Indiana Tribüne, Volume 21, Number 66, Indianapolis, Marion County, 23 November 1897 — Page 2

Znviana Tridüne.

ErschciÄ Täglich uad SoumagV Die tlzliche .Tribüne" kostet durch den Xxlget 1 Centl per Woche, die SonntazS.Tribüne'k Stm per Woche. Beide infam 13 Cent der SS Centl pe, Xtexftt. V Peft ubnhalb be, fettet geschickt l OitaaliettlUna V p Jalr. Osrtt 18 Cß Vlabama SttaZe. Indianapolis, 2nd., 23 November '97 2er gelbe" Jack. 7n versüiedenen Küstenstädten am rr.ernarnfegen Golf, sowie m zaylrel t;en Ortschaften deö unteren Mississlppigebietes haust ein schlimmer Gast. Wen er mit seinem Kusse begrüßt, wen er einladet, ein Tänzchen mit ihm zu wagen, dem steht ein heißes Ringen devor, und er darf von Glück sagen,wenn ihm nicht inmitten des Tanzes der LebenZodem vergeht. Denn immer fester preßt der gelbe Jack" so hat der Volkswitz den schlimmen Gast getauft die Erwählten an sich und reißt sie in wahnsinnigem Wirbel dahin, bis die unter seinem Gluthhauch Verschmachtenden Plötzlich todt zusammenbrechen. 'Wer den nur -kurzen Tanz übersteht, wird noch nach Wochen, ja Monaten die Anstrengungen spüren. Viele Tausende in der Vollkraft ihrer Jahre stehender Männer, viele- Tausende lebensfroher Frauen und Kinder hat der gelbe Jack" in seine Arme geschlössen und in wildem Reigen zum OrkuS hinabgerissen, um sie dort in ewigem Schlaf ausruhen zu lassen . Obwohl in den besagten Gebieten der gelbe Jack" nur selten erscheint zehn Jahre sind seit seinem letzten Besuche verstrichen. so'. kennt und fürchtet ihn doch Jedermann. Wird sein Eintreffen gemeldet, so flieht, wer eben kann, damit der unwillkommene Besucher nicht auch ihn unvermuthet auf die Tanzkarte setze. Volkreiche Städte veröden im Ru? die Schiffst werfte. die Straßen, die Handelshäuser sind verlassen, die Theater stehen leer, jeg'icher Verkehr stockt, nur die nach dem Norden führenden Eisenbah. nen sind überfüllt und - machen gute Geschäfte, wenigstens so lange die Bewohner der nicht' heimgesuchten Ortschaften den mit Flüchtlingen gefüllten Bahnzügen die Ein- und Durchfahrt gewahren und sich nicht durch dasAufstellen scharsbewaffneter Vorposten gegen jeden Verkehr mit den betroffenen Orten absperren. Man wird den jähen Schrecken, der tit Bewohnerschaft der sittlichen Städte, beim Erscheinen . deö . gelben Jack" zür Flucht .veranlaßt, wohl verstehen, wenn man daö Wesen deö gelben Fiebers und den Umfang seiner schrecklichen Verheerungen prüft. Bis heute klebt der Seuche, die an Furchtbarkeit der anderen Menschengeißel.der Cholera, ebenbürtig zur Seite steht, viel Geheimnißvolles an. Man kennt nicht ihr Ursprungsland, noch mit voller Bestimmtheit die Ursachen, die ihr Entstehen und ihre -Weiterverbreitung herbeiführen, ebensowenig bis jetzt ein Mittel.mit dem sie erfolgreich bekämpft werden könnte. Manche Forscher meinen, daß das gelbe Fieber seinen ursprünglichen Heimsitz in Westindien habe, andere hingegen wollen der Mittheilung eines spanischen Chronisten Glauben schenken.-der berichtet., daß u.Ende des, 16.. Jahrhunderts auf einem englischen Schiff, auf der Fahrt von Neoersklaven vonGenua nach Vera Cruz, eine eigmartige. bisher nicht bekannte Krankheit kuSbrach.;die nicht nur die Bemannung und die lebende Ladun?. sondern nach der Ankunft in Vera Cruz auch, die Bewohner dieser Stadt ergriff und nun wie eine Kffsnnn- hnn fttfat ,,, t&m 0rwvi vu in uy i iuy und sich dauernd in Mittel - Amerika Mxsefexe. Man fühlt sich geneigt, diese? Aufzeichnung Glauben zu schenken, xumal die älteren spanischenGeschichtsschreibe?, die Westindien und MittelAmerika besuchten und schilderten, nichts , von .dem Bestehen einer so schrecklichen Seuche au melden wissen. und r:nn man erfährt, daß erst in bierf sem Jahrhundert von Mittel-Amerika uus die Seuche siü nach und nach übe? ander? .Landendes, tropischen Amerikas verbreitete. ES gibt kaum eine Krankbeit. bei .du. .sich die allm'älige Verqrößtrung ihreS Gebietes so genau verfolgen ließe. AuS den- Jahren 1635, 1640, 1647 und 1643 haben wir die ersten zuverlässigen Berichte englischer und französischer Aerzte über den AuSbruch einer nova pestis" in Guadaloupe. Barbados und der St. KittZinsel. In denselben Orten trat die Seuche im Jahre 1652 aus Neue euf. Drei Jahre später erschien. sie zum ersten Male auf Jamaica und'verbreitete sich nun mit dem Schiffsverkehr langsam über andere Hafen- und KuNenplätze des mexikanischen Meerbusenö. von wo sie im Jahre 1693 nach ben an der-Ostküste der Vereinigten Staaten gelegenen . Hafenstädten Charleston und i Philadelphia verschleppt wurde. ..Obwohl das gelbe Fieber im Laufe de5 13. und 19. Jahr. Hunderts wiederholt an diesen beiden Seeplätzen,-wie -auch in Savannah, Baltimore. New ?1ork. ja in den Häfen der Neu Enalandstaaten und selbst im Gebiet deö St. LorenzstromeS erschien, vermochte eS doch nicht daukrnd Zuß da zu fassen. Dieö ist ihm auö noch nicht im Gebiet. deS unteren Mississippi gelungen obwohl die dorthin geführten Vorstoße mehrfach von äußerster Heftiqkeit waren. Höchst eigenthümlich war der Fortschritt deS gelben "FieberS in SüdAmerika. In den Hafenplätzen Columbienö. Venezuelas ur.d Guyanas ist das gelbe Fieber heimisch geworden. Ux bis in unser Jahrhundert hinein vermochte e8 niemals, den . Aequator und die Mündung des AmazonenstromeS zu , überspringen." so daß alle slldlich d:r TheilungSlinie gelegenm Länder sich für unantastbar hielten.' Dieser Glaube ward im Jähre 1849 auf'S f jSÄI?rfnaste zerstört. Zuerst erschien r (3u$e in der Stadt Para am dufe? der Amazsnenmünduna und

tvard von da. soweit Seeschiffe ström1 aufwärts fahren rönnen, landeinwärts bis zur Mündung des Rio Negro getragen. Zur selben Zeit drang sie die brasilianische Küste entlang.Bahia und Rio de Janeiro schrecklich heimsuchend, in unaufhaltsamem' Sturmgange bis nach Montevideo und' Buenos Ayres vor. Seither hat das gelbe Gespenst daö eroberte Gebiet nicht wieder sahrcn lassen, und die brasilianischen Häfen können gegenwärtig fast mehr noch als dieienigen Mittel Amerikas und Westindiens als das wahre Hauptquartier der Seuche betrachtet werden. Aber weiter ging der Eroberungszug.

An den Westküsten Amerikas war das gelbe Fieber bis zum Jahre 1853 un-. bekannt, dann erschien es plötzlich I p . . f rrn . n . r " auf weicyem uege in. ungewiß in dem peruanischen Hafenplatz Callao und in dem benachbarten Lima, und drang nun im Laufe der Jahre allmälig südlich bis Valparaiso, nördlich bis nach GuaymaS in Mexiko vor. um seitdem an der Westküste Amerikas gleichfalls dauernd zu bleiben. Nicht zufrieden damit, unternahm das gelbe Gespenst auch gelegentliche Vorstöße nach Afrika und Europa. Die kanarische und Cap Verdeschen Inseln, (Bin - Leone, die Buchten von Biafra y . enin und die Gebiete an der Nig'ei.ndung haben ihre Seuchen gehabt, desgleichen dit portugiesischen und spanischen Hafenstädte Vorto. Lissabon. Cadiz. Gibraltar. Malaga, Carthagena und Barcelona, ja auch die französischen Städte Marseille und St. Nazaire sowie das ita lienische' Livorno. , Im Jahre 1864 hatten sogar die englischen Küstenstädte Swansea. Leghorn und Southampton Gelbfieberseuchen zu bestehen. Daß das gelbe Fieber eine der verhängnißvollsten Krankheiten des Erdballes ist. ergibt sich aus einigen bezeichnenden Angaben. Im Jahre 1664 erlagen ihm auf' St. Lucia von 1500 dort -liegenden Soldaten 1411. im nächsten Jahre von 500 Matrosen 200, und im darauffolgenden Jahre, nachdem., die , Garnison , wieder hergestellt war, wurde die ganze 5000 Personen betragende Bewohnerschaft bis auf den letzten Mann weggefegt. Im Jahre 1794 starben auf den Windward- und Seaward - Jnfeln 6012 Personen; zu Anfang dieses Jahrhunderts in Cayenne sämmtliche 10.000 Ansiedler, die man aus Frankreich dorthin gebracht hatte. In Vera Cruz starben 1842 über 2000. in Lissabon 1857 über 6000 Menschen im Laufe weniger Wochen. In New Orleans raffte die Seuche 1853 über 8100. 1873 4056 Personen hinweg. Noch schwerer wurde die am mittleren Mississippi gelegene Stadt Mempbis heimgesucht. Von deren ''60.000 Einwohnern waren 40.500 geflohen, von den Zurückgebliebenen erkrankten 17,600 und starben 5150. Geradezu furchtbare Verheerungen richtet die Krankheit in den Reihen eben erst aus nördlichen Zonen nach den Tropen gekommener Matrosen und Soldaten an.. Bei einer Belagerung Havannas im vorigen Jahrhundert, verloren die Engländer im ersten Monat nach ihrer Landung 3000 Matrosen und 5000 Soldaten. Als in den Jahren .1801 und 1802 pt Franzosen den Aufstand der Neger auf Hayti niederzuwerfen suchten, büßten sie 1500 Land- und Seeofficiere,il4 Generale. 700 Aerzte und Chirurgen, 9000 Matrosen. 20.000 Soldaten und 3000 . Personen vom Troß infolge deö gelben FieberS ein. Ungezählte Tausende von Soldaten hat auch Spanien während der Aufstände auf Cuba verloren. Sicherlich ist die Zahl .der Truppen, die )tit Ausbruch veö jetzigen Aufstandes am gelben Fieber starben. mit 30 40,000 nicht zu hoch rxranschlagt. ' WaS ist daS Wesen und waS sind die Merkmale dieser entsetzlichen Krank heit?. Die ersten Anzeichen sindgewöhnlich starkes Kopfweb. kranivfartige Erscheinungen in., den Waden und heftige. Schmerzen in den Lendengegenden. Gesicht und Augen erhalten einen eigenthümlichen Ausdruck, daS Antlitz überzieht .sich mit starker RLthe und erscheint ausaedunsen. Zunge. Lippen , . und Nasenslllael nehmen gleichfalls eine - tiefrothe Färbung -an; der Puls wird schnell und voll, und alSbald setzt hoheS Fieber ein. Die Ausscheidungen sind mit Blut undÄl bumin. stark vermischt. Naht sich die kritische Periode, so wird die Herzthä tigkeit schwach, die vorher heiße Haut wird kalt und erhält, wahrscheinlich in folge AufhörenS der ' Lederthätigkeit, eine hochgelbe '-Färbung, wonach die Krankheit 'ihren bezeichnenden Namen erhielt. Zugleich stellt sich heftiges Erbrechen anfänglich klarer FlUssigkei ten ein, die sich aber durch eine LeiMischung ' durch Mag.enblutungen erzeuater kaffeesakartiaer Blutmassen schnell tief, dunkel färben. Innerhalb dieser unter dem Namen black voralt. schwarzes Erbrechen fürchteten Periode erreicht die Krankheit ihren gesayrlichfien Stand. Ist den erorpche nen Massen sehr viel Blut beigemischt, tritt ein. häßlicher schwarzer Schaum vor den Mund und . sind die heftigen l-r . l... Mrr ilieoeroyanianeen von ouraz grayncy Schmerzen hervorgerufenen Klageseuf Ziern und beständigem Schlucken unter brochen, so sind dies fast sichere Ajnei chen des naben Todes, der . endlick . (Jetzig Nur NachlSMkeit. ist ibegreifllch daß eS noch Leute gibt welche von Rheumatismus .geplaat werden, wenn er so leicht pon CalvationOclkurirtwird. DaßhieS wirklich so ist wird durch Herrn Gj F. Schrader, Pierre, 9?fbr. bezeugt, er sagt: "3ch gebrauchte Salvation jOel und ick bin überzeugt daß eS kein ZbeljereS Lmrment giedt. Ich litt viele Monate cm Rheumatismus und könnte keine Linderung bekommen bis. ich Salvation ' Oel - gebrauchte. Zwei Flaschen kurirtm mich gänzlich und ich befinde mich letzt so wohl wie früh." Salvation Oel sollte in keinem . Hause fehlen, eS kostet nur 25 CentS. ' Äinn Verkäufer einen anderen oder billigeren Artikel. empfehlen so gehe richt dalauf einSalvatisnOe5i? d5' beste rcn ani Linzmenten.

Unler . entsetzUchen .Krampfen eintritt und durch Starrkrampf, Härnverhal tung oder Herzlähmung beschleunigt wird. . Zumeist tritt der Tod schori am dritten Taae nach, der Krankheit ein.

im günstigsten Falle kommt der Krankt' 1 'J . -y : rv i;' ' in sieden ois neun aam uoer an. Haupkaefahr' hinweg, ist aber leicht i Rückfällen ausgesetzt. Im Allgeme,. nen beträgt der Procentsatz der die Krankheit Ueberlebenden weniger als die Hälfte. Bisweilen hingegen, wie gegenwärxig in New Orleans, Mobile. Biloxi und Ocean Sprinas tritt die Seuche in ' verhältnißmäßig milder Form auf, sodaß die Zahl der Genesenden erheblich höher als die der Todesfälle ist. Höchst eigenthümlich verhält sich daS aelbe. Fieber den. Angehörigen verschiedener Völkerschaften gegenüber. Neger werden sehr selten befallen Mischlinge häufiger. Weiße am meisten. Von den letzteren sind ganz vornehmlich vie aus nordischen Ländern. Kommenden, besonders, die Dänen, Schweden. Norweger, Norddeutschen und , Schotten empfänglich. Der lange Jahre in Rio Janeiro thätig gewesene Arzt Robert Av6 Lallemant . sagt: Unsere . deut schen Seeleute alle sind der ErkranZunasaefahr aleich sehr ausgesät. Wer sich im blühenden Lebensalter von 15 bis 30 Jahren befindet und auf keiner warmen Seekuste accllmatisirt ist. bekommt daS gelbe Fieber, wenn er sich der Möglichkeit, es in sich aufzunehmen. aussetzt. Wie manches Tausend von Maaten habe ich, zu Land und auf See, im Sturm des gelben Fiebers wrack werden und untergehen sehen, hoffnungsvolle, lebenslustige,' kräftige Nordlandsrecken, die mit Gesundheit. Muth und Frische hmausgeschifft waren. Je trotziger in diesen blonden Menschen das blaue Auae emherschaut. je strotzender ihnen die . Jugendfrische auf den Wangen liegt, t kraftiger sich das Blutleben in ihnen entwickelt .hat, um so großer ist . die Gefahr, zu erkranken und zu . sterben." .Wie.empfänglich nordische Seeleute sind, zeigt die nachstehende Thatsache.' Im Herbst 1883 legte eine norwegische Bark für einige Stunden, in Vera Cruz anum dann nach Havannah zu segeln., Sie kam niemals da dran, denn bald 'nach derAbfahrt wurde dieMannschaft vom gelben Fieber ergriffen und weggerafft. Die Bark trieb führerlos auf dem offenen Meere umher, und als ein Dampfen sie einholte, fand. man auf ihr 27 verweste Leichname.. Bor einigen Jahren starben im Hafen von Rio Janeiro die Matrösen mehrerer amerikanlscher Kriegsschiffe so', schnell veg, daß eS an Leuten fehlte, um die Fahrzeuge aus dem , verseuchten Hafen .zu bringen. Eigenthümlich ist, daß apch Tropenbewohner für die. Ansteckung empfänglich sind, so bald sie von einem wenn auch nur kurzen.' Auöttug. nach Ländern mit gemäßigteren . Temperaturen in die Heimath . zurückkehren. Einen sehr bezeichnenden Fall erlebte ich auf einer imHerbst 1890 unternommenen Reise nach Westindien. . Unter den Reisenden deS. Dampfers CienfuegoS" befand sich der Hafenarzt von Santiago de Cuba, der von jenem' Ort, wo er 14 Jahre lang seines Dienstes gewaltet und Tausende Gelbfieberkranker in seiner Behandlung gehabt hatte, nach Zlew Nork gefahren war.umine dort auf Besuch gewesene Familie abuholen. ' Sein Aufenthält in New Bork hatte sich nur auf wenige Tage t-rjt cn je. m - oeiqranll. naoz i einer nuareyr'Nacy Santiago wurde er. sofort vom gelhen Fieber ergriffen und in . drei Tagen todt niedergestreckt. , . Ganz ungelöst ist noch die Frage, wie sich die unheimliche Krankheit lem Menschen mittheilt. ES darf vermuthet werden, daß weitaus der i größte Theil der Uebertragungen wie bei der Cholera und dem TyphuS durch den Genuß bacillenhaltigen Wassers oder durch Spülen des Geschirrs mit solchem Wasser, auch durch daS Genießen von Speisen, in die Fliegen oder der WindBacillen gestreut Habens geschieht. cr 1.1 ";jt in. ? . i jLiu)i unrnogiiaj oag oit 'iKOZiuoz häufia die Vermittler der Krankheit sind, mdem sie die mit dem Blut'Gtlbfieberkranker aufgenommenen Baeillen gesunden Personen einimpfen. ' Der in Panama lebende Dr. Girard fing, ei nen Moökito, der an einem Gelbfieber kranken gesogen-hatte.' und ließ ibn an seiner, eigenen, Hand weitertrlnen. DaS Ergebniß war,? daß flch bei dem Arzt bald alle Symptome unex leichten Erkrankung am gelben Fieber einstell ten. - Daß. die .Erreger wie beim Typhus und der Cholera äußerst kleine Pilze oder Lebewesen sein müsien. die sich vornehmlich in dem Allüvlalboden mit verfaulenden vegetabilischen Resten und im Schlamm der tropischen Flüsse, Sümpfe. Niederungen und vafen Plätze entwickeln, hatte man schön lange geahnt, aber eS gelang Nicht, diese Bacillen festzustellen.' Schon. Hass, hatte 1852 bei einer Seuche m Southeunp ton den blutigen Mageninhalt derlGe storbenen durchforscht und darin unbe kannte Formen gesehen, die er für die Krankheitstrager hielt. Dr. W. Ha velburg in Rio Janeiro, fand im Ma gen und Darminhalt der Gestorbenen ein Klemwesen, daS erMeerschweZnchen einimpfte, die regelmäßig daran ftarben, . dann aber in ' ihrem Herzbluj Reinculturen . des entdeckten BacilluS, äußerst, feine, kleme Stabchen aufwte sen. Dieselben. Kleinwesen wurden in den achtziger Jahren auch von'Dr.' Domingo Freire und vor wenigen Mo naten von dem italienischen, eigenS zum Studium deö gelben FieberS nach Montevideo gereisten. Arzt.Sanarelli gefunden. Havelburg wie Freire ,stell ten mit Meerschweinchen zahlreiche Jmpfversuche an und bereiteten auch ein Blutserum, durch dessen Einspri. ung die Vecsuchsthiere Widerstands, fähig gemacht wurden. - Freire wandt daö.Jmpfverfahren auch bei -Personen an und sagt darüber in einer im Jahr, 1891 gedruckt! Schrift, daß e? von 1883 bis 1890 10.681 Personen. geimpst habe, nd daß die Sterblichkeitörate unter ihnen weniger denn 0.5 vom Tausend betragen habe. Wie den Zri tüngen ueuttdrngStchS Montevideo gemeldet wird, will auch Dr.iSanarelli naS einigbrisem Bemühen ew Qwt.

serum dargestellt -haben, ' durch' dejjen Einimpfung Thiere aller Art gegen die Gelbfieberbacillen .sicher gemacht werden könnten. Er gedexkt seine Entdeckung jetzt auch an Menschen zu erhrnhix'i. - Qb RA hxt an diese Nackrick-

W - " I 7 " " I " ' ten geknüpften Hoffnungen verwirkh-' chen, ob der Menschheit damit ein: Waffe zur Abwehr einer der furchtbar, sten Krankheiten in die Hand gegeben wird, muß die Zeit lehren. Ein Schm:erendirektor.' Im städtischen Versorgungshause zu Wien ist der ehemalige Theaterdirector Johann Mllck im Alter von 78 Jahren gestorben. Mück war einer der originell, sten Typen österreichischer Schmieren" - Direktoren. Mit Vorliebe cultivirte er classische und Ritterstücke. Da er zur Besetzung dieser Stücke nie das nöthige Schauspieler Personal besaß, wußte er auf originelle Weise sich zu helfen. Zum Fuudu8 . instrucius Miick's gehörten eine große Menge aus Pappe ausgeschnittener bemalter Figurem Diese stellten sein Erg'änzungs. personal dar. Gab Muck eines seiner Stücke, . dann kamen die . stummen Schauspieler auf die Bühne und Mück sprach deren Rollen. In Maria Stuart" spielte Mück den Mortimer. In der Gartenscene wurde plötzlich aus einer Seitencoulisse ein .Pappendeckelmann geschoben. Mück prallte entsetzt zurück und nes: Ah. Ihr seid es. O'Kelly. Ich weiß, waö Ihr sagen wollt, daß Alles verloren ist und ich fliehen soll. O, diese elende Elisabeth ! Ich fliehe, seid unbesorgt um mich und bringt Euch selbst in Sicherheit." Und mit, großen Schritten verließ Mortimer die Buhne. Von unsichtbaren Handen gezogen, verschwand auch der Pappen. deckel - O'Kelly" wieder in der Coulisse. Mück sang leidenschaftlich gern ein Couplet. Er kannte doch nur dieses eine, das den Refrain: Denn Einer kc.nn s net richten, 's müssen Zwei dabei sein" hatte. Hatte nun Mück in irgend einer Posse die .komische Hauptrolle (und er spielte nur Hauptrollen, ob sie. komisch oder . tragisch waren). dann ließ er. sich es auch nicht nehmen, sein Couplet vom Stapel zu lassen. Der Vorhang ging in die Höhe. Der Akt spielte im Walde. Die Zuschauer konnten es. sich nicht erklären, weshalb an der rückwärtigen Decoration eine Guitarre hing Da betrat endlich Mück die Buhne und spielte seine Rolle. Er wendet, sich zum Abgehen. Plötzlich bleibt er überrascht stehen. Ja, waS'.iS denn das? Da auf dem Bam hangt. ja a Guitarr'. Wie is denn die da herkommen? Dö muß ich mir doch anschauen." Und Mück nestelte . das In. strument von. der Decoration, betrachtete eS verwundert von allen Seiten und ließ seine Finger über die Saiten gleiten. Sapperment, die hat aber an schönen Ton! Da muß ich qleich a Liedel singen." Und Mück beglückte allsogleich daö verehrte Publikum mit dem Vortrage seines Leibcouplets: Denn Einer kann's net richten, 'S müssen Zwei dabei sein!" ?ie schöne Lady. Von Wilhelm Georg. Die schnarrendeStimme des Schafsners: Umsteigen für den Courierzuq nach Köln - Frankfurt!" schreckte mich aus meinen Gedanken auf. . Ich be trat den Perron und ging ' da mich nur noch wenige Minuten vom Ein treffen des Courierzuges trennten, langsam auf und ab. Am Ende des Bahnsteigs fiel mir plötzlich eitte stattliche blonde Dame auf. Ich habe eine Schwäche für Blond und diese Erscheinung üppig, ein mattes Lächeln auf den feingeschnittenen Lippen, in der 'Haltung jeder Zoll einer Königin würdig, fesselten mein Interesse. Jetzt war ich in. ihrer unmittelbaren Nähe angelangt und konnte sie, ohne aufzufallen '' genauer betrachten. Nichts Prunkendes, Pomphaftes, aber in Kleidung und Haltung etwas, Gediegenes. Eben schritt sie an mir vorüber. Ich sah ihr nach. Im gleichen Moment aber schon trafen sich unsere Blicke. ' Wie mir schien, hatte auch ich bei ihr ein gewisses Interesse geweckt. DaS aber nun auf ihren Lippen ficht bar werdende Lächeln, das ihren rosigen Wangen zwei allerliebste Grübchen gab,' und diese .seltsamen Augen so sphmzhaft schimmernd fragend, ließen mich den lKopf gleich wieder wenden. .Ich machte Kehrt' und, ihr in gewisser Entfernung folgend, hörte ich noch.wie sie den Stationsbeamten in englischer Sprache nach der. Ankunft des juges in Köln. 'fragte. Da waren denn meine vorhin aufgetauchten -Fragen auf einmal gelöste also: ' eine reisende HULÜSQ lauv. Eben fuhr der Zug in den Bahnhof . . V mi r r r t it. em. Zin cenicyengewuyi iay ivz iyren blonden Kopf noch einmal auf'tauchen. Dann stieg ich ein. . " Während der Weiterfahrt konnte ich eS mir im Harmomkazuge nicht der sagen, doch nach ihr auszuschauen. Ich schritt deshalb , langsam gemessen, die Insassen der einzelnen Coupes deut. lich musternd.' den schmalen Gang ent lang. Schon nach wenigen Schritten, gleich vorn, in einem Abtheil 1. Klasse: meine lacly. Ob sich eine gewisse freudige Ueberraschung tn meinen Ju gen ausdrückte, oder was sonst die Ur fache-gewesen sein mag. genug, ein von emem verführerischen Lachein begleiteieö Neigen 3 Kopfes . veranlaßte mich, höflich meinen Hut zu lüften. Ich fühlte, wie sich das anfänglich rein 'äußerliche' Interesse in mir festigte, -schritt aber weiter den schmalen Gang entlang. . Die durchfahrene Landschaft Hot mancherlei - -abwechselungsreiche Vilder. Ich stellte mich deshalb mehr der Milte zu an die Fenster und . sah hinaus auf das angrenzende Gelände. Unterdessen sauste der Zug weiter. Line vom Kellner .gebrachte Tasse Kaffee, theilte mit .der vorliegenden Rheinlandschaft abwechselnd meine Aufmerksamkeit. ''Plötzlich störte mich ein laut gesprotcheneS. Kraftwort einer fremden Spra che, daS ich aber Nicht verstand.- Em verlezeneI Pardon, mein Fräuliin!'

meinerseits. Im nächsten Moment aber schon stellt sich mit dem liehenswürdigsten und versöhnendsten Lächeln der Welt meine Engländerin neben mich ans Fenster. Ein paar hundert Meter, mochten wir weUer gefahren sein, da wendete

sie sich hastig mit einer englischen Frar ir rY - . ge an micy. 3 meinem nerger verstand ich auch diesmal nicht recht, und mein fragender Blick veranlaßte ste denn auch zur weiteren Frage: ,vu yoii erpeak english?" Das "begriff ich. und mit einem etwas ängstlichen: Yes lady!" machte ich ihr, so gut es gehen wollte, in wohlgesetzten Worten klar, daß ich leidlich englisch spräche. Das, erfreute sie offenbar sehr, denn nunmehr begann sie allen Ernstes,mich einer regelrechten Conversation zu würdigen. Wie ich bald merkte, war siv'auch des Deutschen ziemlich mächtig. Aber ein . paar von mir in die englische Unterhaltung eingeflochtene deutsche Worte, die sie offenbar nicht verstand, veranlaßten von Zeit zu Zeit ihre Frage: How do you call that in .english?" Zu beidenseitigem Gaudium versuchte, ich dann regelrecht, ihr das englisch zu verklausuliren. ' ' Anfangs drehte sich unsere Unter-' Haltung um nichtssagende Dinge, Bewunderung d:r Rheinlandschast, Betrachtung des beiderseitigen Reiseziels u. s. w. Wie ich ihrem Gespräch . entnahm, entstammte sie einer reichen altenglisehen Pairsfamilie. Sie reiste der in Wiesbaden zur Kur weilenden Mutter nach, Herbst und Winter wollte sie mit derselben m San Remo verleben. Und wie sie das Alles zu erzählen verstand: So anzenehm plaudernd, so frei von alledem. was sonst mit emer eckigen reisenden Engländerin meistens verknüpft ist. Und dies bestrickende Lächeln erst! Unser beiderseitiges Jntesse stieg sichtbar von Minute zu Minute. Dann plöttich. ganz unvermittelt, fraate sie mich, ob ich Künstler sei. Meine ausweichende Antwort schien sie nicht zu befriedigen. Erst das Gestandniß gelegentlicher Verseschreiberei versöhnte sie wieder. In anregendster Unterhaltung erreichten wir so Köln. . In ihren Blicken glaubte ich etwas wie Bedauern über die schon nahende Trennung zu lesen, als ich ausstieg. Noch ein: Ple?aat journey, lady!" meinerseits und ein weiches: ilany tianks, sir!" dann trennte uns daS Menschmgewoge. und ich verließ mit dem mich abholenden Freunde den Bahnhof. Mir war etwas seltsam zu Muth. Was für einen wundersamen Reiz diese englischen Frauen haben, wenigstens die Ladies. Und ich Glücklicher. ich Narr. . . ' Der Abend findet mich im Freun deskreise-bei Hellem Becherklang. Trotz dem mischt sich in all meine Ausgelas senheit etwas heimwehartige ; Stim mung. Ich weiß selbst nicht, woher es kommt. Nur als ich mich schlafen lege, steht ein lieber blonder Kopf lange vor memm Augen. Früh am andern Morgen weckt mich das Hollah ment Junge! des Freun des. Der Tag foll auf dem bei Kö nigswinter gelegenen Landgute desselben verlebt werden. Gegen 8 Uhr sind wir auf dem Centralbahnhof. Wir wollen bis Godesberg fahren, den Dritten im Bunde" mitlootsen und dann den gegenüberliegenden Drachenfels besteigen. Schon beim Kaffee habe ich Hans das Erlebniß mit meiner Engländerin beichten müssen. Und nun, auf dem Bahnhof, an einem Fenster 1. Klasse des gegenüberstehen den Zuges: meine lady.. Das Fenster meines Coupes herunterreißend, läßt mir der gellende Locomotivenpfiff noch gerade Zeit zu einem freudigen: Food raoruwe". Ich sehe ein Verbindlichkeitslächeln, ein leichtes.. Winken mit der Hand, dann trennt uns der auf steigende Dampf.' Mein Freund HanS hat offenbar weniger Sympathien für - reisende Englanderinnen. Man, wiederholt hervortretender. Enthusiasmus -t wie er es nennt Ware m zum Davonlaufen. Ich hingegen finde es lehr natürlich, daß ein junger Mann von einigen zwanzig Lenzen und mit einer schönheitsdurstigen Seele sowie einem leicht , entzündbaren Herzen ausgestat tet, auch einmal in eine blonde Tochter Albions verliebt sein kann, zumal wenn diese hübsch und geistreich ist. Auf dem - Drachenfels finden wir eine fröhliche Tafelrunde. , Die Gläser mit Drachenblut klinaen aneinander. Der weißbehaarte Barde aber singt ein schlichtes Lied zur Mandoline. Hans lädt auf meine Veranlassung den AI ten zu einem Glase ein, und der Graubari plaudert gern von semer erlebniß reichen Vergangenheit. Namen wie Karl Schurz. Gottfried Kinkel. Ferdr nand Freiligrath beleben unser Ge m. rf 1 t ? ry. Ipracy. 13m lurmer uno em Pranger hat er, mit für schwarz-roth-gold-gekämpft und auch gelitten. Mit Schurz hat er . Kinkel aus Spandau geholt und den goldenen Traum deut-

scher Jugend -zu Grabe gehen sehen. Draußen kühlt daS feine FlockengeES bemächtigt sich unS Aller ein eige-. wirbel deS Winterabends meine heiße

nes Gefühl. Da an einem etwas.. ip , w.'ry . ? . ' ' entfernten Tische meine english ladv. ' Diesmal in Gesellschaft. In ein eifriges Gespräch mit einem zu ihrer - Rechten sitzenden Herrn vertieft, bemerkt sie mich nicht.: Ich stoße. HanS mit den bedeutungsvollen. Worten: Du. meine. Engländerin!" heftig an. Der ist nicht 'zu stören. Ich bin em pört, über diese Gleichgiltigkeit. Endlich wendet er sich um und fragt, als ob es sich darum handele, in seiner richterlichen Praxis einem armen Sünder ,die Künste auszuhorchen, das einzige Wort: Wo?" Ich 'gebe ihm die Richtung an. Am ersten zwei ten dritten fünften Tische die Blonde?" Ich. bejahe. , , ... ' Ein Gelächter, .in dem eine SSW voll Sohn." ÄarkaZmuS. und der' Himmel

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A Massachusetts cheuist, who ; had been lon wedded to tobacco, bad palpitation of the heart, and concluded that smoking caused it. He gare up tobacco, but the heart trouble continued, and proved sinally to be a rcsult of acute dyspepsi. His knowlede of chemistqr led tmntotake mm ikwm and quick relief followed. The distress at his heart ceased. The long lag for tobacco also lest him. Now he is a wall man, fre from both the tobacco habit and dyspepsia. RIPAHS ITABULES terer fall to curt stomach troubles where a eure is possible'. They ara t : provea remed. , Ererjr ont who ha, tried tüem knows this to be a fact.

weiß, waS noch zum Ausdruck kommt, ist seine Antwort. Ich bin sprachlos. Hans hat sich mit seinem Stuhl herumgedreht und schaut mit diesem un ausstehlichen Lachen auf dem ganzen Gesicht hinunter auf Honnef. Dann dreht er sich um. Also, das ist Deine Engländerin, mein Junge?" Wie höhnisch nur dies Deineklingt. I, und waS soll's?" bringe ich gereizt hervor. chHans lacht noch lauter und iiberle gener. Die gastirt allabendlich von sieben bis zwölf im Cafechantant. Da tritt sie als Engländerin auf. Sie ist aber aus Köln und war früher Verkäuferin in einem Handschuhge-schäft.-Nur einmal in meinem Leben war mir , gleich elend zu Muthe: Damals, alö ich auf verbotenen Wegen meine erste Cigarre geraucht hatte! . Ein bestrickenderDuft von Patchouli und aufdringlichem Jockeyduft. Weiter vorn, nach dem Vorhang der luxuriös ausgestatteten Bühne zu, der prickelnde Rauch stark parfumirter Cigaretten. An weißen Marmortischen elegante junge Herren der Lebewelt. Aus den zahlreichen Ampeln fließt tlxt weiches schimmerndes Licht in den ganzen Raum. Hin und wieder ein silbernes leuchtendes Lachen, sonst herrscht meistens der Flüsterton einer intimeren UnterHaltung.' Nur der schlürfende Schritt der befrackten Kellner, das Klirren der Wein, und Sektgläser störtavon Zeit zu Zeit die eigene Stille. .Jetzt wird es lebhafter.' Eine leichtfüßige Tonfülle durchschwirrt das Lokal. Es ist die bekannte Melodie eines englischen Chansons. Man wendet sich der Bühne zu, lächelt fafc verüändninvoll an und einzelne der Damen folgen, den Oberkörper rhythmisch hin- und herwiegend, den prickelnden und pikanten Klängen der Musik. Von dem Händeklatschen der Bühne näher sitzender Herren begrüßt, erscheint gleich darauf im eleganten Spitzenkleidchen eine elegante blonde Schöne. Mit einer koketten Bewegung rafft ' sie daS Kleidchen zusammen und dann beginnt sie ihr Couplet. Hans, wir wollen gehen", sage ich, meine Cognac austrinkend. . ' Nanu?" und ein fragender Blick aber wir gehen. Stirn " HanS lacht. Spruch. Ob einer etwas weiß, ob nicht, Stellt stch heraus heut der morgen ; Ob einer etwas taugt, ob nicht. Bleibt oft fein Leben lang verborgen. Das höchste Vergnügen. Die größte Freude haben Sie in Jhrem Kaffeekränzchen wohl, wenn i ein Mitglied abwesend ist?" nein, viel schöner ist's noch, wenn ein Mitglied anwesend ist. welches recht schwer hört!" Spröde. Herr Lieutenant, sind Sie nicht auch Dichter?" Nein! . : Natürlich hat mich Muse geÄtzt bin aber nich' d'rauf . einge 'äiitnl" " "

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