Indiana Tribüne, Volume 21, Number 80, Indianapolis, Marion County, 7 December 1897 — Page 1
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Jahrgang 21
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Lditorielles. Wenn man nicht wühle, daß der LandeShauSdalt der Ver. Staaten ge. genrvärtlg mit einem großen Dcfiit geführt wird, au der Botschaft des Pläfibektten würde man eS nicht erseken. Wahrscheinlich hat Herr McKinley auch nicht die Spur einer Idee, was dagegen geschehen soll. m m Die Botschaft des Präsidenten McKinley ist ein leere Stück Papier
auf dem viele Worte stehen. Sonst ... " sich darüber nichts sagen. Ge 5anfcn fn0 ni1 darin, weder gute noch schlechte, weder falsche noch rich tlge, weder große noch kleine. AuS diesem Dokumente starrt Einem eine furchtbare OeSe entgegen. Hl Endlich scheint die Zet auch für den Weichkohlen-Trust gekommen zu sein. Eine Depesche au Plttöburg meldet, daß eine Gesellschaft mit einem Kapital von elf Millionen Dollars die Gruben, oder wenigsten? einen Theil der Gruben, länj LeS onongabela. ankaufe und damit den Handel mit dem Sudw'sten kontrolllren werde. Eine andere Verbindung imPlltIburger D'str'kt. txt große Dreizehn" ist schon seit längerer Zeit am Werk, J" einem Trust sürieBersch'ckung D0n K0l,lcn Dem "ordwelten zu entwickeln. Endlich ist dieser Tage Inrmrlbrt wn?d,n. hak 9t.mhfitf h ' v " Genossen nicht weniger als eine halbe Acker Kohlenland in West. Virginien zu kaufen im Begriff seien Von hier b,S zu einem förmlichen Trust mag allerdings noch ein weiter Weg sein. Da Gebiet der Weich, kohle in den Ver. Staaten ist ein un geheure? und seine Aufsaugung in eine Hand mit einem Zug ist nicht möglich. Man kann aber auch ganze Regionen, weil für die Hauptmärkte als Konkurrent nicht in Betracht kommend, vorläufig ganz außer Betracht lassen und wird eS um so mehr können, wenn man Einfluß aus die Eisenbah. nen und die Bestimmung der Frachtraten Hat. Eine Anzahl bedeutender ompagnieen find in dem mittleren Gebiet, Ost.Pennsyvanien, Ohio und West Virginien, ohnedies schon vorHanden. Die Konzentration wird also wahrscheinlich nur sehr schnelle Fortschritte machen und einmal vollendet, wird es der aröbte Trust der Ver. Staaten werden. BiS j.tzt hat im Wesentlichen und ungeachtet zeltweiliger Verbindungen " Grubenbesitzer aus diesem Gebiet Konkurrenz geherrscht. Die Scdön. I t r . ri ... . oeiien cieies yuems yaoen nq nii aendS besser arietat a!S biet. Sa tttt lehntet, tote binnen ' einem Halben ilkenschenalter dieamerikanilchen Berg arbeiter wurden, ist etaaS ähnliches noch nicht dagewesen. Thatsächlich ist bxt ßaac fc" amerikanischen Kohlengkäber noch schlechte? als die der bel- ' mi.. sat m's"l ww, l halten sie doch wenigSenS regelmäßige eschäftigung. Sie litten nicht unttt dem Ubeifluß, welcher der Fluch der a nerikanischen Bergleute ist. Drüben muh man jede Kohlenader, welche abbauwürdig ist, in Angriff nehmen, weil der Markt die Waare verlangt; dier bat man enorme Schöbe, velüe in 5?elitse gehalten werden sollten, die an
aber angriff, weil eben blo? daS vtt-vat-Znteresse in Betracht kommt Und eil man viel zu viele Minen eröffnet h't. so zog man auch zu viele Ardeiter heran. DarauS folgte dann die ganze
wettere Misere:. BeschäsngungSlosig kett, schlechter Lohn, Kompagnielaeen und so weiter. DaS find die Consequenzen der on karrenz für die Arbeiter. Wenn ein Trust zustande kommt, so kann eS ihnen in keinem Falle schlechter gehen. Eher ist anzunehmen, daß wenigsten? die gemeinsten Räuberpraktiken der individuellen Produzenten" in Wegfall kommen werden. 3m Oste?. in der Hartkohlen'Region, geben sich wenigstenS die großen Compagnien, wie die Nead'ng uid Lrhigb, mit dieser speziel len Form der gemeinsten Ausbeutung nicht ab. An äßlich deö großen Van derbilt. Kaufes in West. Virginien ist gemeldet worden, daß man dort Kohlen zu zwanzig Cents p't Tonne för dern könne, selbstoernändlich mit Ma schlnenbetrteb. Wenn sich daS de Sältgt, dann werden die kleinen" Grubenbefider bald ruinirt se n. Eine Standard Oel'Compagnie im verg'ößerten Muster wird dann da Kohle"gekckäft so beherrschen, wie jene daS "Vetroleumaeschaft DaS Publikum kommt dabei nicht schlecht weg. Und so gebtS weiter. Wenn die Vaneerbilt. Rockefeller und Carneg'e die kleinen Unternehmer vollends derfchlungen haben, dann werden wot-l auch die Verhaltnisse für d'.e neue Ordnung der Dinge reif sein. MMttlPW. Inland. W e t t e r b e r i ch k. Schönes Wetter heute und morgen Höchste Temperatur innerhalb der letzen 24 Stunden 37 Grad, niedrigste 29 Grad. Die Botschaft deS Präsid e n t e n. Wasbington, D 6 Dez. Der Präsiöent ließ heute dem Congrß eine ?ahreSbotsckaft zugehen. r empfiehlt baldige Lösung der Finanzräe dadurch, daß iingelöiie GreenbackS nur gegen Gold wieder auSgegeben werren und daß diese eingelöften GreenbackS durch Nationaldanknoien ersetzt werden. Die Steuer auf dieelden soll erniedrigt und den Banken erlaubt werden, Roten zum vollen Berage der deponirten BondS aukzu geben. Ueber die kubanische Angelegenheit wird ein Langeö und Breites geredet und schließlich empfohlen, nichts u hun. Der neuen spanischen Negierung sollte man eine Chance geben. Sodann empfiehlt er die Annexion Hawaiis, spricht seine Zufriedenheit über daS Wirken der DoppelwährungS - Commission auS, welche in Europa herumreifte, ohne etwaS zu beuerkftelligen. Der Präsident theilt mit. daß Unterhandlungen im Gange seien, von denen er ein günstiges Resultat sür die Verhinderung der Ausrottung der Seehunde hoffe, er empfiehlt Betheiligung an der Pariser Ausstellung und Verträge, welche Schlichtung internationaler Fragen durch SchiedSgerichte ermöglichen. Er empfiehlt Gesetzgebung für AlaSka und Maßregeln zur Verhinderung der sonst wahrscheinlich dort eintretenden HangerSnoth, ferner empfiehlt er Maß regeln zur Verhinderung von Gelbfiederepidemieen, Beobachtung der Cioildienftregeln und Sparsamkeit in der Verwaltung. Punktum. Tod und Verlesungen in einem Hoteldrande. Milwaukee, WiS , 6. Du. 3m Lake House, einem vier Stockwerk hohen Hotel an Lake und jren Straße brach heute Morgen um 2:80 Uhr Feuer auS. Zur Zeit des AuvbrucheS der Flammen schliefen in dem Hause sechzig Personen, CbarleS Patterson, ein Dockarbeiter, wurde vom Rauche Überwältigt und verlor sein Leben. Züns andere Personen erlitten bei den Versuch:, den Flammen durch Sprin
gen aus den Fenstern zu entkommen, ' tetea die polnischen Studenten auf seiVerletzungen. Die Namen derselbe er Durchreise durch Krakau einen be-
find : August Hensbman, Kinn gebroöen. David Baker. Sand oeschnitten. Thomas O'Srien, Oeia
Zndianapolis. Jndiano, Dienstag, den 7. Dezember 1697.
iMMMMMMMMMMMWMMWWWWMMMM verstaucht und Kopf geschunden. Nobttt Potter. Kopf geschnitten. Frank Mailand. Hand und Beine verstauet. Der pekuniäre. Verlust ist nur klein. Ausland. Die Marinevorlage in Reichstage. Berlin. 6 Dez. Der Neichttsg begann heute die Debatte übe? die Marinevorlige. Der Reichskanzler, Fürst Hohenlohe, erklärte, daß ine fädige Marine absolut erfordnlich sei, um Deutschlands Stellung oufreük zu erkalten, und Admiral von Tlrp'tz.r Staatssekretär deS ReichSmarineamteS, erklärte im Einzelnen die Nothwendigkeit für öerftärkung der ?a rie. " 7 , Nachdem Admiral von Tirp'tz oe sprechen hatte, erhob sich Herr Schks lank. ein Sozialdemokrak, und oppo nirte der Vorlage. Er hielt eS .für sonderbar, daß die Mängel in der Marine erst i ftt entdeckt wurden. Er behauptete, eS würden Versuche gemacht, daS Volk mit Phantome eivzu schüchtern und dasselbe für ein R'ngen rach Ruhm tu begeistern. Der R-ner fragte, wie daS mit den friedlichen Er. kläru"g''N des Kaisers in Einklang ewrackt werden könnte. Bezüglich der Besetzung der Kaö. Kl ischau.Bai saate Aerr Schönlan Deutschland in endlose VervickluugeV i mit Großbritannien und Japan ge rathen werde, wenn eS sich in China feftsetze. Deutschland werde nie Mqrinemackt werden. Ee erklärte, die Vorlage sei daS Resultat einer persönlicken Herrschsucht. . ' Der Graf von Limburg-Stirum, j"brer der Conservativen, widersprach Herrn SchönlankS Ansichten und sagte A. : ' Wir haben keine FriedenSgarantien und müssen unS für den ÜriegSfall bemasset halten." Graf PosadowSky. der'Minister deS Innern, war der nächste Redner und sagte, Herr SckSnlank hatte von abko lutistischen Tendenzen" in gewissen Sachen gesprochen, wenn aber Herrn SchönlankS Absichten j malS einrMajorität im Reichstage sieden wurde kein Bedürfniß für Absolutismus vorHanden sei, um den Parlomentariß muS u zerstören" (Applaus und egenrufe ) Herr Barlh. der Führer der Freistnnigen. sagte, eS werde weiteres Licht auf die Borlage geworfen werden Die freifinnige Partei habe nicht die Abficht, die Bill summarisch "zu verwerfen. Graf von JadsedsewSki, der polnische Führer, erklä te, die Polen würden die Vorlage in der gegenwärtigen Form n'cht annehmen. . ," Die Tschechen machen noch immer Radau. Wien, 6. Dez. 3n Prag wird die Erregung der Tschechen gewaltsam durch die Maßnahmen der Behörden niedergehalten, in der Provinz dauern die Gewaltthätigkeiten jedoch an. Die Reu-Husfiten haben ihren Wirkungskreis eben in die Provinz verlegt, nw daS Standrecht noch nicht herrscht und die verfügbaren Kräfte unzureicherd sind, um dem gewaltthä'igen Borgehen der fanatisirten Tschechen Einhalt thun zu können. An Dutzenden von Orten sind Eze'sse vorgekommen. In Prag haben sich auch Antisemiten anderer als tschechischer Nationalität an der Hetze gegen die Juden, betheiligt. Ein antisemitischer Redakteur zündete in der. Vorstadt Smichow daß HiuS eines Juden an. Der Brandstlfler Namens Schalpin ist verhaftet worden. Der .AntisemitiSm S bat überhaupt bei den jüngsten Vorgängen eine bedeutende Stolle gespielt und nicht gerade Oel in die Wogen vat,onaler Erregtheit gegossen. Die bei demAuSbruch der Unruhen von dem Grafen Coudenbove an den Tag gelegte zögernde Haltung dürfte für den Statthalter verhängnißvoll werden und man erwartet allgemein die Absetzung des trafen. Unter den verletzten yersonen.be finden sich mehrere Journalisten. Dem gestürzten österreichischen Pre mier Minister Grasen Badeni bereigeisterten Empfang. Oie begrüßten ihn mit Hochrufe und brS2ten: Pereant Deutle."
Der Ausgleich mit Ungarn.
Die Sprachenfrage. London, 6. Dez. Eine Spezialdepelche von Budapest sagt, daß heute im Unterhause deS ungarischen LandtageS von der Regierung eine Vorläge für Verlängerung deS Ausgleichs oder CompakteS zwischen Oest rreich und Ungar auf ein Jahr unterbreitet wu'd.. hne daß auf iraend .ine Maß. nahmt der österreichischen Regierung in vieler aqe vezug genommen wäre. ' Wien De Di- N,u - r - i - ?' . . "ue Freie
vre,,. ,agr. ,e unieryanviungen e Leiche in den Brunnen geworfen worosterretchischen Premier Baron roi! den sein. Auf Grund der angestellten
Gautsch von ffrankenthurn mit den verschiedenen Parteien schritten voran und ian -i. . Oprachenfrage günstig. Die Zungtschechen Icheinen geneigt zu sein, einer Theilung Böhmens in drei Sprach, d, strikte, einem deutschen, einem böh. .;X .. w fx rr n tntlri.n ItnK ilntm rtimtlAfin Vtftmrt " " " nmui Duiiuf.K citiiiu zustimmen zu wollen. Der Premiers machte den deutschen Parteien einen dah,n lautenden Vorschlag Die größte QAni.rtnt. in !., Ntt. SSaterigkett vrrd ln dem Umstanke . v . e.,. . , . fl'faneen, daß ou Tschechen darauf benegen. Gap ote Beamten ln gan, Böhmen beide Sp-ache sprechen müssen. Dagegen opponiren die Deutschen. Ein Krawall, v u ch are ,i?. Dez. Rumänische Studenten setzten hier gestern eine Zudenhetze in Szene. D.e Störung war durch tie Verbreitung eines er'cht.S. vaß ein Rumäne von einem jüdischen Mob getödtet worden sei. verursacht. wurden während deS Tumultes sehr viele Ausschreitungen begangen ; f A t ! A ( . . in . laiitpnq ver wuroe ver N'or von o,r Polizei, die Hunderte von Verhaftungen machte, unterdrück. g. Ä 4. M t t - i - - i Die Haytt . Afsalre. Port-a u - Printe, Hayti, 6 De. j zember. Zwei deutsche Kreuzer efen heute Morgen in diesen Hafen ein ! 9
und eee R-gierung HahtiS wurde ein , nur den Oberkörper und zwar über eiUltimatum der deutschen Regierung nem gewaltigen Säulengeländer. Vom eingehändigt, in welchem Havtl at Hintergrund der Kapelle oder auch in - ' v crv t - . e.t v i t ri t. .
Stunden Ze,t gegeben werden, ce For- " i oernngen Deutschlands zu bewilligen Die Mitgleider deS diesigen diplmaischen CorHS glauben, da die Reg'erung der Republik beschlossen hat, die Bedingungen Deutschlands anzunehea. 3n Erwartung von Unruhen suchten die Bürger deutscher Nationalität ge stern Zuflucht an Bord zweier Damer, die in diesem Hafen liegen, und der französische Dampfer Ville de Marseille" ist vom fianzösikchen Ge. andten aufgefordert, alS Zufluchtsort zu dienen. Die Bevölkerung ist in großer Auf gung, die Regierung hat aber starke Truppenkö'per zur ihrer Verfügung und ist entschlossen, die Ordnung ausrecht zu halten. Kingston, Zamaiea, 6. Dez. Rachrichten, die heute von Port-au Prinee hier einliefen, zeigen, daß gesährliche Wirren in Hayti bevorstehen Zn den Straßen der Haupistadt find Plakate mit der Aufschrift : Nieder mit der Regierung" angeheftet. Die Truppen find in die Kasernen befohlen. Otiffsae,rite. Angekommen in : New Dort: Taurie" von Liver pool. ibra ltar : Werra" von New Dort. Antwerpen : kenfington" von Nersvork. m ii allerlei. Junge, hübsche Mädchen und Frauen will der frühere Goldgräder. Chas. Carrington aus Seattle nach dem Dorado am Klondike ezportiren. um dort immer stärker werdende Nachfrage nach Repräsentantinnen des sckonen Geschlechts zu befriedigen, und um das nöthige Material zu sammeln, bereist der Spekulant in Menschenfleisch jet den Osten. Natürlich er-, wartet er von den Leuten, welche Frauen haben wollen, eine anständige Entschädigung zu bekommen. Er will eine so' faltige Auswahl unter den grauen, tresfen, und jede davon wird ihm. wie er glaubt, fast mit Gold aufgewogen wcrden. Selbstverständlich wird er einer Jeden, die sich zur Aus wanrung nach dem eisigen Golvlande entschlieszt'. nach dem Eintreffen dortselbst sofortige, 'LZerheirqthung ga-rc;ntin.
Dev von Stein öach nach Obertiefenbach in der pr:ußischen Provinz Hessen - Nassau verzogeri,Landwirth Schneider war in seineck Ziehbrunnen anscheinend ertrunken
ausgefunden worden. Es war alle5 zur Beerdigung bereit, und Niemand dachte an ein Verbrechen, als seitens des Vii.rs des Todten dem Gerichte $ irftanj ; Brnxbe: efn .WS tJSS$ in der Familie herrschte ein heftiger rvicyaststtreit. Die Sektion des i Todten erab, daß die Leiche keinWas. l enthielt, mithin konnte Schneider ertrunken, sondern mukte als gerichtllchen Untersuchunqen Wurde ZU st der Schwager und nachher auch oielilwe oescyneloer.m oas uano gericyiLgesangnlv naz Ulmvurg qi bracht. Letztere hat nun das Gestand niß abgelegt, in Gemeinschaft mit ib ? v i - . -X rem Bruder ihren Gatten Nachts im Bett mittels eines Beils ermordet und nw t vm xjvuuudi wtiwui eil u - öl O Yy O . t rf in Vi.v YJ rtttiHan awra laden Dieser Tage erfolgte in Stockholm die gesetzliche. Bermögcnsausnahme der Hmterlassenschaft 130X1 Alfred Nobel. Der Verstor. Unp Urn. orilvnrf. , wJw v..v vjwg wtuiiv uuuk Iti wUJIVtVlil. Frankreich. England. Schottland' Italien, Deutschland, Oesterrelch.Rußland und Norwegen. Die gesummte Erbschaft wird auf 33.233.792 Kronen. die Sulden auf 1.646.590 Kronen angegeben, so daß also ein Bkstand von über 31 MiÄionen Kronen sich er- ' gibt, deren Zinsen laut TestamentsBestimmung nach Abzug einiger klei$r wissenschaftliche und literarisch! neren Legate in Form von fünf jährli. Zwecke und Frieder.sbestrebungen zur Vertheilung kommen sollen. Bekanntrijc tc n 9 oen einige wozu gegen oie uu Mer mt 5tlfl(T ftroeltretnt. irnn nirrn ithi ist gegen die Giltigiett der Vermögensf r , . .9 ausnayme Protest eingelegt wovden. ! yriTTTryna V fc JJ W 4 V V U lil V K.IWi in Paris hat im Auftrag der Dominikaner für ihre 17 Meter hohe Kapelle Im nitftmtm .! (TT.t. urv4a vui-u IUI iHl enen Christus im ,. kolossalen Maßstabe vollenoet. Christuö ist vom unmer hinter dem Altar ausrecht öKnd edacht? die Figur hat eme yohi von iR TT?et?r? tnneta lieht mrm 5 Sen. TSl 5? snw l(mStiil flt iil wu ,iuuiuu, ui9 iiaic viiyniu uu dem dunkelblauen Qimmel hervor: don seinem 2 Meter hohen Haupt geht eine Aureole von ' goldenen Strahlen auS, und er öffnet den Glaubigen seme Riesenorme. die 15 Meter von einander abstehe:?. Ueber seinem Haupt schwebt eine Taube mit drei Meter Flügelweite. Christus tragt daö Gewand der Leviten aus weitem innen ohne Naht und darüber, weiß auf weiß, den wollenen Vrophetenmantel. Die Figur ist von Weinreben umrahmt, dem Sinnbild des heiliaen Abendmahls. Ein Scheusal ist durch Urtheil der Strafkammer in Bonn auf lange Zeit unschädlich gemacht worden. Im vougen Herbste erösfne!e eine a?.g:bl!ch religiöse Genossenschaft vom Herzen Jesu" eine Pflegestätte zu Kessenich. An der Spitze der Niederlassung" stand unter dem Namen Quirinus der jetzt 29jährige Hausknecht Nit?laus Esch aus Lausendorf. ein verschlagen Heuchler, der unter der Stosse scheinheiliger Frömmigkeit niedrigen Begierden fröhnte. Schon bald war man auf das Treiben jener Genossenschaft aufmerlsam geworden. Da sie ohne jegliche geistliche Genehmigung ins Leben getreten war. wurde sie zur Auflösurg aufgefordert, indessen vergzblich. Das Mißtrauen der gastlichen Vorgesetzten sollte nur zu bald durch die Thatsachen gerechtfertigt werden. Nikolaus Esch. der Pseudobruder Quirinus. verging sich gegen Mehrere Kna. ben, die der Obhut der Pflegestätte anvertraut waren. Außerdem kam es zu einem häßlichen Vorgang zwischen ihm und einem andern Genoffen, der Vm. der Francisco", einem gewisscnFranz Martin aus Laiern. Noch ehe d'e ersten Gerüchte hierüber in die Oeffent lichkeit drangen, hatte die erbischöfliche Behörde bei einer Visitation , noch einmal dringend dicAufgabe jener Niederlassung . verlangt. Da ihnen der Boden unter den Füßen zu heiß wurde, hatte die Mehrzahl der Genossen sich bald darauf aus dem Staube gemacht. Esch selbst war ins Ausland geflohen, wurde aber aus Herzogenbusch ausge. liefert. Die Verhandlung, die unter Ausschluß der Öffentlichkeit geführt wurde, endete damit, daß Esch dem Antrage des Staatsanwalts gemäß ZU 4 Jahren und 3 Monaten Zuchthaus unter Aberkennung "der bürgerlich' Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Iahren und Martin zu 2 Monaten Ge fänzni verurlheilt wurde. - Wer ernen Catarrh heilen will, muh mit dem Blut anfangen. Hood'S Sarsavarilla beseitigt die Urfache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie daS Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und ficber auf die Leber und den Nagen. 25.
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