Indiana Tribüne, Volume 21, Number 69, Indianapolis, Marion County, 26 November 1897 — Page 1
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Jahrgang 31. W i
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Editorielles
Im amerikanischen Postdienft find sehr viele Frauen und Mädchen 'an,ff,Nr Nun hat die deutsche Ne- . o-1 - ' ' 'gierung an die amerikanische daS Ersuchen gestellt, ihr die Erfahrungen mitzutheilen, welche sie (die amerikanische Regierung) mit den weiblichen Angestellten gemacht hat. Aller Wahrscheinlichkeit nach will die deutsche Regierung eS ebenfalls mit der Anstellung von Frauen versuchen, naturlich zum Zwecke der Lösung der Frauensrage. Boöhafte Menschen mögen versuchen die Welt glauben zu machen, daß eS geschehe um Geld zu sparen, aber da ist ja bei einer aufgeklärten Regierung nicht möglich. Und wenn nachher in die Stellen von Familienvätern ledige Mädchen treten und die Gehalte überhaupt heruntergedrückt werden, so mag Susan Anthony und ihre Gefolgschaft glauben, daö Millenium sei im Anrücken, wir aber glauben'ö nicht. Man kann im Allgemeinen die schädlichen Auswüchse deS auf Konkurrenz bafirten wirtschaftlichen System nicht dem Einzelnen zur Last legen. DaS Konkurrenzgetriebe ist mächtiger als der Einzelne ur d dieser wird in den meisten Fallen mehr geschoben, alö er schiebt. Aber eS kommen auch Fälle vor, in denen man die dem Systeme ent wachsende Härte und Grausamkeit doch dem Einzelnen zur Last legen kann und da ist zumeistin Fällen der auSgedebnten Verwendung von Kindern in Fabriken so. Ueber einen dkr schlimmsten Fälle 'dieser Art berichtet in der Revue deS Revueö" ein Mitglied der italienischen Botschaft in Paris. Paulucci di Caboli, Folgendes : 3n den süditalienischen Provinzen erscheinen jedeS Jahr französische Kinderkäufer, um für 100 Francs pro Stück" ihre lebende Waare einzukaufen. Die Kinder werden hauptsachlich in der französischen Glasindustrie verwendet, wo sie für einen Monatilohn von 35 bis 40 Francs bei einer Temperatur von 80 Grad täglich zehn Stunden arbeitea müssen. Um daS französische Kinderschujzesth zu umgehen, bekommen die Kleinen gefälschte Pässe. Da der Unternehmer für ihre tägliche Verpflegung nur 25 Centimes pro Kopf aussetzt, so werden sie fast auöschließich mit Gemüse und Brod ernährt. Paulucci ist eS gelungen, bis in die ogen. Wohnungen" dieser Unglückichen vorzudringen. Er fand die Kin der eng an einander gedrängt, ohne Kissen und Decken, auf Strohhaufen liegend, in einem Raum dessen Ptftust aller Beschreibung spottet. ES ollen gegenwärtig in Frankreich 6000 italienische Kinder als Glasarbeiter thätig sein. -- Der Centralvorftand deö VerbandeS deutscher Buchdrucker hat an die englischen Maschinenbauer die dritte UnterstützungSrate im Betrage von 600 Pfd. Sterling abgesandt, im Ganzen bis jetzt 30,600 Mark. Dies ist ein kleines Rechenezempel für die amerikanischen Gewerkschaftsführer vom Schlage der Herren GomperS und Maguire, die so gerne. die Backen ausblasen ob ihreS gewerkschaftlichen Könnens. Die ganze American JederaNon of Labor wäre heute nicht im Stande, eine solche Summe zu bewilligen für eine im Kampfe befindllche Union. Aber die verachteten Pauperö," die dielverschmähten Foreignerö," gegen die unsere Arbeitersührer vom Schlage SovereignS und GomperS neue Einwanderungsgesetze wünschen, die bringen ein solches Kunststück fertig. 30.600 Mark über 7,000 amerikanische Dollars Unterstützung bringt der Schriftsetzer - Verband Deutschland? auf zur Unterstützung von Mit arbeitern im Kampfe, von Mitarbeitern in dem fremden England ! Andere Gewerkschaften Deutschlandö und Oesterreich? haben sich in diesem Falle nicht minder nobel gezeigt den englischen Maschinenbauern gegen über. Vorstehendes entnehmen wir der St. LouiS Äbendpost und Tagblatt." ES mag sein Gute? haben, auf solche Vorfälle hinzuweisen, aber wundern braucht man sich darüber nicht. Die American Federa'ion of Labor" hat unter ihren aufgeblasenen, großmäu
ligen Führern GomverS und Moguire
nicht mehr als 56000 für die streiken- ! den Bergleute deS eigenen Landes aufgebracht, wie kann man von ihr Hilfe für ausländische Arbeiter erwarten? - in UOMWn. Inland. Wetterbericht. TrübeS, viel kälteres Wetter, viel leicht etwas Schnee heute Nacht. Schö neS Wetter morgen. Höchste Tempera tur innerhalb der letzten 24 Stunden 63 Grad, niedrigste 61 Grad. Der Lütgert-Prozeß. E hic a g o, 3ll, 26. Nov. Richter Gary hat gestern erklärt, daß er über den Lütgert-Mordfall zu Gericht fitzen werde. Der Beginn der Verhandlungen wurde von ihm definitiv auf nächsten Montag festgesetzt. Wie eS heißt, will sich Richter Gary weder auf eine längere HinauSschiebung noch auf eine Verlegung deS Prozesse? in ein andereS Eounty einlassen. Ein guter Magen. Kansaö City, Mo, 26 Nov Walter D. EvanS von Australien langte gestern an, um sich einer ' Strahlen'Unterfuchungzuunterwerfen, um die Quantitäten von Messerklingen, rostiger Nägel, Glasscherben usw. festzustellen, die sich etwa noch in seinem Magen befinden könnten. Evans ist ein provessioneller GlaS- und Mes-ser-Vertilger, doch scheint er sich in letzter Zeit ein kleines Eisenwaarenlager in seinem Magen angelegt zu haben, daS er gerne wieder los sein möchte. Er behauptet auch gegen Gift immun zu sein und verschluckte gestern vor den Augen der Aerzte eine Quantität Pariser Grün, die einen Ochsen in'S Jenseits befördert haben würde. EvanS behauptet, dieselbe Prozedur mit Strychnin, Arsenik. Morphium u s. w. vornehmen zu können, ohne auch nur die geringsten Beschwerden zu fühlen. Bank beraubt. R o ck f o r"d, Jll.. 26 Nov. Die Farmers Bank in Kmg?, einem klei. nen Städtchen südöstlich von hier, war gestern der Schauplatz eines verwegenen und zugleich erfolgreichen Raube. Die Räuber brachen deS NachtS zwifchen 1 und 2 Uhr in daS Gebäude ein, sprengten den großen Geldschrank mit Dynamit und entflohen mit $2400 in Baargeld. Werthpapiere wurden nicht berührt. DaS Verwegenste bei diesem Raub ist der Umstand, daß die Banditen erst in mehrere andere Häuser einbrachen, um sich die für den Bankraub nothwendigen Gerätschaften usammenzustehle?l. Erst erbrachen sie die Bahnstation und holten sich dort ein paar Laternen, dann drangen sie in daS SectionShauS, wo sie die nöthigen Brechstangen vorfanden, mit denen sie alSdann die Thüren der Bank zu öffnen vermochten. Die Bewohner deS Städtchens hörten zwar den Knall, der durch die Dynamit - Explosion verursacht worden war, da sich aber alles ruhig verhielt, begaben sie sich wieder zu Bett. Von den Räubern hat man bis jetzt nicht die geringste Spur. Auslanv. Al lerlei auS Deutschland. B er l in, 26. Nov. DaS Diöziplinarverfahren gegen den früheren Ch:s der politischen Geheimpolizei, Tausch, der durch den sensationellen Prozeß bekannt ist, ist in der Voruntersuchung abgeschlossen. Die eigentliche VerHandlung soll im Dezember stattfinden. Giegold Staerck hat ausgesagt, Tausch habe hochgestellte Persönlichkeiten Schwachköpfe" und Waschlappen" genannt. Tausch leugnet dies entschieden. In dem Wahlkreise OldenburgPloen fand heute die Neuwahl eineS ReichStagS-Abgeordneten statt. Der KreiS war bisher durch den verstärkenen Grafen v. Holstein vertreten. Der konservative Kandidat v. Tungeln konnte nicht im ersten Wahlgange durchdringen, sondern eS ist zwischen ihm und dem Sozialiften - Kandidaten Weinheber eine Stichwahl nöthig. 3n Eilenburg', in der Provinz Qaij sen, haben sie jüngst einen braven Nann" begraben, den Ltadtrath
Beyer. dem der Prediger am offenen
Grabe einen gar schönen Nachruf hielt, in dem viel von der Ehrenhaftigkeit, Treue und Gewissenhaftigkeit deö Todten die Rede war. Erst jetzt, nach dem Uebergang seiner amtlichen Funktio nen an den Nachfolger, hat sich heraus gestellt, daß Beyer ein ganz geriebener Gauner und Fälscher war. Er hat die unter städtischer Verwaltung stehende Sparkasse im Lause der Jahre um etwa 160,000 Mark beftoblen, die Veruntreuung aber durch Fälschunqen in den Büchereintragungen bei Leb zeiten mit Erfolg zu verheimlichen ver standen. Der Norddeutsche Lloyd und die Hamburg. Amerlk. Packetfahrt Aktiengesellschaft verkünden, daß der Fahrpreis für Zmifchendeckpassage auf ihren Linien vom 23. November an 160 Mark sein werde. ES wird gesagt, daß dem Professor Theodor Mommsen, dem berühmten deutschen Geschichtsforscher, an seinem 80. Geburtstage, der auf den letzten Tag diese Monats fällt, der Titel Excellenz verliehen wird. AuS dem Musterparlament. Wien, 26. Nov. In der heutigen Sitzung deS Reichsraths ging eö wieder so zu, daß der Präsident Abrahamovicö sich veranlaßt. sah, daS HauS bis Nachmittags zu vertagen. Die Sitzung wurde um 3$ Uhr wie der eröffnet. Gleich daraus begannen die Mitglieder der Linken einen Heidenlärm, in dessen Verlause Herr Falkenhyn beantragte, daß in Zukunft unordentliche Mitglieder für 3 Tage durch den Präsidenten und für 30 Tage durch daS HauS suöpendirt werden und ihre Bezahlung für diese Zeit aufhören soll; während Mitglieder, die sich weigern, die Kammer zu verlassen, nachdem sie dazu aufgefordert sind, mit Gewalt hinausgeschmissen werden sollen. Die Rede wurde durch fortgesetzten Lärm unterbrochen. Herr Wolff schrie : Laßt unS die Lumpenhunde hinaus schmeißen." Der Präsident rief vergeblich zur Ordnung. Schließlich stellte sich Herr Woiss direkt vor die Pläsidenten-Tri-büne und begann zu pfeifen. Eine Anzahl von Deputirten versuchte, die Thüren zu der Tribüne mit Gewalt zu öffnen, während Tschechen dieses zu verhindern suchten. Als der Tumult am größten gkworden war, erkläre Herr Abrahamovicö, daß er den Antrag deS Herrn Falkenhyn für eine nothwendige Maßregel zur Selbftvertheidigung halte und forderte zur Abstimmung auf. Sofort erhob sich die ganze Rechte und der Präfident erklärte den Antrag für angenommen, worauf er seine Glocke ergriff und daö HauS verließ. Nach kurzer Pause kehrte er zurück und begann die Kammer anzureden; seine Stimme wurde aber von den Rufen der Linken hinaus mit ihm !" und Schande" übertönt und schließlich wurde bie Sitzung wieder auf eine Stunde suSpendirt, worauf Präsident AbrahamovicS zurückkehrte und die S'tzung bis morgen vertagte. ci Vorgang , welcher als ein Staatöstreich betrachtet wird . wurde vom britischen Gesandten, Sir Horaee Rumboldt, und Samuel L. Clemens (Mark Twain) und anderen hervorragenden Ausländern beobachtet. Der Antrag deS Grafen Falkenhyn, deS früheren AckerbauminifierS, wurde augenscheinlich vermittels eineS vorher zwischen dem Präsidenten AbrahamovicS und den Mitgliedern der Rechten verabredeten Zeichens angenommen, denn eö war kein Wort der Rede deS Präsidenten hörbar. Dieses neue Verfahren wurde mit Geschrei von den Odstructionisten aufgenommen. Lange Zeit stand Graf Badeni ruhig und unbewegt, als aber die Unordnungen ihren Höhepunkt erreichten, suchten er und Präsident! AbrahamovicS in der Flucht Sicherheit gegen persönliche Angriffe. Fünf Wiener Zeitungen, darunter die Neue Freie Presse" und daö sozialiftische Organ, die Arbeiter Zeitung", sowie mehrere Provinzialbläticr wurden wegen Artikel über die Mittwochverhandlungen eonsiözirt. Graf Badeni hatte gestern Abend und heute Morgen Unterredungen mit dem Kaiser. Die Führer der Opposition hielten heute Abend eine Sitzung ab, um zu entscheiden, welche Schritte angesichts
der Verletzung der Verfassung gethan werden sollen. ES kam aber zu keiner Entscheidung.
Die zu spät kommende Refo?M Madrid, 26 Nov. Premier Sagasta hat über hundert Depeschen von Personen und Organisationen in Catälonien, Bikcaya und anderen Provinzen erhalten, in welchen darum ersucht wird, daß der Plan für kubanische Autonomie suSpendirt werde. Ein Mitglied des CabinetS sagte aber heute, daß die Opposition gegen den Plan bald aufhören müsse. Er fügte hinzu: Natürlich wurde den beabsichtigten Reformen von einer Anzahl Personen opponirt, die durch daS frühere System große Reichthümer ansammelten; die Regierung war aber entschlossen, einen Plan durchzuführen, den sie für ein patriotische Werk hält und ihre Entscheidungen müssen respektirt werden." Man erwartet, daß daö ColonialMinisterium nach Anwendung der Reformen ausgehoben und die ColonialAngelegenheiten vom Premierminister geleitet werden. .' Schiffs. Nachrichten. Angekommen in : O u e e n ö t o w n, Brittannic" von New Ark nach Liverpool. New I o r k : Mississippi" von London ; Spree" von Bremen. Swinemünde: Island" von , New Jork. allerlei. Eine Photographie spielte in' einer Schadenersatzklage der Frau Carrie Nuppe m Broollyn, vc. gegen die Brooklyn Heights Railroad Comvann" eine arofee Rolle, ffrau Ruppe war am 6. Juni 1895 von einer Car der Bahngesellschaft zu Boden geschleudert und verletzt worden. In dem vor Nickter Van Wvck mi Ver handlung gelangten Processe beschwor ne. van sie msolae der be: dem unsau davongetragenen Verletzungen öfters an Sckwindelanfällen leide. Aur Zeit des Unfalls war Frau Ruppe noch mcht verheuathet gewesen. Die Bahngesellschaft unterbreitete der Juvy eine Photographie, auf welcher die Klagerin im Badeanzüge dargestellt ist. DaS Bild war mehrere Wochen nach dem Unfall m Coney Island genommen worden. 5?rau Ruvve. damals noch Frl. Martin, hatte am Strande die Bekanntschaft eines Bahnangestellten gemacht und sich mit diesem abnehmen lassen. Das Bild lafct erleben, dak Fräulein Martin nicht nuv eine graziöse Gestalt besaß, sondern auch sehr robust war. Die ?lury wies deshalb die Schadenersatzforderung ab. Eine Hochzeit von mehr als gewöhnlichem Charakter wurde kürzlich in St. Paul gefeiert und :r reate bei den Wenigen, die darum wußten, kein geringes Interesse. Die Hauptpersonen bei derselben waren Herr Joseph Huber Bos, ein bedeutender holländischer Maler,' welcher sich seit einigen Jahren hier im Lande aufgehalten hat, und Frau Eieanor ttal kilani Graham, eine Prinzessin von öawai und Wittwe eines dortigen Pflanzers. Bei der Trauung fungir. ten zwei Freunde des Bräutigams, em Herr E. I. Moffat, ehemaliger Gene-ral-Consul in London, und Samuel R. Thayer von Minneapolis, welcher früher einmal Gesandter am Hollands fchen Hofe war, als Zeugen und die an, deren Funktionen besorgten die zwei kleinen Kinder der jetzigen Frau Bos, welche sie aus ihrer früheren Ehe desitzt. Alle Theilnehmer weilten erst seit einigen Tagen in St. Paul und hatten Quartier im Windsor Hotel genommen. wo denn auch das Hochzeitsmahl stattfand. H?rr und Frau Bos reisten Tag darauf nach Honolulu ab. BoreinigenTagen herrschte in einem kleinen Gasthofe Brooklyn's große Aufregung, als der Eigenthum mer Jobn D. Stuhrmannin feinem Keller eine fünf Fuß lange Schlange, sing. Stuhrmann und seine Gehilfen gingen um 6 Uhr in den Keller, um etwas zu besorgen; eö war sehr dunkel und der Gehilfe zündete ein Licht an. Plötzlich stieß er einen Schrei aus und ließ das Licht fallen. Er lief so schnell die Treppen hinauf, wie er es seit langer Zeit nicht gethan hat. Stuhrmann sah die Schlange nicht und wunderte sich, waö dem Manne passirt war. Er blieb nicht lange im Zweifel, da die Schlange vor ihm ihr Erscheinen machte. Er sprang auf ein Bierfaß und schrie um Hilfe. In der Zwischen, zeit waren ein Dutzend Farmer, welche sich im Hotel befanden, vom Gehilfen über die Sachlage benachrichtigt war den und sie gingen vorsichtig in den Keller. Jeder hatte irgend eine Waffe. Jetzt ist die Schlange im Hotel ausgestellt und Jeder erzählt von seiner Hel. denthat.
Dr. MUea' Nervine stegreich.
SrperNche un geistig- ErschSpsnng macht s kräftiger Thätigkeit Raum. Nhrw. W. T. Houck. der fühige Prediger der VI Grace U. B. Kirche ju EarliSle, Peuna. schreibt vom 23. September 1895: Ich erfreute mich der besten Gesundheit bis 1892. Zu dieser Zeit wendeten sich meine Pflichten all Prediger und diese! unterwarf mich mehrerer heftiger Erschütterungen, welche zusammen mit Ueberarbeitung und Besorgnis meine Gesundheit und mein Nervensystem untergruben. Ich war that sachlich in solchem Zustande, dafj nur die Anficht einer großen Versammlung mich ermüdete und ti bedurstr eine! oder mehrerer Tage zur Erholung, 63 gereicht Dr. MileS mix tr Freude sagen zu köa Nervine Restores Health.. . neu. dak Tr. w.lti' Rcitor tive Nervin und Rectortlv Tonic mir unbeschreib lich wohl gethan habe. Ich predigte gestern dreimal und sühle diesen Montag Morgen so frisch al je t et nem Leben. Tank Ihrer Heilmittel. Tr. MileS' Rmedtea werden von allen Zlvothekera unter gewisser Garantie verkauft. Wir die erste Flasche gar keine Besserung, so wird da Geld zurück erstattet. Deutsche Buch über Herz und Nerven wird aus Verlangen frei zugeschickt. DR. MILE3 MEDICAL CO.. Elkbart, Ind. D e r einstmalige Eigenthümer des F.ranzosenhauses bei Bingerbrück hat durch Auswanderung vor dem 17. Lebensjahre die preußische Staatsangehörigkeit verwirkt; nach erfolgter Rückkehr aus Amerika wurde er aus dem preußischen Staatsgebiete ausgewiesen und wohnt seitdem in Binaen. Nun erhielt er im October vom kgl. Amtsgericht in St. Goar die Aufforderung, in Gvundbuchsachen an Ort und Stelle am Franzosenhaus am 8. und 18. October zu erscheinen. Als gehorsamer Unterthan und um die für Nichterscheinen festgesetzte Strafe von 150 M. nlcht bezahlen zu müssen, leistete er der Aufforderung Folge. Dieser Tage erhielt ev nun eine Vorladung in einer Strafsache wegen unberechtigten Betretens preußischen Staatsgebietes am 8. und 18. October. Wäre er nicht in's Preußische gegangen, so hätte er 150 M. Strafe bezahlen müssen. Der Erbe des sranzosrschen Thrones, der sich füv den Legttimsten aller Legitimen ansieht, kündigt der Welt seine Vermählung an und empfiehlt ihr zugleich seinen Weinhandel, den er in Lunel bei Montpellier betreibt. Er nennt sich Charles Auguste de Bourbon und ist der Enkel jenes Uhrmachers Naundorff. der sich für den aus dem Tempel entwichenen Ludwig XVII. ausgab. Seme Zukünftige trögt den bürgerlichen Namen Madeleine Cuillö und ist die Tochter eines Weinbauers von Lunel. Der Prätendent hat öffentlich die Einwilligung seines Oheims, des m Holland leoenden Karl XI.. nachgesucht, und dieser hat sie in feierlicher Weise ertheilt. Der Oheim erklart, daß seme Antwort and:rs ausfallen würde, wenn er und sein Neffe in einer ihnen zukommenden Lage wären, daß er sich aber unter den jetzigen Verhältnissen damit begnüge, zu wissen, dab die Braut mit einer groncn Frömmigkeit eme noble Jntemgenz- verbinde. Auch das officielle Organ des Hauses Naundorff, La L6gltimits". kündigt mit Genugthuung den neuen. Ebebund an. Wenn ihr ein gutes Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu narren und die Constitution zu kräftigen, gebraucht Hood'ö sarsaparilla. Gebraucht un Hood's. Hood'S Pillen heilen Brechreiz. Kopfschmerzen auö dem Magen und Unervdaulicbkeit. Der New York Store. lMablirt 1853.) Agenten für Buttericks Muger. BerLauf um Raum zu machen im Neuen . . . Vasement. preise zum und unter dem Rostenpreis. W I s BI
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