Indiana Tribüne, Volume 21, Number 77, Indianapolis, Marion County, 4 December 1897 — Page 1

rl W o t- tä r o A A sVs r y k l IV vv iy w v k w x iy y o Offtee : No. 18 Qüd Olatsna Otrahe. Telephon 1171. Indianapolis. Indiano, Samstag, den 4. Dezember 1897 Jahrgang 31. 92077

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lEleclio Molicc. Notice is hereby elven that an

election of three trustees of the Suedseite Schwabenvercn will be held on Saturdav, Dec nth at 8 o clock P. M , at the usual place of meeting. Joseph Eitel, Pres. Herm Hknningsr, Sec'y Iw 'PnwnFM. ii I ß m an iu i ii Ull Nortrns - (üTahluöI eis, iss7-i . Nc.nradNieS.t tiaia. D v dtt Gotz Dr. tütn Narg r VK, ip RadP-dort br,,Nir ich d Oppel. Saisc?arten 60c Smzewer Vorirag : Ein tritt 25c a Person. oauiag, den 12 Dezember 1897, .itndl s Uir. Im Vn'amm'unz'.o'l d'S Turnvereins. vr,, , Hrr ttonrad NieS St. Ult. 1L sere Zett im Spiegel i Dichtung." Ebenso nothwendig . wie Winterkleider find SlfUttif vfrsiitTiP C7 llllX. I V4J l 1 V Di. nrLKte Ausübt f.nden Sie bei äv vr llö. bh&tlC M,v.5,on 'ra?e. r -9 0. VV- a m I WUQer stauen vo ouc aurvav. . Gamaschen für mder und men ?sc vis I $U3. Sau-- sch'h - von K0c aufSrt'. ß imrnif Auv toen 2S auftoärtS. ??eine kalblederne Männerscdude von ll.TO 1-- -' i- I aufwärt?. Ueberichuhe von 40c aufwärts. 7 : Oigarren sind die besten im Markt. Stets bemüht nur daS Beste meinen Kunden in Cigarren, Tabak und Rau cherartikeln zu offeriren, bittet für die Feiertage um gezeigten Zuspruch Schiller Stornier, 110 Ost Washington Strasse, Jnorana ruu Gebäude. I xeoro;e JüLerraaaii! I wrm l SPk zA?z '.i.'V .- J . jrv Vf? I-.!J. I II - ''-t &M f-T-Lü im X. ... jljl LNeNvett0e?K . in . & o ot r v r t n i ,r; '"" LUlls: 120, 12?, 124, 12, 128 0 P' ?!,Son 01 1 Offen Taa und NaSt 5000 Goldfische ,a 4 f2r2Zauf,är. 200 impompte Vrn,qrl 1.7i st tQ. HJ(5t5tl ein i5c per Stück aufnltll. kSzel all Cctcn 9Ubtl Hub Vfuaiia von cb:t9Tlsl. Vit) M.M M Nr antnVf fiaillammi u Xutfn. tjj,fiiutt. Zch fntt , allem da d.i " ,rraus , luiai ' i, nl. zischt, ttsig, sur Lttynacht. C7. t Klepper, R, Rumn 433 Vkassachusitt ,u, ,isch rt d ,dtai ,tra. Vlumenftander ausVrath. M&fi sCcl m UMZ KA -fe'fcär

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l. 193 Ost WaMnztsn Str. QieOfsice von Vi.ll.PIZM . und Dr. i IXU befindet sich in No. 4 Ost Ohw Straße tT Telephon TiO. V27 die b

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Editorielles-

Ueber die Beziehungen zwischen itn LZdern dieSseit und jenseit der Leu da. d. h. zwischen Oere,ch undf Ungarn schreibt die granlsurter tf tung" : Das dualistische System, auf dem daö haröburgische Ne ch seit dreißig Jahren ruhte, ist schwer erschüttert. Beim Ausgleich deß ZahreS 1S7 leitete der Grundgedanke, daß die burgische Monarchie ein DoppelSaat sein sollte, dessen beide Halsten zwar gewisse Angelegenheiten, die D'plomatie und tat Heer gemeinsam haben. im Uebrigen aber vollständig selbstständig sein sollten. Mlt einer so peinlichen Sorgfalt hat man den Grundgedanken durchgeführt, daß die GesammtmonarchZe nicht einmal eine eislene politische Vertretung, einen gesetzgebenden Körper hat. Die Delegationen finh nur Ausschüsse der beiden Reichsparlamente und ihre Wirkfamkeit beruht nur auf Gesetzen, die nach ihrem Wesen, Gesetze Oestreichs und Gesetze Ungarn? sind. Daö AuSgleichSmerk bat nur auS dem Grunde in beiden Relchehälften gesetzliche Giltigkeit, weil S hier als öftreichilche nd dmt alö ungarisches Gesetz verkündet wurde. Die Ungarn fanden so ihre Internen um so besser gewahrt, I dünn ste trugen zu den gemeinsamen Aggbk nur ZV Pr,kt bei. wih, fc O.,.; 7n röirnl Ke.aKlie " ;r Der DualiSmuS gewährt den Ungar vollkommene Sicherheit nach Außen. ttntn beöeUkenöen lrNu QUr CtCl)0' . . m, r .. litif des GesamnttstiaieS und völlige Unabhängigkeit im Innern Die Vortheile, die Ungarn auö diesem System ,i,ht. find so bedeutend, daß an ire Personal'Union der beiden Staaten kaum mehr zu denken ist. Die liberale Vartei fühlt fiö bei dem ZaKand ganz whs, der den Ungärn die anderen Nationalitäten deö Reichs ausliefert, eS ihnen gestattet, nur eine Dreißig Prozent Armee zu bezahlen, sich aber durch eine Hundert Prozent Armee Schutz und Machlftellung verbürgen zu lassen. Gin ganz selbstständlgeö Ungarn kostet jedenfalls viel mehr, als man jetzt aufwendet und wurde keinenfalls die Sicherheit bieten, die Unaarn i'dr aeniebt. Die Schövter dei AuSaleiSeS. Deak v m v r un,r b us für di. 4tfiUi Kl fi n fe fcaKtf n nam " Wtftt, Vlfc V 1 1 Uf liUVVIVHMlil harten, einen Lohn für die andere Hälfte auS und dieser bestand in der Äestlmmung, daß Oefterreiich ebenso verfassungkmäßZa regiert werben müsse, wie Ungarn. Die Ungarn derpst chteten fich ciSleithanische Maßre v """,v v"?"I mir h nrtn nll nfehii4 unK fcin dend anzuerkennen, wenn sie auf der. sal uagSmalflgem Wege zu Stande ge ' kommen ft.d. ES lag in dem eigenen Zter.sse der Ungarn, dem Wiederauf. leben deS Absolutismus in Wien einen Riegel vorzuschieben " Wir füget dem, waS die Frankfurter Zeitung" sagt, noch bei, daß Ungarn aber auch in seiner ?erbin dang mit Oesterreich noch einen wti teren Bortheil sucht. ES ist allein zu Ima, oem Clruune oes Slaven- . . m . . . . . thumö zu widersteh? und eS muß befürchten, daß eS, wenn eS allein stünde, aur die Dauer seine Selbständigkeit nicht bewahren könnte. Oesterreich aber würde ohne Ungarn in der That aushören eine Großmacht zu sein Diese Umstände find eS wohl, welche zusammengenommen, die österreichische Regierung daran hindern, d:e ganze V rfossung über den Hausen zu wer fen und absolutistisch zu regieren. Vrahlllttchrichlek. Inland. WetterberiS'. Kälteres, wolkiges Welter, möglicherweife Regenschauer oder Schnee lyei'weiie wollige? seller onnrag. Höchste Temperatur innerhalb der letz ten U Stunden 40 Grad, niedrigste 11 Grad. , Dem Tode nahe. Ea n t on, O , Z. Dez. Die Mut ter deS Präsidenten ist vollständig be wußtloS und kann jeden Augenblick sterben. Da der Präsident doch nich,S für sie thun ks-u und er am Zlcziz

bei der Eröffnung deö CongrrsskS un bedrnat anwesend sein muß, ist er nach 0

Washington zurückgereist. Ausland. Unters üchunggegenCriSpi. Da italienische Parla. ment setzt dazu eine Commission ein. Paj thetische Rede deö E x-' Premier. Er erinnert an seine Verdienste ü m Italien und sagt, er scheue daS Licht nicht. Bei einer Audienz soll er dem König Humbert unverblümt gedroht haben. Rom, 3. De'. Die DeputirtenKammer hat eine Commission von fünf Mitgliedern einges'tzl. welche die Anschuldigungen unt,rsuchen soll, welche gegen den früheren Premierminister Crikpi erhoben worden sind und diesen bezichtigen, mit dem Skandil der Bank von Nropel in Verblndung gestanden und OrdenSschacker betrieben zu haben Dieser Schritt erfolgte, weil der KassationkgerichtSdof eö abgelehnt hat. sich mit der Ange'egendert zu deschäsngen, ba ihm die Ju risdiktion übrr Handlungen, d e Minister im Amte begehen, fehle md dem Parlament zustehe Die Commission wurde eingesetzt. nachdem Signor Criöpi eine eindrucksvolle Rede gehalten und erklärt hatte. er wünsche eine möglichst eingehende Untersuchung und scheue das Siebt einer olchen nicht. Ich bin daö Oper von Berläumdern", sagte er, und hätte meine Verläumder gerichtlich belangt. wenn sie ihre Schmähungen wo ander?, als in der Kammer erhoben hätten. Crikpi wurde als Minister. Prüft. dent durch den Bankerott einer Anzahl großer Bankinstitute gestürzt.'bei denen rieftge Betrügereien zu Tzge kamen. Bei der gerichtlichen Untersuchung wurde entdeckt, daß Signora Cnftpi. die Gattin des Es Premier aus einer Bank allein etwa $2,000,000 gezogn halte und man bebaupket, daß Crikpi. der selbst nicht reich ist, von ten großen 'uSgaben seiner Gattin hätte schließen können, daß sie daS G ld dazu cus einer besonderen Quelle haben müsse. AIS die Angelegenheit im vorigen Frühjahr die Gerichte beschäftigte, er litte ein Freund ?.?'Spr', daß dieser vor der Wahl in 1895 von dr Bank von Neapel 400 000 Lire geborgt dabe und zu Wahlmkkken, die auS dem Geheimsond zurückbezahlt werden sollten AIS die Bank fallirte, war nur etwa de Hälfte der Summe zuruckdezahlt. Crikpi babe dem Köiig Humdert seine Noth geklagt und dieser habe zur Be zailung der Schuld 120,000 Lire und Baron Blanco den Rest geliefert. Als die Anschulvig'rnzen aus's Neue auf's Tapet kamen, eilte Signor lins pi, wie der betreffende Freund erklärt, von Neapel nachMom. verlangte eine Audienz beim König, zeigte die Quitung für die Bezahlung der vollen Summe vor und forderte, loh der Campazne der Ungerechtigkeit" ein Ende gemacht werde. Der z-Premier erklärte, wenn seinen Verfolgern nickt Schweigen geboten würde, würde er fich selbst vertheidigen und fügte hinzu: ?n einem solchen Falle, Sue, wurden Zwei in'S Ex.il gehen ich als armer Mann und Sie mit Ihren M'llionen." Die socialistische Presse ft die kühne Sprache als eine Drohung mit 'ru r : Enthüllung auf. König vumverr ,ou nämlich einen Wink bekomm? und seine Depofit.n kurz vor dem Zusammenbruch der Bank von Neapel zurück gezogen haben. ' 's n AuS Bömen und Oesterreich. Prag, 3. Dez. . Die städtischen Behörden, die . böhmischen Nationalund Sudenten-Gesellschaften, und die! - . . - i Aroetter-Beretne traten heute zusam-m-n unh -mannten aus Ankr-ckt-rkal. o 1 ' - - - tung der Ordnung ein Komite. Dann wurde der Statthalter, davon benochriötigt und gebeten, die Truppen zurückzuziehen, er weigerte fich aber, indem er erklärte, er sei für AusrechtHaltung der Ordnung verantwortlich di ersuchte die Deputation, beim Komlte dahin zu wirken, seinen Einfluß zur Verhinderung weiterer Ruhestö!naen ,u v-.a-nden rungen zu verwenden. Die Stadt war während der Nacht rubig i 3a Pilsen r-urden geperu Abend die

, Truppen herausbeordert, um einen aufrüdrertschen -Hausen von mehreren . : -

tausend Personen zu zerstreuen. Viele u ? ' der Aufrührer wurden verwundet, an dere verkästet. In ftolgc eineS Versuches, die böh. mischen Schulen in Badenlob zu zerstören, wurde militärische Hilfe er. beten. In Veraum &urden gestern Abend die Fenster der von Deutsche bewohnten Häuser eingeschlagen, und d-c Truppen b sifcten später d t St oßen. Wien, 3. Dez. Herr Kramarfb. der Bizeprasisent deS ReichSratheS, erklart, daß weder er noch Dr. von Abrahamovic, der Präsident, Angefichtö einer Pöbel-Demonstration refigniren werde. Er betrachtet eS indessen für unmöglich, den Ausgleich mit Ungarn durch den Reichsrath zu bringen, und meint, daS bestehende Adksmmen mit Ungarn müsse dmä kaiserlichen Erlaß ohne Zustimmung des ReichsratheS verlängert werden. . DaS hiebe unbestimmte Vertagung der Körperschaft und Herrschast deS AbjolutiSmuS. - Soldaten nach E h i n a: A u k dembairischenLandta g. Berlin, Z.Dez Die Marine. Vttwaltung bat den Befehl nach K'el gesandt, 200 Artilleristen mit Feld. gesckütz-n und 1000 Marmefoldaten nach iShlna zu senden. München, 3. Dez. Zm Laufe eines DikpuiS zwischen dem Centrums. Mitglied. Herrn Heim, und dem Lideralel., Herrn Casselmann, in der Ab geordnetenkammer war der Präsident g?r.S:higt, Herrn Casselmann zwei Mal zur Ordnung zu. rufen. Herr Casselmann appellirte an daS HauS. das entschied, daS öerfahren des Bräfid'Nten sei nicht gerechtfertigt gewesen. OaS Centrum stimmte mit der Mlno. ntät Der Präsident reichte seine it fination ein, waS groß? Aufsehen erregte. Dergall Dreyfuö. Pari, 3 Dezbr. Emil Zola siigt : Ich bade überzeugende Beonse von der Unschuld deS Hauptmanns DrryfuS Er soll nicht in der Verbennung bleiben. Ich dabe seine Befreiung zu meiner eigenen Sache gemocht, u id werce derselben mein Lesen did nun. Die Erklärungen Ckerbazy' find verachtl'ch. Alle klagt ihn an Er verurteilte fich selbst durch daAddern seiner Handschrist nach ' Beröffentlichung deS BordereauS, der Vkntschrift, auf die hin Dreysuß ver urtheilt wurde." Pari,? Dez. General Pellieuz, der beauftragt war, die gegen den Grasen Esterhazy erhobenen Anklagen zu untersuchen, daß er der Verfasser de Briefes sei, der d e Verhaftung und Berurtdeilung teS Capitain Dreyfuö zur Folge hätte, wird beute Nachmittaa, dem General Sausfler, dem Mlli. tär. Gouverneur von Paris, Bericht erstatien. Die Entscheidung deS letzteren wird, wie man erwartet, morgen verkündet werden. allerlei. Unter den Z w ischendecköPassagieren des dieser Tage von Hoboken nach Hamburg abg'fahrenen Dampf:rS Andalusia- don . der .Hamburg Amenka - Linie" befand t . . ri i y,i sich eine ??tau mit acht Kindern. Sie ate nicht aerin8 AuTsehcn, als sie, I ,z. tnt mu .. mt. rnii den Kindern nach dem Dc5 kam; die beiden jüngsten Kmder halte sie in emem

Waschkorb, den sie auf dem Kopf truz. schaft - in Kairo. F?rnand Prevot. Mi t ein er Schußwunde wollte mit dem Orientenreß abreisen im Kopfe wurde in Carson, Nev.. der' und vertraute seinen Koffer einem Ge-Lundes-Districtsanwalt Chaö. JoneS väckträaer an. während er eine Zei todt gefunden. Zuerst glaubte man, - tung kaufte. - Als er nach kaum einer daß ein Selbstmord vorläge, aber da Minute zurückkam, war der Koff?r, keine Waffe bei der Leiche gefunden der mit wichtigen Dokumenten gefüllt wurde, so nahm man an. daß der -war. verschwunden. Der Geväckträger

! Mann ermordet worden wäre. Er wer . l r n? irjt. während einer sehr stürmischen Sitzt. rrt i. ! !-. eys.m-t.kCir ung ves unoeögericyls luri--., Walt gewesen Und hatte sich besond-rZ ... . m r- v . t . :r. vz ozx jcijoigung ver vcuiigcijc Münz-Beamten hervorgethan. . DeShalb wurde angenommen, daß er alS ein Opfer- seines AmtseiferS seine:, Tod gefunden hätte. Aber auch di:se Annahme erwies sich als irrig, denn ein 16 Jahre alter Junge NamenS JulianGuinan bekannte, den DistrictSanwalt erschossen zu haben, weil dieser seine Schwester verfübrt hatte. Ein .Geist" hat dem 11 Jahre alten Samuel Johnson in Phillipswieder zur Sprache eergnT brt fircn rftoIIte tn

Arzt an dem Jungen eine Operation fall trug sich in Lichtenthal bi Badenvornebmen. worüber dieser TiS Uxv.z Oad:?. ivz Dort pgren di Arbeiter

ßn entsetzte, Saß er jsljne, d:s er ganz erschöpft war. Später stellte sich zum , Tf W L o . . r

Schrecken der Anaehörigm heraus, daß C . T-l" t C- -..jr. oix itnaez oas &zzot ujio otc prcicye verloren hatte. Ersteres stellte sich wieder ein. nicht aber das Cprechvermögen. Neulich, an einem noch dunkein Morgen, begab sich der Junae in den Hof, rannte jedoch, auf's Höchste erschreckt und laut schreiend, gleich darauf wieder in's HauS zurück. Nachdem er sich beruhigt, konnte er wieder sprechen. Er erzählte, er habe im Hofe einen Geist" gesehen. Letzterer war ein Nosenstraikch, den man mit weißen Tüchern bebanot hatte, um ihn vor dem ffroste zu schützen. Daß die sogenannte Kotsin der Gechtigkeit in vielen Gegenden unseres Landes nichts weiter alZ eme feile Dirne ist. laßt sich nicht bestreiken und auf diesen Uebelstand ist die Mehrzahl der Lvnchgerichte zurückzuführen. Gar schlimm muß es in dieserVeziehung im Counth Rio Aribo in New Mexico sein, daS der Distriktsrichte? Laughlin in öffentlicher Siku"g als eine Brüt- und Pflegestätte für Mörder bezeichnete. In dem dortigen Gerichte wurdenD. Sandoval. P. Salazar und Epifamo Jaramillo unter der Anklage, einen gewissen Pablo Garcia ermordet zu haben, procefstrt, allein trotz der überwältigenden Schuldbeweise erklärte die Jury die Angeklagten für nicht schuldig. Dem Richter blieb darauf hin nichts übrig, als daS saubere Kleeblatt zu entlassen, doch las er den Geschworenen derbe die Leviten und saafe zum Schluß seiner Rede: . Meine Herren, ich finde es durchaus nutzlos m diesem County eine Anklage zu erheben, denn Mord . scheint hier zu den berechtigten Eigen-' thümlichkeiten zu gehören. Sie sind entlassen und können heimgehen." Eine sensationelle DiebeSgeschichte, in welcher die Wittwe deS Commodore John Rudd von der VundeSmarine verwickelt ist. wird auS New Brighton, Staten Island, berichitt Vor einiger Zeit wohnte Frau Nudd in diesem Orte bei der ??rau Jennie Cvoß Douglas und im verflossenen Oktober zog sie von dort nach New Dork. Als Frau Douglas neusich die Frau Rudd in einer TrolleyC euf Staten Island traft wurde sie von derselben gefragt, ob AlleS im Hause in Ordnung sei. Frau DoualaS fiel diese Frage auf und als sie zu Hause nachsah, entdeckte sie,daß Juwelen und Kleider fehlten. Sie deklagte sich bei der Polizei und Polizist Smith nahm die Frau in New Jork feP; bei ihrer Verhaftung trug sie einen gestohlenen Ring am Finger. Frau Rudd, deren Töchter an britische Marine Offiziere verheirathet sind, und die , sich in der vornehmen Gesellschaft bewegt, gestand den Diebstahl ein, doch brachte sie die windige Entschuldigung vor, sie könne sich die Motive ihrer That gar nicht erklären. Kleptomanie natürlich! Bittere Thränen Lier den Tod seiner geliebten Ratten vergießt der Einbrecher George Pytzel. der im Staatsgefängniß zu Trenton, N. I., 20 Jahre abzusitzen hat. Als er in daö alte Kirchengebäude deK. Gefängrnffeö zur Arbeit gesandt wurde, fand er dort sehr viele Ratten vor. Sehr bald aber hatte er dieselben gezähmt. Die Ratten kamen, wenn er auf einer Pfeife blies, zum Vorschein und kletterten auf sein Commando hinter ein ander durch seine Leinkleider empor, marschirten auf seinem ausgestreckten Arm entlang über seinen Kopf hinweg, dann wieder hinab und in ihre Löcher. Viele Besucher deS Gefängnisses waren häufig Augenzeugen dieser eigentbümlichen Vorstellung. DaS alte Kirchengeb'äude ist abgerissen und da der Oberaufseher 'im neuen Gebäude die Ratten nicht haben wollte, ordnete er, an, daß dieselben umgebracht würden. Vergeblich bat Pytzel darum, doch wenigstens seine Lieblingsratte Kitty. die ganz besonders gut abgerich. tet war, am Leben zu lassen, allein seine flehentliche Bitten fanden kein Cv:hör und auch Kitty wurde, der GarauS gemacht. 15 tnDiebstahldiplomatischer Schriftstücke ist unter geheim -.' rv.l.. .... c i. rn r. l i6hnTTn ItmNXnfe.n auk dem Variser ' Ostoafnhofe bcqaitgcn worden. Der Sekretär der fran?ostfchen Gesandt wußte keine Auskunft. darüber zu erIt .'s i . . V.!.f. ..t.!M.!Ct.ff theilen.- wie 'dieser 'geheimnißvolle m!.CIl.Cf ...lltl b..Ai lizvriaul veruoi wuiutn wul. ' 1 1 P 0 I j g C l C 0 IN IN j N iu vw vtiiittu.juya tete de.n Kassirer deS Wechselagenten Delahaye Fassender, einen schon alteren und ' verheirateten Mann, der nach seinem eigenen Geständniß seinem Principal über 7O0.(XX) Francs nach und nach entv?ndet hatte, um damit die bei Börsenspekulationen erlittenen Verluste zu decken. Bisher war es ihm x m;r u.r.nki..t.T? x gelungen, die Drevstahle durch falsche Buchungen zu verheimlichen.waS allerdmgS eme gewaltige Leistung genannt zu werden verdient.Ein schwerer Unglücks-

an dem Wege zu den Leisberger Steinbrüchen damit beschäftigt, eine Grundmauer zum Bau einer Stallung aufzuführen, als plötzlich oberhalb der Mauer am Berge eine Erdmasse in'S Rutschen kam und die drei Arbeiter verschüttete. Obgleich alsbald Leute herbeieilten und die Verschütteten zu befreien suchten, konnte man sie nur als Leichen zu Tage fördern. Die Verunglückten waren die Maurer Carl Huck, Dionys Herr und Josef Steiner. Bei Allen scheint der Tod, da die Leichen keine ek-ölichen äußeren Vevletzungen ausweisen, durch Ersticken eingetreten zu Alle drei waren Familienväte.'. Eine heitere Scene spielte sich ixrjiij auf dem Bahnhofe in Neurtev ad. l5inem Reisenden wurde tun sämmtlichen anwesenden Hotel Haasdienenl das von jedem vertreteue Hvlt-l zum Äbstewen angeboten. Als der Reifende erlrte, daß er nur in einem Hotrl nahe dem Bahnbof wohnen wolle, lagtn natürlich alle Hotels in der Nähe. Um dem Concurrenzstreit ein Ende zu machen, schlug ein schlauer Hausdiener von, den Reifenden rasch durch Streichhölzer auszuknobeln", d. h. der Reisende solle in dem Hotel absteigen, dessen Hausdiene? das längste Streichholz ziehen würde, womit sich Ersterer lachend einverstanden erklärte. Rasch war die erforderliche Anzahl StreichHölzer zurecht gemacht, und der Glück liche mit dem längsten Streichholz erhielt den Reisenden. Der ehemalige Direktor der Landes-Bildergallerie in Pest, Karl Pulsky, ist unter Anklage wegen Verbrechens der Amts - Veruntreuung gesetzt. Die Anklage führt auö, daß der Kultusminister Pulsky damit betraut habe, für das zu errichtende Museum der schönen Küüste im Auslande, namentlich in Italien, werthvolle Statuen und Bilder zü erwerben, Pulsly kann nun 1) über die letzte Rate der ihm zu jenem Zwecke Anfangs 1893 angewiesenen 204.000 Fl.. ferner über 4041 Fl.. keine Rechnung legen; 3) für die inr November 1895 stattgehabte Scarpasche Feilbietung von Kunstwer kcn in Mailand behob Pulsky 113.850 Fl., von denen der Betrag von 44.840 Fl., unverrechnet blieb; 3) bei derPrüfung der Landes - Bildergallerik und des Bestandes des zu errichtenden Museums für fchöne Künste zeigte sich, daß die von Karl Pulsky für daS Museum angeblich geiauftey mit je 4000 Lire eingestellten Kunstgegenständ fehlten; 4) die für das Weeniz'sche Bild Die holländische Familie" in die Rechnung vom Jahre 1895 eingestell--ten 3500 Lire wurden nicht auSgkgeben, da der Eigenthümer deS Bildes jetzt 1500 Lire fördert. Noch eine Reihe ähnlicher Veruntreuungen werden

Pulsky zur Last gelegt. mmm ii Salzsluß t?,tt oft auch bei kaltem W-tter, die innere Hand ergreifend und andere Köroerlheile Hood'S Sarfaparilla. der große Blutrerniger h itt Satzfiuß. Hood'S Pillen wirken Vorzug lich nach der Mahlzeit und turnen Slvfw'd SK5 McCullcugh & Reinhard, Ncchts-Allwalte Zimmer 303 305 Indiana Trust Geb&ude. 2eeufc0T '017. fi'rt Cleinfaarb cmsfli&It iUft liUsbrrt wuicfcin fubliftt. Günstige Anl.'ge V für (Srspa. nisse. U Turner Bau- und Spar-Verein bezahlt balbjährliche Dividende für Summen von Zl.00 aufwärts. Eine vorzügliche Gelegenheit ervorbene Gelder anzulegen. rofüiv keinen Verlust beim Austritt. Versammlung jeden Samstag Meud im Deutschen HauS. Nlhen r?unft'iu erhalt , i lbert (f. Metzger Vräftdt. 11 1 in Bohn. eikretär. (Sml H. L eber. 4tcitcr. KdsbchWIZM. i ii A. L. Lockridge, Eigenthümer. Jce Cream jeder Art. Telephon 1765. 12, 14 und 1 Cslft Str., ?eftkllfl ntxUn ynvuft Ach ll.htl d tadt biltkM. Tl)esSST GSei Astracier ok Titlet Ecke Market tno Hlnnsyldsuia Gti Tun Leiicrs, Cutit 223. etr.t tr-t Zi'n 173. SndtonstöcliC.

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