Indiana Tribüne, Volume 21, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1897 — Page 10
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HJmvte!?e ton Heinrich Vollrat EchuH mach er. DaZ Reifm. (5m Leittaa zur Neforn. der Schule." So stand in etwas sck,r.örleligen Luchstaben auf dem umfagzci.cn Heft . geschrieben, das Doctor Ernst Merzbach, Gymnasiallehrer in Winkelsbühl mit der Facultas für die oberen Klassen, eben zum i letzten Male -betrachtete, ehe er es an ': r . r . i i . rn . ' ? T einc Dorgccie -prooinzlai, vsuiuc Horde einreichte. Ein ganzes Jayr hatte er daran gearbeitet. Nacht für Nacht, und darin Theorien entwickelt, Theorien ! Die Verwirklichung dieser Theorien mußte die kranke Menschheit gesund machen. Denn krank waren die Menschen heutzutage. Alle, ohne Ausnähme. Das kam von der verkehrten Le bmsweise. Sie aßen zu viel, sie tranken zu viel, sie rauchten zu viel. Sie hetzten sich ab auf der Jagd nach dem Mammon; sie legten eben zu viel Gewicht auf materielle Genüsse und vernacklässiaten darüber die ideellen. Wenn das sö weiter ging, würde das ganze Geschlecht entarten, war r n . S"k .3 ... . . 2 f .2. Afltt yoazue Jen, es gu m dere, frischere. Generation heranzuzie ben. Wie das zu erreichen war, das hatte Doctor Merzbach dem dicken Hefte da anvertraut. Und dabei hatte er in den langen Nächten unaufhörlich yoko lade gegessen, um sich bei Kräften. Naffee getrunken, um" sich wach, und Pastorentabak geraucht, um sich in Stimmung zu halten. Er lächelte melancholisch vor sich hin, während er das Heft mit dem fertigen Begleitschreiben einpackte. War's da ein Wunder, wenn er seit Wochen Kopfschmerzen hatte und in seinen Un. terrichtsstunden consus war? Er war Lehrer der Mathematik. Aber er durfte sich auch jetzt noch keine Ruhe gönnen. Jetzt galt's, seine Theorien in's Praktische übersetzen. Während, er mit dem eingepackten Hest seine enge, einfache Studirstube.ver lieb, um es drüben zur Post zu tragen, gingen ihm schwere Gchanken durch den Kohf.' Das mit der Praxis war nicht leicht. Die Hauptsache war daS Reisen. Die Menschen mußten viel reisen, um sich gleichzeitig zu erholen und zu unterrichten. .Seit seiner großen Reise von Winkelsbühl nach der Universität und zurück, acht Stunden mit der Eisenbahn und eine Stunde mit der Post es war die einzige, die Doctor Merzbach bisher gemacht war ihm die gewaltige Bedeutung d:s Reifens klar geworden. Also die Menschen mußten reisen, viel reisen. Zum Weisen aber gehört Geld. Und hiel Geld um t zu erlangen, muß terr die Menschen akbeitenvielarbeiten. vielleicht noch mehr arbeiten, als jetzt. Würden sie da nicht noch kränker werden? In diesem furchtbaren Kreislauf jagten sich Doctor Merzbach's Gedanken, während er daS Packet auf der Post aufgab. Grübelnd wollte. gerade wieder auf die Straße treten, als eine Idee in ihm auftauchte, eine Idee ! . Man mußte eben etwas erfinden, das den Menschen gleichzeitig. Arbeit und . Erholung, Ruhe und Anregung verschaffte, das ihnen ermöglichte, ohne viel Geld zu reisen, und dabei den un gesunden Qualm und Dunst der Eisenbahn beseitigte. Wenn man das. erfand wenn gar er selbst. Doctor Ernst Merzbach, das erfand - Aber wie? a i 5 trt - n - Er war vor der Ä,l)ur oes PvgebäudeS Neben aebliebei?. und hätte der Postillon nicht schmetternd in . sein j Horn gestoßen, so Ware Woltor terzbach wohl überfahren worden. Denn eben fuhr die Post vor. die Winkelsbühl mit der über eine Meile entfernten Eisenbahnstation verband. Dok, tor.Merzbach sprang , zur Seite, und betrachtete schwermüthig den gelben Wagen. Dann seufzte, er. Wie viel Menschen wären so gern gereist, und wie viel Wagen fuhren dabei leer in der Welt herum! Die WinkelsbühlerPost? wagen wenigstens waren fast immer leer.., Höchstens kam einmal ein Eolonialwaaren Reisender her, um sich, so schnell ?wie möglich wieder aus dem weltentlegenen Nest fortzumachen. Auch heute würde es wohl nicht anders sem. Aber nein, aus dem Postwagen stieg kein Colonialwaaren Reisender. Eine Dame wär's und. soviel Doctor Merz, bach bei seiner Kurzsichtigkeit unnter. scheiden ko.mte. eine junge Dame. Es war. ihm, als halte sie zosige' WaN' gen, 'große, lachende,' blaue Augen, goldblonde, krause. Haare. Er wußtt eZ aber nicht genau.. Er wußte auch nicht gznau. wo er das AlleS schon ein, mal gesehen hatte. Es kam ihm aber so vor. Und deshalb starrte er sie grü, belnd an. . ' Im nächstenAu'genblicke wußte er eö ' Bon einem Dienstmädchen : gefolgt war eine ältere Dame herbeigeeilt, dei .die Junae nur in die Arme flog mit ei. nem hellen, klingenden Gelächter, da! Doctor Merzbach abermals sehr be. sannt vorkam. Mamachen! . Mamachen!" rief di, Junge. Endlich wieder bei Dir. Abe, nun gehe ich auch nie wieder fort! ..Mamachen!" hatte sie die Aelter. genannt. Diese war also wohl ihr, Mutter. Und da die Aeltere die ver. wittwete Frau Majorin von Warnsdorf war, so mußte die Jüngere wob die Tochter sein. Doctor ?Zerzbach hatte sich zu dieser schwierigen Schlußfolgerung durö.'gerungen, als er plötzlich einen heftigen Stoß in den Rücken erhielt. Natürlich hatte er nicht gesehen, wie der Postillon und der Schaffner e:7.e aroße, seit sam formte Kiste voyr Postwagen
abgeladen yatteii, ''oie ihm 'den Strnjh r ' versetzt hatte Weder sprang er . zur der Nahe der großen Kirche. Als DokSeiie und daöei log ihm der Hut her. Merzbach auf die Straße trat, lau ab. Während er sich bückte.'schöß thm wen die Glocken. Es war Sonntaz. s Blut in den Kopf. . Hatte ' die Gedankenvoll machte Doktor Merbach luriqe Dame nicht eben wieder gelacht? 5mge Schritte nach der nächsten Ecke. ii. . . ...... .' .. . 1T ...rC je. r orr i
Me höhnische) Kichern klang's ihm l(iUl)0Ul ummit xm tm -in den Ohren. Und ihre Stimme !N den Ohrtti: Skandalös! SZaninie svöttisck tit anst! I dalös! Skandalös!" Und die Glocken
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Ist das nicht Ernst Merzbach. Ma.
machen?" - 3U ' Auf das Kopfnicken der-Majorini Plötzlich trat ein helles, durchdrin. machte das junge Mädchen einen . Sendes Stimmchen in das Concert ein. Schritt zu ihm hin. Aber er war schon Klingling! Klingling!" Dann ein nicht mehr da. Er wußte nicht, wa- etwas ängstlicher Ruf: ..Achtung!" rum. aber er hatte sich schroff - abze-. Darauf ein Ausschrei wandt und stolperte -schon ' über die! Doktor Merzbach erhielt wieder einStraße nach -seiner .Wohnung. ' Bor. mal emen Stoß von hinterrücks und der Thür blieb .er .unwillkürlich noch 'w nächsten Augenblicke klirrte und einmal stehen und' schaute zurückEben , Öuinfte etwas auf das schmutzige verschwand die'. Majorin mit itzrer , Straßenpflasier nieder. Tochter im Nebenhaüse. . Dort, wohn- . Da sah Doktor Merzbach das skan-
ten 5ie. Und der Vostsck'äffner im das Dienstmädchen trugen, grade die große, seltsame Sti)tt hmein. . . Und da fiel's Doktor Merzbach ein; sie hieß Tilli". .Nämlich die Tochter der Frau Majorin. ; ' . v Wichtig,, M . etftncUe: r hatte sie ja von 'klein aus gkcldnt. Ihr Vater. .der.Majok. hatte bU .Husaren. schwadron c0m.mandzr.t,.die' früher! in
lUJlVUVVVll VVUiiUUUV.,, VIV . UVyV.. Ml " t. 'L' tjl e r r i ' i' t rnrnMüff in-rarUn 'n,fM,n-:Kni.ivtjmmit P4 daß . . fortgelaufen
w..v.w ww wm..i vm, HHV- .y - , . i . . . f te.. dem hatte'Doktor MrzYa'ch't,Va-t Und da nach, ter .manches. Paar Reitstiefel .efettigt '-S war gttchg zu und für dasMint Fraulein manches :.chen. Stumpfe zu stricken Knopfe an-PaKnof
aber immer schnell 'zerrllseü..ttyd7.der soliden Arbeit; . Tilli - vvn.Mcirnsdprf .rw .i-jL.li.! v . r . . . ' W . war. immer eine ,muuc umm.ei geroc Jen. .'. Reiten, - Fechten, SchwimMn, auf Yii Bäume klettern. -däsKar . n -a e ir 'rti.'i.l J lyre eorusausgaoe ftewelen. i dagegen Lernen Handarbeiten. 'Mirthsch'asten dem war. sie immer aUs'hem'..Wege gegangen. Und ' darum - hatje.'L)ökkor Ernst Merzbäch sie schon,, als 'Knabe unausstehlich gefunden. .Unaufhörlich hatte sie ihn tyrannisirt seine Stiefel beschmutzt, seine 'Haare - zerzaust, ,-siine Büd&er 'zttnissen;. ,f8ö. t fic.emelTa ges in' einer ungewöhnttchenAüfwallung seines, MnnesbewußtseinK' tuchtig dürchgewälkt.hatte. .':'D.äs war kurz vor seinem Abgang zur Universität geWesen. .. ' . .. Und Gänschen" hatte er sie dabei genannt. Seitdem hatte e'r sie riür .selterÜ'und flüchtig einmal gesehen, ßx wüle aiur, daß sie mit ihrer Mutter noch m' Wmkelsbllhl wohnte,' obwohl ;h'r Baterestorben wgr -und ie Schwadron . eine andere GarnNon erhalten, hatte. Wer als' Doktor Merzbäch dann 'nach dem Tode seiner .Eltern in -das -weltfremd? Nest an'5'Gymuäsiünr bttllfen. wurde. is et..i" .:x.i i -t?: uuv wit ivu jyuuiui .. iii, vu. .vic wär indei Residenz in iiner börnchmen'Pensiön. And Ms dieser war sie heute wöhlurückekehrt.. . . '. t ' Ob wirklich auf immer.-, wie sie enge Manlarve. zuruageteyrt .war Dann, ging er,'in fein.'SchlafzZmmer mid.fch'aute äus'dem-Fenfter'in ,titn hereinbrechenden .Abend hinaus . Er Mnt. .von .' hier " den großen: Garten überblicken, der zumHaUse det,Majorin, gehörte, ,Langestarrteer,hinäu wahrend' er, versuchte, ' an .'isekner 'Jd'ee zur Gesundung der kranken Menschheit weiterzuspmnen. ;",";.,! '.'Wenn ihm seine gewaltige Entdeck una'gelang?. ', ", -. 'rx1 Tt :u , PlötzNch itiäWiz. aüfstürzte an seinen .Schreihiisch-ünd' .riß Isein alteß Fernrohr herab,' das noch' auö seines Schülerz'eit 'stamDe'Um in dle Damm'erun hinauszüs.abkN. . , j 'Was. sr -entdeckte.' wa'r jedoch' nichj bas.AÖ.HeilinUfel-i? nicht ein Helles Kleid sondern, eme "txh - - tf t' - - . , - 9 S amt järcnurzc, oie. oruven von- einer Wäscheleine .herabhängind' gespenstig im Abe'nbwinde hin' und' herpenöell ! ..- ,.. . .Zwei Tag iaxivi. d.rang'.dieKilnde von.einer in Wkelshil MerhSnen That an DoklorMerMchs jOhk, ,Sltt Stahlrob..tiyMjjpiyLweirad.' ein Äkvclc.war ?gfehm' worden, i Mfib es hatte Jemanv darauf. isestssen bellen.' lichtenMittSÄZauf.dem 2J2atfU Platz. 'ZUnglauhttchZ . - Wenn is. nvch inMolNk! gew5lkn wäre! Aher..eZ h?ai;itnc Zam gewe sen...:Jn-einem:.'geiHeilttn lmi Pumphosen .bärunter. . Wieetne TürliSkaMM.,:,. GanzMiolelbÄhk wMtt sich. ' , ,'Doktor'Mirpach.-ha!te7:laum.'eof das. empörte GesprÄch:Zeii Msttsgenossen, im. -schivrzmAdler"7.fleAch-tet. '.Erst alstm.Name an-.sein Ohr schlug.: wurde. et.ufmkrksanr, t. . : Wer? jene .Dame. .ji'neMrkiöwar, .die natürlich, .nichts :lÄhe'n.-''St(ümpfe ftopfen.Knöpfe- ansähen 5onnte.'weU sie .Belociped:fahren.mußteZ $Z ;,; . ''Natürlichi.Tilli.voWarnidorf!. . . Doktor -Merzbach iZvurde.gqnzi.roth und. öffneteden MukiL vie'um elwaö zU sagen.: Cr.-sagk aoer nichts : war Aur:f.urchtbärmengreria' Tilli aüs dem Velocied zö fehen ; ,1:7 Eine .Dame irt gethnltemRock .und Purktphosen aüf einem Beloclped unerhört! ' ; : i y ; :; ., ,.O r Eine jStünde f plitz: säh-et eß. '.Der schwarze Adler" lag, Zn . der engsten, winkligsten Gasse von : Winkelsbühl : in m imt m Jedermann sagt so. Caöcaiets . Candy ' athne dje vundervouste, medizinische öntdeckuno des Zeitalter, angenehm und erfrischend im Geschmack. virkt säyft' und sicher auf Nieren. Le.hex uad Mngeve de, daß ganze System reinigend, . enj. fernt Erkältung, kurirt Kopfröeh. ftieder, anhaltende Verstopfung' Und UnverdaulickkeU.', Mauken und veuüen Ct eine Cöatel yon C. C. (Heutz 10. ? wVd'tf-i; genftAd Heilung fißractttt rsu des Up-ekeJ.
vorhin zu'.lyrer .Mutter.gesögt. hatte? " Wäs geht's mich an!' sagte Doktor Merzbach, aanz läut. ' als ' er in 'feint
orummttn lyre tiesen. vumpsen Tone
oaloje Äelociped. . Unmittelbar bor ! ihm lag es und oben drauf lag die Dame .mit dem getheilten Rock, die Türkin, Tilli von Warnsdorf. . Wie unwillkürlich hielt sie ihm die Hand hin, daß er ihr aufhelfe. . , Aber er stötterie etwas in sich' hinein, rannte fort und ließ sie liegen. . : .;' 7 VierMochen ging Doktor Merzback l Nicht aus. Es waren gerade Ferien. h tf- rW l p r. . i. ! 4UW"" 'UrtC IY14 r 9 r TS 11 MtM.tll Das Essen schickte ihm der. Adlerwirth 0 A. t . -w 1 1 INS aus.. AVer, eines Ä,ages halle er es vergessen. Doktor Merzbach mußte NUN natürlich hinaus. Die Erste, der er - begegnete, war ebenso natürlich Fräulein Tilli. Bestürzt blieb er steben und nahm, unwillkürlich den Hut ab. blieb' auch sie stehen und lachte .mit blinkenden Zähnen und sagte treuherzig:, , . ,. . . .Eshat mir njchts gethan!" . : ',,Er erwiderte ..nichts, aber-ex stand noch, lange, auf derselben Stelle, . als Tillt fchon fort war. Und ihm. war's, qjs.ob der Pflasterstein da vor ihm. auf .dem. sie. gestanden , hatte, gar, kein Pflasterstein war, sondern nä. iraend etwas Besonderes, Großartiges, Erhobenes. . . , ... I Dann plötzlich käm eine merkwürdige Wuth über ihn.. Diese. Winkelsbühler..die über ein ..wchrloses Mädchen Herzogen,. blos, -weil. es .einen . andern Rock trug. oh. sie sollten's sehen! Sie sollten' sehen! .. , .: UndDoktsr ...Merzbach..likß . den schwarzen Adler" , . -schwfi.r5e.n.Adler" uyd .Mittagessen .Mittagessen ..fein, drehteum. nach! Haus, sschritb einen Brief, .kramte all' sein erspartes Geld zusammen und trug es auf die Post. - .... ,.. ; - Vierzehn. Tage später kam eine grobe. seltsame Kiste für Doktor Merzbäch an. -Ami folgenden Tage- nahm dieser Z)'en' Pedell des-Gymnasiums bei Seite, sprach lange'-mit ihm und drückte ihm etwas in die 'Hand.' Und nach Einbruch der Dunkelheit schleppe der P:dell jene graße seltsame Kiste in die Turnhalle. ' -SeitdeiN hörten'Vorübergehende ein täthselhaftcs Geräusch aus dersilb.-n hervordringen. Als ob Jemand klirrettd und. plumpsend zu Boden fiele. Aber . die. Turnhalle war verschlossen und- die Fenster lagen' zu hoch. Man konnte nicht hineinsehen. . . . . Und dann erlebte ' Winkelsbühl die iweite unerhörte That, das zweite Velö'cip'cd,.den zweiten radelnden Menschen. Diesmal war's Doktor Ernst Merzbäch.', --Aus der, Turnhalle,, deren. Flegelthuren der Pedell weit eeofsnet hielt, schoß er heraus und prallte direkt eei;' das gegenüberliegende. Hzus. Einen Augenblick lag er wie betäubt, dann sah er Wieder im Sattel. Auf deuz Marktplatz' legte er, sich 'zum . zweiter, Mal.'. Aber auch 'das hielt ihn 'nicht ab...sich nieder .aufzuschwingen. Unc Wirklich, von einer schreienden Bandl, Minder gefolgt, kam er glückliche durch dcjs'Thör auf.die Chaussee. Hier war's beinah so' eben. wie. in der Turnhalle. und' 7 heissa. fort ging's. ' Hinter ihm erstarb das Geschrei der Rangen, verdunstete der Qualm der. Stadt. Ein Höchgefühl'der Kraft schwellte- ihm die Brust: als ob er .flöge, war's ibm. Und leine; Kopfschmerzen waren . längst da. M'Gesund'. suhlte er sich.' gesund wie ft"LH9t'iPlc su mvlpp. , . v Tni'tixjc im Äuacr; roie oer ogei in vertun. ... . -"Herrgott.- da war eö ja, was er hatte ersmden wollen! Gleichzeltlz arbntete er .mit Händen. Füßen. Schultern, Mpf-imilEllenbogen ,'und erholte er sich. Dabei, kam er vorwärts, genog di Natur,' reiste. - Und hatte kaum zwei Mark in der Tasche.. Und endlich tiU Hauptsache: ; Nichts ; denken; , gar niHs denken! Da'sHar.daSHerrlichste. '.Ab'ean etwaS dachte er doch.- Äor iyehaleN Stunde hatte er.sie .davon. raveln-sehen; diesen selben Weg. . Er wußte, daß sie aewöhnlich' bis zu einem Aauernhaus fuhr am Rande.deS Wal des,. wo sieein Glas Mch trank- um 1 CTl 1 9( vann yeunzuleyren. ie.?auerssiau hätte es' thm erzählt. Und jedesmal jI'il' '.'s . . v . ane aiux eine ücacici yuc oic xinvcc in- ihrer Satteltasche und em paar Brotrinden für die Hühner. Enten und Gänse auf dem Hofe. .... Dort also würde er sie treffen. Er genirte sich nun nicht mehr vor ihr. Er ttara'rnm ihr I Mitverbrecher. Er wollte, sie um Verzeihung bitten, daß sie an ihm zu Falle gekommen war und daß er sie hatte liegen lassen. Und um einen Anfang zu finden, würde er ihr mit dem Radlergruß entgegentreten: M Heil!" V .Jtö einAllheilmittel war dieses laut, los dahingleitende, fast lebendige' Rad, Gesund wude, wer sich ibm ander traute. .All Heil! All Heilt. , - Und da unten im Thal, am Walde lag auch schon das Gehöft vor ihm. !ftir? den kleinen Bera aalt e? noch bin-
I abzufahren. Fest trat er zu und hinao ging's
All Heil! All Heil! - 5 Tilli von Warnsdorf batte tüm auf der kleinen Wiese vor dem Bauernhöfe die Gänse gefüttert, und, während Lieschen, das kleine Vauernkind, die watschelnde Sckaar dem Stalle m trieb, ihr Näd bestiegen und langsam in Bewegung athbt. nach der Stadt zu. Im nächsten Augenblick aber sauste erwas aus ste los, den Berg hinunter. sie traute ihren Auaen kaum ein 1 Nadlet! I Knapp hatte sie Zeit, ihm auszuweichen, da war er neben ihr. Mit einem ua nft er sich die Mütze vom Kopfe VW Heil! All Seil!" Da war er auch schon unter den Gänsen. Aller guter Dinge sind drei!" sagte zollor ierzvach. als er sich zu erheben ucyle. i25 aelana lbm ttdöü n ckt. Er Hatte sich den rechten Fuß verknackst. 2llli von Warnsdorf bände te n S , so. wie er an ihr gehandelt hatte: sie ließ ihn nicht liegen. Mit Hilfe .der .' herbelgeellten Bauersfrau legte . sie ihm einen nolyvervanv an und sorgte dal für, daß er auf einem Karren mit sei- : nem. etwas ,rampSnirten':Nade- zur . vslavt ciejchasst. wurde. ' Sie- selbst radelte nebenbei und wäbrind sie TicS mit ihm . unterhielt, . dachte sie -daran, mit was. sur großen Augen er- sie vorhin unaufhörlich angestarrt und wie er ihr ' bei jedet-Gelegenheit die Hand geküßt hatte. . Merkwürdig; es-war ihr gir nicht, unangenehm gewesen. . Als sie aus dem Hof fuhren, war die irau ihnen nachgekommen. . ' Und ' was geschieht, mii . meiner I3ns?7 fragte sie . wehmüthig das überfahrene. Thier zeigend, das sie : rasch abgeschlachtet hatte, da es sonst verooroen Ware. - - Doktor Ernst Merzbach hatte ihr di; Gans- natürlich bezahlt. Und die. Frau hatte pe.vor ihn auf den Karren gelegt. Sie. gehörte ja jetzt ihm die Gans.- . Als Äilli-aber vor seiner Hausthür von ihni Abschied nahm, : es war glücklicher Weise bereits Abend aeworden. da hatte er wehmüthig dasselbe gefragt. - Und waö geschieht mit meiner Gans?" - DaS wird Ihnen dasGänschen zeigen!", antwortete Tilli schelmisch lächelnd, nahm die Gans und verschwand im Hause ihrer Mutter. -Ihm-aber fiel's schwer auf's Herz, daß sie ihm daö Gänschen" noch nicht verziehen hatte. - . - Aber sie hatte e5 ihm doch verziehen. Das.merkte er, als er einige Tage später nöcb etw'aö humpelnd einer. Einladung ihrer Mutter zum Mittagessen gefolgt. war.. - .' WasTilli ibm vorsetzte, war die selbstgebratene GanS. Obgleich sie radelte. i Nämlich,' Tilli - , - ? - ES war. die größte Entdeckung feines Lebens.-- Und sie konnte auch Strümpfe stricken - und Kno-fe - annähen Tilli.'" ' , .., . ,. I .Und sie schmeckte großartig die GanS, . . . ; ' . . ; j Und' dann stieß' sie mit ihm an. daß die Dläser. hell erklangen --'Tilli. - . .Gelt, Herr Doktor Ernst Merzbäch' begraben war das Gänschen-?" Und sie begruben es. ' -, .' Als sie acht Tage mit einander v:rlobt waren,, erhieltDoktor Merzbach eine Aufforderung, sich unverzüglich dem Ptovinzial - Schulrath vozustelfav Voll Spannung fuhr er hin. Der Geheimrath war des Lob:s voll übn sein Buch. Man-habe schon längst den Plan gehabt, - eine Reform - S-.'l einzurichten nach ungefähr d:ns'lb:Prinzipien, d'.e Doktor Mcrzöch r seinem Luche entwickelt hcibe. Ob e: Lust habe, an di?s:r Schale zu w!rk:J? Doktor Merzbach sagte zu und d-!m-entwickelte ihm der G:h:imrath H: Plan der Schule. Belehrung der Jugend .im Freien Leibesübungen Svort und Spicl, in richtiger Abrechse.ung mit geistiger Arbeit und vor allen Dingen Nadeln. Herr Geheimrath. radeln! fiel Doktor Merzbach b:qeistert ein. .Der Geheimrath nickte. Er war nämlich auch Radler. Und plötzlich lachten sie einander an Und sagten gleichzeitig: .All Heil!" Vergleich. Gleich einem schönen Falter Bist Du ; mein holdes.Kind, Er prangt in bunten Farben, Ihn schaukelt sanft der Wind. Doch .wenn ich ihn betaste Mit. rauher Hand, o weh , Ach, allen Glanz und Schimmer 5lch dann entschwinden seh'. So . geht's, wenn Deine fingen Man streichelt ohne Acht,-, Dann sitzet auf den Fingern Der. Wangen Rosenpracht. ' . Kühne S?r"a ch e. . Unterosficier. (zum. Rekruten): Kerl, stellen Sie .sich doch mchtfohilflo5 an. als wenn Sie.in dieser Secunde derStorch erst auf den Kasernenhosetzt hätte!.D'äh'er. -Dü schenlst Deinem Manne - immer die Cigarren Vx 't er raucht?" Ja.' will ihm nämlich baS Rauchen abaewöbnr!" - - - tt--U t 1 1 1 a f ch u n g t n. (dratüliri vor ollem zur 'Hochzeit, Frau Gräsm.'". . Danke, lieber JanoS. 'aber wa ist daS . für ' e!n Zettel?", Den bötder Herr Gröf haite hier.verlonn. Gtaüb'Ä. .Hot er sich Aufzaichnungen Ü6möcht wegen Reparaturen, woz.nothwendig sind,, wie . er -i olleö besichtigt." E2 ist Alles, in . desolatem Zustande. Der-Graf hat wohl-recht .geschimpft? icJm'-Ge'qenthaile,' g'elöcht '.chot ir.und sich':efrait.? .Woraus. . schließt u da??'".. W't..wail Hot tt . beim. FortMn -gesögt:- Ebctdta.höb' ich.äör nicht gewußt,' doß hob ich anz Lie5e geheirathet!" .... -
Sie loben die Pillen, denn nur ihnen danken sie Gesundheit. Kraft end 1 Stärke, 1 -C--" '. vne Jeder, welcher seine Constitution 'durch den Gebrauch -von Richard Bsauül's SüUweizer Fiiicn in guter Ordnung l:a!t, Al3 blulreinigendes, appelitreizendcs Mittel haben sie nicht ihres Gleichen. Medizinische Autoritäten empfehlen eie rückhaltlos ; sie sind leicht ra nehmen, überzuckert und allen übelBchm eckenden Mixtaren vorzuziehen. Xan kaufe nur die äcldtn; in aZen Aveihtk'n tu ialen. ; . 'zstt&i 5? Alle Teutsche inten .-.y äf JJ . spcecnaj's Tyce. lD?utsche Schweizer Kräuter.) r beseitigt riVe. reinigt B M-g'n. regultrt di, stiert bit Her . dekvrdert Etuh'gang ; tesonder fir i mxsehle. Pistsrei 50c, Cgenffn .langt. . B. Sebach. Per, Jll. . 1 f. tllifeiltpliHtoV I 4 Etundn, wr'den SonarrhS Aiissillau, vn um rganrn durch QantaUVli 0 tU ßthobrn ohn nntxq'trmlifntfn. tprei f 1.00, bei llen JCruictnen der P. O. Vor 2 81. 5k ork. . Dle Ossice von Dr. H. PIKK und ( OLE, bcfinoet sich in No. 24 Ost Oli io Straff Trlkxk on Ro. 9 ?7 wi? b Ske?. Dr. I. Büyler, 120 Sst ZNcLnrty Str. Sprechstunden : 8 1 & U$r Vcnn. ; 2 fcU 3 hr 9?achm. ; 8 dtS 9 Uhr Abend S. 1'eIepZiov 144S. rch?tuden : Sourtagt nu Vortttal. C. C. E VEUTS, . - . Veütschcr Zahn Arzt. ' ?ö. 8j Nnesyldsu ;r. 4 wird ?Tiins5 ana'är.fci. Blumenständer ansTlrath. "leinons v om legut 1514. A IfiS TH WCshtW0jrt;. &u 5000 Goldfische . n 4 für 25c eufeftrtt. 200 imporrrte. PanarlftitJaft tu $1,75 k Cluk. SCCJifl(Slsac non Sr irr tütf niifmXrta nfTv ftrtitiafigc ein 0c aufmir:!. t cjflfoomfn u fturtrr. . . . . . . t r - w n fc . ., . . f . Vrtft . ffifa hfft ttn VI munriaA ih.r iArftt. -4L(a (iljjiunci. Tuqrc 101 uutm ous neue on Dfliauil ja te btlligke Vrrt,. tae ftrop Slutatabl t I . .it. mb': i .ti . . Bllln Bijin, ic. ui udun. C. F. Klepper 9!eui Nummer TJaffaiufttU on, ptflt Vermont unb ?t,t,an noc. T. F. Srnither, geschickter und zuvrrlSssiger Somposttions- :: : : Dachdecker. Theer, "d AieZ-DSlö'r, Aphaltdächer, Sbestodächer, Gilsonitetächer und alle krten der b.sten fertigen Dächer. Grokkänlrr in allen Sorten . Dachdecker .Material. Ccqcgi nach 151 KS. S??arylnd Str K qu, , kklich.'Eck,.Eak,.Au. lelevhone cmadolii Ind. s KlSAI bch M KkM. A, L. Lockridge, Eigenthü:. Jce Crcam jeder Art.. Telephon 1765. 12, 1 und 16 S; (Saü Str., rftnne erde prompt scch Theil d ktadt bgtlltfen. . UornUuyr ttt III MiB Lll?, ( bete lebe dva Uto Äass,äd,e. Z9. 133, 140 und 142 Virginia ZUxzll ' IXK Ä. SometvlUe, ZZzzaztu
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