Indiana Tribüne, Volume 21, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1897 — Page 12

SnstQNL Tribüne.

mla Sonnfqs - piiöcrei. Vor etwa zwei Wochen predigte ein hiesiger Gcistlicher gegen daS Theater und erklärte natürlich Jeden für einen Sünder, der Tbeater besuche. Na, daran iß nichts Neue und jedem Narren gefällt seine Kappe. Aber nur seine eigene. Dem Herrn Pastor Mit. burn gkfiel nämlich die Kappe seineS theaterfeindlichen Kollegen gar nicht. Er ist liberal und weltmännisch gesinnt, so weit eö ein Pastor sein kann, ohne mit seiner Stellung in Zwiespalt zu gerathen und so legte er denn loS.vertheidigte in einer Predigt daS Theater und bezeichnete dasselbe, so weit es anständigst natürlich, alS eine Stätte der Unterbaltung und Belehrung. Er meinte, daß, wenn er auch selber nicht inö Theater gehe, das kein Grund für Andere sei, ebenfalls wegzubleiben. ES empfehle sich, im Gegentheil für Jedermann gute Theatervorstellungen zu besuchen. Und nun gab die News" auch .noö ihren Senf dazu und meinte, der Mensch sei doch eigentlich wcht bloß auf der Welt, um lange Gesichter zu machen,, und eS sei ein, den. Kirchen selber schädlicher Fanatismus, alle Vergnügungen in Grund und Boden hinein zu verdammen. Eine TheaterVorstellung, ein Kartenspiel, ein Tan, seien unschuldige Vergnügungen, deren der Mensch zu seiner Erholung bedürfe lind wenn auch Fanatiker sich dagegen auflehnen, e nütze nichts, die große Mehrheit der Menschen würde ja doch sich nicht von diesen Vergnügungen abhalten lassen. U. s. w U. s. w. Herr Pastor Milburn u-d die NewS" aber hatten in ein Wespennest gestochen. 9tun krochen sie hervor aus ihren Löchern, all die, welche gerne einen großen schwarten Vorhang vo, die Sonne hängen möchten, damit kein heller Lichtstrahl irgendwo ein Bischer Freude erwecke und predigten die Lehre von der Enthaltsamkeit. 3a, meinte ein gewisser Meigö, welcher Superin. tendent der Sonntogschul. Union ist doö komme davon, wenn man keinen Unterschied mache zwischen Christen und Nicht christen. Dem Sünder gestatte er, soviel zu spielen, zu tanzen und ir.S Theater zu gehen, wie ihm beliebe. Ermag wäblen zwischen dem Theater und der Ge. betoersammlung, zwischen dieser Welt und jener; der Christ aber, ja der muß allen weltlichen Vergnügen entsagen. Nun möchte ich eigentlich wissen. w,e v el Christen es überhaupt noch auf der Welt giebt, rJenn alle Diejenigen, welche Karten spielen, ode: larzen. oder ins Theater gehen, keine Christen sind. Wenn", sagt der genannte Sonn tagsschul-Supttintendent, der Apostel vauluS ein tanzender, karttnlpielender, theatergehender Christ geweser wäre, dann wäre er, däucht mich, schor vor fünfzehnhundert Jahren vergessen worden und sein Einfluß hätte seinen Grabstein nicht überdauert". 3, was Du mcht sagst ! Ich möchte doch nur wissen, wober der gute Mann so bestimmt weiß, daß der Apostel Paulue nicht gespielt, nicht getanzt hat unk nicht inö Theater gegargen ist. Di, Geschichte meldet nichts über die Pri vatzzrstreuungen deö'ApostelS Paulus 3ch J?eiß nicht, ob man damals Spiel karten hatte; wenn nicht, dann hatte man eben andere Spiele; daS Theater stand in Rom und Griechenland in hoher Btülhe und so gut, wie Könip David vor der Bundcölade tanzte, mag auch PauluS getanzt und deshalb nichl weniger von sich gedacht haben. 3n Wirklichkeit war daS Tanzen in alten Zeiten ein religiöser Brauch, womit ich aber nicht sagen will, daß heutigen Tag die Leute auS Religionzum Tanzen gehen. 3n dem Tone deS Herrn MeigS schrieben noch Verschiedene, darunter Einer, der sich trotz seines Christenthumö bescheiden Sünder" unterschreibt, womit er. aber jedenfalls nicht seine eigene Sündhaftigkeit, sondern die Verderbtheit der ganzen Mensch' heit andeuten will. Wie wärS denn, wenn Kaiser Wilhelm sich die Leute für Seine" Armee engagirte. . Var kurzem sagte er zu seinen Soldaten: Wer kein braver Christ ist, ist auch kein braver Mann, kein braver preußischer Soldat". Na, da halte er famoseö Material für, Soldaten, lauter gute Christen. Ob aber diese Sorte wirklich gute Soldaten, giebt ? die Leute, die nicht spielen, nicht Ganzen, nicht inS Theater gehen, wirklich gute Soldaten machen . würden? Ich glaube der Kaiser möchte sie troK

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seines Pietismus nicht. 3n Deutsch-

land nennt man diese Sorte Mucker. ES find widerliche, arrogante Menschen, beseelt von dem Hochmuth? der Frömmelei, Menchen welche GrabeSstille und Kirchhofsruhe über die Welt verbreiten und jeden Sonnenstrahl von Lust und Freude vernichten möchten. Na, zum Glück werden die Menschen . iü v i:. r.:--

immer oernuniliger uno ic denen uiroer jci;c iiy wtitjtuuuv vr erfind denn doch vorbei, in denen mcn trischen Lichtes durch das dunkle Grün - " on . tuu.u n. - 1 jc -

die Finsterniß dem Lichte vorzieht Man kümmert sich gerade nicht allzuviel um die Salbadereien dieser Eztra guten. ES spielen sehr Viele- Karten, tanzen und gehen inS Theater, die sich für sehr gute Christen halten, sicherlich aber mögen sie trotzdem gute Menschen sein. D e r P l a u d e r e r. ,, ?as s danicrikeniche cr'.s. 2?on D. Paul Rcmer. Das südamerikanische Paris? Wo liegt diese Wunderstadt? Auf den Karten und in den Geographiebüchern steht nur ganz einfach Caracas verzeichnet, die Hauptstadt der Republik von Venezuela. Aber jeder, gute Venezuelanische Patriot sagt von seiner Hauptstadt nicht anders als: das südamerikamsche Baris das .Herz der Welt" die Leuchte der Menschheit" u. s. w. Ich habe auf meiner südamerikanischen Reise mehrere Wochen in der Hauptstadt von Venezuela verlebt und die Segnungen ihrer Cultur vollauf genossen. Es verlohnt sich. Einiges davon -u erzählen, wenn auch nur des Humors wegen! Das südamerikanische Paris erhebt sich schon gemäß seiner geographischen Lage hoch über den gewöhnlichenDurchschnitt. Caracas liegt 900 Meter über dem Meeresspiegel, in ein enges HochtHal der 5Iüstencordellere von Venezuela eingebettet wie in einer Wiege, die auf der Nordseite mit würdigem Gevatterernst die alten Vergriesen des Naiguata, des Monte Avila und derSilla de Caracas bewacden. Die stavt er-.'

blickte hier das Licht der Welt im Jahre j gebrachten Feldberrnpose auf hoch sich 1567, ihr Vater war. um genau zu , aufbäumendem Schlachtrosse wie eine sein, der Spamer Diego Lozada; den' versteinerte-patriotische Phrase.. Und Namen erhielt sie nach dem Kanben-. dm unangenehmen, erkältenden- Einstamm, der zwischen den Bergen an; brUc! deS Phrasenhaften, des-selbstge-sässig war und der unmündigen Welt-; mmn äußeren Scheins ohne inneres stadt ihr erstes Dasein durch unaufhör-. Sein, -habe ich dann von. der ganzen liche Angriffe recht schwer gemacht ha- , sogenannten .Cultur" im südamerikaben soll. Aber sie wuchs und wurde eschen Pati3 empfangen, in-welchen stark im Kampfe mit den .Wilden -Einunaen sie .mir auch immer, entund am Ende fiel ihr auch der SM zu; . Antrat. Die Phrase hat die Pompflc auf llxt f c.lte Machte haften öffentlichen Gebäude gebaut; der Gesittung und Religion und (nicht . m der Casa Amarilla, .dem .Wzu vergessen!) die furchtbaren. Blut- ben Hause" das nach dem Vorbilde Hunde, die von dem alten Indianer- .Weiken Sauseö in Wasbinaton

stamme selbst nicht den kleinsten Rest für den Ethnologen übrig gelassen ha-1 ben. Schon 1573 wurde der Sitz der spanischen Gewaltherrschaft nach Caracas verlegt und verblieb hier auch bis zu dem. Ende mit Schrecken im Veginn unseres Jahrhunderts. Nach Beendigung der Freiheitskämpfe und Bildung der Republik von Venezuela wurde dann Caracas zur Hauptstadt des neuen Staates erhoben, indem eö wahrscheinlich wegen seiner geschichtlichen Vergangenheit und wohl auch wegen seines angenehmen Höhenklimas vor dem wirthsckaftlich günstiger geleaenen Valencia den Vorzug erhielt. Vorher noch .hatte am 26. März 1812 ein schweres Erdbeben die Stadt heimI v i l r rt . n c n i geiucyi uno fair vouiianolg zernorl ; aber die Folgen waren verhaltnißmäßig rasch überwunden worden nur herrlicher und größer war der Phönix aus der Asche emporgestiegen", um im Stil der ' venezuelanisch - patriotischen 'Geschichtsschreibung zu reden. Die neuere Geschichte von Caracas, die Geschichte seines kulturellen GlanzeZ, seiner eigentlichenPariswerdung" hebt mit den siebziger Jahren an und knüpft sich an den Namen Guzman Blanco. Im Jahre 1870 endete der furchtbare Bürgerkrieg, der sich fünf Jahre (, guerra de cinco anosVrote er in de: Geschichte Venezuelas heißt) hingezogen und als Sieger und Präsident der Republik ging der i General Guzman Blanco aus den langen Kämpfen hervor. Mit ihm trat ein Mann an die Spitze der Regierung' Venezuelaner durch und durch, der aber geistig hoch genug stand, sich selbst und seine Landsleute in ihren Schwächen zu erkennen und auf dieser Erkenntniß seine Macht aufzubauen. Er hatte längere Zeit in Europa, besonders in Paris, gelebt, und sich,' so zu sagen, an der europäischen Cultur gerieben. Zur Herrschaft gelangt, begann er die häßliche, schmutzige Tropenstadt, die Ca. racas vordem war, nach dem Vorbild von Paris zu einer schönen, vornehmen. des neuen Präsidenten würdigen Hauptstadt umzugestalten. Er. wandte Millionen und aber Millionen aus Staatsmitteln auf, um elegante Boulevards, prunkvolle öffentliche Gebäudes stolze patriotische Denkmäler, großartige Parks und Anlagen zu schaffen. -aber bei der glänzenden Außenseite blieb es auch! Wie er selbst trotz aller hochtönenden Phrasen von Freiheit" und , Gerechtigkeit" ' eine Wilkürherrschaft' schlimmster Art übte, bei der er nicht weniger als 60 Millionen Francs für sich zu ersparen" wußte, so war all' der äußere Glanz auch nur ein nothdürftig' deckendes Feigenblatt für die innere Barbarei, für altes, gesetzloses Hinterwäldlerthum in neuen, eleaanteren formen. Und darin ist seit Guzman Blanco Nichts anders und Nichts besser geworden, im Gegentheils Das südamerikanische Paris ist das prächtig Aufgeputzte Schaufenster eines grandiosen Schwindelgeschäfts, dessen jeweilige Inhaber, Präsident und Regierung, sich die Taschen füllen. Ich muß aber gestehen, daß ich einen Augenblick mich doch von dem Süßeren

Caracas yade dienten laen und fluchtig an eine eigenartig Venezuelanische Cultur geglaubt habe. Das war am ersten Abend meines Aufenthalts in der Hauptstadt, auf der Plaza Bolivar, wohin mich die Klänge des sonntäglichen Promenadenconzertes gelockt hatten. i Noch heute leuchtet das färbenprächtiae Bild in meiner Erinnerung

ljj ttn n mich aufgenommen habe. yi.v r.t. :j; 1.:. t.;(icyr.ilfc V..? .r( Mil o jiiC9n vyiuiijc, ui in zzi . r ;rj KJ1. .rs -.. IjC . 2 I der Bäume rinnen und sich vermischen mit dem bunten Menschenstrom, der über den freien Platz um das BolivarDenkmal auf- und niederwogt. Wieder schwimme ich mit im Strome und bin erstaunt über den modernen Geschmack und die vornehme Pariser E. nz. die überall zu Tage traten, inDamentoileiten und HerrenUeidunq. Und wieder höre ich die prickelnden spanischen Weisen, die wie südländischer Wein das Blut erregen und mir die klingende Seele dieser ungeahnten neuen Welt zu sein scheinen. Unwillkürlich blitzt daS Bild der Pariser Boulevards in mir auf, wie sie, gleichfalls in ' die weiße Fluth des elektrischen Lichtes getaucht, endlos sich dahinziehen, lauter ' Glanz und Leben. Da will es mir fast wie ein Traum vorkommen, daß ich den gleichen Glanz, ein ähnlich überfeinertes Culturleben hier wiederfinden soll, nahe am Rande des Urwaldes. Ja. an jenem ersten Abend in Caracas habe ich an die Wahrheit des südamerikanischen Paris geglaubt! Der erste Eindruck aber hielt nicht lange Stand. Am anderen Morgen schritt ich wieder über die Plaza Bolivar und das - nüchterne Tageslicht zeigte mir jetzt die Wirklichkeit in ihrer stimmungslosen Nacktheit. Allerdings die Plaza selbst, gemäß der spanischen Anlage der Stadt der Mittelpunkt von Caracas, von dem strahlenförmig die Hauptstraßen ausgehen, bewahrte auch jetzt mit den wundervollen alten Bäumen, den prächtigen Tropengewächsen und der bunten Mosaik - Pflasterung eine vornehme eigenartige Schönheit, Aber schon das Standbild Bonvars, daS amAbend vorher in der elektrischen j Beleuchtung mächtig auf mich gewirkt. rsmt mir im mk Mntr fi-r die. Residenz des, Präsidenten vorstellt, hzz 3ur Universität im gothischen Stik. dessen Harmonie ein übermäßig hoher und spitzer Thurm zerstört. Die Phrase hat die zahlreichen Denkmäler errichtet, die auf allen verfügbaren .Plätzen der Stadt stehen, und unter denen ich nicht Weniger als drei. Bolivar. Standbilder gezählt, habe.' Die Phrase, herrscht unumschränkt in der Politik, die hinier der. Maske eines republikanischen Libe ralismus : nichts weiter ist als rohe Selbstsucht und rücksichtslose, fforde'. rung . persönlicher.. Interessen. - Unb schlleklich, die Phrase schlagt ihr vun tes Vfauenrad auch im aeistiaea und gesellschaftlichen. Leben. das mit seinem dünnen, Bildungs firniß eine oberslächliche. Nachäffung furopaifcher, , vornehmlich Pariser. Sitten darstegt, ; .Der Vater dieser Pseudocultur war, wie gesagt, Guzman - Blanco, d .Illustre Americano", wie er sich durch Beschluß des Parlaments oifizuu nennen durfte. Gegen zwanzig Jahre hat cr.die politische Macht in Händen gehabt und während dieser Zeit das südamerikanische Paris mjt seinem trügerischen Glänze schaffen. : Das Volk jubelte ihm und seinem Werke zu, nd mit gutem Recht; denn es erkannte darin sich selbst. Eitle Selbstgefälligkeit Und .Lust an. der Phrase zeichnen den Lenezuelaner,-wie mehr oder, weniger den Trovenmenschen romanischer -t Ab stammung, aus.. Man fand es deshalb auch ..ganz natürlich,.' daß '.Guzman Blanco ro bescheidener Würdigung sei ner Verdienste um'Z Vaterland. . sich selbst nicht weniger als zwei Denkma ler in Caracas errichten .ließ. Das. eine t t ...py . . r k t 4. . ziano zwiian oer nniverittar uno vem Palacio Foderat und zeigt,. tn .Präst denten zu Pferde; das andere erhob sich in Ueberlebensgroße aus dem Colonten. Hügel bei Caracas. Heute sind die beiden Standbilder , verschwunden,, der Sturz Guzman Blanro's.von. seiner Machthöhe bedeutete .auch, ihren Fall Und war es ein großes Fest gewesen. glö sie errichtet worden, so soll der Jubel noch .liel größer und freudiger geWesen sein, als das Volk sie zerstörte und ihre Trümmer durch die Straßen pon Caracas schleifte. Der Mensch hat wohl überall eine ehrlichere Freude daran. Götter zu stürzen, als Götter zu errrichten ; das Letztere verlangt immer ein wenig Selbstverleugnung von ihm. Guzman Blanco aber zog sich mit seinen Verdiensten um's Vaterland (in höhe von 60 Millionen Francs)' in's lustige Pariser Privatleben zurück doch läßt ibm nach glaubwürdigem Ge suchte die Sehnsucht nach fttimath und Macht dort keine Ruhe, und das europäische Paris soll ihm vorkommen wie ein schwacher Abglanz des südamerikaNischen! Guzman Blanco hat weichen müssen. aber sein Geist, der eitle Geist' der xa ift geblieben. Ich habe während meines Aufenthaltes in Caracas Ge leenheit gebabt, zwei öffentlich Feiern mitu erleben, bei denen er.sich in ganzer Glorie entfaltete. Die erste war das Centenario des Generals Monagas, d. b. die Feier der hundertsten Wiederkehr ftfneS hurfstaaeLMonagas spielt

in der Geschichte von ' Venezuela ttne Rolle als Befreier der Sklaven; im

Jahre 1834 erschien unter semer Präsidentschaft - das Drekret, das die Sklaverei in Venezuela aufhob. Er gelangte zu seinem Entschluß, wie geschichtlich festsiedt. nicht aus Gründkn der Menschlichkeit und Gerechtigkeit, sondern aus rein politischen Ruästchten. um Stimmen für srin? Wiederwahl zu- gewinnen, und se.: Dekret. das allzu schnell und unvorberctte: kam, rief die schlimmsten Wirren hervor. Aber- bereits im Jahre 1864 er klärte ihn der Congreß im Namen deZ dankbaren Venezuela zum Wohlthuter der Menschheit", und imJahre 1872 wurden-seine Gebeine im Pantheon von' Caracas beigesetzt die Phrase hatte eine neue Nationalgotthcit geboren.- Die Feier des Centenano wahrte volle drei Tage: am ersten Tage Feuer, werk und Illumination der Plaza Bo. livar wie aller öffentlichen Gebäude ; am zweiten Tage großer Triumphzug durch die Stadt, wobei der Präsident, j die Regierung, die Generalität (es soll in Venezuela mehr, Generäle als Sol daten' geben!) in vollstem'goldstrotzen dem Staat einHerzogen; am dritten Tage feierlicher Aktus in der Aula der Universität und Feiern in den Patriot! schen Vereinen. Was in diesen Tagen von den Zeitungen, voN-officiellcn und officiösen Rednern in patriotischen Phrasen geleistet wurde, übersteigt alle Begriffe. - Die zweite Feier trug ernsteren Charakter. Sie betraf das Leichenbegängniß desDoctors Elias Nodriguez. Professors der Medicin und Rectors der Universität Caracas. Die Regierung hatte beschlossen, mit Rücksicht auf die unsterblichen Verdienste" des Verstorbenei? die Traucrseier zu einer Hauptnd .Staatsaction zu machen. Von der Universität aus bewegte sich der Zug durch die Straßen der Stadt. An der Spitze, des Zuges marschirte die Studentenschaft, inmitten qualmender Kerzen folgte' die Geistlichkeit, und dann. kam der lange, schmale Metallsarg, der auf den Schultern seinerTräger bedenklich hin- und herschwankte. Hinter der Leiche schritten die Blutsverwandten,. und nun Alles wie beim Triumphzug vor einigen Tagen: der Präsident, die Minister, die goldströmenden Generale u. s. w. Viel Volks war auf den Beinen und hatte sich zu beiden Seiten des Zuges zu lebendigen Mauern aufgestaut., Ich ermüdete bald im Anschauen des Leichenzuges mit sei nem falschen, hohlen Trauerpathos und hielt 'Umschau unter den Zuschauern. Hier hatte ich die Ehrlichkeit unverhüll ten Empfindens vor mir, und von banalsier Neugier ' bis zu aufrichtiger Trauer las ich alle Empfindungen auf den Gesichtern. Nebn mir stand ein alter, bettelhaft gekleideter Neger, ehrfürchtig den Hut in der Hand, und schluchzte wie ein Kind. Er dankte wohl der. ärztlichen Kunst des Verstorbenen ein theures Leben, vielleicht gar sein eigenes armseliges Dasein .... Ella? Rodriguez war nicht nur nach der !3ttssc, die sich wieder in den überchwänglichsten Lobeshymnen erging, ein' hervorragender Gelehrter, sondern uuch daS ruhige Urtheil des deutschen Arztes in Caracas bestätigte mir seine Bedeutung, die besonders in einer schnellen, sicheren Diagnose der Krank-heit-hestand. Mit ihm trgt die Hoff, nung in's Krankenzimmer, schrieb eine Zeitung sehr hübsch von ihm. '-'Die'Leiche wurde im Pantl)eon bei gesetzt sicher eine Ehre für vaLPantheon das so manche zweifelhafte venezianische Größe in seinem Schatten birgt! Ich habe dem südamerikonischen Paris so visl Böses nachgeredet, daß meiq Gewissen mich treibt, nun auch das Schone 'hervorzuheben. DaS ist der Kalvarienberg. früher ein öder, von der Sonne verbrannter Hügel, auf dem Ende der siebziger Jahre Guzman Blanco's Machtwort wundervolle An, lagen -schuf. Alles,- was die Tropennajur an Wundern erzeugt, das blüht und duftet dort.-Und dazu der Ausblick aus Caracas und die umgebenden Wer. ge! Zur Zeit der Sonnenunterganges bin ich oft hinaufgestiegen und in immer neuer Schönheit lag das engbegrenzte. Stück Welt vor mir. - Vom Kalvarienberg aus gesehen macht das südamerjkanische Paris den gewellten großartigen -Eindruck, den es mit so perstimmender Absicht durch seine falsche Pracht anstrebt. Der Erdbebengesa hr wegen sind die Häuser von Cara cäs fast ausnahmslos einstöckig gebaut und die Stadt erhält so eine gewaltige Ausdehnung.. - Das Thal ist fast zu klein, um dasHäusermeer zu fassen, das bis an den Fuß der Berge rcicht. Die Dächer bilden eine ebene Fläche, und weit erkennbar steigen darüber die Kir chen, die- öffentlichen. Gebäude und stolze - Palmenkronen empor. : Ohne Mühe entdecken die suchenden Blicke die Plaza Bolivar mit der Kathedrale und der Casa Amarilla, in der Nähe das Kapitol und die Universität, dann das Pantheon, das .Theater,, verschiedene Denkmäler u.s. w. Die untergehend; Sonne kleidet das Alles in ein düster röthliches Licht, das langsam, nachdem sie verschwunden ist. die hohen Berggipfel hinaufsteigt. Diese Berge selbst, mit ihren tiefen Fqltungen, ibren Run zeln und 'Rissen, machen den bangen unheimlichen Eindruck eines inneren Verfalls und. man muß unwillkürlich an die vielen furchtbarenErdbeben densen,' dse die Stadt heimgesucht haben und wohl auch ferner heimsuchen werdttu . Und Angesichts dieses Gedankens Wird das Urtheil über das .südamerikamsche Paris milder und mitleidiger wer weiß, wann die zürn:nde Erde all', der menschlichen Thorheit und Eitelkeit wieder ein Ende bereiten wird? .. .Ocvet .Srtt Leber, Nie?en und Qingkveide.. 55 regt keiner lei OchVerzen oder Krämpse. 10 CtZ.

Im Nciche der Moöe. : In den neuen Moden der winterlichen Kleider ist ein epochemachender Umschwung bezüglich der Schnittfornien nicht zu verzeichnen, sie bleiben in ihrem Grundcharakter dieselben .und nur die Beschränkung überflüssiger, die Gestalt verunzierender oder belästigender Stoffmassen schreitet in erfreulicher Weise fort. Für Straßen- und Besuchskleider,. sowie überall da, wo schwere winterliche' Stoffe, zur VerWendung gelangen, ' wird , fast ausnahmlos die glatte, .sogenannte englische Schnittform gewählt, knapp anliegende Taillen mit Frackschoß oder runden Schößchen, vorn schnebbig auslaufend. Dem langen, engen, meist in Schnebbe bis über den halben -Hand-rücken fallenden Aermel . entzieht man neuerdings auch- die . vermittelnde Schultergarnirung und gestattet höchfiens eine kleine Aufbauschung im obern Theil (Keulenform). .Ezperimentirende Modisten, . welche Schnitt

'

und Sitz eines den Körper möglichst knapp umschließenden Kleides als höchsie -Eleganz bezeichnen- und die Kunst schwieriger Arbeit in raffinirter Weise zum Ausdruck zu bringen . wünschen, verlängern .sogar häufig dieAchselnaht, welche man bisher nicht schmal genug bekommen konnte, bis über die Schul ter und fügen, erst dann. den. völlig glatten Aermel an. den Ansatz durch einige schmale Blenden, eine kleine aufwärts stehende Manschette .oder ähnliche, keinesfalls bauschige Verzierung deckend. -Bei - tadellos schönen Figuren gelingt dies Experiment,- weniger bevorzugten Gestalten aber wird es k'icht gefährlich. Für , die . Straße wird der in seiner unternWeite .immer mehr beschränkte Kleiderrock in Glockenform möglichst kurz. d. h, die Waden nicht berührend, getragen, im Sa. lon aber und für alle, gesellschaftlichen Zwecken dienenden Anzüge greift man wieder zur mäßigem. Schleppe, wvhl,' um die 'sehr in Aufnahme kommenden Rockbesätze besser zur Geltung zu bringen, vielleicht auch, um der halbmännliehen Sportbekleidung, für die so viele Damen energisch Propaganda machen, ein Gegengewicht zu , geben. . Ebenso sieht man für Gesellschaftskleider vom glatten englischen Schnitt ab und beborzugt das Faltige, Bauschige, wenigstens in Bezug auf die Garnirung. die hier an Rock, Taille und Aermeln eine durchaus reiche sein kann. Um die schlanken Linien , trotzdem zum, Ausdruck zu bringen, greift man .wieder mehr als je zur Prinzeßform der Kleider, die ja stets etwas Elegantes behalten wird, sobald ein tadelloser Sitz erzielt wird. Für die. Hüte, die in ihren runden' Formen kleiner getragen werden, wird rncher- Straußfederschmuck bevorzugt. Auch die .kleidfame kleine Capotform mit Reihern ,: und nicht, zuviel! Blumen garnirt, kommt wieder zu anerkannter HerrMi. . ; : Die nachstehenden Abbildungen deronschaulichen mehrere geschmackvolle Toiletten. Figur .1-zeigt, eine.höchst einfache.aber ganz reizende-Balltoilette für junge' Mädchen aus hellrosig-lilä Gaze, ähnlich der Farbe. , aber noch durchsichtiger, ' wie man sie in den schönsten Exemplaren der Herbstzeitlose findet. Die Gaze ruht auf einem gleichfarbigen Unterkleid. Den Rock umgiebt am Rande eine Gazetolle, deren Ansatz eine leichte Bandwindung deckt, die in bestimmten Abständen von Schleifen aebalten wird.. Die.auSge schnitten? Blusentaille schließt 7 oben mit einer hü6schen, durch eine BandWindung getheilten Rüsche ab, von der aus . sich fünf schmale.- abgestufte . Spi? tzcnvatten auf die Vordertaille legen: Auf einer Schulter ruht em Strauß weißer, gelblich' abschattirttt Ittdsen?

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ein zweiter Strauß steckt IN dem seillich mit hochstehenden Schleifen und langen Enden geschlossenen Gürtel aus Seidenband von der Farbe des Kleides. Die kurzen Aermelpuffen enden in Rüschen mit einer Bandwindung. " Wie verschiedenartig die heutige Mode Blusentaillen zu gestalten vermag, zeigt die hübsche Toilette aus röthlichgraumelirtem Tuchstoff in Figur 2 ; sie ist für Damen mittleren Alters bestimmt. Den leicht schleppenden, hinten in eine breite Tollfalte gelegten Rock umrandet eine elwas dunkler getönte Sammetrolle, aus der sich in gleichmäßigen Abständen kurze, leicht gewellte Röllchen erheben, die unter flachen Goldknöpfen enden Die vorn Lbereinandertretend geschlossene Taille ist ringsum einschließlich des kurzen Schößchens mit einem Sammetröllchen begrenzt und vorn in gleicher Weise wie der Rock mit Sammetröllchen und Goldknöpfen verziert. Ein schöner Metallgürtel, mit Gold und farbigen Steinen reich verziert, hält die Taille umschlossen, -deren tiefer, durch. einen Shawlkragen aus .Sammet begrenzter. Ausschnitt von einem gleichen, mit einem Stehkragen abschließenden Latz gefüllt wird; auf diesem liegen gestickte Theile aus goldgelbem Sammet. .Die Aermel sind mit Sammetröllchen und Goldknöpfchen verziert. Das im englischen Geschmack aus dunkelgrünem, glänzendem Tuch angefertigte Kleid in Figur 3 hat auf dem hinten in eine breite Tollfalte geordneten Rock zwei wellenförmige Reihen von Pelzbesatz. - Die gleiche Garnitur befindet sich an den. Aufschlägen und

dem hohen - Mediciskragen, der mit kurzem, vorn geschlitztem Schoß gearbetteten Taille, deren Westeneinsatz doppelreihig mit Knöpfen und Knopflöchern geschlossen ist. Oben legen sich die Westentheile mit breiten Doppelaufschlügen um, an die sich ein stark geschweifte? Mediciskragen anfügt. Die Aufschläge schließen einen Latz ncbst Stehkragen .aus ..beigefarbenem, mit brauner Seidensoutache verschnürtem Tuch ein; mit gesticktem Tuch sind auch die nur wenig sichtbaren untern Aufschläge bekleidet. Die Aermel haben geschweifte, mit Pelz umrandete Aufschläge. Vervollständigt wird die Toilette durch einen kleinen Pelzmuff und ein rundes, seitlich aufgeschlagenes Hütchen aus hellbraunem Kastor. dessen Schmuck in gleichfarbigem Sammet und braun schattirtem Federn besteht. . Zur Herstellung des Kleides Figur 4 ist ein weicher Wollstoff von tiefem Mittelroth genommen, der durch ein eingewebtes, grünes , Seidenkaro sehr reizvoll wirkt. Den Putz bildet grüne Seide, die durch den Belag von goldenen Tressen und gelblicher ! Spitze sich dem warmen Ton des. Wollstoffes vortheilhaft anpaßt. Der weit gehaltene Rock ist ringsum zu tiefen Falten gelegt; er. zeigt , schoßartigen Besatz, von grüner Seide, die in der Mitte. Spitze und am Rande Tresse deckt. - Das hinten verborgen hakende Leibchen ist oben mit kollerartig glattem und unten mit blusigen Oberstoff , bekleidet; den glatten Theil, deckt ein abgepaßter Spitzentheil, den -Tresse unterbricht und der hinten zum Ueberhaken nach links hergerichtet ist... Weiteren Putz bildet ein hohes, hinten schnürendes- Seidenmieder, mit Tresse besetzt, die, vorn durch längliche Goldknöpfe anscheinend gehalten wird. . Entsprechenden Putz erhalten die . Keulenärmel und der hinten verborgen hakende Stehkragen. - DaS in. der letzten Abbildung dargestellte Kleid zeigt marineblaues Tuch; hier bilden den .Ausputz goldgelhe, mit eingewebtem, etwas dunkler gelbem Muster versehene . Besatzborten. Der mäßig weite Rock zeigt vorn den auf der Abbildung erkennbaren-Putz und tst h'nten ohne Besatz .gelassen.- Er tritt, vorn und aus den Hüften glalt und hinten eingereiht, über das elochen, dessen anliegendes Futter hinten mit unten eingereihtem und nach oben glatt, gespanntem .Stoff bekleidet ist. Die Vordertheile. ebenfalls blusig gehalten, sind zunächst mit den Besatz. borten befetzt, und, dann aus dem Futter geordnet. Em vorn spitzer und hinten runder Kragen : aus. Stoff, , der in Form. einer . .kleinen, runden Passe mehrfach abgereiht ist. setzt sich; nach oben .als.. Stehkragenbekleidung fort. Keulenärmel, mit Bortenbesatz ; .schnei biger. mit:faltigemStofs.ekleideter Gürtel. . .

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