Indiana Tribüne, Volume 21, Number 79, Indianapolis, Marion County, 6 December 1897 — Page 2
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UbUU(4 VH4VW Erschein Täglich und Somullgv. Dit ttzttche.Tribäne kostet durch kenXxIgex 1 Centi per Ooche, die eonntaz5Trib2e'S Text per Ooche. Seid usrnr 13 dtnti ,btt U Cents pn Eli xtt, Vtt Kerialb übt zgeschitt 1 rauZi,Hlung V P ycic cm i 13 C0 . Vladama StraZt. Indianapolis, Zsd., 6 Dezember '97 Herzogin Vldelheid von Araganza , , im Kloster. Zu einer denkwürdigen Feier off neten sich kürzlich die Pforten der tiU len französischen Frauenabtei vom Or.den St. Benedicts zu St. Cäcilia von ' SolesmeS. Eine Novizschwester, ?hr würdig durch Jahre, hervorragend ' iurch Viang und Namen, die Mutter ?krönter Fürstinnen, wallte, geleitet durch den Zug derCapitularinnen, zum Hauptaltare und beschwor feierlich die strengen Satzungen, nach denen man im Stifte zu Solesmes lebt, obwohl die Nonnen zumeist au den höchsten Regionen dieser Welt entstammen. Die Novizin war die Schwiegermutter deS verstorbenen Erzherzogs Carl Ludwig, Adelheid Prinzessin und Herzogin ?on Bourbon Braganza, Wittwe deö Dom Miguel, Jnfanten von Portugal und Herzogs von Braganza, dem iit portugiesischen Legitimisten die Könkgskrone seines Vaters zuerkannt und im Kampfe zu erobern versucht habin. Herzogin Adelheid, eine geborene Prinzessin von LöwensteinWertheim ! Rosenberg, ist am 3. April 1831 geboren; als 20jährige, blühende Prin zessin hat sie dem Jnfanten Dom Mi guel die Hand zum Ehebunde gereicht und ein Leben der Verbitterung uno Resignation mit ihm getheilt. Sieben Kinder sind, ihrer Ehe mit dem Prinzen entsprossen. Ihr einziger - Sohn, der Prinz Dom Miguel, iji österreichisch ungarischer Oberst un) schneidiger Sportsmann; ihre zweite Tochter, Prinzessin Maria Theres:, gehört als die Wittwe des Erzherzogs Carl Ludwig dem österreichischen Kaiserhause an. Die älteste Tochter Ma. - ria de las Nieves lebt als Gattin des Jnfanten Don Alphonso von Spanien in Graz; die dritte Tochter Maria Jo sepha ist als die Gemahl!:: des DoctorS und Herzogs Carl Theodor in Bayern die Schwägerin der Kaiserin von Oesterreich geworden; Prinzessin Adalgunde de Jesu ist mit dem Gra fen von Bardi, Prinzen von Bourbon Parma, Prinzessin Maria Anna mit dem Erbgroßherzog Wilhelm von Luxemburg, und die jüngste Tochter Maria Antonia ist als zweite Gemahlin des Herzogs Robert von Parma die Stiefmutter der Fürstin von Bulzari:n. Und die Mutter aller dieser Für. siinnen hlt den stillen Klosterfrieden von SolesmeS erwählt, wohin ihr zwei Nichten die Prinzessinnen Marie und Agnes von Löwenpein, vorangegangen waren, während eine dritte sich noch tiefer g:demüthlt und daZ rauhe Kleid der .armen Schwestern vom .'heiligen FranciscuS erwählt hat. Prinzessin Marie . (Mater Benedicta) ist durch einen Sturz auf der Klostertreppe verunglückt und dahingesch:edenj die zweite Benedictinerin der Fa rnilie schritt als Prosessin" , der , Tante und jungen Novize" voran als diese zum Altare trat, -um daö ew'ce Gelübde zu thun und den Schleier d:r Profeßschwestern zu nehmen. Die Nonnen von SoleSmeZ gehören der strengen Benedictiner Observanz an; . sie halten scharfe Clausur, bin strengsten Chordienst und zeichnen sieh durch Kunstsinn und kunstvolle Arbeiten auS. Ebenfalls in SoleSmes tz tyll sich auch daS Haupt(Mannr)kloster der französischen Congregatron d.'S Benedictiner, Ordens, daS von der französischen i Regierung wiederholt geschlossen war, nunmehr aber wieder in großer Blütbe steht. In jenem stil. len Winkel hat sich nun die Mutter der Erzherzogin Maria Therese von Oeerreich .zeitlich begraben-. Sie trägt oaS Kleid der beiliaen Scholasiica. sie hat der Welt abgeschworen.' In ahn. licker Abgeschiedenheit lebt, wie wenig bekannt, eine Erzherzogin von Oester reich, Maria' Beatrix von Oesterreich Este, Wittwe deö Jnfanten Don Juan von Spanien,' Mutter der . Jnfant.'n Don Carlos und Don Alphonso. Sie hat sich im Kloster der Carmeliterinnen zu Sraz begraben. ? Luftschisse auS Aluminium. Die wissenschaftlichen Ergebnisse des lenkbaren Luftschiffes auZ Aluminium sind vielfach unterschätzt urtb demn des Wlfert'schen Ballons, der im letzten Frühjahr inBerlin verunglückte, gleich, gestellt worden. Der, wenn 'auch mit ungünstigem Auögange in Berlin un. ternommene Versuch ist jedoch keine. wegS ergebnißlos geblieben, er hat viel rnehr auf eronautischem Gebiete sehr interessante, bisher offen gebliebene Fragen gelöst. Durch den Bau und Aufstieg deS . Schwarz'schen Alumi niumballonS sinddsr. Allem zwei Fra gen in bejahendemSinne beantwortet worden, die für. spätere Constructionen von großer Wichtigkeit sind. Erstens ist die Möglichkeit dargethan worden, die einzelnen Theile 'der Aluminium. - hülle so dicht zu vernieten, daß einEnt. weichen deZ SaseS unmöglich . wird; der Umstand, daß der Ballon infolge einer Beulun an einer Stelle undicht war, ändert hieran nichts. Ferner hat eZ sich ergeben, daß die Füllung eines solchen starren BallonkörperZ . mit WassersiogaS überhaupt möglich ist. Ebenso wie die Ausführung des erst, genannten Punktes war auch diese letz, iere Möglichkeit von sachkundiger Seite vielfach angezweifelt 'worden. Die Füllung eineZ : solchen Ballons ist in der That nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Die in bn Ballon befindliche Luft muß zuerst verdrängt werden, bevor er mit (ZaS gefüllt werden kann; durch Aus pumpen läßt sich d::5 nicht bemerkst?!. Vrz. Zl Zlxiä crasiie ütu
Nach Karlsbad gehen' ist heutzutag nicht nothwen. big. Karlsbad kommt zn unS, oder wenigstens dessen Gesund $eit erzeugen- . der Theil. DaS i Karlsbader Sprudelwasser und Sprudel, salz enthält die ganze Heil. ! kraft, welche den Platz seit Jahr. Hunderten so be. 'rfiljrnt gemacht bat,d. h..erm Cie den ächten Vriikel erhalten. Hütet Euch vor den dielen werthlosen Nachahmungen, welche als verbessertes("improvsä") oder künstliches Karlk. bider Salz verkauft werden. Diese sind nur Mlschnngen von gewöhnlichem Glau bersalz oder Seidlitzpulver, die von ge. wissenlosen Händlern deö größeren Bcr. oiensteS halber, den sie abwerfen, verkaust werden. Nehmt nur da ächte, iwportirte, natürliche Wasser und Salz. Auf jeder Flasche davon ist de? NamenSzug der .EiSner & Mendelson Co., Al. leinifle Agenten, New floi!,- zu llheu. .. Schreibe um Pamphlet. fahren ist Geheimniß der Unternehmer, edoch blieb bei der ersten vorgenommn, nen Füllung der Erfolg versagt. Ein ausschließlich mit Wasserstoffgas gefülltcr Körper hat auf das Cubikmeter eine Triebkraft von 1,1 Kilogramm. Die erste Füllung ergab vorigen Jahre nur eine Triebkraft von 0.75 Kilogramm; es war somit zu viel im Ballon zurückgeblieben. Die nach der gleichen Methode unter MithilZi des Premierlieutenants v. Siegfcld 'Xn der königl. Luftschiffer . Abtheilung vorgenommene Füllung ergab aber eine Triebkraft von 1.03 Kilozramm. Da 1 Kilogramm schon ge.lügt, so war auch dieses Probl?!'! zlücklich gelöst. Des weitern hat die ahrt aber auch bewiesen, daß dai Verfahren, die Lenkbarkeit eines Luftschiffes durch rotirende Flügelschrauxn zu erzielen, durchführbar ist. Det Lallon hat sich nicht nur gegen eirn Luftgeschwindigkeit von mehr als l Meter zu halten vermocht, sondern is. auch dieser entgegen vorwärts gekommen. Endlich hat sich als negative Ergebniß herausgestellt, daß eine dcrartig starre Verbindung der Gondei mit dem Ballon nicht angängig ist, da dieselbe gesetzt ist, zerschmettert zu w.'rden. Die Fahrgeschwindigkeit ein.s Ballons kann aber vorläufig noch nicht so weit geregelt werden, daß ein solch' mehr oder minder starkes Aufstoßen vermieden werden könnte. Die zur Regulirung derselben für den Boden der Gondel vorgesehene Flügelschraube konnte nicht angebracht werden, da sie nicht völlig paßte; so konnten Erfahrungen nach dieser Richtung hin nicht gemacht werden. Das von dzm Grafen Zeppelin projectirte Luftschiff sollte eine ähnliche starre Verbindung zwischen Ballon und Gondel haben, doch wird man Wohl bei der Ausführung dieses Planes nach den letzten Erfahrungen von einer solchen absehen. Ob die Wittwe Schwarz die Versuche mit ihrem System weiter fortsetzen wird, wird wohl vor allem eine Frage des Geldes sein, waS erklärlich er. scheint, wenn man bedenkt, daß da! letzte Unternehmen rund 300.000 Mark gekostet bat. TexaS alS Wachtelland. . In unsern Tagen ist daS südwestliche TexaS daS Hauptland der Wachtel, soweit die Ver. Staaten in Betracht kommen. Dieser prächtige Vogel, dessen Fleisch so hoch geschätzt wird, und dessen Ruf . Laut von den alten Römern in die philosophisch klingende ??raae: Die cur hic" (.sage, warum du hie? bist")übertragen würd?, kommr im Sudwesten von Texas noch so ziemlich in seiner alten Glorie und Menge vor. Vielleickt bänat tieft teilweise da mit zusammen, daß hier die Jagd aus lbn besonders erschwert tst. tdeus we aen der Eiaentbümlichkeiten der Gegend, theils wegen der eigenthümlichen Gewhonheiten der Wachtel selbst, wie sie sich -hierherum entwickelt haben. Wäbrend . B. in Mnois d'e Wachteln frei und stracks über offenes Feld hinzufliegen pflegen, ist ein solcher Fall hier nur selten. Man findet sie gewöhnlich in CactuS- oder Zwerg-eichen-Strichen, und sie haben nicht die Gewohnheit, gerade aufzusteigen und davonzusegeln, wie m nördlichen reitearaden.' sonder?, sie beschreiben eine besondere Curve, streben dann meistens aufwärts, dann rückwärts und erschelnen bock oben über dem Kcvf des ftfc aerZ wieder. Dieser wird sehr durch stachlichte Pflanzen behindert.' die manckmal eine Qöbe von 20 ftuft er reichen, sowie ' durch die Aeste der Zwergelchen, und vom Zielen kann osl !eine Rede sem. Tle Aogel sind oynl Llusnabme sebr stark und rasch. In der That wird gerade in diesen Gegenden die Geschiallchlett des ällach ieliäaers auf eine schwere Prob- ge stellt. Gleickwobl kann ein einzelnel Jäger mit Flinte und Hund eö hier noch auf 125 erlegte sachtem im .ag bringen: 85 vlS 90 im 2ag lind schon K'wöbnlicbes. und wenn der Kläger bei Sonnenuntergang erst G0 1 . r i i fri r.ju c::. .:. I elngelaai. yai, o au ui (uu Pechvogel! Im County Marcellinas kommt es nicht selten vor, daß zwei Schwärme zum' Ausfliegen gebracht werden, während der Jäger einen dritten. bereits zerstobenen Schwärm zu entdecken versucht. Damit ist übrigens nicht gesaat, daß alle Wachtelgattungen heute noch zahlreich vorkommen. Man unterscheidet in unserem SüdWesten drei deutlich von einander verschiedene Gattungen Wachteln,' näm llch: die gemeine virginische BaumWachtel (von den Amerikanern Bob White" genannt), die mexikanische Wachtel (die nirgends östlich , vom NueceSfluß noch anzutreffen ist), und tii üjzzzzZ-I. titii di: keck auf
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strebenden Hügel uttsertt der ÜuellgeWässer der westlichen Ströme bewohnt. Die mexikanische Wachtel ist beträchtlich größer, als die erstgenannte, und von schieferblauer Farbe, wozu heim Männchen noch eine scharlach-
rothe Zeichnung am Kopfe kommt. Sie ist ein ausgezeichneter Tafelvogel; aber wer sie erlegen wm, mun aus oie Beihilfe seines Hundes meistens verzichten. Gewöhnlich wird sie von einem wohldressirtcn Pony aus gejagt; denn sie ist sehr schnell, auch im Laufen. und fast stets in Bewegung. Ist es wirklich gelungen, sie zu oven zu firnic!. so fänat die Schwierigkeit erst recht an: da ihr Tummelfeld fast ausnahmslos Cactus mit dem dazwisen wachsenden Cbavarral - Schling gewächs ist. durch welches sich sogar ein Kaninchen Nicht leicht ymdurchnnden kann, geschweige denn ein Jagdhund mit seinem meist dünnen, für die Dornen sehr empfindlichen Fell, so macht das Eindringen qrotze iuye, unv oie einzigen Hunde, die sich allenfalls dabei verwenden lassen, sind recht grobhaarige Setters-. Selbst diese müssen an eine , solche Arbeit besonders gewohnt sein. Natürlich bietet unter solchen Umständen die Jagd um so aufregenderen Sport. Als die schönste in der Wächtelfamilie kann man die Bergwachtel betrachten. Am Kopfe und Rücken hat sie dieselbe Zeichnung, wie Bob White"; aber von dem weisen Fleck am Halse an ist sie über die volle Brust dahin und bis unter den Schwanz von reichstem und glänzendstem Schwarz. Sie läßt sich nicht schwer vom Hunde jagen; aber die Gegenden, in denen sie heute noch lebt,, sind sehr unwirthsam und für die Jc'gd recht ungünstig. Auch Wo sie die gerinqste Störung erfährt, tritt sie höchst selten noch einigermaßen zahlreich auf. Es ist bezeichnend, daß manche unserer hervorragendsten Museen kein einziges Exemplar dieses stattlichen Vogels besitzen (welchen die Gelehrten Massena - Wachtel nennen). Zwar gibt es noch Nimsode, welche behaupten, im nordöstlichen Mexico 2c an einem Tage erlegt zu haben; aber auch dort waren solche Fälle in der letzten Jahren sebr vereinzelt. Daß die Wachteln, besonders Bob White". im Südwesten noch zahlreich sind, erklärt sich zum guten Theil auch daraus, daß sie zweimal im Jahre brüten. ja es liegen beglaubigte Fälle von drei Brüten in einer Saison vor! Es ist dies begreiflich, wenn man bedenkt, daß der Wintn hierherum mit Februar aufhört und erst im December wieder anfängt. Diese Re gionen sind zwar trocken, enthalten aber Wasser genug für daS Leben dieser Vögel, und niemals werden du Eier im Nest oder die Jungen ertränkt. mit dies bäukia in nördlichen Geaenden der Fall ist. In Texas tragen zur leidlichen Erhaltung des achtelstan. des auch die strengen Jagdgesetze bei. Trotzdem hat man übrigens die räthselhafte Beobachtung gemacht, daß in manchen Jahren die Wachteln in Texas ungewöhnlich selten sind, .trotz sehr günstiger Vrutverhältnisse. Sollte dieses mit Wanderungen zusammenhängeu? Brunnen als ttraftuellen. DaS wachsende Bestreben, die in den Flußläufen und sonstigen Wasservorräthen vorhandenen Kraftmengen In dustriezwecken dienstbar zu mach.'a, hat vielen Plätzen einen Namen gc macht, deren Bedeutung bisher vollständia Lberfeben war. ' - 5Zu den i der Elektrotechnik und elektrochemisch'!: Industrie schon langst bekannten Ocischaften wie Neuhausen, Niagara, Vallorbeö, Mansbo, Trollhättan. Rheinfelden, ist in neuerer Zeit Massena getreten, wo man aus dem St. Lawrence Strom 75.000 Pferdekräft: gewonnen hat. Weniger geräuschvoll, aber auch schon seit längerer Zeit bat eine deutsche Mrma. die ElektricitäiöActiengesellschaft Schuckert & Co. in nurnverq bet arpssos tn !corweg?n 20.000 Pferdekräfte auö einemWasserfall nutzbar gemacht. Und in Norwcaen steht im Flekke-Fjord noch eine freie Wasserkraft zur Verfügung, oi;. annähernd so arok wie die bei SarvsfoS. bei 50 Meter Gefälle etwa Z0.000 Pferdekräfte liefern könnte. Sie hat vor allen übrigen den Vorzug, daß sie unmittelbar am Meere liegt der Flekke-Fjord ist selbst tiefgehenden . v r . in , r JLccanuampjcrn zugangiicy, ii aij: von Deutschland beauem au erreicken Bei der wachsenden Erkenntniß von dem Werthe solcher Kraftauellen werden die wirklich großen dieser Art dald vergriffen sein. Nicht zu unterschätzende Wasserkräfte, welche , die Technik allerdings erst zugänglich ma cyen mutz, uesern auch vte abyssimschen Brunnen. Dakota ist'daS gepriesene Land der abyssimschen Brunnen Dr bedeutendste ist zener von Woonsocket. Dort trieb man 800 Fuß tief ein Stahlrohr von 7 ?ßüm Lichten nieder, dem in der Sekunde 380 Quart Wasser unter einem Druck von 6 Atmosphären entströmen, wenn daö Rohr in eine Düse von 2 Zoll Weite auSmündet. Die Kraft des Wasserstrahls ent. spricht rechnerisch 350 Pferdestärken und wird auf ,in urbin übertra Oegen Qüt Die Mensübekt. Durch seine vielen ünd'wmldervaren Kuren hat Salvation Oel sich einen unsterblichen Namen gemacht, und Viele können für seine HeUkraft ZeugniS ablegen. "3ch gebrauchte Salvarion Oel für Rheumatismus und fand eö ein sicheres Mittel. Ich gebrauchte nur drei Flaschen und bin jetzt vollkomF men gesund. . Salvation Oel ist eiu Segen für die leidende Menschheit und ick wünschte ich könnte alle RheumatismuS Leidende davon in Kennrni? seyen." James H.Bryant, DebruhlS, N. (5: Das berühmte Ealvatien Oel ist daö beste Liniment um Schmerzen zu stita, es kolkt Kur 25 Cen end unker keiner Oedinzuna lasse ntan (Ich tin anderes CiitttUdr:: ES
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gen, die' ein ganzes Mühlenwerk treibt, das in 24 Stunden über 1000 Centner Getreide zu ZZuttermehlen verarbeiten
kann. Im Vergleich mit dem früheren Dampfbetrieb stellt sich die Wasserkraft ... ..!- . fV W ft. P täglich um 0 viuiger. 'cacy vieicm Erfolg ist es nicht zu verwundern, wenn alle Müblen jener Gegend, die i vorzugsweise Ackerbau und Viehzucht treibt, stch adysslnlsche Brunnen gebohrt baben. um den Dampf durch diese Wasserkraft zu ersetzen, und es ist z. B. schon bei Pankton eine Quelle erbobrt. die eine Turbine von 150 Pfer dekräften speist. Grönländische Trop. Wälder. Es baben sich in neuester Zeit auü gelehrte Stimmen gegen die An nähme erhoben,, daß einst m unjern hochnordischen Gegenden, in den Regionen ewigen Eises und Schnees, der üvviaste troviscke Pflanzenwuchs et herrscht habe, und die vorgefundenen derartigen Ueberreste haben sie einfach damit zu erklaren gesucht, vav mttu ben durch Meeresströmungen weither aus heißen südlichen Gegenden angeschwemmt worden seien. - ' - Ohne Zweifel sind solche Anschwem mungen von, Holz u. f. w. an jenen Gestaden,'' wie auch anderwärts, vor gekommen. , Aber erklären dieselben Alles? - Das ist denn doch mindestens sehr fraglich, und zwei Gelehrte des Smithson'schenJnstitutes, welche kürzlich von einer grönländischen Forschungstour heimkehrten, die Herren Schuchert und White, stnd positiv d.'k gegentheiligen Ansicht. Sie hatten l'än gere Zeit die Peary'sche Expedition begleitet, waren aber stets nur ihrem hu ruf nachgegangen, welcher fast aus schließlich der vorliegenden Frage galt, und haben ungewöhnlich reiches Ma terial hierüber gesammelt, dessen bc weisender Werth daher nicht zu unterschätzen ist. Sie entdeckten, von Eingeborenen wacker unterstützt, ganze Wälder fos stier Palmen unter Eis. tropische Baumfarne und viele andere fostile Ueberreste eines , tropischen Pflanzen. Wuchses in Menge, u. A. auch die älteste Hartholz-Pflanze, welche bisher ' der Welt bekannt geworden ist (eine Art Pappel, deren Zeit in Grönland vor 5 Millionen Jahren gewesen sein soll), Vertreter des TulpenbaumeS, oer Magnolia, des Eucalyptus. deS Sassafras und verschiedener Weide-Gattun gen. Daß diese tropischen Wälder unter dem EiS weiter. nichts als An schwemmungen" sein sollen, wird nicht leicht Jemand glauben, der nicht . von vornherein in eine solche Theorie der narrt ist. Natürlich sind noch manche weitere Ausklärungen darüber sehr wünschenSwerth. - Erwähnt sei noch, dab diese Expedi. tion die Vermuthung bestärkte, dag vielfach in arctischen Gegenden, ein schließlich Alaskas, noch Steinkohlen. Laqer gefunden werden könnten, welche selbstverständlich von gewaltiqemWerth für den Mineral-Bergbau wären. Landwirthsaiaftticheö. Futter, Butter und Milch., Nicht vom Futter allein hängt die Beicyaenheit der Milch und Butter ab, es ist von wesentlichem Belang to;i Milch, Sahne und Butter bebandelt werden: doch wenn in den letzten Stu cken euch alle Sorgfalt ang:w:ndet und in keiner Weise etwas versehen wird, so kann durch unpassendes Futter noch alles verdorben Werdens Die richtige Wahl der Futtermittel nach Menge. Beschaffenheit und Zusammensetzung tst von vorneherem die erste Grundbedingung. sollen Milch und Butter von bester Beschaffenheit und alle spätere Arbeit und Mühe nicht umsonst sein. Zunächst kommt der Fettgehalt der Milch in Betracht. -Zwischen Milch und Milch ist ein aroker Unterschied : die eine liefert aus 100 Pfund 5Pfund Butter, wahrend andere Milch aui derselben Menge nur 23 Pfund giebt. Nach den wissentschaftlichen Untersuchungen soll das Futter aus den Fettgehalt der Milch wenig Einfluk ausüber: trokdem ist es aber Thatsache, daß wenn wir z. B. recht viel Maisschrst futtern eö mehr Butter und auch festere, süßere Butter giebt alö wenn die 5iuhe bloß Kleie erhal ten. Wir könnten noch andere Futter Mittel anführen. . die einen aan be stimmten Einfluß auf Beschaffenheit uno Veschmack der Butter ausüben, wie jedem Farmer auS Erfahrung bekannt ist. Wenn die Gelehrten das Geheimniß noch nicht ganz enträthselt haben, so ändert das nichts an der bestehenden Thatsache; auch in andem Erfahrungssachen hat lange die Wlssenschaft der Praxis widersprochen, wie z. B. darin,' daß die Kleepflanze ihre Nahruna theilweise auS der Luft entnimmt und so den Boden bereichert. In Betreff des Fettgehaltes der Milch ist eö richtig, daß da zuerst die indivi. duelle Eigenschaft einer Küb und die Rasse in Betracht kommen. ES ist also nothwendig, daß bei dev Zucht hierauf schon daS Augenmerk gerichtet wird. Im Allgemeinen ailt bier als Reael. daß Kühe, die viel Milch magere Milch geben; doch durch aufmerksame und verständige Zucht hat man Kühe eryauen, die viel und reiche Milch geden. : : . ' Bei der Wahl der Futtermittel ist daS Auaenmerk darauf zu richten, dak der Ertrag und der . Fettgehalt der Miicd, ' gesteigert werde. Unbedingt nothwendig ist es. daß alles Futter von bester Beschaffenheit und aesund sei : rostbefallenes Haferstroh ist daher nicht an Milchkühe zu verfuttern. . Hat man eingesäuertes Futter Ensilage , so findet sich in den Ecken der Silo oft verschimmeltes' Futter; eö sollte nicht den Milchkühen gegeben werden, unten der Annahme DaS Bischen schadet mchts?. Robe Kartoffeln sind kein gutes Futter für Kühe und sollten stets nur in' geringen Menqm täglich geben werden, etwa 1 2 Peck per az.. In diesem Jahre werd: aber tr:ziQartesk: tutl: t::
den. Ebenfalls müssen Rüben nür in kleinen Gaben gereicht werden, da sonst Milch und Butter leicht einen unangenehmen Beigeschmack annehmen. Haferschrot. Maismehl. Kleie. Leinmehl und Baumwollensamenmehl, sind vor-
zügliche Beigaben zu dem Heu für Milchkühe. Um den vollen Werth auS diesen Futtermitteln zu erlangen, ist es jedoch nothwendig, daß der Besitzer einer Milchheerde jedes einzelne Thier genau kennt und darnach das Futter bemißt und zusammensetzt. Ruhe im Stalle. Dies ist ein Thema, das auf vielen Farmen wenig Aufmerksamkeit in Anspruch mmmt; denn das Vieh kommt einfach nicht in einen Stall, höchstens hat es eine unter dem StrohHaufen eingerichtete Vertiefung und hier muß es liegen selbst im kältesten Winter. Da ist es denn kein Wunder, wenn zum Frühjahre hin die Nachbarn zusammenkommen des Morgens und von Einem zum Andern gehen und lifting bees" halten, d. h. die schioachen, abgemagerten Thiere aufheben, da ihnen die Kraft fehlt, sich ohne Hilse zu erheben. Andere Farmer denken wieder, wenn ein einigermaßen warmer Stall die Thiere schützt und nun reichlich Futter verabreicht wird, so ist alles geschehen, was für das Wohlbefinden der Thiere erforderlich ist; die Milchwirthschaft sollte nun. einen guten Gewinn abwerfen. Daß dies aber trotz Futter und Stall nicht stattfindet. ist sicherlich die Erfahrung eines Manchen und er frägt nach der Ursache. Daß die Kühe, wenn sie reichlich Milch geben sollen, nicht hungern und frieren dürfen, ist selbstverständlich, genügt aber nicht; die Thiere müssen sich oollkommen Wohlbefinden und dazu ist erforderlich, daß im Stalle Ruhe Herrsche. Wenn wir einen Blick in einen gut eingerichteten Viehstahl werfen, "so freut eS uns zu sehen, wie behaglich und ruhig die Thiere liegen. Die Ruhe thut ihnen wohl und sie bedürfen der selben zur Absonderung der Milch und zur Verdauung. Ruhe ist deshalb cm Haupterforderniß im Stalle des Milchviehes. Damit ist nun nicht gesagt, daß Milchvieh wahrend der W:u teriage gar keine Bewegung haben soll. maßige Bewegung ist ebenfalls nöthig. Hier soll nur gesagt werden, daß Ruhe unbedingt erforderlich ist während des Melkens und der Zeit, wenn daS Vieh im Stalle ,st. Diese Rube soll soweit geyen,vay niemanv, wenn nicht zum Füttern, und Melken, in den Stall kommt. Da mag mancher Leser ein wenig f " j . t ,. m , lacgcin; er iviro aoer oel etwas 'Jicqdenken finden, daß es sich sehr leicht einrichten laßt, daß die Th:ere wahrend24 Stunden zwei längere Ruhepausen haben. Versuche nur einmal, bies während mehrerer Wochen durchzuführen und du wirst überrascht sein. wie unruhig daö Vieh wird, wenn jemand zur ungewohnten Zeit dev Stall betritt. ! Aber nicht nur während dieser Ruyepausen, sondern auch beim Futtern und Melken soll alles still und ruhig hergehen. Die Melker sollen sich nicht mit einander durch Schreien und Rufen oder durch lautes Sprechen unter halten, noch viel weniger sollen sie di; Thiere stoßen oder schlagen, so das diese furchtsam werden. -Solche Be handlung hat einen bedeutenden Einfluß auf den Milchertrag. Die Ruhepausen fallen zwischen Melk- und Futterzelten; eö ist daher nothwendig. daß die letztern ganz genau inne gehalten werden. Denn wenn das Vieh über die gewöhnliche Zeit hinaus aus sein Futter warten muß. so wird es unruhig und brüllt; ebenso rust auch ein strotzendes Euter und verspätete Melkzeit Unruhe . unter den Thieren hervor. Die Kühe werden hierdurch leicht veranlaßt, die Milch laufen zu lassen und machen dann bald eine üble Gewohnheit daraus. Es ist deshalb nicht emdrrllch genug zu empfehlen, sur Futtern und Melken bestimmte Zeiten genau einzuhalten, und auch sonst die thunlichste Ruhe im Siae herrschen zu lassen. Rauschbrantx Diese Krankheit (dlack leg) M Jungviehs ist besonders in den noch nicht lange besiedelten Gegenden le'.der nur zu gut bekannt; richtet sie doch alljährlich großen Schaden in den noch damit behafteten Gegenden an. ES sind besondeö die jungen Thiere, die davon befallen werden. Verursacht wird diese Krankheit durch Bakterien, Spaltpilze, welche die neuere Wissen, schaft als die Erzeuger vieler Krankheiten unter Menschen und Thieren festgestellt hat. Die Krankheit tritt, wie gesagt, besonders in neu bestedel, ten Gegenden auf und ist der Anste ckungöstoff hier im Boden vorhanden. Namentlich sind eS in denGegenden die niedrigen, versumpften mit viel verwesenden Pflanzenstoffen bedeckten Weiden und Trinkplätze, wo die Thiere oe, Krankheit zum Opfer fallen. Die meisten Thierärzte halten jede BeHand, lung der kranken Thiere für erfolglos; sie empfehlen nur hin und wieder, daß man die an der Krankheit gefallenen Thiere verbrenne oder fehr tief vergrabe, weil durch mangelhafte Beseitigung dieser Thiere -der Ansteckungsstoff vermehrt werde. Der Ansteckungsstoff kann auch im unreinen Stallboden vorhanden sein,' wohin er durch die Auswürfe der kranken Thiere gelangt. Eine unmittelbare oder? direkte Ansteckung von Thie? zu Thier hat man bisher noch nicht beobachtet. ' Die Kennzeichen der Krankheit bestehen in einer flachen, teigigen Anschwellung,''die am Oberschenkel auch wohl'an der Schulter, an der Brust, an 'den Lenden oder andern Körpertheilen auftritt.-. Die Anschwellung breitet sich rasch aus und läßt beim Darüberstreichcn ein knisterndes Geräusch vernehmen; daher der deutsche 5lrr.e auschbrand. . c'-zr. cr.ali:n TlM m-cht
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ornwoMowo l Nicht die rechte Uahrung ,r rechten fielt , sich genommen, ist häufig die direkte Ursache Dyspepsie. Gebraucht Dr. August önkg'O , Damburger ropken. die rechte Sache zur rechten Jett nd prompt Heilung wird die Folge sei. ein Viehzüchter des Westens' aus ein Vorbeugungsmittel aufmerksam, das bei großen Viehheerden bisher sich stets erfolgreich erwies. .Dieses Mittel be. steht darin, daß man mit einem Ei mer voll Salz eine Handvoll Schwefel und eine Handvoll Salpeter vermischt, und hiervon auf der Waide auf Leckstellen wöchentlich zweimal ausstreut. Erprobte Hufsalben. Für spröde Hufe nimmt man 1 Unze gelbes Wachs, 2 Unzen Rindertalgund 3 Unzen Fischthran und schmilzt alles auf gelindem Fmer. Wünscht man die Salbe schwarz, so fetzt man eine Kleinigkeit Kienruß hinzu; hiermit schmiert man die Hufe flei ßig ein. Für brüchige, mürbe oder sogenannte ZQfferhufe 1 Unze gelbes Wachs und 1 Unze Terpentin schmilzt man bei gelindem Feuer und fügt dann der Flüssigkeit 2 Unzen Schweinefett und Lj Unzen Leinöl hinzu; hiermit bestreicht man den ganzen Huf, besonders auch die Krone desselben. ' Für Pferde, welche viel im Moraste oder Wasser gehen müssen: 4 Unzen Kvhlentheer mit 12 Unzen Schweinefett gut vermischt und damit die Hufe täglich gut eingeschmiert. Vor einiger Zeit kamen die Gebrüder Herriman nach Canaan. Conn., mit einer Anzahl Pferde auö Canada. Frau Pell, eine reiche Wittwe, kaufte ein Paar Kutschenpferdc und ersuchte den jüngeren Bruder Alfred Herriman, einen hübschen Burschen, an dem sie augenscheinlich ebenso diel Gefallen gefunden hatte, wie an den Pferden, in ihre Dienste zu treten, um die feurigen Pferde einzufahren. Der junge Rosselenker führte in dem Hause seiner Brodherrin ein beneiden? werthes Leben, da stch sehr 'bald auch noch die jugendliae Stieftochter dasei' ben in den schneidigen Kutscher ver, liebte. Ohne Argwohn ließ die Mutter die jungen Leute alltäglich große Spazierfahrten, die der auskeimenden Liebe nur förderlich sein konnten, uniernebmen. Auf einer dieser Fahrten entdeckten" die jungen Leute ihre Herzen und das Ende d:r romantischen Geschichte war. daß daö Pärchcn stch r. Millerlnn I? N.. trmtn N.5 Sieben Hengste von edler Zucht sind mit dem Dampfer Coptic" von San Francisco nach Fokohama versandt worden. Sie wurden in Lexington, Kto., von M. Matsumats, dem Repräsentanten Japans und' Ex-pert-Director der großen japanesischen Handels . Gesellschaft angekauft, die Filialen überall in den Ver. Staaten tlt. Die Thiere sind sämmtlich dunkelbraun und keins ist weniger als 13j Hand hoch. Ihr durchschnittliches Gewicht beträgt 1000 Pfund und die Kosten werden sich in Fokohama auf über 54500 für jeden Hengst stellen. Der werthoollste derselben ist Cupid", der $5000 gekostet hat. Der billigste kommt noch auf $3000 zu stehen. Diese Henyste werden zur Kreuzung mit ungarischen, früher nach-Japan importirtcnStuten gebraucht und man hofft dadurch in der Nachzucht die guten Eigenschaften der besten europäischen und amerikanischen Pferderassen zu vereinen. Die Pferde .Eupid", Weitem", King" und Willstoke" sind für .die kaiserlichen Stallungen bestimmt, die anderen drei Hengste wurden auf llhnunz deZ lcmdirth schaft. fijf-.m, crjin.. r...ff . w..f 4.
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Kaulj sah und,siegte. rSenn Du Schmerzen in de lein, lieber, finochen oder Ker cn hatt, haft Du NhenntatisnuZ oder Neuralgie. ' Man nehme Lt. Zakobs Oel, gebrauche , nd alle Schmer; erden tn kurzer Seit verschude sein. . . ' Auf i n t r.i Felde, au? dem am 13. und 1. Juni 1809 die Schlacht bet Raab zwi-chen den unter dem Commando deö VicekönigZ Eugen stehenden Truppen Napoleon s und der letzten adeligen magyarischen In surrection, unterstützt von kaiserlich österreichischen Truppen, geliefert wur de, ist jetzt ein dem Andenken aller in dieser Schl5 )t gefallenen Helden ae weihtes Denkmal errichtet loorden. Das Denkmal erhebt iq in der sum pfigen Gemarkung des von Raab un gesahr eme Stunde entfernten Ulcaier Hofes Kis-Z)tegyer, um den damals die Schlacht tobte. Der machtige, nwi ttlegerischen Embl:m.en und im m denttaseln geschmückte Obelisk wurce mit großcr Fct:ttl,küt in Amoesenhkit dreier rzycrzcg?, io.ie des ctiltarattaüX' .Im tu rra.'izouzchen Botschaft in )hitnt &an:i De 'udix, enlü:. Es ist dies t-as erz:e juiegeu-u.nai in Ungarn. n Taunton, England, ist der Obernlieutenant Charo, U)iu Name einn aü dcr des sqüuu lor. Wortes Drift" im cune von gan England war, gestoben. Eharö h. als ;unger Lieutenant mit bu Liiaiui vonl 24. RcLiment nach der schreä!:chen öieder:age der Engländer de. Jsandula am 22. Januar 1L79 die genannte Furth eine ganze Nacht lang gegen 40iA siegestrunkene Zulus vertheidigt und dadurch Natal von einer Jnvazlon gerettet. Er hatte von eini gen Flüchtlingen von der Niedermetzelung der englischen Armee cört und kaum eine prooijorische Aarritade errichtet, als die Zulus angestürmt kamen. Verschiedene Male drangen sie während der Nackt unter schrecklichen Verlusten bis in die Barrikade vor und munten mit dem Bajonett hwauL, gezagt werden. Als aber der ,'torgen dämmerte, hatten sie genug und zogen sich zurück. Natal war gerettet. Dicht um die Barrikade lagen 351 todte Zu lus. In einer Stadt der Provinz Epiruö hatte die junge Witt. we eines sehr reichen türkischen Alba, nesen einen betagten älteren Verwand ten durch Beilhiebe getödtet. Ein Familiettzwist hatte die Veranlassung zu der Mordthat gebildet. Fünf Jahre hatte nt seitdem in einem der schauer, lichen Gefängnisse JaninaS ihres Richterspcuchs geharrt und geschmachtet. Da kamen eines Tages Gendarmen zu ihv ins Gefängniß mit der Mittheilung. daß ste ihnen folgen solle, da der Sultan sie begnadigt habe. Voller Dank gegen den Propheten verließ sie ihre Zelle und folgte ihnen. ' Aber bald erstarrte ihr Herz vor Schrecken. Auf dem Markte hatten Soldaten Aufstellung genommen, und die Menge schau, te ste mit Unheil kündenden Blicken au. Eine Ahnung, daß sie ihren letzten Gang gehe, durchzuckte sie, und so war eS. Vov einigen Tagen war daö Tcdeöurtheil angekommen, das ihr nun vorgelesen und dann auf ihrer Brust befestigt wurde. Dann führte sie ein Soldat zu dem nächsten Baum, unter dem ein Stuhl stand. Man wollte ihr behilflich sein. Sie aber stieg ganz aU lein auf den Stuhl und legte sich selbst, ohne zu zittern die Schlinge um den Hals, wie sie auch selbst den Stuhl zurückstieß. ' Zehn Minuten dauerte der Todeskampf deö unseligen jungenWei bes. welches von großer Schönheit geWesen ist. . . CTuSo'l GimsUin UZzht
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