Indiana Tribüne, Volume 21, Number 64, Indianapolis, Marion County, 21 November 1897 — Page 1

o K s W A A KV i ty y w w w W V Office : No. 1 Süd Alabama Stratze. Telephon 1171. Indianapolis. Indiana Sonntag, den 21 November 189?. Jahrgang 31. No. 64

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ROMilW. Elf ficefenbe gebliebene Wallsischfahrer. 9! e w B e d f o r d, Mass , 20. Nov.

Eapitän David g. Dowell von hier, der Besihkr deS WallsischfahrerS Wm. Bayliee", der jüngft von einer Kreuz fahrt im nördlichen Ocean heimkehrte, theilt mit, daß seiner Ansicht nach die Bemannungen der Wallfischfahrer, die im EiS stecken, in deren Fahrzeugen gut geborgen sind. Er glaubt, daß die Schiffe in der Lagune, einige Meilen von der Küste Alaöka'S östlich von Point Barrow, ankern. Eapt. Dowell sagt, daß der Belvedere", Orca", Jesse H. Freemann", Atofario" und Alexander" gemeinsam von dem Kreuzungkpunkte, östlich von Point Barrow, abfuhren. Daö R'ss (welches eine Art Wellenbrecher bildet), erreichend, stießen die fünf Schisse wieder auf Eisberge, wandten sich westwärts und fuhren in die Lagune ein, welche für Walsischfahrer in dieser Gegend ein gern ausgesuchter Hasen ist. Die Führer der Sch'sse seien erfahrene Leute und wissen sich in solchen Äitua. tionen zu helfen. Er denkt, daß die Belvidere. Orca und Fieeman so genügend verproviantirt sind, daß sie bis zum nächsten Sommer reichen können. Der Eapztän glaubte ferner, öie ande ren vier Schiffe, Fearleß", NewPort", Wanderer" und Jeannie", die weiter östlich im Eise stecken, sollen, vor Herschel Island liegen. Er weiß, daß sie am 26. August sich dort mit den Säi'ffen befanden, welche nördl'ch überwintern wollten und er glaubt nicht, daß sie den Versuch machten, weiter westlich zu segeln, wenn sie ermittelten, daß sich daö EiS bildete. Ankern die Schisse vor den Herschel-3n-seln, dann find dieselben nicht in Gefahr. Salomon-3nseln. San Francisco, 20. Nov. Die Talomon - Insulaner auf der 3ns?l lZuadoleona haben, ermuthigt durch ,dren Erfolg gegen die österreichische Expedition unter Baron von Norbkck. die englischen Niederlassungen übersallen und die Einwohner beraubt. Drei Personen wurden ermordet, nämlich Zean Parritt, ein Händler, und seine beiden Gehülfen. Alö die N.chricht von den Mordthaten nach Tulazi gelangte, organifirte der Nisident, Herr Woodford, eine bewossaete Macht von Ansiedlern und fügte ihr sechs ringe borene Polizisten bei. Er begab sich sofort vach Aola und rief alle europäischen Bewohner auf, die mit Elfer entsprachen. Etwa 35 gut ausgerüstete Freiwillige stellten sich zur Verfügung. Der Handelsschooner Beatty" wurde in Dienst gestellt, und die Expedition fuhr nach Kow Kow, dem Dorfe der Eingeborenen in der Nähe deS SchallplatzeS der Mordthaten. Dort angekommen landeten die Weißen und die Polizei heimlich unterhalb deS Dorfes und formirten sich zum Angriff. DaS Dorf wurde erstürmt. Die Eingeborenen kämpften tapfer, flüchteten sich aber schließlich in die Dschungeln, mehrere Todte und Verwundete und vier Gefangene zurücklassend. Kow Kow und daS Dorf Bonbofi wurden angezündet und vollständig zerstört Barbarei der Chinesen. SanFranciSco, 20 Nov. Der Dampfer City of Rio de 3anetto" bringt die Nachricht, daß in Kinkuei bei Shanghai ein kleiner Zunge, weil er beim Schleudern eine SteinS zufällig seine Mutter getödtet hatte, zum Tode durch den Lingchi" verurtheilt worden sei. DaS Kind wird nach einem barbarischen Brauch auf ein Kreuz festgebunden und ihm so viel Fleisch alS möglich vom Körper abgeschnitten, ohne daß edlere Theile derletzt werden, damit die Qual länger dauert. Die fremden Konsule in Shanghai hatten sich für daS Unglückliche Kind verwendet und die Chinesen hatten ihnen gesagt, der Prozeß sei niedergeschlagen worden, jetzt hört man aber, daß der Zunge noch in Haft ist und daß daS grausame Urtheil demnächst an ihm vollstreckt wndea soll.

Beschränkung der Cinwan d e r u n g. Washington, 20. Nov. Beim

Präsidenten sprachen heute Präsident GomperS und Sekretär Morrison von der American Federation of Labor vor, und drängten ihn, seiner Botschaft Vorschläge zum besseren Schutz der Arbeiter einzuverleiben. Präsident McKmley erklärte, seine Botschaft werde ohnehin in Folge der Besprechung zahlreicher Gegenstände schon sehr umfangreich ausfallen, aber er hoffe die Arbeiter-Angelegenheiten später in einer Spezial-Botschast oder in anderer befriedigender Weise zu erörtern. Die Arbeiterführer verlangen eine Aenderung der EinwanderungSGesetze zur Beschränkung der Zahl der Einwanderer. EinwanberungSCom missär Powderly hat den Präsidenten gleichfalls gebeten, einschlägige Vorschlage zu machen und man weiß, daß der Präsident bereit ist, daraus einzugehen. ,, , Musiker-Union imGerichte. C i n c i n n a t i , 20. Nov. Die Musiker-Schutzzesellschaft von Eincinr.ati kämpft in den hiesigen Gerich ten für eine Prinz'pienfrage. doch ,st b k jetzt in zwei 3nftanzen gegen sie en schie en worden. AIS im Sommer 1896 eine Kapelle im Zoologischen Gerten einmal unter dem Preise gespielt hatte, wurden die betreffenden Musiker a ueber Gesellschaft auSgestoßen. Sie klagten und erwirkten im unseren Gericht einen Mank'amuS - Befehl, wodurch die Schutzzesellschaft gezwungen wurde, die Betreffenden in ihre Mitgliedörechte wieder einzusetzen. DoS Kreisgericht hat die Entscheidung ausrecht erhalten. Gegen diese Entscheidung wird jetzt durch die Schutz - Gesellschaft beim Staatö'Obergericht appellirt werden und die Gesellschaft ist entschlossen, den Fall eventuell biö an daS Bundes Obergencht zu bringen Der Prozeß hat in den Mufikerkreisen deS Landes großes 3ntersse erregt. Ex - Gesandter Taylor spricht. 3thaka. N. S, 20. Nov. Vor einem sehr zahlreichen Publikum h'klt heute Abend der frühere Gesandte in Spanien, HanniS Taylor, einen Vortrag über Spanien. Unter Anderem sagte er : Die Ereignisse schreiten schnell und niemand, sel st der Präsident nicht, kann sie aushalten. Kein wirklicher Staatsmann hat je versucht, eine KrifiS zu vermeiden, indem er ihr den Rücken wandte, oder durch Selbsttauschung. Wenn der Präsident den verhängnißvollen Mißgriff thut, daß er den Congreß noch weiter hinhält, indem er sein Imprimatur auf falsche Hoffnungen und leere Illusionen setzt, so werden die Ereignisse alle seine Vorhersagungen wiederlegen, noch ehe die Dinte auf seiner Botschaft trocken in. Mag der Congreß nur daS eine große Schlußwort Anerkennung" sprechen, und in 90 Tagen wird die lange und blutige Tragödie vorüber sein, die ganze Christenheit wird jubeln und Amen sagen, Spanien wird auö einer unhaltbaren Stellung befreit sein, eö wird keinen Krieg mit den Ver. Staaten geben, und Cuba wird frei sein. Allerlei au Deutschland. Berlin, 20. Nov. Die Regierung macht Hayti gegenüber Ernst. Der Entschädigungsforderung für den Zwischenfall LüderS soll Nachdruck verliehen werben. Der Panzerkreuzer Deutschland" geht Ende deS MonatS nach Hayti. Seine Besatzung betragt 650 Mann, und dazu kommen noch 389 Mann des außer Dienst gestellten Panzerö Sachsen." Der Panzerkreuzer Deutschland ist in den letzten Jahren in WilhelmShaven modernifirt worden. Er hat ein stählernes Oberdeck erhalten ; eS find in demselben weitere Querschotten angebracht worden und er ist mit 3 schweren, 23 Schnellfeuer- und L Moxim. Geschützen versehen worden. Die über daS ganze Land verbreitete Ausregung hat sich

nun auch der Presse bemächtigt, nachdem das Auswärtige Amt die Beschwerdc.t Lüderö für begründet erklärt, welche nun auf entschiedenes Lorgehen dr'ngt. Der Kaiser nimmt sie Sache nicht tragisch, aber auch er will Entschiedenheit. Die Berliner ..Neuesten Nachrichten'' schreiben : Hayti drehe den Spieß um und be-

Haupte, daß sein Präsident insultirt worden sei. Die Post" sagt : Anstatt mit Franzosen im Unteroffizier - Deutsch zu verhandeln, sollte man von Engtand und Amerika lernen, wie man einen Raubstaat behandelt". 3n Port-au-Prinee find deutsche Briefe konsigzirt worden. Die Rede deS Kaisers bei Gelegenheit der Vereidigung der Rekruten hat wieder Verwunderung hervorgerufen. Mißbilligung hat sich vor Allem gegen den Passus von braven Christen" !undgegeben. Die Vosfische Ze'tung" schreibt, daß der Kaiser gesagt : Wer kein braver Christ sei, könne unter keinen Umstaaden erfüllen, waS die oreußische Armee verlangt; daS be zweifle sie, bis die amtliche Bestätigung erfolgt fei. Der alte Fritz, der gen'ale Heerführer, .sei ein schlechter Christ gewesen, und Napoleon habe ueber ein Kruzifix noch daS Neue Te stament mit sich geführt. Vor dem Christenthum habe eS große Feldherrn gegeben, und der Kaiser selbst habe die kriegStüchtigkeit der Türken gerühmt." Die Berliner VolkSzeitung schreibt : Griechenlands Heiden hätten Wander der Tapferkeit verrichtet und verweist darauf, daß zahlreiche Juden mit dem eisernen Kreuze dttorirt seien. Dagegen hätten die Ideale ächter Christen unter dem Revolutionär Erommell ge gen den angestammten König gefochten " Die Antisemiten dagegen find von dr Rede entzückt und die antisemitischen Orzane verfehlen nicht, ihrer Freude Ausdruck zu geben. Der rüde Ton, welcher im ökterreichischen Abgeordnetenhaus herrscht. hat auch den Budgetausschuß ergriffen. 3a der Sitzung, in welcher daS Ausgleichprovisorium gutgeheißen wurde, bezeichnete der deutschfortschrittler Dr. Menger daS Verhalte deS Tschechen Dr. Stranöky lümmelJaft". Die Majorität beschloß, obwohl Pergelt gegen die Verletzung der Geschäftsordnung protestier, daß keine weitere AuSschußfitzung stattfinden solle. Der Pole Pttlak wurde instruirt, den Bericht deS Ausschusses dem Plenum vorzulegen. Der Tbeoteragent Arthur Fränkel hat Selbstmord begangen. Er schoß sich eine Kugel durch den Kops und stürzte sich dann durch da Fenster auf die Straße. Gestern war ihm die Gattin gestorben. V Ssterh azy soll der Vorr ä t h e r sein. PariS. 20. Nov. DaS Blatt 3our" schreibt, daß' Gras Ferdinand Walson Esterbazy, der penfionirte Major deS französischen HeereS, weleher feit der Deportation DreyfuS' beschuldigt wird an der AuSplauderung militärischer Geheimnisse mit betheiligt gewesen zu sein, und welcher der Schreiber deS anonymen Briefes sein soll, auf Grund dessen DreyfuS procesfirt und verurtbeilt worden sein soll, bei mehr alS einer Gelegenheit ihm (dem genannten Blatte) in Verstoß gegen die militärischen Regulativen Mittheilungen gemacht habe. Graf Efterhazy dürfe daher nicht überrascht sein, wenn disciplinarische Maßregeln gegen ihn ergr ssen und er vielleicht eingesperrt werde. Durch einen HabeaS Corpus Befehl hat sich die junge Frau Clara Damianowitz. eine geborene Jüdin, in Aayoune, SJL I., abhalten lassen, die Religion ihrer Väter abzu schwören und zu der griechischen Kirche überzutreten. Die junge Frau, welche dieTochter des Jsraeliten Jakob Meyer in Phönizoill?, Pa., ist, brannte vor einigen Wochen mit dem Ungarn John Dair.ianowitz nach New Aork durch, wo das Paar von einem Alderman copulirt wurde. Darauf ließ Meyer seinen Schwiegersohn wegen Entführung verhaftet, indem er behauptete, daß seine Tochter erst 14 Jahre zähle und nickt das 18. Lebensiabr bereits

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rrreicht habe, wie diese selbst angegeben hatte. Damianowitz wurde unter 1000 Bürgschaft auf freiem Fuß b:lassen und kehrte dann mit seinem Frauchen, die sich bei der HeirathClara Tyroler nannte, nach seiner Wohnung zurück. Clara's Vater ließ die Sache aber nicht ruhen und sein Anwalt U'v tete ein Habeas Corpus - Verfahren ein, um die Tochter in seine Obhut zu bekommen. Während diese Sache schwebte, erfuhr Meyer, daß seine Tochter zur griechischen Kirche, welcher Damianowitz angehört, übertreten wollte, und dies brachte ihn derartig in Harnisch, daß er Himmel und Hölle in Bewegung sehte, um sie davon abzuBalten. Meyer's Advokaten benachrichteten die Betheiligten, daß sie sich einer Mißachtung des Gerichts schul'dig machen würden, weil der Kanzler einen Habeas Corpus - Befehl erlassen habe. Clara ließ sich dadurch einschüchtern und die Ceremonie unter blieb. Die ?gyptlsche Prin Z e s s i n Nasli. welche längere Zeit in Paris als Mitglied des dortigen jungtürkischen Comites thätig war, befindet ich zur Zeit in Constantinopel. Sie olgte dorthin dem Vertrauensmanns )es Sultans Achmed Dschelaleddin Pascha, welcher ihr im Austrage des Sultans freies Geleit und ungefährdeten Aufenthalt in seinem Hause zu Constantinopel zugesichert hatte. Tie Prinzessin NaSli ist nun bereits zweimal vom Sultan empfangen worden und überreichte ihm ein kurz gefaßtes Programm für eine Beseitigung der Frauensclaverei in der Türkei. Der Sultan nahm das Schriftstück entgegen und versprach, dasselbe durch mcl rere seiner Näthe prüfen zu lassen. Ein sonderbares Aben, teuer erlebten jüngst in Mailand der Jnspector einer großen Triester Versicherungs Gesellschaft Herr Guido Hermet und seine junge Gemahlin, als sie im Begriffe waren, von ihrer Hochzeitsreise nach Hause zurückzukeh- ! ren. Ein junger, elegant gekleideter Mann, der Geschäftsreisende tagnonr, hielt Hermets Gattin in einem Anfalle von Sinnestäuschung für seine eigene, die ihn vor vier Jahren verlassen hatte, und bestand darauf, daß man zur Polizei gehe, was denn auch unter Begleituna einer großen Menschenmenge gej schah, Hermet bewies hier durch et-

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liche Schriftstücke, daß seine Gattin, das ehemalige Fräulein Sinico, wirklich llnd wahrhaftig jetzt ihm gehöre, aber Cagnoni wurde immer wilder und rasender und ließ sich nicht überzeugen. Nach einer vierstündigen Unterhanvlung wurde das Ehepaar entlassen, während Cagnoni festgehalten wurde. Tags darauf wurde constatirt, daß Cagnoni nicht etwa verrückt war. sondern daß seine durchgegangene Frau, die ihn vor vier Jahren verlassen habe, der Frau Hermet-Sinico sprchend ähnlich sehe. Nach dieser Erklärung wurde auch Cagnoni aus der Haft entlassen. Die auffallendsten Heilungen von Scrofeln, die man kennt, find mittelst Hood'S arsaporilla erzielt. Diese Mittel sucht seineö Gle'chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H 0 0 d'S. Ho o d'S Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gewicht. 25.

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