Indiana Tribüne, Volume 21, Number 66, Indianapolis, Marion County, 23 November 1897 — Page 1
A n fVs 0 X r1 W fT K Or KW r l iVo v yy iy ly w v w w w o Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana Dienstag, den 23. November 1897 Jahrgang 31. No. G6
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Editorielles. Der Zusammentritt deS EongresseS wird in etwa zwci Wochen erfolgen und kommende Ereignisse werfen bereits ihre Schatten voraus. Poroderly und GomverS find, wie bereits berichtet, den Präsidenten darum angegangen, in seiner Botschaft den Erlaß eineS Gesetz S zu empfehlen, durch welches die Beschränkung der Einwanderung bedeutend verschärft werden soll. Wir zweifeln nicht, daß der Präsident dem Ansinnen nachkom-
men wird, denn warum sollte ein beschrankte? Mensch nicht für Beschrankung sein ? Eine Frage übrigen?, welche betreffs GomperS, PowderlyS und deS größten Theiles, der amerikanischen Ärbeiter genau -ebenso am Platze ist, wie betreffs deS Präsidenten. Wir find im Besitze einer Zuschrift deS Dr. I. H. Senner, des Vorgängers 'vowderlyß im Amte, worin unS mitgerbeilt wird, daß sich in New Lork ein Verein von liberalen repräsentatisen Amerikanern und Fremdgeborenen aeb ldet bat. der eine kräktiae Agitation gegen die Annahme der Btll zu führen beabsichtigt und hieri. uu,ul(lwl viumw' t 11 M A AM fÄ IM M I A A Kis ZkitUNgeii dieses Landes die dringende .:X,.t lf. x nr ',,"" rn .i I Richtung zu unterstützen". DeS Weiteren wird in dem Schreiden um Veranfhltung von MassenPetitionen, Herbeiführung von VerernSbeschlüssen und persönliche Agitation in den Kreisen der Coogreßabgeordneten ersucht. E wird im Allgemeinen ar.genommen. Cafe e'rde ,ur Beieoranruna der Einwanderung vom Fremdenhaß dir tut werden, allein wir bezweifeln, daß dieS in bedeutendem Maße der Fall ist So lange die Verhältnisse hierzulande derart waren, daß auch die stärkste Einwanderung rasch ausgesaugt werden konnte und der Einwanderer in dem Strome deS geschäftlichen und erkthatigen LebenS ein geeignetes Platzchen finden konnte, ohne viel Schieben, Drängen und Stoßen zu verursachen, konnte seit der berüchtig Iten llownothlnabeveauva die Idee zur Beschränkung der Einwanderurg nicht seyen Fuß fassen. Die Verhältnisse aber haben fich be deutend geändert, wenigstens sind sie zur Zeit anders. Wir leiden seit Iah ren unter einer drückenden Stagnation der Geschäfte, welche noch immer an. hält, und deren Ende auch für die nächste Zeit nicht vorauszusehen ist. H kann auch nicht in Abrede gestellt werden, daß die, zum Tdeil wohl künftlich hervorgerufene Einwanderung aus dem Süden Europas die amerikanischen Arbeiter auS einzelnen BerusSarten. wie z. B. der ohlenförderung, saß gänzlich verdrängt, und die sinkende Tendenz deS Lohnes bedeutend derschärft hat. ES ist. daS steht außer allem Zweifel , ein Ueberfluß an ArbeitSkräften vorhanden, und eS braucht wohl kaum erklärt zu werden, daß ein solcher Ueberfluß eine nachtheilige W.skuna auf den ArbkitSlnKn Kat. Indeß, waS bei der Sache zu beI dauern lft, daS tst Itx Mangel an Ein I ' I t fcak httltr Heb-, NUN an Hrn-itl I ' ' v ' K kräften nur zum allergeringsten Theile ' 0 " durch die Einwanderung erzeugt wird. daß vielmehr die Ochuld daran in unserem virthschaftlichen Ctftxt liegt.
Man braucht fich nur daran zu erinnern
daß die Bevölkerung Irlands innerhalb eineS halben Jahrhunderts von acht Millionen auf vier gesunken ist und daß trotzdem die Lage der Bevölkerung sich nicht gebessert hat. Wie der Kapitalismus, selbst bei sehr dünner Bevölkerung deS Landes, durch Hereinziehen der Lindbevölkerung in die Industriestädte in Verbindung mit der. Setigen Ueberflüssigmachung von Arbeitskräften durch AnWendung von Maschinen eine scheinbare Uebervölkerung erzeugt, SurpluSPopulation nennt sie Karl Marx, welche die Industrie je nach Bedarf anzieht und abstößt, davon scheinen weder die amerikanischen Arbeiter, noch die amerikanischen BolkSwirthschafter, noch die amerikanischen Staatsmänner etwas zu wissen, trotzdem sie doch mit eigenen Augen sehen müssen, wie daS flache Land sich stetig entvölkert, während gleichzeitig daS Proletariat der Städte in erschreckliche? Weise wachst. Da holt man denn auS der Rumpelkammer den alten verschimmelten Rath hervor: Go Wett young man und pflüge daS Land, ooer man schließt den Einwanderern die Thüre zu. EineS wie daS andere wird fich als vergeblich erweisen. denn die Ursachen der wirthschaftlichen Uebelftände werden dadurch nicht berührt. In jedem Falle aber muß man eine gesetzliche Beschränkung der Einwanberung als inhuman und mit den kosmopolitischen Ideen unserer Zeit als in Widerspruch stehend, betrachten Die Welt gehört den Menschen und eS sollte Jedem gestattet sein, seinen Fuß dahin zu setzen und seine Zelte da aufzuschlagen, wo ihm beliebt, und sein Brod da zu suchen, wo er glaubt, baß er eS finden kann. Ganz besonders widerlich find außerdem die Bigotterie und die Engherzigseit, womit man bei ünS diese Gesetze auszuführen pflegt. Wir wollen nur folgendes Beispiel anführen. Sechs Mohammedaner wurden zurückgehalten, weil das Gesetz die Einwanderur-g von PolYgamisten verbietet. Ist das nicht lächerlich ? Sind wir vor Polygamie nicht durch Gesetz geschützt und muß in Mohammedaner nothwendiger Weise ein Polyzamist sein, weil der Koran die Vielweiberei gestattet ? Wir . haben unS hierzulande nickt nur vor einer illiberalen Gesetzgebung gegen Einwanderer, sondern eventuell gegen eine noch viel illiberalere Anwendung derselben zu schützen. m in m Dnis)lii(isl)i irijlPH. Inland. Wetterbericht. Schönes, kalte Wetter heute und morgen. Bre Temperatur wird wasrend deS Rächt auf den Gefrierpunkt finken. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden II Grad, niedrigke 23 Grad. Unterhandlungen zwischen denBer. Staaten und Canada. W a s h i n g t 0 n, D. C., 22. Nov. ES ist guter Grund zu der Annahme vorhanden, daß die brit'sche Regierung die Einsetzung einer Commission gern sehen würde, deren Aufgabe eS sein würde, die zwischen den Vereinigten Staaten und Canada . schwebenden Streitfragen beizulegen. Man fürch. tete, daß Großbritannien daran festhalten würde, daß dem Mutterland die Vortheile deS jüngsten kanadischen Tarifs gesichert blieben, eS hat jedoch jetzt den Anschein, als ob die britische Regierung aufrichtig den Wunsch hegte, die vielen lästigen Streitfragen, die so lange zwischen Canada und den Vereinigten . Staaten bestanden haben. endlich auS der Welt geschafft zu sehen Man macht geltend, daß viele Produkte Canada'S, wie z. B. Kohlen und Fische nicht mit dem Mutterlande anSgetausch werden und daß Gegenseitigkeit Abmachungen in Bezug auf diese mi den Vereinigten Staaten keinen Gin fluß aus den britischen Handel mi Canada haben könnte. Die Regierung deS Mutterlandes soll fich vollkommen bewußt sein, welche Vortheile Canada fich durch die Erschließung deS benach darten Marktes der Vereinigten Staa Un sichern könne, und sie soll, geneigt sein, Canada in seinem Oemühen, sei ven Vanoet Mit oen xzeretntglen vtaam 0 m, m. m. lea auf Qrund von OegenseitigkeitS-
Abmachungen auszudehnen, in jeder
Weise behilflich zu sein. Der britische Botschafter Sir Julian Pauneefote hat bereits vor einiger Zeit die Weisung erhalten, '.für die britischen Kolonien in Wefiindien Gegenseitigkeitsverträge mit den Ber Staaten zu schließen und diesen Schritt saßt man als ein Zeichen dafür auf. das die Behörden in London bemüht sind, den britischen Kolonien die größtmöglichen Vortheile zu sichern und für Eanada dasselbe zu thun, ves sie für Westindien zu thun im Begriff stehen. Aus jeden Fall wird die Thätigkeit einer solchen Kommission nur einen v'äliminaren Charakter haben und die Mitwirkung der brittsihen Regierung erforderlich sein, um ihr durch einen ormellen Vertrag Geltung zu verchaffen. Mit Ausnahme deS Tarifs find die Fragen, temporäre Einwanderung in den Grenzdlstrtkten, Fischereirechle auf den großen Seeen u. s. w., solcher Naur, daß sie nicht die Reichsregierung. sondern Canada allein angehen. In denselben hat Großbritannien nur daS Interesse, sie zur Zufriedenheit ?anadaS beigelegt zu sehen. Die Fischerei aus den großen Seeen hat vielfach An. aß zu Streitigkeiten gegeben. - Man behauptet, daß die F'sche in den Seeen. namentlich die Weißfische,' in Folge der unzulänglichen Schonzeitgesetze. in ei nigen der UferKaaten auSgerottetwurden. Die Vernichtung der Fische wird als analoa mit der Ausrottung der Robben im BeringSmeer hingestellt und als eine Frage bezeichnet,, bezüg. ich derer Canada bei der beabsichtigen Commission Vorstellungen machen und Schutz für den Fischbeftand in den Seeen verlangen sollte. Michael Schwab. Chicago, 23. Nov. Michael Schwab, welcher bekanntlich seiner t, zusammen mit SvieS und Ge noss,n, in Chicago zum Tode derur. deilt, hernach zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt und endlich durch ouverrör Altgeld nach siebenjähriger Gefangenschaft in Freiheit gesetzt mürbe, liegt nun, an der Lungen chmindsucht leidend, im Ale'aner Hospital nahezu hoffnungslos darnieder. Seine Gesundbeitkverdältmsse waren schon vor seiner Gefangenschaft nicht die besten; sicher aber ist eb, daß diese ihn vollends dem Siechthum zuührte. Wieder daheim. N e w ö o r k, 22. Nov. Die Mannchafr deS amerikanischen SchoonerS Competitor", welche auf Cuba auS der spanischen Gefangenschaft in voriger Woche entlassen wurde, traf heute in Rew Fork ein. Sie befindet fich bei ziemlich guter Gesundheit und war heiteren Muthes. Capitän Laborde leidet etwas an einer Lähmung, die ihm die lange Einsparung in der Festung CabannaS eintrug. . . Der Ver. Staaten Viee-Consul in avana, Jotepv A. Springer, war ebenfalls ein Passagier auf dem Vam pfer Taratoga," von Havana Er lehnte eS ab, über die Verhältnisse auf Cuba zu sprechen. KühneS Wagn iß. St. LouiS, 22. Novbr. Paul 3. Thurfton, ein professioneller Taucher, fuhr heute auf die SadS drücke. entledigte sich in der Nähe deS mittle ren BogenS seiner Kleider biS auf einen Schwimmanzug und sprang auS einer Höhe von 12V Fuß in den Misfisstppi Strom. Bei der Fahrt auf die Brücke war er von Mr. Garen, dem GeschSstSfuhrer von HavlinS Theater und zwei anderen Männern begleitet, die ein Sprungbrett für den kühnen Springer anbrachten. Als Thurfton im Wasser wider auftauchte, wurde er von de Boote Zda Pathon- an Bord genommen; er wurde beim Betreten deß UferS verhaftet, Mr. Garen stellte aber. sofort Bürgschaft für ihn. Der Thorn - Guldensupp Prozeß. !ktvrk, Du 5. .C OTO A O t v ! l V t gep zaaiun 9Drnt, oci am oer tyau Auguste Nack der Ermordung deS Wm. Suldensuppe angeklagt ist, wurde heute im Kriminalgerichte von Long Island wieder eröffnet. Der erste Vrozeß, I . ff . m mt m rzetqer vor zwtt voqen vegonnen war, mußte wegen. Srkrankunz deS
Geschworenen Larsen aufgegeben wer
den. Der Gerichtssaal war mit Anwälten, Berichterstattern und ZeitungSZeichnern gefüllt. Nur solche Personen, die eine Eintrihökarte vorzeigen konnten, erhielten Zutritt. Viele der vorgeladenen Bürger, auS deren Reihe v Or oic eiroworenen ausgewayll werden . . - - ta . t sollten, waren Farmer, die noch nichts über den Mord gelesen hatten. Die Auswahl der Geschworenen ging t e . .. ur tangiam voran uno waren am Lchlun der heutigen Sitzung im gaazen 7 Geschworene erwählt. Auslanv. Oestreichs Parteizustände. Wien. 22. Nov. Die Feindseligkeiten zwischen den Christlich. Sozialen und den Sozialdemokraten, welche in allen Theilen Oesterreichs herrschen und gelegentlich zu-" scharfen Zusammenttößen zwischen den Parteigängern tübr m Iß 09 nnnaH t tM iMnlt Ar M n , G v-v. ..l... 1 . k . H (l.k. ruin raz, c, Vw9 w rnirfl tittn hrn (i n 0 Ht1v ytiimhirtn V MMMMVM . . t 1 : . p . ii . ivrnnereien uno souroeoereren urführt. AlS die Cbristlich-Sozialen dort heute eine Versammlung abhielten. vrangen die Sozialdemokraten mit Gewalt in den Saal, und bewarfen die Christl'ch-Sozialen mit Biergläserv. L Einige ver rnorrngiinge warben .... s, e stuhle uno mehrere ver,onen wur-i m & M 0 .1 oen leower verlkgr. vre guvrer oeri cr t 1 : 1 1 i.. An. v I k"'"7,unfl cu,cn " " yur n, die Störung wurde in den Straßen fortgesetzt. Es wurden Polize, und Soldaten Herbeigerufen, die Ruhestörer steinigten sie aber, bis sie mit Bajonetten angriffen. Ein Mann wurde getödtet und viele Personen wurden verwundet. Zehn der Rädelsführer wurden verhaftet; fünf Polizisten wurden wäb rend deS Tumultes schwer verwundet. SS wurden strenge Maßregeln getrof f,n, um eine Wiederholung der Unordnung zu verhüten. Der Fall Dre v s u. L 0 n d 0 n, 22 Non. Der Pariser Correspondent d,S Dailv Chroniele" sagt : Der Name deS Kaisers Wilhelm wird l pt vartnalig Mir oer.Vreytu. Affaire in Verbindung gebracht YS w,ro verikvier, va er zur 3m ves Prozesses an M. Cafimlr-Perter schrieb
und sein Ehrenwort alS Mann gab.j. der im Gefängnisse Selbstmord
bab vreytuS grankreiö, mqr für die deutsche Regierung betrog und hinzufugte, daß er, wenn eS nothwendig s ? . wlT - - L -Im A.:s . : 4 . n louit, ein wjori ai Jiicr inii aucn eainu uvunwuitu Miiuiii u(v(t . : 4 ..MM Hll IM wolle. .PrSstdent Cafimir Perier theilte dieses dem Kabinet mit. Bald darauf wurde DreyfuS verurtbeilt. Kaiser Wilhelm, der tief verletzt war, lnstruirte ven veutlqen Vorschafter in Paris, danach zu fragen, ob die fraglichm Dokumente auf deut schm Gebiet erlangt worden seien. M. Cafimir gab eine unklare Antwort aber angesichts der Thatsache, daß daS Kabinet ihn in Unwissenheit darüber, Htf hnrninit nl..(Tn iinh r'hit sinn I 11 n" u..h.il trc to . gevenert yrenworr.. cce a,,er, zu sanktioniren hatte, beschloß er, als Präsident zu refigniren und benutzte dazu die erste Gelegenheit, nämlich den . k.. u ' , . Goulors sagt : 11m fAlirnrn !ntn hi R hr Thatsache deS gegebenen Ehrenwortes ... - H' ( j w 0 .., v. deS Kaisers Wilhelm entstanden, zu verhüten, geschah eS. daß daS Kriegsgeeicht hinter geschlossenen Thüren ver handelte und gewisse Dokumente im Einklänge mit ber Mittheilung deS Kaisers bei dem Prozisse nicht vorgelegt wurden " Paris, 22. Nov. Yr-PrSfident Cafimir Perier weigerte fich heute in einem Interview, die heute von dem Pari .f.. s . rii. tf Correspondentene, Da.ly oniele" erzählte Geschichte über ser Wilhelms Verbindung mit der Thron Kaiser Wilhelms Verbindung mit der! Drer.su Affaire zu bellätiaen oder in Qbrede zu stelle. -Die Verhaftung de, 1 .V es . ffvÄ.., k.. MaiorS Pauffia de Oaint-Morel, de, tr kt einen Monat Zimmerarrest der- . bübt. hat , wem Streite ,is!,e m t tn : T i wi . m ::A. eneraz üiuoi, ccui arugiminiucr
und General BoiSdeffee, dem Ches-deS iBlut brauet Ihr keine Angst zuhaben französischen GeneralttabeS. dessen' Vor Grippe. Lungenentzündung, Diph-
Name als Nachfolger deS französischen, vo schasterS in St. Petersburg, deS . . mm m. rasen oe lonreoeuo, genannt wird, aeführt.
Office der dkssM Clsaiisg Hcuse Asscc'tj. ?3. November 1897. Die terctigtcn sanken von Jndionavoli tn.rhm Ant K , h. tnnnimlir ItiOT
. w . h .v yif vv w rfk.vvwvi i1 vi (Conffa vng e g) ge chlossen sein. Pav,ere. die " hitUm ' f4 tfl s"n nm tS 4i ? .iAKtoMAftK. V 9.VVHHV(I VOUU.l IVC'VVU l ffredertck VaggS. Manager. Aergert Dich Dein Auge o reiße tehF au, und werfe ei tcht don Dir s 'der ende Dich a sokA . om'Nö&c 7fü " OPTICIAII- 'OO " e. BniM . . . j il r tu n. u 01 n is an racs. INOIANAPOLIS-IND. , man Dir fSr Deine da öthige Olal infextiot. 8ünftlt(4t Ättaen erde fdtmcxilof ttnaefett. rillen ,rde ach de ltc Vtitloke de Kae em j-t . antm9rnftl ift h m. I wrw I ' tttant tt$ gz..!, giSdessre urd I 1 1 wurde unlängst mit dem Mojr gor. I I - . m.l . C . ? l einetri wegen seiner Stellungnahme in ' der Förderung der Bewegung zu Gunften der Wiederaufnahme deS DrevfuSFalles bestraft. Major goreinetti, wel. eher Gouverneur de MiluärgefängnisseS von Cherche-Midi war, wur'e durch Entlassung von seinem Posten Wie an in Merieo mit Lvnchern verfährt. Mexico, 22. Novbr. Der große . m , ft r, .... nh . -" -! " ' Sem TodeSurtheil gegen zehn der Po. lizeideamten, welche fich an der Ad. ichlachtüng deS hilflosen Attentäters. dessen Mordanfall auf den Präsidenten Oiaz hier fo große Entrüstung hervor rref, betheiligten. Die Geschworenen waren uver fteoen. Stunde in e rathung und reichten Abends um fünf Uhr einen Wahrspruch ein. Richter! FioreS verkündete um acht Uhr seine! Bcftäkigung deS Wahrspruchs. Der Ger,chisaal war überfüllt mit Zuhörern und die Schludszene des groben Prozesses war sehr dramatisch Villavieencro und Cabrera vahmer ihr Urtheil sehr gefaßt auf; in Wahr h-u thaten dieses alle die Gesangenen ellieo wurde zu elf Ma aten Gefängniß verurlhellt und Queller, pel. i,,. f ,f,ki r,? nr,r.. k.. oeröorsenen Generalinspektors BelaS. . 1 -1 - w - 1 - - - - o ' W ' " beging, die Messer kaufte, sowie Bravo &tttt urden freigesprochen vnd ent süffig. I 1 ,, I F.WM G.. ' . WWJIIIP" Vtuwjtiu -Angekommen in: m 11 rn 1 mm rw mr w mm . ew vorr: vinaotta" von laSgow; Georgie" von Liverpool; .,vdam von Rotterdam Gibraltar: Kaiser Wilhelm II." von New Sork. Kopenhagen: Vicura" vor. New Srk nach Stettin. 9thiliiKlhh4A N.s. fllll.lrllll Ms HHIHI von Liverpool. O 0 ft 0 n : Eatalonia" bon LiverI vool 1 cr . vi nt" U lÄtHa? Äam! mct in Altöttlng lebte seit Jahren mit seiner Schwester in einem Hause an der Mühldorferstrake. Es war allge. mein bekannt, daß Beid lxrmögttch sind. bezrehunaLweise Geld zu Hauic liegen haben. Neulich Abends, als es e dunkel war. kam eine unbekannte I lii)S5,r skt tX,,S. I iW.UililÄf 4b Uli W '"- thüre und verlangte wie ein Bekannter I sC!fC CT 1 . U . n . Wa sr-Z i 1 1 X - Einlaß. Tie Schwester deS StaudHammer öffnete die Thüre, wurde aber sofort von dem unbekannten Manne mit einer Eisenstan niedergeschlagen lmd mit einem Messer durch mehrere Suche am orper so schwer verlebt. daß dieselbe am folgenden Morgen xfy ren Geist aufgab. Der Mörder eilte in das Schlafzimmer des Mathias Staudhammer und verletzte diesen. welcher im Bette lag, auf gleiche Weise, ??Mch Ms unfcra am stopfe find I r-itycoucg, uaß an vein iüuiuic:i taummet zu zweifeln ist. Der Mörder, welcher, wie es scheint, locallundia war. muß von der Nachbarkundig wni, muß von der Nachbarschaft Jemand wahrgenommen habn. denn er ergriff die Flucht, unter Zu. ructtassung der Etsenstange und one . jnt ' VtV VVH(V AM g, ibnt sich, Hood'I S I . . r . fapattua su gevrauaen er reinem l"mi O0" "lCÖCXHood'S Villen find von den auSae I . suchteften vftanze sorgssltigp Ube i rettet. .
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gohren, schmat?haft und gesund. Bier, welches seit gestem auf dem Markt i,t, setzt die Gährung in dem Magen fort natürlich nicht zum Besten des Magens. Echtes Bier braut die
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Bäcker, Groceristen, Sonntagsschulen, Vereine und Logen derben gebelkv, mir ihre Kundschaft zukommen zu lassen, jlc. 102 Lüd Pennsylvnnin Ltrntze, gegenüber der GaS-Osfi.:e. iRzest! IZuilälriF.
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