Indiana Tribüne, Volume 21, Number 68, Indianapolis, Marion County, 25 November 1897 — Page 2
Zudiana Tribüne.
Grfäetrj Täglich nnd Soumsg?. Die tSzliche ,Trib2ne- koftet du?ch den Txlaex i Centi m Woche, die oantasS-.Xrt&anCB SextS per Woche. Leide iusacmra 15 Cents in Eentt per rk. Vtx Post kußerhalb d ?tdt ,zeschtt Ix 0erakd,kilUJg V p?i Jahr. Off. 8 Lüd Alabama SaZe Indianapolis, Ind., 25 ?!ovember'S7 Tle Negerrepublik Haytl. Der neuerliche Conflict zwischen dem deutschen Reich und der fernen Inselpublik lenkt wieder einmal die Aufrnerksamkeit auf Hayti und die Zustände in diesem NeLerstaat. Das von Otto Arendt herausaegebene Deutsche Wochenblatt" in Berlin hatte seinerzeit aus der fitla eineZ wohlinformirten Mitarbeiters das Werk eines Engländers. Sir Spenser S. Iahn, Hayti, or the Black Eepublic", besprochen und eine Reihe von interessanten und lehrreichen Thatsachen daraus mitgetheilt, die für die richtige Beurtheilung des Landes und feiner Bewohner von Wichtigkeit sind. Sir Spenser St. John war in Hayti durch eine Reihe von Jahren General - (Xonsul und Minister - Resident der englischen Regierung. Er hat mehr als vierzig Jahre inmitten farbiger Nassen verschiedener Art gelebt, davon zwölf Jahre m näherem Verkehr mit den Bewohnern von Hayti. mit allen Ständen und alIcn Schattirungen der Hautfarbe. Zum T',eil ist er in freundschaftliche Beziehungen zu ihnen getreten, nachdem er seine Lausbahn dort unter Sir JameZ Brooke begonnen, dessen weichherzige Menschenfreundlichkeit ihm von jeher jedes Rassenvorurteil abgewöhnt hatte. Aber um so gründlicher hat er dieses Volk kennen gelernt und ist zu der Ueberzeugung gelangt, daß es sich unfähig zur Selbstregierung erwiesen hat und einer Herrschaft der weißen Rasse bedürftig ist. Die Einzelheiten dieser rückläufigen Entwickelung darzulegen, ist der Gegenstand des Buches von St. John. Er beginnt mit der Entwickelung des politischen Zustandes von Hayti, wie dieselbe seit der Losreißung vonFrankreich sich gestaltet hat. Es ist eine seltsame Erscheinung, daß an der Spitze der Bewegung zur Befreiung der farbigen Bevölkerung Hayti's von der französischen Herrschaft eine Personlichkeit steht, welche einen mächtigen Contrast bildet zu der ganzen darauf folgenden Geschichte der schwarzen Republik. Selber ein Neger und ein freigewordener Sklave, ist ToussaintL'Ouverture ein Ideal dessen, was aus der Negerrasse im Einzelnen an menschlicher Vortresflichkeit hervorgehen kann. Die Regierung von Hayti ist der Form nach republikanisch, in der That eine Militärdespotie, weil alle ösfentliche Gewalt in den Händen des Präsi denken vereinigt ist. Der Präsident führt die Gesetze aus oder läßt sie unbeachtet, je nach seinem Belieben. Es gibt allerdings Staatssecretäre. einen Senat, ein Haus der, Volksvertreter; aber seit lange besitzen die Staatsserretäre keinen anderen Einfluß in ihren Departements, als daß sie den Willen des Staatsoberhauptes gleich einfachen Untergebenen zu registriren haben; der Senat war immer eine sehr bescheidene Körperschaft, während das Haus dev Volksvertreter, so ost es Zeichen von Unabhängigkeit gab. sofort aufgelöst und eine gefügige Kammer dafür an die Stelle gesetzt wurde. Die Verfassungsurkunde. ein Abklatsch jener zahllosen Verfassungsurkünden, welcbe in europäischen und außereuropäischen Ländern seit der Erklärung der Menschenrechte" erlassen und beschworen worden sind, ist selber nur ein Spott auf die wirklichen Zustände dieses halbwilden Landes. Artikel 16 verbürgt die persönliche Freiheit, obne daß jemals unter irgend einem Regiment? dieser Grundsatz beachtet worden wäre; der kleinste Veamte hält sich vielmebr für berechtigt. Jeden nach seiner Willkür in'Z Gefängniß zu werfen. Artikel 24 schafft die Todesstrafe für politische Verbrechen ab; aber, durch den chronischen Bürgerkrieg ist es gerade die Politik, welche Mord und Todtschlag zur ständigen Waffe der Parteien macht. Doch einzelne Verfassungsartikel sind Wahrheit geworden. Artikel 26 gewährt Freiheit der Religionsübung diese Freiheit ist namentlich den Religionen von Inner - Afrika zu Statten a:kommen. wie wir sehen werden. Artikel 6 schließt die Weißen vom Grundeigen thum aus und zwar nicht blos auf dem Papiev. Kein vernünftiger Mensch, der von politischen Dingen etwas versteh!, wird sich darüber wundern, daß die Erveri mente mit radicalen Versassungen nach französischer Schablone bei einem Ne gervolke. das sich aus der Sllaverei losgerissen hat, einen ähnlichen Verlauf nehmen. Ueber das Gegentheil allein konnte er sich wundern. Unter viel günstigeren Umständen sind die Versuche meist unqunstia genug ausgefal len. Eorrupte Gerichtshöfe, diebische Polizei u. s. w. um das zu beobachten. braucht man nicht bis zu den Schwarzen jenseits des Oceans zu geden. In der Trat liegen die merkwür digstcn Ergebnisse dieses Experiments auf einem anderen Gebiete. Und sie sind von größerer Tragweite. Es han delt sich um den Rückfall in die niedrig, sten Stufen der Barbarei, welcher die Folge der uneingeschränkten Freiheit Im Qffitf hnn nrnrtn ffftfTtTrf rtrtTIrn ... HHV wvv. frifVVIIWvtl gewesen ist. " Es ist allgemein bekannt, daß der Kaiser" Soülouque ein treuer Anhonger. daß der General Therlonge ein hoher Priester des Vaudoux - GötzendiensteZ war. Der Präsident Salnare wollte im Anfange die Stimmung der Gebildeten gewinnen inb hielt sich daher zurück von dem Götzendienst. Da n dieselbe nicht gewann und das Schicksal des Bürgerkrieges sich (1869) SüZtn ihn kehrte, wendeie er sich
aus M:rglaubn oder 'in Dem ÄZune, die Volksmassen zu gewinnen an einen wohlbekannten Priesier der Secte. der in der Nähe der Hauptstadt lebte, und unterzog sich allen vorschriftsmäßigen Ceremonien. Ev badete in dem Blute von Ziegen, machte den Priestern und Priesterinnen ansehnliche , Geschenke, feierte dann ein Gelage mit den anwesenden Gläubigen, das in schändlichen Ausschweifungen sich tagelang hinzog, bis endlich selbst die eiserne Naiur des Mannes zusammenbrach. Als dennoch das Glück des Bürgerkrieges dem Präsidenten ungünstig blieb, befragte er abermals den Priester, welchev darauf bestand, daß er jetzt sich der höchsten Ceremonie unterwerfen müsse, daß nämlich die Ziege ohne Hörner geschlachtet werden müsse und er mit ihrem Blute gesalbt werde. Es ist wahrscheinlich, daß Salnave nachgab, obwohl die wenigen anständigen Leute, die ihm anhingen, das bestritten haben. Zur Erklärung des Ausdruckes der Ziege ohne Hörner" diene Folgendes: Es gibt zweierlei Secten, welche dem Vaudoux - Götzendienste anhängen. Die Einen genießen blos das Fleisch und Blut von weißen Hühnern und makellosen weißen Ziegen bei ihren Ceremonien; die Anderen verlangen bei ihren großen Ceremonien nach dem Fleisch und Blut der Ziege ohne Hörner", das heißt menschliche Opfer. Es ist ein merkwürdiger Zug der Men-
schennatur, daß diese Cannlbalen emen Euphemismus brauchen müssen, um ihre Opfer zu bezeichnen (wie die Insulanev des Stillen Oceans dafür den Ausdruck des langen Schweines" haben). Als Hayti noch eine französische Colonie war, blühte der Vaudouxdienst, aber es fehlt eine zuverlässige Erwähnung menschlicher Opfer in den uns überkommenen Schilderungen. Bauou?" (an der afrikanischen Küste lautet die Bezeichnung Vodun", in unseren Südstaaten Voodoo") bedeutet ein allmächtiges und übernatürliches Wesen, von welchem alle Ereignisse in dieser Welt abhängen. Dieses Wesen ist die nichtgiftige Schlange. Sie kennt die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, theilt diese Gabe einem Großpriester mit. den die Gläubigen erwählen, und noch mehr einer Großpriesterin, welche durch die Liebe des Großpriesters zu diesem Range emporgehoben worden ist. Diese beiden sind, so lange sie leben, die Häupter der großen Familie dev VaudouxGläubigen, und sie haben Ansprüche auf deren schrankenlosen Gehorsam. Sie entscheiden darüber, ob die heilige Schlange einen neuen Genossen in die Gemeinde aufnehmen will, sie schreiben die Pflichten den Genossen vor, sie empfangen die Gaben, welche die Gottheit als ihren Tribut erwartet. Auf Grund dieses Systems von absoluter Herrschaft und blindem Gehorsam versammelt sich die Gemeinde zu festen Terminen, in den Formen, welche von Afrika wahrscheinlich mit herüber gebracht sind. Nicht in dem Verhältniß des zähen Volksaberglaubens gegenüber dem officiell angenommenen Christenthum liegt das Absonderliche der Zustände von Hayti, sondern darin liegt es. daß der alte Aberglaube zurückgeführt hat bis zu einer Stufe der Barbarei, welche auch bei der Betrachtung afrikanischer Negerstämme immer als die niedrigste Stufe bestialischer Nohheit erschienen ist. Während nämlich die eine der beiden, Vaudoux - Secten auf Hayti sich mit Thieropfern begnügt, ist durch eme erdrückende Masse von Zeugnissen festgestellt, daß die andere Secte den Menschenopfern und dem Genusse des Menscbenfleisches ergeben ist. Die Tempel des Vaudoux - Götzendienstes (Humfort" genannt) sind in jedem Bezirke von Hayti zu finden. Nur selten, gelingt es, die Missethaten dieses Götzendienstes zur öffentlichen Verfolgung zu bringen. Denn weil der Aberglaube tief im Volke wurzelt und die rohe Despotie des Präsidenten" oder Kaisers" von Hayti den Qolksinstinkten nicht entgegentreten will, vielmehr denselben schmeichelt, um durch sie getragen zu werden so muß ein System von Lügen und Verheimlichungen es versuchen, sich mit der öffentlichen Meinung der gebildeten Welt abzufinden. Indessen als Geffrard Präsident war, einer der wenigen tüchtigen und intelligenten Machthaber, die Hayti besessen, kam es in der That zu einer gerichtlichen Untersuchung, deren skandalöse Ergebnisse Aufsehen erregten, zunächst bei den in Hayti beglaubigten Vertretern civilisirterStaa ten. So hat damals (1864) der englische General - Consul tagelang der Gerichtssitzung beigewohnt und einen Fall kennen gelernt, der typisch ist für zahlreiche andere Fälle. Derselbe verhielt sich also: Zu Ende des Jahres 1863 wurde ein 12jährigeS Mädchen in Abwesenheit ihrer Mutter entführt. Auf deren Nachfrage theilte ihr ein Priester der Secte mit, daß der Geist des WasserS ihr Kind zu sich genommen habe und daß es ihr bald wieder zurückgegeben werden würde. Die Mutter glaubte daS oder schien es zu glauben und brannte auf Empfehlung des Priesters Kerzen vor dem Altar, damit ihr Kind bald zurückkehre. So sagte die Mutter vor Gericht ans: aber Niemand in Eine Nützliche Erfindung. ' Durch die Crsinduna des berühmten Salvation Oclö ist der Mechaniker und Handwerker jetzt in den Stand gesetzt, ohne Zeitverlust, leichte Verletzungen, wie Quetschungen und Verrenkungen zu heilen. Dieses vorzügliche Liniment ' . m- t . r S runrr aue azmcrzen jcf crr. "oiurj lich verletzte ich durch einen 20 Fuß tiefen Fall mein Bein und nur durch die Anwendung von Salvation Ocl wurden die Schmerzen beseitigt und die Verletzung völlig geheilt. Ich kann bezeugen daß Salvation Ocl em ganz ausgezeichnetes Heil-Mittcl ist." A. Jacob Rice, 520 Cburch Str., Eastcn, Pa. Salvation Ocl ist überall für 23 EentS zu haben und sollte immer bei der Hand fein. fQexm Einkaufe seht daraufdaß Ihr daS ächte bekommt Itnn & flNöchaHmunJen UtfDlaxte
zweifelte daran, daß Ne oener unterrichtet war über das Schicksal ihres Kindes und daß sie nur aus Furcht vor den Priestern ihr besseres Wissen verbarg. In der That versammelte sich am Sylvesterabend eine große Gesellschaft in dem Hause einer Verwandten deZ Kn'des; hier wurde dieses hinge bracht, nachdem es vier Tage gebunden gelegen hatte; die Kleine ahnte, waS man mit ihr vorhatte, sie schrie entsetzlich, wurde aber bald daran verhindert. Ein Priester und ihre Tante würgten und erstickten sie. Darauf reichte die Tante dem Priester das Messer; dieser schnitt damit den Kopf ab und die übrigen Anverwandten fingen d-LZBlut in einem Topfe auf. Das Fleisch wurde darauf von den Knochen o? schnitten und in große hölzerne Schüs-
seln gelegt. Hierauf gmg man zu einer Procession über, der Kopf des Opfers wurde vorangetragen und ein religiöserGesang dazu gesungen. Dann begab man sich in die Wohnung der Tante, welche das Fleisch des Kindes mit Congobohnen kochte, während der Kopf zur Bereitung der Suppe diente. Bei dieser Zubereitung wurde eins der anwesenden Weibe? von grausigem Ap petit ergriffen und schnitt wie sie nachmals vor Gericht offen eingestand von der Handfläche des Kindes ein Stuck Fleisch ab und an es roh. Die leckersten Stücke, so sagte sie mit G?insen aus, sind die inneren Stücke der Hand und des Beines. Als das Kochen fertig war, wurden Schüsseln mit dem gekochten Menschenfleisch herumgereicht und Alle nahmen davon. Die Nacht wurde so mit Essen, Trinken. Tanzen und Ausschweifungen zugebracht. Dev Fall, der hier geschildert ist. reicht um fast ein Menschenalter zurück von der Gegenwart. Aber die Beweise liegen zu Tage, daß sich heute nichts geändert hat. daß solche Fälle nicht zu den Seltenheiten gehören, daß sie viel' leicht häufiger geworden sind als jtii her unter dem Einflüsse der nichtsnutzigen Negierungen der neuesten Zeit. Auch ist es nicht der Zusammenhang mit dem relig'.öien Aberglauben allem, es ist augcnsl5,e'nlich ein ganz profaner Geschmack an dem Genusse von Menschenfleisch in dem Volke verbreitet. trotz des Firnisses der französischen Ei vilisation, mit welchem sie prunken. und des Namens der latemischen Nasse", mit dem sie sich zieren. Die Zeitungen von Hayti selbst liefern beständig die Beispiele. Das Beste an dieser Barbarei ist, daß wenigstens der Boniteur offimer von Hayti sich bemüht, dieWahrheit zu bestreikn, daß also, wenn schon die Regierung nicht die Macht hat. den Thatsachen Einhalt ;u thun, sie doch anerkennt, daß sie sich derselben zu, schämen hat. Sir Spenser St. John ist denn auch um seines Buches willen von Seiten dieser Kreise lebhaft angegriffen worden. Die Hauptsache indessen hat man nicht widerlegen können. Der Freund und Schüler Carlyle's, JameS Anthony Froud?, welcher, nach dem ersten Erscheinen von St. John's Buche eine Neise nach Westindien machte, ist ihm zu Hilfe gekommen, theils durch die Ermittelungen, die er an Ort und Stelle gemacht, theils durch die allgeleinen politischen Folgerungen, die er im Geiste Carlyle's an diese Ezperimente in der demokratischen Freiheit geknüpst hat. Daß ein Mann in der Stellung eines britischen Geschäftsträgers, sagt Froude. es wagen sollte. Behauptungen aufzustellen, deren Grundlosigkeit ihn moralisch vernichten müßte, erschien in hohem Grade unwahr scheinlich. Andererseits erschien mir der Inhalt jener Behauptungen gar zu ungeheuerlich, und ich wollte, als ich nach Westindicn hinausreiste, daran nicht glauben. Ich konnte nicht glauben. daß in einem Lande, wo die fwm zösische Sprache gesprochen wird, wo eft Kathedralen und Kirchen und Priester und Missionäre gibt, solch' ein entsetzlicher Götzendienst wirklich habe wieder aufleben können. Indessen alle Nachforschungen, welche ich bei amerikanischen und anderen Beamten, die- in Hayti gewesen waren, hatte anstellen können, bestätigten den Bericht St. John's. Ich fand kaum einen Einzigen. der daran zweifelte." Es ist unmöglich, daran zu zweifeln, sagt Froude an einer anderen Stelle seines Werkes. Ein Missionär versicherte mir, daß ein Fall der Art erst kürzlich zu seiner persönlichen Kenntniß kam. Vor einigen Jahren versetzte man die Leute, welche dieser Scheußlichkeiten sich schuldig gemacht, in Anklagestand und bestrafte sie; jetzt läßt man sie laufen, weil eine Verfolgung und Ueberführung des Verdrechers die Bestätigung der öffentlichen Schande des Landes in sich schließen würde. Man bestraft dafür lieber die Männer, welche in der Presse von Hayti ausnahmsweise den Muth haben. der Wahrheit die Ehre zu geben. Der bessere Theil, der Bevölkerung schämt sich des Zustandes, in welchen das Land gesunken ist; einsichtige und wohlgesinnte Persönlichkeiten wurden gern die Franzosen zurückrufen, um die Ordnung im Lande wiederherzustellen. Da dies nicht geht, schicken sie wenigstens ihre Kinder nach Frankreich zur Erziehung und gehen selber dahin. Niemand kann die Zukunft der schwarzen Republik voraussagen, meint Froude; aber der gegenwärtige Zu stand der Dinge, kann nicht fortdauern auf einer Insel, welche so nahe an der Küste der Ver. Staaten liegt. Wenn die Union jeder europäischen Nation verbietet, hier zu interveniren, so wird sie selbev interveniren müssen. Wenn sie das Mormonenthum für einen unerträglichen Schandfleck auf ihrem Ehrenschilde hält, so wird sie auf irgend einem Wege dem Teufelsdienst und dem Cannibalenthum ein Ende bereiten müssen. UM Christian Endeavor Convention, Marion, Ind. Die Agenten der C. H. k $) Ry. in Jndiana werden für diese Gelegenheit vom 25 bis 28 Nov. Ticket zu einem Fahrpreis für die Rundfahrt verkaufen, giltig bis zum 29. Nov.
Deutsche Lokal-Nachrichten. eaßicn. Dresden. Der Kamenzer Lustmörder. der neunzehnjährige Dienstknecht Heiduschke, wurde hier verhaftet. rj.ii.-i ns'a fi"vi!rjt... :
Leipzig, -uiz iaoiiajen Ziorperschaftcn'Keschlossen aus Anlaß des 23jährigen Regierungsjubiläums des Königs Albert die Errichtung eines Genesungsheims für Lungenkranke aus den ca. 400,000 Mark betragenden Ueberschüssen des Rechnungsjahres 1896. Stehfest, Besitzer des gleichnamigen zroßen Restaurants in der Wächterstr., wurde Von der elektrischen Bahn überfahren und getödtet. L e i s e n a u. Das frühere Müller'sche, jejit zum Rittergut Leisenau gehörige Gut, aus drei Gebäuden bestehend, ist vollständig niedergebrannt. Der Viehbestand konnte gerettet wer den. L i ch t e n st e i n. Seminardirectoc Wermann beging sein 40 - jähriges AmtsZubiläum. M ü h l t r o f f. Goldene Hochieit feierte das Franz Wilhelm Liedlosf'sche Ehepaar. M y l a u. Hier ist eine große dreistöckige Fabrik, in der von den ZZirmen Geyer und Co.. Moritz Schmidt und Co. und Moritz Merkel in. mechanische Kammgarnweberei betrieben wurde. abgebrannt. 170 Webstühle sind vernichtet und 150 Arbeiter brodlos geworden. Neudersdorf. Der 76 Jahre alte Grundstücksbesider August Vogt, der von einer hohen Leiter herabfiel, ist, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben, gestorben. Neuwernsdorf. Das Anwesen des Wirthschaftsdesitzers Weise ist niedergebrannt. Oberpickenhain. Der 20-iah rige Dienstknecht Johann Fros aus Waldenburz hat die beim Gutsbesitzer Heinrich bedienstete Großmagd Anna Fügmann aus Obergräfenhain, mit welcher er ein Liebesverhältniß unterhalten, mittelst eines Fleischermessers ermordet. Der Mörder ist flüchtig. Hcsscn-Tarmstadt. Bin gen. Als das Proviantboot von Lustenberger, ein kleiner Dampfer, an den zu Berg gehenden Schleppzug Kannegießer IV Heranfuhr, um der Mannschaft dieses Zuges Lebensmittel und Getränke zu bringen, schlug dasselbe um und der. Eigenthümer sowie der Heizer Jacob Biedenbender stürzten in den Strom. Lustenberger wurde gerettet, während Biedenbender ertrank. Buben he im. Die 15 Jahre alte Tochter des Ludwig Mayer von Kleinheim, die hier zum Besuch beim Wirth Ludwig Setzen war, berührte beim Reinigen des Zimmers ein Jagd gewehr, welches sich entlud und das junge, hoffnungsvolle Leben todt zu Boden streckte. Der Schuß ging durch Hals und Kopf. Mainz. In voller Rüstigkeit beging der kaufmännische Director der Brückenbau - Anstalt Gustavsburg,' Herr Fischer, tn jähriges Dienstju biläum. Ein schneller Tod hat Karl Dremmel sen. dahingerafft. Mit ihm, den Alt und Jung kannte, verschwindet eine der volksthümlichsten Mainzer Gestalten. Bayern. München. Gestorben sind hier der Universitäts - Professor Dr. Karl Bolgiano und der Professor der Vhysik an der hiesigen technischen Hochschule, Dr. Leonhard Sohnke, Mitglied der Academie und Wissenschaften. Bei dem theilweisen Einsturz eines Neubaues an der Bogenhausenstraße erlitt der 20 Jahre alte Heinrich Fleischmann aus Forchheim lebensgefährliche Verletzungen. Der vensionirte Thorwart des hiesigen Viehhofes, Franz Günther, wurde im Forstrieder-Park als Leiche gefunden; ein Schlagfluß war die Todesursache. A l t ö t t i n g. Der des am KirchWeihsonntage hier verübten Raubmordes verdächtige Anwaltsschreiber Kastenmaier, der flüchtig gegangen war, ist bei Freilassing verhaftet und nach Laufen eingeliefert worden. A m b e r g. Der Postaspirant Scheubeck, welcher von seinem Stationsorte Furth i. W. aus nach Unterchlagung von über 20.000 Mark lüchtig gegangen war, wurde in Antverpen von der Polizeibehörde bei der Revision der Pässe ermittelt und festgenommen. Der Verhaftete, welcher die Absicht hatte, nach Amerika zu flüchten, hatte noch den größten Theil der Summe bei sich. B a y r e u t h. Der Hauptmann und Chef der 5. Compagnie des 7. Jnfanterie - Regiments. Herr Eberhardt, wurde bei einer Felddienstübung in der Nähe von Colmdorf von einem Schlag, anfall betroffen. Deggendorf. Auf der Bahnlinie Plattling - Eisenstein wurde außerhalb der Kreis - Irrenanstalt der in den sechziger Jahren stehende Hausbesitze? Johann Stadler von Graben bei Seebach von einem Güterzuge überfahren und mitten entzwei geschnitten, so daß die Eingeweide am Bahnkörper zerstreut umherlagen. urllcmöcrg. Stuttgart. In der Person eines gewissen Eduard Wilhelm Grenzebach aus Frankfurt am Main wurde hier ein lange gesuchter Dieb verhaftet. Der Mann lebte aus großem Fuße. Gestorben ist in Kufstein die 71 Iah alte Nothburga Eider, eine Frau, die zeitlebens als große Wohlthäterin vcrehrt wurde. Sie war Mitglied des Rothen Kreuz-Vereins in Stuttgart, roo sie 40 Jahre lang lebte; sie mach:c den deutsch-franzosischen Krieg in der Sanitätsabtheilung mit, wofür sie die Kriegsdenkmünze erhielt. Der württembergische General der Infanterie v. Woelckern feierte sein 50jähriges Dienstjubiläum. , A l l r i n g e n. Dem Metzger Josef Stoober, der unter der Anklage von drei Brandstiftungen, als deren wirkiicher Urheber später der Bäckergeselle Denkinger von Oberdischingen ermittelt und vom Schwurgericht Ulm abgeurtbeilt worden ist. fünf Monate lgnz
in Untersuchungshaft saß. würde als Entschädigung für die unschuldig erlittene Strafe und deren Folgen der Betrag von 500 Mark bewilligt. B e s i g h e i m. Nach längerem Leiden starb der Pfarrer Lörcher von Neckarwestheim im Älter von bi Jahren. Derselbe war früher in den emeinden Meßstetten. Winzerhausen und Pflugfelden i:,arig und wirkte seit nahezu 6 Jahren in Neckarwestheim. B ö b l i n g e n. Der 45jährig? Bauer Gottlob Kapp von hier wär im Stall bei seinem Pferde beschäftigt, als er plötzlich von diesem einen Schlag auj den Magen erhielt, daß er nach kurzer Zeit starb. Der Unglückliche hinterläßt eine Wittwe mit 6 unmündigen Kindern. Crailsheim. In der Woh nung des. Schneiders Störzer spielten dessen zwei kleine Kinder, die einzeschlössen waren, mit Zündhölz.en. wobei Feuer entstand. Als man, durch herausdringenden Rauch aufmerksam geworden, zu Hilfe eilte und Thüre und Fenster einschlug, waren die Kin der halb erstickt. Das izjährige Kind hatte außerdem schwere Brandwunden erlitten. Das Feuer konnte bald gelöscht werden. Baden. A l t d o r f. Die Scheuer des Accisors Beck brannte nieder. Während man noch mit Ausräumen beschäftigt war, brach in der Scheuer des FeUHändlers Wertheimer Feuer aus. In beiden Fällen liegt Brandstiftung vor. A u e r b a ch. Das Anwesen des Landwirths Gegenheimer ist abgebrannt. Hierbei gingen auch ca. 1000 Mark verloren, d'e kurz Lorher aus ein,--nÄ'Ich?ertak gelöst worden waren. E b e n h e i d. Der 34 Jahre ilte
Accisor Hermann Trabold stürzte, in seinem Heuboden beschäftigt, von dem Gebälk herab,wodurch er sich so schwere innerliche Verletzungen zuzog, daß er bald darauf starb. E p p i n g e n. In dem zum hiesigen Amtsbezirk gehörenden Orte Rohrbach legte ein Feuer das Wohnund Oekonomiegebäude des Rupcrt Franznick und em Wohngebaude des Franz Fränznick in Asche. Heidelberg. Das Schösfengericht verurtheilte den Culturingenieur Hellmann zu 1 Monat und dessen Frau wegen Körperverletzung zu 6 Monaten Gefängniß. Beide hatten ihr 17 Monate altes Kind fortgesetzt durch Entziehung der Nahrung und durch Schläge in das Leben gefährdender Weise mißhandelt. Hofweier. Der 29 Jahre alte Jäc. Reinhard vom Marienhof bei Hosweier wurde zur Nachtzeit auf dem Felde von unbekannten Burschen überfallen und durch Schläge hart mißhandelt. so daß er schwer verletzt darniederliegt. Nbeinpsal: j L a n d a u. Von der hiesigen Strafkammer wurde der 42jährige Viehhändler Simon Lehmann von Germersheim. der Vieh, das von der Maul- und Klauenseuche befallen war, vor der gesetzlich festgesetzten Frist aus seinem Stalle entfernte und verkaufte, zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt. M e h l i n g e n. Ein Mädchen Namens Anna Kafitz fiel in einer Scheuer auf eine Heugabel und erlitt so schwere Verletzungen, daß sie bald darauf starb. N e u st e d t. Wegen Kuppelei sind der Tagner Jean Göbel und dessen Ehefrau, sowie der Schneider Vierberg und dessen Ehefrau verhaftet worden. Niedersimten. Einem Brand fiel der Dachstuhl des der Wittwe Gottfried Wolf gehörigen Hauses zum Opfer. Oberlustadt. Auf der Straße kam es zwischen sonntagsschulpflichtigen Jungen zu Reibereien, wobei der 16Zährige Schriftsetzerlehrling Fried. Jahraus das rechte Auge verlor. Mit einem Rehgeweih führte der 15 Jahre alte Georg Krebs einen derartigen Hieb nach dem Jahraus, daß das obere Augenlid und der Augapfel vollständig durchschlagen wurde. Elsaß-Lothnngnu S t r a ß b u r g. In der. Fremdenlegion sind verstorben: Josef Fischer aus Staffelfelden, Ludwig Gellrich aus Novöant. Rudolf Hamann auS Straßburg. Adam Jung aus Rohrbach. Emil Malnory (wahrscheinlich aus Rixingen) und Camille Nagelen aus Masmünster. Die Familie. des Alterspräsidenten des Landesausschusses Justizrath Krafft erlitt bei einer Spazierfahrt in der Nähe von Rimbach einen schweren Unfall. An steiler Stelle des Weges schlug infolae Versagens der Bremse das Gefährt um, der Kutscher, der abspringen wollte, trug schwere innerliche Verletzungen und einen doppelten Beinbruch davon. Justizrath Krafft, seine Frau und seine Tochter. Frau von Sensburg, die sich sämmtlich im Wagen befanden, wurden gleichfalls schwer verletzt. Das Pferd des Lieutenants Essich vom 15. Feldartillerie - Regiment kam beim Nehmen einer Hürde in der Nähe von Ostwald zu Fall. Essich brach das Genick und war auf der Stelle todt. Die hiesigen Studirenden von Zitzewitz und Schueth wurden wegen Duellvergehen zu je drei Monaten Festung verurtheilt. vrcie Sttr. i Hamburg. Der Arbeiter Schulz, am Lorkampsweg wohnend, gerieth mit seinem Hauswirth Hüls in Differenzen. in deren Verlauf er einen Revolver zog und seinen Gegner niederschoß. Noch lebend, aber in hosfnungslosem Zustand wurde Hüls in das Krankenhaus gebracht. Auf entsetzliche Weise kam der 12jährige Knabe Dangers in der Bramfelderstraße um's Leben. . Er spielte mit mehreren anderen Knaben bei der elterlichen Wohnung auf einer Weide, auf der sich eine Schaukel befand. Dangers begann zu schaukein, wobei das Tau sich um seinen Hals wickelte. Der bedauernswerthe Knabe konnte ' infolge dessen nicht um Hülfe 'rufen. 'Als seme Spielkameraden die Söaukel rbiel.
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