Indiana Tribüne, Volume 21, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1897 — Page 11
Hiesiges,
5,ttstanv5S!egi4?5 itit angefahrten Kantn stnb die bei Bsterl oder der Mutter.) Geburten. ChaS. und Grace Wilkin?, Mädchen. John und Ubli, Knabe. Hzriy und E02 Glllrath, Kiabe. 3. F. und R A Ell,o:t, Matchen. H : i t a t b t n. Nace Bruder Celia Tinier Hubert C. Green Ruby J.Crickmore. Wm. Klinge Berlha Schulz. Todesfälle. Marg. MoskS, 3 Monate, 1. Dezbr., 708 Darnall Str. Christ. Änderson, 35 Zahre. 2. Dezbr., 453 West 2. Str. -m SI00Belobnung! SI00. Die Leser dieser Zeltung werden sich freuen zu erfahren, daß eö wenigstens eine gefürchtete Krar.khelt giebt, welche die Wissenschaft in all' lhren Stufen zu hellen im Stande ist ; Hall's Katarrd'Kur ist ixt einzige jetzt der ärztlichen Blüdersch lft bekannte posi tive Zkur. Katarrh erfordert als eine ConstitutionSkrankheit eine constltu tionelle Behandlung Hall's Katarrh. Kur. wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oderflaten tti System?, dadurch die Grundlage der Krankbeit zerstörend und den Patienten Krofk gebend, indem sie die Konstitution des Körvers aufbaut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Sigeithümer haben so viel Vertrauen zu ibrei Heil klärten, dah sie einhundert Dollars Bel,hnunq für jeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlen. Laßt eine L ste von Zeugnissen kommen. Man adresftre : ffI l5. b e n e h k (5o . Toledo. O CT Verkauft von allen Apothekern. 75. ' Hall'S Familien Villen find die besten. -- Neue Nlagen ÄuliuS Ackerman u. A. gegen Frank Ackerman u. A Theilungsklage Veronie Ackerman starb am 25 November 1894 ohne ein Testament zu hinterlassen, im Besitz von Grundeigenthum, das die Kläger geritlich gelheilt wünschen. Spucken Sie kein Tabak und rauchen Sie nicht Jh Leben vkg. ' Venn Sie den Gebrauch des Tabaks leicht gänzlich aufgeben, wenn Se stark uns voll, neuer Lebenskraft werden wollen, gebrauchen Sie Ro-To-Bae, das WunLermitlel, daS einen schwachen Mann stark macht. Viele gewinnen zedn Vfund in zehn Tagen Ueber 400.000 Kuren. Kaufen Sie No!o Bac ron Ihrem Apotheker? unter Heilungögarantie. 50c oker $1 Pamodiet und Muster frei per Pon Ad. Sterlina Remeky i?o , (Chicago oder New Aork Da Stadtrath Qom'vt für Gsündheitepfl-ge hält morgen Abend eine Titzang ab, um die von Stadkrath Higins eingereichte Otdinanz, Abfallwagen betrtffrnd, zu befpr ch'N Leiden Sie an Verstopfung oder Unveraulichkeit, nehmen Sie Cascaret Candy Cailiartic. Heilung garantirl. 10. und 25 l5ents Meerschaumpfe frn, lange deut sche Pfeifen, (5iaamnip;fin ic , ve' Wm Mucho. 19S Ost Waldington Str tXT 3n der verflossenen Wock, wurden 51 Geburten und 45 TodeS fälle angemeldet. Hri?athkerlaubn,h-sch-ine wurden 26 ausgestellt. Von aistkckenden Krankheiten wurden angemeldet: Masern Fall, Scharlach IS Falle. D'pdter'tiS 9 Fälle und Rervensieber 1 Fall. . Mucho'S F.kgLrrenladen beklndet ft in Nn. IS9 0 Äasdinat.i tu Schön und rein Soll das HauS ft! sein ! Die besten Bürsten kauft man bei H. Echmedel. 420 Ost McCarty Stroke C7 3m Probate Gericht wurde da am lt. Dez I89Z ausgefertigte Testament vo.i I. W Clinton ihomp fon niedergelegt. Derselbe vermacht fein gesammteS Sigerthum zur Nutznießung seiner Frau Mary C. Thompfon. Nach deren Tod soll eS an feine zwei Kinder in der von ihm vorgeschrrebenen Weise verthei't werden. Sein Schwiegersohn Horace C. Starr stellte $3 00 Bürgschaft als Testamentsvollstrecker. Caroline Prinzell vermachte ihrem Tohn Eeorge in dem, gsstrn im Probäte Gericht niedergrlezten Testament $100 und ren Rest ibre Vermögens ihrer Schmiegertk'chtkr He7.:ietta zell.Bestellen Sie ihre Weihnacht, kochen, Lebkuchen, Pfeffernüsse etc. jetzt, .rtra feines Roggenbrot und Pumpernickel bei V. Thau, Marktstand Ro. 123. ., ' Kaufe Mu5o's veft Hadan, Siaczß.
Amhlllilchichlen.
DieFristverlänserung wird natürlich geriährt werden. Washington, D 5. .4 Dez. Die Vernehmungen durch die Horn Mission für den ZwischenstaatSverkehr haben ihr Ende erreicht. Es scheint seinem Zweifel zu unterliegen, daß die Verlängerung der Zeit gewährt werden und allaemern sein wird, da aus den Vernehmungen hervorging, daß irgend eine Unterscheidung ebenso schwer aut Bahnen fallen würde, die dem Gesetz Folge leisteten, wie auf die, die eS bis her mißachteten. Ein Compromiß wird erwartet. Dre Vertreter der Bahnen forderten fünf Jahre mit der Bedingungung, daß ein Fünftel der Wagen in jedem Jahre ausgerüstet werde, und die Vertreter der Eisenbahnerorganisotionen proteftuten gegen eine längere Zeit als ein Jabr ES wird geglaubt, daß drei Jahre gewährt werden. ,, Schnee undKälte. D e S M o i n e ?, 3oa. 4. Dez. Hier und im größten Theil deS SiaatS fällt der Schnee feit 26 Stunden unablässig und liegt bereit? 6 7 Zoll hock Der Straßenbahn- und Eisenbahnver kehr ist stark behindert, zumal der Wind sich steigert und Schneeschanzen bildet. SiouxEith, 3oo, 4. Dez. Hier ist bereits ein Fuß Schnee gefallen, und es schneit stark in ganz Da koia. M i n n e a p o l i S, Minn., 4 De,. Zn Folge deS herrschenden Blizzards entgleiste heute Morgen bei Durham, Mont, ein Passagierzug der Greot Northern. ahn und ter Maschinist. Wm. Clark wurde getödtet und die an deren Leute vom Zugpersonal wurden verletzt. Kn l5edar RapidS, Iowa, liegen bereitS 8 Zoll Schnee und der Straßenbahnverkehr ist unterbrochen. K a n s a S (5 i t y, Mo , 4 Dez. Gestern und heute tobt in ganz KansaS und im nördlichen und westlichen Missouri ein Schneesturm, aber bis jht tft der Verkehr richt gebindert. Ss.lt m ans dem Aade. Bon Ios pH -ifloiti. E'c.r verwegenen Gesellen lernte .ch durch meinen gewöhnlichen adsahrgenossen ' und Pariser Freund oulüngcr kennen. Bleuer brause .'nanchlnal als Dritten zu unseren vlui f lügen mit, ohne daß ich seinen Namen wutzte. Er wartn gewesener Rennsahrer, weshalb wir ihn, mit größerer Hochachtung, stets ' nur als Je coureur" erwärmten, iöas vreisrenncn war ihm wegen eines sonst drohenden Herzfehlers ärztlich untersagt worden, doch behielt er' deshalb den Teufel im Leibe und machte uns ordeutlich schwitzen bei unseren Vergniiaungstouren, ohne es darauf anzulegen, uns seine Ueberlegenheit fühlen zu lassen. Er leistete uns vielmehr vortreffliche Dienste, brachte uns höheren Schwung bei, und eine besondere Lust war es, mit ihm heimwärts zu fahren. Abends, wenn Alles dem Diner zustrebt und die Straßen nach Paris voll mit anderen Radlern sind. Da fuhr er uns stets als Eclaireur" voraus und bahnte uns den Weg. so dass wir mit Sicherheit binter lbm frei diirtt die sich bildenden Gassen sausten und wohl selber für Mcisterfahrer gehalten wurden. Im Uebrigen war der Con-reur-auch ein gebildeter Mensch. AuSl'änder gleich mir. ein Däne, wie 'ch Sohn vermögender Eltern; er bildete sich in Paris zum Maler auö. Seine Hauptfreude war und blieb daS Radfahren. An. einem Sonntag war er wieder mit Voulanger mich abholen gekommen. Der Taa ließ sich sehr ungünstig an für Voulanger, dem kaum eine Stunde nach der Ausfahrt, schon recht weit über Versailles und St. Cyr hinaus, das Pneumatic . platzte. Der Däne, vertraut in allen Nünsten, wollte das Rad an Ort und Stelle repariren. allein der Reifen war schon hart mitgenommen und daS Loch ein ungeheures. Keiner von uns, hatte ein so großes Stück Kautschuk bei sich. Voulanger aber wurde deshalb noch nicht von uns aufgegeben. In 'Jlt-auphle-le-chateau, etwa zehn Kilometer entfernt, befand sich, wte tch mich entsann, ein Velocipedemacher. Der Cou. reur üoernahm es, Boulanger's Maschine bis Neauphle zu schleifen. Er fuhr trotz diesesVallastes so geschwind, das zweite Bicyclette an der Hand zie hend, daß ich mit Anstrengung kaum nachfolgen konnte. In Neauphle über gaben wir das Instrument dem'Mcister zur sofortigen Ausbesserung und der Eoureur nahm in derselben Weise nun meine Maschine, um sie dem mittlerweile zu Fuße gehenden Voulanger entgegenzuschleppen, während ich der Reparatur zuschaute. Diese war kaum vollendet, als die beiden Gefährten anlangten. So konnten wir mit kaum nennenswerthem Zeitverlust die Ercursion fortsetzen, allein es blieb ein Pechtag für den armen Voulanger. Das Pflaster auf seinem Rade hätt: vielleicht besser trocknen müssen. Die große Wunde brach mit einem starken Knall auf's neue auf, und diesmal re üanirte der bedauernswerthe Mensch.
Es kann nichts Trostloseres geben, als seine Freunde weiierradeln lassen und mit einer lädirten Maschine zur näcüsten Eisenbahnstaion trotten zu müs sen, wie unserem Voulanger nun endgiltig beschicken war. ' Ccmtimi
messieurs, jagte er und zwang iaj zum Lächeln, während ihm gewiß das Weinen näher stand. Ich war schon oft in dieser Situation. Heute dir, morgen mir! In wenigen Secunden waren wir dem Zurückbleibenden a,ls dem Gesichte entschwunden. Ich fuhr allein Mit dem Coureur" weiter. Er spielte mit mir, wie die Katze mit der Maus. Ich bin ein recht au5dauernder Fahrer und konnte zweiscl los die Reise um die Erde machen ; es haftet mir etwas Locomotlvsuhrerar tiges an, sobald ich auf dem Rade sitze und häufig aus die Uhr sehe, ob '.ch auch richtig meine gewohnten zwanzig Kilometer per Stunde zurücklege. Der Andere hingegen besaß keine Ruhe; nur selten konnten wir 'miteinander spie chen, da wir nur auf Augenblicke neben einander fuhren. Er blieb oft weit zurück und verschwand sogar rückwärts, so daß ick glaubte, es sei ihm cbensalls am Rade etwas passirt, als er dann weit hinten langsam wieder auftauchte und ehe ich mich dessen ver sah, rrrrrr . . . wie. ein Blitz an mir vorüberfuhr, mich überholend, nun nach vornehin verschwindend und mir darauf entgegenrenend, zum Zettve: treib allerlei Orpheum Radierkünste übend. War ich wieder mit ihm bei sammen, so sah er nicht im Mindesten echauffirt aus; blos die MUtze.hatte er in die Tasche gesteckt; ja gewöhnlick fuhr er barhaupt, mit seinem langen blonden, im Winde flatternden Haar. Er war ein sehr hubscher und internsanter junger Mann. Als es auf Mittag ging und er eben wieder weit mir voraus gewesen, diesmal aber auch zurück in rasendem Tempo gekommen war, sagte er: Da weiter vorne pedalirt ein Mädchen; so etwas habe ich in meinem Leben noch Nicht gesehen! Ich erfuhr, daß nicht die Schönbei der Betreffenden den Dänen derart in Bewunderung versetzte, obwohl sie durchaus nicht übel war: vielmehr be geisterte ihn das forsche Fahren des Frauenzimmers, welches einen Herrn den muthmaßlichen Liebhaber, der aber fett ist. ordentlich entrarnirt! Aus oci Staubschichte auf den zwei eleganteMaschinen wäre zu erseken. daß d?.? Paar zuverlässig ebenfalls aus Bari? komme und nur etwas früher ausge lochen sein mochte als wir. Es zählt zu den größten Seltenheiten," sagte der Eoureur, daß Weiber eine derartig. Fahrstärke erreichen, die professioneller !adkünstlerinnen abgesehen. Das junge Weibsbild vorne mache den Eindruck einer jKHfte ferniiie, sei aber eine Distanzfahrerin par excellence! Wenn ich eine solche Freundin fände wie würde ich mich glücklich schätzen!" Und abermals tollte er mir voraus. Da ich selber nun mit größerer Start einsetzte, gewahrte ich bald in fcei Ferne das bezeichnete Paar. Dei Däne hatte es im Nu wieder eingeholt und überflügelt, und zwar dort, wc der Weg zu einer Anhöl'e aufstieg. Hl geschah wohl schon zum wiederholteiz Male, daß er so an ihnen vorbeijagte. selbst aus der Ferne konnte ich bemerken, daß die Radlerin sich bereits tt: ihn interenirte. Auf der Anhöhe oben angelangt, tummclte er sein Stahlrößlein im Kreise und sührte ein paar Kunststücke aus, bis die Radlerin, dic ihrem Begleiter auf der Steigung vorauskam, ebenfalls oben anlangte. Und als ich selber oben war, sah ich die Dr:i zusammen nun rn einer Reihe fahren, die Radlerin in der Mitte. Die Bekanntschaft war bereits perfcct. So blieben Jene zusammen, und ich folgte hinten nach, bis wir in der Stadi Houdan anlangten, wo es angezeigt schien, Mittagsstation zu halten. Bei einem Hotelrestaurant waren die Drei schon abgestiegen, als ich ebenfalls absprang. Ich wußte nicht, ob ich miq nähern sollte, that es aber, zögernd. Der Däne erschöpfte sich noch immer in Complimenten über die außergewohnliehe Fahrtüchtigkeit des Mädchem. das die landläufige Grisettenschönheit auswies, aber noch recht frisch auszah und geradezu kostbar costümirt war. Ihr Freund, ein feister Vierziger, schien reich zu sein. Er ließ den Fremden reden, und lächelte, wie Jemand, den die Sache eigentlich ärgert, der aber seiner Ueberlegenheit Hinsichtlich des wahren Werthes eines Mannes sich bewußt ist. Der Däne setzte sich an ihren Tisch und rief mich gemüthlich beran. Ich nahm tn der Gesellschaft Platz; Radlervollmacht überhaupt nicht viel Ceremonien. Wir aßen und dabei thaute uuch der dicke Mann sichtlich auf. Er selbst constatirte, daß wir Vier die Einzigen waren, welche zur Mittagstunde sich schon so weit von Paris befanden. Er opponirte auch dem Vorschlage nicht, daß wir gemeinsam die Rückfahrt machen sollten. Die Radlerin erröthete, wie ich bemerkte. Ihr Besitzer spielte sich als Straßenkundiger auf, waS er in der That war. Er schlug einen anderen Weg zur Heimfahrt vor, welcher kürzer war und auch einen riesigen Abhang enthielt, bei, welchem aber leider, abgestiegen werden müsse. Die Hinabfahrt sei äußerst gefährlich und es befinde sich auch eine Warnungstafel an der Stelle. Zu meiner Zeit ergriff ich nun das Wort, gab es das Alles noch nicht. Keine Tafel warnte uns und wir fuhren in die Schluchten hinab, ohne uns 'waö zu denken. Wir lernten dabei nur unser Rad meistern Ich aber versichere Ihnen, mein Herr," sagte der Dicke, daß Sie bei! diesem Gesälle absteigen werden. Nicht ' nur, daß der Abyang äußerst steil ist, macht die Straße unten. Plötzlich eine Vendung; der. Abfall führt dirett af
ein ScheunengevÄuoe, welches man von
oben sieht, wie iN steinernes Fang, netz.". . Wir hatten bereits bezahlt und lie ftcn uns die Räder bringen. Da bemerkte der Dicke, daß der Dünne, auf seiner Maschine nicht einmal eine Bremse hatte. Für ihn war es also vollends ein Ding der Unmöglichkeit, jene Stelle im Sattel sitzend zu passi ren. Der Coureur, der der dem (3c spräche über den Abstieg blos zugehört hatte, erwiderte auch jetzt Nichts. Ich war überzeugt davon, er werde uns dort eines seiner größten Kunststücke zum Besten geben. Der dicke Mann war jovial genug. den Dänen mit Claire, seiner petite ferniiie, der es sichtlich Vergnügen bereitete, voraustollen zu lassen und in meiner Gesellschaft ihnen nachzufolgen. Die jungen Leute mußten osters lange warten, bis wir nachkamen. Nach dem Essen Pflege ich selber für eine Wzi'e faul zu werden, der Dicke aber schnaufte vollends bei dem geringen Aufstiea. 3 einer Stunde aber be gann sich die Landschaft vor uns aus zubreiten. Der große Abstieg mußt nahe sein. Eine Strecke werter gewahrte ich bereits die vom Tourinz Club de France hier errichtete War nungstafel: Oz-clistes, atteutiou ! Vo8ceut 6ariForeuse! Tournaiu brusque." Der Dicke sagte: Da sehen Sie wohl, daß ich Recht hattet Darauf schrie er laut den noch langsam Boraussahrenden nach: Hatte la ! Claire, Claire!" Aber Clain schien nichts zu hören, sondern war in ein Gespräch vertieft mit ihrem Begleiter, der jetzt seine Hand auf ihre Schulter .legte, wie Lehrmeister eö beim Radfah, ren mit Anfängerinnen thun. Um Gotteswillen, sie hören uns nicht stöhnte der Dicke. Ich setzte kräftiger ein, die Unvorsichtigen zu erreichen und zu warnen. Der Wieg stieg noch sanft auf und schien plötzlich ein Ende zu nehmen. Jener Stelle näherte sich scksn das Paar. Auch ich, obwohl lch wußte, daß man sich auf des Dänen ungeheure Fahrpraxis verlassen könne. schrie au Leibeskräften, wollte sie mit Einsetzen aller meiner Kräfte doch noch erreichen, da stiegen sie, er immer noch die Hand aus ihrer Schulter, bereits
hinab wie tn eine Versenkung. In woyt ne aucy in oen Jvuaoen-Pan-meiner Aufregung aerieth ich selber I lalons recht hubscb und vukia war.
über die Wölbung auf den Abstieg, der geradewegs in die Hölle zu fuhren! l.T-- rvjfc t.ll. . , tvn-'f I icqicn. cy yaiie tvirliicye !cuye, durch Contrepedale Herr meiner Ma lchme zu bleiben. Vor mir schwebt? iit uuu inuuv, mii ciutl Aivzi icuuy t u ir.ff I wahnsinnigen Geschwindigkeit. Da ich den Dicken über mir furchtbar schreien hörte, bremste ich ein und sprang ab, ihn zu erwarten, der, seine Maschine r " w -. r. . . i rX .- suyieno, zu ürußc aoioaris iam. jfoaj immer sah ich das hinabgefahrene Paar wie zwei kleine Punkte, aeaen Ende der langen Gefällslinie, worauf .'s verschwand,' weil tief unten Alles hrtrfviHei Yn.ir 3Vr trf Innni f,Z
mir an, bleich, den Angstschweiß auf Sprache an, die ebenfalls beherrschte: ' rade zeigt sich dieselbe bei uns in dieder Stirne. ' Sie sind nickt erbaut davon, dak Winter: Portemonnaies, Albums.
der Stirne. Wenn nur kein Unglück passirt ist, sagte er mit bebenden Lippen rrs 9 XIÄ .Mädchen ist zwar geschickt, aber so, ein Wagnlß habe ich sie nie unterneomen lassen. Und was that denn der Mensch; er hat ja keine Bremse." Den Fuß wird er angesetzt haben, paidlou! Das ist die stärkste Bremse, . ... r- t c r . r, i s-Ji
iccnn man oaxau oeineyi. VSIS uiancuircgcu, uuucui iicuucac gewissen ja nicht, was das für ein Tcu fand ich Mich in größter Lebensgefahr, felskerl ist.- . ' , Und sie selbst, die sich blindlings mir
Aus Höflichkeit aina ick nun mit I dem Dicken langsam den Abhang hinab. Es dauerte noch zwanzig ttnuten. bis wir unten anlangten. Auf der srischgeweißten Scheunenmauer klebten keine Reste von zerschmetterten Gebir nen; keine zerbrochenen Knochen, noch! Maschinentheile lagen umher. Aber auch die rechts abbiegende Straße war vorkommen leer und nirgends' etwas I . v er w i. j I
von oem coureur uno oer periici nul kittcn mui uun uu ,ut,,lkt,mmo zu erblicken. Ein köstlicher bare Virage zu steuern, weil ich mit
Verdacht stieg allmälig in mir auf. Der Dicke schien etwas so Furchtba. res noch nicht zu ahnen. Ich bestärkte ibn darin, dak die Beiden wabrscbein lich weiter fuhren, in der Meinung, daß wir es uns überlegt haben und den am 'Ende doch nicht so lebenögefährli ! chen Abhang ebenfalls hinunterradelten. Aber so schnell wir auch jetzt nachfuhren, war hon den Entschwun denen leine Spur mehr zu entdecken. Sie erwarteten unö nirgends. D Däne hatte die kleine Pariserin einfach entführt. Der Dicke hatte ihm, mit seiner Furcht vor dem Gefälle. selber das Mittel in die Hand gegeben. Der Vorsprung war nicht mehr einzuholen, F ' er ioc oegann zu raien. aa imn diese Gewißheit wurde. Erbeschul
oigie vireci micu, vag icu vle ano oa & M . II. f M . I oci im Spieie yaiie. 3 wuroe o:shalb sehr grob mit ihm. versicherte aver, uno gav tym mein ÄUort varaus. . . . m daß ich den Menschen nicht naher kenne uno aucy mcyt lemen camen wine. C-1 f'll 9 t .! t . I -tiugöcin i;ac reu un ucinayc viuucii. iick iu uiviiu &tj :c -v.iijl. n.r. i Er dauerte mich Zwar, doch lachte ich beim Weiterfahren. " Flute! Es ist großartig', Einen Monat später ging ichAbendz Über den Boulevard, als ich fühlte, d,ij mich Jemand von der Seite ansah! Auch ich blickte aus den elegantenherrn, der eine Dame am Arme führte: wir schauten uns noch einmal an und blie den stehen. Da sagte der Ander: Aha. wir erkennen uns nicht, weil wir uns noch nie so schön gesehen haben. Es war der Coureur-. der setzt !
i..,. ijr.w-Ä-twl.. Z'.' . i "
nen Cylinder trug, und auch ich war. erst seit zwei Monaten hier im Orte.im langen Ueberock und hohen Hut. ! Modern eEhen. Pardon, Gewöhnlich sahen wir unö nur iMad ich habe gehört, daß Sie sich vor zwei lerkleidung; darum .Kannten wir uns Wochen verheirathet haben. Darf nicht gleich, weil wir so schon- waren nachträglich meine Gratulation an Die Dame an der Dänen Seite- war bringend Sehr, liebenswürdig, aber keine Andere als Claire, die im langen Sie kommen etwas zu spät, ich bin Kleide ebenfalls viel stattlicher aussah' schyn seit. 3 Tagen geschieden
Anser
Vzer
Echtes
ndianapolis
Uten. I ir setzten uns auf die Terraise eines asss, wobei ich ängstlich ausjchaute, C V rfM Jt . r;. ... I vt, uzi Ziae Nlllzi lomme. Zver junge I Mann errieth meine Gedanken. (! ist keine Gefahr mehr." sagte er. I VAflt . v Kä!44 AufiiMiM i uu " vtitu uciuuvciu fragte ich neugierig to hat uns gefunden, aber zu spät! I Tags zuvor waren wir auf der Mairie und wir sind nun vor Gott und der I cm.i cn c cv tt I ganzen ;u$c auann uno anau. So? Hm, hm. Ich gratulire Jh I nen also von Herzen!" Der Kellner brachte das Bestellte, so daß ich mich beschäftigen konnte. Der Däne redete mich tolofeliA in bmtsrfipr .Sie sind nicht erbaut davon, daß ich daö Mädchen heirathete." Habe ich so etwas gesagt V Nein. Aber ich sehe eS Ihnen an.". Er fuhr darauf, wieder französisch sprechend, fort: DaS war der große Moment in meinem Leben, als ich mit Elaire zu sammen den Abhang hinabfuhr. Nicht l. r . c. anvertraute, wäre mit zum Opfer gefallen. Allein hätte ich die Schwierigkeit spielend bewältigt, für die holde Last aber, die ich mitnahm, hat das Gesetz der Schwere wenig Verständniß, Obwohl Claire mit aller Macht ihre Maschine bremste und ich mit einem Fuße dasPedal regierte u. mit dem ai . deren daö Rad rieb, trieben wir doch unausyauzam avirans uno tcy yatt: .... Of rA inilm VA Cw4l dem andern Claire stutzte und sie Nicht loslassen konnte. Ich fühlte es und rief es Claire zu: Wir sind verloren! Und sie. daö theure Geschöpf, neigte :U Wana auf meine Hand und blickte mich mit ihren süßen Augen an, die mir sagten .Daß ich mit ihm freudig gestorben wäre.- eraämte Madame Claire. in dem sie ihn noch einmal so anblickte. Nein Mann hat mir noch so gefallen. wie er.Wir sind für einander geschaffen rief der Coureur- mit Ueberzeugunq. Keine Radlerin in aanz VariS. aus ver aan,en Welt kann sich mit ibr messtn. Eine passendere Frau hätte ich . -m u nicht bekommen können. ?kch fand diese Betrachtuna ganz ttessinniq. Und schließlich, warum toll . M M denn Nicht wirklich auch einmal em Radler nach seiner ??acon alückliö wer. ' ' w w den können? iLlrr freundschaftlicher . 1 . l'- . a t k unccr Autor: .ch kave die ; . " . . . vihuriit ,k n,n5SrttsriNikI ZU rt? W,s6,, nnrk mUx f5T m! VV V W tltl für meinen Helden?-Aritiker: Las. sen S:e ihn todt geboren werden! -Jmmeranger. Die glucklich erfolgte Geburt eines stimmbeoabten. munteren Damen Duetts zeigen hocherfreut an F. Brülling und Frau, Vorstand des Gesangvereins Juch hei", Naiver Bescheid. Lehrer: Sage mir, Karl, wer hat denn die schönen Wälder, Felder und Wiesen hier erschaffen?- Schüler: DaS weiß ich nickt, Herr Lehrer, wir sind ja
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M sechs Monate gelagert. Es ist echtes Lagerbier, völlig ausgc. gohren, schmaöhaft und gesund.
Vier, welches seit gestern auf dem Markt ift, setzt die Gährung in dein Magen fort natürlich nicht zum Besten des Magens.
Bier braut die Gottlwg Dept. 3TO. For.fHritt ser Lever'VkZdeairkun?! Bis vor wenigen Jahren war das kunstvolle Modelliren von Pflanzen, Blumen usw. auf kleinen und großen Leder - Artikeln fast ausschließlich bei mezicanischen Eingeborenen zu Hause, deren manche darin eine wundervolle Fertigkeit schon von alten Zeiten her hatten. Die Columbische Weltausstellung von 1L93 gab u. A. auch den Ansto;; dazu, auf diese Art Kunst - Jndusiri: insehr weiten Kreisen aufmerksam zu machen, und noch mehr: es begann damit eine starke Mode - Liebhaberei für solche Artikel. In besonders hohem Gürtel, kleine Handtaschen,.Eisenbahn Paßbücher und Dutzende von anderen Sachen und Sächelchen aus Leoer prä sentiren sich mit solchen mezicanischen Kunstgebilden,' deren Urbilder meist der Pflanzenwelt der tropischen und halbtropischen Gegenden entnommen sind. Gewöhnlich wird dabei an der hell grauen Lederfarbe durchweg festgstehalten; es ist aber erstaunlich, welche Wirkungen sich auch ohne Vielheit von Farben durch die bloße Leder- und Modellirkunst erzielen lassen. Ein großer Theil unsere? fashionablen Da, menwelt .scheint ganz verrückt darauf zu fein, und dieser Geschmack gehört nicht zu ihren schlechtesten Geschmäckern". Noch immer kommt daö modellirte Leder selbst fast ausschließlich von Mexico, und in unserem Lande wird dasselbe dann für die genannten und andere Artikelchen benutzt. Dementsprechend sind diese Leder - Bildnereien auch noch recht theuer und darum auch sehr stylten-. Frauen des Volkes bezahlen selten für Handtäschlein, Gürtel oder Portemonnaies u. s. w. solche Preise, wie sie für diese wlrklichen Kunstwerke gefordert werden. Wahrscheinlich aber wird eö nicht mehr lange so bleiben. Die zunehmende Beliebtheit solcher Kunstartikel reizt drn Unternehmungsgeist in unserem Lande immer mehr. Natürlich läßt sich dergleichen nlcht so geschwind anderwärts nachthun, und nach Allem, was man weiß, gibt eö bis jetzt nur Zwei oder drei Amerikaner, die sich selbst, ständig mit solchen Bildnereim befassen. ES wird indeß in Aussicht gestellt, daß. ehe die nächste Wintcrsaison in's Land kommt, die ganze Herrlichkeit bci uns mit einer Maschine erzeugt wer. den könne! Mit dem Hauch der Poesie ist eS denn freilich auch terin größtentheils dahin. Ahnungsvoll. Otto (nach, dem er von seiner Mutter Prügel bekommen, zur Schwester): Na, Dein Mann, der kriegt mal 'ne schöne Schwiegermutter!" JnqutenHänden. Mutter: Liste endlich da. Du Lümmel? Mit welchemStrolch hast Du Dir denn 'n janzen Dag rumgedriebenZ- Junge (heulend): .Mit VaternlSriläru n'g. Sohn: Was bedeutet denn daS. Papa? In der Zeitung sieht: Herr Thal trug es recht philosovbisch, daß sein schönes Haus in Flammen aufgegangen ist. "Vater: DaS heißt: daS Haus war weit über seinen Werth versichert.Ein Schwerenother. Junge Frau: Ach. Schatz, die neue Köchin hat den Braten anbrennen. las. sen; sie ist noch so jung und unerfad ren. Wird Dich ein Kuß entschädi. acn?- Gatte: Meinetwegen, schicke sie nur berein!-
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