Indiana Tribüne, Volume 21, Number 74, Indianapolis, Marion County, 1 December 1897 — Page 2

SaDSotm Tribüne. . Griinz? Täglich nnö Sumaag Die tätliche .Tribün?" kostet durch den Trlg J Centi per Woche, öle eonntag3,!trtcÜne" JextJ peOo4t. Cetie ittfarracu 15 Centiskr es CestS pex 17lxt. Ur PoK uet$al& be (ttbt zeschi U Ootanl6tltta3 P pt Jstzr.

CffUt t 10 Süd Lllabams grt&lt Jnoianapolib, 2ns., 1 Dezember '7 Deutschland uns Haiti." . Aus Anlaß des Falles Lüders erscheint e!:l, Rückblick auf eine frühere Verwickelung des deutschen Reiches mit der Negerrepublik Haiti besonders am Platze zu sein.' Im Jahre 1872 lag der deutschen T?arine ob, eine ähnliche Angelegenheit, die fchon einige Jahre vorher (1870) fest zugesagte Zahlung eine". Entschädigung von 20.000 Thaler an einen deutschen Kaufmann, endlich durchzusetzen. Capitän zur See Batch, Geschwaderchef in West - Indien und Commandeur der Vineta". ging daher mit dieser und der Gazell: am 13. Juni von Margoane, wo man den Kaufmann Diekmann an Bori nahm, nach Port au Prince, derHauptstadt der Niggcrrepublik. Hier lager von haitischen Schiffen die Corvett.Union" mit zehn Geschützen und 1 nem Admiral an Bord sowie die Corvette Mont Organist mit elf ttv. und einer nur schwachen Besatzung. Als ein schwarzer Officier zum Hern plimentiren auf die JBineto" kam wurde derselbe nur an Deck durch der Stellvertreter des Commandanten empfangen. Der Geschwaderchef schickte den Lieutenant zur See v. Kyckbusch an Land, um die Begleichung der Forderung von 20.000 Thalern durch Stellung eines Ultimatums zu erzwingen. Die ausweichende Antwort lautete: Wir erwarten Ihr .Boot um 5 Uhr Abends Nachdem beide deutsche Schiffe ihre großen Äcote ausgesetzt hatten, erwartete Capitän Busch mit Qineta- und Gazelle" unter Damps das Ultimatum, welches Lieutenant Graf Schwerin gleich nach 5 Uhr an Bord brachte, &3 lautete wieder ausweichend: Wir werden auf freundschaftlichem Wege uns einigen." Der Geschwaderchef entschloß sich nun zu Zwangsmaßregeln, ließ Abends 6z Uhr alle Boote mittu und die Schiffe klar zum Gefecht machen. Capitän, Lieutenant Hollmann, der nachmalige Staatssekretär im Reichsmarine-Amt. erhielt Befehl, das Admiralschifs Union" zu nehmen, Lieutenant zur See v. Kyckbusch den Mont Organiss." Die Landungscorps führten die Überrumpelung so schnell und eract aus, daß es zu einem Widerstände der Negerbesatzungen überhaupt nicht kam. andernfalls wäre bal En tem des großen Mont Organisö kaum ausführbar gewesen. Die Haitischen Besatzungen, 4 Ossicie und über 100 Mann, wurden mit ihren Sachen an Land geschickt und aus den genommenen Naddainpfcorvetten die flagge der Republik Haiti durch die deutsche Kriegsflagge ersetzt. Nachdem die Schiffe und Maschinen untersucht worden, verblieb eine Besatzung von je zwei Offeneren und 20 Mann auf jeder Corvette. Während der Besttzergreifung und bis zur Einstellung der Feindseligkeiten- tagn Bineta" und .Gazelle". gefechtsbereit auf der Reede; die Geschütze waren mit Gra naten geladen und gegen das Port-au. Prince beherrschende Fort gerichtet. Gegen Abend schickte der Geschwader, chef den Lieutenant z..S. Larandon. den gegenwärtigen Chef des Stabes im Obercommando der Marine, mit bewaffneter Bootsmannschaft mit ei nem Schreiben an denConsul an Land. In einer stürmischen -Sitzung beim Präsidenten, ar. welcher Minister, aus. wartige Vertreter und Consuln theil, nahmen, neigte die Regierung aus An. drängen des französischen Geschästss trägers anfänglich dazu, das Bombar demenc auf die deutschen Schisse durch das Fort eröffnen zu lassen. Bei der hochgradigen Erregung der fanatisir, ten -Bevölkerung gerieth das Leben des Lieutenants Larandon in Gefahr; seir. Boot wurde 11' Uhr Nachts von einer berauschten Menge Schwarzer o-.laeariffen und erhielt salvenweise . Feuer, was von der abgesetzten Pinasse kräftigst erwidert, wurde, 'mela' und Gazelle" armirten bei dem Feuern sofort Boote, um den' Lieutenant Ba randon durch einen allgemeinen Bor. stoß mit Landungsgeschützm zu be freien. Ebe es aber litnn kam. ge langte Barandon mit seinem Boote durch eigenen Schneid glücklich nieder zurück. Um 2 Uhr Nachts kam die geforderte Summe durch einen Deutschen 3000 L. in guten Wechseln an Bord, molaedessen die Zsemdseilaket ten eingestellt wurden. Am-14. Juli, .8 Uhr morgens, wurden'die beiden Haitianischen Corvetten zurückgegeben und die haitianische Flagge von SSineta" mit 21 Cckuk bearM. loelcker Salut vom Admiralschiff Union- erwiedert wurde.- Wahrend die Gazelle dann -L-.rjf. . c. :r. : Die iiccjuyc i;ictuuc an uzn jruici in Kingston auf Hamaica -'aufgab, erle. digte Capitän Vatsch in Cap Haytien, einen an der Nordküste der Insel yele. genen Stadt derselben Neger-Nepublik. eine ähnliche Angelegenheit auf gut ttazem 2aage. rroly. ttne Frauenardel?. ' In manchen Kreisen bei unS dersucht man jetzt auch, eine größere Nach, frage nach sogenannten . FiligranKunstarbeiten zu erzeugen, ' und hofft, daß auf diesem Gebiet eine große An zahl Personen mit leichten und ge schickten Fingern daher vorwiegend Frauen sehr lohnendeBeschästigung finden würden.'. . - Auch in diesem Fall ha!n neuerliche Ausstellungen den- ersten Anstoß zu dem Gedanken gegeben. ""' Auf diesen Ausstellungen zogen wohlgeordnete Schmuck-Artikel, in zrlicher,und. ge. schmackvoller Filigran-Arbe!t, bedeu. tende Mmerksamkeit auf sich, theils

Armspangen, Brochen, Busennadeln, Schnallen, Uhrketten, theils auch allerHand kleine Schmuck- und GebrauchsGegenstände, die nicht an den Kleidern getragen werden. Es ist merkwürdig, wie manchmal die Gegensätze sich berühren: Die schönsten und classischsten dieser Kunst-Arbeiten kamen von Italien und Malta, und andererseits von gewissen nördlichen Gegenden, besonders von scandinavischen Ländern. Doch zeigte sich auf den Ausstellungen, daß bereits einige amerikanische Nachahmungen dieser schönen Sächelchen in erstaunlichem Maße gelungen sind. Es handelt sich nun darum, diese Nachahmugen noch viel weiter auszudehnen und eine große nationale Industrie daraus zu machen, ja, wenn Alles gut geht, schließlich sogar den Weltmarkt damit zu erobern zu suchen. Filigran - Arbeiten (das Wort kommt von dem italienischen Filigrana" oder Korn - Faden" und bedeutet bekanntlich Gebilde aus feinen, kunstvoll gebogenen, vergoldeten oder versilberten Drähten) werden als eine geradezu bezaubernde Beschäftigung für alle diejenigen Frauen bezeichnet, welcbe irgend ein? Art schöpferischer Berufsthätigkeit lieben und greifbarere Arbeits Resultat haben wollen, als z. B. bemalte Tassen oder gestickte Tafeldecken. Frauen, die sich bereits mit irgend welchen Metallarbeiten beschäftigen, können sich leicht in der vorliegenden Kunstverrichtung ausbil den; aber auch für viele Andere soll die Sache sehr ausstchtsvoll sein. Bereits sind denn auch die ' ersten amerikanischen Schulen dieser Art sür Frauenspersonen in's Dasein getreten, obwohl erst in wenigen der größten Städte, und es ist auch schon die Rede davon, diese Kunst in Handfer-tigkeits-Schulen und sogar in Kindergärten mehr oder weniger allgemein einzuführen. Es gehören, wie gesagt, in erster 'Linie zarte und gewandte Finger dazu, und in Ländern, in welchen bisher Filigran-Arbeiten zu hoher Vollkommenheit gediehen sind, weiß man recht Wohl, wie werthvoll es ist. die Beschäftigung damit schon in frühen Jahren beginnen zu lassen! Die große Mannigfaltigkeit der vorkommenden Gestaltungen (als Vlumen, Jnstcten, Arabesken u. s. w.) liefert demGeist reiche und nicht so schnell ermüdende Beschäftigung. Ob der Sedanke aber in geschäftlicher Beziehung ein glücklicher ist, erscheint bei alledem noch fragwürdig genug. Wo die Artstiele wachsen. In der neueren Zeit ist es in unserem Lande vielfach Brauch geworden, Fabrikanlagen, welche Holzartikel liefevn sollen, behufs größerer Kostener. sparnik auch in möglichster Nähe von

Waldüngen zu errichten, aus denen das Rohmaterial entnommen wird, oder sie sogar aus weit entfernten Gegenden' dorthm zu verlegen und wenn bit nächsten Waldungen erschöpft sind, wieder andere günstige Stätten hierfür aufzusuchm. Die unternehmenden Amerikanev binden sich eben mit ihren Geschäftsplätzen ebenso wenig an die Scholle, wie mit ihren Wohnungen. Ein interessantes Beispiel dieser Art bilden die wichtigeren Fabriken, in denen Aztstiele, Hammerstiele und ähnliche Holzartikel angefertigt werden. Es gibt allerdings in verschiedenen Theilen 'dn Ver. Staaten mehr oder weniger derartige Fabriken, aber die vier oder fünf bedeutendsten liegen alle in Kentucky oder. Tennessee; eine dieser befand sich ursprünglich in Connecticut. die andere in Maryland u. s. w. .solche Stiele und Griffe müssen unter allen Umständen aus sehr zähem und zugleich elastischem Holz hergestellt werden, und die geeignetsten Hölzer hierfür sind Hickory und Eiche. Nordamerika bildet das einzige wichtige Hickory - Land der Welt; in den Ver. Staaten wachsen die meisten HickoryBäume, und Canada, das ebenfalls gutes Hickoryholz hat,' bezieht einen großen Theil jener Artikel von uns. Die erwähnten großen Fabriken schicken überhaupt ihre Erzeugnisse weit in die Welt hinaus. Bei allen seinen Vorzügen bat Hickoryholz auch seine Nachtheile für vorliegende Zwecke. Werden diese Holzstiele zu lanae gelagert, so werden sie häufig von einem Wurm angebohrt. Auch nimmt dieses Holz mehr F-uch-tigkeit auf. als Eiche, und fühlt sich im Winter kälter an. Auf der Wildbienenzagv. Wir gehen wieder einer großartigen Jcigdsäison entgegen odev sind theil weise schon in dieselbe eingetreten, und zu den Arten von Jagd, für welche sie besonders günstig ist, gehört auch die Jagd auf, Wildbienen oder den Honig derselben; obgleich ihr von der SportsBrüderschaft nicht der gleiche Nang mit Nimrods Beschäftigungen im ge wohnlichen Sinne des WrtkZ eingeräumt werden dürfte, ist sie da und dort von großer praktischer Wichtigkeit. -' Unser Wildbienen Jäger steht in dieser Zeit des Jahres in seiner vollen (Zlorie, soweit er überhaupt eine besonere Berufsstelluno einnimmt.' und er . Sin Unfehlbares Mittel. Das Feld der Wirksamkeit dcS berühmten Dr. BuU's Husten Cyrup wird immer fottbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Hustcn,Erkaltung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin ver, suchen. "Ich gebrauchte Dr. Bull'S Husten Syrup seit 15 Jahren in der Familie gegen Husten, Erkältung und HalS-Leidcn und fand ihn ein ausge, zeichnetes Mittel." Frau D.T.Clarke, 163 Congreß Etr.,Äevcland,O. Dr. Vull's Husten Syrup wird überall für 25 Centö verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehnien, denn nur der 'ächte immer j

Dr. Bull'S Husten Syrup giebt f!lfrfK rA.o.. i ....... fcrw.

Natürliches

Karlsbader Wasser kvirkt aelinde abfuhren, tbeils indem es die wurmformige Bewegung des Dacmkanales beschlenniat, theils die in demselben vorhan denen Stoffe, zähen Schleim und Galle, verdünnt, vertrocknete Rothmassen mecha nisch auflöst, die Absonderung der Darm. , sZfte anregt, vennelzrt. Für keber uns Nierenleiden, Magenkatarrh, Bile und Lile Pigment hat es sich als ein rpeciftcum erwiesen, das bei regelrechtein Gebrauch un bedingt Heilung herbeiZührt. EISNER & MEHDELSQM CO., V einige lärmen, 9t Vrk. ist es wcrth. daß man sich einige Au genblicke mit ihm beschäftigt. Er ist ein Künstler in seiner Art und wie jeder Künstler, wird er als solcher schon gekoren, wenn er überhaupt je etwas Rechtes auf diesem Felde werden soll! Der richtige Wildbienen - Jäger findet Nienenbäume mit derselben wunderbaren Sicherheit, mit der ein Hund einen Fuchs spüren und aufjagen kann, und er kann den Honig in einem Baume noch leichter wittern, als ein Bäv. der berühmte Honig-Specia-list. Alles, was er thut, ist: den Baum anzugucken, ihm einen Schlag mit einem Stocke oder sonst etwas zu versetzen, und in höchstens einer Minute kann er mit fast unfehlbarer Sicherheit sagen, ob in dem Baume der ersehnte süße Schah verborgen ist oder nicht. Und er geht ganz in seiner Naturkunst auf, wenn seine Zeit angebrochen ist. Einige Male im Tage gönnt er sich einen flüchtigen kleinen Imbiß von Waf. seln odev Honig - Schlagplätzchen und geht noch hungrig genug zu Bett. Aber er ist auch so ziemlich für alles Andere verdorben, wie so viele sonstige Künstler und Specialisten auch! Er kann nicht mit der Flinte umgehen, keinen Mais behacken, sich nicht auf den Baumwollfeldern nützlich machen, keine Kartoffeln einbringen, keinen Wagen fahren, keine Milch ausstoßen, kurzum, nichts verrichten, was sonst um seinen Wirkungskreis herum vorkommt! Aber in seiner Sphäre kann es ihm Keiner mit dem besten Willen gleichthun, und er kennt seinen Werth. Der geschäftigste Bienenjäger ist derjenige des Südens. Da und dort verstößt es gegen das Staatsgesetz, diese Jagd zu anderer Zeit zu betreiben, als im Spätherbst und Anfangs des Winters. Gegen Ende August oder Anfangs September, beginnen meistens die Wildhonig - Pilgerfahrten in die Wälder und dauern dann lange fort, unterstützt von der milden Temperatur. Im Alabäma'er County Washington . B., wo der König der WildbienenKger-. Sam Kniyht, haust, blüht die tÄaisblatt-Ranke bis unmittelbar zum Eintritt des Frostes, der Jasmin strömt fast daS ganze Jahr über seinen Wohlgeruch aus, und bis spät hin haben Erbsen und mehrere andere für die Wildbien:n wichtigen Pflanzen ihre süßen Knospen. ÄehnlicheS gilt noch von vielen anderen Gegenden. Wenn ein Bienenbaum nur wegen des Honigs ausgenommen werden soll, so ist dies eine einfache Sache, nachdem er entdeckt ist. Der Stamm wird gefällt, und wenn er krachend zu Voden stürzt, werden die Wildbienen meistens entweder getödtet oder doch betäubt, so daß sie nicht stechen können. Dann wird der hohle Theil des Stammes offen gespalten, und die mitgebrachten Eimer werden gefüllt. ES kommt vor, daß aus einem einzigen Baum 300 Pfund Honig gewonnen werden! Meist sind die Bäume sehr groß und die Höhlung geht weit. Von Vielen wird der wilde Honig demjenigen von Zuchtbienen vorgezogen, wie das Fleisch des WildeS demje nigen von Hausthieren. Er ist auch meistens süßer, der Sirup ist klarer, und die Waben sind oft reichhaltiger. Freilich gibt es darin viele gradweise Unterschiede. In weiten Gegenden unseres Landes, wie in dem genannten Eounty, gibt es überhaupt keine Zuchtbienen - Stöcke, und man ist zunächst nur auf den Wildhoniq angewiesen. Die gewiegtesten Wildbienen - Jäger beschränken sich übrigens nicht auf die obige Thätigkeit, sondern betreiben ihre Vorarbeiten schon lange, ehe die Jagdzeit beginnt. So auch der erwähnte Sam Knigbt. der eine qanz bemerkenswerthe Persönlichkeit ist. Er beobachtet den ganzen Sommer hindurch die Wildbienen in seinem" County und legt ihnen Köder, wie der Puter-Jäger seinem Wild Köder legt. Und daS macht er so: Er sucht stch einen Baumstumpf aus und bringt auf die Spitze desselben etwa einen Tropfen Melasse. Dann heißt es bei ihm. abwarten aber nicht Theetvinken. sondern Tabakkauen. Ohne sein liebes Priemchen ist er niemals mtt selbst". Kommt dann eine Biene des Weges geflogen und setzt sich aus den Stumpf nieder, so wartet er, bis sie mit dem süßen Stoff genü gend beladen ist, um wieder abladen zu müssen, und daher davonfliegt, in pfeilgerad:m Fluge. Sam verfolgt die Spur, bis er den Baum gefunden hat. wtt das Bienchen haust. Darauf macht er sich an der'Rinde und am Wege Zeichen. die weiter nicht auffallen, und wiederholt anderswo dieselbe Operatii'N. Solcherart hat er dann später leichtes Spiel. Der Wildhonig, welchen Sam Knight in denHandel bringt ersreut sich auch eines besonderen RufeS und bringt z. V.in Mobile einen böheren Preis, als jeder andere. So ist Sam eine Art Monopolist geworden, one ruinösen Mitbewerb zu treiben. Schrecklich. A.: . . . WaS, Sie waren inMünchen und haben dort kein Bier getrunken?! Erlauben Sie mir. das ist ja gerade so. wie Neapel Vbtn und dann m&t fter6l Verfehltes E o m p l i. m e n t. Aber Fräulein, bitte, singen Sie doch das Lied." Was. das alte Lied?" "Wcnn Sie es singen, erscheint eZ einem wie neu, man erkennt es nicht vieoerl' ,

Europäische 'Rundschau.

Provinz Brandcnbnm. Nrlin. n tintm fiotel bet w-j V W V -V " "HB Friedrichstadt hat sich der Kaufmann cm ' 1 err .is ..3 co. Xicajiluiuan ucad aus yicycusumy, Cm . i-. .Iua OrV tS.n'Urtn r ClU JJlUiill UUU (UUU kJKJ utvti, vschössen. Wecks war in Negensburg 1 ' ' . m 1 .

Bertreter der Aachener vuiumumnj tauer 'carn im sazenniger Parr au? ren-Fabrik von Fr. Eh. Eorrens, dieibrem Wagen ermordet und beraubt auch in Berlin ein Zweiggeschäft hat, ' gefunden towU, ist in der Person des und war von dieser wegen Unterschla- , eigenen Sohnes verhaftet wordcn. auna anoezeiat worden. Der aus G ö r l i t. Die in Trüösmn ver-

Breslau gebürtige Rekrut Liebchen von . . i der 10. Compagnie des Alezander-Re giments hat Selbstmord begangen. Bei einem im Hause Sickingenstr. 42 an der Ecke der Rockoster Straße stattgehabten Dachstuhlbrand ist die unverehrlichte Louise Klappe, Tochter des Architekten Klappe, welche auf dem Boden mit Waschen beschästigt war. durch den Qualm erstickt. Max Siechen ist nach schwerem Leiden im Alter von 43 Jahren gestorben. Der Berstorbene. der vor Jahren aus Gesundheitsrückstchten seine Künstlerlaufbahn verlassen mußte, wurde, nachdem sein Bruder. Franz Siechen sich vom Geschüft zurückgezogen hatte, Mitinhaber des altrenommirten Lokals Siechen" in der Behrenstraße. Der Stadt verordnete Dierfch, der seit 1869 der Stadtverordneten . Versammlung als , Mitglied angehörte, ist gestorben. ! Die Verlegung des Jahndenkmals von t rxu,.. ünAfSA. cf.tnfef4t n vciu uyiuci jjuyuuyuuyiu Auvupiug it r C . . W m!l!.i.t occ jyaicnqaiuc naaj uew uiuuuyuu ist im Ausschluß der Berliner Turngaue angeregt worden. Gleichzeitig soll auch der Friesenhllgel, der jetzt im Bereich der Militärsckießstände liegt ... c r C! t..C .T1 . .! und für die Außenwelt durch einen Stacheldrahtzaun völlig abgesperrt ist, im Victoriapark neu aufgerichtet werden. Charlottenburg. Die achtjährige Tochter des Maurers Lemke ist durch einen japanischen Studenten vom Tode des Ertrinkens gerettet worden. In der Deutschen Fußboden - Fabrik" brach kürzlich Feuer aus; die Hobelräume, sowie die Trockenkammern mit den darin aufgeschichteten Rohhölzern brannten aus. Der Schaden ist sehr beträchtlich. Tvdinz OstPrcui)en. Königsberg. Nach Unterschlagung von 2536 Mark PostanweisungSgeldern war der 23 Jahre alte Ober-Post-Asststent Otto Görke auS Ruß :u:. L,.v, ..z.knZ föS MÄJÄ KJ MkWk.fcV4QV VV V. Schreck am Herischlag gestorben ist i die Rentiere Katharme Burghard, IS sie beim Umzüge plötzlich ihre fämmi lichen Werthpapiere vermißte. Bald darauf wurden sie aufgefunden. Der Uhrmacher Knirpschild, der am dritten Pfingsttage seine Braut Na. mens Grunwald erschossen und sich selbst zu erschießen versucht hat, wurde von der Strafkammer zu drei Jahren Gefängniß verurthnlt. A l l e n st e i n. In der Jakobstraße brannte das dem Feilenhauer Fisahn gehörige Wohnhaus nieder. Lauth. Beim Turnen stürzte der Schmied AmbrostuS so unglücklich vom Neck herab, daß er seinen Tod fand. Er hinterläßt eine Wittwe und mehrere Kinder. mm Westvrcnsicn. . Danzig. Ihr LOjäZrigeS Jubiläum als Inhaberin des Hotel de Thorn" beging Frau Wittloe Meyer. Der Fleischer Stobbe, welcher eben aus dem Gerichtsgefängniß entlassen war, wurde Nachts in der Nähe des Centralbahnhofs als Leiche gefunden, und zwar, theilweise entkleidet. Kunstgärtner Kühn aus Brunshof feierte mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. Kühn ist seit zwei Jahren beider Füße beraubt. E l b i n g. Zu 15 wahren Zuchthaus verurtheilte das Schwurgericht den früheren Privatförster Gniwodda aus Bischofswerder, und zwar wegen Mordversuchs gegen den Fischer Wittkowski und Todtschlagsversuchs gegen den Gendarmen Totenhaupt-Freystadt, ferner wegen Brandstiftung, Entführung, Hausfriedensbruchs und wegen gewerbsmäßigen Jagdfrevels. ' Gniwodda hatte jahrelang die Gegend unsicher gemacht und wie ein Räuberhauptmann im dichten Walde in Höhen gelebt. l'limc.Mt-n. Stettin. Im Hause Mönchen-'-cat .13 erschoß sich der 18jährige uc'.jdandlui-.g-lehrling Wilh. Reinte. jie Gl.'indc. ilche den jungen Mann in der unseligen That veranlaßt ha ben. sind nicht bekannt. Erhängt hat sich der 17ährigc Handlungslehrlmg j'.nop. Der Arbeiter Ernst Lück erhielt von seinem Bruder einen lebensgefährlichen Stich in den Leib. - B ü t o w. Das Arbeiter Kempfert. 'sche Ehepaar feierte die goldene HochZeit. Dramburg. Rentner Hollatz und Gattin Hierselbst feierten imKreise ihrer Kinder und Kindeskinder das Fest der goldenen Hochzeit. ' Provinz S chlce wig-Holstetn. A l t o n a. Wegen Gattenmordes ist der , Kohlenhändler Pallmann fest genommen worden. Die am Schulterblatt wohnende Frau Greite. zog sich beim Zubereiten von Fischen eine kleine Wunde an der rechten Hand zu, auf die ste nicht weiter achtete. Sckon noch Verlauf ,von einer Stunde schwollen Hand und Arm an. Der hinzugezogene Arzt constatirte BlutVergiftung, an deren Folgen die. Frau gestorben ist. B e ck m ü n d e. Wahrscheinlich verunglückt ist der Rentner Claus Pruter, 62 Jahre alt, auf dem Heimwege von Heiligenstedten'. Er hat Abnds gegen 8 Uhr die Ohlandt'sche Wirthschaft in Heiligenstedten verlassen (mit emer Laterne) und ist nicht wiedergesehen worden. , Hut und Stock des Pruter wurden am Deiche bei der Beckschleuse gefunden. F l e n S b u r g. Die Fabrikgebäude der Dachpappen - Fabrik von George in der Wilhelmstraße sind nieder r.rt.

Provinz Schlesien. Bits lau. Bei der SubertuS-

jagd des schlesischen Jagdreitervcreins ' tni-. i . v cm er . jt ... i. . -i . I ) m w -w-1 -w - v -v f y sigen Leib Kürassierre.giments) vom : rnr... ..W rxu. cr.f.j liurzie dci o. oqow joes yie jciuc uuu cuui u;iuac Beilegungen, j T t-r flDrtrViar Viv C-nn VulS f rnti fTl- ' JLJ.l jutvvk. fcifc uutviaivuu Xj v' scher, welcher auf dem Wege zumBrescm , at y ' i v f L fallene Mutter des bei den Nettungs- ? i ? fm. Jt- rt f. . ? s . arbeiten beim Hochwasser Zn Hirschberg ertrunkenen Jägers Dunkel hat stch in der Neisse ertränkt. I a u e r. Durch einen unolücklichen Zufall erschoß sich der ISjäbrige Unter - Tertianer Schmidt, ein Sohn des Steuer - Inspektors Schmidt. L i e g n i tz. Der GutsbesiberScholz aus Krickicht bei Lübtn, welcher Ende August seine Stiefschwester,- Wittwe Feder, nach einem Streit auf demFelde mit der öacke erschlug, erhängte stch im hiesigen Gefängniß. Provinz Posen. Posen. Auf der Fahrt von Plauen nach Hof hat sich der au Posenzebürtige 21 Jahre alte Studirende der echte Fsrhr. v. mamoai insolge geistiger Erkrankung erschossen. Czarnikau. Der 47 Jahre alte Invalide Michael Deckert wurde bei einem Wortwechsel über eine ganz bedeutungslose Sache von seiner üCUCUlung9lUJC vatXC 00U CUICI Schwester mit einem rupsernen Krüge aufden Kopf geschlagen, so daß er bewußtlos zusammenbrach. Hollmutz. Wegen Brandstiftung ist der 21jährige Eiqenthümersohn Gregor verhaftet worden. Derselbe hat vier Getreideschober m Brand gesteckt. Provinz Sachsen Eiöfeld. Als der Besitzer der Papiermühle bei Schwarzbach, F. Henn bei seiner Fabrik auf schmalen Hölzern die Schleuse überschreiten , wollte, stürzte er in das Flußbett hin- i ab und mit dem Kopfe so unglücklich auf einen Stein, daß er tödtlich verletzt nach wenigen Stunden starb. Groben. Gutsbesitzer Kraft, 55 Jahre alt. fiel in einem Schwindelanfall kopfüber in eine Jauchegrube und erstickte. Halle. Der Gerichtssekretar OS"u" VX nh ,,7i9 V März 1896 zum Tode und zu 12 IahnnZuchlhau; kNttlhkilt orten . wl.r dm Nmdan!.ü Böttcher m.. Wald Hering auS Wettin, der am 18. det und sich ferner der Beraubung der Stadtkasse. 32 Amtsunterfchlagungen und zweier Urkundenfälschungen schuldig gemacht hatte, wurde durch den. Scharfrichter Reindel hingerichtet. " Provinz Haumver. Hannover,. Die. Kosten für den Wiederaufbau des eingestürzten Thurmeö der neuen Garnisonkirche sind auf 86,000 Mark veranschlagt, die von den für den Einsturz verantwortlich gew l ti.w ri r . . -v i rnacqicn un? irni eiourajcn von ouu bezw. 300 Mark belegten Unternehmern, Architekt Professor Hehl und Maurermeister Müller, zu tragen sind. Hierzu kommen noch 20,000 W!ark Gerichtskosten. A s ch e n d o r f. In der Behau!ung der Wittwe Schmieders brach keuer aus, welches das ganze Anwesen in Asche legte; 50 Fuder Heu und Stroh sind mitverbrannt. Blumenthal. Nachts entstand in dem Hause des EisenwaarenhändlerL Ostnrof ein Brand. Fast sämmtliche Eisenwaaren aller Art, Ackergeräthschaften u. s. w. sind ein Raub der Flammen geworden. Die Bewohner haben-wenig mehr als daS nackte Leben gerettet. Bockenem. Im Walde wurde der frühere Gastwirth Boeker auS Wohlenhausen erhängt aufgefunden. Derselbe war dem Trunke ergeben. , Provinz Westfalen. A l b e r S r o h. Nachts sind hier die Häuser des Wirths Elberftld, des Uhrmachers Krutwage, des Sattlers Maz Grüte und des Gastwirthö Th. Fels gänzlich abgebrannt. B e ck u m. Erhängt aufgefunden wurde in einem Gehölz in der Gemeinde . Lütke-Neutrup der früher hier wohnhafte Arbeiter Gustav Rugge. Gaupel. Die Eheleute Ackerer Lrnard Averkamp , und Anna, geb. Steinkamp, begingen daS Fest ihrer goldenen Hochzeit. Lenge r i ch. Den Arbeiter Telljohann von hier fand man bei der Steinbrechmaschine in der hiesigen Eementfabrik als Leiche auf. Telljohann hatte daö Amt, die Maschinen zu schmieren, und ist auch in der Absicht, dieö zu thun, um 1 Uhr Nachts in den Ke?-.r gestiegen. Dabei muß wohl das Unglück passirt.sein. -' Nhemprovlnz. st 3 In. Der Besitzer deS Kaiser. Cafes, Hecht, sollte wegen Meineids btxWtl tvttdön.. Hecht bai den Cri. minalcommissär einen Garderobewechsel vornehmen zu dürfen und entfloh. Die Spur des Flüchtigen wurde bisher nicht aufgefunden. Barmen. Verhaftet wurde hier der schon sehr lange gesuchte Deserteur Pfenning von hier. Dieser hatte von ' Holland aus, wo er Frau und fünf Kinder besitzt, eine Reise hierher unternommen. Die Polizei hatte-Wind davon bekommen und. verhaftete ihn, als er kaum ein paar Stunden hier war. Jetzr muß Pfenning als 40 Jahre al. ter Mann seine Dienstzeit nachdienen. In den' 70er Jahren war er vom 57. Regiment desertirt. Dernau. Ein geachteter Bewohper unseres Ortes, Namens Meier.der ? Abends von Malschoß nach Dernau fahren wollte und in einen verkehrten Zua gestiegen war, gerieth beim Abspringen von dem schon in Bewegung befindlichen Wagen' unter die Räder und wurde sofort getödtet. V rrtiz Hrssen-Naffan. Dassel. Das Hiesige Schwurger't V5rurt:i!!: die 37 Jahre alte Cl'.'e ose cu5 Naumburg wegen Kinl::zt3 2 SfiSxa C:f2n;ni2.

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krd erzeugt, wen die Leber nkcht richtig sunktkonkrt. Dr. August Koenig's Hamburger Tropfen sind ei Blutreinlger, ff beleben die Leber, reknlgcn

de Magen und das Blut. ASSSSSZ.

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RllPAFsIS Tatates "I am sing: thosc Tatales you rccommencfci txA I would not bc wlthöut them now for any moncy One clay last weck I went to an eveningf party and atc a hearty supper at M o'clock. I hid feit so well aftcr usino; the first half dozen Tabulcs that I thought that I was curei of my dyspepsia, tut I teil you I just suffer cd the next 6ay. Oh i how sick I was. Ettt l took two Tahules and they brought me out of hed the same day. Now I take one aftcr each meal and fee? sine." JjrUJj

Die Verurtheilte besitzt ein Baarvermögen von 100,000 M. Der von der Socialdemokratischen. Partei als Reichstags.andidat für Kassel - Melsungen aufgestellte Schriftsteller Franz Diedrich ist plötzlich an Herzlähmung gestorben. Drei Tage vor seiner Hochzeit wurde der Rangirmeister Heckers auf dem Bahnhof tödtlich überfahren. Lieutenant von Westhofen vom Feldartillerie - Regiment stürzte mit seinem störrischen Pferde so unglücklich auf das Straßenpflaster, daß er besinnungslos liegen blieb. Ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben, ist der Officier gestorben. B a a k e. Einwohner Haase feierte sein Geburtstagsfest und lud sich zu diesem Familienfest einen Freund ein. Nachdem man dem Glase in ausged.hniem Maße zugesprochen, geriethen die beiden Freund: in Meinungsverschiedenheitcn, die sich bis zu einer regelrechten Keilerei entwickelten, in deren Verlaufe das Geburtstagskind Messerstiche von seinem lieben Freunde erhielt. Sachsen. Dresden. In der Blumenstraße wurde die 7jährige Tochter des in der Pilnaischcn Straße wohnhaften Ehepaares Ulbricht ermordet aufgefunden. Der Zustand des KindeS lakt-vermutbm, daß an ihm em Lust mord verübt worden ist. Das goldene, Ehejubiläum begingen der pens. Steuercontrolleur Eduard Werner mit seiner Gattin und der Rentner, früher Eisengießereibesttzer Karl August Richter mit seiner Ehefrau Emilie, geb. Richter. Der Schriftsetzer Fr. Hein rich bei den Dresdener Nachrichten' feierte sein goldenes Berufsjubiläum in völliger körperlicher und geistiger NUstlglett. A.nnaberg. Einen schweren Tod -fand das 4iahrtge Tochterchen des Gastwirths Landmann. Es machte sich um den Ofen zu schaffen, wobn die Kinder des Kindes Feuer fingen. Be reits. in der darauffolgenden Nacht verschied das Kmd an den erlittenen Brandwunden. Altgersdorf. Die söge nannte Rothe Mühle-, welche schon längere Zeit außer Betrieb gesetzt ist und Qls Wohn, und Wirthschaftsgebäude diente, ist vollständig durchFeuer zerstört worden. C u n S d o r f. Mehrere Knaben spielten AufHängens-. Der 12jäh rige Sohn des Gutsbesitzers Reiher machte -plötzlich so eigenthümliche Be wegungen in der Schlinge, daß feine Genossen, anstatt ihm zu Hutse zu kommen, entsetzt davonrannten' Ehe Hülfe herbeieilen konnte, war das Le ben aus dem Körper des Knaben entflohen. Dobernitz. In der Scheune des Zocher'schen Gutes kam Feuer auS,

daS in kurzer iZelt das ganze Gehöft bis auf das Wohnhaus in Asche legte, Döbeln. Die in den fünfziger wahren stehende , Wittwe Wilhelmine Krause wurde in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden. Es liegt ein Raubmord vor. Der Thäter, der Waschmaschinenbauer Friedrich Moritz Heller, wurde in dem Augenblick auf dem Boden seines Hauses verhaftet, als er sich eben einen Schnitt in den Hals beigebracht hatte. UM OöLn und rein Soll da Hau stet sein ! Die beüen Oürsten kauft man bei o.dchmedel, 420 Ost NeCarty Ci:i'"j

, ) fühlt manchmal als ob ihn, das Rückgrat farrrfirn tn i"i r h

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