Indiana Tribüne, Volume 21, Number 63, Indianapolis, Marion County, 20 November 1897 — Page 2
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ZQdiaus Tribüne.
Erscheutt Taglich und Sonntag? Die tägliche. Tribüne kostet dmcch den Xxlgcx 1 EetS per Woche, die Sor.tagl.rribüe" Sextf per Woche. Selbe luftsmc IS Cents d, IS Cent! per Vtaxtt. Per yoft sugerhali d ffttbt zgeschickt in ,rtHdetz g V Jahr. omi 18 Qüd Vlabama erraZe. Indianapolis, Ind., 20. November '97 yräsidcut Tiaz und seine Oegner. ES kann keinem Zweifel unterliegen, daß der Präsident Porfirio Diaz von Mexico mit ebenso viel Geschick wie Energie unsere Nachbarrepublik aus eine höhere Stufe der Entwickelung gehoben hat, allein wie er seine besten Kräfte im Interesse seines VaterlanHes einsetzt, o kennt er seinen Feinden gegenüber auch keine Schonung. Zahl reiche Empörer, welche sich in unserem Lande in Sicherheit wähnten, haben seine starke Hand empfunden und sind, an die mexicanische Regierung ausgeliefert, aus das Strengste bestraft worden. Das legte Opfer, nach dem er, freilich vergeblich, seine Hand ausgestreckt hat, ist Jesus Guerra. einer der Führer der revolutionären Bewegung von 189192, die den Sturz des Präsidenten Diaz bezweckte. Wie Diaz selbst im Jahre 1875 die Empörung welche der damaligen Regierung ein Ende macht: und seine Erwählung zum Präsidenten im Gefolge hatte, in Tezas anzettelte, fo wurden auch alle Verschwörungen gegen ihn selbst in diesem Staate vorbereitet. Aber seine Feinde besaßen weder, seine, vor Nichts zurückschreckende Energie noch seine militärischen Fähigkeiten und wenn sie auch, wie er, den Rio Grande überschritten, in der Hoffnung, genug Unzufriedene um sich sammeln und mit diesen als Sieger in die Hauptstadt einziehen zu können, so nahmen alle diese Unternehmungen doch ein klägliches Ende. Gegenüber dem Manne von Blut und Eisen, den sie mit leichter Mühe stürzen zu können wähnten. vermochten sie nicht das Geringste auszurichten und ohne Ausnahme suchten sie bald wieder eme sichere ZusluchtZ stätte nördlich vom Rio Grande. Die mexikanische Regierung stellte oitt revolutionären Beweaunaen zwar tm mer als bedeutungslos hin. aber sie war stets darauf bedacht, die 2heil?::y mer an denselben in ihre Gewalt zu bekommen und für immer unschädlich zu machen. Der mencarnsche Gesandt Römers in'Washington betonte bei jeder Gelegenheit,- daß Diaz' Feinde nur Banditen waren .und sie ausschließlich auf Raub wie Plünderung ausginaen. Dem gegenüber behaupte ten die Garzaiten, daß sie in offenem Kampfe aeaen Diaz begriffen wären unv in zahlreichen Gefechten seine Truppen geschlagen hätten; und der Intervention der -amerikanischen !eHorden hätte er es nur zu verdanken, daß er heute noch an der Spitze der Regierung stände. - - Nachdem am 24. Juni 1890 Ruiz Sandoval nut einer. Hand voll be waffneter Parteigänger von Texas ans ' in Mexico eingefallen war, vor , den Truppen aber , bald Reißaus genom men hatte, stellte sich Catarino E. Garza. den der Gesandte Romero einen gemeingefährlichen Abenteurer nennt, an die Spitze der Bewegung. Er versuchte die durch eine Mißernte in Mexico verursachte Noth ?ür seine Zwecke auszubeuten und sammelte eine Schaar.von Mezuanern, die m Texas Arbeit gesucht hatten, um sich und mit diesen fiel er in. den mexicanischen Staat Tamanipl's ein. .Dort vermochte er sich freilich nur einige Tage zu hal ten, doch unternahm er einige Monate spater einen zweiten Einfall, der aber malö von. mexicanischen Truppen zu rückgeschlagen wurde. Dasselbe klag llche Ende fand eine dritte Expedition. die von einem Anhänger Garza's ae führt würde. Eine weitere Erhebung wurde von Pancho Benevides geleitet. "mit demselben negativen Resultat. Aber Diaz war mit der vollständigen Niederlage feiner Gegner nicht zusne ' den, er wollte diejenigen von ihnen, die ' sich durch die' Flucht nach Texas gerettet hatten, in seine Gewalt bekommen und ließ durch den Gesandten Romero die Auslieferung von Pancho Bene videZ, Juan Duque, Jnez Ruiz, Ra mos Rojo, JesuZ. Guerra und anderer unter der Anklage von Mord, Dieb stahl, Brandstiftung sowie Menschen raub fordern. Diese Verbrechen soll ten die Flüchtlinge bei einem Angriffe am 10. December 1892 auf die Ra serne in San Vgnacio verübt . haben. be: welcher Gelegenheit mehrere, men canische Soldaten fielen, Gebäude in Brand gesteckt wurden - und Pferd?, Waffen nebst vielen AuSrustungZge genständen ihnen in die Hände gerie then. Außerdem-wurden. die Rebellen beschuldigt. Privateigenthum vernichtet und gestohlen zu haben. Sobald die geschlagenenMexicaner texanischen Boden betraten, erfolgte ihre Verhaftung durch Vundeö truppen und es wurde gegen sie ein Verfahren wegen Zuwl Verhandlung gegen die Neutralitätsae setze eingeleitet. Damit nicht zufrie den, verlangte der Gesandte die Auslie ferung d?r vorgenannten Führer und 90 Mann, die an dem Einfall angeblich theilgenommen hatten, von der, Regie runa deö Staates Texaö. Der Bun deS-Commissär. dem Duque, Riaz und Suerra vorgeführt wurden, hielt die Auslieferung dieser Männer sür gerechtfertigt, aber daS Bundes-Gericht für den westlichen Distrikt von Texas erließ einen HabeaS CorpuS-Befehl für daö Trio, von der Ansicht ausgehend, daß ihr Verbrechen rein politischer Natut wäre und. sie als politische, Verbre cher nicht auSgeliesert werden dürften. Gegen dieses Urtheil, appellirte der rnexicanZsche Consul in San Antonio an daS OberVilndeSgericht und dieses stieß daS Urtheil deö DistrictSgericbiZ um. Anfänglich war der damalige StaatZsecretär-Gresham. dieser Ent scheidunz zun: Trotz, nicht geneigt, Mi
Auslieferung zu gestatten, doch wurde er bald anderer Ansicht und Duque sowie Ruiz wurden den mezicanlschen Behörden übergeben. Guerra hatte in. zwischen seine Flucht beroerkstelligt. dock, ist iekt sein Aufentbaltsort cr-
m elt worden und seine Auslieserunz "TV7 u."7 , TX ;; ..,ss i.vit c it - wie fchon früher erzahlt ward, der wurde abermals verlangt. jn lym , '7 ,'... -.:. itrTk ;n
t.rn. rn.'jr.k..! TM . s.. r; i;uic vluu Jüiua vcii ?" !n?b in'l " i "I1,3'1,l-";fSt 1 Gewalt . ?" 2 M ' i zu ma Diaz freilich arg enttäuscht worden, indem Präsident McKinley Guerra's Auslieferung entschieden abgelehnt hat. yranzösische Justiz Paris, 29. October. We Nälle. in denen Frau Themis sich geirrt, mehren sich immer mehr; die , öffentliche Meinung klagt sie der Kurz-! sichtigkeit. derVoreingenommenheit und der Uebereilung an. und wenn es einen Richterstuhl für ihren Richterstuhl gäbe, würde der letztere umgestürzt werden. Die Untersuchungshaft, die schreckliche, spielt dabei eine große Rolle; sie ist fürchterlicher als die berüchtigten Lettres de cachet", als die Einschließung in die übel beleumundete Bastille. , Auf einen Verdacht, emen , m .: t:. Rjt v.... ilvttlillicn Zllc, yiii iu0i iuf uyiuu zose. der die große Revolution in seiner Geschichte verzeichnet, hinter Schloß und Riegel setzen, von der Außenwelt vollständig abgeschnitten, und sieht sich s.itVs. sl.kt?st i
uull, uiytic vjumn.u iiicisumvuti, . cy oie Zllorsgenoiien, an iqrer dem Eifer eines Untersuchungsrichters ! Spitze ein Gemeinderath, und sammelausgesetzt, der seine Pflicht zu thun ' tn Unterschriften für ein Schriftstück, glaubt, wenn er Tag für Tag unaus-' worin sie die Schuld Banier's nachwiegesetzt dem Verdächtigen die Fallen sei-; sen; und wie man sich denken kann, ner Dialektik stellt und ihn allmälig zu '. wurden Diejenigen, welche nicht unter-
emem Geständnisse hypnotistrt. Und , Niemand, auch wenn seine Unschuld sich .sonnenklar herausstellt, entschlüpft unbehelligt der Untersuchungszelle; immer lagert über ihm der Makel des Galeeren - Eandidaten; vom KohlenHändler kommt keiner ganz rein zurück, wie daS französische Sprichwort sagt. DaS Jahr beginnt mit der Freilassung eines gewissen Pelissier. der sechs Monate lang in der Untersuchungshaft zugebracht; deS zu Brest wegen MeuchelmordeS festgenommenenKerscaven und des Bäckers RibeS. der drei Monate lang einem Verhör standgehalten. Jhnen soigle ver uemwirty eimas, oer t für einen Schurken, Namens Dalmas. büßen sollte, obgleich er von seiner Jugend.an seinen Namen mit t" und nicht mit " buchstabirt. Und soeben steht noch das Publikum unter dem Eindruck der Verurtheilung des Geburtshelfers Dr. Laporte; er ward wegen einer verunglückten Entbindung in Haft genommen und auf das Zeugniß einer Hebamme und ihrer Gevatterin verurtheilt, obgleich die angesehen-' sten Aerzte im Interesse der Ausübung ihres Berufs sich für die Zweckmäßigkeit seiner, , Operation ausgesprochen. rÄ??'. der Gesetzlichkeit ist der Fall V'xtx lungen Leute, Jamet und Leger. Auf die Aussagen eines zwölfjährigen hysterlschen Mädchen? und ihres trunksuchtigen Vaters .wurden sie eines m Am l zweien illiicoieilsoeroreazens angeklagt und zu 20jähriger Zwangsarbeit verurtheilt. Heute aber. Nach vier Iahren. nimmt daS Mädchen ibre Anklaae r jl. , 5!ii; jti !-. 4 I zurück und beschuldigt dafür den eigenen Vater, dev von Jugend auf an ihr gefrevelt. Die Gerechtigkeit hat denn auch .ihren. Irrthum bereits eingesehen; sie hat die Strafe nacheinander in 15jährige Zwangsarbeit und dann in 5jährige . Gefängnißstrafe umgewandelt, so daß die armen Opfer der Justiz wohl demnächst entlassen werden dürften, Schlimmer indessen als die . Haft selbst sind die Folgen für die Fa-' milien der Verurtheilten. ihre BeHand- j lung durch die Bevölkerung. Der französische Pöbel verräth dabei, daß die höllische Grausamkeit, welche die großen Revolutionöschlächtereien her-: .:c!,i. y . . .7 , uciuviic, in igm nom lange niCQi aus- i gestorben ist. Man höre: Frau Jamet. Mutter des einen und Schwiegermutier des anderen Galeerensträflings, betrieb vor dem Processe ein einträgliches Wafchgeschäft in Puteaux. Ihr blieb nichts übrig, als ihre Kunden im Stich zu lassen und sich mit ihrer Schwiegertochter nach Asniereö zu flüchten. . Dort aber blühten ihr bald neue Qualen; man beschimpfte sie als die Mutter deS Galeerensträflings und Frau Leger als dessen Wittwe; und der Letzteren Töchterlein kam weinend auS der Schule und beklagte sich über ihre Mitschülerinnen, die sie die Tochter eineZ Galeerensträflings geschimpft hatten. Der Miethsherr setzte sie vor die Thür, obschon sie mit der Zahlung nicht rückständig waren, und schließlich verbargen sie sich in einer elenden Hütte-auf dem Wege, der nach Bois Colombes führt. Die Freude der ar men Frauen, als sie von de? Herabsetzung der Strafen hörten, soll unbeschreiblich gewesen sein. Man hat Emile Zola oft vorgeworfen. daß er in seinem Roman La Terre" den Charakter der französischen Landbevölkerung zu hart aufgetragen ! yave; ader vie Wirklichkeit geht, wie aus den Untersuchungsacten des Pro cejjes hervor rgeht, der augenblicklich ge-' Hirtenmörder Vacher m gen den Gange.ist, weit über. den. Roman hm. Eine Nützliche Erfindung ' Durch hie ErsindungdeS berühmten ' SalvationOelSistdeMcchanikerund Handwerker jetzt in den Stand gesetzt, . ehne Zeitverlust, leichte Verletzungen, xoxt Quetschungen und Verrenkungen ! zu heuen. Dieses vorzugllaze mimenr kurirt alle Schmerzen sofort. "Kürzfirf rrlekre ick durck einen 20 5?uS ,
tiefen Fall mein Bein und nur durch I In der Einfuhr zeigen fast sammtdie Anwendung von Calvation Ocl lkche Rubriken des Zolltarifs eme Zuwurden die Schmerzen beseitigt und nähme; eine Ausnahme machen Blei dlF Nerlekuna völliaaekcilt. 5cn kann und Blelwaaren, Flachs und Svmn-
bezeugen daß Salvation Ocl n ganz ausgezeichnetes Heil-Mittcl ist." A. j v mm s m srr I (s.a.in).' Kcr tzu..A (7Zl rZzn juwvy ju.tf vi;uiu; sii vuivy Pa. Salvation Oel ist überall für 25 CentS zu haben und sollte immer m $ . f iL . M ' bei der kand fein. Beim Einkaufe .
seht darauf daß Ihr daS ächte bekommt denn eLsindNachahmunLenwMarft
aus. Was oit Elaolvevoiierung'von Asnieres gegenüber der Frau Jamet geleistet, findet ein würdiges Gegen
stück in der Grausamkeit dev Bauern von Samt - Etienne - de - Boulogne. Dort fiel als Opfer Bacher's der Hir.z.r.. w , ni!( s.Z, & Ä fc Ä te 8at8em.Wn.lmtt tan Geständnis 0 , abg.r ss.n hatten und liebsten Bni.r mit ihm auf der am Guillotine sähen, so wird sich doch allmälig die Volkswuth gegen ihn legen müssen. Inzwischen aber spotten die Qualen, denen er während des ungerechtfertig ten Verdachtes ausgesetzt war. zeglicher Beschreibung. Eines Sonntags riß die Menge eine Pappel aus, befestigte daran die Eingeweide eines Schafes, wma darunter ein blutiaeS Leintuch. juckte mehrere Messer in die Rinde und brachte eine Aufschrift an: .Tod dem Mörder Banier'- Dann band man noch des getödteten Hirten Hund, dem man vorher Wein ein'eaeben. an den Stamm, scklevvte Lenteren unter Mordgeschrei durch das Dorf und pflanzte ihn vor derWohnung Banier'ö auf. Ein anderes Mal setzte man ihm einen Strohmann mit einem Messer vor die Thür. Die Gehässigkeit " . -,..- ' . , r , . gegen oen &ctjict ciuicgic eine joicgc Siedehitze, daß der Richter seine VerHaftung befahl; gleich Pilatus. gab er Menge nach. Und später, als Banier wieder freigelassen ward, vereinigff t r rr... . ! t schreiben wollten, terrorisirt. Aber wie gesagt, zu Banier's vollständiger Rechtfertigung scheint es unerläßlich, daß der Hirtenmörder selbst nach dem Dorfe geführt wird, um seine Unthat nachzuweisen. Was schließlich den Hirtcnmörder selbst anbetrifft, fo beharrt er auf seinem Vertheidigungssystem und schützt Unzurechnungsfähigkeit vov, legt großes Gewicht auf den Umstand, daß er zur Zeit von einem wüthenden Hunde gebissen worden daher er denn jetzt seine Opfer regelmäßig zu beißen pflege, im Uebrlaen. wenn er nie ein Ovfer verfehlt, so -J w .- .' sei das ein Beweis, daß er unter dem besonderen Schutze Gottes gestanden, Man hat gelegentlich an der Richtigkeit seiner Aussagen zweifeln wollen; aber nachdem sich soeben seinen Angaben gemäß in einem bei Lyon gelegenen Brunnen die Leiche eines seiner Opfer gefunden, erscheint jeder Zweifel aus. geschlossen. Jetzt wird man wenigstens nicht behaupten wollen, daß ich das Gericht belügen will! so drückte tz sich aus. als ihm der Richter den Thatbestand mittheilte. Bacher hofft offenbar mit seiner Versetzung in eine Jrrenheilanstalt loszukommen. Nach. gerade aber ergibt sich, daß er zur Zelt, fca er den Militärdienst verlassen wollte, schon vorübergehenden Wahnsmn geheuckelt habe, um seine Diebstähle zu beschönigen; er selbst hat dies -wem Kameraden ttz'dhU. w ' Der deutsche Außenhandel 1897. k Im Septemberheft der monatlichen Nachweise über den Auswärtigen Handel des deutschen Zollgebietes liegen !etzt die Ergebnisse der ersten drei Vierteljahre von 1897 vor. Die Entwickelung des deutschen Außenhandels ist danach im laufenden Jahre eine fortgesetzt günstige, obgleich in letzter Zeit die amerikanischenZollerhöhungen hemmend auf sie eingewirkt haben. Wag zunächst den September betrifft, so hat die Einfuhr in diesem Monat 37.171,180 Doppelcentner betragen gegen nur 23.316.256 Doppelcentner im gleichen Monat des Vorjahrs. Die Ausfuhr stieg von 22,548,295 Dc. in 1896 auf cm MQinst xi.' v: vx o,.. yu. ic in iuutti tale stellen sich Ein und Ausfuhr wie folgt: Einfuhr. 1897 292.379.995 1896 264.376.510 1895 234.632.009 Ausfuhr. 200.826,405 187.059.495 171.100.953 , Hiernach stieg die Einfuhr 1897 gegen 1896 um 23 Millionen Dc.. gegen 1895 um 57.7 Millionen; die Ausfuhr stieg gegen 1896 um 13,7 und gegen 1895 um 29.7 Millionen Dc.'Bemerkenswerth sind die Bewegungen auf dem Eisenmarkt. Die Ausfuhr von Eisen- und Eisenwaaren, die 1896 noch zugenommen hatte, ist 1897 um 1.475,045 Dc. zurückgegangen, gleichzeitig ist die Einfuhr um 1,375.803 Dc. gestiegen. Die Ursache ist in dem starken Inlandsbedarf zu suchen. Immerhin beträgt die Ausfuhr von Eisenund Eisenwaaren noch 10 Millionen Dc die Einfuhr nur 4 Millionen. Nach der vorläufigen Berthberechnung ergibt sich folgendes Gesammt bild für die drei Vierteljahre: Einfuhr. Ausfuhr. 1897 3.521.882.000 2.817.291.000 1896 3,342.336.000 2.763,808.000 1895 3.121,339.000 2.476.460.000 Die Einfuhr ist in 1897 gegen 1896 um 179.546.000. gegen 1895 um 400.. .000 Mk. gestiegen, die Ausfuhr Im UNv L4v.L31.000 Mk. zm und Aussuor zuiammen yanen danach in den drei Jahren um rund m MM arde jtel iMW jj? k5'elme ?J?&K brmgen. der folgende Entwickelung j emrt im l Sin 1897 103.39t.00 139.27.000 189 201,076.000 152.811.000 1895 69.948.000 68,893,000 stoffe, Theer und Pech, sowie Wolle und Wollenwaaren. Diese Waarenfo 4 TAft(nntt gruppe zeigt im laufenden Jahre die ungünstigste Entwickelung: lkwfuh,..., ZSS7 ZS9 lSS tmC V. . 'ooo : Bs.'a .ol?. Z44.7S. 3. 57.000
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und Wollenwaaren .897 gegen 1896 und 1895 zurück.. Die Ausfuhr ist außerdem gesunken (wie schon erwähnt) bei Eisen- und Eisenwaaren (239 gegen 257.4 und 217.5 Millionen Mark), sowie bei Erden, Erzen und edlen Metallen (186.6 gegen 194.4 und 103.4 Mill. Mk.). bei Flachs- und Spinnstoffen (22.4 gigen 29.2 und 26,2). Hopfen (9,2 gegen 9,7 und 12,4 Mill. Mk.). vei Kleidern und Leid. Wäsche (105.4 gegen 109,6 und 73.7). Kupfer und Kupferwaaren (62.9 gegen 65.3 und 53.3). bei Papier und Papp Waaren (71,5 g?gen 75,1 und 74,8), Seide und Seidewaaren (11,8 gegen 120.2 und 125.3), Seife rnid Parfümerien (9,6 gegen 9.9 und 7,5), Steine und Steinwaaren (18,2 gegen 20,3 und 16.0). Theer und Pech (7.2 gegen 7.6 und 5,6). Vieh (14.0 gegen 15.9 und 18.1), Zink und Zinkwaaren (20.0 gegen 22.0 und 18,3). In den beiden letzen Jahren sind danach zurückgegangen Wolle- und Wollenwaaren, Flachs und Spinnstoffe, Hopfen. Papier und Pappwaaren, Seide und Seidewaaren, sowie Vieh, während die anderen Wäa rengruppen den Aufschwung von 1895 nicht festhalten konnten. Baumwolle
' und Baumwollenwaaren zeigten 193 einen Rückgang, den sie aber trotz der amerikanischen Zollerfchwerungen wieder einholten (177.3 170.6 und 173.2 - Millionen Ausfuhr in 1897, 1896 und , 1895), Droguerie-, Apotheker- und j Farbwaaren entwickeln sich fortgesetzt ? günstig (235.9. 232.3 und 213.0). j Glas und Glaswaaren behaupten ihren j Stand, sind aber gegen 1895 zurückge- ! gangen (33.5, 33,5 und 35.5), Häute und Felle haben den Rückgang von 1896 eingeholt, ohne den Stand von 1895 wieder zu erreichen (63.5,52.6 und 66,2). die Holzausfuhr hat in den letzten drei Jahren um 10 Millionen zugenommen, die Einfuhr freilich um 30 Millionen, die Ausfuhr von Instrumenten. Fahrzeugen etc. ist um fast 14 Millionen gestiegen (127.2. 117.7 113.8), die Einfuhr um nahezu 12 Millionen (38.0. 30.4, 26.4). Die Ausfuhr von Leder und Lederwaaren hat den größeren Theil der vorjährigen Einbuße wieder wettgemacht; sie betrug 113.0 Millionen gegen 103,7 und 122.7 in den beiden Vorjahren, die Einfuhr 42.5 gegen 39,5 und 40,7. Ein- und Ausfuhr von Leinengarn, Leinwand etc. bleiben sich ziemlich konsiant; die Einfuhr betrug 20.8, 19.7 ,,"d 19.1. die Ausfuhr 19.5. 18.1 und 1.0. Die Ausfuhr an Literatur und Kunst stellt sich auf 83,9. 84,5 und 73.8. beide Gebiete fallen also auch feAriavn:it.r.,-.m;A !'s rw.tf s??n. uuti?4Viivuyi4iu u a vttviuy. vm- ! und Ausfuhr von Material-, Spezerei- ' und Conditorwaaren (Zucker, Brannt- ; wein, Wein, Kolonialwaaren etc.) stell- , ten die höchsten Werthe in den Waaren''gruppen dar; die Einfuhr betrug 493.9, 429.3 und 424.2, die Ausfuhr 297,2. 267,4 und 230.0 Millionen. Die deutsche Steinkohlenausfuhr i ist im Steigen, ebenso freilich auch die ; Einfuhr. Letztere betrug 89,9, 89,7 und 79.1. erstere 120.5. 116.7 und 102.5 Millionen. Die Aussuhr von Thonwaaren ist seit 1895 um 100 Procent gestiegen, nämlich von 28.2 in 1895 auf 45,6 in 1896 und 4K,4 in 1897. Blinde auf dem Rade. Schon feit Jahren haben die Mo linge der königlichen Normalschule für Blinde in England ein Fahrrad zu ib rer Verfügung, welches in Form eines , achtsitzigen Dreirades construirt t ist '. und von den Blinden der Anstalt regelj mäßig benutzt wird. Die Fahrten, ' welche auch über lange Strecken gemacht werden, finden niemals ohne einenBegleiter statt, welcher am Steuer sttzt und auf beiden Augen sehen kann. Daß j eS aber einem Blinden möglich sein konnte, ein Zweirad ohne zede Hilfe zu fahren, wird man kaum für möglich halten. Und doch gibt es einen solchen Nadfahrer in BeccleS, einem kleinen Orte in England. John Tracy, welcher gerade noch das Helle vom Dunklen unterscheiden kann, hat jahrelang den Angel-, Segelund Laufsport betrieben. ES war ihm aber nicht recht klar, wie er daS Radfahren erlernen sollte. Er ließ sich von einem Eisenwaarenhändler eine alte, unbrauchbare Maschine geden, mit welcher er wochenlang. deS Abends im Finstern auf dem weitausgedehnten Marktplatz, dessen Dimen(Ionen er genau kannte, seine Versuche anstellte. Schließlich bekam er eineJdee, wie er am besten die Balance halten könne, obwohl er im Fahren selbst noch sehr unsicher war.. Als er allmäligFortschritte machte und sich auf die offene Landstraße hinauswagen durfte, ließ er stch von Freunden begleiten, die. hinter ihm herlaufend, ihm die Richtung die er einzuhalten hatte, hin und wieder Zuriefen. Jetzt fährt. Tracy gewöhnlich kn Begleitung seiner Schwester auf al len Straßen seines Wohnortes lustig umher, und wenn er - allein ist und merkt, daß ihm in irgend einer Weis Gefahr droht, fpringt er rasch ab. Mit einem besonders scharf ausgeprägten Gehörsinn begabt, ist er im Stande, ohne Schwierigkeit , den Hindernissen aus dem Wege zu gehen. . Er glaubt übrigens nicht, day ein total Erblindeter jemals wird fahren können, ohne in der einen oder anderen Weise geführt zu werden. Oom Jnlnrs. AuSMenfchen haut ist ein Portemonnaie angefertigt, in dessen Besid die New Jersey Historicäl So. ciety" gelangt ist. Als der Schweizer Antoine Le Blanc im Jahre 1830 in Morrsstown weaen eines Mordes hin gerichtet wurde, ward, da er keine Verwandte im Lande hatte, in dem Urtheil bestimmt, daß feine Leiche für anatomische Zwecke benutzt werden könne. Auf diese Weise, war eö möglich, die Haut in. Leder zu. verarbeiten, aus welcber j Portemonnaies gemacht wurden. Das i Leder ist' gelb und ähnelt dem Leder I filiS UfrrtMiMT ,
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Der Ruf des aMerikän'i fchen Geflügels ist selbst bis nachSüdAfrika gedrungen. Die New Norker Firma W. A. Scott & Co. hat von emem Commissionshause m der Kapstadt den Auftrag erhalten. 2000 Hühner, 1000 Tauben. 1000 Enten und 600 Gänse, sowie 13.500 Dutzend Eier nach der südafrikanischen Hauptstadt zu senden. Der Gesammtpreis wird sich auf über $5000 belaufen, dazu kommen noch die Frachtspesen. Die Reise wird etwa 40 Tage in Anspruch nehmen. Ein Wärter wird das Geflügel begleiten, das Füttern besorgen und sonst nach dem Rechten sehen. Die Reise geht erst nach London. Von dort aus wird ein Dampfer die Hühner, Puter und Tauben direkt nach der Kapstadt bringen. Hinterdem zueinerzehnjährigen Zuchthausstrafe verurtheilten Ehepaar Frank und Minnie Siegel haben sich die Pforten des Zuchthauses zu Stillwater. Minn., geschlossen. Das Vaar batte fick eines geradezu un glaublich grausamen Verbrechens ; schuldig gemacht, fem zehnjähriges ' Kmd nämlich systematisch verhungern lassen und tagtäglich dabei in bestialischer Weise mißhandelt. Die Einzelheiten des Processes enthüllten ein hörrendes Bild von der Verkommenheit des Ehepaares, so daß die Entrüstung unter der Bevölkerung eine so hochgradige wurde, daß man Sicherheitsvorkehrungen treffen mußte, um Lynchjustiz zu verhüten. Eine schändliche Gräberschändung ist in Millville. Somerset County. ,N. I., verübt worden, wo Nachts die Leiche der erst vor einigen Tagen beerdigten Frau Phoebe Tilton im Mount Pleasant Cemetery aus dem Grabe geholt und verstümmelt wurde. Die Schandthat wurde am folgenden Morgen entdeckt und die verstümmelte Leiche etwa 200 Yards vom Friedhofe in einem Gehölz gefunden. Die Leichenräuber hatten die Leiche gänzlich entkleidet, den Rumpf mit einer A;t geöffnet und das Herz fowie andere Organe entfernt. Allem Anschein nach hatten die Räuber zuerst eine Säge benutzt, doch dauerte ihnen dies zu lange und man benutzte dann eine Axt ode? ein scharfes Handbeil, um die Nippen zu zerschneiden. Bei der Entfernung des Herzens gingen die Räuber sehr sorgfältig, wie Anatomen, zu Werke. Im Löwenkäfig getraut wurde der 25 Jahre alte Ungar Arthur St. Andrassy mit der 20sährigen Schwedin Charlotte Wiberg in Boston von dem Pastor George Reader, währenk ein mindestens 5000 Personen zählende? Publikum zuschaute. DaS Brautpaar wurde von dem Tbierbändiger William Emery in den Käfig, in welchem sich zwei Löwen befanden, geleitet, doch zog der Pastifc es vor. außerhalb des Gitters stehend die Trauung zu vollzieben. Die Affaire verlief ebne jeden Zwischenfall, doch hatte dieselbe für den Pastor Reader ein unangenehmes Nachspiel, denn er wurde von der Leitung der Tbsologie-Schule der Boston Universtty. die in derTrauung im Käfig eine des geistlickienStan des unwürdige Handlung erblickte, gezwunqen, aus dem genannten LehrInstitut auszutreten. V o m 1. O c t o b e r b i s 31. D ecember währt im Staate Maine die gesetzliche Jagdzeit für Hochwild und in diesen drei Monaten werden von Tausenden von Jägern unter dem jagdbaren Gethier wahre Blutbäder angerichtet. Nach zuverlässigen Schatznngen sind im verflossenen October von ca. 20.000 Jägern 25 Elennhirsche. 18 Caribous, 16 Bären und 4000 Hirsche erlegt worden. Der Jagdsport hat. außer zahlreichen Verwundungen. 14 Menschenleben gefordert; es sind nämlich 6 Jäger erschossen und 5 Jäger sowie 3 Führer ertrunken. Die Unfälle auf der Jagd sind so zahlreich. daß mehrere Aerzte aus Milinocket ihre Praxis in der Stadt aufgegeben und in den Wäldern eine temporäre Office etablirt kiab-n. ,, Oom a9U9f Die zuerst ausgebauschte, dann in Hast in ihrer Bedeutung verkleinerte Nachricht von der Erkrankung Cecil RhodeS' scheint einen eigenthümlichen Hintergrund zu lzaben. Aus zuverlässiger Quelle wird jetzt gemeldet, daß die fragliche Krank heit in einer gehörigen Portion Prügel bestanden habe. Rhodes sei einer Truppe Eingeborener in die Hände gefallen und diese hätte ihrer Liebe und Verehrung für den ungekrönten König von Südafrika dadurch Ausdruck gegebn, daß sie den Culturträger Windel weich gehauen hätten. Er fei mit knapper Noth mit dem Leben davongekommen. Die Hunderte von Festbraten, die er kürzlich bei dem Reclamefestmahl den ' Häuptlingen gespendet, scheinen also auf deren Unterthanen keinen Eindruck gemacht zu haben. Nach eignem Berichte scheint ja auch der Zustand der Glückseligkeit trotz des .britannischen Friedens- und der Eisenbahn von Vulowayo für das Volk von Rhodesia noch nicht eingetreten zu sein. JnSicilienistkürzlich . . r Li.s crv"..t ri a . ' ein lange gcuuc inuuuciuci augc hoben worden. Der Polizeicommissar Mastrandea ließ ein Haus des Städtchenö Santomauro, wo er die Briganten verborgen wußte, von Gendarmen umgeben und mit Gewalt öffnen, nachdem feine diesbezügliche Aufforderung erfolglos geblieben war. Beim Betre-1 ten des Hauses wurde er von einer Salve empfangen . und leicht verwun- j det; er rief den Insassen zu, sich zu er-! geben, erhielt jedoch zur Antwort, dab die Briganten zuvor ihre 400 Patro-' nen verschießen würden. Nachdem nun daö in solchen Fällen übliche Feuerge-. fecht eine aute Weile gedauert hatte, baten' die Belagerten um zwei Stunden Waffenstillstand, der ihnen gewährt wurde, unter der Bedingung, daß sie t ergeben würden. Nach Ablaus der Frist erklärten sie, daß sie sich nur dem Bürgermeister ergeben würden. Der Commissär ließ das Stadtoberhaupt auS dem Schlaf wecken und herbeiholen, und diesem lieferten endlich die. Briganten ihre. Waffen, . alle &0bt und sich selbst aui.
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Bist Du geschützt Hust und Erkaltungen? a'iÄ5Ä! 2r. August Ikoenlg's NZNSMM 3RU5TTHEE. 'rt ift fr ner bereit , heilen. Er ärtnt, bn.;c, ftfirft d heilt. . .
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Ilustling ni kasty meils ftea p'ay harec witb the ttareliag suaV äigestiern. An experienced corarnercial man, who spends most of his time on the road, states that ho cerer allows kimself to b without a tupply of UWAm TABULES He takesfour or five Tabules a week, alvrays on akter a hearty orhurried meal, aad finds them a mighty nice thing. For all those ails that corae from indigestioa, dyspepsia and a Iaiy lirer thert i no ramedy s trUia as RWkHS TABULES.
In Regishelm spielte sich, als die Jsraeliten in ihrer Synagoge den Schluß des Laubhüttenfestes feierten, eine recht nette Scene ab. Am Ende des Abendgottesdienstes ist es Sitte, die Pergamentrollen, die zehn Gebote enthaltend, herumzutragen. Diese Rollen werden von den bemittelteren Familien angekauft und dererben sich dann von einem Familienglied auf das andere. Nun wollte auch Einer ein Rolle tragen, hatte aber irgendwo, wie es heißt, Tabak mitgenommen. Der war nun unwürdig, die zehn Geböte herumzutragen. Der Vorsänger verbot ihm das. Darob entstand nun eine gewaltige Schlägerei, indem die Einen dem Schächter, die Anderen dem Abgewiesenen zu Hilfe eilten und sich derart bearbeiteten, daß die Gendar men per Draht herbeigerufen werden mußten. Die Schuldigen wurden geschlössen nach Ensisheim transportirt; sie werdm wohl demnächst die Gesedesfreude" in besonderer Art zu kosten bekommen. Von dem frühern Präsidenten der französischen Republik, Casimir Perier, wird folgendes Radfahrerstückchen erzählt. Er ist ein eifriger Radfahrer und nutzt die Morgenstunden bei gutem Wetter reichlich aus. Wo er grade zur Frühstücksstunde eine ansprechende ländliche Wirthschaft findet, läßt er sich nieder, um ein einfaches Mahl einzunehmen. Neulich vermochte eine Wirthin bei Champigny-sur-Vonne ihm nicht mehr zu bieten als Eier und Sardinen. Ist es nicht möglich, ein Beefsteak aufzutreiben? fragte der unbekannte Reisende. Ja, dann müßte ich nach dem Dorfe, und das ist ein ganzes Ende weit, wohl eine .halbe Stunde ... Wenn Sie vielleicht mit der Maschine das Beefsteak holen fingen? Warum nicht? Herr Pener schwang sich lachend in den Sattel und fuhr nach Champigny zum Schlächter als Bote der Wirthsfrau, die erst am anderen Tage erfuhr, welchen Gast sie bedient hatte. Einheil der Standa r t e des spanischen Eroberers Cortez ist dicser Tage von dem SchiffZosficie: Carlos Espanna aus Mexico nach! Madrid gebracht worden. Die bunten Fetzen ruhen auf einer Silberplatie, die. die Inschrift trägt: Dieses Fragment. gehört zu der Fahne, welche oie Truppen des Hernan Cortez bei der Eroberung von Mexico mit sich führten; es wurde in dem früheren San Francisco - Kloster der Stadt Trascala aufbewahrt, dem es der Held selbst geschenkt hat. Die Standartenreste sind dem Madrider Marine - Museum überwiesen worden. , Der in H a d j u-D o r o g wohnhafte Advokat Albert Harsanm' bezog eine neue Wohnung, ließ aber seine Werthpapiere in einem Bücherkgsten der früheren Wohnung zurück. Während eines Festes ließ nun die im Hause wohnende Frau Schwartz ihren neunjährigen Sohn und zwei Genossen desselben in die früher von Harsanyi bewohnten Zimmer hinein. Die Kinder fanden während des Spiels im Bücherkasten das versiegelte Päckchen, welches die Werthpapiere enthielt, und zerrissen und verschleppten die letzteren. Der Schaden Harsanyi's beträgt 24. 000 Gulden. Gendarmen fanden Theile eines über 6000 Gulden lautenden Wechsels aus der Gasse. Harsanyi, den zu derselben Zeit, ws daö Unglück geschah, auch seine Frau derlassen btte. ist dem Waöusmne ae
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