Indiana Tribüne, Volume 21, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1897 — Page 1
o A s V rt i w kY TlA V rOv ii i r i i i i kj V O W V V W l IV o o V Office: No. 18 Ößt SUctatsa ttaße Telephon 1171. Indianapolis. Indiana, Sreitag, den 3. Dezember J897. Jahrgang 21. to70
i
U fl
1 1
Großer eihnachts. Markt
itt Vhövo.Voreins zum ikesten 11 Prot.Dintonissen-Pospitnls in TornlinEOn-HalU, am ersten, zweiten und dritten Dez-mber. Mahl'jNttn, Mittags u. benl, 25c. z : Großes Z: (Konzert gegeben von der Metropolitan chool of Musik am 3. Dez?mber, Abendö 8 Ubr. Eintritt . . . . . 25 Cents. mt mot, NIMM 11 ii ii MMUII Nortrcrxls - Czzlrlns ! ,is 1597-18:. Rtbitt: lknrad N eS 9t Nui. D v dkk lSoft Dr. $lm Tlaeg'? Vdi tp NapPapvkt RbkitNir fttirfrn k rauhes. Gaissnkarten 0c. Einzelner Vortrag: Gin tritt 25c a Person. Sonntag, den 12 Dezember 1897. dnd 8 Uhr. JA ' Verlammwno al t i Turnverein!. Lrtrag o Hrr lkonrad Zsllt& St. 2ull. u. sere Zelt im Spiegel der Dichtung." Ebenso nothwendig wie Winterkleider find Winterschuhe Die größte Auöwahl finden Sie bei , Jos. Karle, 3 Ost Wasbinaton Straye. Fil;chuhe für Frauen von 50c aufwärt?. ,Äamaschm für Krnder und Damen 7öc 6;i 1'5. öau sch -H-' von 50c aufttZrt'. Gamm'schu'ie von 25- auswärts. Feine kalblederne Mäklnerscyuye von $1.00 aufwärts. UeberZchuh? von 40c aufwärts. T " ' ' .J f n. . frajWQZAgfjWAfeB . fW f Xtfl l fiL ; -H? I10ZI1T-HALLE, 37 uud SS Lud Delaware Straße. Die ?lleke, grökte und sckSvste derartige Halle in Jndiznayoxt, tktzr neu und kleganl ausge katrer, ftr&t Verliea und Uriatm ur Ao Haltung " E"H?,ten. Banen. Berkamn-lun .f. .unter liberalen Bedingungen zur Ber Sgung. ilbäume für Beretne stud jeoez ett zu babea. 852 Akaffachusetts Ave rooynr der . : : Tchwoba LchulteS : : Conrad 5Zech, bei dem man immer etwas gutes zu trinken und zu rauchen findet. Luuch : giebt ei den ganzen Tag. George Äeriinani) ÄRÄü&A "'Aj. 5 Office : 56 Süd Delswareftr. stalle : 120. m, 124, 128, 128 Oft Ptarlft, TeXthn oi 1. Offen Taa trnb SZaSt Aergert Dich Dein Auge , reiöe i uiäü aal, und werfe e nicht von Dir s, der ende 5!tch an r-y VJl '.-1 vrr( V OPTICIAN-OO V 3K.PDiN.St DEHISOM HflCJ. INDIANAPOUS-IND. an Dir für Deine Luge daß nöthige Olal anfertigt. Lünftltche uge werde fchmertlrß Ttasefe,t. . Q r i l l e tt erd $ e IcPex CTttlskex Ics Cajtm juaSt.
m i i
I II
ö
W
IdKiRII
z M &x?' BMr ? kmL
fjj
j 3
jv
; , . f . 'ii k.
r - .
f
ywvuwwi
5Q MM. VrcyiTnuA
iTT6P
X VO
cJzA A 7v j .r. j y
I . . i
i
r
Editorielles. DaS Gesuch um einen Cinhaltö-
befehl. durch welchen die Behörden der Stadt 'Lhilabelpbia verbindert werden sollten, den beschlossenen lZontrakt für die Vermietbung der Gaswerke abzuschließen, ist vom Gerichte abgewiesen worden. DaS Gesuch war unier andern! damit begründet, daß b ssere Osserten abgewiesen wurden und die Stadt nicht die beste Offerte annahm. Die Richter sagen, daß da Recht zu bestimmen, welche die beste Off.rte sei. bloß dem Stadtrathe zustehe, ut. Aber erst vor wenigen Tagen ist in PitlSburg, also ebenfalls in Vennsylvanien, ein Einhaltsbefehl gegen die Stadt erlassen worden, welcher ihr verbietet, die Lieferung von Kohlen an eine ankere Firma a!S die Armitt'sche Kohlen Compagnie zu vergeben, welche da niedrigste Angebot gemacht hatte. Der PlttS urger R'chter sagt trocken, der Ätadtrath sei von den Arbeitern beeinflußt woiden, dak Angebot der ArmiU'schen (esellschait nicht anzu. nehmen und daS sei nicht zulässig Sr zwang sie, unzweifelhaft im Widerspruch mit dem Wunsch deö größte TheilS der 'Slkerung. die Lieferung an die Mi ' fordernden zu vergeben 3n Philad- a aber sagt der Richter, die Stadt iönae thun, waS ihr beliebe und eS gehe die Richter nicht an, (ausgenommen natürlich, l liege Betrug oder Bestechung erwiesener , Maßen vor) . Man bemerke, daß die PittSburger und die Philadelphiaer Entscheidung. waS daS Recht betrifft, in scharfem Widersprüche zu einander stehen. Und doch find sie in einem Punkte vollSandig gleich : sie find beide zu Sansten der Korporationen, welche durch dieselben berührt werden. Commentar? Vollständig überflüssig. ,,,, Die größte Leidenschaft deS deutschen KeiserS scheint das Reden zu sein, und der erhabenste Gegerstand de Sprechens ist ihm offenbar er selber und allenfalls noch sein Großvater. Vorgestern eröffnete er den Reichs. tag. Darüber wird berichtet : Er verlas die Rede mit klarer Stimme unter lautloser Stille der Abgeoroneten b'S zu der Stelle. Kelche der Besetzung von Kiaotschau gedachte, welche mit lauten Zubelrufen begrüßt wurde. Man glaubte, daß der Kaiser seine Rede beendet habe, als er den Satz beendet hatte, der von der friedlichen Er.tw'ckelung Europas und des Vaterlandes sprach, aber zu allgemeinem Staunen, von dem der Reichskanzler Jürft Hobenlohe nicht auSge schlössen war, gab der Monarch da Manuskript dem Reichskanzler zuiück. und ertemporirte dann mit erhobener Stimme folgenden Zusatz : Vor zwei Jahren schwor ich Ihnen an dieser Stätte aus die geweihte ,ahne meine? ersten GardeRegimentS. daS Reiö zu erkalten, wie ich eft von meinem Großvater übernommen und seine Ehre im Auslande zu schützen und zu wahren. Sie find aus solche Weise Alle an meinem Eide betkeiligt norden, und ich bete, im Namen deS Reichs und vor dem allmächtigen Vott, daß Er Sie unterstützen möge in Ihrer Arbeit und mir helfen in der Zukunft, wie in der Vergangenheit, die Ehre des Reiches im Auslande zu schirmen, welche ich nicht zu gering geachtet habe, um meinen einzigen Bruder dafür ein treten zu lassen." Ein englisches Ministerium würde, wenn so etwaS in England überhaupt vokcmmen könnte, solcher Redeleistung deS Monarchen gegenüber wahrscheinlich sofort abgedankt haben, aber in Deutschland nimmt man eine solche Unverschämthest deS Monarchen ruhig hin. Eine Thronrede ist eine olsizielle Handlung und zu einer solchen hat in einem VerfassungSKaate der Monarch kein Reckt ohne Zustimmung der verantwortlichen Minister. Der Monarch hat die Thronrede so zu verlesen, wie er sie mit seinen Ministern vereinbart hat. Kann er sich mit den Ministern n'cht verständigen, so mag er sie fortschicken und sich Minister suchen, welche mit ihm übereinstimmen. Aber er bat nicht daS Recht, ohne Wissen und Willen der Minister, resp. deS Kanzlers an der vereinbarten Thronrede etvaö zu ändern, davon etvaö wegzulassen, oder etwas hivzuzufügen.
- . . , . e qutckte Verherrlichung seiner selb und seines böchstseligen" Großvaters. Die Minister hatten bei der Abfassung der Thronrede ihm effenbar in dieser Beziebung nicht genug gethan, die Zhatlache deS monarchischen Eztemporirenö bleibt deswegen aber doch eweiS einer j Anwandlung von Absolut'Smu, und daß sich die Minister eS gefallen ließen, ist ein Stück Feigheit ud croilitot Inland. Wetterbericht. Trübes Wetter, zeitweilig Regen oder leichter Schnee, morgen kälter. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 33 Grad, niedrigste 30 Grad. im Nur8 Stunden pro Tag. Washington. D E, 2. Dez Der HilfS-General-Postmeister Heath bat einen Befehl erlassen, durch welchen angeordnet wird, dß kein Briefträger, bei Strafe .der Entlastung, mehr als acht Stunden im Tage arbeiten darf. ES ,st eieS in Folge der Entscheidung deS Oberger'chtS geschehen, die die Forderung deS Briefträger A. H. Pott in Salt Lake Eity für Bezahlung von Ueberzeit anerkannt hat. Die Mutter des PräsidentenimSrerben. Washington, 2. Dez. Der Präsident 'st nach kanten,.. O abgereist, woselbst seine betagte Mutter im Sterben liegt. i .ii i . Dreifacher Mord u n d R a u b. St. Loui, 2. Dez Von Bir. mingham. Ala., meldet eine Spezialdepesche: In der Nähe von Warren, 10 Meilen von GreenSboro, lockte der Neger Bill Scott gestern Abend den Farmer 3obn Singley unter dem Vor geben, ein Pferd fangen zu wollen, vcn Hause fort. Der schwarze Teufel schlug Singley nieder und durchschnitt ibm den Hals Darauf begab sich der Mörder in da Farmdau, wo er der Frau Singley den Halö durchschnitt und Dalla Sing, ley. den 10 Zabre alten Sohn de Paare, todt schlug. Scott beraubte darauf da Hau um $7C0 und entfloh. Frau Singley lebt noch, kann aber nitit am L den erhalten werben; sie war jedoch im Stande, die Gelchichte des Verbrechen erzählen zu können. Ein Aufgebot von Männern sucht nach dem Neger; er wird gelyncht werden, wenn man ihn fängt. Bankräuber an der Arbeit. Warf am, Ind., 2. Dez Fünf Räuber drangen heute fiüh vor TagrSanbruch in die Bktle und H'gbee's Bank ein und banden und knebelten den Nachtwächter Milton St, ssler. Dr. Black, welcher auf seinem Wege nach Hause vorbei ging, wurde auch ergriffen und geknebelt. Die Räuber bohrten daraus ein Loch in den Geldschränk und brachten Dynamitpatronen zur Eplofio. Der Gelbschrank wurde nur stark beschädigt, war aber nicht zu öffnen. 3m Zorn über den Mißerfolg verbrannten die Räuder Papiere im Werthe von $1000 und entflohen, ohne eine Spur zu hinterlassen. m ,, m Auslanv. Der Fall Deutschland contra Hayti. V erli n, 2. Dez. Eöwird gem.'ldet, daß nur ein kleiner deutscher Kreuzer, der ,,(s:r", mit einer Besatzung von 265 Mann nach Port ou Prinee, H'yti, befohlen werden wird, um die Forderungen Deutschland zu unterstützen. Der Geier" wird nur demonstriren, wenn die schwebenden Unterhndlungen mit dem Gesandten Hayti in Berlin fehlschlagen sollten. B erlin, 2. Dez Fürst Bimarck sagt in den Hamburger Nachrichten" über die angebliche Abficht der ?er. Staaten, sich in die Hayti Angelegenheit einzumischen : Wir halten e für eine politische Nothwendigkeit, dieser amerikanischen Arroganz oft und nadrüöUch 'und
WaS Wilbelm e'genmacytig , einer Thronrede binzugefügt bat, scheint allerdings nicht von politischer Bedeutung zu sein, eS ist am Ende weiter nicht, al eine mit P.etiSmuS ver
mm ,, m JlrstsjtiiiiCijrtdjleii
C rx a . . . k. t
ganz oe,nmmr zu opoonrren, wenn vieselbe gegen feuts.and gerrchtetiist. Natürlich denkt in Deutschland ein Mensch daran. Hayti annektiren.' zu wollen, wir hoffen aber, die Regierung zu veranlassen, die nötdige Genugtku - ung in Form von Schadenersatz euergisch zu verlangen und die Forderung mit geeigneten Mitteln zu erzwingen. I Der Fall Deutschland contra C.hina. Berlin, 2 Dez Die NationalZeitung" sagt heute bezüglich der deut scden Verstärkungen in Sbina. daß der deutsche Kreuzer erster Klasse Deutsch land" nach der Kiaotschau Bai abgebt und unter seiner Besatzung, die'au 663 Mann besteht, die üblichen 100 Marinesoldaten habe. Da vlatt fügt hinzu, die deutschen Marinebehör den beabsichtigten, noch mehr Marinesoldaten zum Gebrauch auf dem Lande abzusenden. , London, 2. Dez. Eine Opt ziildepeskte von Shanghai, welche heute Nachmittag hier einlief, verkündet, daß der Kaiser von China erklärt bat. er wü'de lieber seine Krone derlieren, alö sich den von Deutschland gestellten Forderungen der Genugihuung für die Ermordung der beiden deutschen M'isionäre Nie und Hennie uid die Zerstörung de deutschen L?isfionSeigenthum in der Provinz Shang-Tung zu fügen. - -Admiral Diedrich, der deutsche vekehlShaber in der Kiaochou Bai, hat, laut derselben Depesche, in dem die Kiaocbou Bai . umgebenden Oebiete eaS KriegSrecht proklamirt. Die Depesche ich. ießt : Sbina wünscht, daß sein Disput mit Deutschland (den britischen Kaiffen entlprech'nd) Arbitratoren, welche von Holland und Belgien zu erueinen seien, unterbreitet werbe. . Aufruhr in Prag. Todt und Verwundet e P l ü n -derung der Läden, Proklamirung de Standrecht e ?. Unruhen in ganz O e st r e i ch -D i e Situation. P r a g, 2. Dez. KriegSrecht wurde hier und im ganzen Regierungsbezirke proklamirt. Heute Morgen um 8 Uhr schoa begannen wieder die Ruhestöeungen. Laden und Häuser im alten Siattdeile wurden geplündert. Mehrere Bataillone Infanterie und zwei Schwadronen Kavallerie erschienen zur Unterdrückung der Ruhestörung. Von KönigSgrätz trafen zwei und von Tderfienttadt drei weitere Bataillone Infanterie hier ein. Der Bürgermeister und der Gemeinderath beschwerten sich deute beim Statthalter über die deutschen Studenten wegen deren Tdeilnähme an den letzten Ruhestörungen. Der Statthalter erwiderte, daß er, obwohl er wisse, daß die letzten Begeben heiln gr, ße Aufregung verursacht hätten, doch daraus hinweisen müsse, daß für die Ercesse in dieser Otadt kein Grund vorhanden sei und daß er deSdalb die schärfsten Maßregeln zur Wiederherstellung der Ordnung und um da Eigenthum der Deutschen zu schügen, aaweneen werde. Zeitungen machen darauf aufmerksam, daß die gegenwärtige Agitation von Personen geschürt wurde, denen Vaterland und Nationalität ganz gleichgültig seien, und sie ersuchen alle Parteien, die Geschehnisse zu verhüten, die nicht nur dem Baterland und seiner Hauptstadt verderblich sein mözen, sondern auch den politischen Bestrebungen der böhmischen Nation. Ernstliche Zusammenstöße zwischen Polizei und Volksbaufen fanden heute Nacht in den Vorstädten Smitos und Zlkow statt Zwei Personen wurden verwundet und neunzig verhastet. ctintrt- tr in ftrntAnrn frhnfttn "" m ... iMf v W V 1. . M, ,rh,n hnr in ..N. titxttn vor tln Krtegger,ch gestellt werden, da fie sich bei Verlesung der Proklamation, welche da Otandrecht verkündete, ungebührlich benahmen, Da Militär feuerte in .Omicho auf . l- - Aufrührer, die eine Synagoge demo - liren wollten, E wurde indessen Niemand getroffen und der Haufe stob entsetzt auseinander. Im, Laufe de Tage wurden achtzehn Personen, einfxi..M:X l . . , . r ,l,eßn zme, oi.aren oerie,r. Sr Zeit, 11 Uhr Abend, ist e in den vorftädten ruhig und die Truppen find zurückgezogen. Die Fabrikarbeiter betheiligten sich nicht an den heutigen Unruhen und in ihren Distrikten vurden auch keine Oerhaftunzen dorenommen.
I nrr -
In Weinberg wiederholten sich heute die Ezzesse ebenfalls. Die Polizei sah sich veranlaßt, von ihren Revolvern gebrauch zu machen. Ein Hau im l,stadtr.vg wurde demolirt und der ,. Pöbel mußte von berittener Polizei auseinander gesprengt werden. Heute Übend berrscht Ruhe in der Stadt, doch I patroulliren Truppen durch die Straßen.. I V I .uuianc.cu.oaj einen tmltLi k..lC 1.J.A . II A Wt..i n.r.nix.i. . . ...
Gericht veröffentlicht, welcher zeigt, sie eineö gewaltsamen Todes gestorben daß in den letzten 21 Stunden vier sei. Der Coroner ließ die Leiche ausyersonea getöotet, 160 schwer und ?e und es ergab sich, daß dierj'r'rr s rs"ÄÄ wurden niedergebrannt. Zur Unter- deren Seite d-s Körv5rS n,hi ni.kwZ.z
drückung der Ruhestörungen find 10. 000 Soldaten vollständig ausgerüstet in Bereitschaft. Au verschiedenen Anzeichen geht hervor, daß die Plünderung wohl vorbereitet war. Die jung, Tschechen gehen mit geplünderten Schmucksachen einher und venig deutsche Geschäft. Häuser find der Plünderung entgangen. Weitere Truppe wurden herangezogen und morgen werden 12.000 Mann in der Stadt sein. E ,st klar, daß da Standrecht seiVen Augenblick zu früh proklamirt wurde. Gutgekleibete Männer fuhren auf Zweiräder in der Stadt umher. fertigten Liften der deutschen GeschäfteHäuser an und diese wurden dann geplündert. Die Läden von Goldie?mie?en uno Juwelieren waren in wenigen Minuten geleert. Frauen schl.pptea ganze Körbe voll Lebenmittet heim, und va nicht fortgeschienst werden konnte, wurde zerstört. Wären kie Truppen nicht rechtzeitig eingeschritten, so wäre Prag vielleicht von einem Ende zum andern niedergebrannt worden. Marsche der jüdischen Kaufleute entgingen der Plünderung dacurch. daß fie illuminirte Kruz'fize in Fenster stellten. Wien, 2 Dez. In Bezug auf Beilegung der streitigen Fragen ist noch n,cht der geringste Frtichritt gemacht morden und Baron Kautsch vermochte noch keinen Vorschlag zu machen, der beide Faktionen befriedigt. Gewiß ist. daß v.nn der Reichrath mit Abrahamovie al Borfitzenden zusammentritt, der Lärm wieder von Neuem log'ht. Aufrührische Vorgänge werden von Innsbruck, Brünn, Linz und Saaz gemeldet. ' UM Die Türkei soll zah len. Eonftantinope l. 2. Dezbr. Der amerikanische Gesandte in der Türkei, Jame B Angell, hat von Neuem Schadenersatz von der türkische Regierung wegen der Plünderung der amerikanischen Misfioasanstlten in Kharput, Marash und HaSkonji. in Armenien, verlangt. Die Pforte lehnt jede Verantwortlichkeit für die Plünderurig au dem Grunde ab, daß die Regierung unter dem Druck von unoermeidlichen Umständen gehandelt habe. Der Gesandte Avgell jedoch besteht auf der Verantwortl'chkeit der Regierung. eil türkische Truppen und Genbarmen aa der Plünderung theUnahmen. oqisfS'ttac,rtc,t,n. Angekommen in : Kopenhagen: Thingvalla" von New Oork. London: Manitoba" von New vork. Hamburg: Palatia" von New vork. New Vork:' ermany" von Liverpool. allerlei. j N U H k Z U Dtl dritte Theil gesammten Production der Ver. Staaten an Pfeffermünz - Oel findet w Deutschland Absatz. Nach einer j deutschen amtlichen Statistik sind Sin tt Hamburg im Jahre 1898 25.660 Kilo amerikanisches Pfeffer..r w -Werthe von m&O Mk. und im Jahre 1L96 31.840 Kilo im Werthe von 542.130 Mark in Deutschland zur Einfuhr langt. Neue Fälst ficate der Zehn. dollarS - Silbercertificate, gezeichnet ' ' wnvufcv von' Tillman alö Regisirator und Morgan alö Schatzmeister, sind jüngst in Emulation gebracht worden. Diese skaten isurdn durck hm vbotoarakb schen Proceß hergestellt und das Siegel auf denselben ist von blaßrother Narbe. Die Kehrseite der Note ist
sssgrws s
Nicht geringe Erregung herrscht in Lambertville, N. I.. auS Anlaß d?s mysteriösen Todes einer 96 ?lkn Bxt'$m amcn Way
Devlin. Sie .wurde am folgenden Tage beerdigt, und gleich darauf kam:n Gerüchte in Umlauf, sie sei leb:nd!g 5? iDorden. Zwei Tage später 9 9 A4M I A4( A G (W A m. m m-m. X u .v4w w vuu unuciuuiuci Seite mittelöTelephon mitgetheilt, daß ? . m. T ' . '' . J deren Seite des Körpers geht, aufwies. fr: iti r..jt in , , vsinc uniciuaung ii inqeieil. Das alte, historisch merkwürdige Haus zu Tappan, N. A., wo Major Andrö gefangen faß und .fc, s a:'.-..1tt. ir. ts m ' r vciuö imiity oon &q, . Piio lauslich erworben wurde, ist von Antiqul-täten-Jägern derart geplündert worden, daß der neue Eigenthümer eö bei Tag und bei Nacht bewachen laßt und einen 15 Fuß hohen Zaun ringö um dasselbe hat errichten lassen. Aber auch diese Maßnahmen reichen nicht auS, um die Plünderer abzuwehren, welche mit edler Dreistigkeit über den yoyen Zaun klettern und mcht nur Hunderte vonBausteinen auS dem alten Gemäuer herausreißen, um dieselben ra einem hohen Preise zu verkaufn, sondern auch eine von den Thüren deö HauseS fortgeschleppt haben. ES zogen drei Jäger von Rahwar), N. I.. Nidewidt van Pelt, Dr. Cladeik und ein gemeinsamer Freund, auf die Pürsch, allein sie machten nicht nur keine Beute, sondern wurden, mehr oder minder ramponirt, heimgebracht. Dr. Cladeik fiel und verrenkte sich daS Fußgelenk so, daß er heimgefahren werden mußte. Aan Pelt'ö Gewehr blieb im Gebüsch hängen, die Waffe entlud sich, und die ganze Ladung drang ihm in dieSchulter. Die Wunde ist. wenn auch nicht tödtlich, so doch recht gefährlich, und Van Pelt wird wochenlang an's Lager gefesselt sein. Der Dritte endlich fiel, veö Weges unkundig, in ein Sumvfloch und wäre ertrunken, hätten nicht Holzfäller, die sn Schreien horten, ihn berauöaezooen. Allem Anschein nach siebt ekneVerlegung deö Schweinfurth-Him-mels oder die Etablirung eines ZweigHimmels bevor. Jr E., Spencer W. und Spencer L. Weldon und Herr und Frau Scott, wohlbekannte Jünger deö Mzssiaö Schweinfurth und Infassen deö Himmels desselben bei Rockford, Jll., haben zwei Farmen von je 900, Acreö. die am Wisconsin Fluß unterhalb Portaqe liegen, für 514.000 angekauft. Die Weldonö beblupten, daß d?r Ankauf aemackt wurde. VN große Farmen für Zucht von RassePferden und Rindvieh an?uleqen. AuZ Nockford jedoch ist ein Gerücht nach Portaqe gedrunaen, demzufolge Scbweinfurtb entweder seinen Himmel dorthin verlegen oder doch wenigstenZ einen Zweig dort gründen will. Jn'Tobsucht verfiel an Bord deö im Bostoner Hafen lieaenden SchoonerS Two Forty" plötzlich der portugiesische Matrose Michael Gencario und in diesem Zustande ging er seinen Kameraden mit einem Rasirmesser zu Leibe. Einer derselben. Jos. Key. dem er den rechten Arm fast vom Rumpf trennte, wird feinen Berletzungen wahrscheinlich erliegen; den anderen dreien Frank Gill, Joseph Hudson und Howard Spanks brachte er ebenfalls schwere, aber nicht lebensgefährlich Verwundungen b:i. Schließlich machte er durch einen som einen bis zum andern Ohr reichenden Schnitt in den Halö seinem eg-nm Leben ein Ende. 9Me Betheiligten sind in Gloucester zu L2use. Hl Die utrallenosten Heilangen von Serofeln, die man kennt, find mittelst Hood' ?arsaporilla erzielt. Diese Mittel sucht seine Gle--chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d'. Hook'S Villen find mit der Hand gemocht und völlig gleich anGröße und 'wicht 25 Der New York Store. lMäblirt 1853.) Agenten für Butter! Muster. Erster SaMag der lVeihnachtsAusstellung. Bringen Sie die Rinder alle hierher um die schönen Sachen ZU sehen, l 1.
II
H
Unser
Vier
hat sechs Monate gelagm. Es ist echtes Lagerbier, völlig anogo, gohren, schmallhaft und gesund.
Bier, welches seit gestem auf dem Markt ist, setzt die Gährung in dem Magen fort natllrlich nicht zum Besten des Magens.
Echtes Bier braut lIlZl'ZNW0j
Bottling Dept.
TTVIl. Endlose Sorten Mole skin, Corduroy, Vie bertuch Winter - Kappen S0c. Wollene Jersey andjchuhe 2iZc. "trertb 60c.
v :' $:fi Am
yr iSoWET!
Herabsetzung der Preise
der verbesserten
WELSBACH
Lmpen, früherer preis. Lampen, neuer preis Mantel, früherer preis Mantel, neuer preis...
fiii haben bei
Plonsunw Alle echten Waaren haben Schachtel, in welcher sich die Lampen Beste, Tag. und
Die einzige, welche je hier permanent und zuderlisfia var. Ole einzige mit einer ffaku.täi eltodrener Ledrer. Lefteß vyfte, dtp: Ü7ttZs::n sd Selegenheit, welche die Profeifion kennt.
ULLS S. BRYAflT & 0TR1TTOIT
BndianapoIis13u8ineGoönivc73i QBttn (Sttdule, otse ttdft bet Vst0k. 43. Zr. Xnten Cl itit ct..
Sei. 4V. F Mftr5I Iflc Ix, irab dodlchillk. E. J. HE C C. C::r.ltst.
Deutsche
Feuer-VerficherungsgeseZlfchLft von TXttti cTI fl ryrri ro auptoffi : Ö7i Gut) Delat-are GU.9 Zndclk, In). Die älteste versicherungs-Sesellschaft it jahrizm t;?2st CzinU CoHM Olüer ! OilllJ ! Capital $100900O. Beacrvc-For.d0070.OCa. O erstarrt anJ gezen OZS'Lxrlsk-n und CtexzZs Q
Thoodoro Stein, rstdertt. Loonz Ochmldt. Oetrrtit. Oswald CcidcDticlicr. C;:t.
die
6 8 Faeong Winter TuchKappen 25c. Mit Solle gefüt terte in Oel gegegerbte Ukbei!Handschuhe ÜU. MfW M. . . : OS 00 35 .130 ' .40 den Namen Hslobnch" an jeder besiadea. Na.GHnle. Thccdc? ricycr, CC
mmm
s las Trost So.
Acjnct n3opro. o c:z
