Indiana Tribüne, Volume 21, Number 82, Indianapolis, Marion County, 9 December 1897 — Page 1

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Jahrgang 31

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No. 1 Weft Washington Strabe, (M-3i-ch ant National Bank.)

. Sin europäisches Departement. Wechsel, Creditbriefe und Poftanwei sungen auf alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und bon Suropa. An, und Verkauf ausländischen Geldes.

Geld zu verleihen ! Personen, welche Geld aus Grundkgenthum in dieser Stadt oder auf sonstige gut geheißene Sicherheit zu borgen wünschen, werden eS Vortheilhast sinken vorzusprechen in der Office der Endiaiia ... Srusfc Company ?cke Washington Straße und Virginia Ave. Anleihen werden prompt und unter den vortheilhasteften Bedingungen in vetresf von Zeit, Raten und Zahlungen gemacht. Qapit!..... $1,000,000 Haftbarkeit der ktiouäre 31,000,000 Total Versicherung für Depositen 52,000,000 Beamten: S. Y. Jrexzel. LKts. red. Fadnle. 1. ri;.r5f. - Q. O. relin. vltt.?rls. Jod .Btler. ikretir. GRAND OPERA H0U3E. Donnerstag, 16. Deze.nber 1897. 1. .fts,il n icinatikr iseli$aft, tnk Saite Lchmtd. Der Beilchenfrefser, Lxftspiel in 4 illt-ix von H. v. Moscr. ClutntiiUI Zuft xitl ist l ttlnclinatl und 2ull wiM$mitim tliU CrMic ftirr bi üh, e,ane. Ebenso nothwendig wie Winterkleidtr find Winterfchuhe Die größte Auswahl finden Sie bei Jos. Karle, 70 Ost Washington StrasZe. ffiltschuhe für Frauen von 50c aufmLrti. " Gamaschen für mdr und Tmen 71c di 1.25. Hauischuhe von 50c aufttärt'. Summzschude von 25c aufwärt?. Leine kalblederne Männerschuhe vc $1.00 aiartl. Uederschuhe von 40c aufz?Lrt. Aergert Dich Dein Auge l reiz I läi und erse ei ich, vo tix nitn vi9 oüui 'rzim?TKM rcL- . A t i Ank3n) ' JA. U.LAYJ - 0PTICIAN tsLraiLrL civiscm kcss. InSIAnAPSLU'IND. Mtr ftr Seine Ksac da 0thtge la wnjtmu xRuie sen vcioch mwiiii swgriciu Brillen nde 4 de Sttta (Rtttokc de Saat ttt. Oeorgs Memnansi vAWv Yl r7) r r fCwUVUl Ossikk: ZI Oüd Delsvsrestr. CJZt : 12?, 122, 12t, 12Z, 123 Djx Teslst, rr.cu Tszndt.

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1 Lditorielles. DaS Repräsentantenhaus deS Cor.gresseS wird sich in der eben begonnenen Session vor Allem mit der sogenannten CurrencY Reform besckästigen. Den Zolltarif wird man vermuthlich belassen, wie er ist, daS Defizit wird vorläufig bestehen bleiben, indem man sich der Hoffnung hingiebt, daß der Tarif schließlich doch noch einen Ausgleich der Ausgaben mit den Einkünften herbeifübren wird, vor neuen Steuern schreckt man zurück und so wurschtelt" man eben in alter Weise in dieser Sache weiter. WaS riun die Currency Reform betrifft, so meint der SchahamtSsekretär, daß die Goldreserve aus 126 Millionen erhöht werden solle, denn wir hätten 900 Millionen Dollars in an sich minderaerthigem oder werthlosem Gelde, d. h in Geldzeichen in Umlauf, nämlich 346 Millionen in GreenbackS, 114 Millionen in SchahamtSnoten, 410 Millionen in Silberdollars ; von letzteren liegen freilich 250 Millionen im Schatzamte ohne zu zirkuliren. Der Sekretär schlägt die Schassung eines besonderen Einlösung. BureauS vor, dem die Goldreserve übergeben werden soll und ebenso alleS zur Deckung der Certisikate im Schatzamte liegende Silber. ES soll eingelöste GreenbackS nur gegen Gold wieder herausgeben. E sollen ferner 2prozentige Gold, bondS ausgegeben und difür die och ausstehenden 4 u. öprozentigen BondS eingelöst werden, welche in Münze und nicht ausdrücklich in Sold einlöSbar find. Um die UmlaufSmittel zu vermehren, soll die Gründung von Rationalbanken schon in Ortschaften von 2000 Einwohnern und Banken mit einem Kapital von $25,000 gestattet sein. Die Steuer auf den Umlauf der durch BondS gesicherten Banknoten soll auf Prozent per Jahr ermäßigt werden. ES soll den Banken gestattet werden, Noten biS zum Betrage deS vollen NennvertheS de? BondS auszugeben, die sie als Sicherheit für die Noten i Schatzamt hinterlegen. Auch soll die Hinterlegung von GreenbackS, Schatz amtknoten und Silber-Certifikaten bis zum Betrage von $200,000,000 als Sicherheit für eine entsprechende Menge Banknoten gestattet sein. Ferner empfiehlt der Schatzamtssekretär Folgendes : Hebe die Banken gegen Hinter legung von Bonds, Legal TenderNoten oder Silber - Zertifikaten sich eine Notenausgabe von nicht weniger als 50 Prozent ihres Kapitals ge sichert, so soll ihnen eine weitere No tenauSgabe gestattet sein (biS zu 25 Prozent der gedeckten Ausgabe), für die sie keine besondere Deckung zu hin terlegen brauchen. DaS heißt, wenn eine Bank ein Kapital von H100,()0 besitzt und für H50.000 Noten gegen Hinterlegung von BondS oder Bun deSnotea ausgegeben hat, so soll sie weitere $12,500 an Noten ausgeben dürfen, für deren Sicherheit sie mi ihrem gesammten Vermögen hastet. Die Regierung soll wie bisher die Einlösung aller Banknoten garantiren Um zu verhüten, daß die Regierung durch die Garantie der nicht gedeckten Noten einen Verlust erleidet, sollen die Banken auf die ungedeckten Noten eine Oteuer von 2 Yrozent pro 3aZr et-

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richten. auS deren Ertrag ein Sicher-heitS-Fond für die Einlösung besagter Noten geschaffen werden soll. Banknoten sollen in Werthen von nicht weniger als $10 ausgegeben werden, und alle Banknoten sollen im Unterschakamt in New Sork, sowie in anderen UnterschatzSmtern, die der SchatzamtSsekretär zu bestimmen hat, einlöSbar sein. Wir theilen den vorstehenden Plan deS SchatzimtSsekretärS unseren Lesern ediglich mit, um sie zu informiren. 3m Uebrige halten wir die Sache für urchtbar unwichtig, wenigstens für nicht wichtig genug, um uns für die Reform" zu begeistern. 3n Finanzkreisen wird man a wohl anders darüber denken, besonders in Bankkreisen. Auf die Lage deS Volkes im Allgemeinen wird diese Reform" nicht den allergeringsten Einfluß haben, sie wird dadurch weder verbessert noch verschlechert werden. Aber um die Lage deS BolkeS kümmert sich der Congreß nicht viel. Einstweilen betreibt er Klassengeletzgebung und daß er dabei nur' die besser fituirten Klassen im Auge hat, st ja selbstverständlich, so lange die anderen Klassen sich als politische Handlanger der ersteren gebrauchen lassen. MMGM. Inland. Wetterbericht. Gelegentlich Regen während der Nacht und am Freitag; kühler am Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 57 Grad, niedkigke 44 Grad. Wieder amAuSstand. v r a z N, Ind., Dez. . Die 250 Arbeiter der Erawsord Coal Co , in der Mine No. 2 in Center Point leg ,n gestern die Arbeit nieder, da sie die Entdeckung machten, daß auch Nicktunion Leute beschäftigt wurden. Der Geschäftsführer weigerte sich, diese Leute zu entlassen, worauf die ganzin Arbeiter einmüthig an den Streik gingen. . Seltsamer Unfall. K a n s a S E i t Y, Mo., S. Dezbr. Als Fräulein geo Irwin, der Star der Widov ZoneS" Theatertruppe, gestern Abend im dritten Akte die Bühne eines hiesigen Theaters betrat, kam ihr Fuß mit einem elektrischen Drahte in Berührung. Die Schau pielerin erhielt einen solchen Schlag, daß sie aus offener Szene bewußtlos nieder siel. Der Vorhang wurde herabgelassen und und die Borstellung unerbrochen und geschlossen. Fräulein Zrvin wurde nach ihrem Zimmer getragen, wo sie nach längerer Behandlung wieder zum Bewußtsein gebracht wurde. Später konnte sie in hr Hotel gefahren werden. Heute Morgen war sie schwer krank. . . . ,,,, . - Lohnreduktion.' FallRiver, Mass., . Dez. Die Baumwollsabrikanten von Fall River, Mass., welche ihren Arbeitern während der PräfidentschastS - Campagne im Falle der Erwählung MKinleyS goldene Zeiten versprachen, haben einstimmig beschlossen, die Löhne ihrer Arbeiter zu reduziren. Die Lohnherabsetzung wird nicht veniger als 10 Prozent betragen und werden 25.000 Angestellte davon betroffen. Als Ur ache wird jetzt angegeben, daß der niedrige Markt eS nicht möglich macht, gedruckte Kattune zu dem herrschenden Preise, welcher der niedrigste ist, der jemals dagewesen, zu fabriziren. GpttgreQ Senat. Nach dem EröffaungSgebet übe? reichte heute im Senat Her? Walthall das Beglaubigungsschreiben MoneyS als Senator von Mississippi und Nach solger deS Senators George, voraus die Beeidigung erfolgte. Sine große Anzahl Bills und Neso lutionen vurde eingereicht. Ein Streit entstand darüber, ob die EinvanderungSbill oder der Verkauf der KansaS yaeisie Bahn zuerst in Veratbung kommen sole, für erstere trat Senator Lodge, für den letzteren Her? Gear ein, der daran erinnerte, daß de? Präsident vollmacht zum even tuellen Ankauf der Bahn verlang habe. Qnt Clcrn spr-H seine Ct

Indianapolis. Indiana, Donnerstag, den g. Dezember 1897.

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nuzthuung darüber auS, baß der Präfident Vollmachten zur Wahrnehmung der Interessen der Regierung fordere. Auf Antrag deS Herrn Turpie vurde eine GedSchtnißfeier für den versterbenen Hon. Wm. S. Holman, Ind., auf Freitag, und auf Antrag des Senator Tillmann auf Dienstag Nachmittag eine solche für den verstorbenen Joseph S. Sarl, S. C. angesetzt. Herr Lodge kündigte daraus an, daß er die Einwanderungsbill beim Abschluß deö vorliegenden unerledigten Geschäfts zum Aufruf bringen werde und Hera Gear erklärte, daß er dem Antrage entgegen treten werde. Herr Allison beantragte dann Vertagung in der Hoffnung, daß die Herren sich einigen würden, und der Senat vertagte sich bis morgen. Hause. Washington, S. Dez. DaS Repräsentantenhaus ging heute sofort auf die üblichen Routine-Geschäste ein. Der Bericht der Spezialkommisfion für die pariser Ausstellung wurde mit der Empfehlung einer liberalen Bevilligung vorgelegt und auf Antrag deS Herrn Dingley erfolgte die Vertheilung der Theile der Botschaft an die derchieden Comite. MußandenGalgen. San Francisco, 8. Dez. Heute Nachmittag bestätigte hie Oupreme Court daS Urtheil deS Richters BaheoS und somit ist keine Rettung mehr für Durrant. Die Vollstreckung deS Urtheil! findet jedocy nach AuWeisung der Supreme Court in Uebereinstimmung mit dem Gesetze statt. m ,, Ausland. E i n neue r Riesendampser. B e ? l i n, L. Dez Die Direktion der Hamburg-Amerika-Gesellschast in Hamburg hat, wie dortige Blätter melden, beschlossen, einen Dampfer bauen zu lassen, der noch größer, schneller und gewaltiger werden soll, als der Leviahan deS Norddeutschen Llozd, Kaiser Wilhelm der Große", dessen erstauniche Schnellsahrten zwischen New Lork und Bremkn in den SchifffahrtSkreisen so viel bewundert werden. Blutige Soldatenschläger e i. Berlin, 8. Dez. Sine blutige Soldatenschlägerei hat in der Kaserne eine? der in Köln garnisonirenden In-santerie-Regimenter ein Menschenleben zum Opfer gefordert, ein anderes so gefährdet, daß voraussichtlich auch ihm der Tod ein Ende machen wird. In einer Stube der betreffenden Kaferne war eS zu Reibereien zwischen den in derselben untergebrachten Mannschaften gekommen. Von Worten kam'S zu Schlägen und zu einem gewaltigen Radau. Der Stubenälteste gebot Ruhe und drang, als seinem Beseht nicht sofortFolge geleistet wurde, mit dem Seitengewehr in der Hand auf die sich balgenden Soldaten ein. Er machte von der Waffe Eebrauch und durchbohrte einen derselben, daß er todt zusammenbrach, einem anderen versetzte er einen lebenSgefäbrlichen Stich, so daß der Verwundete jetzt im GarnisonSlazareth mit dem Tode ringt. Die deutsch chinesische A ffaire. London, 8. Dez. Sine Depesche auS Shanghai sagt : Am letzten Freitag rückte Hauptmann Becker mit 210 Mann deutscher Marinetruppen von Kiaotschau Bai ab, um die umliegengenden Dörfer zu besetzen, von wo sie zur Wegnahme der Stadt vorrückten. Die chinesischen Forts eröffneten ein Feuer, welches die Deutschen wider ten, und wodurch drei Mann von der Garnison sielen, die dann in wilde? Unordnung floh. Der chinesische kommandirende Ot neral vurde gefangen genommen, aber späte? viede? in Freiheit gesetzt. Meh rere deutsche Matrosen wurden durch Steine verletzt, welche die Bewohner der Dörfer schleuderten. Zum Dank dasü? vurde aus Befehl deS deutschen Kommandeurs der männlichen vevöl rung dieser Dörfer der Kopf mit Oa buSftöcken bearbeitet. SS heißt hier, daß China gewillt sei, eine Indemnität von eine? Nillio? TaelS. etwa $731.250 zu zahlen u?d alle gorderunea Oeutsl2!Z t!?-

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schließlich der temporären Abtretung

von Kiaotsch m Bai und deS anstoßenden Gebiets zuzugestehen. 2 ön d ov, 8. Dezember. EineDePesche der TimeS auS Peking bestätigt die Nachricht, daß China in der Hoffvug auf die Räumung von Kiaotschau bedingungslos auf alle Forderungen Deutschlands eingehe. Berlin. 8. De,. ES berrsüt heute Abend daS Gerücht, daS China kiaotschau an Deutschland abgetreten hat. , Ob dieser Bericht nun wahr ist, ode? nicht, so ist eS doch Thatsache, daß dir Vorbereitungen für die Erpedition unter dem Prinzen Heinrich von Preuß alle Anzeichen haben, daß ein langeZ Ausbleiben beabsichtigt ist. Mfer Wilhelm wird die Abfahrt de Geschwaders deS Prinzen Heinrich von Kiel zu einer eindrucksvollen Marineentfaltung machen. De? Brandesburg," ei Schlachtschiff erster Klasse von 10,000 Tonnen, und der Württemberg", ein Schlachtschiff zweiter Klasse von 7500 Tonnen, welche von Christian nach Kiel kommen sollten, um an der Demonstration theizunehmen, eollidirten. Beide Schiffe wurden beschädigt, und zwar der Württemberg" so stark, daß eS noth, wendig vurde, ihn in den Trockendock zu schicken. Oesterreich-Ungarn. Q i c n, 8. Dez. SS vird erwartet, daß Kaiser Joseph in Bälde einen Erlaß veröffentlichen vird, durch welchen der OtatuS quo zwischen Oesterreich und Ungarn auf ein Zahr verlängert wird. Oe?J der Kaiser diesen KurS einchlät, dann geschieht daS nur infolge einer , vollen Hoffnungslosigkeit, daS irgend ei riedenkversuch zwischen den feindlii Stelen deß ReichSratheS e:fslrri seis . könnte. ' Oaron von S autsch, der Premier, erklärte heute, alS er den deutschen Führern die Situation klar machte, daß die Regierung. versuchen werde, einen kaiserlichen Erlab für die Verlängerung deS ComproMlsseS zu erlangen. Sr drückte gleichzeitig die Hoffnung aus, daß eS in einigen Wochen, wenn sich der Parteigeift abgekühlt habe, dennoch möglich sein könnte, einen Vergleich zwischen den streitenden Fraktionen zu erreichen. SS ist nicht wahrscheinlich, daß sich der ReichSrath innerhalb dreier Monate vieder versammelt. Die Regierung setzt die Unterhandlungen für eine Schlichtung der Sprachenfrage fort. Infolge Befürchtungen für die Sicherheit der deutschen Mitglieder vurde die Session deS böhmischen Landtages verschoben. , , A u S H a y t i. yo?t-au-P?inee, 8. Dez. M. Frederique, der leitende Redakteur deS Journal Zmpetial" und angebliche Verfasser der heftigen Artikel gegen die Deutschen, welcher beschuldigt ist, die Abficht zu haben, die Bevölkerung dieser Stadt gegen die Regierung aufzureizen, wurde heute verhaftet und an Bord eineS haytischen KreuzerS gebracht. Im Augenblicke seiner Einschiffung herrschte große Ausregung, die Ordnung wurde aber schnell bieder hergestellt. Der Regierung stehen genügende Truppen zur Verfügung und sie trifft alle nöthigen Vorkehrungen, u die Ordnung aufrecht zu erhalten. y o r t-a u-P r i n e e, 8. Dez. Gras Schwerin, der deutsche Charge d'Asfaires, vurde heute Nachmittag vom Präsidenten empfangen. Die öffentliche Meinung ist noch immer eine sehr erregte. Kurz vor 2 Uhr erließ der Präsident eine Proklamation an daS Volk von Hahti, in welcher er sagte, daS sich Hayti zum zweiten Male, seinen Rechten zuvieder, denForderungen DeutschlandS unterworfen habe. Die Regierung hätte beschlossen gehabt, biS zum bittersten Ende Widerstand zu leisten. sei aber wegen Mangels an versprochenem moralischen Einfluß, dessen Charakter in der Proklamation nicht genannt ist, . gezwungen gewesen, baß Ultimatum anzunehmen. Die Proklamation fordert dat Volk von Hayti aus, innere Streitigkeiten ruhen zn lassen und darnach zu streben, die Nation wieder zu erheben. OchM-NatJriten, Angekommen in : Ntv vork: Teuto-ic" von Liverpeslz Cjraarndan" von Notier te

S outhamvton: Spree" von New Sork nach Bremen; Paris" von NevSork. Antwerpen: Pennsylvania" von Philadelphia.

Liverpool: Catalonia" von Boston. (lllerlei. Mit einer Kugel in bei Brust rauchte der Postbeamte John Jayne m New York in aller Gemüthsruhe eine Cigarette. Von maßloser Eifersucht qetrieben. feuerte der Mann in. selbstmörderischer Absicht einen Revolver aus sich ab, worauf er sich den Sargnagel anzündete. Jayne wurde m das Manhattan-Ho-spital gebracht, wo er starb. Das Antiflirt - Gesed in Tennessee, vom Volksmunde Johnny Law" gennant, das Jeden straffällig macht, welcher mitSchulmädchen kokettut, Llevesvriese an solche schreibt, an den Ecken steht und ihnen auflagert. oder sie anredet, wurde ein iunger Bursche, weil er mit einer löjäh eigen höheren Tochter liebäugelte, von deren Mutter angezeigt und in den Kotier gesteckt, als erstes Opfer deö JovmtD Law . Der städtischeBezirköarzt Dr. Löwenbach in Temeövar impfte seinem eigenen, schon verloren gegebenen Söhnchen Behring'scheö Heilserum ein, und es gelang ihm, das Kind zu retten. Während der Impfung nun fiel ein schwerer Stuhl auf den rechten Fuß Löwenbach'ö und ver. ursachte eine Hautabschürfung, die der Arzt nicht beachtete. Nach einigen Tagen traten Symptome einer Blutvergiftung ein, welche derart rapid sich verbreitete, daß der 46jährige robuste Mann seinen Qualen erlag. Der König von Siam ist auf dem Vesuv bemogelt worden. Chulalonakorn hestiea von semer in Neapel erfolgten Einschiffung mit den Prinzen und seinem Gefolge den Vesuv. Oben angelangt, übergab der König dem Führer einige., siamesische Gold- und Silbermünzen, damit sie der Führer in die Lava stecke. Der Führer steckte aber die werthvollen Münzen m die Tasche und übergab dem Könige einige mit Lava überzögene Soldistücke. Am nächsten Morgen bemerkte nun der König den Schwmdel. und der Führer wurde von Carabinieri festgenommen. Diesen ließ der König für ihrer Pflichteifer goldene Medaillen überreichen. Die städtische Vermalt u n g von Venedig geht mit dem Plane um, eine Festlandöbrücke für Fußgänger und Wagenverkehr zu :rrichten; bisher war die Laaunenstadt mit dem Festlande nur durch die 1846 vollendete Eisenbahnbrücke von 3600 Meter Länge verbunden, aus der aber jeder andere Verkehr ausgeschlossen ist. Da nun auch' daö Kriegsministerium sich lebhaft für ine Straßenverbindung Venedigs mit der Küste interessirt, so dürfte der von einem römischen Ingenieur entworfene Plan in Kürze die Genehmigung der venezianischen Stadtvater frnden. JnHamvurghabensich die Damen der ersten Gesellschaft vereinigt, um die Lage der unbemittelten Schauspielerinnen zu erleichtern. Kleider von wohlhabenden Damm, die sonst durch Zwisckenhändler sehr theuer jungen Bühnenkünstlerinnen verkauft wurden, werden in eine ckemische Waschanstalt geschickt und dann um den Reinigungspreis weitergegeben. Ferner ist ein MittagLtisch eröffnet worden, der zu mäßigen Preisen daö Beste liefert. Außer dem Speisezimmer stehen vel Stuben (mit Klavier und Bibliothek zur Verfügung. Nreitag Abends find gemüthliche Zusammenkünfte statt. In Rechts, fragen vird unentgeltlich Auskunft ertheilt. Die philosophische Fakultat der Universität Jma hat den Pater Leontiuö Alishan von den Mechitaristen in Venedig, den angesehenftm unter den gelehrten Armeniern der Gegenwart, zu ihrem Ehrendoktor ernannt. Ein tüchtiger Geograph und Historiker aus K. Ritter's Schule, hat der jetzt 77jährige Pater in einer Reihe ich mit Urkunden und Illustration versehener Werke die einzelnen Provinzen seines Vaterlandes und ebenso daö in der Kreuzfahrerzeit von Armeniern beherrschte und bevölkerte KLnigreich Cicilien geschildert. Auf seinen wissenschaftlichen Reisen besuchte er Paris, London und Berlin. A. v. Humboldt, mit dem er befreundet war, wollte ihn bei Hofe einführen und dem Könige Friedrich Wilhelm IV. vorfiel. len, allein der bescheidene Gelehrte wich aus. P. Alishan ist auch Dichter und hat auch Meisterwerke fremder Sprachm in daö Armenische übersetzt, so Söiller's .Glocke. ,, Die auffallendsten Heilungen von Ocrofeln, die an kennt, find mittelst Hood'S Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Olei. chen bei Olutkrankheiten. Gebraucht n u r H o o d'S. Hood'S yillen sind l-.it de? Hand gemacht und völlig gleich enCrSe NS QiZiZt. LS. ,

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