Indiana Tribüne, Volume 21, Number 65, Indianapolis, Marion County, 22 November 1897 — Page 2

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Zndisna Tribüne.

Erscheu? Täglich und SonmagV. Die täzliche Tribüne- kostet dmcch den Träger j Cent per Woche, die eontazS.rrtbüe-S Sextf per Woche. Beide ufm IS Cent ,.n SS Gent! fei Vtt. Vet P,ft KerhalS fcc ?ttbt tssefölftt U VirauZiezThlunJ V CJaic 18 Süd Alabama SnaHt. Indianapolis, 3nb., 22 November '97 Zweibund und Dreibund. Der mehrfach angezeigte Aufsatz im Ninttcenttz Century-, in dem Crispi da- Wesen des Zweibundes und des Dreibundes und ihr Verhältniß zu einanbei untersucht, lautet folgendermafcen : Der Zar aller Neußen und Präsident Faure haben in einem Augenblut rauschender Erregung der Wett das Bündniß des russischen Reiches mit der Republik verkündet. Die Rachrich: überraschte Niemand, denn schon seit einigen Jahren war es offenbar geworden, daß die beiden Regierungen bei der Lösung internationaler Fragen zu einem Einvernehmen gelangt waren. Es wäre Zeitverschwendung, wollte man, wie manche Pariser Zeitungen gethan haben, sich über den Zeitpunkt . des Abschlusses streiten. Das Bundniß besteht thatsächlich. Völker und Fürsten wissen es, und für beide Staaten ist es ein unnatürlicher Bund fürFrankreich eine dirninutio capitis, ein Verzicht auf seine militärische Hegemonie; für Europa eine Gefahr. Zar und Republik sind zwei Begriff?, die einander aufheben, die eine ist die Negation deS andern, sie sind mit ein ander unverföhnbar, sowohl was ihre Anschauungen als was ihre Ziele betrifft. Die Republik ist eine unversönliche Wesenheit, ein jus Universum, es ist die Freiheit ohne jeden Gedanken an Zwang, sie ist der Form nach zeitlich begrenzt, aber der Art nach kennt die Macht ihres Fortschritts seine Schranken. Der Zar ist mehr als eine Person, er ist ein Autokrat, unveränderlich dem Wesen nach, ohne seines Gleichen unter denen, die ihn umgeben; seine Thaten können nicht kritisirt werden, und wenn es geschähe, würde er es nicht gestatten. Der Inhalt des Bündnisses ist der Öffentlichkeit nicht bekannt; welche Vermuthung man aber euch über seine Natur anstellen mag, unmöglich ist die Annahme, daß das Bündniß den Triumph eines poliiischen Principe bezwecke; denn es würde für Frankreich leichter sein, zur Monarchie zurückzukehren, als für daS Zarenreicb Republik zu werden. Noch unmöglicher ist die Vermuthung, daß die beiden Verbündeten die heilige Sendung einer Befreiung der Nationalitäten übernommen hätten ; sie würde voraussetzen, " daß das Zarenreich den Pfad wandeln wollte, der zu seiner eigenen Zerstörung führt. Die Meinung des Aaren nach dieser Richtung wird klar durch seine Haltung gegenüber den Völkern der Balkanprovinzen, durch die Fortsetzung der Armeniermorde in der Türkei und in Griechenland, durch den eben geschlos senen Vertrag, der Griechenland der ihm durch den Berliner Eongreß gewährten Wohlthaten beraubt. Seit den Tagen unserer Jugend sind wir stets gewohnt gewesen, Frankreich als den Erlöser der Völker, als den Van nerträger der Freiheit zu betrachten. Logischerweise hätten wir es daher für einen natürlichen Vorgana gehalten, wenn eine solch Nation ein Vündniß " mit England und Italien geschlossen hätte; daö wäre ein Bund, der kein Mißtrauen hätte auskommen lassen oder es alsbald zerstreut hätte. 1869 wurde der Versuch gemacht, ein Bündnijj zwischen Oesterreich, Frankreich und Italien zustande zu bringen ; wäre es vollzogen worden, so wäre wahrscheinlich mit der Zeit Englan) dem Bunde beigetreten. Veust. der Förderer dieses Planes, machte ali. wesentliche Bedingung die Rückgabe Roms an Italien; da sich jedoch dem ' die Kaiserin Eugenie hartnäckig widcrsetzte, so wurden die Verhandlungen abörchen und Napoleon HI. hatte den Schaden davon. Jeder erinnert sich nocb des Stichwortes der Kaiserin: sie würde lieber, sagte sie. die Preußen in Paris als die Italiener in Rom s:hen. Später hatte sie dann diese beiden Uebel zu dulden und den Sturz des Kaiserreichs obendrein. WaS werden nun die Folgen deS französischrussischen Bündnisses sein, falls eS in Thätigkeit tritt? Zielten nicht die geHeimen Abmachungen deS Zaren ' und dcS Herrn Faure auf ehrgeizige Pläne, so hätten die beiden Regierungen zweifellos den Inhalt des Vertrages be kannt gegeben, um die übrigen Regierungen Europas zu beruhlgen. AlS sich Zeichen deS Mißtrauens gegen Deutschland und Oesterreich zu regen begannen, veröffentlichten die Regierungen beider Staaten am 3. Februar 1858 zugleich in Wien und in Berlin den Vertrag vom 7. October 1879. Seit der Bildung der französischen Republik, also seit den furchtbaren Nie Verlagen von 1870, hat Frankreich eine Politik deS Grolles und nicht eine Principienpolitik befolgt. Als einzige Republik in Europa, umgeben von starken Monarchien, hat Frankreich, statt danach zu streben, die Form der Volksregierung zu verbessern und durch guteS Beispiel ihre Ausdehnung auf andere Nationen zu fördern, sich nur vom Haß genährt und feine Aufmerksamkeit auf die Vorbereitungen der Revanche gerichtet. Stets eingedenk der Demüthigung von 1870, schmachtet eö nur nach dem Tage des ElückZ. da eö seine verlorenen Provinzen wiedererlangen kann. Daö Volk von Paris machte sich daher auch seine eigene Auslegung des Vertrages zurecht, den Herr Faure auZ Petersburg mitbrachte, und eS feierte seine Rückkehr mit dem Ruf: ä Berlin ! ä Verlwl". demseben Ruf, der Napoleon ITC begleitete, alS er zur Grenze auf- ' trach. Auf welche rechtliche Grund-

läge stützt Frankreich seine Ansprüche auf die Wiedererwerbung Elsaß-Loth-ringens? Beruft es sich etwa auf die Rechte der Nationalitäten? Etwa darauf, daß die Einwohner dieser rheinischen Provinzen eine Veränderung

wünschen? Das Elsaß ii iv Isch; Lothringen ist von unbestimmter Nationalität. Es wird nicht unangebracht sein, zu diesem Gegenstand eine kleine Abschweifung in die Geschichte zu machen. Frankreich erhielt das El saß 1697, theils durch Zettelungen und theils durch kriegerische Erfolge ; allein Ludwig XIV. kam bald nachher zu der Ansicht, daß die Provinz für sein Königreich nicht nothwendig sei, und war bereit, es nach der Schlacht bei Malplaquet an Deutschland zurückzugeben. Er behielt sie indes und vertrieb den englischen Thronprätendenten vom französischen Gebiete. Durch diese unedle Handlung gewann der große Monarch" die Freundschaft und die Gunst der Königin Anna, die in dem bald darauf geschlossenen Vertrage Friedensbedingungen vorschlug, bei denen ihr Nachbar von jenseit des Eanals weniger schlecht wegkam, als bei denen, die er sonst hätte annehmen müssen. Die Eroberung Lothringens ist jüngeren Datums. Daö Land wurde Frankreich 1766 abgetreten und Herzog Franz III., der Ansprüche darauf hatte, erhielt Toscana als Entschädiaung. Das war zu der Zeit, wo Jtalien in zwölf Staaten getheilt war und als Zufluchtsort für entthronte Fürsten diente. Es war der Wiener Vertrag von 1733 der Vorläufer des noch schimpflichern Vertrags von 1815 der also über den Thron von Medici verfügte. Dieses Schachern und Tauschen mit Ländern geschah den Fürsten und Regierungen zu willen, ohne Rücksicht aus irgend einen Nationalitätsgedanken und die Wünsche der Bewohier. Im Jahre 1733, ebenso wie 1871, war nur das Recht des Eroberers" Grundsatz für den Vertrag, und bis auf den heutigen Tag ist nichts bekannt, was auf die Nothwen digkeit einer Aenderung der bestehenden Verträge hinwiese. Elsaß und Lothringen sind nun seit 27 Jahren ein Bestandtheil des deutschen Reichs, und während dieses langen Zeitraums haben deren Bewohner keinen Beweis ge aeben, daß sie mit ihrer Lage unzufrieden wären. In Paris gibt man ihren Gefühlen fortwährend durch Rufe und Kundgebungen Ausdruck, oder indem man dem Bilde der StraßburgKränze umhängt; in Straßburg und Metz indeß wird dem Kaiser Wilhelm stets Zugejubelt, wenn er diese Städte besucht. Wir Italiener können uns anderer Erinnerungen rühmen, und wir haben der Welt Beispiele gegeben, wie wir uns selbst angesichts der Vesetzung unseres Landes durch Fremde gebahren. 1815 stellten die in Wien versammelten Mächte unsere Halbinsel unter die Zuchtruthe Oesterreichs und übertrugen dieser Macht die unmittelbare Herrschaft über einen Theil Jtalienö, während andere Theile durch Fürsten reaiert wurden, die weiter nichts waren als österreichische StattHalter. Sehr bald gab daS Volk seine Verwahrung künd, indem es sich gegen die verhaßte Tyrannei Oesterreichs erhob, und der Friede wurde erst wieder hergestellt. alS die Oesterreicher das Land verließen. Der Vergleich zw:schen dem noch kürzlich vorhandenen Italien und dem heutigen Elsaß-Loth-ringen wird in der klarsten Weise die Ursache der Unruhe in ersterm und der stillen Zustände in letzterm darthun. Auf der einen Seite sehen wir die Ein. wohner rheinischer Gegenden, die durch das Kriegsglück im Jahre 1871 wieder dem Vaterlande zufielen, das ihr eigenes von altersher war, und die kein Anzeichen geben, daß sie eine Veränderung wünschen; auf der andern Seite die Pariser Regierung, die diese Provinzen zurückerhalten will, und da sie nicht stark genug ist, um dieses Ziel zu erreichen, einen Bundesgenossen gefunden hat, um ihm dazu zu verhelfen. Indem der Zar sich zu diesem Bündniß verstand, hat er ohne Zweifel nicht qt handelt, bevor er die Versicherung eines quid pro quo erhielt. Der Vertrag, den wir ietzt besprechen, ist der zweite franzLsisch-russische Vertrag deS jetzt zu Ende gehenden Jahrhunderts. Die Seiten haben sich indeß geändert, die Zustände in Europa sind heute wesentlich verschieden von denen, die vor 00 Jahren vorhanden waren, und versch:e den auch die Manner, die über Europa herrschen. In jenen Zeiten war daö Festland von den Pyrenäen bis zur Weichsel und von Neapel bis nach Warschau unter der FuchtelNapoleonS. Frankreich hatte bloß zwei Feinde, England und Oesterreich, und der große Kaiser war in der Lage, dem Zaren Alexander die Zweitheilung Europas vsrschlaaen zu können. Ge genwärtig jedoch sind die Rollen aus dem Festlande umgetauscht: Frankreich ist vereinzelt, und aus diesem Grunde hat eS sich nach dem Bündniß mit Rußland umsehen müssen, indem eS die Grundsätze preisgab, welche die Regierung der Republik leiten sollten. Es wäre zu wünschen, daß daS Unheil sich darauf beschränkte. Allein eS ist eine natürliche Voraussetzung, daß dik Bestimmungen deS VertraaeS, die NunlandS Vortbeile betreffen, ein , Wie Schmerzhaft. 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mögliche künftige Ge-fay'r sllr die Freiheiten der Völker Europas einschließen. In Tilsit legte Napoleon kurzweg s:in Veto gegen den Besitz ConstantinopelZ ein. und in dem Erfurter Vertrag vom 12. October 1803 gab er bloß die Moldau und die Walachei frei. Heüt zutage wäre ein solches Zugestandnls unmöglich. Die Moldau und die Wa

lachei gehören dcr Türkei nicht mchr z j zu einem unavyanglgen ötomgretca Va iU Wm AhvIUtn av VI I t

t "uv"","ü 1fr "r7 an lct' aggera: Aya, gehst ausderelmgt und mit wersem Rathschluß inand wie a Brodweck'n! So. du

uuzaj ixviu jcuii icgicti, vicc.ic keinen Vorwand mehr zur Zerstörung ihrer Selbstständigkeit. Aus diesen gegebenen Verhältnissen muß der unumgängliche Schluß folgen, daß der Zweibund. aus unbefriedigtem Ehrgeiz entstanden, zum Krieg führen muh. Dasselbe kann man nicht von demDrelbund fagen. Der Dreibund ist eine Bürgschaft für den europäischen Frieden gewesen. In den fünfzehn Jahren seines Bestehens hat er keinerlei Handlung veranlaßt, die andere Nationen hätte reizen sollen. Der Grund ist offenbar: nicht eine der drer verbündeten Monarchien hat irgend einen weitern Zweck zu verfolgen, ihr Interesse

beschränkt sich auf die Bewahrung des., in den Hautenden, weil der Krug, mit sen, was sie besitzen, und daher auf die , welchen ihm der Sixt damals in's GeAbwehr dessen, was ihren Besitz einer sicht schlug, auch einen zackigen Bruch Gefährdung aussetzen könnte. DaS, hatte, aber erreichen sie aus keinem Wege siche- Die Geschichte war so: Beim Hasenrer als durch die Erhaltung deS Frie ! Wirth in Lana war eine größere Gedenö. Der Zweibund dagegen gewährt sellschaft als wild bekannter Bursche, uns kein Gefühl der Sicherheit und es . Obstklauber waren es, die jeden Herbst ist kein in'ö Ungewisse gefälltes Ur-, in Meran zur Zeit der Obsternte auf theil über diesen Bund, wenn wir be-; tauchen, viel Geld verdienen und verHäupten, daß ihm gegenüber Europa j brauchen. Ursache hat, argwöhnisch zu sein. An weiblicher Gesellschaft fehlt eS Frankreich strebt nach dem Besitz der ihnen da ja auch nicht, denn das Soreil ' VI. - o 4nm . I ? 1 r-r.r ' . ' - ... - .

Provinzen, oic es j.öj. verloren yai, m,,rs c.Vt.i vs m.s!n,, fi'i . Rußland fordert als Gegenleistung für seine Hilfe die Herrschast über Constantinopel. Wir dürfen nicht vergessen. daß es 1883 nicht Rußlands Schuld war. wenn infolge der Erwahlung Ferdinands zum Fürsten von Bulgarien der Friede nicht gebrochen wurde, und mit berechtigtem Stolz dürfen wir sagen, daß damals der erste Schritt zur freundschaftlichen Reg? lung von Italien ausging. Uns bleibt nur die eine Hoffnung, daß das jetzige Bündniß zwischen dem Zaren und der französischen Republik dasselbe Ende nehmen möge wie daS zwischen den bei. den Kaisern 1803 abgeschlossene. Das damals in Erfurt geplante Bündniß kam nie zur praktischen Ausführuno, infolge der verschiedenen Bedürfnisse der Regierung entstanden bald MeU nungsvers chiedenheiten und in weniger als drei Jahren wurden Napoleon und Alexander wieder Feinde. Es ist nicht unzweckmäßig, zu erinnern, daß der Apfel der Zwietracht zwischen beiden die Wiederherstellung VolenS war. In politischen Dingen leben die Men. schen jedoch nicht von Hoffnungen: Caveant consulea ! In Oklahomas Negerstadt. In seinem neuesten Jahresberichte kündigt der Gouverneur Barnes von Oklahoma an, daß in Langston ein College" für Farbige erbaut werden soll, und diese interessante Botschaft erweckt neues Interesse an diesem bemerkenswerthen Gemeinwesen, dem einigen namhaften in den Ver. Staaten, welche ein ausschließliches Neger. Semeinwesen ist, so ausschließlich, wie Liberia eS irgend sein kann. Gleich je. ner größeren westafrikanischen Ansiedelung, ist es als Versuchs, und MusterColonie für Farbige gegründet worden und auch nur von Farbigen. Der ursprüngliche Gründer von Langston ist der frühere Kansaser Staats - Auditor E. P. McCabe, ohne Zweifel einer der glänzendsten Vertreter seiner Rasse in unserem Lande und unermüdlich auf dieHebung seines Vol. kes bedacht. Durch die Schaffung ei. neö blühenden Gemeinwesens von Far. bigen und für Farbige wollte er, soweit unser Land in Betracht kommt, prak. tisch zeigen, daß diese Menschenkinder sich auf dieselbe Stufe aufschwingen könnten, wie ihre weißen Stiefbrüder. Sein erster Versuch dieser Art. welchen er zu NicodemuS, KanS., machte, miß. glückte ihm völlig, obwohl NicodemuS einmal an die 1000 Einwohner hatte. Aber er ließ sich nicht entmuthigen und gründete weiterhin, als die Cac- und Fox - Reservation in Oklahoma er. öffnet wurde, Langston (nach dem gleichnamigen wollköpfigen Conareß. Abgeordneten benannt), etwa 12 Metlen östlich von Guthrie. An Reclame fehlte eS nicht und schon nach einigen Monaten hatte daS Städjchen über 1000 Einwohner und seine selbstgeschaffene Regierung. Inzwischen ist die Bevölkerung freilich wieder auf mehr als die Hälfte zurück- ? gegangen, weil nämlich viele der Co. onisten entdeckten, daß sie sich m voll, ständigem Farmleben besser eigneten, als zum Stadtleben, und sich daher auf Heimstätten weithin auf dem ehemaligen Reservationegebiet niederließen. Ein Fehlschlag ist daS Unternehmen aber darum noch keineswegs, und daS Territorium Oklahoma hat bis jetzt mehr Grund, McCabe dankbar zu sein, als lediglich die farbige Rasse; denn diese Neger waren die Allerersten, wel. che den Anbau von B a u m W o l l e in dem Territorium versuchten, und wie der Gouverneur berichtet, sind dieses Jahr bereits 50,000 Ballen Baumwolle in Oklahoma geerntet worden. Von der Erbauung der besagten hohen BildungSanstalt aber, für welche die Territorial . Gesetzgebung elne ziemlich reichliche Verwilliaung gemacht hat, erwartet man auch, einen neuen Aufschwung für Langston selbst. 183.184.641 Personen wurden während deS am 30. September be. endeten Geschäftsjahres auf der Manbattan . Hochbahn in New Aork be fördert. . Boshaft. Bekannter: Also ein Faß Wein ist Ihnen diese Nacht gestohlen worden?" Weinhändler: .Ja, ich habe schon ein Inserat erlas, sen, in dem ich vor dem Unkaus warnet Bekannter: .Ist er denn io lqutj

Väuerliche Ehrenhändel. Von Carl Wolf in Meran. Der Sixt hat einen großen, Hackstock vor daö Stadelthor gestellt und spaltet Holz. Es sind knorrige, astige Stücke, die er zu bewältigen hat, und bei jedem Streich, mit dem er die Eisenkeile in : rf .ri et n .

beit mehr Nachdruck zu geben: .Kreuz am nciui. iiurai rr. um otz 5ar Teuf'l! Gehst eini, Hundling! rv r . Dickkopf, da liegst jetzt!" sagt er endlich befriedigt und wirft die zwei gespaltenen Stücke auf den vor ihm liegen Haufen Scheiterholz. Der Hart! hat ein rothes Taschentuch um die Stirne gebunden, unter welchem die Enden von Krautkohlblättern hervorlugen. Er sitzt auf einem Baumstamm vor dem Stadel, schmaucht sein Pfeifchen und schaut gemächlich seinem Kameraden bei der Arbeit zu. Eine tüchtige Schramme hat er davongetragen vom Tanzboden am letzten Sonntag, von der linken Augen&it AtiA fs W .!o o. fang des Haarbodens. Die Wunde war nicht schön alatt. sonder zackia vtuut huci uu iuu tiiu l ZUM 5ttN nren oer ajojijonHi verlangt die sein (.".m;.. v.. 3 (m.it.s itc fühlige Hand des Weibes. Und die Dirndlein wieder, welche sich diesem Geschäfte widmen, sind nicht gar em pfindlich, wenn ein grobes Wort fällt, eine anzügliche Rede oder, wenn die Liebe zu einem der Bursche eine besonders kräftige ist. eine Maulschelle. Sie haben große Erfahrungen; wenn irgendwo ein Streit entsteht und es knacken die ersten Stuhlfüße, so sprin. gen sie auf die Bänke an der Wand ringsum und erwarten den Ausgang des Kampfes. Und das ist vernünf. tig, denn nachher gibt es immer auszu. waschen und zu verbinden oder einen ausgerissenen Aermel an einer Joppe wieder anzuflicken. - In eine solche Kneipe waren eines schönen Sonntags der Sixt und der Hartl gerathen. Letzterer war in aufgewecktester Stimmung, eS machte ihm Spaß, gerade mit jenem Dirndl zu scharmiren und zu tanzen, welchesSixt in seiner Weise anschmachtete. Einen Liter warmen, süßen Wein hatte Sixt ihr bestellt, ein mächtiges Stück Kalbs, braten mit Zwetschken und ein Tortenherz ein und eine halbe Spanne hoch und eine Spanne breit. D83 wär' Haltern so der Maßstab meiner Liab, Diandl," sagte er schmunzelnd, mit heißen Blicken, denn er hatte soeben sein vierzehntes Viertele Wein ausgetrun ken. Das Dirndl anerkannte seine Huldigung vorderhand heimlich durch einen kräftigen Tritt ihrer genagelten Schuhe gegen SiztenS Waden und ver. schlang den letzten Bissen deS Bratens. . In diesem Augenblicke sprang der Hart! herbei und faßte das Dirndl um die Hüften und mit kräftigem Sprung und einem hellen Jauchzer waren sie bald mitten im Trubel. Den Sixt verdroß das gewaltig, aber es sollte noch schlimmer kommen. Der Tanz war schon längst vorbei, der Hartl mit dem Dirndl aber, die kamen nicht mehr zurück. Mit einem grimmiaen Kreuz Sag. aera begab sich Sixt auf die Suche. Und richtig, in der Nebenftube fand er die Beiden. Hartl hatte seinen Arm auf die Schulter des Mädchens gelegt und schaute ihr gar verliebt in die Au. gen. Auf dem Tische standen ein Liter warmer, süßer Wein und zwei Tortenherzen. Zwei Tortenherzen! Daö war dem Sixt zu ara. Im ersten Zorn ergriff er einen steinernen Krug und schlug ihn dem Hartl über den Kopf, dann wurde etwas gerauft, wie sich das gehörte, nachher wurden einige Re servefüße in die Stühle eingesteckt, der Boden ausgefegt, die Wunden verbun. den und dann weiter getanzt. Den Sixt hatte man hinausgeworfen. Aber das gehörte ja zur Sache und am nach, sten Tage guckte der Hartl in aller Seelenruhe dem Sixt zu, wie er Holz spaltete, denn die Angelegenheit war, nur in etwas anderer Weise, ebenso ritterlich, wie eö unter den Herren der besseren, gebildeten Stände vorzukom men pflegt, geordnet. Also der Sixt hackte Holz und der Hartl, dem der Kopf aus zwei Gründen noch brummte, sah ihm dabei zu. Einem Kopfe taugt eS eben nicht, wenn man'ih' Äinen steingutenen Krug, auf die Hirnschale schlägt und wenn sein Besitzer dann mit der offenen, schlecht verbundenen Wunde die Nacht durch, tanzt und noch Glühwein dazu trinkt. Mit einem Male stützte der ..Sixt seine Hacke aus den Stock, lehnte sich mit den Armen darauf und sagte: So zur Nachtzeit ist daS Aussischmeißen auS ein'm HauS eigentli kein' Sach. Ein Trümel mehr nach links wenn sie'S derrathen, lieg i mit mein neuen G'wänd in der Kalchgruben." Schweigend dachten die beiden Freunde über diesen Fall nach.. Nach . , , r. 11 r.i mc.it zanger .jjcii naym oer aiu nn vi"l chen äuö dem Munde, spuckte auS und sagte: Bei Allem Hat'S einen Haken. Einem ein' Krug auf'n Kopf derschlagen, ist allwegs wirksam g'west. Es ist. wie der Advokat neuli g'sagt hat, eine Meinung mit Nachdruck behaup. ten. . So stell' i mir'ö vor. Aber der Teufel. kannt'S oft gachlingS wenden. Schlag Du um emen zwerchen Finger tiefer am Sonntag und mei rechts Aug ist hin. Nachher kann i erst wieder anfangen lernen alS Tenger (Linker) mit der . linken Hand arbeiten, 's Schiaßn. Holzhack'n. 'S Kegeln, auf d' Uhr fchauen, alles teng." Ja. ja," sagte Sixt zustimmend, langte einen Holzklotz herfür und schlug seine Hacke mit ewem kräftigen itaittiitf'nr. b.

Elne gute Weile arbeitete der Sixt weiter und der Hartl sah ihm zu. D stieg drunten auf der Wiese ein Gendarm in voller Rüstung über den Zaun und steckelte, mit dem rechten Fuß im. mer im Bogen ausholend, des Säbels halber, welcher ihm dazwischen schienkerte. gerade auf die zwei Burfche zu. Sixt lehnte sich wieder ausruhend auf seine Hacke und Hartl, beide Arme auf die Knie aufgestützt, sah erwartungsvoll auf den Gendarmen. Dieser holte eine rothe Brieftasche aus seinem Ordonnanzbeutel, stellte sein Gewehr bei Fuß und begann: Wie heißt Ihr?" I?- sagte Sixt. t hoaß Sixt.Und wie schreibt Ihr Euch?Aber z'wegen warum soll i mi denn schreiben?" meinte der Bursche. Ich meine, wie Euer Schreibname ist?" Ja so! ja mei Vater der Hinter. thalhuber Sepp, denselben haben sie immer Vorderthalhuber gschrieben, wie die Abhandlung g'west ist nach ihm." Also Sixtus Vorderthalhuber." schrieb der Gendarm in sein Buch. Dann werde ich nicht weit fehlen, wenn ich meine, der Andere da ist der Meinhart Brandlacher." Schon so," sagte Hartl zustimmend, aber in heller Verwunderung, was das bedeute. ' Ihr seid am Sonntag beim HasenWirth in Lana gewesen und habt euch

; an einem argen Exceß betheiligt," forschte der Gendarm. In Lana sein mir g'west, i und d?r Hartl, aber daß mir uns an dem Ding, i versteh' nit, was Oes meint, betheiligt hätten, sell ist mir nit erinnerli." Verschlimmert eure Sache nicht durch Leugnen," sagte der Gendarm ' strenge. Es sind Zeugen genug da! : In erster Linie die Marie Hinterhuber, vulgo die schwarze Motel. Kreuz Saggera," lachte nun der Hartl auf. ja dös ist a verflixter Bra. ten, de packt's z'sammen, dös ist a Gefährliche. Zirscht hat sie ein Tur. tenherz und dem Sixt sein leibhaftiges z'fammpackt, nachher von mir a wieder zwei Turtenherzen und mein leibhaft!geö sie hat so viel glühnige Augen. Und nachher hat sie mi' im Stich g'lassen " Jetzt lachte der Sixt hell auf. daß ihm die Thränen über die Wangen rollten. Ui. JessaS, hast mir ja gar nix g'sagt. daß Dir'ö Dirndl a abtrün. ' nig g'word'n ist.Teufl, is döS a Hetz. sammt die drei turtenen und zwei , lebendigen Herzer." j Ja weißt, wie D' mir w Krug ' übergehaut gehabt hast, hat i halt döcht a halbe Stund' blütet beim Brunnen- ! trog und derweil ist's Diandl mit'n ! Sagschneider Franzl durch. I hab'tt schon fragen lassen, wo er hingeht am Sunntig. Beim Kreuz sei er, hat er 'sagt. DLS aibt a lustige Rafferei. I g'freu mi auf'n Sunntig!" Also gesteht er doch ein," sagte der Gendarm mit einem staatsanwaltlichen Blick, daß er vom Sixtuö Vorderthalhuber verletzt wurde?" Wie geistesabwesend blickte Hartl eine Weile auf den Gendarmen. Den kenn' i ja gar nit ja fo, dös ist ja den Sixt! Na verletzt daß i nit müßt'!" Aber er hat euch ja einen Stein krüg, dessen zusammengelesene Scher ben noch fürfundneunzig Deka wogen, der Griff konnte nicht aufgefunden werden " Sell glab x," lachte Sixt vergnügt, in Griff hab i no' in der Hand gehabt, wie i aussigsch'missen gleim neben der Kalkgruben g'leg'n bin." Ausgezeichnet!" schmunzelte der LZendarm eifrig Notizen machend. .Ausaezeicbnet! Der Bursche redet sich daS Beweisverfahren selbst auf den HalS. Und nachher? Oder eiaent-: j ' r . c 11 I lieg, wie sing oie ?acye an." Sizt berichtet lachend: Die schwarze Moidl ist a Diandl mit an G'schaua, die Vfeif'n könnst Dir ankenten. also ' glühanig. Alsdann denk' , i mir, da chaugzt derzua, ,st a lurzweUlgS Tanz'n. In die Kuchl geh i außi um eppeS zum Essen anzuschaffen, dös m-l ri Ti - - t . n - flicii uuivcgs am oqtcn an oel oie Diandlen. Und richti frißt sie'S Kälberne, 'n Zwetschgenfalat und oan Turtenherz, zu fünfzig Kreuzer oans.". In Hartl sein aber a schon die! Zähn' lang gwordn nach dem Diandl." . ' Freili." lachte dieser kernvergnügt. .G'ftohl'n hab i 'S ihm. vom Platz weg g'stohl'n. Und a g'stohl'ne Sach versteckt man halt und hoamli hab' i , a'lackt in ll?,fBNk. ! a 7- " w.wv , hab' i g'lacht, der Sizt werd an Grant krieag'n, wenn's Diandl nimmer kummt. Derweil hat sie mir a zwoa Herzer abg'fressn!" Und ist nachher mit'n Sagschneider Franz durch!" lachte nun der Sizt hell auf. Und ihr," sagte derGendarm strenge, ihr seid dem Kameraden nachgeschlichen und habt ihm den Krug auf den Kopf geschlagen." ' .Ja. was hätt er denn g'sollt sonst nehmen," sagte Hartl schier verwun. dert. . Die Literflasche ist voll Wein g'west. und sonst ist außer'm Krug ja nix auf'n Tisch g'stand'n." Ich begreife euch nicht," sagte nun erstaunt der Gendarm, wie könnt ihr denn euerm Gegner noch das Wort reden." J bab'n ja nachher abg'rauft und aufsig'schmiss'n. Mehr kann er do nit verlangen?" DaS ist nicht so," meinte der Gen. darm. Der Sixtus ist euch in der Absicht in die Kammer nachgeschlichen, um Rache zu nehmen. Er hat durch den selbst zugestandenen Schlag mit einem Steinkrug euch eine Körperver. letzung zugefügt." O na." eiferte Hartl dagegen. 0 na. im Körper hat er mir nix gethan. Er hat mi ja auf'n Kopf g'schlag'n." DaS wird denn doch mehr als ge nua sein," erwiderte darauf der Wen. darm. Ich werde die Anzeige erstat- j ren. uno oem bijiua wird das Gericht schon beibringen, vaö eine Körperverletzung ist." Jetzt stieg dem Hartl die Oalle. Kreuz'Teuf'l no a mal intVw-Z' i:t d'l OK 0'fciä fcfcsst 4

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ta solang' die Welt steht kein' Aus. wql Mit'n Silt hab' i ja abg'rech. net zweg'n dem Krug.' Er hat mir mit den Krug die Ehr' auS'n Kopf g'schlag'n und i hab' mir sie wieder einrichtet mit'n Aussischmeiß'n. Jetzt soll er zweg'n meiner a no eing'sperrt werden? Da mutz er mi' ja wieder anrausn, wenn er auskummt oder mir wieder an Krug, a Ampel oder sonst was Handfestes überhauen, weil er in der auSgethanenen Sa? no' mal d'rankummt. Wo bleib' denn nachher i möcht' i frag'n? Glaubt's os i wehr mi' nacher nit wieder auf a Neu'S? Himmel Laudon, bleibt's mit Engerer Vux und Engeren Spiaß und dem ausg'rupften Hahnenschweif auf'n Hut in der Stadt und laßt's unö im Keid (Ruh). Ist döö a G'rechtigkeit? Saggera, laßt'S Eng nimmer blicken auf dem Verg da .Ah," machte der Gendarm, also Drohungen und Amtsbeleidigungcn! Na wartet nur, euch wird man schon MoreS lernen allen Beiden. Heute noch erstatte ich die Anzeige und ein Vergnügen soll'S mir sein, euch Zwei abzuholen.O, unS all' Zwoa?" fragte Hartl versöhnt, dos iS a andere Red'! Nach, her hat die Sach' ja an' Abschluß; 'ö G'setz muß ja sein' Antheil haben. 'S ist schon mal so eing'richt." Sinnend schaute der Sixt vor sich nieder, während der Gendarm wieder über den Zaun kletterte unten an der Wiese und Hartl neuerdings Feuer schlug für die im Eifer der Verhandjungen ausgegangene Pfeife. Endlich fetzte er sich auch auf den Baumstamm neben seinen Kameraden. . .I mein', wenn t döcht die Flasch' a'nommen hätt', statt 'n Krug, nit so tückisch wär's aus'gangen." Wär' mir d'rum protestirteHartl, die Flasch' ist voll süßen Wein g'west. Der Wein wär' hin, die Flasch' hin und mein Sunntlga'wandt. Da ist mir der Krug schon lieber g'west!" Frage. O Welt, wk bist Du herrlich ?km Frühlingösonnenschein, 'E5 leuchten Deine Zauber Mir hell inS Herz hinein. Doch schöner als der Frühling Ist noch der Lenz in mir O Liebe, süße Liebe, Den Frühling dank' ich dir! ?Nun sage mir, o Spiegel, 'Du engumschlospie Welt, 'Waö ihm an mir, der Armen, Mehr als der Lenz gefällt? - Schwer begreiflich. Schmule, Du bist ein Betrüger und ein Lump!" .Hm, was willste da mit sagen?" Die Hauptsache. .Daö Fräulein heirathet diesen Herrn? Der ist ja eine Ruine." Ja, aber mit MooS!" Ein Sch werenöther. Dame: Glauben Sie such an dal zweite Gesicht?" Herr: Freilich, darum heirat he ich auch nicht!" Monolog. Die Efc ist eine prachtige Einrichtung mit ihrerHilfe kann man sehr viel Schulden bezahlen!" Also deshalb. Gast: Die Thüren schnarren und knarren aber fürchterlich!" Wirth: Ach nein, da drüben unterhalten sich einige Lieute. CSiUl- . . : ..

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