Indiana Tribüne, Volume 21, Number 73, Indianapolis, Marion County, 30 November 1897 — Page 1
A 95 AC f iC AY rlO W M .4V W V y W V v w o o OV V Office: No. 18 Qüd cUabama Strafte. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana, Dienstag, den 30. November 189?. Jahrgang 81. No. 73
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Lditorielles. Eine von dem Professor Dr Robert Wuttke ve,öss,nUlchte rochure bettelt : Die erwrdsthätigen Frauen im deutschen Reich" ist wegen der darin enthaltenen Schlußfolgerungen interessant. Dr Verfasser constatirt zunächst daS Eindrir-gen rer Frau in die verschiede nen BerufSwelge, eine Erscheinung, die, wir fügen hinzu, nicht bloß in Deutschland, sondern in der ganzen
Kulku'wclt wahrnehmbar ist, er weist darauf bin, daß die alten vom Zallverein angeordneten Gewerbezädlungen 0 gut wie gar keine erwerbsfähigen Frauen kannten und sagt über die ge waltige Aenderung Folgende? : Man wird eS nicht als Beweis eineS gesunden sozialen Lebenö ansehen 5 ine, wenn die Frau in Berufe g? drängt wird, zu denen sie ihrer Anlöge nach nicht befähigt ist, die ibr eine langsame, aber unaufhaltsame Dege nerirung aufdringen; auch die Fo ge deS Lohndruck, ö, die Verdrängung der Männer auS gewissen Erwerbögebreten ist kein Symptom einer erfreulichen Entwicklung. Als mittelbare Ursache dieser Er scheinung bezeichnet Wuttke daS Fa. brlksystem, als unmittelbare aber die Au?Ssunz der Familie. Darüber macht er folgende interessante Bemerung : Noch im vorigen Jahrhundert war die Familie ?iae Einheit, die alle ftamlliengl,, '.- zusammenfaßte. Jetzt hat sie fick , einer Monogamie entwickelt, in 0e die Söhne und die Töchter nur während der KindheitSjabre erzogen werden, um sie dann halbreif in das Leben hinauSzusenden. DaS Gemeirbewußtsein der - Familienglieder hat aufgehört; an seine Stelle ist da? Zndioidualbewuhtsein getreten. Die Tochter will nicht mehr im Hause blei den und daS HauS will sie nicht mbr halten, außerhalb der Familie will sie sich einen eigenen Wirkungskreis schaf. fen, auf eigenen Zrüßen will sie stehen. Za den unteren Volksklassen hat diese Entwicklung zuerst begonnen, dann wurde von ihr der Mittelstand ergrif fen und jttzt zeigen auch die oberen Schichten die Anzeichen einer Zersetzung der Familie." Ob diese Bewegung ,um Segen oder Unsegen unserem Volke gereichen wird V frägt Wuttke, welcher Sterbliche will so armahend sein, sich über sein Volk ,u stellen und eS abzuurtbei len ? Wohl aber läßt sich behaupten. daß mit der Auflglung der Familie und der weiteren Zunahme von erwerbStkäügen grauen die Grundpfeiler nn serer Gesellschaft unhaltbar werden Sie ist auf eine Wlrlhschaftkordnung aufgebaut, in der der Mann die Stütze se ner Familie ist und in der die Famille alle Angehörigen umfaßt. Noch bewegt sich all unser Denken und Fühlen, unser Sinnen und Empfinden im Banne jener niedergehenden WirthschaftSordnung. Auf die Dauer wird dieser Zustand unhaltbar. Der Zmiespalt zwischen unseren Anschauungen und unserem Denken würde schärfer hervortreten, wenn die Frau von Natur nicht konservativ wäre. Auch die Arbeiterfrau lebt nach ihrem Empfin den in einer rückwärtsliegenden Zeit; aber schon erscheinen SturmeSwlken; nicht lange ehr wird eS dauern und
der Bruch mit der Vergangenheit bat
sich vollzogen. Auf neuer Grundlage wird eine neue Gesellschaft sich . ausbauen." Der störende Einfluß deS heutigen virtbsckaftlichkn Systems auf die fia milie durch daS Herein.iehen deS weiblichen Elementes in daS Erwerbsleben ist ja an und fü' sich leicht genug zu beobachten. WS der Verfasser der Brochüre aber deutlich auSipricht, daS ist die Ansicht, daß dies zur vollstadigen Auflösung der Familie führen würde, die im Allgeme'nen noch immer alS der Grundpfeiler unserer kürzerlichen Ordnung betrach'et wird. Und dann wird er wohl nicht Unrecht haben. Nur ,st eS nicht die Erwerbsthätigkeit des WeibeS allein, welche diese Wirkung bat. Die ganz gleiche Wirkung hat daS Eintreten in daS Erwerbsleben deS männlichen Geschlech eS in zu jagendlichem Alter, die spekulative Tendenz deS Geschäftes im Allgemeinen, welche allerhand unreife und übereilte Unternehmungen veranlaßt, die Unsicherheit der V,,haltn'sse mit ibrer Folge: der Auswanderung, die Kanzentration im Handel und der Industrie, welche die Selbstständigmachurg erschwert und welche zusammen mit dem Zurückgehen der iedalte alS Hinderaih der Ebeschliekung auftritt. All diee sozialen Erlch?irungen tragen mit bei zur Auflösung der Familie. zur Untergrabung derselben alS einer gesellschaftlichen Institution. 1)r(is)tiiiitfjrifsilciL Inland. Wetterbericht. Wärmere, schöneö Wetter heute Nacht; wärmer, wolkig, wahrscheinlich Schnee- oder Regenschauer Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letz ten 24 Stunden 26 Grad, niedrigste 16 Grat'. DaS Defizit wächst. Washington, 30. Nosember. Dr? zu erwartende Novemberberichi üder die Einnahmen und Aufgaben der R'aieruna zeiaen. da" die Einnahmen m November biS j,tzt $22,950 890 be. trugen, 0 für ten ganzen Monat ungefähr 125,000 000 betragen wer den oder nur ganz wenig mehr als im Oktober. DaS Defizit im November beläuft sich biS jetzt auf $3,572.109 und in größer, als der Präsident und ändere Hochschutzzollzöllner erwartet halten. DaS gekämmte Defizit für daS lau sende Fiskaljahr beträgt schon j'tz' $46.571,120; die Einnahmen waren trrtz des Dingley Zolleö nur $127,701,160 und die Ausgaben $174,282. 280. Die auS den Zöllen gemachten Umnahmen werden in diesem Jahre ohne Zweifel hinter den Anschlägen ganz bedeutend zurück bleiben. Da mals wurde angenommen, daß die Zölle im ersten Jahre ungefähr $180,' 000,000 eintragen würden. E l'-aen jetzt Anzeichen vor, daß sie $165.000,000 nicht übersteigen werden, und selbst diese Summe ist sehr hoch gegriffen und sehr zweifelhaft. Der Gesandte stellt sich vor. Washington, 29. Nov. Baron von Holleben, der unlängst ernannte deutsche Botschafter, überreichte heute dem Präsidenten McKinley seine Beglaubigungßpapiere als diplomatische? Vertreter Deutschlands in Washington. Der Botschafter trug die Unitvrm seineS RangeS und seine Orden. Er wurde vom Staats-Sekretär Sderman nach dem Weißen Hause geleitet und der Empfang fand im blauen Saale statt. Der Botschafter und der Präsident tauschten die üblichen Höflichleiten auS. Lütgertö zweiter Prozeß Ehieag 0, 29. Nov. Der zweite Prozeß deS Wurstfadrikanten Adolph Lütgert wurde beute vor Richter Gary zur Verhandlung aufgerufen. Der Angeklagte war durch ErRichter Lawrenee Harman und Anwalt Mor Riese vertrete. RechtSanwalt Phalen hat sich gestern von dem Falle zurückge zogen, nachdem er mit Lütgert und den neuen Anwälten eine heftige Unterredung gehabt hatte. Der Gerich'Ssaal war mit Zuhörern überfüllt. Der Vertheidiger Harmon ovpornrte zunächst dagegen, daß der Prozeß vor R.chter Vary verhandelt
, werbe, weil derselbe nicht berechtigt sei,
alö Kriminalrichter zu fungiren. Daraus stellten die Anwälte Lütgertö den Antrag, die Verhandlungen wer Wochen zu vertagen, weil sie nicht vor.bereitet wären. Der Antrag wurde verworfen. Darauf begann die Zusammenstellung der Jury. Der Thorn -Prozeß. NevSork, 29. Novbr. Das Zugenveehör in dem Prozesse gegen Tdorn ist zu Ende. Thorn machte selbst Aussagen und schob alleS aus FrauNack. Die PlaidoyerS haben begönnen. Ausland. Die Vorgange in Wien am Sonntag. Wien, 29. Nov. Den ganzen Tag über waren heute allerhand Gerüchte im Umlauf. Der Belagerungszustand sei erklärt, hieb eS: Badeni werbe geben und fern Nachfolger den Aus gleich mit Ungarn bewilligt erhalten, nachdem der Antrag Falkenhayn zurückgezogen. Die Tumulte wiederholten sich; Tausende von Menschen versammelten sich in der Ring Straß ; zwischen dem UiversitätS- und dem Parlamentsgebäude stand die Volkemenge Kopf an Kopf. Berittene Polizkl sprengt heran. Die Ersten werden niedergeritten und die Sädel sausen auf die Köpfe der Gedrängiftehenden herunter. Unter den Verwundeten desinken sich die Abgeordneten Schumaier und rammet und der rbeiter Bading. Die Polizei ar nicht stark genug, um die Massen zu durchbrechen und eine Abtheilung Husaren trat deshalb an die Stelle derselben. 3m Galopp gingen die Reiter vor. Hunderte wurden verwundet, darunter mehrere so schwer, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. Vor der Wohnung deS MinisterPräsidenten, Grasen Badeni. fanden wieoerdolt Ansammlungen statt. Die Fenster wurden ihm eingeworfen und eine Katzenmusik gebracht. DaS BiSmaicklieb", Die Wacht am Rhein", ArnotS Trutzlied Der Gott, der Ersen wachsen ließ" und daS Lied der Arbeit" wurden gesungen. Vor dem LandgerichlSgebäude wurde eine Demonstration zu Ehren deß Schönerione:ß Dr Wolf veranstaltet. Der zweite Vlce-Prüfibent M Abgeord netenhauses, Dr M. Fuchs, bekam bei rer gerichtlichen Vernehmung einen Weinkrampf. Der Präsident des AbgeordnetenhauseS. v. Abrahamovic, hatte d,m StoatSanwalt angezeigt, daß der Abgeordnete Lcher mit einem Tintenfaß räch dem Präsidium geworsei hatte. Die Bekanntmachung, daß der Reichsrath vertagt worden sei, hatte zwar eine beruhigende Wirkung, aber die Demonstrationen gegen den Minitter - Präsidenten, Grasen Badeni, dauerten an. Gegen Sonnenuntergang war der FranzenSring und der RatdbauSplotz von Tausenden von Menschen besetzt Der Ruf ertönte: Nieder mit Badeni !" Die Polenwirthschaft muß ein Ende nehmen l" Ein Arbeiter, der auf daS Dach eineS TramwaywagenS gestiegen war und eine rothe Fahne entfaltet hatte, wurde verhaftet. Die Erregung in ftudentischen Kreisen war biS zum SiedePunkt gestiegen. Selbst der Rector Totdt erklärte das gestrige gewaltsame Eindringen der Polizei in die Univerfi.'ät und doS Betreten des akakemischert Bodens Selten derselben für uierbört. Der Student Lieb und der 3unft Kurble? find dabei durch Säbel- . . c . . c . . , v v v . w n qxtvt oermunorl uno ver ruoenr erter verhaftet worden. Die Erregung wurde bieder bedenk(r . r ? v . . . r t und der Larm ctn derartiger, daß mehrere vom Burgtheater kommende
Damen in Ohnmacht sielen. Ange- stungszeuge und auf sein Zeugniß hin ! fichtS der früheren Stellung des ai- wurde der Angeklagte unter zi000 ,.... die Resignation des Minister-Präfi- field. ein Sohn von Gordon Chatfield, ' denten, Grafen Badeni, angenommen war angeklagt, einen Einbruch verübt wurde, überrascht. Kürzlich noch hatte haben, doch leugnete er alle Schuld, der Kaiser dem Grafen Badeni erklart, ädernder eigene Vater trat gegen ihn rTf Wl?.w" lÄSÄSass der Straße. Sem Schreiben am dem betreffenden Abend mit verschiedeMorgen, welches die Vertagung des nen Packeten nach Hause gekommen ReichdrathS anordnete, enthielt noch und hatte keine Angaben darüber madie Worte: Mein lieber Badeni". chm können, wo er dieselben her habe. r. ;r.. f.:. x-.j. Seinem eigenen Jnquest
iw v9h Sinnes geworden zu fern, und zwar unter dem Eindruck der drohenden siel volution. Thatsächlich war die Otel- ' lung Oadenz's unhalthar gerzerd.
Auch die Clerikalen Frhr. H. von Di
pauli und Zallinger waren auS der Parlaments .Commission ausgetreten. Die gaction Lüger hatte sich mit den anderem deutschen Gruppen für solidarisch erklärt. Die Haltung WienS und mehrere Drohbriefe hatten Lüger bewogen, fein deutsches Herz zu entdecken. Oudermann'e Johannes. Die Hayti-Angelegen-.' heit Die MilitärStrafgerichts -Ordn u n g. Berlin, 29 Nov. Kaiser Wil Helm bat beschlossen, die Aufführung von Sudermann' DramaJohanneS", dessen Aufführung im August d. 3. verboten wurde, weil eS biblische Darstellungen aus die Bühne brachte, zu erlauben, nachdem Se. Majestät daS Werk selbst gelesen hatte. Berlin, 29 Novbr. DaS Berlrner Tageblatt" sagt, eS habe zuverlaifige 3nformationen, daß die deutsche Rgierung von Hayti nur fiianziellen Schadenersatz für die neuliche VerHaftung und Gefangenhaltung deS Herrn Emil LüderS durch Behörden Haytl'S verlange, daß sie aber keine Einmischung ber Ver. Staaten in die Sache dulden werde. Berlin. 29 Nov. Die Kölnische Zeitung" bringt beute einen AuSzag auS der neuen MilUärgerichtSvor lige, die dem Reichstage zusammen mit ber Marinevorlage unterbreitet werden soll. Die hauptsächlichste Neuerung, welche darin vorgeschlagen wird, ist die Einführung eineS Mllitä?Oberge' richtS, an welches gegen die Enlscheidüngen der ersten Instanz in einigen, genau dtfi.iirten Fällen appellirt werden kann. DaS Verfahren wird veröffentlicht werden und dem Beschuldigten ist es gestattet irgend einen Advokaten engagiren zu können. DaS Vorrecht deS Kaiser, jede Urtheil als Oberbefehlshaber der Armee zu sanktioniren oder zu verwirken. mrrd aufg. hoben, -:och wird er das Recht haben, die Urtit? mildern. VHisfs'StaÄNiLn. Angekommen in : N e ro I 0 rk: Seandia" von W j seillkS; Bovie" von Liverp Veendam" von Rotterdam. Gibraltar' Lu.mRiaw bet. NewSsrk. Liverpool: Jndiana" von Philadelphia. Glasgow: Ethiopia" von New Sark. allerlei. Eine ergenartige Ueber. raschung bereitete der Kaufmann A. T. Chapman in Jeffersonville. Ga., sewen Gläubigern. Er lud dieselben zu einem .gemüthlichen Abend" nach dem ersten Hotel deS OrteS ein und regalirt? sie dort mit einem exquisiten Souper. Als nach dim Essen beim Wein und guten Cigarren die Fröhlichkeit immer höher stieg und die Gäste einander durch Vorträge u. s. w. aus das Beste unterhielten, erhob fichChapman. von lautem Beifall b:grüßt, um ebenfalls eine kleine Rede zu halten. Nach einigen Witzen, die mit jubelndem Gelächter begrüßt wurden, erklärte Chapman seinen Gästen mit dürren Worten, daß er Pleite wäre und sei nen Cent zur Bezahlung seiner Schulden im. Betrage von $3000 hätte. Nunmehr erhob sich ein furchtbarer Tumult und der vor wenigen Minuten hoch gezierte Gastgeber wurde mit 7 , nsit ca.i.;:. izoreniliein ro juicu, onmas., ?Av:Mkr r n fcTrtt s)sm ins .enden Tage wurde Chapman auf ; 0 . .j ti"...i U. I. V. VteM. I" Veranlassung der dupirten Gläubiger verhaftet. Gegen seinen eigenen fA? &nrSrm (Tfftift'lh fftrt WWUtl VfclUlbti WMHI V - Z4Z West 49. Straße in New York wohnhaft, im Polizeiqericht als Belaein unerwartetes Ende gemachthat Jgh Brewer in Henderson, Ky. Der Mann brach auf der Straße zusamrnen und wurde als todt in daS Etablisement eineS LeichenbestatterS ge.
tragen, dvorlym wurde schleunlgst der Coroner Sandefur beordert, um den
vom besetz vorgeschriebenen Jnquest abzuhalten. Während der Beamte die Zeugen vernahm, richtete der ToMe sich plötzlich auf und fragte, was denn los wäre. Wie Bremer dem Coroner mittheilte, ist er mit einem chronischen Herzleiden behaftet, das zu wiederholten schwere Ohnmachtsanfälle bei ihm yervorgeruzen yat. Coroner Sandefür, dem durch das Wiedererwachen Brewer'ö daS Geschäft verdorben war, tractirte mal und die Episode war UUiUVSS j Die russische Regierung laßt aus ihre Kosten m der Stadt Danzig zur Erinnerung an die bei den Kämpfen um Danzig in den Jahren 1813 und 1814 gefallenen Russen ein Denkmal aufführen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 100.000 M. Die Grundmauevarbeiten und die Auffiel lung deS Denkmals sind von der rusfischen Regierung einer Danzig Firma übertragen. Das Denkmal selbst wird in Finland angefertigt und besteht aus . einem 12 Meter hohen Granitobelisk. Gekrönt wird das Denkmal durch eine Bronzekugel, übn dev sich das russische Kreuz erhebt. ' Es wird im April 1893 in der StadtDanzig eintreffen. Eine gewalktge Feuersbrunst äscherte eine der großen lieberlagen der ctiengeseuiast Carterö Paierson, des gröbtenstadlspedltlonsHauses in onoon, m dem nord.lcqen Stadtviertel i.terlenweU ein. Die mit benage in ein ausgedehnter Heväuoecomp.cz von etwa ö-tü ug Lange und VÜ) uuü Äre.te und begeht aus agersll,upen süratelsenbungen, Ställen und Verwattungsraumm. DaZ Feuer dracy gegen 2 Uhr iorgens auö und gleich in großem Umzang. Das erste yaloe Dutzend Spritzen, das aus der nacen Vtat,t auf dem 6chau Platze erschien, war bereits dem Ärande in temer Zoeziehung gewachsen, und die Manns cyasten muim aue Anstrengungen ausvieten, die in den Stallen zum hert unterirdisch untergebrachten 5u0 Gierde zu retten, was rrog gro ßer Schwierigkeiten glualich gelang. !t)cittlerweile war das ganze teoauoe ein großer Feuerherd geworden, der den ganzen !cacyttzimmet über !iordLondon erleuchten. AUgemaq traten 21 Dampfl pren, wie te von allen Seiten herocilrömten, in Thätigkeit, die nachtun. Hydranten wurden zu Hilfe gezogen, und wahrend an uycwerten und Paketen, was irgend möglich war, geborgen wurde, ergojien sich ungeheure uai,ermengen in die (Älulh. Nach und nacy wurde die Gefahr zuerst von einer nahegelegen Aromen Brennerei abgewandt, das Feuer ber. ;inlt und endlich überwunden. .' nschen kamen nicht zu Sazaden und 'cin Pferd verunglückte, aber sonst ist irr Verlust sehr bedeutend. P r i n z C h r i st i a n, d e S dän'e:? Kronpri--., .teftev. Sohn, der v.ir einigen T z j- zvl? dem Ausland: r;::;. un zurückkehrte, hat zu; üir.tr Vt t;n Abenteuer erlebt, eis er & öittnnen ist, daß mit der icri ica lcndarmerie nicht gut Hzc;iv. e .e.i i.l, selbst für lönig. liche Pr. ' :. uit iacogni'.? reisen. Dev Pr.nz t'"'-..' w Belüge i seiner Aerl?-.:. ier Pv-cii. LUczandrine von ?.',' c'.'ik':'). Biarritz und xr.tt tor. 'z:l fi.i'en Meinen Ausflug v.j's bl? c crisle Gunze nach St. Sebaüiin. rQ a in Gesellschaft seines idjuicnten, Premierlieutenants LeWald, einem Stiergefecht beiwohnte. Auf den Rückfahrt nach Biarritz verließ er bei der ersten französischen Station mit seinem Begleiter auf einige Minuten den Zug und' Premierlieutenant Lewald schrieb, auf dem Bahnsteig siehend, die Auslagen auf, die er als Kassenmnster des Prinzen gemacht, als plötzlich ein Herr, der sich als Polizeimeister des OrteS auswies, die Herren im Namen des Gesetzes aufforderte, ihm zu folgm. Men Erklärungen und Versicherungen zum Trotz, trotz der Visitenkarten deS Prinzen und der Legitimationspapiere des Officiers. betrachtete man die Herren als Spione; die gcheimnißvollen Zahlen in Lewald'L Taschenbuch bezogen sich keineSNegs auf Auslagen für Mittagbrot und Fahrkavten u. s. w., das mußten verbrecherische, staatsgefahrliche Aufzeichnungen sein, und die Haltung der vor dem Polizeiamte versammelten Menschenmenge ward lärmend und drohend gegenüber den Spionen". Schließlich ließ sich der Polizeimeistcr dazu herbei, die beiden Verdächtigen nach Biarritz zu entlassen, wo sie von Gendarmen in Empfang genommen wurden. Hier war es' dem Prinzen natürlich ein Leichtes, sich zu lcgitimiren, und nach dem erfien Aerger über den allzu wilden Eifer der französischen Grenzpolizei, ergötzten der Prinz und seine Um Sebung sich weidlich über die erlittene lnbill. Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken enfteht durch zu viel Säure im Blut Hood's Oarsaparilla Heilt Rheumatismus. Hood's Villen find die beste Qbfübr'und LeberMedizinfür Qavxu lienzebrauch. 25.
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