Indiana Tribüne, Volume 21, Number 62, Indianapolis, Marion County, 19 November 1897 — Page 2

Zndiana Tridüne. ErscheW Täglich uad Soamagv.

Die tägliche .Tribüne" kostet durch ItnXxljtx 1 Centk per Woche, die EonntaglTribüne'I lern ptx Woche. Beide iuaznmtu 15 (XctttS des es GcntS &(T Etmtt. Per Poft uberhalb bei (übt ,zeschiikt in ,raId,Rhluns V pt ahr. OfAr$ 18 Cstb Lllabama SttaZe. Indianapolis, Ind., 19 November '97 ?rb,itslosettversicheruna in Zürich. In der Schweiz ist man bis jefct mix an zwei Orten gegen die Folgen derArbeilslosikeit aus dem Wege .der Versicherung vorgegangen, in der Stadt 2n,too seit 1. April 1893 eine freiwiU?qe Arbeitslosenkaffe in's Leben trat, und in der Stadt St. Gallen, wo am 1. Juli 1895 die obligatorische Ardeitsloienversicherung eingeführt wurde. aber nach einem kurzen Bestände von zwei Jahren diesen Sommer wieder sich auslöste. In Berathung befindet sich ein Arbeitslosen - Bersicher.ngsgesetz für die Stadt Basel (November 1894) und nun betritt auch die Stadt Zürich diesen Boden socialer Fürsorge, nachdem schon durch einen Leschlutz des Großen Stadtrathes vom Januar 1895 die Abfassung einer Borläge über Arbeitslosenversicherung nus Grund des Bersicherungszwanges rerlangt worden war. Aehnlich wie im Eanton St. Gallen ist es auch im Canton Zürich jedoch zuvörderst nothwendig, daß ein cantonales Gesetz erlassen wird, welches gewissermaßen die Vollmacht gibt zum Erlaß communaler Gesetzesbestimmungen über die Ar. beitslosenversicherung. Der Stadtrath von Zürich hat deshalb sowohl ein:n Gesetzesentwurf fertiggestellt, welcher als Jnitiativbegehren zu einem cantonalen Gesetze durch den Großen Stadtrath dem CantonSrathe einzurcichen ist, als auch eine städtische Berordnung über die Arbeitslosenversicherung, welche das im Rahmen der allgemeinen cantonalen Vorschriftin erlassene kommunale Ausführungsgesetz darstellt. Die Züricherischen Entwürfe weisen große Aehnlichkcit mit dem Gesetzesproject von Baselstadt auf, wenn sie auch imEinzelnen Abweichungen enthalten; die Forderungen, welch die Deutsche Bolkspartei für die Arbeitslosenversicherung aufstellt, finden sich im Wesentlichen auch in den Zürcherischen Vorlagen ausgedrückt. Das cantonale Grundgesetz, wie wir den zürcherischen Gesetzentwurf über die Arbeitslosenversicherung bezeichnen wollen, gewährt den Gemeinden das Recht zur Einführung der obligatorischen Arbeitslosenversicherung stituirt also das Princip der facultativen Zwangsversicherunz und überlaßt cä denselben, den Umfang der Versicherung festzusetzen; es schreibt nur vor. daß innerhalb dieses Umfanges alle unselbständig erwerbenden Per. sonen auf Gemeindegebiet und zwar männliche wie weibliche Arbeiter, denn durchschnittlicher Tagesverdienst oder Jahreslohn eine gewisse von der Gemeinde festzusetzende Lohngrenze nicht überschreitet, versicherungspflichtig sind. Eine Ausnahme von dieser Versicheruna.spflickt kann gemacht werden bei Personen, die einer bereits fce stehenden Kasse zur Versicherung gegen Arbeitslosigkeit angehören, falls diese Kasse äquivalente Leistungen gewährt, ebenso dürfen Wanderarbeiter von der Versicherung ausgenommen werden. Die letztere Bestimmung dürfte jedenfalls in Hinsicht auf die italienischen Bauarbeiter, welche bei Beginn der guten Jahreszeit in da Land strömen, um es im Spätherbste wieder zu v:rlassen, getroffen sein, während die erstgenannte Ausnahme das freie K.?ssenrecht der Arbeiterverbande unangetastet lassen will. Ueber die Höhe der Prämien der Versicherunaspflichtiaen. die Beiträge der Arbeitgeber, die Leistunoen der Versicherungsanstalt bestimmt das Gesetz im Einzelnen nichts, sondern sagt nur allgemein, daß neben den Beiträgen der Gemeinde, welcher auch die Kosten der Einrichtung und Verwaltung der Versicherungsanstalt zufällt, sowie eines angemessenenStaatsbeitrages, auf den jede Gemeinde mit Arbeitslosenversicherung Anspruch hat, vie Versicherung durch die Prämien de? Arbeiter und Beitrage der Arbeitgeber erhalten wird. Die Prämien der Arbeiter kann der Arbeitgeber, welcher dieselben nebst den eigenen Beiträgen periodisch an die Versicherungskasse abzuführen hat, bei der Lohnzahlung, in Abzug bringen. Eine Leistung ver Versicherungsanstalt tritt frühesteiS nach sechsmonatliche? Dauer der Mitgliedschaft und Beitragszahlung ein. Ein Anspruch auf Entschädigung,. deren Dauer begrenzt ist und die' auch theilweise als Naturalentschädigung verabreicht werden kann man denkt dabei wohl in erster Linie an Holz, Kohlen, Kleidung hat zur Voraussetzung, daß die Arbeitslosigkeit eine unverschuldete ist. Was unter den Begriff der unverschuldeten ArbeitslosigiYlt fällt, ist im Gesetze deS näheren icht umschrieben. Je nach dem Grade, in welchem Versicherungspflichtige der Arbeitslosigkeit ausgesetzt sind, können verschiedene Gruppen mit abgestuften Prämien der Arbeiter . und Beiträgen der Arbeitgeber gebildet werden. Die Leistung der Versicherungsanstalt ist eine höhere für Arbeitslose, welche für Angehörige zu sorgen haben, als für alleinstehende Arbeitslose. Die V-r-waltung ist eine? Commission zu übertragen, worin die Gemeindebehörde, dieOersiö'erungSpflicbtigen und die beitragkpflichtiqen Arbeitgeber . vertreten sind: die Wahlart bleibt den Gerneinden überlassen. Strafbestimmunzen können getroffen werden unter Androhung von PolZzeibunen biö 500 s?rancZ. Mit jeder VersicherungSanpalt ist ein ArbeitSnachweiSbureau ?u verbinden, dessen Kosten von d Ge? meinde zu. tragen sind. DieS die Grundzua. des cantonalen GeseeS. die wir in der VolliehungSVerordnung üötz die ArbeitslosenVersicherunz .aus dem Gebiet der Stadt

Zürich folgendermaßen ausgestaltet finden. Zu dem Kreise der Versicherungspflichtigen gehören alle unselbstständig erwerbenden männlichen und weiblichen Personen vom zurückgelegten 16. Altersjahre an, welche auf Stadtgebiet wohnen und daselbst in Handwerks-, Industrie-, Fabrika-tions-, Bau- und sonstigen Gewerben aller Art beschäftigt sind, sowie die Taglöhner aufgenommen die landwirtschaftlichen und Handlanger aller Erwerbszweige, deren durchschnittlicher Tagesverdienst 5 Francs nicht übersteigt; Baugewerkarbeiter sind auch versicherungspjlichtig, falls der Tagesverdienst mehr als 5 Francs, der Jahreslohn jedoch nicht über 2000 Francs beträgt. Von der Versicherung sind ausgeschlossen minderjährige Personen mit einem Tagesverdienst von weniger als 2 Francs, sowie die Manderarbeiter im Baugewerbe. Mitglieder einer bestehenden Versicherungslasse gegen Arbeitslosigkeit, die genü gende Leistungen gewährt, sind, vom Beitritt zur obligatorischen Versiche rung entbunden. Das stadtzürcherische Statut theilt die Versicherungspflichtigen in zwei Gruppen (im Basler EntWurf 3 Gruppen), nach der Art von Gefahrenklassen könnte man sagen, nämlich in eine Gruppe mit niedrigen Prämienansätzen für die nicht zum Baugewerbe gehörigen Arbeiter und in eine zweite mit erhöhtenPrämiensätzen, welch' letztere sämmtliche Branchen des Baugewerbes umfaßt. Jede Gruppe zerfällt wieder in drei Lohnklassen. Die von den Arbeitern zu leistenden Prämien, deren Ber,bnung nach Wochen geschieht, sind a5,o festgesetzt: Erste Gruppe: Wochenprämie von 10 Rappen bei einem Taglohn bis und mit 3 Francs; 15 Rappen bei einem Taglohn von 3 bis 4 Francs; 20 Rap pen bei einem Taglohn von 4 bis 5 Francs. Zweite Gruppe (Baugewerbe): Wochenprämie von 30 Rappen bei einem i. . . ä

Tagloyn bis uno mtt ö Francs; Rappen Ui einem Taalohn von 3 bis 4 Francs; 60 Rappen bei einem Tagloh?: von mehr als 4 Francs (nicht über 2000 Francs Jahresverdienst). Die Leistung der Arbeitgeoer beträgt für jeden Versicherten der ersten Gruppen 10 Rappen pro Woche, für jeden Versicherten der zweiten Gruppe. sowie für jeden Wanderarbeiter 30 Rappen pro Woche. An die Versicherungskasse leistet die Stadt neben dem Cantonsbeitrag eincn jährlichen Zuschuß von wenigstens 30.000 Francs und höchstens 70,000 Francs. Die Zahl der Versicherungspflichtiaen wurde approximativ auf 20.000 (14.000 bei der ersten und 6000 bei der zweiten Gruppe) ange nommen; die Zahl der voraus sichtlichenArbeitslosen auf 4100 (10 Procent gleich 1400 bei der ersten und 45 Pro- , 1 rvrr ? . , . : I . cenr glelcy zuu oei oer zweuen Gruppe). Die Beiträge der Arbeiter. sind vom Arbeitgeber, der die Prämie des Arbeiters von dessen Lohn aöziehen kann, sammt den eigenen Beiträgen alle 4 Wochen an die Kasse zu entrichten. Für mehr als 3 Arbeitstage ist von Seiten des Arbeiters der volle Wochenbeitraa zu bezahlen, bei wem ger Arbeitstagen fallt dasselbe dahin. Außer der Pflicht, die Beiträge an die Kasse abzuführen, fallt dem Arbeügegeber auch noch eine Anzeigepflicht aegenuber der Verwaltung der Aersicherunasanstalt zu bezüglich der Veränderung in den Lohnverhältnissen der Versicherten und des Ein- und Austritts Versicherungspflichtiger Personen seines Betriebes wahrend zeder Woche. Von der Prämienzahlung befreit sind Militärdienst thuende Personen. Ar. beitslose. Kranke und von Unfällen Betroffene, falls diese nicht auf Grund des Haftpflichtgesetzes ihren vollen Lohn beziehen. Die Leistungen der Versicherungsanstatt sie werden pro Tag bestimmt sind nur nach 3 Klassen, nicht auch nach Gruppen abgestuft, sodaß z. B. Beitragspflichtige der ersten Klasse der zweiten Gruppe trotz höherer Wochenprämie keine höhere Unt:rstützung erhalten als solche der ersten Klasse der ersten Gruppe. Doch tritt eine weitere Differenzirung der Lei stungen der Anstalt insofern ein. als in den drei Klassen Arbeitslose, welche Angehörige zu versorgen haben, tivt höhere Entschädigung beziehen als alleinstehende Arbeitslose. Die tägliche Leistung der Versicherungsanstalt, die theilweise in Naturalleistung besteheil kann, ist wi. folgt festgesetzt: Alleinstehende Arbeitslose: bei Taglohn von 3 Francs 1Fr.'20Rp.; 34 Francs 1 Fr. 40 Rp.; 45 Francs 1 Fr. 50 Rp. Arbeitslose mit Angehörigen: bei Taglohn von 3 Francs 1 Fr. 50 Rp.; 34 Francs 1 Fr. 80 Rp.; 45 Francö.2Fr. 20RP. Der Anspruch auf Entschädigung, die sich innerhalb eines RechnungZ, jahres auf höchstens 60 Tage erstrecken darf, beginn: nach sechstägigerArbeits losigkeit, die innerhalb der 3 ersten Tage bei derVersicherunqsanstalt nachzuweisen ist. Für die Fälle des Uebrtritts in eine nicht versicherungspflichtige Lohnklasse oder in, einen nichtoersicherungspflichtigen Betrieb, des WegzugS auS der Versicherungsgemeiie, des AuzugS eines Versicherungspflich- , , Glück Im Hause. 'HZusll'cher Fn'ede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Ellern die nöthige Lorsicht bei Erkältung, oder Halö und Zungen Leiden der kleinen anwenden. Kmder sind immer geneigt eineErkältung leicht zu nehmen, Dr. Bull'S Husten Sprup jedoch kurirt sie rasch und sicher. "Jci gebrauchte Dr. Bull'S Husten Cyrup für meinen acht Jahre alten Sehn. Er hatte die Braune und ich versuchte viele Mittel .fand jedoch daß Dr. Bull'6 Husten Syrup daS beste von allen war." Frau A. Gcib, 317 Dcmott Str., West Hoboken, N. I. Dr. Bull'S Huste Syr, up kostet nur 25 CcntS und er ist besser und billiqer als wie alle die anderen i Mirturen welcher der5?ändler anpreist. ' Kauft nur Dr. Vulrö Husten Sprup I tzzz cr jst nirls? jV

tigen aus einer anveren Zemetttdeversicherung sind specielle Bestimmungen getroffen. Wenn der Arbeitslose einen 5 Francs übersteigenden wöchentlichen Nebenverdienst hat. so wird die an denselben zu zahlende Entschädigung gekürzt. Ein Arbeitsloser, der ein-n sp'.x- tdierft verschweigt, acht der Entschädigung während de: Dauer der betreffenden Arbeitslosigkeit verlustig. Eine Entschädigung kann nicht beansprucht werden, im Falle die Arbeitslosigkeit entstanden' ist infolge Selbstverschuldens. Streiks, Krankh-it und Unfall. Militärdienst, oder falls eine dem Arbeitslosen seinem Berufe und Kräften nach angewiesene Arbeitsstelle (zu dem nach Ort und Zeit üblichen Lohne) ohne zureichenden Grund von diesem abgelehnt wird. Mit der Versicherungsanstalt ist eine städtische Anstalt für Arbeitsnachweis verbunden, deren Benützung unentgeltlich ist. Die Verordnung enthält b?züglick des Arbeitsnachweises die bemerkenswerthe Bestimmung, daß die Anstalt den Arbeitslosen nicht Stellen anbieten dürfe, die durch Streik der Arbeiter oder Aussperrung von Sei ten der Arbeitgeber frei geworden si.".d. Die Organe der Versicherung sind die 17gliedrige Commission (ein Mitglied, M den Vorsitz führt, wird durch den Stadtrath, 10 werden durch die Versicherungspflichtigen Arbeiter, 6 durch die beitragspflichtigen Arbeitgeber aus ihren Kreisen gewählt) und der Verwalter. Die Commission, d:ren Mitglieder ein Sitzungsgeld von vier Francs beziehen, leitet die Anstalt; der Verwalter besorgt das Secretariat und die unmittelbare Verwaltung de? Anstalt. Gegen Entscheide der Commission kann innerhalb einer Woche beim Stadtrath Einsprache erhoben werden; gegen Verfügungen des VerWalters steht Beschwerde zur Commission zu. Das Vetriebsjahr der Anstalt beginnt mit 1. April. Ein etwaiger Einnabmellberschutz wird zur Bildung eines Reservefonds verwendet. Wenn dieser die Summe von 300.000 Francs erreicht hat. so kann die Herabsetzung der Prämien und Beiträge und eine Erhöhung der Leistungen der Versicherungsanstalt erfolgen. Ein Rückschlag derJahresrechnung wird zunächst durch den Reservefonds oder aus Vorschüssen der Stadtkasse gedeckt. In letzterem Falle kann eine Herabsetzuna der Anstaltsleistungen und eine Erhöbuna der Beiträge der Versicherunaspflichtia.en wie der Arbeitgeber beschlossen werden. Zuwiderbandlunqen aeqen die Verord. nung sind mit Polizeibuße bi zu SX Francs bedroht. Sein Liebstes.

In Givri (Frankreich) ist jungst der einarmige Maler Robert F. gestorben. Seit mehr als 20 Jahren bewohnte F. dasselbe Haus, dieselbe Wohnung, und nur Wenige konnten sich rühmen, ihm jemals aujs offener Straße begegnet zu sein. Ein geheimnißvoller Schleier lag über feiner Persönlichkeit; man wüßte nicht mehr von ihm, als daß er durch einen Unglücksfall um seinen rechten Arm gekommen und dadurch so menschenscheu geworden war. Als die Leute der Umgegend von seinem Tode Kenntniß erhielten, trieb sie natürlich die Neugierde, den dahingeschiedenen Sonderling zu sehen. Ich begab mich so schildert ein Augenzeuge, auch in die vereinsamte Behausung und fand den Verstorbenen' mit friedlichem Gesichtsausdrucke in einem altm Lehnstuhle ruhend. Vor ihm auf dem Tische standen aber zwei Gegenstände, die Aller Aufmerksamkeit erregten. Das eine war ein herrliches Bild, ein Porträt eines schönen blonden, Uppigen Weibes, das Andere ein Glas, daS in einer grünlichen Flüssigkeit eine Menschenhand enthielt. Der einarmige,' ergraute Maler saß mit leicht zurückgeneigtem Haupte da, und seine halbgeschlossenen Augen waren noch km Tode nach diesen beiden Gegenständen gerichtet, die ' fein Leben, sein ganzes Schicksal erzählten.' Ich erfuhr Einiges aus seiner Vergangenheit durch eine alte Frau, die all die Jahre seinen Haushalt geführt und der er auch seine kleine Rente hinterlassen hatte. Das Original dieses schönen Vildeö war seine Liebe gewesen, seine erste und einzige Liebe, die ihn jedoch verlassen hatte, als das Unglück, das ihn seines rechten Armes beraubte, über ihn hereingebrochen wär. Er hatte sich nämlich vor vielen Jahren an einem Rettungswerke bei einer Feuersbrunst betheiligt, war dabei aber derart verletzt worden, daß ihm der rechte Arm hatte abaenommen werden müssen. Ihr Bild war das letzte gewesen, daS er mit dieser armen Hand gemalt hatte, und beide, die Hand und daS Abbild der Züge' der Geliebten.' hatte er sich durch sein einsames. frrudloseS Leben bewahrt, als Erinnerung an einen kurzen, sonnigen Jugendtraum. Und seltsam die Hand w SpirituS war jung und frisch geblieben und schien nichts zu wissen ' von dem Schicksal ihrer Schwester, die bleich und welk und todt am Lehnstuhle, herunterhing. . und doch war sie so viel früher fchon gestorben. So frisch und jugendlich mußte sich auch daS Bild der Geliebten in deS Dahingeschiedenen Herzen erbalten haben, denn der letzte Blick auS 'seinem breckendenAuae hatte ihr aegölten, ihr. der treulosen Geliebten. die doch auch so viel früher für ihn gesiorben war. In einem ausrangirten Omnibus ist daS Postamt zu Pilot, Montgomery County, Va., etablirt worden. . Dem Postmeister Thomas Pavne wollte im Umkreise von einer Meile Niemand ein HauS vermuthen, auch' keinen Bauplatz verkaufen, und deshalb sah er sich genötbigt, einen alten Omnibus auf der Landstraße mifzustellen und dort sein Bureau einzurichten. Nun wollen ihn die umwohnenden Farmer auch von dort vertreiben, da der Omnibus angeblich den Weg versperrt, doch hat sichdas Bundes -Gericht vorläufig in'S Mittel ge legt und bis zur endgiltigen Entschei-dung-der Angelegenheit darf Payne seines Amtes in dem Omnibus val-

(Bin merkwürdiger Friedyof.

Fern von dem geschäftigen Leben und Treiben der aroken Welt lebt in seinem Tusculum zu Mayfield. Ky., j der 81 Jahre alte Eol. Henry Wool drige, ein Seigneur" vom alten Schlage, wie sie in unseren Tagen nur noch sehr selten zu finden sind. In der Blüthe seiner Jahre war er der beste Reiter. Jäger und Schütze weit und breit und aus jener Zeit stammen die schier unzähligen, prächtigen Trophäen, welche sein Haus schmücken. Trotz seines vorgerückten Alters erfreut sich Col. Wooldrige vorzüglicher körperlicher wie geistiger Frische und er kennt kein größeres Vergnügen, als imFreundeskreise der längst entschwUNdenen Zeit zu gedenken, da die Wälder von jagdbarem Gethier aller Art wimmelten. Das Merkwürdigste auf dem Landsitz des alten Herrn ist sein Privat Friedhof. Auf demselben erheben sich 17 Statuen, die theils seinen dahingegangenen Angehörigen gewidmet sind, theils Jagdtrophäen repräsentiren und ihn selbst darstellen. Vier Denkmäler verewiqen daS Andenken an seine Brüder John H.. W. F.. Alfred N. und William Wooldrige, zwei erheben, sich auf den Ruhestätten verstorbener Nichten und seinen zweiLieb lings - Fuchshunden Towhead und Bob hat er ebenfalls Denkmäler erricktet. Vor diesen sieht man in Lebensgröße aus Marmor gemeißelt, einen Fuchs, einm Hirsch, einen Bären sowie einen Panther und nicht weit davon sein Jagdroß Dick. Im Hin-! tergrunde erhebt sich ein Sarkophag mit einer Büste des Col. Wooldrige, und vor dem Gewolve, welches emst seineLeiche aufnehmen wird, steht seine Statue als Reiter; über der Thür des Grabgewölbes ist seine Lieblingsbüchse in Relief ausgeführt zu fehen. In seinem Schlafzimmer hat der alte Herr schon vor mehreren Jahren einen Sarg aus Rosenholz, in dem er einst bestattet werden will, placiren lassen . und in diesem Sarge liegt auch sein Todtengewand bereit. Col. Wooldrige. der seinen Nacken nie unter das Ehejoch gebeugt hat, ist der Letzte sei nes Stammes. , Vom Jnlandk. Schuhe tragen die Zieh-' Hunde in den mit Eis bedeckten Gebirgspässen von Alaska.' Das geschieht nicht, um die Thiere gegen die Kälte zu schützen, denn gegen dieselbe sind sie unempfindlich, wohl aber um ihre Füße vor Verletzungen auf dem scharfen Eise zu bewahren. Die Führer der Schlitten machen ihren Hunden deshalb aus Hirsch- oder Rennthierleder ; weiche Mocassins, die sie mlt Schnuren an ihren Beinen befestigen. . Vor einiger Zeit brachte sich Alonzo Durkee, der Auditor von East Orange. N. I.. eine kleine Kratzwunde an der Stirne bei. Als er sich vor einigen Tagen mit den Händen den Schweiß vom Gesicht wischen wollte, nachdem er viel Papiergeld gezählt hatte, zog er sich eine Blutvergiftung zu. Da Durkee rechtzeitig einen Arzt zuzog. und dieser die Krankheitserscheinung richtig erkannte, so wird die Vergiftung für den Patienten keinerlei schlimme Folgen haben. Immerhin zeigt der Vorfall, daß selbst bei den geringfügigsten äußerlichen Verletzungen die nöthige Vorsicht nicht außer Acht zu lassen ist. Die Eisenwerke zu Bath, Me., unterzeichneten kürzlich einenContract zum Bau eines stählernen FrachtDampfers für eine NewAorker Firma. DaS neue Schiff foll 303 Fuß lang, 42 breit und 25 tief werden. Der Tonnengehalt wird 3313 Tonnen betragen. Der Dampfer wird Maschinen mit 1300 Pferdekräften nach dem Triple Expansion - System erhalten, welche eine Fahrgeschwindigkeit von 10 Knoten in der Stunde ermöglichen. Das neue' Schiff, das erste in Amerika gebaute dieses Typus, muß bis Mai fer. tig sein und soll mit den englischen Trampdampfern in Concurrenz treten. Eine Negercolonie mit 367 AcreS fruchtbaren Landes ist in der Nähe von Decatur, Ala., gegrün, det worden. Die Gründung, welche die Schriftstellerin Ray (Jack Carl-ton-) mit 510.000 unterstützt hat. ist kein Geschäftsunternehmen im eigentlichen . Sinne des Wortes, sondern soll hauptsachlich philanthropischenZwecken dienen. Die Freunde der Colonie wollen den praktischen Beweis führen, daß die Neger die verzwickte- Rassenfrage selbst lösen können, wenn sie sich zusammenthun und, unabhängia von den Weißen, sich dem Ackerbau ' sowie der Industrie widmen. :Die zweifelhafte. Ehre, der Champion - Landstreicher der Welt zu fein, beansprucht ein Bursche, der als A No. 1" in dem ganzen Orden der Ritter von der Landstraße bekannt ist. 'Er tragt eine Medaille, die er von Richard K. Fox für daS Kunststückchen erhielt." in 11 Tagen und 6 Stunden die Reise von New ' York nach San Francisco ohne irgend welche Unkosten gemacht zu haben. Der Bursche durchstreift seit 12 Jahren, die Welt. , war siebenmal in Europa und hat nahezu alle' civilisirten Länder der ' Welt besucht. Während seiner 12jährigen Irrfahrten kam er nie mit der Polizek in Coaflikt. Mit blauen Bohnen hat Dr. R. L. Walker m Alexandria, La., seinen Landlord- Brown regalirt, anstatt ihm die verlangte Miethe zu bezahlen. .DerArzt hatte von Brown ein HauS auf ein Jahr gemiethet, sich .kürzlich aber selbst ein Haus bauen lassen. Brown, welcher noch keine Miethe erhalten hatte, wollte dieHaus-. Haltungsgegenstände, des Dr. Walker mit Beschlag belegen lassen. Dabei kam eS zwischen den Beiden zu einemStreit, welcher damit endete, daß Walker vier Schüsse auf seinen Gegner abfeuerte, denselben augenblicklich tödtend. Dr. Walker wurde verhaftet. In einem Hause auf Rädern kam M. E. A. Lasley mit Frau und vier Kindern von Port AngeloS. Wash.-, in Sing Smg, N. I.' an. Er jst im Mar, 1894 von seine: HeimstZ

abgefahren Und hat in Tem Wagen 6.630 Meilen zurückgelegt. Während der Reise, die er übrigens in kaltem

Wetter einstellte, wurden ihm zwei I V - . t i ß I inoci gcooreii, cms m sln rans cisco. das andere in Buffalo. Zwanzig Pferde gingen beim Ziehen des einem Eisenbahnwagen ähnlichen Hauses drauf, da er 20 Bergketten und 13 Berge passirte und durch elf Flüsse fahren mußte. Das Haus wurde einmal in einem Sturme demolirt und der Wag:n brach öfters zusammen. An einem der Räder ist ein Cyclometer angebracht. Am 24. Juli wurde ein werthvolles Pferd des Lauunternehmers Theodore F. Reeves in Millburn, N. I., von einem tollen Hunde gebissen, der gleich darauf erschossen wurde. Vierzehn Tage später zeigte das Pferd Symptome von Tollwuth.' Es wurde isolirt, und da die Krampfanfälle nicht heftiger Art waren und sich nach einigen Tagen Dauer erst nach zwei Wochen wiederholten, so wollte sich Reeves nicht zur Tödtung des Pferdes entschließen, indem er hoffte, es werde wieder genesen. Erst in den letzten Wochen wurden die Anfälle schlimmer und steigerten sich bis zum Parozismus. Das Pferd tobte in seinem Stall, daß die Familie Reeves in den höchsten Schrecken versetzt wurde und das Thier mußte getödtet werden. Ein amüsanter Auftritt brachte in San Francisco eine Spiritisten - Versammlung zu einem unerwarteten Abschluß. Eine schlanke, in Trauer gekleidete Dame, die der von einem professionellen Medium arrangirten Versammlung beiwohnte, wünschte mit ihrem dahingeschiedenen William in Verbindung gebracht zu werden und das Medium versprach. Williams Geist erscheinen zu lassen. Wenige Minuten später zeigten sich die schattenhaften Umrisse einer Gestalt und. bebend vor Freude und Furcht, fragte die Wittwe: Bist Du es. Willi?" Ja. Geliebte!" lautete die mit Grabesstimme gesprochene Antwort. Das ist Schwindel." rief nunmehr die Frau in ! entrüstetem Tone, Betrug und Humbug ist es. denn mein William war taubstumm!" Auf einer Jagdpartie erschoß sich durch einen unglücklichen Zufall der 15jährige Farmerssohn Perry Zembower nahe Little Valley Road, ungefähr 4 Meilen von Cumberländ, Md.. entfernt. Perry war'mit feinem jüngeren Bruder auf die Jagd gegan gen und beging die Unvorsichtigkeit, sich auf das geladene Gewehr zu stützen. Sein, Bruder warnte ihn, da er sah. daß der Hahn des Gewehres gespannt war. Perry wollte seinem Bruder beweisen, daß der Schuß nur durch Berührung des Hahnes losgehen konnte, hob dabei seinen Fuß auf und kam mit seinem Stiefelabsatz dem Hahne zu nahe. Die ganze Ladung ging dem unglücklichen Knaben in die rechte Seite ün sein Tod trat sofort ein. Lom AlWuöc. Ungeheuere Sensation rief in Gent die Verhaftung des Directors der großen Wollfabrik. Velem. hervor, welcher seine Frau vergiftete, um die Maitresse zu heirathen. Der Verhaftete gehört dem Genter Großfabrikantenstande an und besitzt ein nach Millionen zählendes Vermögen. D asTheaterDalVerme in Mailand war neulich während des ersten Aktes von Puccinis Vohömeder Schauplatz einer . scandalösen Scene. Der Gutsbesitzer Antonio Scolari aus Venedig stürzte sich plötzlich auf den mit seiner Gattin im Par. terre sitzenden General Anderloni und begann gegen Beide Stockhiebe zu führen. Der General setzte sich zur Wehre. Scolari wurde jedoch, bevor der General seinen Säbel benutzen konnte, von Dienern und Zuschauern entwaffnet und dann verhaftet. Die Vorstellung war inzwischen infolge des großen Aufsehens, das die Scene verursachte, unterbrochen worden. Seit Längerem wurde der Arzt. I. Jselin .aus GlaruS von seinen Angehörigen vermißt. Alle Nachforschungen nach, dem Verschwu,'. denen waren vergebens. Er hatte sich zuetzt in Chur aufgehalten ' und von dort aus öfters Bergtouren unternommen. Einer solchen scheint er auch Zum Opfer gefallen zu fein. . Durch Zufall entdeckte man dieser. Tage oberhalb Vättis an einem steilen Fels, abhang des Calanda die Leie Jselin's. Es besteht kein Zwe'.V. daß man es mit einem Unglücks fall zu Umn hat und Jselin beim Abstieg vom Calanda nach der St. Galler Seite hin todtgestllrzt ist. 7 ? In kurzerZeit wird öameln .ein. Rattenfängerdenkmal besitzen, und zwar werden die Bürger es nicht der hochherzigen Geberlaune eine5 Sohnes ihrer Stadt zu verdanken haben, auch- weder der Stadt noch ihren Bewohnern irgend welckes Opfer zugemuthet, sondern der uneinnützige Stifter dieser sinnigen Gabe ist der preußische Fiskus. Nicht den Marktplan wird dieses Denkmal zieren, auch nicht das rechte Weserufer. nein, dort, wo fetzt der romantischste, schönste und kürzeste Weg zum fllüt führt, in jener Schlucht, wo im Jahre' 1884 Tausende und Abertausende im ??estqewande geleaentlick .des RattenfänaerfesteS dem Festplatze zueilten,. wird die Figur des! oii.r .:.: v ... rc: . w.s rc : r. . I yunicuuuycia ueu viiuyuug vc viicu oähntunnels krönen. sc:. r.(i.. v.l va milC C l l C ll C tfcici, uu, 1000ste Jubiläum seines Bestehens begeht dieses Jahr das Wastricher Amts-! städtchen Rockenhausen. In einer aus dem Jahre 897 stammenden Urkunde ertheilte nämlich Kaiser Arnulf von Kärnten (regierte von 887 bis 899) dem Domstifte Worms dieses Gut zu Lehen und rechnet es zu den sogenann ten terrae,8a!!cae (Domänen- oder Kammergütern). Die Einkünfte waren für den Landesherrn zur Bestreitung der Tafel und des Hofstaates bestimmt. Somit ist das Jahr 1897 das tausendste Jubiläumsjahr seines urkundlichen Bestehens. Uebrigens deutet ber Name Rockenhausen (Rog$me! ein Hiiztztiz aus dm frucht, z

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daren Boden der'Gemarkung) aus eine noch frühere Gründungszeit hin, indem zu Ende des fünften Jahrhunderts während der französisch . chattischen Einwanderung die Namensbildung auf hausen" gang und gäbe war. Eine Löstündige Fahrt im Luftballon über eine Entfernung von 1635 Kilometern hat der französische Luftschiffer Louis Godard mit dem bisherigen LeipzigerAusstellungsFesselballon zurückgelegt und damit den doppelten Weltrecord geschlagen, da die längste bisherige Ballonfahrt, ebenfalls emes französischen Luftschiffers, nur 22 Stunden betrua. D Auffahrt geschah Abends 6 Uhr von Leipzig aus in nordöstlicher Richtung Gegen 10. Uhr Abends ging der Ballon nordöstlich von Berlin , durch ein GeWitter bindurck. dann am 5?risck,en Haff. Königsberg, und Wilna vorbei. vocyjte oye W40 Meter. Die beabsichtigte Landung auf russischem Boden wurde durch stark einsekenden Nordwind vereitelt, der den Ballon über Polen hinweg bis Tarnau in Oberschlesien verschlug, wo die Landung am nächsten Abend 6 Uhr glücklich erfolgte. . Inder Levra-Eonfe-r e nz in Berlin hatte Prof. Dr. Weber aus Halle "einen Aussätzigen Namens Wilhelm Leiter zur Borstellung- gebracht, dessen Krankheit seit länger-r Aeit in Halle behandelt wird. 5kn der Klinik, in welcher Leiter untergebracht war. wurde derselbe von einer Warterin besonders sorgfältig gepflegt, so daß er sich in die noch jugendliche Pflegerin verliebte und sie zu heirathen be schloß. Der Ausführung dieses Herzenswunscheö. welcher auch von de: Wärterin getheilt wurde, stellten sich jedoch insofern Htnoerntsse entgegen, als die mit der unheilbaren Krankheit verbundene Ansteckungsgefahr eine ebeliche Verbindung zwischen beiden nicht statthaft erscheinen lieft. Um in der Nähe seinerGeliebten zu bleiben, lehnte Leiter sogar einen Antrag der BreSlauer Universität. nachBreslau Lberzu. siedeln ab, obgleich ihm für denFall der Annahme eine sorgenfreie Existenz Zn Aussicht gestellt'war. Vor Kurzem ist die eheliche Verbindung beider trotz aller' Hindernisse dollzoaen worden. Leiter soll, an -dem neuen Leprabeim bei Memel eine Anstellung als Aer- . Walter, seine Frau als Wärterin er halten. DaSsonstso friedliche Judenquartier von Tunis war jüngst der Schauplatz stürmischer Auftritte.Der Rabbi Habib hatte sterbend den Wunsch ausgedrückt, nach alttunesischem Ritus begraben zu werden, wozu namentlich gehört, daß der Sarg auf den Schultern abwechselnd von möglich st vielen sich zu dieser Ehre Dränsenden durch dieStraße getragen wird. Da gab es zunächst Eifersucht und Kampf zwischen den beiden, geschiedenen israelitischen Gemeinden, und die beiden Parteien wandten sich dann gegen die städtische Volizei, die aber das vorgeschriebene Vegräbniß erzwäng, nicht ohne Anwenduna der Gewalt aegen eine heulende Masse von etwa 2000 Personen. Zahlreiche Verletzungen und Festnahme von Rädelsführern waren die Folgen. Vor der Stadt, auf dem Wege zum neuen israelitischen Friedhose, hatten sich zuletzt noch 8000 Juden eingefunden, die laut gegen dieVeförderung deS Todten auf dem städtischen Leichenwagen Einspruch erhoben, ohne Zedoch zu neuen Thätlichkeiten zu iqxturKL

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