Indiana Tribüne, Volume 21, Number 67, Indianapolis, Marion County, 24 November 1897 — Page 2

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ZLwtana Tribüne.

Erscheuu Täglich und Somnagv. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Xrf scr Gestl per Woche, die Eontäglrrib2e'? itnti per Woche. Seid ins rnc 15 Cent dn KS Cent per l7kt. Per Vft utzerhalb bei ftult .zeslSt U Octaul5tjt5Uß3 V Jair. onui 18 Qüd rlladsa esZe. Indianapolis, Ind., 24 November '97 " NuS unseren TeeräuberTagen. NoS allerlei unaufgeklärte Capitel bietet 'die Geschichte der Seeräuberei und Freibeuterei in amerikanischen Gewässern, und in dieser Beziehung ist theilwcise eine Reihe Aufsätze von f?rank R. Stockton, einem unserer besten Forscher auf diesem Gebiet, deren Veröffentlichung soeben begonne hat. von besonderem Werth. Es wird darin u. A. gezeigt, daß die tisienSeeräuber, welche sich in östlichen amerikanischen Gewässern bekannt machten, ursprünglich zwei Abenteurer, aber sonst ehrenwerthe Leute im gewöhnlichen Sinn des Wortes waren, bis sie durch die Spanier in eine piratenhafte Laufbahn-aedrängt wurden. Damit hangt auch ihr Name JBucca neerZ- zusammen, der an sich einen ganz harmlosen Zttang hat und erst im Lauf der Zeit so verrufen geworden ist. EZ ging mit diesem Namen und seinen berühmten Trägern folgendermaßen zu: , Lange Zeit hindurch waren einige der westmdisch?n Inseln, besonders San Domingo, von wildem oder viel mehr wild gewordenem Hornvieh titu schiedener Gattungen .geradezu über laufen. Das kam einfach dahr, daß die Spamer beinahe sämmtliche .Eineborene dieser Inseln getödtet hatten, infolge dessen wenigstens das Innere dieser Inseln ganz den Viehheerden überlassen blieb, welche sich dann rasch vermehrten. In den Küstengegenden ab es noch einige Ansiedelungen, deren Bewohner nur kärglich ihre LebensNothdurft erhalten konnten; denn die Spanier gestatteten ihnen nicht, mit einer anderen Nation, als die ihrige, in Geschäftsverkehr zu treten. Bald verbreitete sich jedoch dieKunde, daß das Innere dieser Inseln, namentlich San Domingos, reich an vorzüglichem Hornvieh sei, und als die Ma trosen der Handels - Fahrzeuge, welche zwischen Europa und den Carribai schen Meeresküste verkehrten lauter kühne und unternehmungslustige 3e sellen davon erfuhren, zögerten sie nicht, an'den 'kleinen Seehäfen anzulegen, nur zu. dem' Zwecke sich mit neuen Fleischvorräthen au versehen. Die übrig gebliebenen Eingeborenen waren Meister in der Kunst, Nind flrisch durch Näuchern 'und Trockenen (ohne Salz) zu langem Aufbewahren geeignet zu machen; sie thaten.dieö'in sehr ähnlicher Weise, wie "noch'heute unsere Indianer vielfach Trockenfleisch (bei uns jerked meat" genannt) für den Wintergebrauch zuzubereiten Pfle gen. Diese Eingeborenen erhielten von den Seefahrern den Auftrag, daZ Vieh im Inneren htt Inseln zu jagen und das Fleisch in dieser Weise zu verarbei ten. und waren froh.' wenn' sie dieses Fleisch für andere Lebensbedürfnisse eintauschen konnten. Indessen kamen immer mehr Schiffe zu diesem Zwecke nach San Domingo, und es waren lakge nicht genug Ein geborene' borhanden,' umalles 'nothige Jagen und Fleischtrockenen ra besorgen. Daher legten .sich häufig die Handelsfahrzeuge in irgend einer stillen Bucht vor Anker, und die Mannschasten machten sich selber auf die Hornvieh Jagfr; sie ; begannen, auch bald, sich nicht blos Vorräthe zu eige nem Gebrauch, sondern auch zum Wie derverkaul in, großem Maßstabe zuzulegen. Davon erhielten sie den Namen boticaniers" oder Rindfleisch-Trockner, und auö diesem französischenWort wurde schließlich das englische buc caneer8." Sobald aber die habgierigen Spa nie? auf diese neue Industrie aufmerksam wurden, welche innerhalb der . Grenzen ihrer, beanspruchten Besitzungm entstanden war. begannen sie, vie Schiff dieser biederen Nindfleisch Trocknn zu verfolgen?, und, soweit sie konnten. Schiffe und Mannschaften zu' vernichten Indeß waren nicht-genug spanische Schiffe vorhanden, um dieses, schon weit entwickelte Geschäft zu zerstören, den. sich immer ttehreuropäische Schiffsmatrosen meist Engländer und Franzosen, welch' Letztere die Pioniere darin gewesen zu sein scheinen widmeten, und als diese wazhalsigen.Mätrosm sahen, daß die Spanier es auf ihr Verderben abgesehen hatten, waren sie , entschlossener all je, diese Industrie aufrechtzuerhalten. Sie setzten dahr sich und ihre Schiffe auf den Kriegsfuß. Und so wurden ' lange Zeit bittere Seekämpfe in den westindischen Ge Wässern zwischen Spanien und den L.mdfleisch Händlern anderer Natio nen führt. . und . Letztere ''machten bald aus demKämPs einen förmlichen l ' - t . r - LL , ' i ' Kavou uho gingen üuax p oeix, qxt Feinde auch zu Lande anzugreifen; natürlich war, wo sie die Oberhand öber die Spanier behielten, die sie sammte Habe des Feindes willkommene Prise. 'So wurden .'ganz' alltnählig aus den Rindfleisch-Trocknetn richtige ausgewachsene Piraten! , . ES mag noch .bemerkt seinVaß in dm Ausführungen StocktonS auch der EntdeckerColumbuS sSlecht wegkommt, ui;d seine Amerikafahrten mit. Ant. nabme der ersten einfach als grausame PlünderungZfab.rien geschildert 'werden. die schließlich sogar den Unwillen der Königin Jsabella erregt hätten und Ht eis entlich e Ursache von ColumbuS' Jnhaftirung gewesen seien. - Doch sei eS der . sonstigen. GeschtchtSkritik vorbehalten, diesen Gegenstand w'e'iterzüerörtern... w , .. . . . . . u7 Cv.rMm'uau&i . 're Stimmgabel?" I JZz. üafit p LenikIm!"

Havana als Secher'Paradles. Natürlich kann 'sich der 'Zecher überall ein Paradies in. seinem Sinne schaffen, so lange er den 'nöthigen Stoss dazu erhalten kann; skr teerm 3 darauf ankommt,, einen Fleck Erde zu bestimmen.'wo vdie hauptsächliche Beschäftigung der Einwohnerschaft im Zechen zu bestehen scheint, so. dürste Havana, die jetzt vielgenannte Haupt stadt CubaS, darin eiien besonders hervorragenden, vielleicht sogar einzig artigen Rang einnehmen, obgleich diese sich nicht gerade auf daö Bierzechen erstreckt. Entschieden dieser Ansicht ist einVir. ginier. welcher darin eine gewiegte Urtheilsfähigkeit hat und neuerdings auS Havana plaudert: ... - , ! Sowohl daö Nauch'er wie das Trin kerparadieö ist hier; nirgends anderswo in der Welt habe ich Jedermann in solche .n Maße dieser zwei schönen Gepflogenheiten gleichzeitig ..nachaehen eben, von morgenS früh bis Aoen&S pät! Hier steht man sehr srüh'aüfum ,on der kühlen Mörgenlust 'Genuß' yaben zu können; man nimmt aber vör dem Frühstück. daS aus 11 Uhr fällt, kaum etwas zu sich, als ein Taßchen Kaffee und ein Milch. oderWasserbrötchen, daö Seipize-jedoch stets aut. Oenommen.' Denn b:S zu seinem ?jriir stück hat der kubanische Gentleman minestenS sechs .Gin Cocktails- zu sich genommen. Beim ffrübssück selbst ist

etne Fläsche Rothwein und .'desgleichen eine Flasche' Champagner üngeschrleb neS Gesetz; beiläufig bemerkt, ist der Champagner hker nicht 'billiger, als tn den Ver. ' Staaten. 'DaS' ist nur die Einleitung zu dem ernsten TageSgtschuft", ver Vertilgung anderer geistiger.Getränke. Lranntwem mit Soda wird jetzt bi vötzugt. StchS' Gläser davon ist das Vllermindesie..WaS biS zur Stunde dtt DinerSeingegossen sein muß, wenn dii r. ' a '.'ri r lüi.tt j cs Pensum Niqi icyon unmilieivar nacb den einleitenden Gin Cocktails" erlediat worden ist. Viele aber trinket Kanz. bedeutend' mehr.' Seinl Diner giöt eS wieder e!ne Ftasche Rothwein und dito Champagner. Dann geht eS in t waS leichterer Tonart weiter, und Abends werden Misch . Schnäpse ohne Grenze dertilgtl'Cin .regelrechtes Ptö. aramm-hat man übrigens "für' den Abend nicht. ' ! Ich wiederhole: Das ist kein SäufeTagewerk, sondern daS leistet sich der durchschnittliche cubanisküz Gentleman. Und ich habe hier noch n einen Betrunkenen gesehen, außer ein ma! einen .LandSmannaus -denVer. .Staaten.DasKl!ma.scheint.gefeihie. gegen ?zu machen... ' Ein kubanischer lSenileman läßt sich auch nie seineZeche ankreiden. Oentilirtes Schuhwerk. Schon lange haben wir auf dem Gebiete der Schuhfabrikation, ungeochtet aller Vir'änderungen welche die gebie terische Mode mit sich brachte, keine wirklichen Fortschritte mehr zu derzeichnen jehabtZ 5 etliche gelegentliche Neuerungen, wie die drehbaren runden Absätze, Konnten auZ .dim einen ode? anderen Grunde nicht recht emporkammen. und verschwanden bald aus dem Gesichtskreise des allgemeinen Jnter esseö. ' Jetzt, aber liegt eine Neuerung auf diesem 'Gebiets vot, 'von welche? zu wünschen wäre, daß sie sich als allge mein wertvoll erwiese und einen dau rnden Plaß eroberte. Denn man klagt schon seit Gmttationendarüber.'.daß das Schuhwerk .derNWzeitastäar keine Rücksicht auf gesundheitliche Erfordernisst nehme, besonders was die Lüftung für den Fuß anbelange. Manche eifern von diesem Standpunkt auS dagegen, daß überhaupt Leder für Schuhwerk verwendet werde; doch hat man noch leihin praktischen Ersatzstoff für alle Zwecke finden können. Einige schwärmten dafür,: zu den 'Sandalen deS klassischen Alterthums zurückzu kehren. - . . . ... 4i r . . ..: Wenn ttbt ?::! neueste Erfindung hält, was sie versprickt, .so ist ein solch' radikaler " und vom ' vielen 'unserer Culturmenschen beider Geschlechte? kaum . annehmbar vorkommender Schritt verflüssig. Diese Erfindung besteht nämlich in ventilirten Schuhen. Hinten im'Äbsatzroelcher hohl ist, findet sich eine kleine metallische Tube; durch diese sollbei jedem Schritt, welcher mit solchen'Schuhen gemacht wird, frische Luft eindringen und' von dem tlbsatz - Rauin! sofort burü'die ganze Sohle die . ebenfalls einen hohlen - Raum zwischen dem äußeren und dem inne?en. Leder. hat. und. dann, schon ein --.wenig -gewärmt, direct in den Schuh drtnem. um allmälia Wieder ,u entweichen. Dem Aeußeren nach sol. len vteze esazuye stq vurcyauZ nicht von anderen derselben Qualität unterschei den. und sie sollen : sich, besonders !füx Personen mit weichen Füßen emvfeh len. i c r''!?1 ,m tl ?urt fi.Freund: .Du hast alsotn Ersah?ungebracht. daß Deine Erkorene 80 006 Mark mitbe. kommt , und wirst ,nim um sie anhal. ien? Rlchte?:-zawohk- die' Vor. Untersuchung ist abgeschlossen und k$ schreite zur ßaupetbanbluna ' uii . .QlSSJ Sause. . - MsnL:.niÄ immer bewahtt erden wenn die" QU Um die nöthigt Lorsicht bei Erkältung, "odet Hals und Lunaen Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind imer geneigt elNeältung Z,t'kn'iu?t7w, Dr. Süll's Husten Sprup iedvch kuritt .sie rasch nnd sicher. . lch r e trautj Dr. Ball's Husten Cyru? mr ÖeiLtt acht Jahraltttt Sohn. Qt hatte dle Bräune und ich versuchte viele Mittel fand Wöch däg Dr.Surs-Hüstea Sprup das beste von allen war." Freu A. Oeib, 2l7 Demott Str., West Hobeken, N.J. Dr. Bulrs Husten Svrup kostet nur. 25 Cents uyd er ist besser und billiger elsplifalle. bir? anderen Mixturen rx?scht5?H57.Zl57s5:'?. Kauft nur Dr. Öull'Z HLstknrup ds er; tt fcarr nirrs- n

Diaveteö.

Vnter löen rnittZn' sSn Anöerksn?, heit ist Qarlkbad da, beste n hat sich in den meißen Zillen bewährt. . . Dr I. Seegen.' Professor der MeS,z:n an der lvZener Universität, sagt in seinem b. rühmten werke über Diabetes MeUitus: von allen Mitteln gegen diese, leiden, die in meiner langjährigen prari, gebrauet und nach den Vielen Experimenten, die ich sowohl wie Kapazitäten al5Aner,Flec?1es, lawaze? und Andere gemacht, verdient ar!,dader U?asser an erster Stelle genannt zu werden. - .Alle citirten ZlntoritZten stimmen mii mit darin überein, daß Karlsbader lvasser sich bei Viabetes ans d5 Beste bewährt. Ach habe im kanfe vieler Jahre eine große Anzahl mit diesem leiden behafteter 0er 3; behandelt und . mit? Intertsseseine irkungen in Bezug auf Reduzirung det Suckergehaltes beobachtet. . Jhi Grsahrnng lehrte mich, daß in allen Fällen ohne 21uv ahme eine Besserung bemerkbar war, die lich auch nach dem Gebrauch des Masse nd selbst dann zeigte, wenn keine strenge Diät innegehalten wurde.Man Hute sich vor Nachahmungen. , Da, ächte karlsbader tvasser trägt den Namenszug von .Eisner Se Men d! (in (t., alleinig Agenten, New lZsrk us ier tzalsetikette. . - parnf hiete erden frei zugesandt. LinOuttan im entsteht. Stneö der seltsamsten geölögischen Gebilde in ganz Nordamerika ist jeden falls der kalifornische .Baby Vulkanwie man ihn weniasteni in Calisornlen nennt der Sierra Santa .Mo nica. ES ist ein im Entstehen begrikfener Vulkan; obwohl er noch niemals in Thätigkeit -getreten ist oder irgendwelche ErderfchütterungZ Neigungen gezeigt hat, ist er .vielversprechendder, wenn man will, bieldrohend.Akn unmittelbarsten ist die Stadt Los Ang'eleS, 'nn' seiner weiteren Entwickelung interessirt. .'Sehen wir dieses, für uns einzigartige' Näturgebilde etwas näher an. , Da, wo das 'genannte- (BtÜiat (anst steigt, liegt eme Fläche Mm9 welch sich in einer Art kochender chemt scher Thätigkeit befindet, 'und'immtft tiefer frißt der.derzehrende. Prvzei'in die '.unteren Hügel -hinein. .Unter die sen Hügeln aber liegt eine - Höhle, die ausgedehnter ist."alS ' der Berg selbst, und mit 'flüssigem Petroleum finlt ckit ' Oeldämpfen gefüllt 'ist; : sie bildet nur eine der groben Vetröleuin Löhlen,welche unterhalo der .Stadt ;2o5 Angeles liegen : inib wiederumguZ Hunderten kleinerer Höhlen gespeist roerdenund ist nichts älS ein riesiaer See'boU ' heißen,- hoch ' entzündlichen schwefelhaltigen StewölS. ' Und dieser gefährlichen wallenden, siidendenMasse kommt die Thätigkeit jener. Schwell stoffe oben im Rücken der Anhöhe ini mer näher! . , . ... Ein Zusammentrefen muh ' früher oder später stattfinden, mögen 'Arnch noch ewe oder zwei Generationen da rüber - vergehen ; der Anschein spricht wenigstens stark dafür. Und wenn eS dahin kommt, dÄta wird Nord Anic rika wieder einen sehr ' bedeutenden und ungeheuer thätigen Vulkan haben. . In den letzten fünf Jahren beöbach ten OrtSgelehrte und Oel ZSachver, standige diesen werdenden Vulkan mit besonderer Aufmerksamkeit. Man bewerkte ihn erst nur als weißen -Fleck auf der Oberfläche deS Elhsian Park, erneS .anmuthigen Hügels, der 'noch innerhalb der Stadtgrenzen von Lot Angeles liegt... Dieser merkwürdige Fleck hatte nur etwa 1 Fuß im Dittch messer, strahlte aber eine außerordent liche Hitze auö. Mit der Zeit wurde r immer größer . und . größer, man untersuchte die Sache gründlicher und merkte, ' waS loS war! Sewattige Mengen fchwesetsauren GaseS. die äuS einem Niß von unten immer'neue Nah, runa erhielten griffen langsam, aber beständig eine Kalkschicht an, und eS bildeten sich schwefelsaurer'Kalk, schwefelsaureS Eisen und schwefelsaures Aluminium. ' KohlengaS . und Wasset wurden' durch die Äegentvirkuna 'frei, welche, den Sauerstoff in der ütmo sphäre. aufzehrend, bewirkten, daß die Stelle stets feucht, und der Proceß -ein anhaltender blieb. , . . ; 'Und' gegenwärtig ist diese Ar'ennthatigkeit heftiger, als jemals, obwohl kein Verbrennung -im gewöhnlichen Swn des Wortes vorlieat. und weder flamme noch Feuer zu sehen, ist. . ES ist einfach eine chemische Verbrennuna, nicht unähnlich derjenigen, welche' du !beinicalien erfahren, vie 1 von der chemischen Feuerspritze in einenVrani geworfen werden und allen überhaupt an der Statte vorhandenen (?auerstofs so rasch, verzehren, , daß die Mammen selber keine Nahrung mehr haben. .. t .,. . . . ,- öeräuschsoS wie die chemische' Thätigkeit in dem Baby Vulkan vor sich Sht, ist sie sehr unheimlichen Eharak . tS. Immer j zahlreicher : erscheinen LrvZe Brandblasen-an dem 'Hügel rücken. Die tückische erobernde Macht breitet sich offenbar immer weiter auS. Vesaater 'Fleck an'der' Oberfläche, hat zur Zeit 25 Fuß im Durchmesser, und die weit die Mrkung'nach untm gedrungen ist, läßt sick nicht sagen. So tttti flber die von ovm'kommide'ver jehrmde Macht mit' jener unteren zu ammenftromen sollte, dann werden underte don..Svalten sich an dem ügel offnen, um den dämonischen Ge toalten AuSgang zu veischäffen. und eine mächtige Rauchsäule wird sich auS den Eingeweiden der Erde erheben, ge folgt von dem Donnern emporschlagen der FlamtM,' die tofi 'zjnem unterirdischenAbgrund gespeist werden. Auch KSre .eS .möglich, ,daß' zwischen, dktlen ernledeten Hügeln 'Yekttleilnistt5me erschienen. .AlleS in Allem, könnte sich ein Vulkan llnaestü bilden, welches dielleicht den Vesuv, flilauea und den 'Mstä'nech weit in den Ochatjen'stel j. würde auch -waS. das 'Bauchgrim min der Err!e anbelangt!.' DieS würde daS erstebekännte Beispiel eines solchen -vulkanischen Wachsthums in dir Seschichte'ver Welt sein. Und wo bliebe dann LoS Angeles? '. rr' Leiden Cie an DttJopfnna sier . . ' . f i u-uftuaucatt, nehm CicCtccirct Ctndy Cfitliirtic, Heilsnz C-t--tUt, 10, 25 C3.

.ZttröpMscye 'Amldschmt. Prvvülz Brandenbura. . Ä erlin. Im Zustande tiefer Schwermuth stürzte sich die 73 Jahre alte Wttwe Marie Jäaer, eine Jnsas.

i sin des St. Georgen und Heiligen n l .r..?la cn r I W. QCIl Hvf)iiais, uvui -ouiiuu ui vcu Hof, wo sie mit zerschmetterten Gliedern auf dem Pflaster liegen blieb. Schn nach fünf Minuten gab sie ih ren Geist auf. Nach amtlichen Mittheilungen sind während des verflössenen Jahres in der Reichs - Hauptstadt 6850 Pferde und 5 Esel verspeist wor den.' Ein 'Verein der Buckligen ist hier im Entstehen begriffen. Selbstmord beainaen der 40 - jährige Schnei"dermeister Hermann Liepe wegen Nahrungssorgen, der 50 - zahrige Wiener F W. Berken aus Lebensüberdruß, der 23 jährige Kaufmann Levin we gen Geldsachen, der 66 Jahre alte Tischlermeister, Wilhelm Dreyer in einem plötzlichen Wahnsinnsanfall und der 24 - jährige Schneider Otto Reidt aus Verzweiflung über seine Arbeits lostgkeit. Rentier Rudolph Meyer 'rt'.'iL- ? je- i m'v. seierie Cinc goicxnc ocqzeir. oe Eheleute sind' noch frisch, und gesund. Sie wohnen in derselben Wohnung schon 35 Jahre. Im Grunewald spurlos verschwunden ist der Friseur Kühn. Dieser wollte einen Ausslug nach dem Grunewald unternehmen und beabsichtigte, auf dem Rückwege sein in Zehlendorf oelegeneö Haus zu besuchen. Da an jenem Tage sehr starker Nebel herrschte, ist eS nicht unmöglich, daß der Barbier in einen der zablreichen Sümpfe im Grunewald gerathen und verunglückt ist. . B e e l i tz. Im nahen Dorf Schönefeld hat der Hllsner Friedrich Voßdorf l seine Dienstmagd erstochen. Der Mörlk..i....L. w..t.ri.i v. ! tt.r vzi lvulve ucil"1 U"v uia vcuuiu gebracht, wo er einen Selbstmordver such durch Erhängen machte. Boßdorf, ein jähzorniger Trunkenbold, war är aerlich darüber, daß die Magd einen Theil ihres ruckständigen LohneS verlangte, um zum Junge - VolkS-Markt gihen zu können. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Der Königs berger Turnclub feierte das Fest seines 25jährigen Jubiläums. AuS dem Eingangs derHufen" belegenen Panoräma - Rundbau zieht die Kunst aus untf die Milchwirthschaft ein. Da das Panorama sich nicht bezahlt, wi?d in dem Rundbau ein Riesen . Kuhstall eingerichtet, um die Stadt mit, guter Milch ju versorgen. DaS aroße Hänflager Levithan & (Xo. ist nieder gebrannt. Der Schaden wird auf 1 Million 'Mark . geschätzt. Versichert war daS Laaer bei etwa zehn Gesell schasten. Die Gebäude gehören der Ostpreußischen Südbahn. . . Lip lacken. Der Königliche "Förster Komm wurde von Wilddieben erschossen. Er hinterläßt seine Frau mit sieben unerzogenen Kinoern. P:ovmz Westvrcußen. .7 6 u l m s e e. DaS ganze Gehöft des 'Rittergutes Bruchnowko ist niedergebrannt. Das'Vieh wurde gerettet, dagegen verbrannte eme große Menge Getreide und Inventar. ' D t. 6 y l a u. Herr Schmidt jr. aus'FLrdenau stürzte bei dem Garnisonrennen mit seinem Pferde bei dem Nehmen eines Hindernisses so unglücklich, daß er bewußtlos liegen blieb und vom Platze getragen werden mußte. Herr Schmidt hat den Bruch eines Schulterblattes erlitten. Das Pferd ein kostbares Thier, blieb auf der Stelle todt. K a r t h a u S. Der königl. Försier Wodetzki, ein Wittwer, dessen zweite Ehefrau vor wenigen Monaten verstorben ist, hat sich in seiner Wohn stube erschossen. Der Unglückliche. Vater von vier unerzogenen Kindern, hatte sich mit der Tochter eines hiesigen SchuhmachermeisterS verlobt und die Hochzeit sollte stattfinden. Die Erklarung der Braut, sie werde den För sie? nicht heiratben.- veranlaßte diesen, seinem Leben ein Ende zu machen. ES ist dieö der zweite Forstbeamte, der sich' auf ' der Oberförstei Buchardswo erschossen hat. Provinz Pommml. -Stettin. '-Als Gefangener wurde in - daS ' hiesige Gefängniß der Tischlergeselle. Rohde eingeliefert. Er hat standen, sich an den beiden ucorden m lÄr., Christinenberg und Stafselbe betheiligt 'zu haben, wegen wel eher ' der Porzellandreher Weise zum Tode verurtheilt und hingerichtet wor denkst. Nach einem voraufgegange nen Streit in. der Berndt'schen Wirth schaft 'am Bolwerk ergriff auf der 'Straße der-Bootsfahrer Herm. Brüsch on hier ein Stück Holz und schlug da .mit dem Matrosen Black über den Kopf, . Mit zertrümmertem Schädel brach der Getroffene zusammen und ist "gestorben. 'Der Thäter wurde in Hast -ewömmen.' Der Kleinhändler Jul. ttauh. der-häufig an Krampfansallen M. wurde in . seiner im Keller des iaau'seS ffriedrichstraße 1 belegenen ' LZobnuna mit. Brandwunden ' bedeckt. ioul aufgefunden. ' Der ' Äerstorben I ik.. " I .! ' i l cr .xr IN Eroi! ajcirnicg mu einer 'cnuicum latnve in der Hand von einem Krampf anfall betroffen worden und zu Boden mL'rt-.""'!:-. in .: ' Senurzi. campe iji wau jciuiy )tn 'und daS brennende Petroleum hat 'stch'über "die Kleider des Unglücklichen ergossen, der jämmerlich verbrannte. Vrovwz Schlesvig-Holstem. Ä l t o n a. Kaufmann A. Möller un Frau feierten das Fest, ihrer gol denen Hochzeit. Um die Festigkeit seineS eigenen Schädels . zu erproben, schlug der Arbeiter Meyser eine Flasche'mit solcher Wucht auf seinenKopf, daß sie zersplitterte und die Scherben ihm tief in. den. Kopf. drang:n. Der eigenthümliche Kauz ist schwer verletzt. . Atzerballigholz. Ihre goldene Hochzeit feierten der Abnahmemann Jörgen Nielsen und Frau. . :E U e.r be k. Krützfeld. Hauptlehrer. der. hiesigen Mädchenschule, beging den Tag, an welchem er vor 30 Jahren kn'sein biesigeS Lehramt eintrat. Bei feinem Eintritt warEllerbek ein einfaMsch:rdörf! mit. einer einklassigen VolkSlckule und beute zäblt die Schule

14 Klassen mit mehr als üOO Schul lindern. Am Anfang dieses Monats feierte auch der Hauptlehrer der Knabenschule. Eckmann, sein 25jähriges Amtsjubiläuin. Provinz Schlcsim.

B e u t h e n. Einer s Blutvergifwng erlegen ist der Ackerbürger ' Vmcent Kaschke. Kaschke hatte vor einiger Zeit im Gesicht eine Blatter bekommen, welche er unvorsichtiger Weise wiederholt mit seinen Fingernägeln aufkratzte. H i r s ch b e r g. Der . alte Hollmann, welcher noch vor dem in Vota nisirkreisen so wohl bekannten Hering Besitzer der Wiesenbande war, ist im Alter von 86 Jahren in Spindelmühl gestorben. . Lüben. Bei einer Schnitzeljagd der Officiere des hiesigen DragonerRegiments -stürzte der Regiments Commandeur v. Treskow mit dem Pferd und wurde schwer verletzt. M u ö k a u. Die Weberei und Garnausgabe der qroßen Tuchfabrik von Richter hierselbst ist mit -sammt lichen Maschinen niedergebrannt. Der Schaden ist sehr bedeutend; zahlreiche Arbeiter sind durch daö Unglück brotloS geworden. ?rovm; Polen. Posen. Mehrere polnische Da men ertheilten hier seit emiger Zeit in ihren Privatwohnungen den poln-schen Kindern polnischen Privatunterricht. Die hiesigen Schulen sind, nun vom Schulinspektor Schwalbe ' benachrichtigt worden, daß den Damen v. Szoldrska, v. Rzepecka u. A. verboten worden sei. den polnischen Kindern polnischen Privatunterricht in ihren Woh nungen zu ertheilen. Bromberg. Sein 25ZährigeZ Dienstjubiläum beging Kapellmeister Schneevigt. der Dirigent der Kapelle des 129. Regiments. L i s s a. Durch die Schuld des Locomotivführers Paaatzki fand auf der Strecke-Camin - Herrnstadt ein Zusammenstoß statt, bei welchem der Äe nannte schwer verletzt wurde. Pinne. Frl. Rosalie Lewin von hier wurde auf einem Spaziergange von einem Herzschlage getroffen und verstarb wenige Minuten, nachdem sie nach Hause gebracht worden war. Provinz Sachsen. A s ch e r s l e b e n. Durch nieder, gegangene große Salzmassen ist in Schacht IV. deS .hiesigen Kaliwerkes der Bergmann Elte verschüttet worden. Er konnte nur als Üeiche hervorgeholt werden. Bitterfeld. Avotheker Boetticher kam von einer Reise zurück. Auf dem Bahnhofe überfiel ihn plötzlich Unwohlsein. Nach einigen Worten sank er plöklich nieder'. Ein Herz schlag hatte seinem Leben ern Ende gemacht. c He tt stadt. Kaufmann Protze und feine Gemahlin feierten daö Fest der goldenen Hochzeit. M a n S f e l d. In Sib'gerode hat der 19iZhrige Sohn des Bergmanns Schiller seinem Leben durch Erhängen ein gewaltsames Ende gemacht. Provinz Hmmovn. A l f e l d. In dem nahen Eimsen wurde das etwa 2 Jahre alte Tochter, chen deS Anbauers Laue von einem Pferde des Hofbesitzers BartenS auf der Dorfstraße derartig in den Kops gebissen, daß der Tod bald darauf ein. trat. A s ch e n d o r f. DaS ganze Anwesen des LandwirtheS Kramer ist durch Feuer zerstört worden. Badbergen. Ein . aewaltigeS Feuer hat das von dem Kaufmann August Osing bewohnte HauS einge äschert. Von dem Inventar, der Laden. und Wirthschaftseinrichtüng konnte fast nichts . geborgen werden. Waarenlager und Inventar war mit 22,000 M. versichert, dennoch dürfte 0. noch größeren Schaden haben. Arome. Jäh um's Leben gekom men ist der frühere Ortsvorsteher Fr. Gellermann aus Hicherie. Er benutzte die Gelegenheit, mit einemGespann deS jetzigen Ortsvorstehers H. Gellermann nach dem Bahnhofe Cunrau zu fahren. Vor der Ohrabrücke löste sich plötzlich die Scheersiange vom Wagen und letzterer stürzte die hohe Böschung hinab, die Insassen ', unter sich begrabend. Während der Knecht Gellermanns nur unbedeutende Verletzungen erlitten hatte, war Gellermann' - bereits - eine Leiche. Provinz Westfalen. Münster. Der Plan der Teutoburger Wald Eisenbahn ist dadurch gesichert, daß die Stadtvertretung von Rheine beschloß, sich mit 1 Millionen Mark an dem Unternehmen zu betheiligen. Zu Kalkberge ist der kgl. Bergwerkdirektor Oberbergrath v. d. Decken gestorben. . Bielefeld. .'Sein. 40jährigeS Dienstjubiläum beging der Zahlmeister Meyer des hiesigen (2.) Batailloils Infanterie Regiments Graf Büblow von Dennewitz Ro. 55. Seit 20 Iahren thut der 'Jubilar hier Dienst . Dortmund. Im lebhaftesten Straßenverkehr ist der Dreher Adler erstochen worden; seine Mörder sind bereits dingfest gemacht. Es sind drei unreife Burschen, von denen derHaupt thater, Steinträger R. Schauer, schon mehrmals wegen Körperverletzung vorbestraft und erst am 30. September d. 1. aus der Strafanstalt zu Hameln entlassen worden ist. Der Ermordete hat beim Vorbeigehen den Burschen eben gestreift, worauf ihm der Schauer sofort mit einem. Genickfänger einen Stich in'S Herz versetzte. Der Ermor. dete aalt als ein sehr ruhiger, fleißiger und stiller Mann. NbNlwrvvZlN. A n d'e r n a ch. Der bekannte Gasti Hof .Zur Glocke" ist eingestürzt. - Der Hauptträger deS großen SaaleS ist m. folge einer Gasreparatur gewichen und stürzte durch die Decke "deS Erdgeschos seö die oberen Etagen mit sich 'nachziehend. Niemand ist verunglückt. Bar nt e n. Auf Bahnhof RitterS. Haufen' wurden--der. Rottenführer Schwabe und' 'ein Nottenarbeiter ' von' ein S&simoife faöt und ,

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gefährlich verletzt. Schwabe ist bald gestorben. Beide wollten sich vor einem heranbrausenden Zuge retten. Der Rottenarbeiter lief aber in ein Geleise, in dem gerade die Maschine herankam. Schwabe versuchte den Arbeiter- zur Seite zu ziehen ud wurde dabei eben falls von der Locomotive erfaßt. C r e f e l d. Im Vorort St. Tonis erstach der Arbeiter BastianZ den Weder TillmannS. Der Thäter flüchtete, fein vierzehnjähriger Stiefsohn wurde wegen Beihilfe verhaftet. Provln; Hessm-Nassau. Bergöhausen. Der Nacht. Wächter Bemiger von hier kehrte, nach dem fein Dienst beendet, in daö Ge meindehauö zurück. Der Nachiwäch ter, welcher vermittelst einer Treppe daS Bett besteigen muß, stürzte aus beträchtlicher Höhe herab und brach daö Genick. In kurzer Zeit gab er seinen Geist auf. Bringhausen. Beim Brücken bau ist der Taqelöhner Heinrich Siebel verunglückt.. Er läßt eine Wittwe mit kleinen Kindern zurück. B r a u b a ch. Die Eheleute Haupt lehrer a. D. Anton Dietrich feierten im Kreise ihrer Angehörigen daS Fest der goldenen Hochzeit. Frankfurt. Die Frankfurter Lackfabrik lvormalS Haberling & Eo.) wurde von einer Feuersbrunst heimge fucht. die Schaden im Betrage von 10.000 Mark verursachte. Mehrere Arbeiter wurden beim Brande verletzt. Froschhaufen. Die Frau des Taa5obners Baker, die ibren in einer dortigen -Fabrik beschäftigten drei Sobnen daö Mittagessen bringen wollte, wurde auf dem Schienenoeleife der Fabrik von einer Locomotive erfaßt und ihr beide Beine abgefahren. Mitteldeutsche Ctaattn. Alten bürg. In dem Dorfe Hinteruhlmannsdorf hat der 24 Jahre alte Stallschweizer Schädlich. auZ der Gegend von Zwickau gebürtig, die 16 Jahre alte Dienstmagd Emilie FIä mig ermordet. DaS Mädchen, daS von Schädlicy, der sie umwarb, nichts hatte wissen wollen, wurde mit durchschnit tenem Halse todt aufgefunden. Der Verbrecher hat sich dann felbst gestellt und eingestanden, der Flahmig mit ei nem Rasirmesser die tödtlichen Stiche beigebracht zu haben. B e r k a. Die Kalibohrgestllschaft .AlexanderLhall", welche in der Nähe ,von Berka Bohrungen vornimmt, ist in einer Tiefe von 373 Meter fündig geworden. DaZ durchbohrte Kalisalzla ger besitzt 11 Meter Mächtigkeit, dicht darunter befindet sich noch ein weiteres von Steinsalz eingeschlossenes von Meter Mächtigkeit. ' D e t m o l d. Der Hotelbesitzer OS kar Mämpel (Goldene Hernie"), als Sprachreiniger" weit und breit bekannt, ist im Alter von 62 Jabren gestorben. Die Speisekarte und alle übrigen Aufschriften seines Hotels trugen nur deutsche Bezeichnungen, so stand z. B. statt Billard nur Kugelbrett- zu lesen. Falkenhagen. Kürzlich wurde hier das 400 jährige Jubiläum des Bestehens der alten Klosterkirche zu gleich mit deren Restauration gefeiert. G e r a. DaZ .Schwurgericht verur theilte den, Handarbeiter Oehlschlägel wegen deZ Raubmordes, den er bei Würzburg - gegen den Viehhändler Hahnemann veaanaen batte. zumTode. Im Cirkus Deike stürzte einer der beiven Akrobaten Gebrüder Deike Er scheint sich bei dem Stürze innere Be'r leZzunen iugezoam zu haben. -

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