Folge des sen,muß das gegen ihn eingeleitete Disciplinarverfahren eingestellt und darauf verzichtet werden, die gegen Schlör erhobenen Anschuldigungen nochmals zu prüfen... . Bitz.. Bei der Renovirung der Kirche entdeckte man unter dem Verputz, alte Wandmalereien, die vermuthlichiaus dem 13. Jahrhundert stammen. S l ch i n g e n. DaS einstöckige Wohnhaus und Oekonomiegebäude des TaglöhnerS Winkler ist vollständig niedergebrannt. , E n z b e r g. Der wegen eines Sittlichkeitsverbrechens verfolgte Tagelöhneu Schmidt von Jspringen ist verhciftet worden. ..Fellbach. Oekonom und Ge.mtinderath Hermann ist nach kurzer .Krankheit gestorben. Vor zwei Monaten ist ihm seine Frau, welche hier bedeutende Legate vermacht hat, im 'Tode vorangegangen. Hetlbronn. Der Zimmermaler Theodor Orth von hier ist nach Unterschlagung von Pflegschaftsgeldern flüchtig geworden. Hh I i n n Hnrrt KhtTn t V 4 V mit! Zündhölzchen fingen die Kleider deSi ca. 7 Jahre alten KindeS deö .Wirthes Brenner Feuer. Bis die Ellern auf daö Geschrei zu Hilfe eilten, hatte, das Kind solche Brandwunden erlitten, daß eS.nach einigen Stunden starb. . H o r b. Der flüchtig gegangene Postbote ' Gramer von Bildechinaen, der sich ewer Unterschlagung schuldig gemacht. hatte, ist , im Gasthaus .zur Sonne in Bildechinqen verhaftet und hier eingeliefert worden. K l e i n e i S l i n g e n. Hier brann. ten dier Gebäude ab. und zwar das Wohnhaus - des alten HirfchwirtheS Sche'er .sammt Scheuer und der Neubau der Frau Scbuster, sowie ' deren Scheuer. DaS Wohnhaus deS Seilermeisterö Wühler konnte von der Feuerwehr -gerettet werden. ES liegt. vermuttlich Brandstiftung vor. v Btteu. . Karls ruhe. Der Sohn des ObirbauraihZ , Schäfer., chat sich 'durch zwei Schüsse entleibte Auf inem-hin-terlassenen Zettel standen: die Worte : Liebe Mtern seid mir'nicht böse.' ich kann nicht nderS.-. Der 13 Jahre alte junge Mann warArchitekt und stüdirte 3 tn t::ra t-.isc5n, Hochschule.
K o n st a n z. Ä)er jettyerige Oberbürgermeister Weber wurde mit 98 Stimmen von 107 Wahlberechtigten auf weitere 9 Jahre wiedergewählt. Die Bürgerschaft brachte dem Bürgermeiste? Abends einen Fackelzug. Lahr. Ein Stück eines schdxn Stakets fiel vor dem Anwesen Firma Schuldis & Handschuh, welches beim Einfahren der Straßenbahn in denHof ausgehängt und beiseite gestellt
war, . aus das Liahnge Sohnchen des Hauptlehrers Deusch. Dieses wurde so chwer verletzt, daß es bald daraus tarb. M a u ch e n. Der verheirathete LehrerLeuthner ist an Kohlengasen erstickt, die einem Amerikanerofen, dessen Rohre nicht mehr richtig zogen, entströmt sind. Die Frau und zwei Kinder konnten dem Leben zurückgegeben werden. Mooö. Daö Zimmermeister Johann Roth'fche Ehepaar feierte die goldene Hochzeit, l Offenburg. Der Redakteur des Volköfreund", Adolf Geck, wurde Nachts von dem Leiter des hiesigen Kasernenbaues, Hoffmann, und zwei Steinhauern überfallen und schwer mißhandelt. Der Grund war dieVertretung eines Arbeiters durch Geck gegen Hoffmann vor dem Gewerbegericht. Hier stürzten zwei junge Arbeiter beim Ringkampf zu Boden; der Stärkere von Beiden, der 19jährige Täglöhner Hurst auö Rammeröweiec, erhob sich nicht mehr. Der Sturz hatte ihm die Wirbelsäule gebrochen. Der Tod war sofort eingetreten. Pforzheim. Stadtrath Arthur Nützelberger hier, der vom Typhus befallen worden war, hat sich infolge hochgradiger Nervosität zum Dachsenter: hinausgestürzt, so daß er zerchmettert auf dem Pflaster des Hofes iegen blieb. - Der Mann ist das dritte Opfer deS TyphuS, das durch Selbstmord endet. Nhcinpsa!;. Annweiler. DaS Wohnhaus deS'GüterbestätterS H. Wilh. Klundt und das Waarenlager des Christ. Doll sind' niedergebrannt. Ä L h l. Maurermeister Kreiker, welcher bei dem Neubau deS WohnhauseS der Drahtwaarenfabrik Keim verunglückte, ist seinen schweren Verletzungen erlegen. Äürkheim. Hier erhängte sich der in der Hohl wohnende, in den fünfziget Jahren stehende Winzer Morsch. Häusliche Zwistigkeiten sollen der Grund der That sein. Kaiserslautern. Der wegen betrügerischen BankerottS verfolgte Stuhlfabrikant Peter Müller von hier ist.'in Lauterecken verhaftet worden. Kerzenheim. Lehrer Küstner beging fein 50jährZgesDienstjubiläum. AuS diesem Anlaß erhielt er den LudwigZorden. K i r ch h e i m a. E. Der Ende der 60er Jabre siebende unverheirathete Mühlenbesitzer Michael Koch hat sich erschossen. ; ?ssss:-potlm?i"? Straß bürg. In der Fremdenlegion sind schon wieder 13 ElsaßLothringer verstorben. Die Frau des l. verstorbenen hiesigen Steueraufsehers Franke wurde unter dem Ver-dacht,-. an ihrem Manne einen Giftmord verübt zu haben,, verhaftet. Die Verhaftete lebte mit ihrem Manne im Ehescherdungsproceß. In einem hiesigen Krankenhause starb der auf der Landstraße zwischen Kork und Querbach verunglückte Mühlarzt Carl Fischet auS Marken. E o l m a r i. E. Der Präsident des OberlandeSgerichtS v. Vacano ist gestorben. Mkflfnwm. S?ch w e r i n. Den mecklenburgischen Landtag bewacht auch in diesem Jahre ein Commando in der Stärke von 1 Offizier, 4 Unteroffizieren, 1 Spielmann und 48 Gemeinen deö Grenadier Regiments No. 89. - Da können dochldie Stände in Ruhe und Sicherheit für das Wohl des Landes beschließenk ' Schonberg. Der Einwohner Pöhlö ivar auf der Hausdiele mit der ??rau eines MiteinwohnerS in Streit geraten. Als die Frau dem PohlS verschiedene Schlechtigkeiten vorwarf, wollte dieser sich selbstverständlich vertheihigen. In demselben Augenblicke aber flog die Stubenthllre auf, und ehe PöhlS weichen konnte, erhielt er von dem;Man7:e der oben genannten Frau, einem '.früheren Schmied Kühn, einen gefährlichen Veilhicb über den Kopf. OldttUmrl?. . Oldenburg. Von einer einstürzenden Mau-.r wurde der MaurerHeinrich Ohlkoff vc?sc?ütt?t; er erlitt einen Bruch beider Ec:?.e und ferner Verletzung?n an Orust und Kopf. iek Stadt? ' Hamburg. Die Schwester des Dichters .Hcinrrch Heine. Frau Charlotte .Emden, welche in der Esplanade hierfelbst wchnt, konnte in seltener körperlicher und geistiger irische ihren 97. Geburtstag feiern. WilhelmBLcking. der j bekannte Chronometerbauer, ist hier, .65 Jahre alt, gestorben. Der frühere Lademeister der hamburgischen Qüuiverwaltung Gustave ist, nachdem er sich bedeutender Amtsunterschlagun-' gen! schuldig gemacht! hat, flüchtig geworden und wird steckbrieflich verfolgt. nr Packetfahrtdampfer Galicla stürzte der Schiffbauer Bach, als er eine Reparatur vornehmen wollte, in den; Raum, brach das Genick und war sofort, todt. Der - Fischer' ClauS Meher .in ,Cuxhaven hatte das. Glück, beim Fischen in der. Nord-See einen Haifisch in seinem Netze ' 'zu fangen. DäS Thier hat eine Länge von 8 Fuß. ' ' Schwer ' Bsu ma. .Im Alter von 72 Jähren' .' ist Kantonsrath ' und alt-Statt-Halter Boßhard.- von 1877 bis 1578 Nationalrath., gestorben. , B i r n. ' Pfarrer Bernard, feit 37 Jahren Seelsorger der reformirUn ranzonscyenGeMelnde der Stadt Bern, eierte, itt voller.Rüstigkeit und Geistes, rische-Leinen 83. Geburtstaa und seiu 60jä'rigeS.Psarrerjubilä?im. J D tfi s su cl Dn' Maurermeister
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Is. Vianchi stürzte von einer Better, die er an der Fassade des neuen Collegiums angestellt hiitte, und blieb sofort todt. . Emmendingen. DaS auö Holz gebaute große Doppelwohnhaus der Herren H. Bühler und Schlossermeister Wey brannte . bis auf den Grund ab. Die Hausbewohner, 13 Familien, die ihre Habe größtentheils nicht versichert hatten, konnten nur retten,- was sie aus dem Leibe trugen. Frei bürg. Im Alter von 83 Jahren ist der Cantonsrichter Adolph Huber von Murten, seit 40 Jahren !l)titglied des freiburgischen Cantonsgeriates, gestorben. F ü r st e n a u. Hier starb Hauptmann Johannes Bucyli im Alter von achtzig Jahren. Mit ihm ist wieder einer der Veteranen aus der Zeit der remden Kriegsdienste in'ö Grab geunken. Hauptmann Johannes Buchli iand früher in neapolitanischen Dien ten.' Gippingen. Innerhalb einer halben Stunde starben die beiden grnsen Eheleute Fridolin und ' Crescent'a Jehle. Es kamen die beiden Ehegattin in'ö nämliche Grab zu liegen. G r e n cb e n. Von einem tollen Hunde und zwar von ihrem eigenen. wurden Frau Tschuy zum Bellevue ihr Eobn und. eiy Tanlöbner aebissen. sjtmm$un$irii Wien. DaS Curatorium der Vauernfeld Stiftung beschloß. . den Schriftstellern Rosegger, I. I. David, Emil Wtarriot, Atartin Greis. Detlef Llllencron Ehrengaben von te Kronen zu verleihen. Im Alter von 73 Jahren ist der Professor der sranzo sischen Sprache, Charles Noel, hier ge storben. Wegen verschmähter Liebe hat der. 33jährige Lector der philosophischen Facultät der Wiener Universität'Max Gumplowicz, Alsergrund, Brünulbadgasse No. 1 wohnhaft, in der Wohnung seiner Angebeteten aus einem Revolver einenSchutz gegen seine linke Brustseite abgefeuert und sich schwer verletzt. Seit Beginn deS Vorjahres hat die 35jährige hilfsar. beiterin FranciSca Holzbauer fünfzehn Selbstmordversuche verübt, indem sie jedesmal geringe Dosen einer Säure oder einer Phosphorlösung nahm. Dieser Tage unternahm sie in Bezirke Favoriten den sechzehnten Selbstmordversuch, indem sie ein geringes Quantum Laugenessenz trank und sich leicht verletzte. Sie wurde in'S Kaiser Franz Joseph-Spital gebracht. Einem Herzschlaa. erlag der im Bezirke Wi.'den vraktionirende Arzt Kramer während der Aerztesitzung deö St GeorgsVereins. Der 36jährige Mülleraehilfe Joseph Mildner stürzte Nachmlttagö .während der Arbeit in Folge Unachtsämkeit von dem Mühlenstege der Stocker'schen Schiffmühle im Prater in den Donaustrom und ertrank.' - Baden. Der hier wohnhafte Rittmeiste? der ungarischen Arciörengarde Edler von Harmoö.hat sich tn einem Anfall . von Geistesstörung mit einem Rasitmesser den Hals durchschnitten. Er wurde schwer 'verwundet in'ö Spitat gebracht. - r'ar3.IHr5.D i e k i r ch.. Der Gerichtspräsident Jl. vsi crgen I,at sein Amt niedergelegt, da er das 72 LebenZiaKr ldie aelenliche' Altersgrenze) erreicht hat- ' Mer s ch.- Der.hlee Gerichtivollzieher Eicher ist zum GerickiSvollzieher teim, Bezirksgerichte Diekirch mit dem UmttdohnsitzNedincn ernannt rosrdt. ' ' "' " ;
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In der Nähe der St a. tion Kuhschin.der russischen. Südwestbahn -hat sich ein' gräßlich:: Unglücksfall ereignet. Von einer im Dorfe gefeierten Hochzeit kehrten zehn stark angeheiterte Hochzeitsgäste auf einem Fuhrwerk heim. - Beim Passiren des Eisenbahngeleises die Ueberfahrtsstelle war nicht abgesperrt wurde der Wagen mit den Insassen von einem in der Dichtung nach Bjelostok gehenden Zuge .überfahren. Als .der Zug um Stehen gebracht war, bot sich ein furchtbares Bild dar. Von' ' den Infassen des völlig zertrümmerten FuhrWerkes bildeten acht in .verschiedenen Stellungen eine formlose Knochenund Fleischmasse, - während . zwei schwere Verletzungen erlitten hatten, aber noch Lebenszeichen von sich gaben. " MooerneAnnonce. Junge, kinderlose Wittwe, im Besitze eines wenig gefahrenen fast neuen Tandem), wünscht behufs N.ubefetzung des fveigewordenen Sattels die Bekanntfchfl eines 'radfahrenden Herrn. Nach Ablauf des Trauerjahres HeiratZ nicht. . ausgeschlossen. . Adresse unter .Tanpem Crred. d, Ct ' i - ..C
Eisenbahn Tabelle
Ankunst und Mgang der verschiedenen Eisen ! bahnzüge i Uion Depet. Jndianavolii. Var.sal'a. LbgangPostzug 7 00 VLi s&. I H H A STjPrCB 44 AKJ Expreß 12 40 9ira Acmodatton 7 20 3581 4 00 9hn 8 10 Im 5 40 tm 4 45 9im Ervre ßrvre wikunft Expreß . . . Crvn Aecomodatk 10 00 Expreß 2 85N Schnellzug 71k Vm Vccomadati 1 LOS! Cleveland, Cineinnatt, Chicago und Ot LouU. Jndianavoli u Eleveland DiviNsA. kbgang Ex?reß.. - 4 1.5 rpreß 0 85 Cm Expreß Itt 85 V Limited Expreß 11 15 Ca Grertft 25 knkmft Sxpnß 410 3lir exptn.- 11 United Crrwj t 45 Cd Cntti 10 5? expnß ...10 50 Ct Louis Divisto. Expreß 7 SO Limited Expreß ...11 45 Srpreß 11 20 R Expreß, t,Nch 160 5? nkunft Expreß täglich 4 05 Expreß 10 SO inriUb Expreß 5 80 610 2lcc0 und Eincinnatt Divisto östlich, Aitkna Schnelzuß Z45L ecomodtio tÄglich TOO Km ccomodti 10 50 Poftzuz Za cc,m,d. (nt Gtnni). Aeenodtis 6S0 Ze Ankunft- Zkushvill UesdÜ. 5oßtS 11 40 Znd'p ttec. (tu? C?Z5t), vcunlsdkti... 11 15 CccowottUn 40 rb Schzuß 11 05 Si Chicago nd Sincinnati Divtsto estlie ÄS gonatCcucudatioi ......... 7 10 Ca Snell.Poft 11 45 6 kafazett eatt. . . . 5 15 5? ' CchniUU ÜCOCa nklft Schn,ll,u SO v Liifayett csdlts . . . 10 LO ' Echnellpsft.... 2t53taT' Nd4NON 5 45 Yeoria Divist veftich. i ' i 1Rnm sfvMA W V VVgWMB I V ' 7...ti 11 M.Vmf 4f ...... ........ .. ..XX mo 3mt XattuilU fUoowti.... 4 Z? , Expreß 11 15 vnkunft Expreß. ttOK; Dtinville UCMeoUtl.. . .10 00 Expreß 2 42 91 Corel 6 II ttu Vnri Divifloa tftlich. bßt7rp eß 6C0C' LemdtiA , Expreß S L5 K , kmft Expreß ...11 C5 L?l - UeesmodTtiea.... &BTfc AW' - wi m ' ,,,,, m vv, w . Lake Sri nd Vestern. Lkgemj ,. I AA xpreß 120 Expreß 700 51 chnell'Expreß. SUfcrnf Ocfina.Ctt).. Expreß... ....10 20 C Expreß. 2 40 Cöt 6 00 Sa yittsbnrg, - Cineinnari, Chicago : nd Ct 8anU. Sxdtftamtil Divisto. - Wjg Expreß 5 lumouiSccorofcfttU;.'. 8 expreß Liehmond klecodatio. . . 1 Expreß ......... .... 7 ÄKft-ichd e-Wi I Schnellzug Expreß 1 llecomodari Z Expreß i ..i.i; Cxpreß i.' ...10 VON so tu 50 S to. SU 00 n 00 VOß 15 R, 50 Shn - 15 Lcs ttvifi xha KoKmw. btk Exxni ...11 k5 , "trP !Kckft Exznß ............... SO C - C&rtß.-. tOSaz ,uittUK DKifi. Ubßti Expreß 40 V uii,ill 5lHodaÜo... L1SL Schnellzug. UZ? . . lltt,m,batis..,. ;.. 4 03Caj V5ft-.ceoud4tka 10 WZa tSdlllllHBi ' lCr!V Loduik , 5 60 eezial tiglie) '. 1 C3 3 t 1 Cw!nnatt HkniltoN uub 3niuj xelii. ieg-xp eß .1 40 Cri v mcinxsn SUWWIIU . . 10 43 C ' erpreß ? 03 c;. expreß 4 45 Expreß 45 Nztft SceOeda. 11C5C ; erpreß .15 45 Crntf 7C0Sh2 ,... 10 Z S 7 icoesi 2dnaPOlik nß CinrtnatJ. WtTCr?S V . . ' 15 C& ' .VtnrtnnI UiamlUm . A tY i !ückft Sinttsi XUttmUi 10 40 Ca 1 . . e?nß trnctMÄttt, Utlafl nd ichigau JUtÄt Crni) lUCa dxpnß 1115 , , Expreß 4 U 5, Kiaft Crpttj...., 5C tprtft i;, Cz&i SttN-, 2ndiankp,lis, Deatn? d Oesters. ' , Aieng Expreß 815C veeomodati 8 45S , tZSneZ.SrVreß lllflCr Cftänefi.Cmta ICiCa ,..lUUt3 Cztt 4U Ca LsnUdiKe, Ne Rs Ohieezs Niiim Expnß 1 C5 Ca ttz 2Mnti Cf fV v r . " ' ' V , . . ... . w ... Cx22ft-r9ti fl rs r . - .-r -w " . .... m ff . mm . waw3 4WtJ Cj.. f C53 nnA rrv, .i. AUU X. , ClltXCftii. XAJUhUJLg Int cItf-rfarft rö-rf t-, ttfclritülA fßxntia Lkle it'r t-ii ' V .en tA. In de, Tenden, , sc:;2l", erden doch andere nf3rüill3 C; ;Ll ertn ursartrnjq itffrtcqcn. Z-A te?e2e dintt in Ut TTnntcldtr
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