Indiana Tribüne, Volume 21, Number 77, Indianapolis, Marion County, 4 December 1897 — Page 2

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SfrDtatm 2'rivüQe. ErschcüJ Täglich im& SvLQagv. le tIU3e,Xriilnt" du?ch IcnXtlan J Htntl per Ooch, blc eosaiaal.Zxitftxc"l K5ttOoch. CtUtittsvcmnilSStstlskn ti Scfttf n SKti. Vtx inhtlS Ici flult at!4tt Im Sx(mlicttltxa V pn Ja,r. CtTUi 13 C& Vlckba ChtäS Indianapolis, Ind., 4 Dezember '97 elelttanisches Srigantenleven. V, De? berüchtigte Melchiore CandZno, Näuberhauptmann von Sconto Mauro (Provinz Palermo), sandte mit der Post dem Giornale di Sicilia" fol ndn Brief nebst fünf Franken Insertionsgeöühr: Jch erkläre hiermit öffentlich, daß der Ständer Gallo nicht mehr zu meiner Bande gehört, veil er das Publikum sehr schlecht behandelte. Ich foidere Sie auf, dem Gallo keinen Glauben zu schenken, wenn er ' sagt, unter meinen Befehlen zu stehen etc." Um diesen merkwürdigen Brief richtig zu deuten, muß man wissen, daß Candino unter Publikum erstens jene Leute versteht, die ihrer persönlichen Sicherheit willen den Räubern Dienste leisten und ferner jene Bevorzugten, die Gallo Zm.?!amen!Candino'L xiUin falls brandschatzen möchte. Der' Brief hat in Palermo um so mehr überrascht, als man von Candino seit beinahe vier Jahren nichts mehr hörte un) ihn sogar nach' Amerika 'aüsgMandert glaubte. Die Epistel dürfte auch der Anfang neuer Unternehmungen im Laufe dkseZ Linkers sein.' "C Candmo' halt offenbar an der nicht ganz unberechtgten Ansicht fest, weit über den gewöhnlichen Naubern der Städte zu stehen, die in gelben iHandschuhen Danken und Kassen- unsicher machen, frafc die Briganten auch in' den söge nannten besseren Klassen ihre Helfers Helfer haben,' beweist ein Proceß, .der kürzlich in Palermo verhandelt wurde. Der Domherr Antonio Compagno von Prizzi. einer großen. Ortschaft in der Provinz Palermo, ist ein reicher Latifundienbesttzer, der allgemein ge achtet wird, da er als sehr wohlthätig rm i M m gilk. Mi yaük. emen genügen lianna rioto als Sutsinspector engagirt, kün digte ihQ jedoch 'gleiü wieder dieStel lung,' als er erfuhr,- vaß Cannarioto daö Oberhaupt der Masfia in jener tx . v im. cv . w. viytii wuu .un .vugc iiucu uc Domherr und sein Jnspector, der - die Stellung erst Ende des Monats der. lassen sollte, auf Mauleselinnen von Priizi nach BiSacaaino, um die Ernte- ... "C , r. r -i uiucucii uvciwuucii. ui einem Kreuzwege wurden sie von vier Raubern, derenesichkerbemalt und deren Bärte falsch waren, llberfallm,- von den Neitthieren heruntergerissm, an einandergebunden undnach'emer la'n. am Wanderung in eine Hohle geschleppt. Dort , wurde der Domherr cezwungen, an seimn Bruder, einen 'Brief zu schreiben, in dem er bat, eZ mochten den Briganten alS-Lösegeld 40.000 Lire ausgezahlt werden. Der Brief wurde dem Jnspector" Lbergeden. der, zur größten Ueberraschung deS Priesters, freigelassen wurde, chne daß ihm ein Haay gekrümmt worden Ware. Der Domherr argwöhnte sofort, daß dieser Schurke mit den Räubern unter einer Decke stecke. DreiTaqe lang wurdet der Priester in 'der 'Höhle eefanapi gehalten underkZelt.als einzige Nahrung Gras und Kräuter. Als sm vierten Tage noch keine Antwort von dem Bruder des Domherrn eingetroffen war. führten die Räuber h Nacht den Priester aus der Hohle und brachten ihn nach'BiSacquino'vs-sie .ihn in einer Strohlcunmer,' in dir eiüe. Art Käfig st'and7'iin sperrten. Man ließ ihn allein und. befahl. ihm, noch einen Brief an den 'Bruder zu schrei-' ben; falls dieser nicht binnen 24 Stun- . den beantworkes 'werden würde,"? sollte der Priester ermordet werden. Er schrieb denBritf und stellte sich dann an die offene Thür deö KafigS, um seine Wachter zu rufen und ihnen den Brief zu geben. Es kam aber Niemand und der Priester sah ttotz'der Dunkelheit, daß einer der -Räuber, mit dem Gewehr' im "Armkn . einer Ecke schlief 'und friedlich schnarchte. Der erste Gedanke ?disDomherrn war, -'zu entfliehen cEer r zögerte noS ein wenig, da er -den Räuber aufzuwecken fürchtete. Jn.diesem Augenblicke sah .er an der Wand zwei .herrenlose Gewehre. Nachdem er eönstattrt -hatte, daß sie geladen ' wären, nahm er sie rasch an sich, machte . wie . er selbst aussagte -r daZ Zeichen des Kreuzes, bat Gott um Verzeihung wegen 'des Verbrechens, das er Hegehen , wollte, segnete den Räuber, der bald vor .Gott st:he?i fötitvsrii dmWorten 'Ego te ab&olro a peccati tiiis" und feuerte zwei chüss, -äuf-den Schläfer a& 'die diesen sofort in'ö Jenseits beförderten. Dann lief der Domherr mit den beiden Gewehren' auf die Straße und schrie laut um Hilfe, bis er auf dem Marktplatze des Orteö angelangt :var. Dort traf er zwei Earabinleri, denen er daS Aorgesauene erzählte, woraus alle Drei nach dem Rauernche liefen, wo ihnen - die drei überlebenden Briganten in die Hände sielen' -L)er '.Domherr wurde im Trimnpindir.Stadr'geführt.man weckte die Musikkapelle auS dem Schlafe, improvisirte' einen ackelzug, und ver arme Priester konnte die aanze Nacht kein Auge schließen.-. Der MiniN rr-j:z il. wi r:rtr.i.s. IHt il4U'irtjl .t.iitv lal Wic lWCstC TapferkeZtZm'edaille. Die Raubet wur- ' den zu je zwölf Jahren Zuchthaus ver urtbeilt, ebenso erging es denr gleich, falls .verhafteten und angeklagten Jnspector'-.CannarZots. . Dal Reinigen echter Kox.a l i t n geschieht dadurS,' daß man si eine kurze Zeit in eine' lauwarme. schwache QodalZsümz' legt,' dami' mit. e'.s einer feinen und weicheuLürste sorgsaltig mit reinem, lauen Wasser und venetianischer 'Seife abbürstet und hierauf in feinstem Sägemehl, so daß f.: -rolandie-von? diesem bedeckt sind. r-.kLreri :un?rn ina ru;?z trssnen ?. " i

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., (oldattttküche auf SZSdern. Ein interessantes . militärisches Exderiment soll demnächst in Canada gemacht werden, daS sich im Allgemeinen gerade nicht als Probirland für Neuerungen im Krieg oder Frieden auszeichnet. In diesem Fall ist allerdings die Neuerung unmittelbar durch die natürlichen Verhältnisse unseres nördlichen Nachbarlandes angeregt worden. Die kanadische Regierung hat nämlich, im ' Einklang mit Plänen und Zeichnungen, welche von den Militärbehörden selbst geliefert wurden, einen Bahn Waggon erbauen lassen, der in jedem künftigen Krieg, an welchem canadische Soldaten (beileibe nicht zu verwechseln mit gewissen gleichnamigen Sommer Jnsecten in unserer Binnenseen - Gegend!) theilnehmen sollten, eine wichtige Rolle spielen mag und schon vorher im Kleinen von Bedeutung sein dürfte. Dieser Waggon ist nichts, als eine riesige Küche, welche im Stande sein soll. Mahlzeiten für mindestens 1500 hungrige Soldaten auf einmal zu liefern. Bewährt sich der Versuch, so sollen noch mehr solche Waggons gebaut werden, damit sie im Ernstfalle sogleich zu Gebote stehen. Schon seit längerer Zeit hat sich die kanadische Regierung Kopfzerbrechen gemacht wegen der gewaltigen Ausdehnung ihres , .Settetes, das im Falle eines größeren' Krieges gleichzeitig beschützt werden müßte. Man konnte sich keiner Täuschung darüber hingeben, daß die we.iten Flächen sehr dünnbesiedelten Landes, so verschieden von den dichtbevölkerten Staaten auf der amerikanischen Seite der Grenze, eine sehr schwache Grundlage für eine Kampflinie bilden würden. Während die Ver. Staaten reichlich Gelegenheit zum Fouragiren fänden, wenn die Vorräthe ihrer Truppen knapp werden sollten, - würden die Canadier, resp. Briten, in einem großen Theil der Gegend,' deren Grenze sie schützen sollten, nur öde Hügel und leere Ebenen vorfinden. Schlechte oder langsame Nahrungömittel - Zufuhr gehört aber bekanntlich zu den bedenklichsten Umständen bei einer Kriegführung; Franzosen, Griechen und Ändere wissen davon manch' trauriges Lied zu singen. Um sich in dieser Hinsicht einigermaßen sicherzustellen, hat also die Canucken Regierung beschlossen, eine riesige Militärküche auf Rädern laufen zu lassen und durch Versuch sicherzustellen, wie viele solcher sollenden Kü chen im Kriegsfall für die Streitmacht der ganzen kanadischen Dominion erforderlich' sein würden. Die erste Küche ist, wie gesagt, bereits fertig und wird in entsprechender Begleitung auf der Canadischen Pacificbahn von einem Ende des Continentö zum andern laufen; die mitfahrenden Soldaten sind für ihren Unterhalt' ausschließlich auf diese Küche angewiesen: und ihr Befehlsk2ber wird sorgfältig Aufzeichnungen über die Ergebnisse von Tag zu Tag machen. Dieser Küchenwaagon ist länger als der gewöhnliche Gepäckwaggon und unterscheidet sich von diesem besonders auch dadurch, daß er an jedem Ende ein Vestibül hat. In der eigentlichen Küche befindet sich eine Reihe gewaltiger kupferner Kochkessel, welche mit Ketten und Krahnen gehoben und über dem Ofen in Stellung gebracht werden; auf dieselbe Weise sollen sie sich mit Leichtigkeit über die Tafeln herüber schwingen lassen, welche zur Vertheilung ihres Inhaltes dienen. An und für sich ist jeder dieser Kessel,wenn er gefüllt ist. zu schwer, als daß selbst der stärkste Mann ihn heben konnte. Gegenüber der Reihe Oefen und Kessel befindet sich ein gigantischer Wasserbehälter. welcher 2500 Gallonen Wasser halten kann. Für Gußstellen mit hei' ßem und kaltem Wasser ist im Hinterarunde deS Waggons gesorgt, und Alles ist nach den modernsten Vervollkommnungen auf diesem Gebiete einqerichtet. soweit solche bis jetzt in gröerem Maßstabe praktisch anwendbar sind. Nur 5 Mann sind zur Vedienung der ganzen großartigen Einrichtung erforderliche ' Ein solcher Waggon läuft auf Dopvelgestellen von je 6 Rädern, und Alles ist auf qlatte und rasche Bewegung eingerichtet. Nicht leicht dürste es für die wenwen Bediensteten sein, jene riessgen Kessel' mit kochender Suppe zv bantiren. während der Zug mit vollster Geschwindiakeit' fährt, wie das mitunter nothwendigerweise zusammentreffen muß. Bei solcher Verbinduno der Umstände wird jedenfalls die Militärküche ihre Hauptprobe zu bestehen haben, auf deren Resultat man auck außerhalb Canadas in Fachkreisen ziemlich gespannt ist. u einffr,ihettSkampf". 4 In vielen amerikanischen Kreisen ist schon öfter von einer Angliederung Canadas an die Ver. Staaten die Rede gewesen. Auch in der letzten Zeit spukte diese Idee wieder von Weitem, da die canadischen Vettern anläßlich der Robbenschutz - Frage sowie der Frage einer Veränderung der beiderseitigen Handels Beziehungen wieder mehr in's. Gespräch kimen, und da wir überhaupt in einer ziemlich annexionslustiaen Reit leben, soweit unsere chauQlütf Im $auU. Häuslich er Friede und Glück werd teimrt bewahrt werden wenn die QU Um die nöthige Vorsicht bei Erkältung, vder HalF und Lungen Leiden der Kleinen anwenden.' Klndcr sind immer aeneiat eineErkältung leicht zu nehmen, Z)ri Lnll'S Husten Eprup iedcch kun'rt fit rasch und sicher. )cy gebrauchte Dr. LuK7S Husten Syrup für rncincn acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Vräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch dag Dr. Vull's Husten Spru daS beste von allen war." Frau U. Eeib, 217 Demott Str., West Hoboken N. I: Dr. BuV7S Husten Syr, up kestet nur 25 Eentö und er ist besser und billiger als rvie alle die anderen . -4 m j;tirnircn irnc;rr rcr jancier an?rci;r

I Czzft nur Dr. Qud Hi:a C:n:p JtacjOten'r:!)

vinistischen Heißsporne und auch manche kühl berechnenden Elemente in Betracht kommen." Nur Wenige Derer aber, die stch heute für eine Annectirung der Canucken interesstren, erinnern sich noch einer interessanten geschichtlichen Episode, welche stch vor weniger als 60 Jahren abspielte. - Damals verfolgte unser ganzes Land mit der lebhaftesten Theilnahme einen kühnen' Versuch, nicht blos die kanadische Dominion, sondern das gesammte britische Nordamerika mit Waffengewalt an unsere Republik anzugliedern; englische und amerikanische Truppen wurden an der Grenzt zusammengezogen, und es kam zu zwei hitzigen Treffen zwischen den amerikanischen Annexionisten und den britischen Streitkräften. Den Anlaß lieferte ein langer Streit zwischen der canadischen Legislatur und der britischen Regierung, und dieser Streit gipfelte 1837 in einem offenen Aufstand in den canadischen Provinzen. ' Viele hervorragende Canadier waren in denselben verwickelt, und einer der leitenden Geister war William Lyon MacKenzie. ein hervorragender Journalist und Politiker in Ontario. Er war es auch, welcher viele Amerikaner in dev Nähe der Grenze veranlaßte, mit den Insurgenten gemeinsameSache zu machen. Gegen Ende 1837 besuchte MacKen. zie alle wichtigeren Städte und 'Ortschaften auf der amerikanischen Seite, von Detroit ostwärts bis nach Burlington, Vt., und gründete allenthalben Zweige einer Gesellschaft, welche stch den 5!amen DU Reubens" beilegten, deren Mitglieder sich verpflichten mußten, den Canadiern aus alle Weise zur Abschüttelung des britischen Joches- behilflich zu sein.' Die Organisation hatte einen besonderen militärischen Zweigverband, zu dessen Hauptpersonen ein General Schultz van Schultz im Staat New Fort gehörte. Es dauerte nicht lange, bis die Kunde von dieser Bewegung auch nach un serer Bundeshauptstadt drang. Der Präsident entschloß sich, die strengste Neutralität gegenüber den canadischen Wirren zu wahren und unterstützt v,m Congreß. erließ er zwei Ordres, die jegliche Einmischung in die canadischen Angelegenheiten verboten und erklärten, daß jede Person, welche die Wasfen gegen die' britischen Behörden in den Provinzen ergreife, . jeden Schutz seitens der Regierung der Vev. Staaten verwirkt habe. Dies hielt die canadischen Insurgenten nicht ab, im Spätherbst 1838 einen Aufruf an ihre amerikanischen Verbündeten- um thatkräftigen Beistand zu erlassen, worauf vie Reubens" ihre Leute beorderten, sich am 7. November an vevschiedenen geeigneten Punkten unfern der Grenze zu versammeln. Doch hatten jene Proklamationen des Präsidenten einschüchternd g:nug gewirkt, daß sich nur etwa der fünfte Theil der erwarteten Zahl einfand. Am 10. November, erhielten 600 Mann, welche sich in Ogdensburg versammelt hatten, die .Weisung, den St. Lawrencefluß zu überschreiten, um einen mitternächtigen Angriff auf das Städtchen Prescott zu machen.' Doch kamen nur 200 thatsächlich hinüber. Diese wurden entdeckt, sobald sie landeten. und ein Kanonen - Alarm brachte die Loyalisten zur Stelle. Als General van Schultz sah, daß sein

Versuch, das Städtchen zu überraschen " . f." Jl . V '. . 3 zammerncy cciungiuai ivaz, unu ci es mit einer überlegenen Streitmacht zu thun hatte,' wandte er sich nach Windmill Point, mehrere Meilen stromabwarts. wo er in einer alten Windmühle und mehreren zugehörigen Steinhäusern Posto faßte und auf das Eintreffen der versprochenen canadischen Verstärkungen wartete. Doch diese blieben auö (infolge von Uneinigkeiten unter den canadischen Insurgenten selbst), und am 12. November wurden die Annexionisten von einer britischen Uebermacht angegriffen. Die Amerikaner, leisteten verzweifelten Widerstand; ' indeß ging ihnen bald der Schießbedarf aus. Lieutenant Meredith übernahm das hochgefährliche Wagniß.Fber den Fluß zu schwimmen und die amerikanischen Freunde zu alarmiren. Er gelangte auch, unverletzt von den britischen Kugeln, hinüber aber dort fiel er amerikanischen Bundestruppen in die Hände, welche mittlerweile zur Wahrung der Neutralität aufgeboten worden waren. Da von keiner Seite Hilfe kam, so ergaben sich endlich die amerikanischen Annezionisten. Ein kleiner , Theil, darunter der General selbst, schlug sich zwar durch, wurde aber bald darauf gefangen genommen. Ungefähr 60 der Eindringlinge 'wurden begnadigt, die anderen aber wurden in Ketten auf dem britischen Kriegsschiffe Busfaloauf 25 Jahre nach Australien in Strafhaft geschickt; nur wenige überlebten diesen Termin. So endete diec? denkwürdige Putsch. Zu internationalen Verwickelungen" führte er nicht. Zwei Klosterschwlndlerinnen. t Vor der Strafkammer des Landgerichts Aschaffenburg kam unter außerordentlichem Andränge des Publikums, ein Fall zur Verhandlung, der einen ganzen Tag in Anspruch nahm. Angeklagt waren die Wittwe Rebekka Lamm und deren Tochter, die verheirathete MarianneWallach, beide Handlerinnen aus Herzogenbusch (Holland) wegen fünf Verbrechen des Betrugs und zweier Vergehen des Versuchs zum Betrug. Die - Angeklagten betreiben emen Haustrhand! in Leinwand und haben ihr Gewerbe außer in Deutschland auch schon in Spanien. Frankreich, Amerika u. s. w. ausgeübt Der Hausirhandel wird im großen betrieben, ganze Wagen mit Leinenwaaren werden umgesetzt. In der Zeit vor ihrer Verhaftung, die in Berlin erfolgte. hatten sie sich die Nonnenklöster als Hauptabsatzquellen ausersehen. Hierbei wurde eine eigrre Einführungsart b:o!2!.' We Tc!:r. eine schöne

Erscheinung mit gewinnenden Formen, diente alö Lockvogel. Mit den ErsZ rungen des deinen Klosters führte man sich beim andern ein. Vom Geschäftwurde zuerst nicht gesprochen; die katholische Religion war, obgleich die Frauen Jüdinnen sind, der erste Gegenstand der Unterredung. Die Tochter hat die Absicht, den Schleier zu nehmen, nachdem fast die ganze Ver. wandtschaft sich dem Dienste der Kirche gewidmet hat. Zwei Brüder sind sogar Jesuiten. Ein Bruder der Mutter wäre sogar beinahe Cardinal ge. worden, wenn er nicht rechtzeitig gestorben wäre. Der Erzbischof von Orleans ist derPathe des Fräuleins". Ein Vermögen von 100.000 Mark, das sie bei ihrer Volljährigkeit erhält. Juwelen u. s. w., bringt sie dem Kloster als Mitgift. Nach und nach kommt dann Leinwand in's Gespräch, die auf der Berliner Ausstellung war. und nun, um den Zoll zu ersparen und sie den Judenhänden- zu entreißen, an Klöster spottbillig verkauft werden soll. Dank dem wahrhaftigen Eindruck, den die Erzählungen der beiden Frauen, welche noch durch die Thränen der schönen Augen der Jüngern an Eindruck gewinnen, wird auch die Waare angebracht, die natürlich nicht den Werth hat, wie er berechnet wird. Es gelang so bei den'Cisterzienserin. nen in Lichtenthal für 3500 Mark, bei den Nonnen zum Heiligen Grabes bei Baden-Baden für 2220 Mark, bei den Salesianerinnen in Moselweiß für 7140 Mark, bei den Englischen Fr'äulein in Aschasfenburg für 6495 Mark und bei denen in Fulda für 5483 Mark abzusetzen. In Arenberg, Speyer und Würzburg kam kein Geschüft zu Stande. . Beim Abschluß wurde noch betont, daß daö Geld ja bei Eintritt. deS Fräuleins" in daS Kloster erst zu bezahlen sei. Als Auöweis" für den Vormund wurden Blanco . Accepte gegeben, die aber natürlich sofort ausgefüllt und weitergegeben wurden. Den Klosterfrauen wurde schon bei näherer Prüfung der Waare klar, daß sie getäuscht waren und daß auch die schönen Erzählungen nur Lügen sein konnten. Dem Aschaf. fenburger Kloster, das die Angelegenheit der Staatsanwaltschaft übergab, ist es zu - danken, daß den beiden Schwindlerinnen, die weiß Gott wie viele Klöster heimgesucht' haben, ohne daß eS an die Ofeffentlichkeit kam, das Handwerk gelegt wurde. Frau Lamm will von dem Roman der Klo. stergeherei gar nichts wissen, während ihre Tochter zugibt, diese Vorspiegelungen gemacht zu Haben, um ein Geschäst zu machen. S habe jedoch nicht gewußt, daß ihre Waare so schlecht sei. Die Vernehmung der Oberinnen . der genannten Klöster gestalteten sich für die Zuhörer etwas eintönig Die vei. den Frauenzimmer haben bei allen Klöstern dasselbe Manöver, wenn auch in den Einzelheiten abweichend, der-

sucht, infolgedessen deckten sich auch die Zeugenaussagen in :der Hauptsache! Die .Sachverständigen erklärten einstimmig, daß die Waaren von sehr geringer Qualität und die Preise zu hoch seien. Sie berechneten den Verkaufswerth der Waare auf 1.20 Mark und 2 Mark die Meter. " Verkaust - wurde sie mit 2.90 Mark und 4.50 Mark. Der Vertreter der Anklage . betonte namentlich als - sehr erschwerend für die Angeklagten die Verleugnung ihres Glaubens und die niedrige Gesinnung, die sich dadurch zeigte, daß grade von der Welt fern stehende Ordensfrauen als 'Orfer erkoren wurden. Er verlangte für die Mutter Lamm als Triebfeder des ganzen gemeingesahrlichen Treibens eine höhere Strafe, welche mit sechs Jahren Gefängniß auszusprechen sei. Für die Frau Wallach beantragte er vier Jahre, sür beide einen Ehrverlust von fünf Jahren und für jeden einzelnen Fall noch Geldstrafen in verschiedener Höhe. Das Urtheil lautete für beide Angeklagte auf je 2 Jahre 6 Monat Gefängniß, außerdem noch auf eine Geldstrafe von 2300 Mark. Musselinzuwaschen. Man weicht ihn in Wasser ein, dann bestreicht man ihn dem Faden nach mit peißer Seise, drückt den Stoff aus, befeuchtet ihn und bestreicht ihn mehrmals. Dann spült man ihn, läßt ihn halb trocknen und plättet ihn auf der Rückseite. Repariren von Gummi.' schuhen. Entsteht in einem Gum mischuh durch irgend eine Veranlast ' suna., zum Beispiel einen scharfen Stem, ein Einschnitt oder größeres Loch, so nehme man ein nicht zu , dickeö Stückchen Kautschuk, schräge dessen Ränder durch ein scharfes und naß gemachtes Messer ab, betupfe dann so. wohl die durchlöcherte Stelle, als auch das zugeschnittene Kautschukstückchen mit Terpentinöl, . lege die betupften Stellen aufeinander und. setze sie dann 24 Stunden lang einem mäßig starten Drucke auS, wodurch ! die Vereinigung des Risseö erfolgt.' Die' so auSgebesser. ten Stellen sind ebenso wasserdicht wie die unversehrten. .Die zu vereinigen, den Flächen müssen vor dem Betupfen mit Terpentinöl . ganz trocken gemacht und von allem Staube befreit werden.' PfeSummevon $4000 ha i Mary I. Bradford in Boston, Mass., ihrem Papagei Hintersassen, Das Geld ist seft angelegt mrt der Bestimmung, daß die Zinsen ausschließlich zum Un. terhalt des Vogels Verwendung finden sollen. ' Zu einer zweijährigen Zuchthausstrafe wurde in CarroUton,' PickenS County, M,, tw 'weiße5 Mädchen NamenS Lona BainS verur,theilt, weil sie emen Neger gehetrathet hatte. Lona brannte mit dem Neer Vndy Beard im verflossenen Märe ren bei. Reform ansäßigen Eltern durch. DaS AuLreißerpaar wurde bei Kennedy in Lamar County - erwischt, wo der Neger getodtet wurde, während man Lona in das Elternhaus zurück, brachte.' Die Groß Geschworenen er, hoben ceaen sie eine Anklage und ihrt Oerurthnlung'wurde dieser Tai t-Z ptiJmm .

Dca Jslsn.

Ungewöhnlich hohe Preise erzielte der Farmer E. M. Metzger rn Fairfield, Ja., für die von ihm gezoge nen Schweine. Ein Ferkel brachte $683 und fünf junge Schweine, die im verflossenen Februar geworfen waren, wurden mit $1150 bezahlt. Für 41 Ferkel löste Metzger im Ganzen $3900.N ach einer Trennung von über 18 Jahren hat Silas Gray von Greensburg, Pa., seinen Sohn gefunden, während W. H. Grant, ein Bremser, zum ersten Male seinen richtigen Namen und seink Abkunft kennen lernte. Vor vielen Jahrn wurde Si las Gray wegen der Ermordung von Frau McCready verhaftet, und als ver Knabe vier Jahre alt war, starb seine Mutter. Eine Familie in Jndiana County nahm ihn zu sich, sorgte für ihn und gab ihm den Namen W. H. Grant. Der junge Mann wußte bis jetzt niemals feinen wahren Namen. Nach seiner Entlassung aus dem Zuchthause stellte Silas Gray Nachforschungen nach seinem Sohne an, vie endlich von Erfolg gekrönt waren, und Water und Sohn wurden nach lang'.r Trennung wieder vereint. ' Die Station Ridgewood der Wilmington & Northern Eisenbahn war der Schauplatz eines merkwürdigen Unfalles, der glücklicherweise ohne ernste Folgen blieb. Von einem starken Sturme wurde Nachts der alte und wurmstichige Kasten . von Stationsgebäude umgeworfcn und fiel derselbe gerade auf die Geleise. Ein gewisser Joseph Griffiths, welcher Augenzeuge des Unfalls war, versuchte dem in wenigen Minuten fälligen Zuge ein Haltesignal zu geben, doch gelang ihm dies nicht, da er keine Laterne hatte und der Locomotivführer feine Warnungsrufe nicht hörte. Mit Volldampf brauste der Zug in die auf den Schienen liege- Baracke, so daß die Holzsplitter naL, allen Seiten flogen. Die Entgleisungsg:fahr war groß, doch blieb der Zug auf den Schienen, und nur die Locomotive wurde unbedeutend beschädigt. EinBall, derdieserTage in Huntington, W. Va., stattfand, wurde durch ein ungewöhnliches Jntermezzo unterbrochen. Lustig ertönten die Klänge eines flotten Walzers und die Paare flogen nur so durch den Saal, als sich eine lange schwarz: Gestatt plötzlich durch die Menge Bahn brach und nach der Mitte des Saales zusteuerte. Der Eindringling war der Evangelist Rev. James H. Rigg von Cenedo. der soeben vom Gosdienste kam und dem Teufelswerk ein Ende ; bereiten wollte. Der geistliche Herr ließ ) sich mitten auf dem sündigen Tanzboden aus die Kniee nieder und srng an inbrünstig zu beten. Man ließ d-n sonderbaren Schwärmer ruhig gewähren, aber sein 15 Minuten langes Gebei hatte auf die Ballgäste keinen Effekt. ' Kaum hatte Rev. Rigg stch entfernt, als die Schalmeien von Neuem ertönten und Alles ich im fröhlichen Reigen drehte. EineHochzeit, bei welcher ein vom Fukon Flusse zurückgekehrter Jüngling, eine rosige Maid aus Seattle und ein oder zwei Dutzend ängste licher Verwandter die Hauptrollen spielten,, fand in Seattle statt. Vor einem Jahre begab lich John Allen von Pittsburg mit seinen beiden Brüdern nach dem Zlukon Lande. Sie sicherten sich Claims und hatten ziemliches GKick. Vor zwei Monaten trafen zwei der Brüder mit den Verdiensten der Saison, welche sich auf un. gefähr $18.000 beliefen den Heimwez an.' Auf ihrer Reise trafen sie mit Max Wifenfield von Seattk zusammen, welcher John Allen ersuchte, an seine in Seattle wohnende Familie einen Brief mitzunehmen. Allen lieferte den Brief ab und verliebte sich in Wisenfield's Tochter. Eine Verlo. bung fand statt. Ihre Verwandten protestirten jedoch dagegen und während sie einen Kriegsrath abhielten, wurde das junge Paar getraut. 'Die Shoddy - Aristokratie unseres gesegneten Landes scheint außer von, anderen Uebeln auch vom Antisemitismus angekränkelt zu sein. An der 72. Straße und dem.Bculevard in NewYork befindet sich ein vor. nehmes Institut für Höhe Tochter", das von einem . Fräulein Helen C. Graham geleitet wird. Bei dieser Dame nun erschien, jüngst der reiche Matter Abram E. Bamberger, um seine Tochter in das Institut aufnehmen zu lassen, allein Fräulein Graham erklärte ohne alle Umschweife, daß davon untev keinen Umständen die Rede sein könnte, da die Eltern der ihr anvertrauten jungen Damen mit Juden nichts zu thun haben wollten. Es thut mir leid, Ihre Tochter zurückweisen zu müssen," sagte Fvl. Graham unter Anderem, allein ich muß es aus Geschäftsrücksichten thun." Der Judensresser Ahlwardt scheint während seines kurzen Aufenthalts in NewFork Schule gemacht zu haben. Dp aiusi Einen eigenthümlichen Ehrgeiz besaß die Wittwe und Hausbe-' sltzerin Dulion in Choisy - le - Roi. Hatte sie ihr Leben ganz bescheiden und zurückgezogen verbrach, so wollte sie wenigstens nach ihrem Tode Aufsehen erregen. Als man vor einigen Tagen shrTestamtnt öffnete, fand man, daß sie ' ihr ' hübs ches : Vermögen ihrem Hauptmiether vermacht hatte unter dtt Bedingung, daß er ihr ein Leichenbegängniß erster Klasse mit sechsspännigem. Wagen ausrichten lasse. Allen übrigen Miethörn sollte ein Z'mstermin lassen werden, wenn sie dem Sarge folgen würden. Und endlich hatte sie sämmtlichen ' WohlthatigkeitS-, MilitärTurn-, Gesangvereinen u. s. w. des Ortes namhafte Summen geschenkt, damit sie alle Abordnungen zu der Feier schicken sollten. Ihr sehnlichster Wunsch ist erfüllt wsrden, denn d:m Leichenwagen sollen in der Thaj cn die . sechstausend Z??rscn:n c?W S 1:5. ' " ' -

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A journeman barber in Cinrinnid. a faroritc with bis patroos, ujs oT

WWM TaiMes ''-.-,. " I waot to aaj that for eight months I hare talcen three a day, and bave not been to see a doctor once since I commenced to take them. Before I would have to have a big tube pat dovrn my throat and hart my stomach flushed (I believe that is what they call it) three times every weck by a doctor that charged me 50 cents for erery time. Of Course, that gare me relief, but the trouble always carae back again, and I can teil you it was no fua to be pumped out aboat erery two days. The doctor said I bad catarrh of the stomach. Whaterer it was, it don't bother me now. For four years I was troubled, so that I osed to lose aboat three days out of erery month." When thjs barber obserres that a customer bis a feterish breath, he occasionally presents bim with aTabule, and If takea it removesthe difScolty orthwith.

Die Sekte der Nazarener gewinnt immer mehr AnHanger im ungarischen Tieflande. Erst bei der jeht vorgenommenen Rekruten " EinHebung mußten zahlreiche Rekruten, die sich mit Berufung auf ihre Religion hartnäckig weigerten. Waffen anzunehmen, vor das Kegsgericht gestellt werden. Die Sekte ist in Ungarn eigentlich sehr jung. Zwei HandWerksburschen brachten den neuen Glauben vor etwa 60 Jahren aus Zürich nach Budapest, wo erst im Jahre 1840 der erste Gottesdienst gehalten wurde. Die Anhänger dieses Glaubens sind große Fanatiker und machen den Behörden viel zu schaffen. Dieser Tage sprach eine Deputation der Sekte beim greisen Dichter Jokai. als dem Präsidenten des ungarländischen Friedensvereins, vor, um seinen Schutz gegen die Behörden anzurufen. Jokai erklärte der Deputation, daß dort, wo ihr Glaubensbekenntniß mit den Staatsgesetzen und mit den Staatsbürgerpflichten collidirt, ersteres zu- , rücktreten müsse. l Seit einiger Zeit war der reiche Bauer Stojan Cabrilo aus Zalom in Bosnien spurlos verschwunden. Die Nachforschungen ergaben, daß Cabrilo ein Opfer feines Aberalaubenö worden sein dürfte. Er hatte sich fchon lange gekränkt, daß seine Ehe kinderlos sei und deshalb leicht den Worten eines Nachbarn, Naj menö Marko BoskovicS, Glauben ge schenkt, der ihm rieth. er solle in einem Wasser, in dem sich Dukaten befänden, baden, dann werde seine Frau sicher ein rnd bekommen. Cabrilo nahm thatsächlich am Tage semeö Berschwln dens hundert Stück Dukaten zu sich und entfernte sich mit ihnen. Es tauchte nun sofort der Verdacht auf. daß Boskovlcs dem leichtgläubigen Bauern nur deshalb rieth, Dukaten mit sich zu nehmen, um sich dann derselben zu bemächtigen. Da Cabrilo nicht mehr zurückkehrte, wurde angenommen, daß er nicht nur seine Dukaten, sondern auch sein Leben verlören habe. , Diese Annahme hat nun ihre Bestätigung erhalten, denn Gendarmen haben im Walde Deoelalzut aus bei Crvani Planina'den Leichnam Cabrilo's gefunden. Derselbe wies, deutliche Spuren eines gewaltsamen Todes auf und es kann kem Zweifel mehr bestehen, daß Cabrilo ermordet worden sei. Boskovus befindet sich in Haft, leugnet aber hartnäckig iebc Schuld. ' Ein eigenartiges Er. zeugniß der Berliner Drechslerkunst pflegt Kaiser Wilhelm II. auf feinm mannigfaltigen Jagdausflügen alö Tabakspfeife zu benutzen. Das Rohr dieser Pfeife besteht aus Weichselrohr, daö Mundstück aus Horn 'der Kopf gus echtem Meerschaum mit einem Üeberzug aus Korbgeflecht. In der Mit, te des Kopfes befindet sich als Ziekrath ein auf Zweigen sitzender, balzenber Auerhabn. ' Der Körper ' dieses ksuerhahns ist aus Silbev 'gefertigt, während ftppf und Flügel auö geschliffenen Auerhghnsteinen hestehen. In dem Magen der Auerhähne befinden sich öfter Kieselsteine, die, durch die Magensäure ' einen besonderen ' Schlifs erhsltkN, Diese Auerhahnsteine sind für die Pfeife künstlttiH verwerthet. Der Abguß dev Pfeife ist us Hyrn pnd mit einem ,aus ,Auerhahnsteinen eebildettn W. verziert. ' Der Kaiser benutzt ple Pfeife besonder? gern, da f.: in cn sewen levorzMen Jagdsport erinnert und die verwendeten (7t:w? v?n Thiere herriihnn,- tlt er Ml tilezt h-t. ' .

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