Indiana Tribüne, Volume 21, Number 74, Indianapolis, Marion County, 1 December 1897 — Page 1
o C rlC x A $0 TvC w v k A V Y y W v O O W V k W x w k y I Osftee : S!o. 10 öuD cUads: Otcaszs. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiano, Mittwoch, den . Dezember (89? Jahrgang 21. N04 7
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Lditorielles. ES darf schon alö eine Me?kWürdigkeit verzeichnet werden, daß sich
'eine große Arbeiter-Central'Organi-sation gefunden hat. welche sich gegen Einwde.ung,ge. setz? cuZsprach. Aber die Tradeß und Labor Union von St. Louiö bat eS getdan und zwar mit besonderem Hinweis auf die wirklicken Ursachen der scheinbaren U bervölkeruna. Doch auch einmal ein Llchtsurike in der Nacht der amerikanischen Ärbeiterbewegung Die Lieblickkeit de6 Lynchen wird durch folgende Ereig'mß illustrirt : In EmmonS Co.. N. D., wurde eine ganze ftimilie von Einbrechern ermordet. Zünf Mann geriethen in Berdacht und Haft Zwei waren geständig und belasteten indirekt gleichzeitig die drei anderen. Der P'0,eß endete mit Berurtheilung aller fünf Angeklagten, aber tat Gericht gewahrte den drei Nlchtgeständigen einen neuen Prozeß, da ihm die Indizien gegen sie alS zu schwach er schienen. &m Mob sammelte sich hierauf vor dem Gefängnisse an, holte die zwei ge recht Verurthellten, sowie einen der für den neuen Prozeß Reservirten herauS und hä.igte alle Drei. J,tzt erläßt der Vorsitzer der StaatS-Supreme-Court eine Bekanntmachung: ,,ch bin im Besitze dokumentarischer Beweise, daß der Dritte unschuldig war; eö find Beweise, die bei einem neuen Prozesse unbedingt zur Freisprechung geführt haben würden." Wie ficd da Eigentbumsrecht voi keinen Ärsä-'gen an entm ck.lk hat. wie sich vock und nach mit dem (Kigenthume Macht. Elr.flllg und Gewalt oeeknüpften, dikS-genau zu verfolgen ,st ein sehr interessantes Studium. Ut da l5,getttdumkrecht fich in die größte, alle beherrschende Macht derwandelt bat, daö wird unö jtzt deutllch durch das Unvermögen der Ätaatkgewalt gezeigt, der, das Gemeinwohl so unendlich schädigenden, ge,adezu ver brecheriscben Verwüstung des Naturgasek in Madison ou ty Einhalt zu tdun. Der Gouvernör päppelt und plappert und dsicdt, und weiß nicht, wa er lhan soll; v,e Processe, welche in den Gerichten schweben, werden ver chleppt, Versammlungen von Bürgermeistern und Bürgern werden abgehalten und mittlerweile lassen ein paar (5ompagnieen, unbekümmert um Gouvervör, Gerichte, Bürgerme-ster und Bürger auS dreißig Quellen bi wunderbare Naturgabe zwecklos in die Luft verfliegen, um an Oel zu gelan gen, gerade so. alö ob gar kein Gesetz dagegen ezitttrte. Zwar versichern unS Richter, Staatsmänner und Gesetzgeber immer wieder, daß daö Gemeinwohl höher stehe a! daö Privatwohl, Nechl und Macht deö Eigenthum aber find derart, daß allezeit daö Gemeinwohl zum Vortheile deS Privatwohls auögebeutet wird, und daS Eigenthumsgesetzt macht daS Gemeinwohl unfähig, dieö zu verhindern. Dafür leben wir auch in einer Republik und erfreuen unS der Freiheit auf dem Papier. ' Der Staat Ulah hat ein Gesetz, welche? die Beschäftigung von Arbeitern für mehr als acht Stunden Vrafbar macht. Unter diesem Gesetze wurde vor einiger Zeit ein Bergwerksbesitze? verurtheilt, weil er einen Angestellten zehn stunden täglich arbei ten ließ. Der Mann hat die Glltigkeit deö Gesetzes mit der Begründung angefochten, daß jener Angestellte fich auS freiem Willen mit einer täglichen Eztra-Arbeit von zwei Stunden ein verstanden erklärt hatte, und daß eö gegen die Verfassung der Ver. Staaten verstoße, wenn Arbeitgeber und Arbei ter deS Rechte? beraubt werden, innerhalb deS Gesetzes einen Kontrakt abu'alleßen. DaS vbergertcht von Ukah entschied im Sinne der Gesetzgedung jeneS Staates, indem eö gelkend macht?, daß die Annahme eineS die Arbeitsstunden regulirenden Gesetze innerhalb der polizeilichen Macht sphäre eineS Staates liege. Der Verurtbeilte appellirte weiter, und es ist demnächst eine Entscheidung deS Ober - Bundesgerichtes zu erwarben. ! 23t, unserseits, zweifeln keinen Augenblick daran, daß diese Gericht JfcaS tt'ji'iaftauzliche Urtheil aufheben
wird. Eme andere Entscheidung wäre natürlich möglich, ist aber bei dem Geiste, der in den Bundesgerichten herrscht, kaum wahrscheinlich Von
der Entscheidung bangt eö natürlich ab, ob aus dem Wege der Gesetzgebung vorläsi überhaupt etwaS für die Reduktion der Arbeitszeit erzielt werden kann. Die Bundesgerichte halten an der Theorie der ontraktsretheit fest, ohne Rücksicht darauf, daß die Kontraktfreiheit waS den Arbeiter betrifft, eben nichts weiter als eine Theorie ist und prakt'sch gar nicht besteht. So lange die Arbeiter durch politische Stellunanahme eö nicht vermögen, andere Rechtsanschauungen einzuführen, werden sie auf dem Wege der Gesetzgebung wenig erlangen. VrllhlNtljnchlen. Inland. Wetterbericht. Viel kälter heute Nacht, schöne Wetter morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 32 Grad, niedrigst- 31 Grad. Mord im ersten Grade. Newöork, 30 Novbr. Martin Tdorn wurde von den 'Geschworenen d.ö Morde im ersten Grade schuldig befunden. Die Urtheilesprechung wurde biö Freitag aufgeschoben. Lovering bekommt einen Nasenstüber. Washington, 30 Nov. Kriegsekretär Alger bat vom Oderttlieutenant Hunter, dem Zudge Advocate di Kriegsgerichte über den Fall dkb Capt. L A. Lovering, die "Xkten über die Verhandlungen und die Entscheid düng deS Tribunals erhalten. Der Sekretär Alger giebt zu,- daß die vekcssentlichten Berichte über daö Ur theil korrekt find und taß Capt Lovring der Mißhandlung de Gemeinen Hammond in Fort Sbendan schuldig tefunden und verurtheilt ist. durch den Sceretär deS Kriegsdepartements getadelt zu werden. Secretär Alger nabm die Acten beute in die Kabinetösitzung und dieselben bildetkn einen Theil de, Besprechungen. Man glaubt, daß die Entscheidung vom Departement anerkrnnt und der Ta'el du-ch Verössentlichug ertheilt werden wird. Ausland. Trübe Aussichten in Oefi. reich M arte G e i st i n g e r. Wien, 30 Nov. Eine wesentl'ch. Besserung der Situation ist jedenfalle nicht erreicht worden und der Ausblick in die Zukunft ist dunkel. Wenn der Reichkrath zusammentritt, waS ungefähr am & Dezember der Fall sein wird, werden neue Schwierigkeiten entstehen. Alle Par teien bringen dem Minister-Präsiden ten Gautsch von Frankentburn Miß' trauen entgegen. Die Tschechen verweigern jede Konzession in der Sprachenfrage. DaS Pröfidium deS AbaeordnetenhauseS denkt nicht an Rücktritt und die Majorität der Kammer hält an der L,z Falkenhayn fest. Zweifelhaft ist eS. ob die Mehrheit Gautsch folgen wird. Die Skandalszenen im ReichSrath scheinen fich in dem österreichischen Landtage wiederholen zu wollen. De, LandeSmarschall wieS den Dringlich. keitantrag in Bezug auf die jüngster Vorgänge ab und unterbrach den Red ner, Abgeordneten Dr. Josef' Kopp. al dieser erklärte, im Sabre 1848 wäre noch Schlimmeres gethan worden, heute werde noch gelobt, wofür die Studenten damals getadelt worden wären. Volizeivergewaltigung wäre auch im Landtag möglich. In Folge deö Vorgehen deö Landmarschallö verließ die Linke den Sitzungssaal. Sämmtliche Leute, die gestern verhaftet worden waren, find beute freigelassen vorden. Ein komische MißVerständniß war übrigen bei den Ver-haftung-n vorgekommen. Wie gemel det, wurde ein Mann orretirt, weil er auf einem Decksitz der Tramway an geblich, eine rothe Fahne entfaltete Eö bat fich nun herausgestellt, daß die angebliche. rothe Fahne eine Schleife für den Lorbe'rkranz war, welcher Marie Ge,ftinger überreicht werden sollte. Die Hofjagden in Steiermark sind in Folge der Ninisterknsiö abge ict k?ö!ö:J.
Trt'tz der hochgehenden Aufregung, j Die Ermordung von Milfionären welche in den letzten Tagen in der in China und die griffe aus M,sösterreichischen Kalserstadt an der schö- fionö-Qtationen, welche unter meinem nen blauen Donau herrschte, haben die kaiserlichen Schutz stehen, und deren Wiener gestern'gezeigt, daß sie ihren. Wohlfahrt mir am Herzen liegt, baben alten Liebling, Marie Ge,sttnger, diernich veranlaßt, mem Geschwader in i ... , .
ewig zunge. rief rn' Herz gelSlosfen haben. Zum Besten der gar däusi in Anspruch genommene Kasse de Oerein zur Unterstützung hllssbedürftieer I wiuviiitiii unv tyisu tu viiti uuitt ' der Leitung von Frl. Schönerer, einer ' ö tiiX.Ml.M (a. K M.fi i.w Im Kam . m . a Schwester deö in den litzken LZoüen so osl genannten Retchsrathö-Abgeord neten Schönerer, in dem Theater an der Wien eine Matineevorftellung statt, iz welcher Marie Geistinger ihren pudentischen Verehrern zu Liede die Hauptrolle übernommen hatte. Unt da Resultat? 15.000 Gulden Smnähme. Da sage noch Emer, die Leiftinger sei alt geworden. " ' l Die Situation in Oestreich. Wien, 30. November. Die Neue Freie Presse" sagt heute in einem Ar t,kel über die Situation in Oesterreich Ungarn :. . Die Rechte deö Reichöratbö hat eine Veremigung gebildet, um der neuen Regierung zu opponiren. Während sie wohl geneigt ist, für den provisoriichen Ausgleich mit Ungarn zu stimmen, lehnt sie es ab, irgend einen Vor. ichlag für den Widerruf der SprachVerordnung anzunehmen Die Grup' pen der Linken find einig in Der Oppo sition gegen die Rechte; sie verlangen den Widerruf der Sprochverordnung und Aufhebung der geänderten Ge schäftsordnung; sie bestehen ferner auf Resignation deß Dr Abrahamooics. des Präsidenten de Unterhauses " Wien. 30. No J. Der Brief de Kaiser Franz Joseph, in welchem er die Refiznallon deS Grasen Badent annimmt, war sehr kurz und enthielt nur dte Mittheilung von der Annahme . NiDr'tin Wort deö Dankeö oder der Anerkennung für geleistete Dienste enthielt daö Schreiben. ES wird gesagt, daß Gras Badeni in Wirklichkeit am Sonntag auö Wien enifl'h, als der Aufstand am gefährlichsten war Er verließ das Min,sterhotel durch eine Hinterthür und fudr nach einer, eine Stunde entfernten kleinen Eisenba Inflation, nahm einem Efrazug und dampfte nach seinem Gute in Galrzien. ondon, I. Decdr. Eine Depe'che deS Standard" von Wirn sagt da bei den Unruhen in Braa am Montage, alS die Fenster deö deutschen Theater und deS deutschen Club einae rfen und die Unordnungen so groß wurden, daß die Tumultuanten durch Soldaten mit Bajonetten auseinander gejagt werben mußten, 100 Personen verwundet und 50 verhaftet wurden Eröffnung deö Reichstage. Berlin, 30 Nov. Der Kaiser erössaete heute den R ichtag in Person im weißen Saale deö Schlosse. Za der Thronrede bemerkte. er, daß die Entwickelung der deutschen Marine nicht gleichen Schritt mit Deutschland Aufgaben zur See gehalten habe, und m Falle kriegerischer Verwickelungen nicht ausreiche zur Beschützung der Hifen und Küsten. Auch mit dem schnellen Wachsthum der deutschen überseeischen Interessen habe sie nicht gleichen Schritt gehalten, und die Zlhl der Kriegsschiffe sei nicht mehr auöreichend, um den Deutschen im AuSlande Schutz in dem Maße zu ge-mäkren.-wie eS Deutschland'S Stellurg oersange.' .Ogleich es. sagte der Kaiser, nicht ,,nL, hu ft mit ' unsere dficht ist. mit Seemachten e sten Ranges zu wetteifern, muH Deutschland doch in die Lage gesetzt M'rden. durch Bereitschaft nr &te. sein PrSst.ge unt.r de Völkern der Erde, aufrecht zu erhalten." Bezüglich deö MilitSr-GerichtSver fahrenS sagte der Kaiser : Die vorgeschlagenen Reformen. m..,. ci. e M... x.ti z u,iH IW ,v wiii u'i-v" l Rittung deö bürgerlichen Ätrafgeketz bucheö'bewegen, entsprechen den Anforderunaen. die zur Aufrechterbaltuna der Disziplin durchaus nothwendig ah D.- m.h nn ' ? 1 gvrl" K"iHiiiMi ucnin.. De Weiteren be onte der Kaiser die
zufriedenstellende Lage der F,nar.zen, Familie beiaeleot. Generalvostmeister die Thätigkeit der oirthschaftlichen GY ist entschlossen. dieseLnfant In. tc m -1 . ' . . dustry-auch ferner zu beschulen. Page Commission zur Prüfung der Bedurf- ird voraussichtlich bemüht sein, durch n'sse de Handel und der Industrie.. fcttt?re Thatiokkit in dieser Industrie Ueber 'die üinesise Lnklek::: s.Ä di? Gunst der Gewaltig in Z2sfa f.;!it::.iftx: - ' ifeten & StÄ
statten nach Kioatschu ,u senden.
vrlcheö der Szene der Gewaltthat am uächsten liegt, und Truppen zu landen, um volle Genugthuung und Bürgschüfe gegen. Wiederholung ähnlicher bebauernSwerther Vorgänge zu erlangen " Ueber die ausländischen Beziehuvgen äußerte fich der Kaiser, wie folgt : Unsere politischen Beziehungen ,u dem Auslande find in jeder Beziehung zufriedenstellend und werthvolle Garantlen für die Erhaltung dieser Beziehung find mir abermrlö zu Theil geworden durch die Zusammenkunft mit den verbündeten und freundschaftlich, Monarchen sowie auch durch die glänzende und herzliche Aufnahme, die mir bei meinen Besuchen in Peterhof und Budapest zu Tdeil wurde " Die Thronrebe schloß mit den bei den Hohenzollern üblichen pietiftischen Phrasen. OchistS.NaÄriÄten. Angekommen in : Liverpool: Cufie" von New gork; Cephalonia" von Boston. Newgork: Westernlanv" von Antwerpen ; Karlsruhe" von Bremen ; Paris" von Southampton. Queenötovn: Mojestic" von New gork ; Belgenland" von Philavelphia. Bremerhaven: Kiiser W'lHelm der Große" v"n New Jork. allerlei. Ver Elnfluh systematr. scher Kör ergymnasti! auf das Wachsthum und die Krastentwickeluilg ist von Hy. G. Vcyer an einer großen Anzahl Cadetten unserer Vundes-Marine s!udnt worden. Herr Veyer. welcher die Ergebnisse seiner Untersuchungen vorlegt, konnte 186 junge Leute, welche der Gymnastik nicht unterworfen waren, mit 188 gleichaltrigen, die vom 16. Lebenswahre ab bet sonst gleicher Lebensweise solche Uebungen trieben. vergleichen. Die ganz systematisch taglich 45 Minuten lang vorgenommene Gymnastik kam als Sonderleistung zu dem ntcht genügen Maße körperlicher Bethätigung hinzu, welches die Ausbildung der Scecadetten naturgemäß mit sich bringt, dennoch war d Wirkung eine recht erhebliche. Das Längenwachsthum ward innerhalb fünf Jahren durch die Gymnastik im Mittel um 26.6 Millimeter, das Körpergewicht um 14.9 Kilogramm, die Kraft der Lungen um 1.772 L. gegenüber den Normalwerthm erhöht. In noch stärkerem Maße wirkten die Uebungen auf die Muskelkraft, welche in Kilogrammen ausgedrückt wird. Während diese bei der normalen Thätigkeit de? Cadetten zwischen 16 und 21 Jahren um 55.6 Kilogramm . jährlich wuchs, wurde der Jahreszuwuchs durch die eingetretene Gymnastik auf 235 Kilogramm, also um daö Vierfache yesteigert. Nach Beyer dürfte ein noch grökerer Einfluß derartiger Uebungen, j namentlich auf die Körperlange, zu er, ! 1 . . I ' m r . -.il warten fein, wenn itc sruizer zur &i des stärksten Wachsthums, betrieben würden..Der Fruchtbarkeit seiner Gattin hat eS der Postmeister E. T. Page in Redwater. Tex., zu verdanken, daß n. der sein Amt schon 11 Jahre deTleidet, dasselbe auch biS auf WeitereS behalten darf. Seine Frau hat ihm im Laufe einer glücklichen Ehe zwei Paar Zwillinge uud einmal soaar Qierlinae geschenkt. AlS vor Iah. ren Generalpostmeister Wanamaker im j . . . . ganzen Lande unter den demokratischen Postmeistern den üblichen Wechsel durchführen ließ, traten auch Bewerber um die Stelle in Redwater. Tex.. auf, Pgstmeister Page reichte eine eindringliche Bittschrift ein. worin ti geltend machte, er glau?e als kinderreicker ??amilienvatev Anspruch zu Haben auf dauernde VeeHqltuna im Amte. Thatsächlich ließ man ihn im n-f . r ii r ti.t. i. kf!lt. AMie UNO letloem OUCO ci vom fum schen Getriebe verschont. Jetzt, unter der McKinley Administration, be gannen wieder einme Leute nach ver Vostmeisterstelle in Redwater zu trachi' w,:.K., (SArMtn v Vaae ein. worin ev mit väterlichem itll, VVUJ W IwUV fcv V j Stolz auf s::ne Vterlmae unv ton linae binwieS und als besonderes Ver dienst noch hervorhob, daß er seine Kinder, mit Ausnahme emeS der Vier- , ling.. uch glücklich . grbg.zgm habe. Dem Schreiben hatte er photoaraphi scke Abbildunaen seiner interessanten
I m Generalrathe des Seine - Departements entwickelte der ehemalige Präsident dieser Versammlung. Herr Gervais, einen Antrag, der ihm durch die Wünsche der nationalen
Allianz für die Wiederbevölkerlng Frankreichs eingegeben Ivorden war. Der Antrag geht dahin, daß allen Familienvätern, deren Jahreseinkommen i.!Xl AIaack.... ."i..n .i r . jutyi ww urtanca uürqiergi, jux eoes ino, vom oruicn ailgerangen, eine Summe von 50 Francs das 5labr ae währt wevde. Der Antrag, der allgemeine Zustimmung fand, wurde an die Verwaltung und an den Vudgeiausiquß DCirDiqcn. 3" einem schönen Haule der Avenue Marceau zu Paris woynre seit mehreren Jahren der Geschäftsagent Dreyfus mit feiner Frau, einer geborenen Gräfin Q'Hecuerty, und ihren drei jugendlichen Töchtern. Vor Kurzem sagte er zu dem Portier, er gedenke mit seiner Familie eine Reise nach England anzutreten; seinen betden Dienstboten habe er Urlaub ertheilt. Der Portier glaubte, das Ehe?aar habe in einem Augenblicke, da er 'elbst abwesend war, das Hauö verlas, en, schöpfte aber schließlich Verdacht. alS er beim Reinigen deö HofeS eins der Fenster der Dreyfus'schen Woh. nung dicht mit wollenen Decken vevbangt sah. Er benachrichtigte dm Po lizeicommissär, und dieser fand in dem kleinsten Schlafzimmer, dem des jiing. sten Mädchens, die fünf Leichen der Fa. milienmitglieder neben einem bewegli. chen Füllofen, dessen Rohr au3 dem Kamin zurückoe?oaen worden w,.? drei Koh!en5e5en. Der G sch'äftstkeilyaoer oes reysus. Wtckosf, erklärte, der Selbstmord könne nur im Wahnsinn oder in Schwermuth begangen worden sein, da die Geschäfte in gutem Gange waren. Dreyfuö betrieb außer seinen Geschäften mit besonderer Vorliebe das Studiutn Schopenbauer's und war ein begeisterter Anhänger der Schopenhauerschen Philosophie. Dazu paßt ein Brief, den er für die Temvs" hinterlassen ha! und in dem er erklärt er sei weder irrsinnig, noch ein Mürd-r.' er befolge nur seine Theorie, die dahin laute, daß der Mensch daö Recht habe, sich selbst zu vernichten. hiesiges. Der 2ljShkige Harry Zone versuchte heute Vormittag um 9 Ud? m Journal SedSude auf den fich auf. wärt in Bewegung bildenden Fahrstuhl zu springen. Er berührte dbi den Hebel und der Fahrstuhl schoß m,t aroßer Schnelligkeit in die Höbe. Der junge Mann gerieth dabei zwischen e,nen eisernen Tdürrabmen und den Boden de Fahrstühle-, wurde ge quetscht und fiel 15 Fuß tief auf den oben de Schachte. Dr. F A Fnrnkß nahm den Verletzten in BeHandlung. Wer einen Catarrk betten will, muß mit dem Blut anf-nuev. Hood' Sarsavarilla beseitigt die Uriacge vieles Uevel und heilt alarih dadurch, baß sie daö Blut reinigt. Ho ob's Pillen wirken milde aber rasch und ficker auf die Leber und den vcaaen ZöL. CZT Frl. Luise Schmidt, die Direktrice der deutschen Theatergesellschakt. befindet fich aagenblickliDZdier. um Arrangements für mehrere TheaterVorstellungen zu treffen und Sublk"p tionen dafür zu sammeln. Wie wir auS Cineinnatier Blätter ersehen, ist die Gesellschaft eine sehr gute und beKebt zum g'ößten Theil aus neuen Kräften. Wir werden darüber noch Weiteres zu berichten haben begnügen unS für heute, den Wunsch auSzusprechen, daß Frl. Schmidt recht viel Erfolg baben möge. Der New York Store. (ötaMirt 1853.) Agenten für ButterickS Muster. St. Nikolaus hat diesen Store zu seinem Hauptquartier gemacht. Vrinzt die Aii.der um seine, große Ausstellung im neuen Basement zu sehen. fafi H
Anser
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hat sechs Monate gelagert.
Es ist echtes Lagerbier, völlig anöge.
gohren, schmalZhaft und gesund.
Bier, welches seit gestern auf dem Markt i,t, setzt die Gahmng in dem Magen fort natürlich nicht zum Besten des Magens.
Echtes Bier braut ndianapoli
Ortung Tept.
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