Indiana Tribüne, Volume 21, Number 75, Indianapolis, Marion County, 2 December 1897 — Page 2

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?in Pariser Trama. Paris, 9. November. Seitdem Judas an Christus zum Verräther geworden, ist seine Name in Verruf gekommen; wer möchte sich noch Judas nenuen? Aehnlich verhält es sich mit den Namen Vazaine und Drevfus. Ter Sohn des Besiegten vonMetz würde schwerlich in der französischen Armee die Qfficierslaufbahn einschlagen wollen; und die vielen Dreyfus in Frankreich werden, wenn sie an ihren Namen auch nur denken, geschweige denn ihm aussprechen, schmerzlich an den wirklichen oder vermeinten Verbreeher auf der Tenfelsinsel erinnert werden. Es begreift sich daher schon, wenn beim hiesigen Staatsrathe mannigfache Dreyfus - Gesuche um Ablegung dieses Namens eingelaufen sind; solange des Verräthers Unschuld nicht wiesen. pflanzt sich die Schmach vön Eltern auf Kinder und Kindeskinder fort. Mit diesem Gesuche ist denn auch A'cmand Dryfus aufgetreten, der Urheber des grausiaen Trauerspiels, das soeben ihm, seiner Frau und seinen drei Töchtern das Leben gekostet. Er hatte sich für Q'Heguerty entschieden, den Namen seiner Mutter; da aber deren Verwandte, die einer irischen Familie entstammten, Einsprüche erhoben, schwebt noch der Namenswechsel; dies hinderte aber Dreyfus nicyt. schon jetzt diese Benennung in seine Geschäftsfirma aufzunehmen. Wie weit nun die Namensfrage bei dem Trauerspiel eine Nolle gespielt, ist noch nicht ermittelt ; jedenfalls stand Dreyfus zu dem Verräther in keiner nachweisbaren Beziehug. Die sociale Geschichte der französischen Hauptstadt ist in der jüngsten Zeit auffallend reich an diesen Collectivmorden und Selbstmorden gewesen; man hat für die Seelenstimmung, aus der sie hervorgingen, im Gegensatz zu der Freude am Leben den Ausdruck La joie de mourir erfunden. Bei Dreyfus entwickelte sich diese Stimmung aus einem von Schopenhauerscher Philosophie angekränkelten Ueberdruß am Leben: er war überzeugt, daß das Dasein, wenn es nicht schon ganz frei von materiellen Sorgen wäre, eine Last darstelle. Statt aber diesen Sybaritisnlus praktisch auf die eigene Person zu beschränken, überredete er seine Frau auch dazu und fügte zu dem Selbstmorde noch den Mord seiner drei unschuldigen Kinder, denen er dadurch die kommenden Unbilden des Uzlücks ersparen wollte. So lautet es in dem Briefe an den Herausgeber des Temps". der in seiner Wohnung auf dem Tische lag. Am verwichenenSonn tag Morgen wurde er mit Frau und Saniern in einem präch'.ig eingerichteten Stockwerke der fashionablen Avenue de Marceaux todt aufgefunden. Die Veranstaltungen waren mit der größten Kaltblütigkeit getroffen worden. Am Freitag machte Dreyfus mit seiner amilie bei der Vase seiner Frau der Gräsin Q'Heguerty, einen Abschiedsbesuch; sie begaben sich angeblich nach London und hinterließen der Dame sogar ibre Londoner Adresse und ihre Photographiern. Die Gräfin bat sie, ihr wenigstens das älteste Töchterchen, die 9 jährige Gladys, zurückzulassen; sie wäre dadurch dem Unheile entgangen; aber Dreyfus lehnte dies ab. Am folgenden Tage entließen sieKöchin und Kammermädchen, zahlten ihnen einen achttägigen Lohn aus, mit der Bitte, nach Ablauf dieser Frist wieder vorzusommert Köchin und Kammermädchen zogen Abends mit ihren Kosfern aus; die Thürhüterin schaute sie verwundert an; von der Reise war sie nicht in Kenntniß gesetzt worden. Am nächsten Morgen blieben die Vorhänge geschlos sen; die Thürhüterm, die verzeb?nZ auf die Hinusschaffung des Gepäcks nach der Bahn gewartet, würd argwöhnisch. und als auf ihr - Klingeln keine Antwort erfolgte, öffnete p selbst mit dem eigenen Schlüssel, sah auf dem Speisetisch die Reste eines üppigcn MahleS, fand aber Bade und Schlaf, zimmer geschlossen. Die Polizei eilte hinzu, und darauf' entdeckte man denn in dem einen Schlafzimmer die fünf Leichen. Frau Dreyfus hielt die kleine Odette in ihren Armen. . .GladizZ und Ella lagen zusammen m einem Bettchen, und Dreyfus selbst war vor diesem auf dem Fußboden ' ausgestreckt. Die Kinder waren offenbar vsrher, ehe man sie in die Sterbekammer. gebracht, mit süßen Likören betäubt werden, dann hatte man den Deckel des 'brennenden Rcllofenö abgehoben und außerdem auf der ZUarmorplatte des Waschtisches ein Holzfeuer angezündet. Sechs Briefe setzten die Welt von der Mordabsicht in Kenntwß. Der Brief an den Temps trug den Stempel eines ausgeprägten Cynismus. Viorgen so hieß es darin, rwud man aus den eitunaen erfahren, daß ein unnatürlicher Vater sich mit Frau und Kindern ums Leben gebracht hat. Da die Menschen schlecht sind, wird man diesem canse alles. Schlechte nachsagen. Die Nachsichtigen werden behaupten, daß er verrückt gewesen. Jndessen äch bin nicht schlecht, ich habe Niemanden etwas Bor , , . 4. , t ?es angeiyan, uno icd om nicgi verrückt Meine Theorie ist. daß der einzige SßZdttü des Menschen aus Erden .darin besteht, daß er sich umbrinren sann, und ich mache von diesem Vortkeil Gebrauch. Ich gestehe nicht zu. daß das irgend Jemanden etwas angeht. Was meine Frau betrifft, so wünscht sie mir zu folgen. . . Betreffs meiner Kinder ist die Frage etwas heikier. Unbekannt mit dem Leben, können sie nicht wählen; da ich also für sie entscheiden muß. so glaube ich, ihnen einen Dienst zn leiten, indem ich sie nicht allein in d,? Welt zurücklasse: sie waren

stets glücklich. Ich will nicht, daß sie das Unglück kennen. Ich schreibe diese Zeilen, nicht um mich zu entschuldigen, ich bin keinem eineRechtfertigung schuldig, sondern um diejenigen, die genug an dieser Welt haben, zu veranlassen, es so wie ich zu machen. Ein wenig Muth, und alles ist vorüber.- Characteristisch für den Fall ist, daß Dreyfus in einem anderen Briefe für sich und die Seinigen ein Armenbegräbnift beansprucht. Wahrscheinlich litt er an der Zwangsidee der Armutb. in Wirklichkeit war er nicht arm ; trotz großerGeschäftsverluste besaß er noch 10.000 Francs Jahreseinkünfte, ein Schloß in Spanien und eine Besitzung in der Nähe vonParis, für die er kürzlich noch die Summe von 75.000 Francs ausgeschlagen. Außerdem hatte er wohlhabende Verwandte die sich seiner Familie schon angenommen hätten. Seine Frau insbesondere stand in Bezicbung u den reichen Furtago - Heine, deren Vermögen und Mildthätigkeit gleich groß sind. Dreyfus' Mordvorwand, er wolle die Kinder dem Unglücke entziehen. war daher gegenstandlos. Uebrigens hatte er schon lange mit der Absicht des Selbstmordes geliebäugelt. Er war der Sohn eines Reeders aus Havre, der seinen Kindern 60 Millionen Francs hinterließ, er wuchs auf in großem Luxus, lebte selbst auf großem Fuße, verlor aber den größten Theil seines Geldes in Spekulationen und wurde daher lebensüberdrüssig, als er

nicht mehr den großen Herrn spielen konnte. Sein - Geschaststhetthaoer Dickoff bestätigt Dreyfus' Verluste, indessen habe er noch sehr aut leben kön nen. Soviel über das neueste Pariser Drama. Sensationelle Anschuldigungen. Sensationelle Ansckuldiaunaen hat Frau 5kobn S. Kelloaa in San Francisco, ' Cal., die Gattin eines böberen Beamten der Süd - PacificBahn, gegen ihren Gatten erhoben. Die Dame, welche aus Betreiben des Letzteren aus dem Occidental Hotel zu San Francisco in ein Irrenhaus überführt wurde, behauptet. ihrerVerHaftung liege nur ein teuflisches Vorhaben ihres Gatten zu Grunde, stch ibrer durck Ueberfübruna nach einem Irrenhause zu entledigen, da sie seinem nicht naher wiederzugebenden, unnatürlicben Verlangen nicht nachgeben wolle. Ihre zwölfjährige Ehe sei deshalb, so erzählte Frau Kellogg weiter. und da ihr Mann dem torpyium fröhne, eine sehr unglückliche gewesen. Schon einmal habe der Mann sie im Irrenhause in Napa untergebracht, behauptend, daß sie an erblichem Wahnsinn leide. Nach ihrer Entlassung von dort hätten sie zedoch wieder bis vor Kurzem zusammen gelebt. Am 1. November sei sie von ihrem Gatten krankheitshalber nach dem französischen Hospital gebracht worden, das t rot nige Tage später als geheilt verließ. Dann sei sie aber nicht zu ihrem Gatten zurückgekehrt, sondern habe sich im Occidental Hotel einlogirt. von wo aus sie als angeblich irrsinnig verhaftct wurde. Im Occidental Hotel erklärte das gesammte Personal, das mit Frau Kellogg während ihres dortigen Aufenthalts zusammengekommen war. daß dieselbe durchaus nicht den Eindruck einer Verrückten gemacht habe. sondern wegen ihres ruhigen, liebenswürdigen Benehmens allgemein beliebt gewesen sei. Großes Unheil hat eine Lawine, die an der Noble FiU Mountain Range in Vritisch-Columvien nie derging. angerichtet. Die Gebäude der Silver Bell und Red Foz Mine wurden zertrümmert und tiv Bergmann und Joserh , . McGribbonö von den Schneemassen in einen Abgrund gerissen; vor dem Frühjahre ist gar nicht daran zu denken, die 2:isf; des Verunglückten zu beraen. In Pana. Jll.. wurde dieser TageWilliam Morelard von Portland. Oreg.. und Frl. Carric Flinn unter eigenthümlichen Umständen verheirathet. Mor?land kam im cu? seines künftigen Schwiegervaters er und wollte seine Braut zur Trauunc in der Kirche abholen. Der Schwie gerpapa schien jedoch übler Laune geWesen ZU sein, denn er verweigerte dem jungen Manne nicht nur die liebende Braut, sondern warf ihn selbst mehr entschieden wie höflich zum Hause hinaus. Es gelang dem Mädchen einige Stunden später, im Hauskleid und ' Küchenschürze aus dem Hause zu entweichen, worauf in alle: Eile die nöthigen Trauungsformalitäten im Hause von James Hybarger vorgenommen wurden. Die junge Frau kehrte darauf ins elterliche Haus zurück; als aber Moreland am nächsten Morgen kam und seine Gattin reklamiren wollte, wurde ihm ein nichts weniger als freundlicher Empfang zu theil. Moreland erschien schließlich mit. Deputy-Sheriff Coburn und Mayor Penwell, die im Namen des Gesetzes" die Herausgabe der verweigerten Fru verlangten. Der Vater hatte sich mit einem großen Messer be wassnet, mußte jedoch vor dem Revo'ver des Sheriffs die Waffen strecken. Das Pärchen, trat sofort seine Hochzeitsreise an. ,, , Verhüte Ein Frühes Grab Wie oft. hören, wir daß ein frübcö Grab durch eine vcrnachläßigte.Erkältung kcrbei geführt wurde. Bc, denke dies und gebrauche Dr. Bull'S Husten Syrup, welcher fcfcrt alle HalS " und Lungcn-('cidcn kurirr. Herr W. H. Mahoncy, Lowcll, Mass., schreibt: . ."2ch war sehr krank mit einem schlimmen Husten. Doctorcn konnten mir nicht helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht hätte. Cli, Vcrwandte? empfahl mir Dr. Bull'ö Husten Syrup und nachdem ich zwei . Flaschen, davon gebraucht hatte war .lch kurirt. ES war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'6 Husten Syrup immer meinen Freunden cmrfrblcn denn ich weiß daß er ein unftblbareS Mittel ist." Dr. Bull'6 5?usten Syrup wird SarcS für C5 Centf r:rkat.

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Ibre königl. Hoheit Die Prinzessin von Wales, v stellt HOFF'S flüssiges Malz. Extrakt von Johann $offl Depot in London. Marlborough House, 6. 33. Sitte senden sie älligtt sobald wi möalich üt den G,bra ch von Ihrer königl. 5 oh c it. der Prmieistn von Wale, srcds ?us,nd von Joyann Hoff' flüsst. gem Mol. Extrakt und geb , Sie dem Ueber ,'ringer d ese ,mei Flaschen zum sojorttgen Gebrauch mit, Job. "'(Um, Aellermann Ihrer königl. Hoheit. Jkhann Hoff' flüssiger Malj.rtrakt macht Fleis l, und ivlut. Ein Nutzend Flaschen enthalt mehr Nährstoff al in Faß ier. 0 Johann Hofs, Verli, Neu Wilhelm Str.. 91. 1. V 4 art. oh, srue i wiquicr. e gort, 152i 10 fcri 5raQt Str. KBK Gemeinnütziges. .Lampendochte müssen auS guter Baumwolle regelmäßig und ohn knoten gewebt sein, eucyte Docyte saugen scylecht.. Darum itt es zweck maig, )te vor dem Einziehen in die Lampe zwei bis drei Stunden lang zu trocknen. Um S t o ck f l e cZ e aus der Wäschezu entfernen, geniigt ' es, falls die Flecke noch mcht zu alt sind, die betreffende Stelle erst in Eis'.g zu tauchen und nach Verschwinden der Flecke mit reinem Wasser auszuwaschen. Ein kräftigeres Mittel, das fast stets von Erfolg begleitet ist, bt--steht darin, daß man die befleckten Stücke in But!:rmi!ch legt, welche v:rs mittels Durchstihen von allen Ftttheilchen befreit sein muß. Auch 300 Gran Citronensäure ist ebenso wirksam m emer Losung von einem r,a!bcn yw.i Wasser. Um zu erfahren, ob Rothwein gefärbt i st. werfe man cu Stück Pottasche in ein mit d?-n o?rdächtigen Wein gefülltes Trinkglas. Bildet sich ein violetter Nie.-):rs!ag. dann ist Heidelbeer- oder Hollunderbeersaft als Färbemittel angewendet ; sieht er jedoch hellblau aus, so rührt er von Sonnenblumen her, roth von ic then Rüben, hellgrün von Ligusterbeeren, rosenroth von Fernambukholz und grau von Malvenölüthen. Butterflecken in Stoffen aller Art werden leicht entfernt, indem man sie messerrückendick mit weißem Bolus oder Thon überstreut, dann ein bis zweimal mit Aether durchnäßt, nach Verdunsten des Aethers ein Blatt Löschpapier darüber legt und sie mit einem heißen Plätteisen bügelt. Sollte nach dem Abklopfen und Abbürsten des Thones der Fleck noch ein wenig sichtbar sein, so ist das ganze Versahren zu wiederholen. Fro st beulen andenHänden verschwinden in 2 bis 3 Tagen, wenn man lie so ost wie möglich am Tage mit absolutem Alkohol wäscht oder befeuchtet. Frostbeulen an den Füßen reibe man Morgens undAbends mit einigen Tropfen Ammonium sülfo-iclityol (beziehungsweise Thio lum liquidum) ein oder bepinsele sie mit einer Mischung aus 1 Theil Jodtinktur und 7 Theilen Collodium elasticum. Wesentlich ist es, daß man die Strümpfe während der Nacht anbehält, dieselben dafür aber natürlich häufiger wechselt. Cigarrenasche als Putzr mittel. Angelaufene Gold- und Silbersachen werden ganz hell und blank, wenn man mit einem mit Cigarrenasche bestreuten Flanellläppchcn darüber reibt; in derselben Weisr läßt sich Kupser. Alfenide, Messing, ZZnk u. s. w. reinigen. Sind richtige Flecken auf den zuletzt genannten Metallen, so befeuchtet man die Asche zuvor mit tu nigen Tropfen gereinigten Petroleums und put damit den Gegenstand. Er wird dann des Geruches wegen mehrmals mit lauem Wasser abgespült und mit einem weichenTuche blank, gerieben. Um Hausmäuse zu vertreiben sind die Blätter des Oleanders ein wirksames Mittel. Man trocknet sie und stößt als alsdann zu Pulver. Dasselbe wird mit trockenem Sand vermischt und den Mäusen in ihre Löcher zerstreut. Sie verabscheuen den Geruch dieser Blätter auf's Aeußerste und verlassen augenblicklich ihre Schlupfwinkel, um niemals wiederzukehren. Farbenprode des fchwarzen Tuches. Man löst etwas Sauerkleesalz in. distillirtem Wasser auf, befeuchtet mit dieser Lösung einen Pfropfen und drückt diesen auf daZ Tuch. Erhält die Wolle einen Indigo gründ,' so ist sie echt gefärbt und das j Sauerkleesalz erzeugt nach einiger Z.-lt ', einen grünlich olwensarbigen Fleck ; ist das Tuch aber blos mit Blauholz, Eisen, und Kupfervitriol gefärbt, so ist die Färbung, unecht und das Saue? kleesalz erzeugt dann eine dunkeloranaeaelbe oder fable ??arbe. BasAtnsendesEndivtens a l a t s wird oft von vi:len Gärtnern und Gartenfreunden unrichtig ausgefllbrt. wodurch meistens die Blätter ; während der Bleichunasperiode in Fäulniß Lberliehen. Falsch gebunden ist, wenn die Blätter durch mehr als zwei. Bänder zusammenoeschnürt sind, so daß dieLuft fast oänzlich abgeschlossen und ein Ausdebnen der inneren Blätter unmöglich ist. Nichtig aebunden ist. wenn die Blätter durch ein oder zwei Bändev oben fest zusammengebunden sind, so daß keine Nässe eindrinaen. ein Luftzutritt möalich ist und die inneren Blätter sich während der Bleichungsperiode noch ausdehnen fönÄ.

QeixtWt Lokal-Nachrichten. Mitteldeutsche Staaten. Balle nstädt. Frau Sank, tätsrath Julie Mayer von hier, welche in Wien zum Besuch weilte, wurde dort überfahren und getödtet. Braunschweig. Commerzienrath Otto Löbbecke, früherer Mitinhaber des Bankhauses Gebrüder Löbbecke & Co.. ist hier im Alter von 71 Iahren gestorben. C o b u r g. Der vormalige Referendar Franz Klappenbach hier wurde von der hiesigen Strafkammer wegen Untreue und Unterschlagung zu einem Jahr sechs Monaten Gefängniß ver-

urtheilt. Ei sen ach. Die von hier verschwundene Ljährige Marie Wittig ist als Leiche im Nöseschen Hölzchen gefunden worden. Der Vater des Mädchens, Damenschneider Wittig, wurde verhaftet, da er des Mordes stark verdächtig ist. Das Mädchen war das uneheliche Kind seiner Frau, welches er nach seiner Verheirathung adoptirt hatte. Gräfin au. Kaufmann Möhring hat sich erhängt. G r e i z. Die zweithöchste Fabrikdampfesse in Deutschland wird die Firma Schleber !?ahier erhalten. Die Esse wird 86 Mete: hoch. Die Ziegelsteine werden zur Zeit durch Dampfkraft in die Höh: gebracht. Die höchste Esse befindet sich bei Freiberg i. S: und ist über 100 Meter hoch. cs.cn-Tarmitadt. A r h e i l i g e n. Das einz'ge. drei Jahre alte Töchterchen des Taglöhners Georg Andres kam durch Ertrinken in einer Waschbütte um sein junges Leben. Metzlow. Vor einigen Tagen wurde der Dienstknecht Grob von seinem Dienstherrn nach Freiensteinau geschickt, um Medicamente zu holen. Grob kehrte jedoch nicht zurück. Nach längerem Suchen fand man die Leiche desselben und schaffte sie nach Gunzenau. Grob ist 56 Jahre alt und hinterläßt einen minderjährigen Sohn. Es wird Selbstmord vermuthet. V i n g e n. Nachts erstickte durch Einathmen von Kohlengas der 76jährige Weinhändler Simon und sein Enkelchen. Mainz. Zwei Maschinisten einer hiesigen Brauerei stiegen in den Brunnen. um nothwendige Arbeiten vorzunehmen. Durch ungenügende Ableitung der dem Brunnen entströmenden Gase fand der Maschinist Weber den Tod durch Ersticken, während es dem andern noch gelang, wenn auch beinahe besinnungslos, aus dem Brunnen zu kommen. Jave .in. M ü tl c n. Wegen Mordversuchs steckbrieflich verfolgt wird der in Albürg bei Straubing geborene Schlossergehilfe Jacob Wild. Er hat in einem Hause an der Wörthstraße dahier ein Dienstmädchen, nachdem es das seit kurzer Zeit bestehende LiebesVerhältniß gelöst hatte, durch einen gegen die Herzgegend geführten Messerstich lebensgefährlich verletzt. Augsburg. Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich in der Kel lerei der Wagner'schen Bierbrauerei. Der Brauknecht Schorn wurde beim Bieraufziehen von der Maschinerie erfaßt und sofort getödtet.B a y r e u t h. Infolge einer Lampen - Explosion brach in der Schiller 'fchen Kunstmühle, sog. MwrMÜHle", Feuer aus, welches das Etablissement trotz raschen Eingreifens der Feuerwehr in kürzester Zeit einäscherte. Bedeutende Vorräthe sind verbrannt. Der Schaden ist beträchtlich. Breitenbach. Von unsererGendarmerie und einem österreichischen Postenführer wurde in Gollnerberg eine dreiköpfige Falschmünzerbande verhaftet und in das Amtsgerichtsgefänanin Weasckeid einaeliekert. Es .waren dies der Weber Georg Mühl1 C V V! .a , rrr i . uuucc unu oiz jyausicis - vigcicuic Reischl von Gollnerberg. Burgau. Eine ruchlose That wurde an dem verstorbenen Amtsgerichtsdienergehilfen Adam Sailer von hier verübt, indem, dessen Leiche in einer bestialischen Weise verstümmelt wurde. Der Thäter brach in das leicht zugängliche Leichenhaus ein. Noch fehlt jede Spur von dem Unmenschen. E s ch e n b a ch. Der Stadtschreiber Sauer wurde in das Untersuchungsgefängniß eingeliefert. Die plötzliche Verhaftung soll infolge von von Sauer begangenen Unregelmäßigleiten auf der Sparkasse vorgenommen worden sein. H e i m h a r t. Erschossen wurde hier der einjährige Knabe Xaver Kastenberger gefunden und sein Onkel, ein 17jähriger Bursche gleichen Namens, verhaftet. , WüttteulLerg. Stuttgart. Ein Schwindler Namens Lipmann. der sich Bankier" nannte. ist hier verhaftet worden. Livman war es gelungen, durch sein gewandtes .Auftreten kleine Rentnerinnen,' Wittwen und sonst - alleinstehende Damen zu veranlassen, ihm ihre Kapitalien zur Verfügung zu stellen, - um damit an der Börse zu spekuliren. namentlich in Goldshares. So sind ihm man sollte es nicht glauben weit über 100.000 Mark zugeflossen, in Posten von 50,000 Mark, 15.000 Mark u. s. w. Als Zeugen in seiner Sache sind schon, einige Damen vom' Theater vorgeladen worden, die der noch den Kunstmäcen markirende Ban kier mitGeschenken aller Art überschüttet hatte. " Dazu hatte sich Lipmann erst kürzlich in Budapest verheirathet, und seine junge Frau sitzt jetzt im Elend. Der Maurer Joh. Stech 27 Jahre alt. hat auf seine 5?rau aesckossen und dieselbe bedeutend verletzt. Der Thäter ist entflohen. Aalen. Der Postsekretär Miedemann wurde beim Begehen des Bahngeleises durch einen Bahnwärter todt aufgefunden. Man nimmt an, daß Wiedemann im Zustand geistiger Störung sich selbst das Leben genommen hat. Llltsbausen. Der trüberes erk-

meiste? Müller, welcuer-so unglücklich eine Treppe hinuntergefallen war. daß er sich eine bedeutende Gehirnerschütterung zuzog, ist, ohne wieder zum Bewußtsein gekommen zu sein, gestorben. C r ai l s h e i m. In Roßfeld war MaurerNan mit demAusbeffern eines Kamins beschäftigt und that dabei einen Fehltritt, wobei er zum -Dache herunterstürzte. Derselbe mußte als Leiche vom Plake aetraaen werden.'

Pfarrer Schweizer von Elrichsbauscn ist nach 53iähriger Amtsthätigkeit 'in den Ruhestand getreten. 5? e u e r b a ck. Das 22iäbr. Dienstmadchen des Cord'torZ Dietrich siürzie bein. Wäsch:aufh'ängcn aus einem F.nster des vierten Stocks auf die Straße und war sofort todt. Lasen. Karlsruhe. Ein böses Verhängniß scheint über dem Bassisienfach des Hoftheaters zu schweben. Erst verschied der berühmte Karl Spieglcr wenige Tage nach einem glanzvollen Auftreten. Sein Nachfolger Heller wurde während einer Bajazzo" - Vorstellung plötzlich vom Wahnsinn ergriffen, und nun mußte Heinrich Wiegand, bis vor Kurzem Mitglied der. hiesigen Hofbühne. in Hamburg einer Irrenanstalt übergeben werden. Gegen den vom Karlsruher Landgericht wegen Urkundenfälschung zu mehrmonatlicher Gefängnißstrafe verurthciltm Notar Korn von Brucksal wurde nunmehr auch vom großherzoalicn Disziplinargerichtshof ein Urtheil erlassen.da? auf Dienstenilaffug lautet. Mit Rücksicht auf seine 25?ährige Dienstzeit wurde dem Angellaqtcn ein Theil der gesetzlichen Pension bewilliat. Bermersdorf. Wegen MU derns ist hier der Taalöhner G. Wahl von Hofstetten verbaftet worden. D a i n b a ch. Hier brannte Mühle und Wohnhaus des Müllers G. Schwimm nieder. Wegen Verdachts der Brandstiftung wurde Schwimm verhaftet. r In dessen Anwesen war 1895 schon einmal Feuer ausgebrochen. Auch damals wurde Schwimm wegn Verdachts der Brandstiftung verhaftet, vom Schwurgericht in Mannheim aber freigesprochen. D e n z l i n g e n. Im nahen Walde wurde der Pflegling Hüglin todt aufgefunden. Derselbe war aus der KreisPflege - Anstalt Freiburg entwichen, schlief im betrunkenen Zustande ein und erfror. D u r l a ch. Nachts entstand in der Karlsburg" eine, Rauferei zwischen Civilisten und Trainsoldaten. Hierbei erhielt Wirth Bull, welcher den Streit schlichten wollte, von einem Civilisten einen gefährlichen Messerstich in die Brust. E p p i n a e n. Der 16jähr. Maarerlehrling Ch. Kolb von Sulzfeld, trug mit einigen Zimmerleuten einen sechs Centner schweren Balken. Beim Abwerfen sprang Kolb auf die falsche Seite wobei ibm der Balken an den Kopf flog. Er erlitt einen Schädelbruch und war sofort todt. Nlzcinv'alz. A l t l e i n i n g e n. Der zur G:meinde Altleiningen gehörige Neuhof brannte vollständig nieder. D ü ? k h e i m, a. H. Im nahen bekannten Weinort Ungstein erhängte sich der Ackerer Heinz, nachdem er kurz zuvor mit seinen Angehörigen einen Disput gehabt hatte. Bevor er aber den unseligen Schritt that, ließ er in seinem Keller ein 1400 Liter haltendes Faß, gefüllt mit edlem Ungsteiner Gewächs jüngsten Datums, laufen. F r a n k e n t h a l. In der Wirthschaft der Wittwe Kieser kamen Michael Rechberger aus Schramberg und Former Emil Wolz aus Bayernthal in Streit. Nach kurzem WortWechsel versetzte ersterer dem letzteren zwei Messerstiche in den Unterleib und den linken Arm, so daß Wolz, lebensgefährlich verletzt, in's Spital gebracht werden mußte. Rechberger befindet sich in Untersuchungshaft. irliav-Loltznugen H a g e n a u. Bei der vom Ossicierscorps des Dragoner - Regiments No. 15 veranstalteten Hubertusjagd erlitt Stabsarzt Dr. Reeps von der reitenden Abtheilung des Feldartillerie - Regiments No. 31 infolge Sturt mit dem Pferde eine Gehirnerschütterung sowie inen Rippenbruch. M ü n st e r. Das Gasthaus zur Sonne", ist mit Haupt- und Wirthschaftsgebäuden niedergebrannt. Mecklenburg. Kritzow. Auf eine 501'ährige ' Amtsthätigkeit kann der Lehrer Lüden ' zurückblicken. Lüben ist während dieser 50 Jahre ununterbrochen als Lehrer in der Gemeinde thätig gewesen. Ludwigslust. Ein trauriger Vorfall hat sich auf dem hiesigen BahnHofe ereignet. -Die 26jährige Frau Krause aus Wien, die bei Verwandten in Tendern zu Besuch war und nach s Wien zurückfahren wollte, stieg mit ihren beiden Kindern hastig aus dem . Zuge, unglücklicherweise aber auf der verkehrten Seite, sie gerieth unter eine soeben vorüberfahrende Rangirma.schine und.es wurden ihr beide Beine abgefahren.' ' ' P a r ch i m. Nach , längerem Leiden verstarb der Buchhändler Wehdemann im Alter von 65 Jahren. I - Oldcubma. Vürgerfelde. Der 12-ährige Sohn des Steinhauers Schumacher am Bahnweg war beim Sammeln von Eicheln auf einen Baum g:kle!t:rt und hierbei abgegestürzt. Ein Nachbarssöhn fand ihn todt unter dem Baume. . S a n d h a t t e n. Als der Landmann I. L. Vuckhus dabei beschäftigt war. bei einem Hause Milchkannen auf den Wagen zu setzen, sank er plötzlich vom Schlage getroffen, bewußtlos nieder. und starb nach : wenigen Minuten. .j, öreie Städte. Hamburg. Die Leiche des Bürstenmachers Friedrich Hesse aus Hambürg, der zuletzt aus dem Bahnhofe von Wittenberg gesehen worden war, ,st bei Gribo in der Elbe an's Ufer geschwemmt worden. Es liegt ein Mord vor. Der' vielgenannte ehemaligeGelMführtr. d:r Deutschen Afrikanl-

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AN OCCASIONAL RIPANS TABULE WILL PREVENT ITS RETURN. : :

schen Plantagengesellschast, Friedria? Schröder, kam mit dem letzten Oftafrikadampfer VundesratH" unter Vegleitung zweier Feldwebel der deutschen Schutztruppe hier an. Schröder, ein geborener Mecklenburger, hatte sich vieler Grausamkeiten.' Mordes und Todtschlages gegen Eingeborene schuldig gemacht und ist vom deutschen Gericht in Dar - es - Salaam zu mehr- : zahriger Zuchthausstrafe verurtheilt worden. Der 7 - jährige Schulknabe Kleuner hatte sich hinten an emen m Fahrt befindlichen Bierwagen gehängt; hierbei glitt er ab, kam zu Fall und wurde von einem hinter dem Vierwagen herfahrenden Lleicherfnhrwerk überfahren und auf der Stelle getödtet. Die Familie Woldthanpt beging das Fest der goldenen Hochzeit und den 50 - jäbrigen Gedenktag seit sie ihre bisherige Wohnuna bsc?-:n. Der Sohn des Paares feierte silberne Hochtii uuu uct viiuu iici ji-j j.i iLiv'acir ..V. v.- fzt.i r..c r-c '.".rrr. Tage trauen. Herr Hob. Lczler, Mitinhaber der Firma Vogsc: und Kachholz, war bald nach dem Andruckdes Feuers in der Fabrik unter d?:;Verdachte der Vrandstistung V:!h7.sie: worden. Nachdem er vier Monate in Unterfuchuashaft zugebracht hat, ist er, da sich seine völlige Unschuld her-, ausgestellt hat, entlassen und die Untersuchuna gegen die Firma niedergeschlagen worden. Die bedeutendste Dampfmühle, welche bisher inDeutschland erbaut ist, wurde auf der Insel Wilhelmsburg von der Firma Georg Plange eröffnet. Dieselbe kann täglich 20.000 Centner Korn vermahlen und beschäftigt an 200 Arbeiter, ite::. Bern. Bei einer mit zwei Gefährten führerlos unternommenen Besteigung des Wetterhorns fand der Student Wäber von hier den Tod durch Steinschlag. Er ist ein Sohn des in alpinistischin Kreisen wohlb kannten langjährigen Redacteurs des Jahrbuches des Schweizerischen Alpenclubs. Estavayer. Der Wirth zu: Flcure de Lys", Namens Liniger, wurde auf der Jagd das Opfer eines Unglücksfalles. Auf bisher unermittelte Weise entluden sich beide Läufe seiner Jagdflinte' und die Ladung drang dem Unglücklichen in den Unterleib, was den Tod herbeiführte. Gelterkinde n. Hans Jakob Thommen. der. älteste Schweizer Bürger, ist im Alter von 102 Jahren 5 Monaten und 5 Tagen gestorben. Hebungen. Gegen den Secundarlebrer Keller dahier, welcher für eine Schweizer Colonie in Brasilien ca. 20 Familien aus. den Kantonen 'Zürich und Aargau angeworben hatte, ist Verhaftung wegen Uebertretung des eidg. Auswanderungsgesetzes angeordnet worden. Herdern. Das Wohnhaus und die Scheune des Landwirths Johann Kopp sind abgebrannt. Der der Brandstiftung verdächtige Hauseigenthllmer ist seither verschwunden. - Lang ent hak. Bei einer Landsiurmllbung dahier ging dem Soldaten Fritz Leibundgut von Melchnau beim Aufstecken des Bajonets der Scuß los und der hölzerne Pfrovfen durchbohrte ihm die Hand. Man brachte den Verletzten sofort in's Spital. Lauterbru n n. An der Breitlauenen" ist der 40jährige Gottlieb Vrunner. Vater von 6 Kindern, ausgeglitten, und über eine 180 Meter höht Felswand hinunter zu Tode gestürzt.

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