Indiana Tribüne, Volume 21, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1897 — Page 2
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SaDtmm Tribüne. Erschrus Täglich uud Somnugr. Die tägliche , Tribüne- kostet durch den lrkgn J CSentlv per Woche, die eotas,Trtbüe'k TetI per Ooche. Bette nizrr.tn 13 Cent tkr iS Cents per Rtmtt. Per Vft überhob de Subt ,zeschiSt tx V,rauZbkihlug V p galt. Cflwi 10 C& Vladarna &xat. Indianapolis, Ind., 3 Dezember '97
L?Zttteldeutsche Erdbeben. Starke Erdbeben sind in Deutschland selten. Auch daZ neueste Vogt, ländischt Erdbeben erweckt nicht wegen seiner Stärke, sondern wegen seiner häufigen Wiederholungen allgemeines Interesse. In früheren Zeiten scheinen Erdbeben im mitteldeutschen Gebiete mehrfach ai:fgetreten zu sein und müssen sogar, wenn nicht die abergläubische Angst des Volkes in Mittelalterlichen Zeiten die Ereignisse stark übertrieben hat, zuweilen recht bedeutend und verheerend gewesen sein. Es liegt uns da eine alte Druckschrift aus dem Jahie 1691 vor mit dem merkwürdigen Titel: Das erschütterte und bebende Meißen und Thüringen", von dem Pfarrer Nikolaus Höpffner zu Dr'chwitz' im Stifte Nauenburg. worin nach den weitern Worten des ausführlichen Titelblattes die Beschreibung eines am 24. November 1690 in Meißen und Thüringen erfolgten Erdbebens verheißen wird. Der Inhalt des Buches geht aber über diesen Vorsatz weit hinaus und liefert uns eine ziemlich durcheinandergewürfelte Chronik all möglichen Erdbeden, unter denen die mitteldeutschen Beben freilich besonders berücksichtigt sind. Die Darstellung, hat außer dem historischen Interesse noch ein culturgeschichtliches, indem sie die damaligen abergläubischen Vorstellungen', die sich an bie Entstehung und die folgen von Erdbeben .knüpfen, kennen lehrt. Es seien hier nur einige auf Mitteldeutschland bezügliche Angaben dieses Buches erwähnt. Von dem ausführlich berücksichtigten Erdbeben, das zur Zeit der Sündfluth unsern ganzen Planeten in Aufrühr versetzt haben, soll, abgesehen, wird das erste Erdbeben in Mitteldeutschland cruö dem Jahre 577 n. Chr. erwähnt; es heißt an der betrefsenden Stelle: Im Jahre des Herrn 677 sind neben einem Erdbeben viele andere schreckliche Wunderzeichen mehr in Thüringen gewesen, da man am Himmel brennende und in den Lüfften schwebende Fackeln gesehen". Daß bald darauf Sigebert, der damalige Landesherr, von Thüringen, ermordet wurde und ferner Theurung und Pest das Land befielen, wird nach der damaligen Anschauung als' eine Strafe Gottes gedeutet, deren Eintritt durch das Erdbeben angezeigt werden sollte. Im Jahre 632 war in Mitteldeutsch, land ein Erdbeben, so gantzer 30 Tage an einander wärte. und .stunte zugleich mit großen Erstaunen aller Menschen ein großes Schwerdt am Himmel, worauff in Thüringen große Empörung und Unruhe entstünde." Aus dem Jahre 837 wird folgendes merkwürdige Geschehniß berichtet: Es stund in Thüringen ein Baum, der war 40 Schuch hoch und in der Dicke 14. der ging frey von ihm. selbst erhoben, wanderte fort, und. setzte sich an einen anderen Orth.- ES warf sich auch em Wall von dem ' Erdboden von ihm selbst auff. etliche 1000 Schritte lang, und darauf erfolgte ein Erdbeben, daß viel Flecken und Dörffer übern häuf, fen warff.- Nun folgt eine große Lücke in unserer Chronik bis zum 14. Jahrhundert, aus welchem der Naumburger Pfarrer auch nichts weiter zu erzählen weiß, als dsd 1343 nach einem heftigen Erdbeben in Mrnten über ganz D:utschland ein jammerlich Sterben" entstanden sei. auch habe es nach dem Erdbeben hefftig Kröten ger:gnet".'. Aus dem 16. Jahrhundert wird .eine aanze- Reibe von Erdbeben verzeichnet. Zunächst eines vom 26. März 1511. wo im Orte Leutmeniz in. Böhmen . ein. so. starkes Erdbeben gewesen sein soll, daß im Klrcythurme die Glocken anfingen zu läuten und von der Thurmspitze das Kreuz herabfiel, die Bürger sind davon' so erschrocken, daß sie alle aus der Stadt entlausfen". : Sehr interessant ist, eineÄngabe auZ dem Jahre 1517, wo m Thurmgen ein Erdbeben eintrat, darauf, den . Leuten LffterS zeopfsweh, und Verwirrung des Ver stands erfolget ist. wiewohl wenia da davon gestorben. Es ' entstund eine unbekandte,' Seuche unter den Leuten, davon ihnen' die Zunoe und der Schlund, gleich als mit Schimmel überzogen, daß 'sie weder essen noch innren, nrnten oder mochten, mit ei nem Hauptwehe, nicht ohne Vestuentzi sche Fieber, welches- die' Leute von Vernunft und Sinnen brachte-. Man könnte hie? fast'an 'einen. 5?eldzua der Grippe denken. 1553. wurde die Stadt Meißen ' von einem heftigen Erdbeben erschüttert.- so daß die Bür ger meinien. -die ganze - 'Stadt würde untergehen, und deshalb flohen; mit f diesem Erdbeben wird der Tod des Kurfürsten-, 'Moritz von Sachsen in Verbindung gebracht. Aus dem Jahre 1578 wird ln Erdbeben m Thurm gen und' Meißen erwähnt. Für das 17. Jahrhundert häufen, sich die Erdbebennachrichten der Chronik. Von einem Erdbeben. deS - Jabres 1601 sag der Verfasser, ' man habe es ientlich und - bescheidentlich' (das heißt rn.der Sprache jener Zeit: genau und deutlich) fühlen können-; freilich starb wenige Monate daraus der trieb fertige 'Herzog. Friedlich Wilhelm von Sachsen "welches. Unglück nach dem damaligen Glauben durch jenes Erdbeben angezeigt '"worden war. Das bobmisch mährische Erdbeben von 1619. das mit dem" AuZbruch des dreißigjährigen- Krieges ? in Verbin dunz -gebrachtwi-wird ausführlicher behandelt, ebenso wird einemErdbebnr'i'der'Mark aus. dem Jahre
1623 eine BeziehuyL zu :en damaligen Kriegswirren in Deutschland zugeschrieben. Von 1669 wird angegeben, daß zu Schmiedeberg bey Wittenberz eine Entzündung der Erden entstund, allwo das Feuer häufig herausgefahren." Am 7. Juni 1683 war Mittel, und Süddeutschland - der Schauplatz eines sehr ausgedehnten Erdbebens, von dem der thüriugische Pfarrer erzählt, daß davon hier bey uns in theils Häusern die Fenster geschultert, und das in den Stuben auff den Sim sen stehende zinnerne Gefäße geklungen
u. s. w." Dieses Erdbeben galt als der Vorbote einer Hungersnoth und der Belagerung Wiens durch die Türken. Schon 1689 und 1690 erfolgten neue Erdbebens Meißen und Thürin gen, von deen letzterm unser Buch be richtet: Dies Erdbeben ist sehr stark gewesen, und hat das Erdreich ziemlich erhoben und erschüttert, daß nicht nur in vielen Städten und Dörffern in Meißen und Thüringen die Häusser zum Theil davon so erschüttert wor den, daß sie gebebet und gezittert, und davon Spalten und Ritzen bekommen, wie denn einem Schlosse, dessen Nahmen ich um des hohen Besitzers willen billch verschweige, widerfahren, und weil man sich gar dessen Ruins besorget, daraus entwichen ist, sondern auch die Kirchen und Thürmer derselben haben gewancket und gewackelt, daß die Glocken anaeschlagen.auch in einer großen und vornehmen thüringischen Stadt, der eine Klrch-Thurn sich gleichsam gebeuget und geneiget, daß mannigllch dessen Einfalls besorglich gewesen. Ja, unfern Meißen hat ein Müller den Bach sehen in die Höhe und überspringen, und daß zugleich die dran stehende Ellern über die Helffte nach der Erden und Wiesen zu, sich geneiget und gebeuget ; woruber er sich verwundert, was das bey stillen Wetter als es damals gewesen, doch seyn und bedeuten müste, bevoraus da sein Weib die gleich im Keller ist, und Milch abläst, darinnen dessen Beben und Zittern so empfindet, daß davon die Milch aus dem Aeschen gesprungen." Der fromme Pfarrer setzt hinzu: Wer nxiß, was noch hier und da vor eine Erderschütterung und vor Schaden davon aeschehen ist, und ob nicht Gott der Herr damit auf was anders ziele, oder eine und die andere Straffe und Landplage, die wir mit unsern übermachten Sünden, als da sonderlich . sind die , Ungerechtigkeit, Panquetiren und Schwelgen, Untreue, Hoffarth, Hurerey und aandere Leichtfertigkeit, Sünden, Schanden und Laster, mehr. Drum o Land, o Land, o Sachsenland, o Meißener-, o Thüringerland, bessere dich, und bekehre dich zu dem HErrn deinen Gott!" Die Berichte des Naumburger PfarrerS Höpffner sind ja wohl ergötzlich genug; man muß wohl aber nachträglich um Entschuldigung bitten, seine Sätze wörtlich wiedergegeben zu haben, da er kein großer Schriftsteller gewesen zu sein scheint und oft von seinen .Sätzen das Ende verliert. , - Als Gegensatz zu diesen chronist! schen Aufzeichnungen mögen nun einige Worte über Erdbeben in Mitteldeutschland während der letzten Jahrzehnte unseres Jahrhunderts folgen, die eine gründliche Wissenschaft!!che Bearbeitung erfahren haben. Das bedeutendste dieser Erdbeben ist dasjenige vom 6. März 1872. über welches der durch viele ausgezeichnete Arbetten bekannte deutsche Geologe Karl v. Seebach eine besondere Abhandlung geschrieben hat. Dieser Gelehrte bewirkte, daß an sämmtliche Telegraphenstationen des ' deutschen Reiches Frägebogen gesandt wurden, welche die Beantwortung der wichtigsten auf das Erdbeben bezüglichen Fragen veranlassen sollten. In der That gingen auf diesem Wege zahlreiche Nachrichten ein, die noch durch eine Menge von Zeitungsnotizen vervollständigt werden konnten. Die Ausdehnung dieses Erdbebens war eine ganz bedeutende und erstreckte sich auf eine Fläche von .3100 Quardratmeilen. Nur wenige Beben in diesem Jahrhundert haben einen größern Erschütterungskreis ge-habt.-z. B. dasjenige von Visp von 1855 und vielleicht das rheinische Beben von 1846. Die Zone stärkster Er. schütterungen lag in der Gegend zwischen Gera und Altenburg. Beschädigungen von Gebäuden erfolgten innerhalb einer Linie, die die Orte Chemnitz, Altenburg, Apolda, Weimar, Elsterberz und Stolberg verbindet. Erdbebengeräusche waren in einem Umkreise von Wittenberg, Bernburg, Frankenhausen, Erfurt, Suhl, Cobürg, Eger, Leitmeritz, Vautzen. Lübbenau zu vernehmen. Die äußerste Grenze der wahrgenommenen Erderschütterungen wurde etwa durch eine Linie über Berlin, Vraunschweig, Kassel, Marburg. Frankfurt. Heidelberg, Hechingen, Regensburg, Prag, Breslau, Glogau bezeichnet. Es mögen hier wenigstens einige der interessantesten Nachrichten über dieses Erdbeben erwähnt sein. Im Hildesheimschen wurden zwei Erdstöße deutlich unterschieden, die einen Tisch ins Schwanken brachten, ein vor dem Fenster angebrachtes Thermometer wild hin und her bewegten und die Außenwand des Hauses scheinbar und zurückweiGewiß Nur Nachlägigkeit. ES ist unbegreiflich daß eS noch Leute gibt welche von Rheumatismus ge, plaat werden, wenn er so leicht von Salvation Ocl kurirt wird. 'Daß dicS wirklich so ist wird durch Herrn G. F. Schradcr, Picrce Ncbr., bezeugt, er sagt: "3ch gebrauchte Salvation Oel und ick bin überzeugt daß eS kein bcjjereS Lmünent giebt. Ich litt vtcle Monate an Rheumatismus und konn, te keine Linderung bekommen bis ich Salvation Oel gebrauchte. Zwei Flaschen kurirtm mich aänzlich und ich befinde mich zctzt so wohl wie früher." Salvanon Oel sollte in keinem Hause fehlen, eS kostet nur 25 Cents. Wenn Verkäufer einen enteren oder billigeren Artikel empfehlen so ceh? xit,X tz rauf ein, Salven Oel ist tzi bcsts ci cs!m Cdr..-.-rn
Warnung.
Das PubNku toA vor gewislenlose Händlern cewarnt, die gewöhnliche Glaudersalz. oder ein, Mischung von ge wöhnlichem SeidliyPulver lß .Karlsvader Salz-, Spru. fcel.0afj". .Deutsche (Gero) Salz-, I ,JlKUiUU,l n.vv. , , , dielen anderen Bezeichnungen i vettaufen ! suchen, unter der Anpreisung, daß diese ' edea so gut" seien wie die Lchten Produkte von arlkad, welche direkt au den weUbe rühmten Quellen genommen werden. Die beruht nur auf einer Täuschung del Publikum de größeren Verdienste wegen, den der betreffende Händler an diesen Fälmnni:.. arfcAfc.i Cinsi" unk iintCI schungen rnacht. Jede Flasche de Lcht lmVbrtirtm Wasser nd Svrudelalzk muß bige Stadtsiegel, sowi. lt Unterschrift der Ahnten .Eine, Mendelson Co., Wett? York" auf jeder Ctk kitte haben. Zu Haien in allen Apothn-n. Clan hüte sich vor Fälschungen. 2er Stadtrath: Sa'lsbad, erjen liefen. IN Alagveourg wurde y . m ;jtx- crn..v..t;. nacy emem jciiajic uc ztuäucuuiiji scten Zeitung ein viermaliges Schwanken des Fußbodens in Häusern bemerkt. In Köthen ließen die Leitungsdrätbe an dem Telegraphengebäude ein Geräusch vernehmen, als sollten sie gewaltsam zerrissen werden; ein Ruck spannte sie plötzlich an, sie schnellten zurück und vibrirten noch einige Ze-t. . In Berlin war die Erschütterung ver j Hauser noch stark genug, um viele Em- ; wohner in großen Schrecken zu ver- . setzen; verschiedentlich geriethen Möbel ms Schwanken, Spiegel zitterten an den Wanden. Fenster klirrten und Uh ren blieben stehen. In Görlitz wurde eine Schwurgerichtssitzung durch ein Helles Knistern und Knacken in der Decke desSaales unterbrochen, worauf eine Panik entstand und alles nach den Ausgängen stürzte, so daß einzelne Personen zu Boden getreten wurden. In Breslau beobachtete der berühmte Astronom Prof. Galle erhebliche senk rechte Schwankungen an einem Fern rohr. Nach Berichten der Breslauer Zeitung wurden heftige Erdbebener scheinungen noch in verschiedenen an dern schlesischen Städten verspürt. In München wurde die Erschütterung der Erde sehr wenig bemerkt. In Nurn bera schwankte der Boden derart, daß in einer Steindruckansialt verschiedene lithographische Steine aneinander schlugen, eine Mauer einstürzte und die Bettstelle eines Kranken um' einen halben Fuß verrückt wurde. Aus Frankfurt a. M. berichtete der Thürmer auf der Paulskirche, daß daö Haus ziemlich heftig in'S Schwanken gebieth und er selbst nicht vom Stuhle aufzuspringen vermochte, da er sich wie betrunken fühlte. Diese Nachrichten stammen erst aus der äußern Zone des Erdbebengebietes, aus dem südlichen Sachsen und. aus Thüringen lauten die Meldungen noch ganz anders. In Kösen folgten zwei überaus heftige Stöße, die beide Male von unterirdischem, starkem Donner begleitet wurden; hier wie an vielen andern Orten geriethen einige Secunden vorher Pferde und andere Hausthiere in sichtliche Unruhe. In Halle wurde zur Zeit des Erdbebens ein unterirdisches Geräusch gehört wie von einem schnellfahrenden, schweren Wagen. In Dresden wurde das Erdbeben weniger von den Menschen als von den Thieren des Zoologischen Gartens empfunden und angezeigt, viel heftiger waren die Erdbewegungen in Freiberg und in Meissen. wo die Oefen in dn Zimmern schwanken, Deckenbekleidungen und sogar Schornsteine herabfielen. In Leipzig geriethen in einem Hause, der Querstraße leichte Gegenstände, auf den Tischen und. Schränken in eine hüpfende Bewegung, und allgemein wurden starke, zuweilen sehr eigenthümliche unterirdische Geräusche vernommen. In Ehemnitz wurden nach einem Bericht des dortigen Tageblatts in fast allen Wohnungen, besonders in den Hähern Stockwerken der Häuser, sehr starke Schwankungen wahrgenommen. In Gera war die Erschütterung eine ganz außerordentliche, so'daß viele Häuser Risse bekamen, mehrere Per.' sonen durch herabfalle.lde Steine verletzt wurden und ein Mensch sogar ge. tödtet wurde, dabei war ein so furchtbares Krachen und Prasseln vernehmbar, daß man in der Fürstlichen Bibliothek glaubte, daß das ganze große Gebäude einstürzen würde; in einem Augenblick stürzten Tausende von Büchern von den Brettern, so daß sie in großen Haufen den Boden bedeckten. Die Fortpflanzungsgeschwindig-" keit diesesErdbebens wurde bis auf 46 Kilometer in der Minute berechnet. Ueber die Entstehung des Erdbebens konnte Karl v. Seebach noch nicht in'S Klare kommen. Daö vogtländisch'-zgebirgische Erdbeben vom 23. November 1875 wurde von Hermann Credner in Leipzig behandelt. Am heftigsten ftnude die Stadt Plauen betroffen, wo 'der Bogtländischer .Anzeiger" sich um die Sammlung von Nachrichten verdient machte. Hier war die Erschütterung bedeutender als die des Jahres 1L72. Bon vielen Personen wurden rollende Geräusche bis zur Starke von Donnerschlägen. vernommen, fast sämmtliche Bewohner - wurden : aal dem Schlafe geweckt und verließen bestürzt die Betten. Die Ausdehnung dieses Erdbebens war im Vergleich zu dem von 1872 nur gering und wurde 'auf etwa 40 Quadratmeilen berechnet. Ueber die Entstehung desselben gibt Credner folgende Erklärung Das Erzgebirge wird von einer Reihe von Falten gebildet, die durch einen, einseitigen Zusammenschub der Erdkruste entstanden sind, damit im Zusammenhang steht die Bildung zahlreicher Spalten der Erdkruste. Diese Bewegungen des Erdbodens haben schon in den ältesten geologischen Zeiten begonnen rrnd dauern noch heute fort, so daß die Oildunz deS Eaebirces eeenwärtlg
nocy als unvollendet . dezeicynel weiden muß. Die - Erdbeben sind eine Folge der -Bildung neuer Spalten in der Erdkruste. Derselbe Gelehrte hat dann noch eine Reihe von Erdbeben desselben Gebietes bearbeitet, die sich - . . n v. . i . or 4 1
seit löYo vis zum agic -1-00 "Cl3 1 m rn r C neten. Am 17. Juli 1876 fand eine , Erderschütterung in Ehemnitz statt, am 5. October 1877 eme solche in nv!i.i..fL!3u..rk. nfn 00 SU nturnVur xiippoiüiaiuuiuc. um o. 1878 geschahen zwei Erdstöße m der Gegend von Thum nördlich von Annaberg im Erzgebirge Im December 18öU wuroen niazi weniger am uici Erdstöße innerhalb zweier Wochen ver aeicknet. der erste am 4. December in der Gegend von Großenhain; der zweite in Rittergute Weischlitz bei Plauen am 12. December; der dritte am 15. December in dem Landstrich von Waldenburg an der Mulde über Meerane nach Crimmitzschau. Ein. Erdbeben vom 22. Mai 1831 wurde in der Zwickauer Gegend sowohl aus den Straßen als in den Häusern der Stadt und auch m Bergwerken der Umgegend beobachtet. Zuverlässige Nachrichten liegen auch über mehrere Erdstöße lm Morgen des 16. October'.
1861 vor, die den Untergrund der 118 Jahre 11 Monate alt Stadt Leipzig erschütterlen. Am 29. war nach Ausweis seiner Papiere der September 1883 wurde das Gebiet , Jrländer James Lynch, der an den von Lobenstein und Bad Elster im-' Folgen eines Unfalles dieser Tage in Vogtlande von einem mäßigen Vebm '. dem Armenhause zu Muncie, Ind., geheimgesucht. Das größte Erdbeben die- storben ist. Seine Gattin, die 97 ser Jahre war das sächsisch-reußische' Jahre zählt, ist eine Insassin derselben vom 20. October 1883, das eine Aus- j Anstalt. dehnung von mindestens 160 Qua- Ein 87Jahre alterVräu-
dratmeilen hatte und in 80 Orten, verspürt wurde. Bald daraus erfolg ten im Reußischen einige weitere Erdstoße. Wenn man diese zahlreichen Erdbebennachrichten aus diesen Jahren veri r. l. .9 t jL ... V. f. k!. ;mm fn fnnnt- 2 ssffinfn hnfc Wf
. V .j w u - oben geäußerte Behauptung über die AufdemBegräbnißplatze Seltenheit von Erdbeben in Deutsch-' des G. A. R. Postens in Hiawatha, land unberechtigt ist, aber es ist zu Kan.. wurde jüngst ein farbiger Beteberücksichtigen, daß die größte Zahl ran zur letzten Ruhe gebettet und dies dieser Erdbewegungen nur einen Lrt-. brachte die Wittwe eines dort beerdig-
lich beschränkten und unbedeutenden Charakter trägt. Indische Fakire. Die Gebrüder Hagenbeck haben neben einer Sinabalesen Äweratruvve drei indische Fakire nach Hamburg ge-
bracht, die einer geladenen Gesellschaft 'Flusterbude. um ven cynapsoruihre Künste vorführten. Neben Mit- dern daS Treppensteigen zu ersparen, gliedern der Hamburger Presse sah hatte der Eigenthümer eine sinnreiche man Gelebrtr. Scbriftiteller. Künstler- Vorrichtung anaebracht. mittels wel-
; und vor Allem eine Anzahl hervorra- . . . gender bekannter Okkultisten-. Die indischen Fakire, große hübsche Leute, i leiteten, wie der Berichterstatter deS' !H. F." erzählt, ihre Vorführungen i durch leidenschaftliche Tanze ein, die 'sicherlich einen stark suggestiven Ein. fluß hatten und das Publikum in eine gelinde Hypnose hineinzwängen. Die Zuschauer werden durch Musik Beschwörungen. Tänze, nicht nur durch cm..-. , J
oic uunoci ocr atunjic, svriivayreno . luijjuuj uuycicuuu V3iuuiu jumuj außer Athem gehalten. Und nun sas'zum Füllen kranker Hähne. Hier ist hen die Staunenden wirklich, wie in es also nicht nur die Morgenstunde . - . . . . . ; c . rn - c rn e . i
der Hand des frei dastehenden yakirS auem. o woid iin cunoe oar. sich eine Quelle entwickelt, die lmmer v Ein unerwartetes Ende auf's Neue emporsprudelt, so oft daS fand die Auffahrt, welche der Aeronaui Näpfchen auch umgestülpt wird. Sie Robert Earlston in Jamestown, Cal.. sahen, wie ein vielmals zerschnittenes j in einem durch erhitzte Luft gehobenen Turbantuch in der Hand des FakirS Ballon machte. In der Höhe von 130 wieder zusammenwächst, möchte Fuß explodirte derselbe und der Mann man sagen. Dieses letztere Kunststück - stürzte herab, brach aber wunderbarer wurde unter Aufsicht eines bekannten : Weife keine Knochen und leidet nur in Hamburger Okkultisten ausgeführt . Folge der Erschütterung. Der versamder sich zu diesem Zwecke auf die melten Menge bemächtigte sich eine PaBühne begab und trotz genauester Be" nik. alS der Mann herabfiel. Alle obachtung nachher keine Erklärung de? drängten den'Auögängen zu und dabei
i Erscheinung finden konnte. Allem die ! staunenswerthesten Sachen kommen nocü. Der Fakir nimmt einen Stein in den Mund und beginnt alsbald Rauch und Flammen durch die Lippen auszustoßen; ein Napf mit Wasser wird ihm gebracht, er bläst die Flammen gegen das Gefäß und bald beginnt das Wasser zu sieden. Dann wird ein Mangokern in ein Häufchen Erde eingepflanzt, Tänze und Beschwörungen beginnen und mit zauberhafter Schnelligkeit wächst ein Bäumchen empor, das nachher mit Saatkorn, anhaftender Erde und Wurzeln herumgereicht wird. Der Mangobaum (Mangifera L.) ist den Buddhisten heilig, mit sei. nen Zweigen schmücken die Brahmanen an Festtagen ihre Hütten, seine innersie Natur. ist den Jndiern seit, Jahrtaufenden bekannt. Ist der natürliche Vorgang des Wachsthums durch unbekannte Mittel beschleunigt oder handelt es sich um einen. Taschenspieler.' kniff? Wer giebt Antwort? Neben einer Anzahl allerliebster kleiner Zauberspielereien, die ebenso unergründlich scheinen wie die großen, kommt endlich das - berühmte .Bericywmoen emes I Menschen, ein aufregendes,, fremdartiI ges Schausriel, das sich schwer.beschreiben läßt. Die unbegreifliche, wirklich sinnverwirrende Technik über- ' trifft wirklich Alles, was jemals von europäischen oder amerikanischen Meistern der, Magie geleistet worden, ist. l Ein Fakir zeigt sich noch auf eigenartige Weise, indem er einen Menschen durch die Muskettrast der Augenlider emporhebt und .fortträgt..' Die Vorführung ist gewiß großartig, sie scheint indeß für ein größeres. Publikum ungeeignet zu sein, wenigstens Ist sie ge. eignet, Frauen in Ohnmacht fallen zu machen. , öta Jnlanbe. u r n o ch 177.173 I rrd i a n e r glbi es m den Vereinigten Staaten. - r.JP " 3 ? e eJLeJ?' lichtn Arkansas und Misstssippl, ,st Washington's Geburtstag kein geseU. cher Fttertag.. . ö,cn! ;? 0 1 511 1 1 " S 1 0 u. N. I- ist Kupfererz gefunden worden,' daö 66.83 'Procent Kupfer und pro
Aanucvt unzen buwi cniaii. Elzrenerllarung: Dle gegen meine Ein ebenso gewandter 'Braut, Fräulein A. S., öffentlich aus, Radfahrer wie guter Schütze ist H. L. aestoßeneBeleidigungen nehme ich hierGilson in Groton. Mass. Algier neu- mit reumüthig zurück, da dieselben von lich auf seinem Stahlroß einen steilen mir völlig erloqen sind. Hingegen er-! Hügel hinabsauste,, schoß er einen Ra- . kläre ich mich für einen frechen Ver--t. i .' . . .
oen im iiuge. .. ,
ZS97 Ehen hat der 94 Jahre von Rechtswegen in'S Zuchthaus gealte Friedensrichter N. N. Freeman in hörte. E. Q.. Kutscher." Hoffentlich . Qimac.And ltti kssen kird dk Lrerdre a:kränkte Da, .
und keine einzige derselben '.st' durch eine Scheidung getrennt worden. Die Verhandlung des Pro-
cesses Elements geaen Paulk in Atlanta, Ga., mußte verschoben werden, weil von den 24 Geschworenen nicht ' weniger alö 19 Mit den Parteien v:rta.Ä v I Daöjüngste militärische Naturwunder unseres Landes ist Eol. .. . -w M, i Holst i,alloway. jijcr wjocrt ucgi den Windeln, denn er hat'von fcm Gouverneur diesen Titel schon am zweiten Tage nach seiner Geburt erlalttTL JnderUmaeaendvon Fort Scott Kan.. sind die Pferde so billig, daß ein Viehzüchter dieselben aufkauft, und schlachtet, um das Fleisch als Schweinefutter zu verwenden. Dem hat man Einhalt zu thun versucht.doch ohne Erfolg. Eine streitbare Dame ist allem Anschein nach die Musiklehreria der öffentlichen Schulen in Atlantic City. N.J.. Frl. Josephine Potter. Einem nichtsnutzigen Schlingel hat sie nicht blos daö ell braun und blau ge gerbt, sondern rhn darauf noch durch's Fenster aeworfen. tigam, Jesse Jostay Mills mit Na men. erregte jüngst einiges Aussehcn in Watervliet, N. Y. Der alte Herr, welcher in Anbetracht seiner vorgerückten Jahre noch sehr rüstig ist. führte die um 26 Jahre jüngere Wittwe Cyn. ihift Nanderdaol beim. ten, . Posten - Commandeurs weißer Hautfarbe so in Harnisch, daß sie die Gebeine ihres Mannes ezhumiren und an einem anderen Platze wieder der Erde übergeben ließ. In dem obersten Stockwerk eines Gebäudes in Durham, N. IC., entdeckten die Steuerbeamten eine cher ; der Schnaps, selbstverständlich t . eri! nacy riegung oes noimgen ooluS, von oben herabgelassen wurde, Der Con sum an falschen Zähnen in den Ver. Staaten ist ein ganz ungeheurer. Gegen vier Millionen falsche Zähne werden hier im Zeiträum von einem Jahre angefertigt und nicht weniger als eine Tonne Gold und drei Mal soviel Silber und Platina " gebrauchten die Zahnärzte nach einer ::..r:x. ....c.n.rn... mi:nu :,.,t.r:A : wurden mehrere verletzt. Vom Auslande. ' Der Pfarrer von Coustauffa. Antoine Gelis, wurde Nachts . im Pfarrhause von unbekannten Uebelthätern überfallen und ermordet. Die i Mörder haben zwei silberne Kelche und eine ziemlich große Summe Baargel! geraubt. . Jn Fiume wurde der Anärchistnrico Paolini aus Ancona verhaftet, welcher einen falschen Paß auf den Namen Tullio Muratori cns Voreto bei sich hatte. Paolini wird auch von den italienischen Behörden, weil er zu vierjährigem Kerker verurtheilt ist, gesucht. Der älteste Schweizer Bürger ist in Höllstein (Baselland) gestorben. Es ist der dortiae Bürger Thommen, der am 23. Mai 1795 in Gelterkindeven geboren war, also ein Alter von über 102 Jahren erreichte. Er trieb früher das Gewerbe eines Posamentiers, war immer thätig und niemals krank. In Felixdorf feuerte der Arbeiter der dortigen Weberei und Appretur, Franz Samek, auf seine Geliebte, die Weberin Emilie Vorweck, weil diese das Verhältniß lösen wollte, einen Revolverschuß ab. Sie wurde nur leicht am Unken Schulterblatte gestreift da das Projectil am Mieder abprallte. Samek ergriff, die Flucht, wurde jedoch von Arbeitern verfolgt und feuerte sodann zwei Schüsse gegen sich selbst ab. Er erlag nach einer halben Stunde den Verletzungen. Die Stadt Chrudim scheint doch de? idyllischste Ort der Welt zu sein. Vom dortigen Gerichte wurde der Privatier Joseph Schwab wegen eines Sittlichkeitsdelicts verfolgt, ein 62lähriger Mann mit aroßev dttfthi irnb nehürihm ßirrrrn ,in M denschaftlicher Tabakraucher, der, wie Steckbrief als besonderes Kennzei--chm extra hervorhebt, viel und gern von. politischen Verhältnissen , spricht. - Daö ist also in Chrudim ein besonderes i Kennzeichen! Glückliche Stadt, in dev man sich dadurch noch auffällig macht! Jnernemthüringischen Blättchen findet sich folgende feltsame t leumder und aememen Spitzbuben, der
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mit dieser aufrichtigen Erklärung zufrieden sein. Die Marseille? Socialisten sind schwer geprüft worden. Der Schatzmeister des Arbeitsnachweises hat mit 10,000 Francs, der aesammten Rücklage der Arbeitervereine Marseilles, sowie mit Juwelen für 25.000 Francs, die ihm alö Geschäftsreisenden ton Juwelieren anvertraut waren, die Flucht ergriffen. Der Mann war vor einigen Tagen von den Socialisten der Unterschlagung überführt worden, sollte sich jedoch mit mo natlichen Abzahlungen reinigen. Er heißt Guerin und war einer der Parteiführer, hatte als solcher die Marseiller Socialisten mehrfach auf internationalen Eongressen vertreten. Vor einigen Tagen wurde in Sielce (Russisch - Polen) probeweise eine Mobilmachung der 44. Reserve - Infanterie - Brigade angeordnet. Als der Train bei der Gruppe der besichtigenden Generäle und Officiere vorüberzog, fcheuten die Pferde eines Wagens und gingm durch. Das Dreigespann, das der Kutscher vergeblich aufzuhalten versuchte, raste auf die Gruppe von Officieven zu, die schnell zur Seite traten. Der Eommandeur der Truppen des Militärbezirks. General der Infanterie Kraiwoblocki, wurde jedoch von den Pferden ! ... cn rr i I gu ooen gerinen uno uoersavren. Ev wurde an einem Fuß schwer verletzt, auch wurde ihm eine Wange aufgerissen. Ein Radfahrer als Schweinetreiber, ist, wohl das Neueste auf dem Gebiete deS RadfahrersportS. Einen solchen konnte man auf der Straße von Neuhemsbach nach Sippersfeld in der Pfalz beobachten. Der Radfahrer hatte das Borstenthier mit einem langen Strick an der Lenkstange befestigt, saß im Sattel und trieb das Thier in gemächlichem Trab vor sich her. Das ließ daö Schwein sich eine Zeit lang gefallen, bis es auf einmal links von der Straße nach dem Walde u abbog und der Radfahrer kopfüber in den Straßengraben stürzte. Ehe sich der Schweinetreiber von seinem Schrecken erholte, hatte. daS Schwein das Rad schon eine Strecke fortaeschleift. Nicht zu den Alltäglichkeiten kann eö gezählt werden, wenn eine Jungfrau von 70 Jahren zum Altare geht. Und wenn dieser jungen Braut" dann prophezeit würde, sie werde noch den Silberkranz des fünfundzwanzigjährigen -, .Ehejubiläums tragen, so dürften Wenige solche Vorhersagung Glauben schenken. In dem Dorfe Bracht bei Dülken (Regierungsbezirk Düsseldorf) ist aber dieser seltene Fall zu verzeichnen. Vor einigen Tagen waren fünfundzwanzig. Jahre verflossen, seit der damals 59jährige Bräutigam Math. Dömges mit der 70jährigen Jungfrau Katharina Borsch sich vermahlte. Jetzt ' zählt der Ma m 84, die Ehefrau der Jahre 93. und beide Ehegatten erfreuen sich noch heute einer Rüstigkeit, .um die mancher Jüngere sie. beneiden konnte. Vorsorglich. Fremdes (im Hotel): Wie. Sie nehmen den Regenschirm mit in's Bett?" - Professor: O, den lasse ich nicht aus der Sand ich könnte ihn sonst morgen früh stehen lassen!" . ; . Modern. Kohlenhändler (mitleidig): Wollen Sie sich einen Sack Kohlen mitnehmen?" Bettler' (ein armer Familienvater): Kann mir leir:r nichts helfen, bester Hnr ,it issbottcar"--.
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