Indiana Tribüne, Volume 21, Number 80, Indianapolis, Marion County, 7 December 1897 — Page 2
ZnSwnn Teibüue. (Erfreun Täglich nnö Lomullg-s.
Dt täzliche.TriiKne- kostet durch den XtSjet J Cent per LZoch. We eontazS.TrtbS???'I fest xer Woche. Leide Insassen 15 CentS ,d U (Jcnti yn r?,t. Vtx Pft aSeiJasb S:dt zzschi5t t SraZb,hlung V dti OaX. Cfnt IQ Oüd 5llsams SttsHt. Indianapolis, Ind., 7 Dezember '97 NufderVeteranenZagd. r Von dem PensionZ Coinnnssar Evans ist bekanntlich der Vorschlag qt macht worden, dein schamlosen Trei ben einer gewissen Klasse von Männerjägerinnen, die sich auf die Heirath mit Veteranen in den Genuß der $12 per Monat betragenden Wittwenpension seßen wollen, durch ein Gesetz ein Ende zu machen. Daß dieser Vorschlag unter den betreffenden Weibern eine gewaltige Ccnsternation hervorgerufen hat, kann nicht überraschen und in der Besorgniß, der Congreß werde ein Gesetz annehmen, dem zufolge Wittwen von jetzt noch nicht verheiratheten Veteranen auf Pension keinen Anspruch haben sollen, bemühen sie sich mit allen Kräften, vor Thoresschluß einen Veteranen als Gatten zu capern. Daß anständige Mädchen und Frauen dies nicht thun, braucht wohl kaum besonders hervorgehoben zu werden, es sind vielmehr ausschließlich Weiber von anrüchigem Charakter welche die Veteranenjagd systematisch betreiben. Mit perfider List wird von ihnen besonders in der Nähe von Jnvalidenhäusern operirt und gar mancher Veteran, der im nüchkernen Zustande sich von jenen Weibern fernhalten würde, wird in der Trun kenheit zum Eingehen eine? Eh? mit einer Verworfenen veranlaßt. Wie aus ToguS, Me berichtet wird, wimmelt es in den Nachbarortes Hallowell und Gardner zur Zeit förmlich von Dirnen, die Insasse:: des dortigen VeteranenheimS zu capern versuchen. Die Frauenzimmer lommen aus New Iork, Boston und anderen Großstädten, wo sie ein Leben der Schande führten und nach ihr Verheirathung mit einem Veteranen gehen sie vorthin zurück, um erst nach dem Tode ihres Gatten- auf die gesetzliche Wittwenpension Anspruch -ju ergeben. In vorgenannten Orten gibt eö Dutzende von Spelunken, in denen die Veteranenjägerinnen ihre Absteigecniartiere haben und wo jeder alte Kna sierbart. der das G. A. R.-Abzeichen im Knopfloch trägt, ein willkommener Gast ist. Selbst tvenn die Veteranen keinen rothen Cent in der Tasche haben, werden sie zum Trinken animirt und sobald das Gehirn des Opfers vom Schnapskunst betäubt ist, wird die Trauungöceremonie vollzogen. Auch vor . Gewaltthätigkeiten schreckt das -Sesindebrnch zurück und wenn ein Qeteran den ihm ofserirten Schnaps zu rückweist, wird sein Widerstand mit ewem Prügel gebrochen. Die Ortspolizek hat vergeblich versucht, diesem Schndtreiben Einhalt zu thun, denn sobald eine Spelunke aufgehoben wird, thut sich eine andere aus; nur die Annähme eines den Empsehlungen dcZ PensionS-CommissärZ EvanS entspretnVn ft?s4?$ hrmn Vi2fTf tri hyWilVkil VhtiilU VMVVW mit bet Wurzel auszurotten. Olndämrnen oder LluSbaggern! Zu den wichtigsten nicht politischen Fragen, welche unsern Conareß in seiner kommenden Tagung beschäftigen werden oder wenigstens sollen, gehört 'auch die: wie am besten den Hochslu- ' then im Mississippi Thal vorgebeugt werden kann, tvelche vor wenigen Monaten abermals großes Unheil verursacht haben und noch, gar manchmal verursachen mögen. Zwei 5)auptsysteme zu diesem VeHufe liefen schon- seit längerer Zeit im Kampfe miteinander, und im neuesten Heft deö Forum haben Vertreter beider Systeme daö Wort, zu einer grundlichen Aussprache erhalten. Der eine, dieser' Vertreter ist der Achtb. Ro-bert-Stewart Tavlor, bekanntes Mitglied der Mississippi - Flußcommission. jnb der andere der Ingenieur Gustave Dyer, welcher sich einer ausgedehnten beruflichenErfahrung in fast jedem Staat und Territorium westlich vom Mississippi rühmen kann. Beide müssen als Autoritäten auf diesem Felde gelten, obwohl sie in ihren inte ressanten Auseinandersetzungen zu ganz verschiedenen Schlüssen gelangen. Der Erstgenannte ist der festen ' Ueberzeugung, die große Ueberschwemmung dieses Jahr habe den praktischen Nutzen des Flußdämme Schutzes einleuchtend dargethan, und denjenigen, welche über diese Behauptung lächeln rnögm, ruft er zu:.. Freilich hat diese Hochfluth auch Mangel an den jetzigen . Dainrnbaute gezeigt, aber sie hat uns euch gelehrt, wo und wie dieselben sich abstellen lassen, 'Und veroleicht man daS, .waS' durch diese Flutzdämme gerettet wurde, mit dem ungeheuren Verlust, den wir ohne sie erlitten hät-' ten, so erscheint ihr Werth über allen -Zweifel erhaben, und der Schutz, welchen sie gegen diese Ueberschwemmung " boten, war jedenfalls viele Male mehr werth, als die gesammten Kosten deS Systems, wie es heute dasteht.- ' , Solche AuSlassunaen von einem Kenner. sollten einiges Gewicht haben. ?Iber auü Dr. Drer tritt als Kenner aus den Plan, und er ist nicht minder 'fest überzeugt, daß die Flußdämme nichts taugten, und überhaupt nur daS Ausbaggern in Betracht kommen könne. Ab'flußstellen in jeder Form erklärt er, und wohl mit Necht, für unzulässig, soweit eS auf dauernde AbHilfe gegenüber den Fluthmassen des Mississippi ankommt.. Auch von sog. Quer Deichen oda Sporn Deichen will er nichts wissen, da dieselben blos Unregelmäßigkeit im Stromlauf sörderten und die hermonische Richtung seiner Kraft zerstörten. Den Vlan, -den Fluß in einen regelrechten Canzl vi verwandeln, erklärt er aus vielen fc:u3t:3 für unpraktisch, worunter die
wichtigsten sind: die Länge der Zeit, welche hierfür erforderlich wäre, die unvermeidliche Nothlage, in welche die niedrigeren Flußgezenden zeitweilig versetzt würden, während man die oberen unter Controlle zu bekommen suche, und die hohen Kosten sowohl für die ursprüngliche Arbeit selbst, wie für die Erhaltung des EanalZ. Bleibt also wohl nichts übrig, als das Ausbaggern. Er empfiehlt ein co-operativ?s Ausbaggerungs - System, das im Einklang mit den Naturgesetzen stehe, welche die großen Wasserablauf - Arterien durch Anschwemmungen beherrschten. Und er ist der Meinung, die schon bisher mit dem Ausbaggern erzielten Resultate rechtfertigen vollkommen die Errichtung einer gewaliigen Anlage für diesen Zweck, welche den gewaltigen Erfordernissen der Situation entsprechen würde. 23enn," meint er. auf den 35 oder 40 Meilen Stromlänge, welche jetzt zwischen Cairo und der Mündung des R;d River die Schifffahrt versperren, die Untiefen in einer Breite von 500 Fuß und einer Tiefe von etwa 5 Fuß ausaebaggert würden, so würde eine ständige Wasserstraße sich bilden, in welcher die Pfade der Hochfluth und der niedrigegen Fluth zusammenfallen würden." Natürlich tfaxt davon eine Verminderung des Gefälles für alle Theile d?s Flusses zu erwarten meint er weiter und ein großer Tbeil der ferne--ren Arbeiten würde sich stufenweise schon von selbst schaffen. Von Jahr zu Jahr würde sich die Fluth - Oberfläche vermindern, und schl!ekl'ch würde die ganze ungebeure Wassermasse zu jeder Zeit zwischen den na türlichen Uferbänken ihren Abgang finden, ohne Ueberschwemmuna. und zwar in weniger als der älttf der Zeit, welche sür die Vervollständiaung des Levee-- und Jetty"-Sy-sterns erforderlich Ware. So weit Herr Dver. Die Kenner werden sich wobl nickt so schnell in d'eser Frage einigen. Möge d?r Conaref das Glück baben. die richtige Entscheidung zu treffen! Noch ein Niese im Llussterbcn?
WaS das thierische Reich anbelangt, so gehört die Welt langst nicht me'izr den Großen und Ungeheuren, nr.t selbst die größten Elephanten unserer Zeit sind eigentlich nur Kroppzeug im Vergleich zu ihren Vorfahren auö den Tagen, .... Da der Mensch noch nicht Den Erbball unsicher machte, Da der Urwald unter dem Vollgewicht Des Mammuth - Fußtritts erkrachte." Viel länger, als die Thier-Ri:sen. haben sich theilweise die pflanzlich?:'. Riesen behauptet, besonders in Aincrika und Australien. Aber auch ihr Sterbestündchen scheint in aösehbsr Zeit zu schlagen, und schon sind ihrc Leihen sehr stark gelichtet. Zu vcn majestätischsten dieser Nies: an Größe und Alter gehören unbestritten die kalifornischen ' Rothtani'.-n-!Zänme. 'deren Ruf. so weit in alle Zonen gedrungen ist, und auf welche oh Calisornier stets mit besonderem Siol ze emporgewi'sen haben. Reisendvoi allen Theilen der Wlt sind nach (ial fornien gepilgert, um zu diesen Riese: doll Bewunderung aufzublicken, vo: denen sie auf Weltausstellungen hö stenö einige Gliederreste hatten anstau nen können. Der Anblick eines solche: Riesen, der sich fast ohne Aeste bis 31 einer Höhe von 300 Fuß und mehr er hob, und einer sechsspännigen Kutscha welche mit Passaaieren durch seine'. Rumpf unten hindurchfuhr, wird A! len, die so etwas je ge'schaut, unv:rges) lich bleiben. Eine der größten ftirch:: in der Stadt Santa Rosa, welche etw 1000 Einwohner zählt, wurde gar. und gar (einschließlich der innerenÄe: kleidung. zu welcher man statt G:p ebenfalls Holz nahm, und einschließlia der Kanzel und des anderen Mobil iars) v?m Holz einer einzigen Roih tanne erbaut, und dann blieben noc'. mehr als 60,000 Schindeln von demselben Bäume übrig! Es ist nichts Ungewöhnliche gewesen, daß manche Rothtannen mehr aU 300,000 Fuß verkäufliches Bretterho!.? lieferten was den Ertrag von zwanzig gewöhnlichen Fichtenbäumen noch übersteigt und es klingt daher auch, nicht gerade ' unglaublich, daß im County Mendocino drei Arbeiter zwei volle Jahre hindurch mit -dem Zerschneiden einer einzigen Nothtanne zi: Schindeln beschäftigt waren. Und jetzt kommt die traurige Kunde, daß diese wundervollen Baumriesen, deren Ruhm in allen Sprachen gesungen würde, 'einer raschen Vernichtnng entgegengehen! .Nicht der bloße Z'.hn der Zeit ist eL, dem sie zum Opfer fallen; solche Baume" können viele Jahrtaufende leben, und manche Botaniker behaupten dreist, daß heute vorhandene Rothtannen schon seit 50 Jahrhunderten' sich des Daseins erfreuten. Unt gar vorn Zerfall einer Nothtanne kann im natürlichen Lauf der Dinge wohl niemals die Rede sein. ' Aber seit der Mensch, der frevelrei, che, mit Dampf, und Electricität das Werk verrichten läßt.das früher nur die rohe Kraft verrichtete, und dieArt auch im Walde zum großen Theil höchmodernen Sägen" gewichen ist,' die noch weit verhängnißvoller sind als jene, von der Kerner's Wanderer in d,r Sägemühle" singt, wie auch die Pfer de-und cksen - Züge selbst tief im Urwald v?r Dampfbahnen weichcn müssen, scheint auch die Nothtanne dein Untergang geweiht zu sein. Sie ist ein zu 'verlockendes Object für die menschliche Profitwuth. Es gibt anderes Bauholz, welches an Zähigkeit dasjcn: ge derRothtannen übertreffen mag, wie Eiche, Esche und Hickory; aber für allqemeine Banzwecke hat die Nothtanne heute ihres Gleichen nicht mehr! Und jeder Thzil Kieses herrlichen Riesenbaumes kann in hohem Grade nutzbar gemacht werden; sogar die Stumpftfnd Wurzeltheile, welche noch vor Kur'em als Abfälle gerechnet wurden, hat man inzwischen zu Zierarbeiten sehr vortbeilb'aft zu verwenden oelernt.
innen dreißig Jahren spätestens dürften Californiens Rothtannenwälder so gut wie vollständig erschöpft sein, wenn nicht etwas Besonderes in naher Zukunft zu ihrem Schutz geschieht. Ja, ein hervorragender HolzIndustrieller hat jüngst erklärt, daß diese Wälder keine zehn Jahre mehr bestehen würden, wenn sich für das Holz stets ein rascher Absatz fände. Bereits ist mehr als die Hälfte dieser Riesen vernichtet, und die RothtannenWälder in den Counties Sonona. Santa Cruz und San Mateo sind so gut rie verschwunden. Ganz nahe diesem Schicksal sind auch diejenigen im County Maria.. Noch hat Californien trotz alledem einen prächtigen Rothtan-nen-Holzschlag; was sich davon noch in den Counties Humboldt, Mendocino und Del Norte zum Himmel erhebt, wird auf 17.000 Millionen Fuß Stapelholz geschätzt! Aber wie lange wird dort noch die Herrlichkeit'dauern? Zu den verhäng nißvollsten Plünderern dieser und an derer Bauholz Ländereien gehören unsere Eisenbahnen mit ihrem ungeheuren Schwellen - Bedarf. yierce, der Rindvieh-König. Es war noch vor dem Bürgerkriege, als aus dem Zwergstaat Rhode Jsland ein hoch gewachsener', sehniger Bursche nach Tetas kam, um sein Glück zu mächen. Er war noch nicht volljährig, und seine Statur fiel dermaßen auf, daß es nicht lange dauerte, bis er nur noch unter demBeinamen Shang Hai" bekannt war. Und noch heute wird er, obwohl er sich stets A. H. Pierce" unterzeichnet, in ganz Texas nur Shanghai - Pierce genannt, was den Dreiundscchsjährigen wenig anficht, ist er doch einer der reichsten Männer von Texas und einer der bedeutendsten Hornvieh Könige der Welt. . Pierce hat eine echte Fankee-Lauf-bahn im westlichen Sinne des Wortes durchgemacht. Als er nach dem Westen kam. hatt: er nichts, als seine gefunden G!icd:r. die Kleider, die er am Leibe trug, seine riesige Thatenlust und ein Bischen Kenntniß von Pferden und Rindvieh. Als Arbeiter aus einer Farm machte er eine Erfahrung, die einen wichtigen Standpunkt in sei. nem Leben bildete. Sein Arbeitgeber hatte auch mehrere Sklaven. Auf der Plantage war ein Pferd, das nur der Sklave Pde" und der junge Pierce reiten konnten. Eines Tages war dieses Pferd besonders ungefügig, schleudcrte Pete ab und stürzte auf ihn. Der arme Wollkcpf war mausetodt. Als die Gattin des. Pflanzers die Leichc des Sklaven sah, rief sie klagend aus: 0 Gott, was für ein Unglück! Ein .?L00-Neger! Wäre es doch Shang. Hai" gewesen!" Diese Worte vernahm auch Pierce. und aus's Tiefste in feinem Stolz verletzi. lief er davon. Er wurde nun ein regelrechter Cowboy und bestand als Solcher jahrelang mehr Abenteuer und Strapazen, als die Meisten seines Fa. ch:s. Bald aber wurde man auch auf sein wunderbares Geschäftstalent auf. rnerkfarn. und wir finden ihn nach ei nigcn Jahren als Käufer und Verkäufer von Hornvieh in großem Maßstabe wieder.' Bald hatte er die. letzte Staffel zum Range des Viehkönigs erklommen, und den Bürgerkrieg wußte er überaus schlau auszunützen, um seine Güter zu verwahren. Wie reich er heute, in Zahlen ausgedrückt, ist. weiß kein Mensch genau, außer er selbst. - Schon vor Jahren verband er den Beruf deS Viehkönigs auch mit dem eines GeldVerleihers, ebenfalls mit Phänomenlern Erfolg. Pierce ist auch in der Welt herumgereist, und wie! Wenn man ihn z. B. nach Rom, der ewigen Stadt fragt, weiß er sofort von dem schönen Hornvieh außerhalb der Stadtgrenze zu erzählen.
Nach officiellen Mit. theilungen ist die Bilanz der Spielbank von Monte Carlo beim Schluß des Finanzjahres folgende: Das Erträgniß der Spielbank betrug 14,850.000 Francs (im vergangenen Finanzjahre 19.850.000 Francs). Ausgaben: Civilliste für den Fürsten Albert von Monaco 2.000.000 Francs; Polizei, Gendarmerie, Unterricht und öffentliche Anlagen 1.500.000 Francs; DiRektoren, Verwalter, Croupiers und Dienstpersonal 1,000.000 Franctz; Theater. Orchester. Nennen. Regatten. Taubenschießen und Wohlthätigkeit 800.000 Francs; Annoncen und Einschaltungen 500.000 Francs; Reisegelder für verunglückte Spieler, um ihnen die Heimkehr zu ermöglichen, 100,000 Francs: ebensoviel wurde auch für die Verhinderung von Selbstmorden verausgabt. Nichtsdestoweniger haben sich im abgelaufenen Finanzjahre 35 Per. sonen wegen ihrer Spielverluste tnU leibt. Im Besitze ein eö New Forker Geflügelhändlers befindet sich ein Hahn, auf' dessen Haupt, statt des 5iarnrnes. zwei Hörner prangen. Die Auswüchse sind ebenso hart, wie der Schnabel, dem sie auch in der Farbe gleichen. ...... O, Wie Schmerzhaft. Die Schmerzen, von Neuralgie vev Ursache, sind zuweilen so enorm daß man beinahe davon verrückt werden könnte. Salvation Ocl beseitigt solche Echrnerzcn sofort und kurrrt 9!cural, aie so rasch daß Niemand mehr auf die Weise zu leiden braucht. Herr Jacob Klein, lZlZ P?ain Str., Evansrillc, Ind., schreibt wie folgt: "Meine Frau litt seit 7 Jahren an Neuralgie aber seitdem sie Salvation Ocl gebrauchte, ist sie voUkornrnctt frei davon. Ich behaupte daß cs das beste Linimcnt ist und ich werde cS immer im Hause halten. Ich selbst hatte stit langer Zeit Rheumatismus und gebrauchte viele Linirncnte dech Salvation Ocl cnrics sich besser als irgend ein anderes Mittcl und that die besten Dienste." Eal-
tzfcn Ocl kcjlct r.u? Zj
Fuchsjagd als südlicher Sport. Klar und frisch aber nicht allzu kalt sind gewöhnlich die 5overnbernächte in unseren Südstaaten, nach den Golfgegenden hin. Hell glitzern die Sterne von oben, und seltsame Laute, theils lieblich musikalisch, theils mit schrillen disbarmonischen Tönen untermischt, erheben sich aus den Thä lern und fluthen durch die Fichtenund Cedernwälder. Obwohl lange nicht so vielseitig, wie im Sommer nd
Herbst, kann dieses nächtliche Concert doch lebnaft genug anschwellen. Alle Stimmen übertönt 'aber oft das Gebelle des Fuchshundes; ja auf ihn scheint das Ganze gestimmt zu sein. Der November und vielleicht noch ein Theil des December ist die Hauptzeit des südlichen Fuchsjagd Sportes, und Ver Fuchshund ist m seinem Elemente, wie seine Herren oder Herrinnen nicht minder. Fuchsjagden als Sport sind in diesen Gegenden bei den jungen Leuten der Gesellschaftswelt ebenso beliebt und modisch, wie etwa Lawn - Tennis im Norden und Osten deö Landes.' Ja, für Tennis, Golfsviel und dergleichen interessirt man sich yleryerum kaum mebr, als der Chinese für Basebau' Desto höher stehen dem südlichen Vetter mehrere bestimmte Arten deS edlen WaidwerkeS. und zu dieser Zeit beson ders die Fuchsjaqd.. Von jungen Da men ailt das mindestens ebensoviel wie von Mannern. Die südliche Schone liebt eS stets, den Jagdhunden hoch vx Noh vx solqen.und wenn ibr Vater ein Rudel solcher besitzt, bält sie sich gewih ein Pferd, das sie selber dressirt hat. und das den Rummel vortrefflich der steht. ES ist durchaus nichts Unqewöhnll cbes. in den ländlichen Districten dieser Rcaionen. wo die Cinsriedigungen aus olZpto ten aemacyt werden, uno 0 Wälder offenlieoen. Dukende junaer Damen mit der Schnelligkeit deö Wm des hindurchaaloppiren zu sehen, be mübt, den Jagdhunden so nahe wie moollch zu kommen. Ja eS .lst nichts qeradeSeltenes. daft sylche Evastöchter zehn bis ziw'ölf Stunden im Sattel bleiben (Radstramplerinnen : Haben'S freilich zum Theil noch weiter ge bracht!) und dann noch schneidig genug heimkommen und das frühstück für die oamt Gesellschaft. kochen. Dieser Jaadsport ist zum Theil nicht ohne sehr praktischen Hinterqrund. Denn der FuchS ist noch heute vielfach eme arge Landplage. In Geor aia und Alabama kommt er gegenwär tta m arokeren Menaen vor. als - m Zedern anderen Theil der Ver. Staaten. Vor noch nicht so sehr langer Zeit spielte er auch in den beiden Virginias eine bedeutende Rolle; seit einigen Iah-' C Pl . J ren zeooH ,u er nur nocn an nzeniqen Locälitaten VirginienS und West-Vir ginienS besonders' bekannt. Er hat von HauS auS die Eigenschaft sich rasch zu vermehren, und stets bat er einen fast unglaublichen Heißhunger auf Huhner. (AuS diesem Grund ist auch in den Kreisen Derer, welche den Schwarzen Nicht arün sind, die bog liafte Mär verbreitet, der Plantagen Neger und Meiste? Reineke ständen in einem gewissen Verwandtschaftsver fcäUmfe, gerade wie man in manchen nördlichen Kreisen z. B. die Jrländer und die Affen mit einander m verwandtschaftliche Verbindung gebracht hat.) t: Manche anbete Raubthiere begnügen sich meist damit, sich von Zelt zu Zert ein guteS Beutestück zu holen; der Fuchs aber, wenn er .in ein Hübnerhauö kommt, geht nicht eher vom Fleck, als bis die ganze gefiederte Bevölkerung massäcrirt ist, vorausgesetzt, daß er nicht gestört wird. Lange , Zeit braucht er dazu wahrlich nicht. AuS diesem Grunde kommen die Fuchsjagden in geeigneter Jahreszeit, und wenn man gerade Nichts Wichtl qereS zu thun hat, recht gelegen, um die Fuchswelt zu decimiren oder ihr die Gegend zu ungemüthlich - zu machen. An Aufregung fehlt eS dabei nicht. Der südliche Fuchshund ist eigenS für dieses Wild aeaicht". Man kennt drei frauvlttafien Iaadbunde im SL den: die ' Rothwild-, die FuchS- und die Wlldschwein-Hunde. Jeder von diesen drei, ist eigenS auf sein Wild dressirt. schon von frühester Jugend auf, und webe ibrn. wenn er sich mit Kroppzeug wie Wildkatzen. Veutelratten oder Kaninchen ' abgeben sollte! Der Fuchshund krieot von Klein auf fast nichts als Fuchsslelsck zu fressen, und eS wird ihm in ieder Weise beigebracht, daß daS FuchSjaaen seine einziae Zukunft ist. Aber nicht bloS durch Erziehuna. sondern schon durcb Rasse eianet er sich besonders dazu. ES wird als selbstverständlich betrachtet, daß er niemals daS Feld verlädt, tU der 5ühnerdieb zur Strecke gebracht' ifc Manchmal. sind diese FuchZhunde 20 rn5 24 Stunden beitandkff auf der Jaad. und in ibnen findet der Fuchs, welcher eö so aut versiebt, semen Geq ner zu ermüden, seinen Meister. nur in- daS Masser folgen sie ihm nie.In Satterly'S Werft. St. Mary's County, Md.. sind zwei unbe kannte Neger von dem Grocer C. vi. Vrewer und seinem Clerk erschossen Korden. Die Neger kamen in Brewer's Laden, und .: forderten Whisky. Beide waren betrunken und machten einen solchen Lärm," . daß ihnen Herr Brewer nicht nur keinen Whisky ver kaufte, sondern sie auZ dem Laden wieZ. Die Männer verließen den Laden auch, kehrten jedoch bald mit Gewehren bewaffnet zurück. Sie bedrohten Herrn Vrewer, warfen die Lampen um und zerbrachen eine Anzahl Sachen im Laden. "Herr Brewer und sein Clerk ergriffen ihre Revolver, als die Neger auf Beide zu feuern ansin;en. Nun schössen auch Brewer und ein Clerk und zwar stürzte ein Neger ofort todt zu Boden, während der anere bald' darauf verschied.' Herr Brewer fuhr sofort, nach Leonardtown und übergab sich den Behörden. - Die Todten sind fremd in St. Mary'Z County und wahrscheinlich in Oltirzz E:rafi. .1
Z?as ledige" Eesicht. Von AlfonS Cavoret. ... Ja, sagt einmal, meine lieben Freunde, seh ich Kenn wirklich so ledig aus? ES ist merkwürdig, Alles hält
mich, den seit drei Jahren gluäuch der heiratheten Ehegatten, für einen ausge wachsenen Heirathscandidaten. Viel leicht, weil ich so heiter in die Welt schaue und sietS wohl gelaunt bin. Als ob man mit dem Frohsinn abgeschlossen hätte, wenn man in die Ehe tritt. Lächerllch. der Teufel moae die Pessimi sten holen, die so eifrig bemüht sind. unS durch ihre grauen Treorien das Leben zu verbittern. Ich sage Euch. das Leben ist schön, sehr schön, besonderS an der Seite eines lieben Weibchenö, das uns versteht und liebt. Ja. Kinder, beeilt Euch, damit Ihr denAnschluß nicht versäumt, es wäre schade um jede Verspätung. Schaut mich an und nebmt Euch an mir ein Beispiel. Ich habe daS wahre Gluck erst m der Ehe kennen gelernt. Oskar, nicht das Haupt schütteln, das verstehst Du nicht. ah-. . . Du memst die paar Jugendstreiche, die wir zusammen vollbracht, die . sogenannte goldene Freiheit . . Laß Dich nicht auslachen, wie klein n scheinen einem diese banalen Freuden, wie herrlich ist es, die Wonnen einer freiwilligen Sklaverei zu genießen. Ich rathe Dir, Oskar, Genosse meiner Jüend, stürze Wich kopfüber hinein . . weg mit derLeichenbittermiene und dem sarkastischen Zug . . . Kellner, eme Ha vana und einen anderen Gast ... Ja richtig, ich bin da abgesprungen, ich wollte Euch ja eme rleme Leidensgeschichte erzählen . . . Oskar, Du lächelst zu früh . . . eine Leidensgeschichte ganz merkwürdiger Facon. Ich will Euch zum Besten geben,- waö ich leide, weil ich angeblich ein so lediges Gesicht be 'sitze, da man mir jetzt noch die ernste sten Absichten zutraut. Es ist ein wahrer Jammer, welche Ungelegenheuen Mir meine Physiognomie bereitet, wel chen Belästigungen ich wegen meines tunaaesellenmäkiaen Aussebens ausgesetzt bin. Ja.'muß denn ein Ehemann ven Kopf hängen lassen, Sorgenfalten aus der Stirn tragen, eine Trauer miene zur Schau stellen, als b das eheliche Kreuz wer weih wie drückte! Ah. bah, ich werde mir trotzdem mem fröhliches Antlitz nicht abgewöhnen. Mögen meine Mnmentschen mich noch so quälen Mit ihren absurden Her rathöofferten. Ich habe vor einigen Ta gen. als mir die Geschichte zu dumm geworden war, mein liebes, süßeSWeib. chen zu mir gerusen und sie, die doch ge. wiß kompetent ist in derartigen Din üen, mit feierlicher Miene interpellirt: Sag einmal, Bertha, seh ich wirklich o entsetzlich ledig, aus?- Sie lachte so rzllch, wie nur ne naive Frau lachen ann, deren Gatte dem höheren Stande der Pantoffelhelden als hervorragen des Mitglied angehört. Dann küte sie micy ad. Ich kenne mich xn vleser stum men Antwort nicht aus. Ich habe mich vertrauensvoll an den Spiegel gewen. det. Auch der ist mir die deutliche Ant wort schuldig geblieben ..... Piccolo, ein GlaS Wasser für einen Ehemann, aber die Leute, die sich an mich heran drangen, sagen eS mir deutlich und klar, was mir meine Frau und der Spiegel schonungsvoll verschwiegen. Denkt Euch nur ... da stellt sich während meiner Ordinationsstunde ein Herr ein, der mir, bevor ich mich noch an ihn gewandt, leise inS Ohr flüstert: 'Jch warte, Herr Doctor, bis Sie fertlg sind ... ich habe mit Ihnen ln er ner delicatkn Angelegenheit zu sprechen." Nachdem sich der letzte Patient unter heftigem Dankes stammeln . . na, was. ist das für Räuspern! . . . mtfernt hatte, rief ich den Herrn zu mir hinein. Freilich grisf er sofort in seine Brusttasche und entnahm derselben eine Photographie. ? Na, wie gefällt Ihnen die, Herr Doctor?" Verdutzt blickte ich ihn an Und stot terte: ' ; Aber, waö saUt Ihnen denn ein?" ; Na, Herr Doctor, das kenn Ich, so reden Alle am Anfang. Gefallt sie Jh nen vielleicht nicht? Blond ist sie. ja blond, das ist doch JhreLieblingsfarbe. wie lch gehört habe. Und eine Figur, ti tu Taille, wenn sie darauf waö halten. Ich .sageZhnen, die ist die geborene .Doctorin, die wird repräsentiren, daß Sie Ihre Freude dran haben werden '. . . . Ah, .Sie memen die Familie? Das sind vornehme Leute, anstandig, entge genkommend, hochachtbar. Und erben werden Sie von väterlicher Seite von mütterlicher Seite, von allen Seiten. Ein reicher Onkel liegt arad in den letzten Züen, und richtig, ein Cousin hat -vor'.einigen Tagen den argentinischen Orden bekommen. Er hat ihn verdient. der brave Mann, was der für daö Land gethan hat. Kurzum. Herr Doc. tor. in.die Familie hinein zu heirathen ist in Glück und ich rathe Ihnen ehr. lijL c!. m.r.l . 7 . r un; vle cicgcnyeil oelm cyops zu ergreifen. Die Leute sind so anständig, daß sie sich nicht einmal nacb ihren Pa. tienten erkundigen werden. j Mit Interesse hatte ich seiner aukführlichen .Offerte gelauscht, gerade, als ich 'ihn unterbrechen wollte, schloß er seine schöne Rede. , - Ja. mein lieber Herr . . ., daS ist ja alles , sehr verlockend, doch zu meinem größten Leidwesen zu meinem tiefsten Bedauern- ' Aber. Herr Doctor. hier ist diePho. tographie. sie ist .miserabel getroffen, auf dem Bild schaut sie um zehn Jahre alter. aus, aber morgen werden Sie ja sehen , -- .Jchwerde morgen garnichtö sehen, denn ich habe mir erlaubt ich be mühte mich, dem alten Manne die er. schreckende Nachricht schonend benu bringen schon vor drei Jabren zu heirathen." In diesem Moment ertönte ein Schrei auö der Kinderstube. voren Sie. da raoen Sie'S, ick belüge Sie nicht", erklärte ich zur Bekrastiguna Emen Augenblick war er fassunaSloS. Er bedauerte dann, daß ihm dieser Irrthum passtrt sei, der erste Fall in lelner PraziZ. 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Husten und Erkaltungen? I jjjBftw Huguet Noenlg's HH1BURQER BRUSTTHEE. f ?r ift immer bereit , heile. et nitJut, V lindert, stärkt und heilt f
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Fredom and sunshins are not moro welcome to who hu been languishing in prison th&a the rclief and comfort jiven bj MF'M TÄKIULES Erery tymptom of headaches, backacHes, biliousness, diznness, constipation and other derangements leaves at once wben Kipans Tabule come to the rascue. These '1 abules reach the root of tuch disorders. The stomach is toned and strengthened, the lirer reeeire a gentle Stimulus, the bowela are regulated thu aiding regTilarity in all the functions. The whole ph ysical being is renorated and re-inforced by the capacity to ezpel waste and reeeire nourishment. Ali people of sedentarj or confining occupations men or women vrill ensure better diestion, clearer mina, and increased powsr of applioation and enjoynie&t by tha
nse ol Kipans 1 abules. unveriMalhet aus," meinte er lm Ab. geben ich hätte geschworen ... na. vielleicht ein anderes Mal, man kann nie wissen." Und schon war er dorsichtigr Weise bei der Thur. An solchen versehen- m:nt lieben Freunde, ist mein Leben reich. Jüngst zum Beispiel treffe ich einen alten Freund, den ich sehr lange nicht gesehen, einen alten Arzt, aus der Vorstadt. An der Seite von zwei Mädchen schritt er über die Straße. Wie geht's Ihnen, werther Collega? Schon fertig?" fragt er theilnahmsvoll. ), schon lange," erwiderte ich mit verspätetem Selbstbewußtsein. Dann darf ich Sie wohl, meinen Töchtern vorstellen, das ist die Gisela, die Aeltere, wenn man so sagen darf, das hier die Olga, die Jüngere." Freut mich, freut mich", beeilte ich mich zu nicken. Im nächsten Moment ging ich schon mit der Gisela. Er trottete mit der Olga langsam nach. Wir wohnen ja in Ihrer Richtung", meinte er, wir begleiten Sie." Ich plauderte mit der Gisela ziemlich mechanisch über dies und jenes. Sie machte energische Anspielungen, wie ein Madchui, daß sich im Stadium Höhe I . . i ir -( r r , r. I rer elralyssamgleil oesinoei. eu lioerhorte AlleS jehr geschickt. Sie machte die treffende Bemerkung, daß die jungen Männer von heute riesig schüchtern seien. Ich bestätigte das ger. ne, ich nahm mir überhaupt nicht die Mühe, ihr in irgend etwas zu wider sprechen. Dem alten College zu Liebe lieh ich mich in eine kurze, conventio nelle Conversation ein. Ich hatte ihr ja nichts zu sagen, nur be: einer Nebengasse, in die ich einbiegen mußte, blieb ich stehen und erklärte den Herrschaften, indem ich die Uhr zog: Ich muß mich beeilen meine Frau ist gleich bös. wenn sie mit dem Essen wartet . . . entschuldigen Sie, besten Dank . . . ein großes Vergnügen." . Ja, warum drängen Sie sich denn auf der Gasse an mich heran, wenn Sie sich beeilen müssen? fragte der Alte, sichtbar geärgert. Und warum lassen Sie sich von unS so weit begleiten, wenn Ihre Frau mit dem Essen wartet. Ihre Frau!" fuhr er lebhaft fort. Ich erlaubte mir den alten Herrn aufzuklären, daß. er mir seine Beglei tung freundlichst angeboten hatte. Ich bemerkte, daß sich die Gisela noch einmal nach mir umdrehte, trotzdem es doch aussichtslos war. Im Inneren ix dauerte ich den agilen Familienvater mit seinen Begleitungsversuchen, aber ich kann ja schließlich nicht die ganze Welt zusarnrnenhirathen, besonders, nachdem lch schon mit einem Musterexernplar deö ewig Weiblichen copulirt bin. Piccolo, noch ein Glas Wasser!" "DaS sind übrigens nur zwei Beispiele. Aehnlich ergeht eS mir oft genug. Ihr habt keine Ahnung, wie alles sich bestrebt, mich für einen der ledigsten Mitmenschen zu halten. . Alles strömt auf mich zu und redet in mich hinein, ich möge doch schon die Stätte meiner Triumphe" verlassen und in eine ruhige Häuslichkeit einfahren. Jugend freunde probirm es, mich zu bekeh ren", mich, der ich stets nur ein unbe icholteneö Mitglied deö Junggesellen tandeö abgegeben habe. TheilnahmS-' dolle Bekannte, welche für die Jnstitution der Eh: Propaganda machen, bieten mir die vernünftigsten Ehen an. 4.-...ci vrj.rt mir ciif Cr.n
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V i!SSSiL W w W wo, van tefi coioital heirathslustia aussehe, ich möge mich doch nicht so verstellen! Als ob ich daS nöthig hätte. zu Hause hab' ich eine Frau und zwei Vuün sitzen! Man spielt mir die tückischsten Streiche. Jüngst überreich! mlrBertha dieEmladung emesJung sellenclubs. als Mitglied beizutreten. In einer Tombola aewinne ich eine Schürze, man tauscht mir sie gütig in einen Gegenstand um der besser für einen Junggesellen paßt. Nun aber, meine Herren und Da men, erkläre ich Ihnen, daß ich mir daS einfach nicht gefallen lasse. Nein, meine Herren, dreimal nein. Lassen Sie mich freundlicyst m Ruh , und verschonen Sie mich mit Ihren Anträgen. Ich stehe seit drei Jahren in den Diensten des Ehegottes, ich trage mit Stolz mein Kreuz, ich schäme mich nickt meines Pantoffels. Meine Sklavenketten ma chen mir Freude, viel Freude, und ick werde sie mitWonne tragen, bis an das Ende meiner Tage . . . Was seh' ich, der Meyer kommt mit seinen fecysTöch, tern, Herrgott, ich muß flüchten, sonst werde ich noch ein Opfer meines Gesichtes. Jean, zahlen . . . flink, ich habe Eile . . ." Probatum est Mutter (einer gefallsüchtigen Tochter): Verliebt ist der Mensch in meine Nest, net m sagen. Wenn ich nur wußt, wie ich die Lieb, die doch zu Nix führt, ihm recht verleiden könnt! Bekannter (mit einem mißbilligenden Blick auf die Tochter): Nix leichter als da. schauen'S, daß er Ihr Mädel bald heiratbet.'" allerdings stark. Ist der Faulhuber sehr reich?" O ja." Wieviel mag er denn wohl haben?" Das weiß ich nicht, daö weiß er selbst nicht 'mal. Wenn der wiss en will, wieviel er werth ist, muß er zum Ban quie? gehen und sich taxiren lassen!" Zwei Spitzduden. Der Advocat Ferkelstecher hat einen Kossirer. der der Unterschlagung einer Million angeklagt war. vertheidigt und der Angeklagte ist freigesprochen worden. Der Advocat liquidirt. 23.000; aber der Freigesprochene schickt die Hsnorarforderung mit dem Bemerken zurück: Sehr geehrter Herr! Sie hätten mir vorher sagen sollen, daß Sie den Raub mit mir theilen wollten!" P o t c t X I a n ! i 1 1. Einen vorzüglichen, hellbleibenden und dabei billigen Kitt bereitet man wie folgt: Man nimmt weiße Gelatine und Essigsäure
und kittet damit, wenn sich die Gelatine vollkommen aufgelöst hat. Dieser Kitt ist vorzüglich, auch für Glaö. Eine andere Sorte Kitt stellt man her, indm man in der Droguerie oder Apotheke fein gemahlene Austerschalen mit Wasserglas ' zu gleichen Theilen mengen läßt. Dieser Kitt ift ebenfalls ganz hell. Man darf nicht zu viel auf einmal machen lassen, da der Kitt sich, lanaere Zeit ausbewahrt, wie Stein verhärtet. Nothw eins lecke lassen sich sehr schlecht entfernen aus blendend weißem Tischzeug, daS sie recht verunzieren, wenn sie eingetrocknet sind. Dagegen weichen sie ohne Schwierigkeit, wenn man sofort nach dem kleinen Unglück ihres . Entstehens ihre Bertilgung ' vornimmt. Man braucht die Flecke nur einige Minuten in brausend kochendes Wasser zu halten, daZ man während dieser Zeit unausgesetzt im Sieden erhalt. .Sie werden dann völliz verschwunden sein.
Eisenbahn-Tabelle
BnSunft und Lbgang der verschiedenen Eisen, bahnzüge t Union Depot, Jndianavettk. Vandelia. Wgang Poüzug 7 00 b Oxpreg.... 11 zu vim ' exvreß 120?;m 3lccslmobatlmt 7 20 i'm Exrreß 4 00 Sta Erprek 10 Pm Unkunft Expreß 5 40 33m Expreß 42Km Accomodatton 10 00 Vm Expreß 2 35Nm Schnellzug 7 15 Vm Accomadatio 1 20 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Jndianavolis im Eleveland Dtvistcn. bgang Expreß. 415 23 Expreß 6 35 5?m Expreß 1" 35 Pm Limited Expreß 11 15 Cra Expreß 6 25 3? klnkunft Expreß 4 10 Nr Expreß.. 11 iXiSm Limited Expreß 8 15 & Expreß 8 logirn Erpreß 10Nm et Louii Division. Äd ging Expreß 7 80 Im Limited Expreß 11 45 P Expreß 11 20 Nm Expreß, täglich 50Nm Ankunft Expreß täglich 4 05 55 Expreß I0 30m Limited Expnß SLONrn Erpreß 6 10rn Zhicago und EincinnaU Diöiston f silich, Abgang Schnellzug 8 45 ?rn ccomodation täglich 7 s0 trn . ccomo'oatio 10 50 P Postzug. 2 45 Nix ' Accomsd. snu, SomttagS). Zlccvmodavon 6 30 Jtm Ankunft- Rushville Lccsmodatiou. ,Post,ua ....11 40 Bm ' Jndpli See. (nur Vnt.). tlccomodatio 11 15 P Vccomodation 40 Tb .Schnellzug ....1105N Ehicago und Cincinnati Division vestltey Lbgana Lcumodation ... 7 10 Lm , cknell.Post 11 45 m LafayetteSlcttmsdtisn.... 5 S Nm Schnellzug 12 5) Vm Ankunft Schnellzug 8 30 Lafayet Accomodatto ... 10 80 Vm Schnellpoft 2 35 Nm klceomsdatum ... S 45 N Vtovie. Divists wcfilich. ' Mganz Expreß 7 25 L Expreß. 11 45 Nm Danville Ascomodation. . . . 4 39? Expreß 11 15 Vm Unkmft Expreß 3)Vm Danville Accomodatis.. . . 10 S-) Bm Expreß 2 4i Nm Sk?rrß 61SNm Peoria Division östlich, Mgttg Expreß 6 5)Lm Vccomodatis Expreß.. 2 25N Lnkunft Expreß 11 85 Vm HccornabatW esreß... SlVNm 2fe SUit ud Wefiern. Vl gang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20 Expreß 7 00 Nm Schnell'Expreß klnkunft ScbneA'Expnß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 Nm Expreß... SvONm yittsburg, Siüeiunati, Chicago und 0t. Louiö. JnttuwvlU Division. Sllgttg Expreß 5 00 31m Celumbui Accodation,. . 0 Bm Expreß...... 6ö0rn Richmond Vccomodation... 1 30 Nrn Expreß.... 7 20 Ankunft Richmond Attomodatiou 00 vm Schnellzug..'. 8 00 V Expreß . 1 30 Nm Accomodatiou Z 15 Nm ' Expreß tt 50 Nm Expreß..... 10 15 Nm Chicago Divisien via Kokomo. Lbgang Expreß...... 11 35 Lm Expreß , 12 35 Nm Unkunft Expreß Z5Vm. Expreß 3 Nm LsuiLville Divifis. igana Expreß Louisville Accomodation. Schnellzug Lccomodation Nnkunft Accomodatto Schnellzug Accomodation Spezia! täglich .3 40 5m . 8i) r . 3 25Rm . 4 0J3ta . 10 15Vm . 115)Bm . 5 50Nm . 12 25 N Ei:inn2ti, HawillSK uäd Jndisnspoliö. bgang-Sxpreß 3 40 V Cincinnati Acodott . . 10 45 V Expreß.......... 7 Ab Expreß 4 45 N Expreß 145 Na ff&raft Accomobaibiu 11 i V Expreß . .... ,. .l 45 Vm Expreß 7 50N Expreß: 10 10 Na ' Erpreß 6MC Zsdisnapsliß snb Qicrennel. iganz Expreß .. L 15 V LincenneÄ Acumodatio, .. 4 0C$n Akft Vinnd Qccotsodal ,10 40 V ELPnß 45Sm Cincinnati, Oabast) snb Michigau Aigimg Expreß 435 5a Expreß lllSSm Expreß ifnivt Lnkxuft Expreß.... tl5 5 Expreß 3 H Nm Expreß 8 4; Km Indianapolis, Deeatur nnö Western. .igang Expreß 615 V Accomodation 3 45 Nm Echnell.Exvreß 11 10 Na Nnkmlft Schnell.Expnß . .' 3 35Vrn Accomodation....-,. 10 40 Vm EN?reß 4 40 5m L,itviÄe, Vttü Uliy nn Chicags Adgans-expreß 12 55 V Expreß S35N ; MononVccdaÜ,.... 700Lm Ankunft Expreß.. .... SO? Zonon ccomodaü-s 4s7 m Exxnß 7 45Nm Tho TTTentieth Century, ie auZaueiSnete OsSenschrift, welche ortschritllich aefinrtkn Lesern sehr ,uefeh, l tft. In der Ter.denz ,var sonaiistisch. eroen o andere 'ertiattmrq eett, tzxin unparteiisch kesttröen. 5?sn ie7.elle dire?t i. der HriTTirirtlrt PubUeMn j Co 13 -r V-',
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