Indiana Tribüne, Volume 21, Number 81, Indianapolis, Marion County, 8 December 1897 — Page 1

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0 O r1T rfT TVO Y kS .vft oiy V y w v w w y y y V Osftce : Sto. 18 Oüd cUabsa Otrahe. Telephon 11 71. Indianapolis. Inbiana, Mittwochs den 3. Dezember 189? Jahrgang Sl Sfcv'81

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Nnrtrcrffs - Cultus ! .,!.. ilfin 13Q7-1M. z ,,: Ksnrad Vbti. 9. . D v dK. Votz fir.fttrn. nrg' iyht ip RaPPap,rt W Int Wir Nich d Oppel. ,C'4rttfattm t0c Emzetner Vortra: Ei, tritt 5e a Person. Q,ntz, den 13 Dezember 1897, . S Uhr. ?jm Verdamm'!, a'0 i o TurnvrreinS. Lttk Hrr Koarad Nies t. lau. Unjere Zot im Spiegel ci Drqtuug." GRAND OPERA HOUSE. Donnerstag, 6. Deze.nber 3)7. 1. jchfxiel dn Ilndnnatift selschast. Diuktt Lmse SchMld. Der Vcilchenfresser, Lustspu'.,.in 4 Akten von H. v. Rcftr. 0bßn,l Luft Pi,l ist ia Clnclnnatl nsb 2uUt lt d irlgt krf,lg ft&cr di, Luha e,aag. On. nur für einen . guten Sang,?. SOQ nr un t. ,dr,ierr 9anrt(nT8att i 1 00 tf4rlf. fiOuO ,ldk4, 4 tat 25c un ,s,. 9(fdUcc ob if ute&ri. utitti I 9rSwti. fSatajiien t5fltt all r Sorten. MJCIfU Oc tufnSitl Staaitn nd tir. SU jtfit tzl, Cal BUliffU nd Cifti tan slcrn. : -X'. F. Kluppe-, JUm RN 4 Vkffchust , pvischt rm,t und ,cht, nK. Oigarreh find die besten im Markt Stet? bemüht nur das Beste meinen Sunden in Cigarren, Tabak und Raucherartikeln zu offeriren, bittet für die geiertage um geneigten Zuspruch Schiller Nömler, 119 Oit Washington Strasse, Änklana Irul'I Gebäude Günstige Anlage u für Grspa, nisse v Turner Bau- und Spar-Vereiu bezahlt Kalbjährlicke Dividende für Oummen von Hl. 00 ausrrärtß. Sine vorzügliche Gelegenheit ervorbeae Selber Anzulegen. y,sitiv keinen VerlnS beim Austritt. Versammlung jeder Samstag Vbeud im Deutschen HauS. . tthn?kt k halt t Llbert S. Metzger $illuu. NcaiK Vohn. eekrttär. H. L eier. chtz,ift. Qke Ofsteevon Dr..riM UND Dr.COLE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephsn No. 927 wie b'.khei-. Die Walhalla ! Dsutsche Restauration wirthschaft 03J Ost Onshington StrnKe (MSnnorchor-Halle.) F. H. Stinbart, Besitzer. Zelepio 1002. G5S Massachusetts Ave. rsohm der : : OSvoba StSulteS : : Tonrad Heesz, t:i dem rn immer etwas gu!: zu tklökea und zu rauchen findet. 2an, CUU den ganzen Tag.

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Editorielles.

i Wenn die Herren Gompers und Powderly nicht bei dem Vrastbent darum gebettelt Kälten, daß er die Beschränkung derTinwanderung empfehle, wär eS gerade so gut gewesen. Wa kümmert sich der Präsident um. 0om perß und Genossen ? Zuweilen, frei, lich. ist e gut, daß er sich nicht um sie kümmert. Die ZabreSdotschast deS Präfidenten ist in scklechtem Sinne noch vrel medr alö unbedeutend. Sie 'st tat vaschlappiqste i sfirelle Dokument. daS un noch vorgekommen und übertr'fft an Unfüdlgkert etwaö zu sagen oder an Avftcht, nrchlS zu sagen, alles wa noch je in dieser Art dagewesen Da wird en Langes und Brerteö über Cuba. Hrwaii. Nikaragua, die SeeHundsjagd u. s w geschwatzt, da wird über die DoppelwSHrungöcommisfion, über Civildrenst, über Sparsamkeit geredet, ohne daß nur ein einziger po fitiver Gedanke zum Vorschein kommt, es müßte denn die alberne Empfehlung sein Sawan tu anvektiren. WaS aber liegt dem Volke an Cuba. an icaragua, an der Seehundöjagd und dergleichen? Haben wir denn im Lande selber schon daö Millenium, daß der Präsident gar kein Wort übrig hat, für die Volkkmassen, für die Hebung deS Handels, der Industrie, der Landwirrhsedaft ? Alle seufzt noch unter dem Drucke der Zeiten, die Prosperität ist trnaiT noch Gegenstand deß Hoffen? und SehnenS, erst vor Kurzem hatten wir den großen Kohlengraderstreik, die Trusts vermehren sich von Tag u Tage und werfen den Mittelstand inS Proletariat, der LandeShauedalt ardertet mit einem stetigen D'fizrt. daS immer größere und größere Proportronen annimmt, u s. w , u. f. w. Äber von alledem bat der Präsident, wie eS scheint, noch nichts gemerkt, und er hat darüber nichts zu sagen, stur lhn erledigt sich alle mit der Anner'on von Hawaii und dem Schutze der Novden. Vielleicht werden die Zeiten desser, wenn erst einmal Hawaii anneklirt sein wird. Mit der Znnahme der sogenann ten Barrellhäuser wird auch die Stimmung gegen dieselben eine rmm,r schärfere, umsomehr, da sie sich in Stadtheile drängen, in denen sie am allerwenigsten gewünscht werden. Der Männerchor hat gegen die Cr'heilung einer LtzenS für ein soicheS HauS rn seiner Nähe protestirt und eine RemonKranz gegen die Lizersirung solcher Häuser in Senate Ave und Massachufette Ave. wurde von vielen Deutschen unterschrieben. Und man kann dieS Vorgehen den Leuten wirklich nicht verdenken. Denn in diesen BarrelHäusern wird ein SchnapS verkaust. der eigentlich schon mehr Schwefelsäure rst und eS verkehrt in diesen Häusern une Klasse Leute, die man sich gerne möglichst weit vom Leibe bält. Ein solches HauS ist meist genügend, eine ganze Nachbarschaft in Verruf zu bringen. Dat Schlimmste aber ist. dah diese Häuser eine Gefahr für daS WirthSgeschäft im Allgemeinen bilde und die Sache der Temperenzler fördern. DaS Gesetz macht zur Zeit keinen Unterschied zwischen einer anständigen Wirthschaft und einem Barrellhouse", und die Etablirung solcher Häuser in Stadtlheilen, in denen sich PrivatWohnungen befinden, wird zur Folge h iden, dah die Agitation in bestimmten WardS und Stadttbeilen gegen die Zulassung von Wirthschaften überhaupt gefördert wird. Die Zunahme der Varrellhäuse? ist in gewisser Beziehung Wasser auf die Mühle der Temperenzler. Nun verkenne wir durchaus nicht die Gefabren gesetzlicher Beschränkn gen, bei denen meist daS Kind mit dem Bade auSueschüttet wird, wohl aber würde eS sich für die County-Tommis-säre empfehlen, darauf zu sehen, daß solche Barrellhäuser nirgends etablirt werden, wo sie für den Verkebr und den Aufenthalt anständiger Leute störend und hinderlich werden. Wetterbericht. Schönes Wetter heute und morgen Höchste Temperatur innerbalb der letz. ten 24 Stunden 40 Grad, niedrigste 32 Crad.

ZlrOlkchicsjlell.

Inland. Präsident McKinley w i eder amKrankenbett sein e r M u t t e r. S. an ton. O.7 Dez Präsident McKrnlky ,st heute Morgen um 8 Uhr 65 Minuten aus der Penn'yloania Bahn hier eingetroffen. S-in Geficht verrieth den AuSd uck von Hoffiung und Trost, als er bet seiner Ankunft erfudr. daß seine Mutter noch immer am Lben sei und sanft. ruhe Erbegab sich sofort nach ihrer Wohnung. McKinlry hatte die freudige Blfriedigung von seiner sterbenden Multe erkannt zu werden. AIS sie ihn lad, schlug sie ihren Arm um seinen HalS. Sie erkannte auch eie Gattin des P,äfloent.n und bezeugte dies dadurch, daß sie ihr die sterbende Hand entgegen streckte. 2a Begleitung des Präsidenten befanden sich Frau McKinley. Hllse. Staatssekretär Day. Frl. Madel McKinley. Frl Barber, Frau Abner McKlnley und A 3 Dunean. Unmenschliche Behandlung eines Wahnfinnigen. PittSburg. Pa., 7 Drccmber. Der Agent O'Brien, von der Humane Association, bat sreben einen Fall entsetzucher Mißhandlung eineS Wahnsinnigen in klrneS Hollow, im Westmoreland, Pa, enthüllt. Der ge nannte Beamte erfuhr nach sorgfältiger Untersuchung, daß Franklin Plarce Elrne, welcher j tzt 42 Jahre alt ist, während der letzten 11 Zahre mit einer K tte an einen eisernen Balken gejcömiedet wa', die ihm nicht gttattete, sich nach irgend einer Richtung mehr als 6 ober 8 Fuß zu bewegen Eline ist tiidlüchtlg und wurde während der longen Zeit seiner Einsperrung gänzl,eh nackt bek'.ssen. Agent O'Brien sagt, der Ung'ück. liche werde in einem kleinen, allein liegendea HäuSchen gehalten, welches für ihn riM worden sei. Als der Beamte ihn sah. war der Platz ,n der denkbar schmutz'gsten Verfassung und war nichts vorhanden, worauf der Leidende hätte liegen können. -." Hayti grüßt und bezahlt. PortauPrinee. 7 Oezember Der Streit zwischen Deutschland und Hayti scheint geschlichtet zu sein Die Regierung HaytlS salutirte die deutsche Flagge und die Ausländer, die auf Schiffen in diesem Hasen Zuflucht pe sucht hatten, k.hrten rn lhre Wohnungen zurück. Man glaubt, daß die RegierungangefichtS der Machtenlfaltung und der Androhung eineS Bombardements der Vertheidigungswerke deS hiesigen HafenS, die Deutschland machte. alle Forderungen zugestand. Deutschland hatte der Regierung in dem Ultimatum, welches gestern Morgen gleick nach Ankunft der beiden deutschen Kreuzer abgeliefert wurde, ackt Sturden Z'tt zur Erfüllung der Foröerungen gilaisen. Der erste Theil der Uebereinkunft wurde gestern Abend um 6 Uhr erled,gt. als die Flotte HaytiS die deutscke Flagge vom haytischen Flaggenschisse Creta a Pierrot" salutirte. Der zweite Theil deS Programms wird heute Morgen ausgeführt werden, Graf von Schwerin, der deutsche Gesandte ia Haytr, wird von dem Präfidenten HayltS und den Beamten feierlichst empfangen werden. Die haytilchen Bedörden haben die Behörden Deutschlands verstchert, daß diejenigen Beamten Haytrs, welche die Entfremdung zwischen Deutschland und der Republik veranlaßten, durch ein summarisches Justiz - Verfahren schleunigst bestraft werden sollen. Alle Bürger deutscher Nationalität, welche Zuflucht auf den Dampfern in diesem Hasen suchten, find in ihre Wohnungen zurückgekehrt und eS werden keine weiteren Wirren befürchtet. Die französischen Bürger, we'che Zuflacht an Bord deS französissen Dampferß Vllle de Marseilles" gesucht hatten, folgten dem Beispiele der Deutschen und kehrten nach ihren Woh - nungea une Geschäften zurück. Graf Sse-.in, de? deutsche Charge d'Affaike nni die Grasin sch fften sich heute inler (2corte der Oisizrere der Cha?l' r" auS. Da Ultimatum. Uesse ci;n jungen gestern vollkom-

wurden, schreibt Folgendes vor : Schadenersatz von $30 000 an Herrn Lüer und Rückkehr deS genannten Herrn nach Hayti unter der Grantie der Regierung. Ein offizieller AuSbruck deS Bedauerns der Re, gierung und Empfang deS Grafen Schwerin durch denPrafidenten TneftsZ Simon Sam." Ausland. Allerlei auS Deutschland. er l in. 7. Dezember. Dr. Stübel, der deutsche Eonsul in Sbangdai, hat den Befehl erhalten, nach Kwotschou zu geben und dort eine reguläre deutsche Verwaltung zu organtfiren. O,e Slniche VolkSzeitung" sagt, baß die ohlenlazer die in e er Provinz Sdan Tung für Deutschland durch Eisenbahn- und Mrnenconzessionen er reichbar werden, sehr werthvoll find. Kaiser Wilhelm bat befohlen, daß die Zadl der Freiwilligen für die Ehi na'oedition aus 1000 Mann vergröhert werde Präsident McKinley' Botschaft an den Monarch wurde hier stillich Zeigend aufgenommen. Ihr EonseroatiSmus wird gelobt. Prinz Heinrich von Preußen wird morgen den zürnen iSmarcr in FritdrichSrude besuchen und mehrere Skunden mtt dem großen StaatS' mznne zusammen sein, um dessen Ansichten über die chinesische Situation zu erfahren. Hamburg. 7 Dez. Ja einer gut besuchten Versammlung biefige? leitender Knufleute wurde eine R iolution angenommen, in welcher erklärt wird daß eine Verstärkung der deu'schen Marine zur Ausr.chlvalluna und Fötderung von Deu'ichlandS Prest-ge und zum Schutz !. sein er Unterthanen . - m " ' 0 m " m UNS Jnierenen rn uverieeiigen uSndern, bringend nothwendig ist. Die Marinevorlage. DaS Zentrum p a k t i r t. B e r l i n. 7 Dez Eugen Richter sprach heute im Reichstag gegen die Marinevorlage und verweilte bei der gefährlichen Vergrößerung der Auß gaben, welche die Vorlage vorschreibe. Er war der Anficht, daß die große Kraftentfaltung, welche in China gemacht werde, den Beweis li-fere, daß dre Marine der Aufgabe, die ihr zugedacht sei, gewachsen ist Deutschla'.dS AuSfudr hätte trotz deS angedlichen Mangeis an Kreuzern unerwart'te Fortschritte gemacht. Der Spre cher drücke die Anficht auS, daß die Schutz. Slle Deutschlands Handel grö ßeren Schaden b achten, als durch die Vortheile, die selbst der größten Flotte entsprängen, ausgeglichen werden könnte. Herr R chter behauptete, die Vorlage sei nicht für fi den Jahre, sondern für die Ewigkeit und schaffe eine Lage. deren Aufrechterhaltung der fortwährenbe Fortschritt der technischen Wis senschaft unmöglich machen würde Herr Richter wünschte, daß die Regierung die Versicherung, die in dem halbotsiziellen Rrichsanzeiger gegeben sei. dah rämiich daS Marineprogramm ausgeführt werden kgine, ohne zu neuen Steuerauflagen schreiten zu müssen, im Rrchötage wiederhole Zum Schiuß sagte Herr Richter, die Marinevorlage stände mit allen eorstitutionellen Principien im Widerspruch und daher wäre er gegen jede DiSeusfion derselben. (ÄpplauS der Linken.) Herr D7 Lieber, der Führer der EentrumSpartei, sagte, . seine Partei hätte ihre Stimmen noch nicht bereit. 3m Ganzen aber glaubte sie, die Zeit für Gesetzrlasse bezüglich der Marine ser gekommen und wenn die Regierung versprechen würde, daßdiejenigenTheile der Welt, welche dadurch prositirev, einen Theil der damit verbundenen Lasten tragen wurden, dann würde neun Zehntel der Opposition gegen die Vorlage beseitigt sein. Die Rede deß Dr Lieber, welche andeutet, daS die Centrumspartei geneigt ,st. mit der Regierung ein Uebereinkommen zu treffen, und die Srklärungen der Führer der Nationalliberalen und der gemäßigten sreifinniaen Pari tei, werden olS Vorboten betrachtet,

men angenommen

daß die Vorlage in'der einen oder anderen Form erfolgreich sein Wird. ,,,, Sine chinesische Stadt besetz t. London,?, vez. Cizt OexesiZt

an die Daily New aus Shanghai, h I K .4 ttm ff t w I

. vup vuii uu p vinan-iru o c Nachricht eingetroffen ist, daß 200 deutsche Marinesoldaren und Matrolen ont Freitag ia die Stadt K.aotsitau, welche 18 Merken von der Bai liegt. j eingerückt find, und die Tbore und Wälle derselbe fc.s.fcr k.k. z. , . 41. Trupp. Uta .nen .v,uw jogca nq vor in Deutschen zurück Der Berliner Korrespondent der T.met- drückt den Glauben auk. daß ...ch..nd.n. m. Otn w.rd. die Bar von Kiaotschau und das angrenzende Sebret aus lange Zett" zu pach'en. Französische? M ordSpatriotrSmuS. Pari. 7 Dez. Da Kabinet b-absichtiat heute Nachmittag die In -

terpellatton de M. Scheurer .fttt'??.V-? m' "ncm

bezüglich de Dreyfu. Falle zu beantworten. Ein Haufen Studenten der Recht, w'ssenschast versammelte sich heute Rachmittag vor dem Palai de Lr-sem-bourg, in welchem der S.nat seine Sitzungen hält, und führten eine Demonstration gegen die Dr.yfuS Beweg"g au. Sie zogen durch mehrere Straßen und brüllten : Nieder m" 5ch?urer l" N,e?er mit dem Senat!" Nieder mit dem Figaro l" Nieder mtt Zola !" v a r i . 7 Dez. M. ScheurerKeftner Interpellation der Minister über den Dreyfu. Fall wurde heute im Senat debattirt. Am Schlufe der Debatte st mmte der Senat einstimmig dafür, zur Tag,ordnung überzugeben und wurde dte Stellungnahme des Ministerium gegen den verurtheilten Offizier dadurch anerkannt. Die Esterhazysverwahren s t ü g e g t n e e75Z e r wa n b l. scha ft mit dem französischen Major diese Namen. P a r i , 7. Dez. Graf Paul Esterhazy. Attache der hiesigen ötter reich, sch.ungarischenGesandtschaft, verwahrt sich rn energischem Tone gegen die Ansicht, daß der j tzt ia die bekannte Schmutzffaire verwickelte französische Major Esterhazy rn irgend welcher Werfe mit dem alten und berühmt. ungarischen AdelSg'schlecht der Estrhazy' verwandt sei. und spricht demelden da Recht ab, diesen Namezu führen. Der österreichische D'plomal erklärte, daß eine Tochter de Graen Valentine Esterhazy vor etwa 100 Zahren wegen schlechter Aufführung au der Familie gestoßen worden ser Sie habe später in Pari einem unede ichen Knaben da Lcben geschenkt, da nach seinem Vater Walfin" benannt wurde ; derselbe wuchs auf und wurde Offizier der franzöfilchen Armee. Gern Sohn, der ebenfalls Offizier wurde. bade sich später wieder den Namen Esterhazy zugelegt, obschon er dazu absolut kein R.cht hatte. DieS ist der Bater. d. j tzrgen Ssterha,y. der j'tzt in die Dreyfu - Angelegenheit verwickelt ist Er hat seinen richtigen Namen Walfin vollständig fallen lasse" und versuchte sich al ein Mitglied de französisch' Zweige unserer Familie auszugeben. Er wird jedoch von un nie al solche anerkannt werden, da ihm jede Spur von Berechtigung dazu fehlt. Bekanntlich ,5 stirt auch noch ein fürstliche Geschlecht der Esterhazy. da serne Ahnen diö auf die biblisch? KLnigin Esther znrückoatirt. Al NZpoleon de? Erste nach der Schlacht bei Austertz dem Oderdaupt der fürstlichen Famrlre von Esterhazy die un gartscht Königskrone antrug, soll dieser geantwortet haben, dah er sich für zu stolz, und da Geschlecht der Fürsten von Esterhazy für zu erhaben halte, al au den Händen eine eorfischen Adenteurer eine Königskrone entgegen zu nehmen. O0iNS'NaQri0ten. Angekommen in : N e w g 0 r k : Mobile" von Vondon; Augusta Victoria" von Neapel Queenstomn: Catalonia" von Boston nach Liverpool. Qennidretn gut, Mittel hihpn tnntlt CfnrrVMut n rintnn I

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-Tn ftf milhlniflfiAit M? mer haben die Grubenleute des Mam. moth-Lergwerkes bei Tutte. Mont.. von dem Präsidenten der Mammoth Mining Company. Phil. Schwardel. c . m r r r, , fÄfVt die Werke inspicirte, wurde er sau? j kagon von schwieligen Fäusten beim Kragen genommen und von ihm ein w l Betrage von mehreren augnf Comragnie war mit einer solch' ungesiümen Art der Schuldeintreibuna nicht einverstanden und weigerte sich, dre Zahlungsanweisung auszustellen, worauf er ohne Weiteres in die Gefangenschaft geschleppt wurde. In ei ner ärmlichen Hütte hielten ihn die Arbeiter semer Compagnie zwei Tage 1 hinter Schloß und Riegel; in der i f-jf.i it. m k sier feines Kerkers zu entspringen, doch wurde er auf der Flucht von den Bergleuten eingeholt, die in ihrem Grimme gleich Lynchjustiz 'üben wollten. Nun erst fügte sich der Grubenpräsident und stellte eine Zahlungsanweisung in dem verlangten Betrage auf die New Forker Bankiersfirma Kountze BroS. auS. Die Bergleute ließen ihn dann unbe helligt seines WegeS ziehen. Schwar. bel beeilte sich, mit dem nächsten Zuge p.ack dem Ost:n abzufahren. -Jnffonlenay-le-Comte in der Bendee hat sich kürzlich ein amüsanter kleiner Proceß abgespielt. Der Fischer und Seesischhändler Biviez hatte vor einiger Zeit in seinen Netzen unter anderer Beute auch einen Frosch mit fünf Beinen gefunden. Freunde riethen ihm, daS Wunderthier ausstopfen zu lassen, und so begab sich Biviez zu dem Apotheker deS Ortes. Während man aber über den Preis deS AuSstopfenS unterhandelte, fand die Qakt deS 9IhniMfT3 hn ftrnfcfi f-nr WVW " " " (j I " I V mtereiiank, paate venielven unv verschwand. AlleS Suchen blieb vergeblich und der Fischer mußte ohne den Frosch nach Hause gehen. Wie groß war nun seine Freude, als er nach emlger Zeit erfuhr, daß das Thier im Museum in Nantes ausgestellt sei. ES zeigte sich, daß die Katze den Bissen zu hart befunden hatte, der Apotheker konnte den Frosch wieder erobern und schickte ihn an das Museum. Biviez ! verlangte RuSaabe des Phänomens oder Schadenersatz. Der Proceß endete mit der Berurtheilunq des Apo thekerS zum Ersähe von 105 Francs. Ueber das Ergebniß der ärztlichen Untersuchung) der in Kö nigsberg an Granulöse erkrankten Schulkinder liegen nunmehr bestimmte Zahlen vor. ES wurden 17.553 Kin der untersucht, darunter waren 26 derart schwer krank, daß sie der Behandlung in einer Krankenanstalt unterworfen werden müssen; 242 sind vom Schulbesuch ausgeschlossen und der ärztlichen Behandlung im elterlichen Hause überwiesen worden. Für 1491 Erkrankte müssen besondere Klassen eingerttet werden, in denen sie abgesondert von den übrigen .Schülern unterrichtet werden. In diesen Klassen sollen 50, höchstens 60 Schüler bleiben. Weitere 3455 Kinder sind nur leicht erkrankt, werden aber gleichfalls ärztlich behandelt und in den einzelnen, Klassen auf gesonderten Bänken untergebracht werden, während 344 nur leicht Erkrankte ohne besondere Absonderung der ärztlichen Behandlung zugänglich zu machen sind. Die Gesammtzahl der erkrankten Kinder beträgt 5563 oder 31.72 Procent aller Schulkinder der Büraer- und Volksschulen: 10.07 Procent sind schwer erkrankt. ..enz. S.lb rs.en: ..di üicy, Moses, der Sto ch bat c ein L:üt:rchcn g b.acht!" MostS: ott der (.rechte, soll ich mich zreuen 011 d e reue Concurrenz 6" Ein Moderner. Erster 'ritiker: ftwi, wie z:.tt der junge dichter den Pegasus?" Zwciter Kri.iltt: Hat sich 'WaS zu pegasufen; :r reitet höchstens eine qeslü'gelte Der New York Store. (Gtabltrt 1853.) Agenten für ButterickS Muster. Bringen Sie die Kinder daß sie unsere unvergleichliche Auftellung von SpielsaÄen, Spiele und Puppen in unserem großen lnSTrcTrrrnmrrnil-. ' Jndianapoli voch, nichts ähnliche versucht.

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