Indiana Tribüne, Volume 21, Number 68, Indianapolis, Marion County, 25 November 1897 — Page 4

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Feuer.

Gestern Abend kurz nach 7 Uhr entdeckte man Feuer in No. 448 W. Washington Str. Das Feuer hatte sich unter dem Fußboden ziemlich ver. oicuci, Q oap er qaven am cbände und der Einrichtung $1000 erreichen dürste. Um 9 Uhr wurde die Feuerwehr nach der Broadway Methodisten Kirche gerufen, wo ein überhitzter Ofen ein kleines Feuer verursachte. Schaden etwa $250. Von gestern Nachmittag 2 Uhr, biö heute Mittag wurde die Feuerwehr nicht weniger als elfmal gerufen. Der angerichtete Schaden war aber immer ganz gering. Kegeltournier. Die Alte Garde kämpfte gestern Abend mit den Sozialen Turnern auf oen Bahnen deö Unabh. Turnvereins ES war ein höchst gemüthliches und interessantes Spiel. In der ersten Hälfte waren die Sozialen Turner 29 Punkte voraus. Dann legte sich aber sie Garde ins Zeug und war im elften Gange etwa 6 Punkte voraus. Das Bla t wendete sich aber wieder und die Turner blieben mit 53 Punkten Sieger. oz. Turner im 'punrie. mu Phil. LooS, 133 Punkte, Matador. Alte Garde 1081 Punkte, mit M. 3. Becker, 135 Punkte, Matador. DaS Spiel steht nun folgendermaßen : Gewonnen Verloren Indianapolis 4 0 Lyra 4 1 Äoz. Turner 4 2 All American 2 Unabh. Turner 2 3 Alte Sarde i 4 Capital City 1 5 eutsch'amerik 0 4 ! in tm Feuerwebrbenesiz. Die Tomlinson Halle war gestern Abend nicht groß genug für die vielen Sesucher. Sehr viele Leute mußten sich mit Stehplätzen in den Corridors begnügen. Viele Leute hatten kleiite Kinder mitgebracht und ließen sie krährend deS Konzertes m der Halle und oen CorridorS herumtoben, waS zulammen mit dem Gemurmel der Erwachsenen sehr störend wirkte. DaS einzige wirkliche Interesse wußte Herr ftarl H. HSnig h'rvorzurufen, beson öerS durch tu Beigabe My Melinda" mit Chorbegleitung. Man konnte deutlich sehen, daß die Besucher tanzen wollten und daß daS Kon;ert die Mehrzahl langweilte, namentlich die lenigen, welche in cen angen stehen nußten. Kurz vor 10 Uhr war eS überstanden und Mayor Taggart leitete ?en Grand March. Eö war beinahe unmöglich zu marschiren, so groß war der Andrang, aber man amüsirte sich dessen ungeachtet biS zum frühen Morgen. - Der kleine Stavtherolv. Unter den 43 Paaren, welche ge'lern sich HeirathSerlaubnißscheine ver 'chass.en, befanden sich auch Fred. Ikorsmann und Frl. Obergfell. DaS junge Paar hat seinen Wigwam in Ho. 110 Cherry Grobe aufgeschlagen Heute Vormittag fand daS Begrab. nih deö Herrn NicolauS Jose, deS Ehrenmitgliedes und Mitbegründers oeS MännerchorS, von der Wohnung in der, Orange Str. aus statt. Der Nännerchor und der Soziale Turnverein betheiligten sich in Corpore mit Nusik und Fahnen. Herr Emmerich zielt die Leichenrede. Wollen Sie ratben? liix Vermont" Dinnerund Thee-Service,auö 107 Stücken bestehend. verschenkt in diejenige Person, welche die richtige Ünzadl der im Schaufenster deö New Ita Store" ausgestellten Büchsen von Grand Union Bakmg Powder" erräth. Daö Dinner- uud Thee-Ser-oice ist ebenfalls im Schaufenster ausiestellt. Wer Lust hat kann rathen, eö kostet nichts. Nächsten Samstag, den 27. Nov ''chenken wir jedem Käufer eine Büchse rand Union Baking Powder oder 50c Werth anderer Waaren, außer der rewöbnlichen Anzahl Tickets, "0ur Baby", Buch, 8 bei 10 Zoll, mit vielen Illustrationen und die Kinder be lustigenden Geschichten. Versäumen Sie eö nicht ein Buch zu bekommen Frei ! Grand Union Tea Co. Jndianavoliö Branche, (Neu) 136 Ost Washington Straße, Gegenüber der Pembroke Arcade ,, m EJlJ- In dem Prozesse gegen Burton wegen der Ermordung deö Feuerwehrmanneö Redmond sagten gestern zwei Zeugen mit Bestimmtheit auö. daß sie gesehen hätten, wie Burton den Schuß abfeuert?. Sie identisizirten urton mit Bestimmtheit alö den Mörder. Eine Verurtheilung kann alö ziemlich sicherangenommen werden. Versuchen Sie eine Ochachtel Oascnret, der feinste, jemalö angefertigte Leber - und Eingeweide ixw vttk.

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BeileldSbefchlüsse. Die Mitglieder des Männerchor versammelten sich gestern Abend und passirten folgende Beschlüsse: Die Trauerkunde von dem Ableben deS Herrn Nikolaus Jose, Ehrenmitglied und Mitbegründer deS Männerchor, hat die Mitglieder deö Vereins veranlaßt, gestern Abend in außerordentlicher Versammlung zusammenzutreten, um deS Verstorbenen Verdienste um den Verein in würdiger Weise zu gedenken. Die folgenden Beschlüsse wurden instimmig angenommen' 1) 3n dem Verstorbenen hat der Jndianavoliö Männercher eineS seiner ältesten Mitglieder und treuen Freunde verloren, dessen Thätigkeit namentlich in der ersten Zeit der Existenz deö Vereins wesentlich zur Förderung deS Gesanges und zu dem Erfolg deS Männerchor beigetragen, dessen treuer Anhänger er biö zu seinem Ende geblieben ist. 2) In Anbetracht seiner Verdienste um den Verein wurde beschlossen, dem Entschlafenen die letzten Ehren eineS aktiven SängerS zu erweisen, und daß sich der Verein in corpore an dem Leichenbegängnisse betheiligt, um ihm den letzten Sängergruß darzubringen. 3) Den Angehörigen deö Dahingeschiedenen unser innigstes Beileid zu dem herben Verlust auszudrücken und denselben eine Abschrift dieser Beschlösse zuzustellen. ii m Im Deutschen HauS giebt heute der Damenverein deö So zialen Turnvereins ein Konzert mit darauf solgendem Ball. Die Damen hoffen, daß sich die Freunde deö VereinS reckt iihlxt'xä) einstellen. Die Mitwirkenden si.id : Frl. Emma Mar im, ml Klara Haueisen, grau vJCtia Lieber, Frl. Frieda Krull, Frau Bernh. Vonnegut, Frl. Edith Neubacher, Herr JameS Ryhn und Herr Julius Herr mann. spucken ie kein Tabak und rauchen Sie nicht Ihr Leben weg. Wenn Sie den Gebrauch deö Tabaks leicht aänNich aufgeben, wenn Se stark unv voll neuer Lebenskraft werden wollen, gebrauchen Sie No-To-ac, vas ZUSunoermittel, oas einen schwachen Mann stark macht. Viele gewinnen zedn Pfund in zehn Tagen Ueber 400.000 Kuren. Kaufen Sie No-To Bac von Ihrem Apotheker, unter Heilungögarantie, 50c oder 51 Pamphlet und Muster frei per Post öld. Sterling Nemedy Co., Chicago oder New Sork. (Särtner-Ball Heute Abend findet der jährliche DanksagungSlag - Ball deö Gärtner verein? in der Mozart Halle statt Derselbe wird ohne Zweifel ebenso ge müthlich werden, wie seine Vorgänger Die County Kommissäre sind i nach dem Gesitz deö Staateö Jndiana verpflichtet armen Schulkindern Klei dünge stücke zu kaufen. Die Kommis säre nehmen in nächster Zeit Angebote für Schuhe entgegen. tfö Die Polizei nahm biö heute Mittag nur eine Verhaftung vor. Der N,ger W. McColligan wurde gester? von einem Farmer mit einem Fuhrwerk nach der Stadt geschickt und konnte sich heute nicht mehr erinnern. wo er daö Gefährt gelassen hatte. Ben Thornton verhaftete ihn, um sein Gedächtniß aufzufrischen. Cascaret stärkt Leber, Nieren und Eingeweide, Eö erregt keiner lei Schmerzen oder Krämvfe. 10 Ctö HXT Drei junge Bengel, Fred Zoneö, Roy Willitö und Jesse Wil. liamö, wurden gestern dabei erwischt, alö sie begannen daö Staatöhauö stück weise zu stehlen. Die Bursche wuß ten, daß Kupfer auf dem Dach liegt und kletterten an der nordwestlichen Seite auö einem Fenster auf daö Dach. Der Custoö deS StaatShaufeS wurde benachrichtigt, der den Jungen den Nückiug abschnitt. Als sie wieder durch daS Fenster inS Innere deS HauseS wollten, natürlich mit mehreren gestohlenen Kupfervlatten beladen, nahm KustoS Best sie arm in Empfang. Die Polizei kam und steckte die jugendlichen Diebe binter die eiser nen Gitter wegen DiebstahlS. tXJ Gestern Nachmittag gerieth Nellie Hamilton mit iprem Liebhaber ChaS. Granland in Streit. Er hatte nämlich im Sinn sie zu verlassen. An der Treppe hielt sie ihn fest und sie zogen einander hin und her. Gran land fiel, als eS ihm gelang sich loSzureißen, d'e Treppe hinab. Die Geheimpolizisten Asch und Du gan verhafteten Beide. Nellie erklärte aber, lieber zu sterben, als im Patrolwagen zu fahren. Zuerst wollte sie sich erschießen, aber Asch entriß ihr den Revolver, ehe sie Gelegenheit hatte, demselben zu benutzen. Sie ergriff dann schnell eine Schach tel "rough on rat" und verschluckte eine Portion deö GifteS, ehe man eS ihr wegnehmen konnte. Dr. Christian, der Volizeiarzt, erhielt sie jedoch det

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Ein armer Teufel.

Cs war einmal ein armer Teufel, der war so dumm, daß ihn die Hölle nicht hab:n wollte. Da sprach Lucifer zu ihm: Ziehe in die Ferne und bessere Dich, und kehre erst wieder, wenn es Tir gelingt, die Hölle mit Seelen zu bevölkern. Tann gab er ihm einen Tritt und warf ihn hinaus.Und er kam zur Erde und versuchte. Menschen zu werben, aber wie er's auch anfing, es glückte ihm nichts, denn er hatte kein Geld, und um einen armen Teufel schert sich in der Welt kein Mensch. Wie er nun so betrübt dahinschlich, hörte er, wie em Mann mit seinem Weibe zankte und ausrief: Hol' Tich der Teufel! Aha, dachte er, hier hast Du ja gleich etwas! Und er ging in das Haus und wollte die Frau holen. Aber da kam er schön an: Die Frau warf ihm den Pantosiel an den Kopf und schrie, ihr Mann hätte gar nichts zu sagen, und wenn er nicht gleich hinausginge, dann lonne er eimas erieoen. Da wurde der Teufel zornig, aber der Mann half ihn hinausbringen, denn vaS ein rechter Ehekrüppel ist, der fürchtet den Pantoffel seines WeibeS mehr wie den Teufel. Wie nun der Teufel die vielen Kirchen sah, kam er auf die Idee, auch einen Tempel zu bauen, um darin See len zu fangen. Aber di? Polizei stelle die Bedürfni-frage, und da sich schon neben jeder Kirche mindestens zwei Schnapskneipen befanden, sagte sie. das feien schon genug Teufelstempel und versagte ihm die Konzession. Da stiea denn der arme Teufel hernieder zu seiner Großmutter nnd klagte ihr sein Leid; und die Großmutter hatte Mitleid mit ihm und gab ihm. Rat: Du mukt den Tempel nicht bauen, sondern legen. Dann gab sie ihm ihre Sparbüchse und entließ ihn. Nun war der Teufel ja kein armer Teufel mehr und konnte etwas riskieren. Er errichtete eine eigene Hölle und legte den Tempel darin. Da kamen denn die Menschen und opferten ihm, und wenn sie wiederkamen, brachten sie noch An dere mit, so daß das Geschäft bald in Schwung kam, und viele Menschenseelen ' m . i. or der Sölle andelnmeien. Aver mt Pou ei merkte es und schloß die Bude zu. Tarauf nahm der' Teufel seinen Tempel und legte ihn in den Klud der Borney wen. allwo die Polizei nicht hineinreich te. Da aedieh denn das Unternehmen noch besser, so daß Lucifer zufrieden mit ihm wurde und sprach: Mein Sohn Tu hast Teine Sache gut gemacht, viel be hier und wirke weiter, denn es giebt keinen besseren Agenten für die Hölle wie Tich, den Spielteufel! GemeinnüeigeS. DaS Trichtern und daö bloße Aufgießen des Kaffees führt zu einem wenig eztraktreichen Getränk. Die im Orient gebräuchliche älteste Art der Kaffeebereitung besteht darin, daß drei Viertel der betreffenden Quantität gemahlenen Kaffees mit kaltem Wasser auf's Feuer gesetzt und dls zum i n malmen Auswallen dar auf belassen, dann aber sofort durch ein Sieb gegossen wird, in dem sich das übrige Viertel des KaffeepulveiZ befindet. Man erhölt auf diese Weis: em schmackhaftes Getränk, vorausgcsetzt, daß man in der That nicht öfter als einmal aufwallen läßt. Im andern Falle verliert der Kaffee sein Aroma und wird bitter. Um Pelzwerk jahrelang aufzubewahren, ohne daß Mot ten hineinkommen, bedient man sich folgenden Mittels. In Spiritus wird etwas Kampfer und gepulverte Schale von spanischem Pfeffer gethan. Dies alles bleibt einige Tage in der Ofcnoder Sonncnwärme stehen, bis eine vollständige Auflösung erfolgt ist. Die so entstandene Flüssigkeit wird durch geseiht und über dasPelzwerk gespritzt, das darauf zusammengewickelt und in feste Leinwand eingeschlagen wird. Mittelgegeuausaesprun. g e n e Lippen. In der kälteren Jahreszeit leiden manche Menschen sehr an aufgesprungenen Lippen, war rend andre gänzlich davon verschont bleiben. Obgleich häufig atmosphari sche Einflüsse daran die Schuld tragen. so kommt es bei stark dazu diponirten Personen auch vor, daß daö Aufspringen ohne jeden nachweisbaren Grund geschieht. Tritt dann noch der Einfluß rauher Luft hinzu oder irg:nd ein andrer Umstand, wie die Einwir kung scharfer Gewürze, fo können tiefe Risse entstehen, welche leicht bluten nnd nur sehr schwer heilen. Ja, eö kann bei Vernachlässigung dieser Hautrisse eine Verdickung der Lippen eintreten, die nicht nur entstellt, sondern selbst die Heilung noch erschwert und verzögert. Wer an aufgesprungenen Lippen leidet, soll vor Allem das Abbeißen der sich abschürfenden Oberhaut vermeiden, recht häufig 'Salicylvaseline anwenden, die er nicht nur Nachts aufzulegen hat, sondern gerade während deö Tages, wo die Lippen vielerlei Temperatureinslüssen ausgeseßt sind; er hat also für beständige Bedeckung der Oberhaut mit dieser Salbe Sorge zu tragen. Gli cerin soll man nicht anwenden, auch nicht in verdünntem Zustande. Putzmittel für Spiegel und Glasscheiben. Ein gutes Putzmittel für Glasscheiben bereitet man durch Befeuchten von gebrannter Magnesia mit Benzin, so daß eine Masse entsteht, die hinreichend naß ist, um durch Pressen einen Tropfen daran perlen zu lassen. Diese. übrigenZ

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Plüsch Umhänge. Mit Lihen und Plen bcsetz'i in hübschen Mustern.' ftr Tbibet befetzt; ein besseres Kleidungworden ""l-auft hi ttg ' p jlUl , Rauhe Iackets. . .'. "v Cheviot und Boucle, lekte Muffer. (js, i? ' iwuijira carin ge ' $10,00 römi'cker geuirerr Dasselbe Zacket, mit römi'ck,? ot. nreisler eide aefüt e . ' r $12.50 A I W ich : Muslin für $1.00. 18 3ardS guter aebleicbter 4-4 Mu - lin. 26 FardS stehender 4-4 brauner Muölin. 8AirdS guter schwerer unaebleickter 9-4 Sheeting. i.ÄW vm Agenten für Butterickö MisSe?. feuergefährlicheMischung demayre man in Gläsern auf, die mit GlflLpsroplen versehen sind, um das sehr ) leichtflüchtige Benzin zurückzuhalten. Will man diese Mischung nwendnL so nehme man davon etwas auf Bäuschchen von Baumwolle und reibe dar'nit die Spie-gel-und Fensterscheibe?.'i ab. Trog besten Verschlusses trocknet der Brer bald auö; man thut alsc) gut, mcht o:eI über den iedesmaliaer Gebrauch zu bereiten. Alabafi.ergeg,enstände zu reinigen.. Man freitet sich einc warme Seifenlösun.z aus 1 Unze svaniscker Seife miit einem Quart roeichen Wassers. In diese Lösung taucht man den Vkenstand und lat: ihn etwa ine halfo Stunde darin lie aen. Alsdann barstet man den Gegensiand, ohne ifri aus der Seifenlösuna berauszunelmen, mit einer weichen Bürste, sptt mit klarem Waffer 1 C j.1 C C. Tl gur naaz uno:ioaner oann oen vtt genstand mit ewem sauberen Tuche be hutsam ab. Für kleijne, schon.trockene K a s e r e st tl pflegen die Hausfrauen meist leue rechte Verwendung zu ren nen. Man fcuin von ihnen ein einsaches, aber khi wohlschmeckendes Ge richt heriMen. Eine Backplatte wird mit Butter bestrichen und mit länglichenSchniten von Schwarzbrot beleg?, die leicht p Butter be strichen und mit einem LÄsel geriebenem Käse bedeckt sind. Man schiebt die Schnittchen in den war inen Backofen, rührt ein wenig Mehl vc Wasser glatt, giebt einig? zerauirlte Eier, eine Messerspitze Fletsüxtract und wenig Salz hinzu und vertheilt von dieser Masse gleichmäßig 'iber alle Schnittchen, die dann noch ,' so lange rm Ofen bleiben musssn, bis n? coen Kruste erhalten. Ne.is. Hirse, andere Hülsenfrüchte, aber auch manch: Win-teraemüse.-wie Schwarzwurzeln und r? ' , i . r -ft ! fr auerzraur, otiiangcn, ox ryr .us sehen hell und appetitlich bleiben, weiß kochende Kochgeschirre. Am besten sind irdeneKcchtöpfe mit Metallschutzboden. wo diese' aber nicht vorrathig sind. müssen wein emalllirte Kasserollen, de ren innere weiße Glasur rein und unversehrt ist. an die Stelle treten. Um nun gelb oder bräunlicb angelaufene Emaillegeschirre wieder innen . ganz werk und zu allen Kochzwecken passend zu erhalten. . ist ein Auskochen mit Chlorkalk und Pottasche zu empfehlen. Auf zehn, Quart Wasser mmmt man eine Handvoll' Chlorkalk und ebensoviel Pottasche Man füllt die Kochtöpf: bis zum Rand mit der Laugenflussig keit und kocht diese in den Töpfen eine Stunde. Man b'ärstet sie dann gut damit aus, spült sie nach und trocknet sie gut. Mit n e u e n S ch i n d e l n hat dieser Tage Frau Mary Skmner, die in Wayne County, Pa., ansaßig ist, ihr Haus decken la?,en. Dieö würd'. keiner besonderen Erwähnung werth sem, wenn dieö Nicht, die erste Nepara tur wäre, die an denz im Jahre 1796 erbauten Hause vorgenommen wird. t . e . . r vie amiile iinner nennr vieles Gebäude daö neue HauZI', da eö auf dem Platze errichtet wurde, fro das vonDa niel Skinner im Jahre' 1765 erbaute und von den Indianern ,12 Jahre spater niedergebrannte -Hauö stand. Die im Jahre 1777 dsn'ihrn gebaute rx.. ...... n.cx ..i. jt- y. c, , vjmcmic nzui oeuic r-r-i.. Resolut. wJch; weiß nit. irmr ich noch oanS nitt tzxnv rch koans mehr. Ach waS, i.trink' noch oanS, dann brauch' ich mich nicht erst lang' zu besinnen. , Ballgesprach. ecr: Aber diese kleinen Füßchen! . . Fräulein können ja gar keine große Lhe haben! bMtf durch den Gebrauch von Coca, O-iaf .oder Schlaf medlzin hervorgebracht, Ist ungesund, entschieden xu verwerfen. Es unUrgriW die Gesundheit, zerrüttet die Constitutiou und der Patient verfällt sicher In einen scLl;mn:rea Zustand der häuflj In die schrecklich rlepa Gewohnheit ausartet, wo Cocaine und üpini unumgänslich nöthig sind. Schlaf der dur ch den Gebrauch von Ilood's Sarsapariiu U:rvorgebracht, kommt vielleicht nicht so sehnt: 11, aber er kommt sicher und Ist andauernd weil er durch das natürliche grosse keilende V erlangende Mittel hervorgebracht . wird !ai reinigende belebende und bereichern le I-lui. Dies nährt die Nerven mit lebensvoller Energie und stärkt die Constitutlon von der wlrkl;ch;a Grundlage alles gesunden Leben dureb reines, reiches rothes Blut, nn N5 Lrü(Q)(Q)Q3a. . r Sarsaparilla Ist die einzige --ahre blutreinigende Medizin Bri i allen DroguVä'jen. 1 ; sechs f ür tV iSood'o Pillen SfÄ

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