Indiana Tribüne, Volume 21, Number 67, Indianapolis, Marion County, 24 November 1897 — Page 1

O l M Af 0 s lA A AVr M l iVo vk y l w v y w X V W V Offtee : No. 18 Süd Qiabama Strahe. Telephon 1171. Jahrgang 21. Indianapolis. Zndiana Mittwoch den 24. November 189? Mo. G7

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odis-Nnzcigc. Freunden und Vekannten die traurige Nachricht, daß unser gkliedter Sallk, Vat:r, cia:r und Echmieger, raler Nikolaus Jose, slln früh um 6 Ubr 55 Minuten sanft entschlafen ist, i n lin van 7 Jahren und ti Tage. ti Vkttdigung findet tonnciftjg vormittag, 9i Uhr, ,m liuihusk, 11 iC Cringc Strafe tut statt, greuul t: Familie fiad z r Tdilahm ingelade. Im Zkamen der Hinlerbliba?n, Johann Jvs? Sattia. c ümrm &&rrm&mi MKM l -.- - - wi :. Ä.'-iTt I . VN, 4 'j B.", k mmmm &&ir-i - A-ä'- 2iv . J'-,VV-'xW&? Tl M' FsiHmheßatter, Office : 2ß Süd Delawareßr. iölle : 120. 122, 124, 126. 128 O Pearlft, TVVfflT Q1 1 fV Tst vnh Uonzert n. Tanz gzzeden vou: Apollo Zither-Klnb Sonntag. 8. Nov. 1897 in dk? - C0LIDI 8IA IIALLT3. Eintritt 25 Cents. Grand -Opera Housc. Montag, 2s) November, Grosso Symphonie - Konzert ? deö IM WM wmi Karl ?ckneider, Tirig nk. Oliver Will d Pierce, Solist. Reservirte Sitze $1.00; 75 und 50. Pembroki Nreud. ftr rgjHQZART HALL rl ra wiww EE ÜL3JJ dsl CJBJ4 jAOZUiT-ilALLti, 37 Lud 39 Süd Deli'ware Straße. Die ?lk?it?. gröüte iO sckSrste derartige Halle Jadinapo, ieyr nm w (Uaant ouiac alier, ftftji Ser iea ur.b Pr'varn zur Av halruig vo Soritcn, Bäen. bcrfaTroiiunaer. u. f. , unser liaerolet eeinonnge iirW'r siaung. Xlab'jtditixw :&r Vereine sind jtöei ltt ja haben. 85 Massachusetts Ave wohin der : : Schwoba SckulteS : : Conra'd Heß, bei dem man immer etwas gutes zu trinken und zu rauchen findet. : Lunch : giebt eS den panzen Tag. Die Walhalla ! Deutsche Restauration und wirthschaft 337 Sst Wnshington Strnbe. (Mannerchor-Halle,) F. II. Stpinl)art, Besitzer. Aergerl Dich Dein Auge I reihe e iikU au, und werfe ei ichtbo Dir s noer euo XU an 6ÄW? fPPISCTIPTI0 . Vy A -MLii f v v- u L.siM UQ TICIAMI i Ä I sÖOPTICIAN-CD $3H.PEK!I.ST. CEMISOM HCICL. IN9IAnAP0lI5-ND man Tir für Deine ,ge da nöthige Gla serttgt. unstttche gen erden schmerilo tngesetzt. rillen erd ach I eftt rke hode de ge an

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K Man wird sich erinnern, daß während der letzten PräfidentschaftSwähl die Silberleute. wohl einsehend, daß eine Geldentwertbung zunächst ken Arbeitern schaden würde, ihre Sache auf zwei Argumente stützten. Das eine war, daß der Preis de Silbers baldigst in die Höhe gehen würde, wenn durch Freipräzung dakselne eine aus gedkhalere Verwendung sinken würde; uno da zwette war. daß die bessere Lage der Farmer baldigst durch auSzedehnteren Verbrauch von Jndustrieer zeuflmssen Seitens derselben, vermehrte Arbeitsgelegenheit und damit höhere Löhne erzeugen würden Die Ntchtigkeit oder UnrichUgkeit des ersten rgumenteö kann natürlich nicht ad oculus demottrirt werden, so lange wie keine Freiprägung haben, die Xn richtigkeit deö anderen aber wird klar durch die gegenwärtige Geschäftslage bewiesen. Die Geschäfte geben noch immer schlecht, ja eö wird vielfach gesagt, daß sie tn der letzten Ze,l schlechter, statt btsser geworden find. So wett also hat der eue Tarif seine beglückende Wirkung noch nicht gezeigt. Aber wenn, wie die Sllberleute behaupteten, ein Steigen des WeizenpreiseS bessere Zeiten zur Folge h den muhte, wenn die materielle Wohlfabrt des Volke vom Dollar Weizen abhing, warum baben wir dann nicht j,tzt gute Zeiten ? Waö die Sllberleute von der Silber freiprägung für den Farmer erbossk, ist doppelt eingetreten. Er steht sich noch. mal so gut, als er sich andernfalls ge standen hätte. Glückliche Umstände daben ihm den Dollar-Weizea gebracht. hiben den PreiS seines Vrodukteö auf daS Doppelte gebrocht. Bei Einsührng der Silberfreipragung wären alle anderen Produkte in demselben BerHältnisse im Preise gestiegen, nun aber brachte eS der Zufall mit sich, daß nur der Weizen allein im Preise stieg, der Farmer also in der glück ichen Lage ist. ür sein Produkt den doppelten Pr'ö deS früheren zu bekommen, aber nur dn alten Preis für seine Bedürsnisse zahlen zu müss,n. Da hä'ten wir denn, wenn die Folgerungen der Sil' berleute nur einigermußen auf richUger Voraussetzung verübten, zum allermindesten eine ziemlich bedeutende Besserung der Geschäftslage erleben müssen. Dieselbe ist nicht eingereten. - Daran ist für den Vernünftigen naürlich nicbtS auffüllend, so wenig es dem Verständigen auffällt, daß der Zolltarif keine besseren Zeiten gebracht hat. So lange daö Volk Gefallen daran findet, vom Regen in die Traufe, von der Traufe wieder in den Regen, vom Regen wieder in die Traufe und so weiter &d infiniturn zu gehen, so lange werden wir aus bessere Zeiten hoffen und harren können. Aber Hoffen und Harren macht Manchen zum Rarren. auch Viele, auch zuweilen eine ganze Nation. Wir sehen wirklich in unserer gegenwärtigen Wirtschaftspolitik keinen einzigen Lichtpunkt. Wir befinden uns stets zwischen einer Scylla und einer CharibdiS. Dazu kommt außerdem noch der Umstand, daß uns das Gespenstneuer Steuern inö Antlitz starrt, denn der neue Zolltarif ist so eigenfinnig und so wenig einsichtsvoll. baß er partout das chronische Defizit nicht decken und auö der Welt schassen will. Nicht minder schlimm als die Rathlofizkeit unserer sogenannten Staatsmänner betreffs der einzuschlagenden Wirthschaftkpolitik, ist die gänzliche Unfähigkeit unserer Industriellen, sich selber zu helfen. Man blicke einmal aus Deutschland hin l 3n dem seit dem Kriege mit Frankrech delflossenen Bierteljahrhundert hat die deutsche Industrie es verstanden, sich die Welt zu erobern. 2a allen Absatzgebieten der Welt macht j-tzt die deutsche In. dustrie der bisher die Welt beherrschenken englischen Industrie mächtige Konkurrenz. Vom Standpunkte einer fortschritt lichen Weltanschauung aus ist damit für die Menschheit im Allgemeinen freilich nichts gewonnen, aber wir ftc hen heute auf keinem solchen Stand punkte. Heute gilt noch der Grundsatz : Jeder für sich selbst und den Letz. ten beißen die Hunde. Kann Amerika nicht, was Deutschland kann?" 3a

Folge der deutschen Wnthschaslkpo'.it,k, welche sich nicht einfallen läßt, der

Industrie die Rohprodukte zu dertheuern, in Folge der Strebsamkeit und deS Verständnisses deS deutschen . ... . Geschäftsmanne, der Sitten und ! Sprachen fremder Völker studirt und lernt, um sich diesen verständlich machen zu können und ihre Bedürfnisse kennen zu lernen, ist in Deutschland X!. fe.t.A. V"ftt i st.tin.rn vic vyut w ;uvuittiv u Wachsen, die Fabriken sind in voller Thätigkeit und die Arbeiter vollauf beschäftigt. Hier ist ein Feld, aus dem der Ame rikaner nicht nur Vieles, sondern noch Alles zu lernen hat. Wir vermuthen auch, ohne daß wir darüber naher unterrichtet sind, daß die deutschen Konsuln im Auslande eine viel nutzdringendere Thätigkeit entwickeln als die amerikani chen und die .Industrie ihreö Lzndeö in viel kräftigerer Weise fördern helfen. Der amerikanische Eonsul ist im besten Falle vier Jahre im Amte. Er geht inS Ausland ohne Kenntniß der Sprache desselben, er tritt sein Amt an. ohie die geringste Erfahrung, ohne Kennt niß von Land und Leuten an seinem Aufenthaltsorte. Ehe eö ihm möglich geworden, daß für die nutzbringende Ausübung seines Amtes Nö thige zu lernen, wird er abberufen und ein Anderer, ebenso schlecht ausgerüstet wie er, tritt an seine Stelle. Wie ist eö da möglich, daß der amerikanische Konsul sich der Industrie seineö Landeö nützlich erwe'ft?. Grünbliche Abhilfe in all diesen Dingen wird zwar nicht daö Millenium bringen,' aber so lange unser wirth. ichaftlicheö System nun einmal ist. was eö ist, würben wir wenigstens in dem w rthschaftlichen Wettbewerbe zwischen Nationen Vortheile erringen können, welche zunächst ein Aufolühen der 3ndustrie mit den darauö resultirenden Consequenzen zur Folge baden wür den.- Vorläufig aber seien wir noch nirgends einen Schein deö Verstand, nisse für die wirkliche Sachlage und eö sieht aus, als ob man sich um die bei. den Strohwische : Fre'pragung auf der einen uno noaizou aus oer andern Seite noch recht lange herumbalgen wurde. Mittlerweile aber bleibt ed berm Hoffen und Hirr,p. ,, Ein in der Nähe von Morgan, Ter:s, wohnender Farmer, Namens PiltS. produzirt j-tzt einen Brief, den ihm ein gew sser Blaniher, der sich im dortigen Gefängnisse vergiftete, am Tige vor dem Selbstmord in die Rock. tafche praktizirte. 3n diesem Briefe bekennt sich Blanther al Mörder der Opfer Durants, der j tzt in San Fran. eiSco dem Tode am Galgen entgegen. sieht. PittS will jetzt den Brief, der durch das Futter der Rocktasche ge schlüpft war, zufällig wieder gefunden haben. Die Geschichte gleiit einem Schwindel wie ein Ei dem andern. Xlrn Oliuirlji u!lciiInland. Wetterbericht. Wärmeres, wolkiges Wetter heute Nzcht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 35 Grad, niedrigste 22 Grad. Militärgericht. Eh iea g o, 23. Nov. Das Kriegs. geeicht, welches über den Eapitän Lovering zu entscheiden hat, welcher der schweren Soldatenmißhandlung angeklagt ist, hat in Fort Sheridan seine Sitzung begonnen. Das Kriegsgericht soll feststellen, ob EapitSn Lovering durch seinen Befehl den Gemeinen Charles Hammond an den Beinen vor ein Militärgericht zu schleifen, etwas gethan hat, das der guten Ordnung und der militärischen Disziplin geseh idethat". Die ollgemeine Meinung geht dahin, daß das Gericht in drei Tagen sein Urtheil fallen wird Der Brigade - General 3. F. Wade. der das Departement Dakota komman dirt, führt den Vorsitz und Eol. 3. A. Hunter von Fort Snelling, der in der Nähe von St. Paul ftationirt ist, fungirt als 3udge Advocat. Opiegelglasfabrikatiov. Vittöbura. 23. Nov. 3n dem venige Meilen von hier gelegenen Fa brikttädtchen New Kenfington, wird binnen kurzem eine in diesem Lande

gänzlich neue Industrie die Fabriktion deö deutschen Spiegelglases, be-

gönnen werden. Eine zu diesem Zweck organisirte Gesellschaft hat soeben einen Freibrief erhalten und wird sofort ... m F. . mit dem Bau einer Fabrik, der ersten der Art in den Ver. Staaten, .die gegen $100 000 kosten wird, beginnen. Der Beginn der Fabrikation von deutschem Spiegelglas in diesen Lande ist eine Folge des aus jenes Produk elegten Zolles von lö öentö per Qua. draifuß Blöder wurden ungefähr 4.000.000 Quadratfuß deutschen Spie gelglaseö jährlich importirt, doch wird mit der Eröffnung der neuen Fabrik, die 1 000.000 lluaoratsup ö5v,egelglaö jährlich zu liesern vermag, die E nsuhr bedeutend abnehmen. DaS deutsche Spiegelglaö, welches Haupt sächlich bei der Ausstattung von Pull man- und Touristen. WagaonS, ele ganten Wohnhausern, Möbeln und für Spiegel, etc., verwendet wird, kann hier so billig wie in Deutschland und billiger als Pittsburger Spiegelglas hergstellt werden und wird um 10 Prozent döher bezahlt als daö letztere. Ler j'tzige Preis für deutsches Spie gelglaö ,st 35 Cents per Fuß, doch ist man in Fachkreisen der ficht, daß der PeeiS mit dem Beginn der Fabrr. kation in diesem Lande beruntergehen wird, und deutschen Fabrikanten würde dadurch die Konkurrenz nahezu unmöglich gemacht. Martin Th o rns Prozeß New gork, 23. Nov. 3a dem Prozeß gegen Martin Thorn wegen Ermordung von Wm. Guldensuppe wurde heute die Bildung der Geschworenenbank in verhältnißmäßig kurzer Zeit, vollendet. ; Die einleitende Rede des Distrikts. anwaltS Joung wich von seiner frühe ren wenig ab und dann begann die Zeugenvernehmung wieder ' mit den jungen Leuten, welche die Leichentheile usgesunden baben. , ,, , GrubenSreik. Brazil, 3nd,, 23 Nov. Die 5rawford Eoal Co. engagirte beu'e zwei Nichtunionleute und sandte sie nach einer ihrer Gruben. Aber noch be die Leute einfahren konnten, legten 300 Union. Arbeiter die Arbeit weder und Betriebsdirektor Risber ließ die Gruben schließen. Sin bitterer Kawp' steht zu erwarten. . R e u er Trust. Williamövorr, Pa, 23 Nov. Die American Wood Working Ma. chlnery 'ig ist hier soeben organifiri worden und wird die Controlle über U Etablissements übernehmen, in welchen sieben Achtel aller Maschinen, die in den Vereinigten Staaten u? V Bearbeitung von Ho'z benützt werden, hergestellt werden. Die Gesellschaften, die sich ttx neuen Vereinigung angeschlossen haben, find folgende: Rowley & Hermanee, die Williams port Machtne Company, die Lebman Machine Company und Joung Bros. von hier ; Lest Houston von Montgomery ; Goobell ü: Walters, Philabelphia ; Gler.eoe Mochine Comvany, Brooklyn ; Hoyt Broö , Aurora. III.; Globe Machine Company, Chicago; Fague K Cg , Cincinnati ; E. k B. HayeS Machinery Company, Oshkosb, WlS. ; Frak Elements, Rochester, R S ; C B RogerS Company, Norw ch; Milwaukee Sander Compary. Green Bay, Wi. Hu i , Deutschland und China. Newgork. 23 Nov. Wie sich der Herald" auö Washington melden läßt, bat sich China wegen der deutschen Occupatioa von Krao Tschau an Rußland gewandt, und da der russische Gesandte, Gras Caßimi, nach Wasbington versetzt und sein Nachfolger noch nicht eingetroffen ist, so werden die Verhandlungen in St. Petersburg geführt. China hofft, daß der russische Errfluß Deutschland zur Räumung deö chinesischen Gebieteö veranlassen wird, während eö biö j'tzt sich nicht darauf eingelassen hat, de Termin der Räumung anzugeben, so daß man fürchtet, die Besetzung werde sich allmälig in eine permanente verwandeln. London, 23. Nov. Nach einer Depesche auö Berlin erwägt die deutsche Regierung, daß daö von den deutschen Truppen besetz e Gebiet an der Kiao Thau Bai für eine Flottenstation nicht ausreicht und gedenkt das besetzte Gebiet, wenn möglich, auf diplornatisehe Wege ,u erweitern.

Dle obige Depesche ist dabin zu derstehen, daß Prinz Heinrich Komman-

deur ein, ö zweiten deutschen Geschwa-, derö werden soll, . welches auS den Schiffen KaiserinAugusta, Deutsch-, V . fc. Aä &. mm a - land" und Gtfion" bestchend, vermuthlich am 10 Dezember nach Krao Chau gehen wird. Admiral von Die derich wird dass Kommando über die vereinigten Geschwader übernehmen. Die Regie,ungöorgave weisen noch immer darauf hin, daß die Operativnen in China die Nothwendigkeit einer Vergrößerung der Flotte zeigen. Man glaubt, daß die Regierung entschlossen ist, Ktao Tschau zur Garantie gegen die Erneuerung der Angriffe auf die teutschen Missionäre besetzt zu halten. Berlin, 23. Nov. Hiesige Blätter berichten, daß Prinz Heinrich von Preußen, der Bruder de Kaisers, da Kommando des deutschen Geschwaders in den chinesischen Gewässern überneh men wird. Daö gelbe giebe. New Orleanö, 23 Nov. Heute sank die Zihl der neuen Erkrankung, an gelbem Fieber aus drei und Todeö fälle kamen überhaupt nicht vor. Congreßwahl in Chicago C hicago, 23 Nov Heute wurde hier die Wahl eines Congreßmannee für den unbeenbeten Termin deö ver. ttrdenen Edward Cooke im sechsten Congreß. Distrikt abgehalten. Bier Kandidaten, der R.publikaner Henry S. Boutelle und der Demokra Convent H. Perkinö. waren im Felde und der Contest bewegte sich genau aut derselben Grundlage, wie die Präsidentenwahl im Herbst. Die WädrungSfrage war die am meisten diökutirte Frage, und die Goldoemokraten inosfirten den repudlrka Nischen Nominee. Vor Jahresfrist nng der Distrikt entschieden republ. kanisch. Den Anzeichen nach wird dak Votum nicht über 60 Prozent deö Vo lumö vom letzten Herbst betragen. Der Republikaner Henry S. Boutelle wurde gegen Convent H Perkinö Oem.. mit 840 Stimmen Mebrde,' gewählt. Boutelle erhielt 10.204, Aerkins 9.364 Stimmen, Lundzrer, Pop . erhielt 228, David, Proh., 103 Stimmen. Für Cooke war im vorigen Jabre t5 723. sür seinen demokratischen Geg. ner Martin IS. 194 Stimmen abgege. öen worden. Auslanv. Der Appetit kommt mit d em Essen. Berlin, 22. Roo Zu der Frag, er Besetzung der Bai von Kiatschau ergreift die Post" heute nochmals du 5 Wort. Ihre Aeußerung ist um so be. oeutsamer, weil das Blatt direkte Ver. dindungen mit dem ausrrärtigen Amt bat und weil sie auf die werteren Pläne Oeutschlandö ein Licht zu werfen geeignet ist Daö Botschafterblatt sagt: Wenn andauernd ein Festsetzen beabnchtigt wird, so ist außer der Bucht auch ern Theil deö kohlenreichen Hinterlan deöwünschenöwerth. Man sieht, der Appetit kommt auch hier mit dem Essen. Oie Bucht genügt nicht, und man rich. tet die Augen bereits auf daö Hinterlind.. Daß die Besetzung vor langer Hand geplant und vorbereitet worden ,. enthüllt die Post", indem sie sagt, daö Hinterland sei bereitö vermessen. Wann und wie dieö geschehen ist, wird war nicht gesagt, daß die Lermessungen aber nicht auö reinem Vergnügen an topographischen Aufnahmen erfolgt ,ft. liegt doch auf der Hand. Daß die Errichtung einer deutschen MarineKation bei den jüngsten Kaiserzusammenkünsten besprochen worden ist, ist bekannt und deshalb wird auch austVuckiich gemeldet, Rußland billige daö Borgehen Deutschlands. Eine Nonne entführt. er l in, 23. Nov. Der öfterreichische Sozialdemokrat Horina bat die Nonne Huberta auö einem Kloster in Nachod entführt. Die Entführung macht ungeheureö Aussehen. Dummes Zeug. L o n d o n, 23. Nov. Sine Depesche an daö Daily &br0MCie auö Christm - nia, welche den politischen Confl kt zwischen Norwegen und Schweden behandelt. enthält folgenden Passuö : Sin hervorragender schmedicher Politiker 'legt bem deutschen Kaiser Wilhelm

Ckenrgta's vegavto Schriftstellerin satt warum st, Dr. mitV Retontlv Nervine gebraucht.

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Georgien ist der Stame der Frau I. . Har votu, (gevornk Julu mma Flemming) wohl bekautlt. ie schreibt: .Uit Freuden tvreS iQ et, aurvarkeu au für die wunderbaren Linde ngen. welche ich ökuossen durch Dr. Hiltl' Rster tlv Nervlae, besonder da Nervenftärkunalmittel. Nerve, uud Leber.Pillen. titw Heirt Cure und nnTchmer,e.PlUtn. Eigen, rsalzrung hat mir ilzrea Kitrt ge,ngt. ein, Familie sollt, ohn, diesel Dr. rnilcs d ln. St, y ich voll, . r kündig h rgeftellt von einer ge nearx ure mit unordnnng tt . ReSt0sC5 . Nervensvfteml uud der Hmtu Nieren. Wenn ich auf eise . . . . ut nelzme ich immer et Id., rer ntt.Cchmertea Plllea ehe ich den Zua befteiae und vererude somn opswelz und Schwindet, an kxlchem ich seit mehren Jahren seniles habe. Dr. VtütV Remedies werden tonn afltn nntm. unter ewifler Oaranttt derfauft Wirkt w , Ssche garknn Besseruna. so wird d leld ruek. erkattkt. Deuttche Buch über Her und Jtott tettt a, verlange frei ugeschickt. V 1 TO Ptt. IULE3 UZDIQJLL C0 SlUutfl Xai. folgende Aeußerung unter : Wenn die Rarweger versuchen sollten, ihre Ablichten durchzusetzen, so werde ich Norwegen zerschmettern, wie ich Griechen, land zerschmettert babe " , ,,, Goluchowöki'ö Rede. London, 23. Nov. Der Berliner Korrespondent deö Daily Shronicle" sagt : Graf Goluchowöki'S Rede mi' Bezug auf den Kampf m,t Amerika hat hier daö weitgedehndste Znteress. erregt. Eö wird geglaubt, daß er, ede er eine solche bemerkenöwerthe politi. sche Erklärung veröffentlichte, die Sin. Milligung der anderen Mächte, mt Auönadme Englands, hatte und als Mundstück dieser Regelungen sprach " Der Wiener Correspondent dersel den Zeitung sagt: Graf Goluchowskie Appell an Europa, sich gegen die trankoceanischen Lander zu vereinigen, w'rd eöeralS eln platonischer Wunsch alS ern festeö Programm bezeichnet Bie jetzt wird wenigstens von Oesterreich kein praktischer Versuch in jener Rich' tung'deabfichtigt." SÄiffs'NaÄriÄten. Angekommen in : Liverpool: Corinthia von Boston. Antwerpen: Noordland" von Skew S'-rk.' Bremen: Weimar" von New Sork. Sout hampton: Lahn" von Nen, gork nach Bremen. H a v r e: El Frida" von Vavannah.. R o t e r d a m : Rotterdam" von New Sork. Rbeumatiömuö im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenk.ln, Elbogen oder Handgelenken ensteht durch zu viel Säure im Blut. Hood'ö Sarsaparilla Heilt RheumatiSmuö. Ho ob's Pillen find die beste Abführ.und Leber-Medizin für gailiengebrauch. 25. Der Dfew ork Store. (Etablirt 1853.) Agenten sür Buttericks Muster. LVIIMIM Weihnachts - Souvenir :: frei! :: mit jedem Einkauf an unserem lNiistertisch beginnend Srei !wg, den 26. November. TNittelgang. jim'l? MV WP "tU llLk UJÜ ,UJk.

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