Indiana Tribüne, Volume 21, Number 64, Indianapolis, Marion County, 21 November 1897 — Page 2
Aic tos (im HrocLcn. Von Santot Mkszath. Auf folgende Weise hatte el sich zugetragen. Marzi's Eltern ra?en auf dein Felde init de.-n Bchaen der Kartoffeln beschäftigt; währet nun die Alten arbeiteten, saß dir kleine vierjährige Marzi dort in der Furche, wo der tog mit tern Was ser war und das kleine Moochen der Brudersfrau, tti die Mutter den Vüblein unaufhörlich itt's Herz band. Passe rnafc gut ausmein Tcch teichen, ich mit sie Är auch zur Frau, wenn At ojeft sem wird." Und Marzi paßte' aus. Gx schäkerte urib plauderte mit dem STtnbe und s lachte, b? es einschlief. Nun 12weilte er '?sich, aber blicht gar tacp:. Aus den: 'ivogenden ?,eürenwa ?lachelte etmS schönes Lothes ihmile gen, tos f-rn reizend und schmÄslnd zuzumfe?'. schien: vmine nui,Marzi, ton:?." Er 'srand auf üd näherte sifc diefern kchrenwald?. Je näher xx kam, desto schöner leucktete ihm das Noth darcrm entgegen. Was mÄöüe es sem? E'betrat daZ"Feld. Hoch'' schlugen die Achren überfeinem Hauztle zusam7N5N, doch das ?othe Etwas '(cch er in tintm fort aus den tausend ''und tau-sent-' dünnen Betreidchalmrn hervor blrilten. Es war gar nicht Teeit. gleich kam er hin und schlug staunend seine Hände zusammen. )h, oh, das sind' ja reihe Glocken, ced Gott, wie schön! lEr pflückt betrachtete und schüttelte ft, aber sie rlang nicht. Er schüttelte wieder , vergeblich. Klatschrosen haben keine'Zungen. .Marzi wurde traurig, daß die klein: Glocke so stumm blieb. Gewiß hatte sie jemand böswillig verdorben und ihr das Zünglein ausgerissen. Aber er kam nicht dazu, sich ernst ZA betrüben, denn von rechts und links und aus der Ferne schielten neue und immer neue rothe Glocken. Der Wind bewegte sich leise ein wenig hin und her und Marzi glaubte ein feines Klingen in der Luft zu verneh men. Immer nach. . . Weiter dachte er üZchts Anderes. Er langweilte sich keinen Augenblick mehr; Alles war so interessant und unterhaltend. Drunten am Boden krochen allerlei kleine Käfer die Erdschollen hinauf und wieder! herab; große grüngoldene Fliegen schwirrten und Heupferde sprangen hin und her. Und jetzt schlüpften zwei kleine, gelbe, flaumige Wachteln an ihm vorüber. .Die waren sicher, der Mutter Werbot entgegen, dem Neste entlaufen. Weit konnten sie noch nicht gehen. Man sah die Angst und Furcht in ihren dunklen Aeuglein. He Marzi, fange sie. Marzi.'nicht faul, begann ihnen sogleich nachzulaufen. Aber die kleinen Bösewichter waren schneller ls er und bald entschwanden sie und auch daS letzte Geräusch von ihnen verklang. Nur die große, tiefe, erschreckende Ruhe blieb. Nun erhob sich der Wind und durchbrauste das Feld, als ob ein unsichtbarer Kamm das Haar der Erde durchstreifte. Er brachte Kindeswiminern von 'fern her. Pst! die kleine Boriska ist erwacht. Marzi wendete sich, um zu dem Kinde zurückzukehren: aber wußte er denn, nach 'welcher Richtung er zu gehen hatte? Athemlos lief er ein Stück, dann stand ti und lauschte. Auch das Weinen war verklungen. Dann lief er wieder, keuchend, erschöpft, mit schweißtriefendem Angesicht. Manchmal schien es ihm. als höre er Stimmen rufen, als klänge es hinter ihm: He Marzi, wo bist Du? Er versuchte wohl auch dem Klänge nachzugehen, aber bald war alles wieder still und nur die Aehren rauschten traurig, geheimnißvoll. Und der arme Marzi lief und lief. Ach und der schreckliche Wald mit seinen wogenden Aehren und bunten Blumen, will gar kein Ende nehmen. Sein kleines Herz bebt und zuckt und er fängt bittlich zu wcinen an. Die Kräfte verließen ihn. Müor, hungrig und erschöpft sank er neben einem Heidelbeerstrauch zu Boden. Seine Augen verdunkelten sich, sein Kopf brauste und die in dem AehrenWalde Dersrreuten schönm rothen Glocken begannen zu klingen. Marzi's Eltern merkten endlich.daß der Knabe nicht mehr bei den Borrä then war. Sie schrieen und suchten in den Feldern nach ihm. doch vergeblich. Sie fragten die Leute, doch Nie-' mand hatte ihn gesehen. Es war unbegreiflich, wo er hingekommen sein könnte. Am andern Tage trommelte man ihn im Dorfe aus und der Stuhlrichter wurde benachrichtigt. Dieser ließ die Umgegend durchsuchen. Man verhörte umherirrende Zigeunerbanden, welche, wie man sagt, ab und ZU Kinder stehlen. Man suchte und wartete in einem fort. Jeden Abend machte die Mutter sein Bettchen, hoffend, er werde zurückkommen. Aber es kam keine Nachricht von ihm, bis zur Mitte des Sommers. Als man im Juli das Getreide an der Grenze zu mähen begann, fanden die Schnitter in einer Furche neben einem Heidelbeerstrauch die Gebeine eintl Kindes.
Schlechte Ausrede. Richter: Ihre Hand wurde in der Tasche des Klägers gesehen." Taschendieb: Ja, solche Verwechslung mit der eigenen Tasche kann doch 'mal passieren, too sich alle Taschen ähnlich sehen."
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vv Eine heitert Geschichte vtfft 'Tanksaguns.k' Tag. von A. Thsinert. HesekiU Simpson hatte sein Morgenessen, in der Hauptsache aus locke?en, goldgelben Buckweizenkuchen und prächeig braun geschmorten Schweinskoteletten bestehend notabeiic, Buchweizen vom eigenen Felde und Flisch vom selb gemästeten und selfccx geschlachtet Grunzer nter Bethätigung einis vorzüglichen Appeiüs beendet. Stillvergnügt wiegte er ich in dem ctten Schaukelstuhle am Fenster, swj bedächtig an dem Schilfrohr seiner MJiskolbenpfeife und ließ blaue Wölklern aufsteigen zur Stubendecke. Das heurige Jahr schmunzelte er innerlich, ist gar kein so übles gewesen firc Konschehokan-Farm. und der Dankfsgungstag svU in altgewohnt Weise gefeiert werden. Ist's mir doch, wie wenn ich am Abend noch ganz besondere Ursache haben dürfte, einer wohlwollenden Vorfehung meine Anerkennung ihres sezensreichen Waltens auszusprechen.Während der würdige Hausherr, m angenehme Träumereien versunken, paffte und Paffte, räumte Katherin Ann, seine Frau, geschäftig aber unverkennbar zerstreut und mit den Gedanken nicht recht bei der Sache, den Frühstückstisch ab. Es drängte sie, ihrem Hesekiel etwas zu sagen, aber sie zögerte, mit der Sprache herausurücken. Erst nachdem sie die letzien Brosamen zusammengefegt und Das Tafeltuch versorgt hatte, faßte sie sich ein Herz und störte das stillvergnügte Ehegesponst aus seiner Ruhe mit der Frage auf: Du kommst doch heute mit zur Kirche, Hesekiel?" Eine Wolke, dunkler als die 'vom Tabaksrauch gebildete, erschien auf Farmen Simpsons Stirn, aber im nächsten Augenblick war sie schon wieder verschwunden. Ich kalkulire nein, Katherin Ann," entgegnete er gelassen, heute nicht. Nein, heute wirklich nicht." Aber, warum nicht. Hesekiel? Es würde Dich erbauen," beharrte Kätherin Ann, an ihren Mann herantretend, und von seiner breiten Schulter etliche Heuspur:n entfernend, die dort im Verlaufe der Morgenfütterung des Liehes sich niedergelassen hatten. Well, Katherin Ann, 's ist so 'ne Sache. Ich habe so das Gefühl, wie wenn's mir ganz ungemein Wohl thun würde, diesen herrlichen Morgen im Freien, nur im Verkehr mit der Natur, so ganz allein für mich hinzubringen. Ich bin halt eben nicht so streng kirchlich, so gut puritanisch aufgezogen Worden wie :3)ii, und 'ne Art neige ich der Ansicht zu, ich könnte draußen im Walde 'ne famose Danksagung zuwege Ti$.ngen; 's wird mir da eher so recht n Bewußtsein kommen, was der .,-nmel im verflossenen Jahre Alles g'chan hat für unsere Farm. Geht nur Ihr, Du und die Kinder, zur Kirche ohne mich, ich wandere derweil so herum und gegen Mittag bin ich dann schon wieder da." Ueber das Gesicht dev Frau huschte ein leichter Schatten. Well, wie Du willst, Hesekiel; aber komm nicht zu spät; um zwei Uhr möchte ich dm Puter auf den Tisch stellen." Damit ging sie aus der Stube, sich selber und die sieben jungen Simpsons für den Kirchengang zurecht zu machen. Eine Stunde später schaute Hesekiel durch's Küchenfenster der kirchenwärts pilgernden Familie nach, und als der letzte seiner sieben Sprößlinge in dem weißgetünchten Methodisten-Meeting-Hause verschwunden war, wandte der Vater sich um und warf einen Blick auf die große Wanduhr. Bei Jingo, schon halb zehn! Ich muß mich sputen, sonst komm' ich zu spät." In fünf Minuten war Hesekiel Simpson unterwegs nach dem Ufer des Possumsees, zu dem von der Farm weg ein Fußpfad durch den Wald führte. Viertelstündiges strammes Ausschreiten brachte Simpson an's Ziel und in die Gesellschaft von vier Nachbarn und guten Freunden die auf den Säumigen gewartet hatten. Diese vier Freunde warm Josiah Maples, Habakuk Wiggins. Jsaak Flanders und Elija Turnbull. An der kleinen Landungsstelle lag ein ungeschlachtes Boot mit flachem Boden, eine Art Ponton, und in dieses primitive Fahrzeug stiegen die fünf Männer und ruderten in die Mitte des Sees hinaus, eine gute halbe Meile vom Ufer fort. Während der Fahrt wurde kein Wort gewechselt, aber sobald der Anker ausgeworfen war, lösten sich die ZunLeu. Macht den Tisch zurecht drängte Hesekiel Simpson. Aber, meine werthen Freunde, cm pfindet ihr denn nicht die schauderhafte Feuchtigkeit dieses vermaledeiten Gewässers?" frug, verschmitzt grinsend, Elija Turnbull, ein kraftstrotzender Hüne. Vernünftig gesprochen!" warf Habakuk Wiggins ein. Zieh den Kork. Hesekiel; wir wollen mit einer Untersuchung jenes rundlichen, mit Stroh umflochtenen Gesäßes dort das Meeting eröffnen." Andächtiges Gurgeln und Glucksen ließ sich vernehmen, und fünf breite, knorrige Händerücken wischten über zehn feuchte Lippen. Unverzüglich wurden jetzt aus Brettern undKlötzen Sitze und einTisch improvisirt; Josiah Maples. den, seinem äußeren Habitus nach, jeder Fremde auf einen Reverend taxirt haben würde, holte auZ den Tiefen der linken Schooßtasche seines langen schwarzen Gehrockes ein Kartenspiel, und die fünf biederen Jersey Farmev schickten sich an, den Morgen des Danksagungs-
tages nach ihrer Manier mit dem Dreschen iines steifen Pokers zu feiern. Das also war's, wasHesekiel Simpson der Katherin Ann als ein so unwiderstehliches Verlangen hingestellt Hatte, in freier Natur seine Gedanken zu sammeln. Mächtiger Hochwald trat ringsum bis dicht an die Ufer des Sees heran, und das auf seinem glatten Spiegel schwimmende Boot wurde nicht durch Windhauch und Wellenschlag beunruhigt. Die wohlthuende Wärme eines wundervollen Spätherbstes, der indianische Sommer war zur Herrschaft gelangt, und vom tiefblauen, wolkenlosen Himmel warf die Sonne freundliche Blicke auf die fünf Karten spielenden Kumpane. Und warum hätte sie's auch nicht thun sollen? War die Gesellschaft in dem alten Ponton nicht eine joviale? Heiteres Lächeln zuckte bald über das eine, bald über das andere der Wetterharten Gesichter. Lachen, laut und polternd, rollte über die glitzernde Wasserfläche, und dann und wann flog ttohl auch ein Hut in die Luft, wenn seinem Eigenthümer ein kühner bluff" geglückt war. Tiefer und immer tiefer fank die Flüssigkeitsmarke in der dickbauchigen Whiskeyflasche und höher und höher stieg in den Gemüthern der Stimmungsbarometer; das Wetten, Reizen und Bluffen wurde immev lebhafter. Doch jedes Ding, muß einmal enden: zwe.i Uhr, die althergebrachte Schlußstunde des Danksagungs - Pokers rückte näher und näher. Hesekiel Simpson hatte von Anfang an und dauernd Pech gehabt; das Häuflein Silberdollars vor ihm schmolz immer bedenklicher zusammen. Auch Maples, Wiggins und Turnbull erzielten keine Erfolge mehr; alles auf dem Tische vorhandene Baargeld schien von einer unwiderstehlichen Neigung beseelt zu sein, Jsaak Flanders zuzuströmen. Well l)oys, jetzt geht's um den letzten pot," schmunzelte der glückliche Gewinner, als er die frisch gemischten Karten austheilte. Jeder der fünf Freunde studirte die ihm zugefallenen . fünf Blätter, und über Hesekiel Simpson kam's plötzlich wie eine Inspiration, er hatte das bestimmte Gefühl, Fortuna fchwebe heran, diesmal an seiner Seite sich niederzulassen. In der Hand behielt er die Eckstein-Vier, -Fünf und -Sieben, die beiden anderen Karten legte er ab und ließ sich frische dafür geben. -Wiggins erklärte mit der unbefangensten Miene von der Welt, er sei bereits der glückliche Besitzer von drei Assen und zu denen gedenke er jetzt zwei Karten zu ziehen, wie er zuversichtlich erwarte, ein Pärchen, am liebsten zwei Könige. Maples verschwor sich hoch und theuer, seiner miserablen Vorlage zum Trotz, mit einem Kaufe von vier frischen Karten gegen Simpson, Wiggins und eine konträre Vorsehung in die Schranken treten zu wollen. Turnbull wandte sich an die Versammlung in gebundener Rede: Zu jedev anderen beliebigen Zeit würde er eine solch' hundsföttische Hand einfach hinwerfen und fluchen, in Anbetracht des hohen Festtages fei er indeß bereit, mitzuhalten und den Versuch zu wagen, durch das Ziehen einer Karte einen gewöhnlichen straiht" zu ergänzen. Wie seine drei Vorgänger zahlte er den ihm zum Kaufen berechtigenden Dollar. Flanders berief sich darauf, daß er regelmäßig, wie allseits bekannt, beim letzten pot" am Danksagungstage keine Karte auswechsele. Er sei zu alt für Neuerungen und daher auch heute entschlossen, es mit den fünf Karten, die er in Händen halte, drauf ankommen zu lassen. Eine momentane Stille trat ein. Die Viere, welche frische Karten erhalten hatten, studirten die daraus sich ergebenden Kombinationen, und jeder bemühte sich, ein enttäuschtes, verdrossenes Gesicht zu machen. Hesekiel Simpson eröffnete das Wetten: Er habe da fünf Karten von sehr zweifelhaftem Werthe, aber befeelt von gut nachbarlichen Gefühlen, wolle er zwei Dollars riskiren. . Elija Turnbull erklärte, er fei ein Esel gewesen, daß er nicht, seiner ersten Eingebung folgend, geflucht habe, anstatt für Kartenwechsel seinen Ante" Dollar zu deponiren. Jetzt sei der Dollar futsch, und sluchen müsse er doch. Er that's, legte die Blätter auf den Tisch und verzichtete endgültig. Habakuk Wiggins schmunzelte überlegen: Da habe ich richtig zu meinen drei Assen die beiden Könige gezogen," sagte er. und das Mindeste, was ich mir mit so 'ner vollen Hand leisten kann, ist Simpsons zwei Dollars gutzumachen und ihn um weitere zehn Dollars zu steigern." Josiah Maples ließ nur die beiden Worte fallen: Verdammter Schund!" warf die Karten hin und trat zurück, wie's Turnbull gethan. Jetzt war's an Jsaak Fland:rs,'sich zu äußern, und Simpson und Wiggins, die beiden allein noch Mitspielen den, beobachteten ihn mißtrauisch, anscheinend erwägend, ob's nicht das Ge scheiteste wäre, ihm ohne weitere Opfer den pot" zu überlassen, falls er. der ja gar nicht gekauft und wahrscheinlich sehr gute Karten hatte, mit einem hohen Satze in's Feld rücken sollte. Flanders zögerte und zögerte, endlich aber ließ er sich folgendermaßen vernehmen: Itovs, wir sind alte, erprobte Freunde, und heute ist Danksagungstag. Vernünftigerweise sollte ich diese fünf Vlättlein hiev auf den großen Haufen werfen und Simpson und Wiggins die Sache allein ausfechten lassen; das wäre gesund: Poker Politik. Doch darum handelt's sich im vorliegenden Falle nicht, man muß auch beim Poker der Freundschaft ein Opfer bringen können. Es geht mir gegen den Strich, auszuscheiden, nach
dem ich Euch so ziemlich alles baare Geld abgenommen habe, und um Euch eine sichere Revanche zu geben, bin ich entschlossen, Simpson's zwei und Wiggin's zehn Dollars zu halten und ein weiteres rundes Hundert auf meine sehr mittelmäßigen Karten zu wetten. Abermals stand's nun Simpson zu, den aufgenommenen Faden weiter zu spinnen. Eine Weile fchaute er sinuend und ohne eine Miene zu verziehen, vor sich hin, dann aber fing's an, in seinem Gesichte zu arbeiten, bis schließlich ein Ausdruck, in dem hevzliche Nächstenliebe und schmerzlose Resignation harmonisch ineinanderschmolzen, die von Natur rauhborstigen Züge, wenn auch nicht verschönte, so doch verklärte. Ein tiefer Athemzug, ein langer Blick über die Tafelrunde und Hefekiel's Lippen öffneten sich. Meine lieben Freunde und Nachbarn." begann er, ich habe mich längst schon mit dem Gedanken getragen, das Farmen aufzustecken und Missionär zu werden. Als solcher muß ich aus schließlich auf das Seelenheil meiner Mitmenschen bedacht sein und materiellen Besitz verachten. Well, diese speziellen fünf Karten, in diesem speziellen Rundgang geben mir an diesem besonders geweihten Tage eine erwünschte Gelegenheit, einen Theil meinev irdischen Habe auf meine besten Freunde in einer Weise zu übertragen, die dieser Uebertragung alles Peinliche nimmt, sie nicht als ein Geschenk erscheinen läßt. Von dieser Erwägung ausgehend, will ich einen großartigen ttlufi" entriren. Er machte eine kurze Pause, dann fuhr er fort: Da wären also zunächst Wiggins' zehn Dollars zu decken. Weil, hier sind sie. damit ist aber auch mein Vaarvorrath erschöpft. Du, Flanders, hast ja immer behauptet, die beiden Alder-ney-Kühe in meinem Stall würden für hundert Dollars viel zu billig verkauft sein. Meine braune Stute Lea, Buggy und Geschirr repräsentiren unter Vrüdern einen Werth von sagen wir, sechzig Dollars. Zwei Pflüge und eine funkelnagelneu: Egge sollen mit zusammen nur fünfundzwanzig Dollars angesetzt werden und mit weiteren fünfundzwanzig meine schwarze Sau und ihre sieben noch saugenden Ferkel." Hesekiel notirte die . erwähnten Besitzstücke mit Bleistift auf einen Fetzen Papier, summirte, unterzeichnete und brachte seine Rede folgendermaßen zum Abschluß: Da hätten wir also an Fahrhabe, spottbillig berechnet, einen Gesammtwerth von zweihundert und zehn Dollars, und den lege ich in diesen letzten pot" zum Besten des Glücklichsten meiner beiden guten Freunde hier. Damit ist Jsaaks Wettbetrag gut gemacht und um hundert und zehn Dollars überboten." Wiggins räusperte sich ein paar Mal. spuckte über den Bootrand in's Wasser und nahm genaue Einsicht in Simpson's Jnventaranweisung. Hm, zweihundert und zehn Dollars soll ich einlegen," sagte er. Dünkt mich 'ne recht anständige Steigerung. ,Haben's, glaub' ich, noch nie so hoch geschraubt. Drei Asse und zwei Könige sind nicht übel, aber absolut sicher darauf bauen kann man nicht. Doch, was macht's, kommt -Alles schließlich auf eins heraus. Flanders ist nun mal der Glückspilz, er hat'sZeug dazu, reich zu werden, ich Hab's nicht. Früher oder später kriegt er mein Geld ja doch, und damit's rascher geht, will ich den Satz riskiren. Mit dem Baaren bin ich so ziemlich fertig, aber der Erdäpfelertrag meiner Farm, der hat zumindest einen Werth von zweihundert und zehn Dollars." Und Wiggins kritzelte auf ein Blatt: Habe die diesjährige Spätkartoffelernte von meinemVierzigacres-Grund-stück am Biberbach verkauft für zweihundert und zehn Dollars und vollen Gegenwerth erhalten. Habakuk Wiggins." Diesen Schein legte er nach einigem Zögern in den pot." Flanders. dem jetzt die letzte Entscheidung zustand, erklärte, auch er sei bereit. Simpson Nachfolge zu leisten. Mit hundert und dreizehn Dollars stecke er noch im Spiel, da wolle er denn doch nicht mehr zurücktreten. Er deponirte sechzig Dollars baar und einen Zettel, durch den er sich verpflichtete, dem Inhaber desselben seinen zweijährigen Hamilton - Wallach auszuliefern. So, da hätten wir nun Alles geordnet." fagte er. und können sehen, wer gewinnt. Was hältst Du in der Hand. Wiggins? Die Geschichte da mit den drei Assen und zwei Königen ist eitel Flunkerei, das weiß ich." Stimmt!" erwiderte Wiggins, seine Karten auflegend und siegesgewiß vier Damen vorweisend. Reicht nicht!" kicherte Flanders. 5oier sind vier Asse!" Er zeigte sie und schickte sich schon an, den pot" einzuheimsen, wandte sich aber doch vorher noch, der Form wegen,, an den wie geistesabwesend dasitzenden Simpson mit der Frag?: Etwas dagegen einzuwenden, Hesekiel?" Hesekiel fuhr etliche Male mit der Hand über die Augen, wie wenn er aus einem Traume sich erst in die Wirklichkeit hätte zurückversetzen müssen. Wie? frug er. Etwas einzuwenden? Was ich für Karten halte? Hm, nichts Besonderes, kalkulire ich. Aber warte, will noch mal schauen!" Ernst und bedächtig ließ er die einzelnen Blätter übereinander gleiten, doch ein schalkhaftes Zucken um die Mundwinkel konnte er nicht unterdrücken. 15ovs, Boys!" rief er schließlich. Ein Wunder, ein wahrhaftiges Wunder! 'S ist kaum zu glauben, aber hol' mich dieser und jener, wenn ich da nicht einen regulären 8inngh.t f lush"
beisammen habe. Unerhört! Hatt'S nie gedacht, vier Asse übertrumpfen zu können. Hm. scheint halt doch, der Vorsehung gefällt's nicht, daß ich Missionär werden will. - Schade, jammerschade!" Damit breitete ev seine Karten aus und fing an. den pot" zu leeren. Das Silbergeld wanderte in die geräumigen Hosentaschen; die Kartoffelernte, der Hamilton - Wallach, zwei Kühe, eine braune Stute mit Buggy und Geschirr, eine schwarze Sau sammt sieben Ferkeln, zwei Pflüge und eine Egge verschwanden in der rechten Westentasche. Nach dieser vergnüglichen Bergearbeit stand Hesekiel Simpson auf, dehnte und streckte sich, warf einen Blick auf seinen monströsen Zeitmesser und mahnte zum Aufbruch. 'S fehlt nicht mehr viel zu zwei Uhr, Nachbarn, wir müssen an's Land. Ich habe versprochen, zum Mittagessen daheim zu sein, und Euch wird man, schätze ich, auch erwarten. Am nächsten Danksagungstage über's Jahr versuchen wir's wieder. Wenn auch diesmal das Schicksal ein Veto eingelegt hat. gänzlich ausgetrieben hat's mir die Missionsideen nicht!" Die vom Küchenfenster aus Umschau haltende Katherin Ann hatte ihren Hesekiel schon von Weitem her anrücken sehen, und als dieser Naturschwär-
mer" in die Wohnstube trat, fand er das Essen angerichtet und die sieben jungen Simpsons bereits auf ihren Plätzen um den Tisch versammelt, in tiefen Zügen den Brotenduft einschnuf felnd. Ein bischen spät, Hesekiel! komm, komm und setz' Dich!" rief Katherin Ann vem Gatten zu. Thut mir leid. Mutter, daß Ihr yavt warten müssen, aber wenn ich mich so recht andächtia in den Naturgcnuß versenke, dann verfliegt die Zeit lcy weiß nicht wie. Mit diesen Worten ließ Hesekiel Simpson sich in seinen Lehnsessel fallen. Die halb hinter dem mächtigen Puter versteate Katherm Ann warf ihrem Manne einen strenaen Blick zu und be merkte in ziemlich scharfem Tone: Willst Du denn nicht den Tischsegen prcchen?" Gewiß! gewiß!" Und mit gefalteten Händen, geschlossenen Augen und einer vor innerer Bewegung vevenocn (stimme betete Hesekiel: Für das. was Du uns heute be scheert hast heute bescheert hast, o Herr! laß uns aufrichtig, herzlich und innig Dir danken. Amen!" Als Hesekiel wieder aufblickte, erstaunte er: kein Zweifel, Katherin Ann betrachtete ihn mit einem ganz absonderlichen Ausdruck, den er sich nicht erinnern konnte, seit vielen Jahren auf diesem Gesichte gesehen zu haben. Acrger war's nicht, das erkannte ev sofort, im Gegentheil ein Schein von Glück und Zufriedenheit verklärte die Züge feiner Frau. Doch sie sagte nichts, und Hesekiel war zu lange schon verheirathet, um zu fragen. Als ihm sein Teller gereicht wurde, fiel's ihm auf, daß er mit einer ganz gewöhnlich liberalen Portion der Zwiebelfülle des Bratens bedacht worden war. Zwiebelfülle gehörte zu Hesekiels Schwächen, aber Katherin Ann pflegte damit in der Regel sehn haushälterisch umzugehen. Das, was davon übrig blieb, konnte sie im Verlaufe der folgenben Tage sehr gut zum Anmachen anderer Gerichte verwenden. Die gute Laune der Hausmutter übertrug sich in gesteigertem Maße auf alle Familienmitglieder, und das Dankfagungsmahl gestaltete sich zu einem urfidelen Feste. Als der Plumpudding und die Fruchtküchlein bis auf den letzten Happen glücklich vertilgt und die Kinder in die Küche geschickt worden waren, trat Katherin Ann an ihren Mann heran, beugte sich über ihn, gab ihm einen herzhaften Kuß und flüsterte: Du hast mich heute sehr glücklich gemacht, Hesekiel; ich habe immer daran gezweifelt, daß Du beseelt seiest vom religiösen Geiste, heute aber sind mir die Augen geöffnet worden. - Niemand, in dem dev wahre Glaube nicht wohnt, könnte ein Tischgebet sprechen mit einer solchen Innigkeit, mit einer Betonung, wie Du sie vorhin auf Deine Worte gelegt hast. Vergib mir, Hesekiel, daß ich Dich falsch beurtheilt habe!" Hesekiel legte seine große Rechte über die Augen, wie in Andacht versunken, aber er betete nicht, er dachte dachte an . den Possumsee, an die guten Freunde und an den txaight. slush." Nach einer geraumen Weile erst brach er das eingetretene Schweigen. J2, ja, Katherin Ann," sagte er, 's ist immer eine mißliche Sache, vorschnell zu urtheilen; man kann da leicht zu falschen Schlußfolgerungen kommen." Ich weiß es, Hesekiel, ich weiß eö und ich werde mich in Zukunft davor hüten." Damit verließ Katherin Ann die Stube und eilte in die Küche, die dort immer lärmender werdenden Kundgebungen der jüngeren Simpsons zu dämpfen. Als die Thüre sich hinter seiner Frau geschlossen hatte, huschte ein Lächeln über Hesekiels Gesicht. Hm, meine Bemerkung über falsche Schlußfolgerungen, die kann man freilich nehmen wie man will." murmelte er. Well, well, Katherin Ann, die brave Seele, hat's richtig ausgelegt, richtig wenigstens für den Hausfrieden. Wenn ich's nächstemal in die Stadt komme, kaufe ich ihr die große Zehn-Dollar-Bibel mit den Bildern der Propheten und Apostel, die hat sie sich schon lange gewünscht un? verdammt will ich vv., wenn ich je wieder Pok " Doch hier versagte dem biederen Hesekiel Simpson die Stimme, er lehnte zurück in dem altvaterischen
Sorgenstuh! und in der nächsten TIU nute schreckte sonores Schnarchen den unterm Tisch leise schnurrenden Hauskater auf. Mancherlei Liebe. Won Rh. Groß. Sie ist die Gluth in jungen Herzen, Die bricht in helle Flammen aus; Sie ist der Sonnenschein, der traulich Erwärmt und hellt das Vaterhaus. Sie ist der Arm. der willig helfend Sich für den Nächsten rührt und xerj; Sie ist die Hand, di-e frische Blumen Auf uns'rer Lieben Gräber legt. Ein Tucll im Dunkeln.
Ein alter hannoverscher GeneralLieutenant war infolge seines burschikosen Benehmens wenig beliebt bei den jüngeren Offizieren der hannoverschcn Garde. Eines Abends fand in der Residenzstadt ein feierliches Mahl statt, wozu auch der alte General eingeladen war. Durch irgend einen ärgerlichen Zufall verspätete er sich, und seine Laune war nicht gerade rosig zu nennen, als er den Saal betrat und bemerkte, daß alle Gäste schon Platz genommen hatten. Als der 5)aushcrr die alte Excellenz auf den Platz geleiten wollte, bemerkte ein junger Fähnrich. Träger eines hochadeligen Namens, den General nicht, da er sich in eifrigem Gespräch mit seiner Tischdame befand. Nun fand Graf P. einen Ableiter für seine Laune und sagte im Vorbeigehen ziemlich laut: De Fähnrich kann wohl nich kiken, na dafür sitten de Fähnrichs ooch immer unnen." Der Fähnrich ist ganz entsetzt über seinen Vorgesetzten, der ihn in öffentlicher Weise beleidigt, und sagt laut zu seiner Tischnachbarin: Da haben Sie nun gehört, was man sich so alles gefallen lassen muß. Ich kann den Alten nicht mal zur Rede stellen, fönst giebt es noch obendrein Arrest." Der General macht schleunigst Kehrt und sagt zu dem verblüfften Fähnrich: Wat fegst Du, min Söneken, Du willst mir fordern? Na is gut, dat gefällt mir; denn komm man morgen um zwölf in meine Wohnung." Am anderen Tage findet sich pünktlich der Fähnrich ein und wird von dem Diener des alten Generals in ein Zimmer geführt, dessen Fenster durch schwere Vorhänge vollständig verhängt sind. Em dreiarmigcr Leuchter steht aus einem breiten Tische, an dem d:e Excellenz in voller Uniform Platz gcnommen hat. Höhnisch lächelnd fordert der Graf den Fähnrich auf, sich ihm gegenüber hinzusetzen. So. min Söneken, jetzt nimm Dir hier eine von die Pistolen und nu kikst Du mir an, damit Du weißt, wo ick sitze. Denn ruf ick: Jehann! und denn nimmt de Jehann dat Licht raus und denn zahl ick eins zwei drei und up drei schießt Du. Denn ruf ick wedder: Jehann! und de bringt dat Licht wedder rin und denn komm ick ran. Erst kik ick Dir an und denn ruf ick: Jehann! Denn nimmt der dat Licht rut und denn zähl ick wedder und denn schieß ick. Aber dat sag ick Dir. ick drep immer in'n Kopp!" Dem Fähnrich ist bei dieser Rede nun doch etwas ungemüthlich zu Muthe, aber was hilfts? Er muß nun mitmachen, auch tröstet er sich, denn er selbst hat ja den ersten Schuß. Die Sache geht los. Der Jehann" nimmt das Licht fort, der alte General commandirt eins zwei drei , und bautz knallt der Fähnrich los. daß die Kugel nur so in die Wand fährt. Jehann!" tönt's im tiefsten Baß, der Diener stürzt mit dem Leuchter ein. und man sieht die alte Excellenz spöttisch lachend unversehr! am Tische sitzen. So. min Söneken, jetzt komm ick ran! Wenn ick Dir genug angekikt habe, denn ruf ick: Jehann! und denn nimmt de Jehann dat Licht weg. Denn zähl' ick eins zwei drei und denn schieß ick! Aber dat seg ick Dir, ick drep immer in'n Kopp!" Darauf mustert der alte Herr mit grimmigster Miene den Fähnrich, dann wird der Jehann" gerufen, und nun commandirt der Gras: Eins zwei Jehann!" Wie der Blitz ist der Diener im Zimmer und man sieht den Fähnrich, wie er mit verlegener Miene unter dem Tische hervortaucht. I. min Söneken," sagt die alte Excellenz schmunzelnd, wat makst Du denn da unnen. Du suchst wohl Din Taschentuch? Na. beruhige Dir man. ick war vorhin ooch unnen!" Im Zwielicht. Won S. A. Weiß. Stille Abendschatten weben. Aus der Ferne klingt ein Ton, Langsam weicht zurück das Leben, Und die Sterne glänzen schon. Also kommt dir ein Erinnern, Wenn dein Tag sich neigen will. Und in deinem dunklen Innern Wird es wieder licht und still. H a n s i m G l ü ck. A.: Nun hat das schnippische Fräulein Adelgunde sich doch noch einen Bräutigam ergattert. Die ist gewiß recht glücklich und hochmüthig?" B.: O ja! (Zans im Glück!" Angenehme O e k o n om i e. Ist Fräulein Laura auch recht sparsam und ökonomisch?" Und wie? Sowie sie mal im Regen einen hübschen, jungen Kavalier trifft, läßt sie lieber des Herrn Schirm als den ibrigen naß werden." Auf der Höhe der Zeit. Verlohnt's sich eigentlich, Ihrem Kaffeckränzchen beizutreten?" Ich bitte, bei uns gibt's sogar Klstfchprä mien!" Ein gekrümmter Rücken wird in der Regel von einem steifen Nacken ab-gelöst.
Zu Ehren Blmarcrs. Der Bildhauer Neinhold Vegas, der für Kaiser Wilhelm I. das in der deutschen Reichs - Hauptstadt zwischen Spree und Hohc:oll:rnschloß prunkvoll sich erhebende Monument ersann, ist berufen worden, das Denkmal zu schaffen, welches in Berlin dem ersten deutschen Kanzler, dem Fürsten Bismarö. errichtet werden soll. Das Denkmal wird vor dem ReichstagsGebäude seinenPlatz zu finden. In seinem preisgekrönten Entwürfe hat Begas den Fürsten Bismarck in der Kürassieruniform dargestellt.. Trotz der militärischen Tracht indeß läßt die Gestalt in keiner Weise etwas an den mit der Waffe kämpfendcn Soldaten denken. Dem ersten Blick vielmehr ruft sie sofort das Verständniß dafür wach, daß dieses Mannes wahres Schwert der Geist und der Gedanke und das bezwingende Wort ist. Nicht aber nur auf der Vermeidung der kriegerischen Stulpenstiefel und auf der Wahl des schlichten und bequemen Jnterimsrocks beruht diese Wirkung, sondern auch darauf, daß der Reichskanzler in voraerückteren Jahren, in denen die stolze Straffheit des Körpers schon leise schwindet, dargestellt ist und die Finger der Rechten übev ein Pzpierblatt gespreizt sind.
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DasDenkmal. Der an den Ecken von je zwei gekuppelten Halssäulen eingefaßte, vielleicht zu unruhige Sockel, der diese Statue trägt, zeigt die Barockformen, die dem Künstler besonders sympathisch sind. An den Seiten rechts und links ist er mit leicht angedeuteten Flachreliefs origineller Erfindung verziert, die symbolisch spielende Gedanken verkörpern. Ueber Büchern und Pergamenten sitzt hier als Sinnbild weisen Forschens und Sinnens die Eule, deren Ruhe dadurch nicht gestört wird, daß niederes, rabenartiges Raubgesindel sie umkrächzt; dort aber sieht man. wie beflügelte Putten dem ermüdet ruhenden Greise aus den Wolken herab den Lorbeer bringen. In voller Rundung sind dem Sockel Figuren des jugendlichen Siegfried, der im Rücken der Statue das Schwert schmiedet, und des knieenden Atlas, der zu ihren Füßen auf seinen Schultern die Last der Weltkugel trägt. Halbkreisförmige Ausladungen des breiten oblongen Unterbaus, in dessen Mitte das Postament des Standbildes emporsteigt, bilden die Basis dieser beiden Figuren. Losgelöst von dem Socke: aber ruht zur Linken auf einer Sphinx eine jugendkräftige Männergestalt, deren Blicke sich in das auf dem Schooße gehaltene Buch versenken, während zur Rechten ein die Krone in der erhobenen Hand tragendes Weib einen fauchend sich gegen sie aufbäuwenden Tiger zu Boden tritt. Merkwürdig. &rss MM ;.. crT. mzm . fc t: Student: Merkwürdig, heute hat das Haus schon wieder keine Haus thüre." Ein Wink. Mann (der aus Liebhaberei Alterthümer sammelt): Heute habe ich wieder zwei prächtige Stücke eiworben!" Frau: Ach. wenn Du nur einmal meinen alten Hut Deiner Sammlung einverleiben würdest!" Im Buche ihres Lebens ist den meisten die Titelseite die liebste. Der Zweifler liest zwischen de? Zeilen, der Pessimist von unbe schriebenem Vapier. Mißglücktes Compliment. Ohne Schniche!. mein Fräulein wra so Uz .-eZzend blaue Schleier Ihr Gesicht verhüllt, se. hen Sie geradezu entzückend auö!"
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