Indiana Tribüne, Volume 21, Number 61, Indianapolis, Marion County, 18 November 1897 — Page 2
ZnMana Trivüne. Erschein Täglich uud Somttagv.
Die täzttche, Tribune" kostet durch lenXtlgei J Senti per Woche, die eontagS.rrib2e'? itnti per Woche. Seid f sm 18 Vt b Cent per Vlixtt. Per Pft uierhalS lt tkdt eSe!chiSt U V,rauZiikhlns V p, rJa. Ofywt 10 Oft rllam C ' Indianapolis, Ind., 18 November '97 Dauerflhnng und Dauerredner. Ueber die ungewöhnliche Sitzung deö österreichischen Abgeordnetenhauses, welcheAlle's inAllem mehr als 24Stunden dauerte und in der der Abgeordnete der Stadt Brünn, Dr. Lecher, eine zwölfstündige Rede hielt, bringen die Wiener Blätter seitenlange Berichte. Einige charakteristische Stellen seien hier eder gegeben. Von etwa halb 12 Uhr ?!achts an hatte Dr. Lecher begonnen. ziemlich laut und vernehmlich zu sprechen. Adr wie interessant auch die Ausführungen des Abgeordneten wa ren, nach und nach verloren sich die Zuhörer. Die Einen gingen an's Busfet, um sich durch Speise und Trank zu stärken, andere rauchten in den'Corridoren, einige zogen sich -'verstohlen in ein CommissionSzimmer zurück, wo sie lustig darauf loZ tarockten. Die große Mehrzahl war schläfrig geworden und wer eine freieBank fand, legte sich hin und schlief. Man hatte alle Stühle und Bänke in denCouloirs und im großen Empfangssaale zu Schlafstellen hergerichtet; die galizischen Bau ern lagen mit ihren hohen Stiefeln auf den langen Bänken, das Gesicht mit einem Sccktuch zugedeckt,. und schnarch ten. Im Sitzungssaale ünd -deü Man delgängen desHerrenhauseS sollen nicht weniger als 60 Ruhebedürftige Obdach gefunden haben. UeberauS gemüthlich uriD lebhaft ging eö am Büffet zu. Man aß und trank, so lange es Etvaö zu essen und zu trinken gab. Um vier Uhr war das letzte Stück Fleisch und die letzte Semmel vertilgt. Wein und Bier dagegen gingen zum Glück nicht aus. Um vier Uhr Morgens wurden die ersten Zeitungen in's.Haus gebracht . . -. . . Es ist haU:sünf Uhr. D?. Lecher. der bis dahin mit ungeschwächter Kraft gesprochen, ersucht den Vorsitzenden um eine Pause von zehn Minuten. Aber Dr. Kramarz gewährt blos fünf Minuten. Dr. Lecher begibt .sich. in ; den Corridor hinaus unb ftarft sich durch eine Mohnsemmel undRothwein. Dann kehrt er in den Saal zurück und nimmt wieder seine Rede auf. Um fünf Uhr erhebt sich ein Tumult, der über eine Stunde dauert. . AbgDr. Verkauf ruft: Wir verlangen:daß die' Steno-' grapben endlich eine Pause bekommen.' Die Leute fallen ja zusammen. Daö ist einfach Menschenquälerei. Wenn der Herr Badeni etwas baben will, so darf es nicht auf Kosten der Cesundheit der Stenoqraphen geschehen. Abgeordneter Das,vnöki ruft: Wir 'verlangen eine Pause für die Stenographen.'' Wir haben ein Interesse daran, daß Alleö treu wiedergegeben' , wird! VizePräsident: Herr Abg. Daszynöki, Sie haben nicht . daö .Wort! Abg. Dr. Verkauf: Die Stenographen arbeiten seit 7 Uhr, gewahren Sie eine halbe Stunde Pause. Daö Parlament -hat den Elf ' Stunden Tag für die Fabrikarbeiter beschlossen, und hier schindet man die.. Leute !-kUrchtbarer Lärm. Die Jungczechen drängen gegen die Mitte des Saales, die deutschen Gruppen treten Men entgegen, und es scheint fast, als ob es zu einem Handgemeng? kommen müßte. Um die beiden Vice Präsidenten schaaren sich czechische und polnische Abgeordnete. Auf der linken Treppe, die Zur PräsidentenEstrade führt, stellen sich sechs Diener dicht an einander auf, damit Niemand von der Linken auf die Essrade dringen könne. Man bemerkt, daß Vice Präsident Abralmowicz mehrere Stenograpben zu sich bescheidet und befragt ob sie müde seien. Dazwischen, ertönen immer lautn die Rufe, die 'den Schluß der Sitzung verlangen. , Nach einiger Zeit ist' eö dem VicePräsidenten moalich,' sich' vernehmbar zu machen. .Vice . PräsidentrMSh. rend 'dieser '-unfreiwilligen Unterbre chung der Sitzung haben die Stenogra. phen durch zehn ' Minuten gerastet. (Lärm Links.' Es wird mit den Pultbrettern aus die Bänke geschlagen.) Abg. Kaiser? ,cak ist.eweMischn. schinderei! Der Redner soll zusammenfallen, dann ist der Präsident befriedigt. Abg. Dr. Hoffmann: Wo ist der Badeni? ErLehört hierher, er, soll herkommen! (Großer, andauernder Lärm.) Vice Präsident ersucht den Abg. Dr. Lecher. seine Rede fortzusetzen. (Neuerlich großer' Lärm.) Wolf: Unverschämtheit! Wir werden uns doch, von? dem einzelnen Menschen daö nicht gefallen lassen. '(Fortdauernde heftige Schlußrufe Links. Zahlreiche Abgeordnete schlagen mit den Pultbrektern'auf die Bänke.) Dr. Lecher spricht Inzwischen .weiter, aber mit so ungemein leiser. Stimme, daß er absolut unverständlich bleibt. Der Lärm im Hause dauert an; von Links wird unausgesetzt geschrien, man Kort auch einzelne kurze Vfiffe. Der Vice - Präsident gibt wiederholt daö lZlockenzeichen, waS jedesmal mit großem Geschrei Links erwidert wird. Aba. Dr. Lemisch: Daö ist der Mann, an dessen HndeN Blut klebt! (In dem großen Lärm bleiben 'die Worte des Vice Präsidenten unverständlich und man sieht nur seine abwehrende Handbewegung.) Abg. Wolf: Jetzt fängt er schon mit der armenischen Zeichendeuterei an. (Große Heiterkeit LinkS. Der Lärm und die Schlußrufe dauern ungeschwacht fort.) Ada. Prade : Geben wir ihnen noch fünf Minuten Bedenkzeit, wenn nicht, so stürmen wir die Bude! (Großer Lärm und zahlrei-ch-Zwischenrufe.) Abg.-Dr. Leche, sprich! Weiler. Wenn er einige Sätze gesprochen hat, wird auf der Linken mehrere Minuien hindurch heftig applaudirt. was sich durch einige Zeit wieder, holt. . , Halb 6 Uhr. Dr. Lecher fährt fort, unhörZsr zu sprechen. (St will offenbar
seine Kräfte schonen. Fal nach jedem Satze bricht eine demonstrative Applaussalve los, die mehrere Minuten andauert. Dies geschieht, um dem Redner einige Momente Ruhe zu verschas, fen. Vice Präsident Abrahamowicz
fordert ihn auf, lauter zu reden. Dr Lecher zeigt bedauernd auf seine Kehle und spricht leise weiter. Alsbald beginnen wieder laute Schlußrufe und unmittelbar darauf erhebt sich in furchtbares Getöse mit den Pultdeckeln. Auf der äußersten Linken haben sich die Abgeordneten Lemisch, Peßler, Kittel, Turk. Klndermann. BohelM, Heeaer. Wolf und Millesi mit diesen hölzernen Instrumenten bewaffne: und dreschen mit wahrer Wuth aus dre Bänke los. Alles sieht verblüfft nach den Plätzen der Rasenden. Auf der Rechten ist man theils wüthend, theils lacht man. Der Präsident sieht betrübt drein. Er ist hilflos. Das furchtbare Concert dauert so zehn Minuten lang. Die Abgeordneten Kaiser und Hofmann reden ihren Parteigenossen zu, aufzuhören. Vergevlich. Endlich sind sie müde. Jetzt aber fangen die Socialdemorraten wieder an, zu spektakuliren. Abg. Daszynski: Für Badeni lassen wir uns nicht schinden! Abg. Wolf: Schluß! Schluß! (Großer Larm.) '.. Mitten im Lärm spricht Dr. Lecher weiterund sagt den Stenographen die Worte gleichsam in's Ohr. Abg. Nowak: Herr Präsident, daö Haus ist schmutzig, wir mochten uns waschen. (Lebhafte Heiterkeit.) Abg. Dr. Pommer: Wo sind denn die Minister? Abg. Dr. Mayreder: Die schlafen. (Heiterkeit.) Abg. v. Mlllesi: Die Minister liegen in ihren Flaumenbetten und wir müssen hier sitzen. VicePräsident ruft den Abg. v. Millesi zur Ordnung. (Rufe: Das m doch keine Abendsitzuna mehr!) Abg. Prade: Jetzt ist poch die Tagsitzung! Da komnun. die ' Ministe'ranklagen daran! Abg..'Dr. Lecher bemerkt, nachdem er sich etwa eine Stunde hindurch mit der Frage des Communicationswesens beschäftiat hat: Ungarn hat zwei Wege zum Meere. Ich werde auf diesesThema übrigens in zwei bis drei Stunden zu sprechen kommen. (Stürmische Heiterkeit Links.) Abg. Wolf: Herr VicePräsident, machen Sie doch eine Pause, damit der Redner frühstücken kann. Sie haben 'schon gefrühstückt. Das ist eine Rohheit. Vice . Präsident Dr. Kramarz: ES ist unter der Würde desPräsidiumS, aus jedeS rohe Schimpfwort zu reaairen. 7 Uhr. Abg. Dr. Lecher spricht fort. ES ist vollständige Ruhe seit einer Viertelstunde. Plötzlich verlöschen die lekirischen Flammen im Saal. Allseitig ruft man sich auf der Linken ein Guten Morgen- zu. Abg. Daszynski (zum Abg: Dr Lecher, dem eine Tasse Kaffee auf das Pult gestellt wird): Verlangen Sie eine halbe Stunde Pause zum Frühstück, das ist ein menschliches Recht. (ZustimmungLinks und Rufe: Das kann Ihnen Niemand abschlagen, das wäre ja brutal.) Dr. Lecher trinkt die Tasse auf einen Zug aus. Vice Präsident Abrahamowicz fordert mit über der Brust gekreuzte Armen den Abg. Lecher auf, seine Redfortzusetzen. Abg. Skala übernimmt die Ueberwachung des Abg. Lecher. ' "28 Uhr. Man bringt demAbg. Lecher ein Glas Thee, daö er. fortsprechend, leert. Graf Badeni erscheint im Saale. Man ruft ihm zu: Guten Mor. gen! '8U$r. Erneuerte Rufe: Schluß der Sitzung! Vice - Präsident Abrahamowicz: So lange der Redner nicht geschlossen hat, kann ich einen Antrag auf Schluß der Sitzung nicht zulassen. (Widerspruch und tosender Lärm auf der Linken. Rufe: .Das ist eine Zulu-kaffern.-Wirthschaft! Wie Sie Polen zu Grunde gerichtet haben, wollen Sie nun auch Oesterreich zu Grunde rich-ten!.-Jn solcher Weise können Sie nur Ihre polnischen ' Bauern behandeln! Comödianten! Das ist die reinste Ausbeutung der Lage! Wachsender Lärm um Tosen.)-lbg. Glöckner ruftAbra. hamowicz, der mit geschlossenen Augen in seinem Fauteuil liegt, zu: Dort sitzt er wie ein Nero! (Laute Heiterkeit.) i Uhr. Minister Gautsch erscheint im Saale, er begrüßt die Minister Badeni undGuttenberg. Abg. Daszynski ruft: Einem Menschen, der schon fast zwölf Stunden aesprochen hat. gewährt man doch die Bitte um eine halbstün dige' Unterbrechung! Abg. Girst. myer (gegen die Präsidententribüne): Ekelhafter Vol- " Rufe: SchließenSie ken CirküS ! ' zwischen ertheilt R. v. Abrahamor )em Abg. DaSzynski den Ordnung, .u'.. . Widerspruch und neuerdings tobender Lärm. Durch fast endloses Beifallsklatschen sucht man dem Abg. Lecher. wieder Luft au schaffen' DZe Rechte ist wieder zum Theil im Saale, reagirt aber nicht auf denLärm. Lecher beginnt wieder zu sprechen. Halb 9 Uhr. Die Rufe nach Unterbrechung der Sitzuna dauern fort, ebenso die Unruhe und Zwischenrufe. $9 Uhr. Abg. Lecher hat nun volle zvölfStunden. gesprochen, ist noch bei vollen. Stimmmitteln und da er nun die Schlußworte seiner Rede spricht, tritt volle Ruhe ein, so daß er im ganaejr Saale vernehmbar wird. In diesem Moment übernimmt wieder Kramarz den Vorsitz.' R. von Abrahamowicz verläßt die Tribüne; man ruft ihm JHb zug!" nach. Unter tuendem Beifall der OetoiO nt; NachlSMgkett. i di istbegttiflich daß eS noch Leu, te gibt welche von Rheumatismus ge, plagt werden, wenn er so leicht von SalvarionOelkurittwird. DaßdicS wirklich so ist wird durch Herrn G. F. Schrader Pierce, Nebr., bezeugt, er sagt: "3ch gebrauchte Salvatt'on Oel und ich bin überzeugt daß eS kein bcs, sereö Lmiment giebt. Ich litt viele Monate an Rheumatismus und konn, te keine Linderung bekommen bis ich Salvation' Oel gebrauchte. Zwei Flaschen kurirtm mich aanzlich und ich befinde mich zetzt so wohl wie früber." Salvation Oel sollte in keinem Kaufe fehlen, eS kostet nur 25 CentS. Wenn Verkäufer einen gnderen oder billiger. en Artik ?xseyle jo rnczr valauf ein, Salvation Oel ist da) beste von 62 kttkztten. -j
gesammten Linken schloß Avg. Lecher seine Rede. Die ganze Linke erhebt sich von den Sitzen, man schüttelt ihm die Hände, man drängt sich um ihn, man klopft ihm unter Hoch- und .eil-Rufen auf die Schulter. Er leert noch daö GlaZ Thee, das man ihm gebracht, und unter fortdauernden Jubelrufen der Linken passirt er die Reihen der Abgeordneten, die ihm Alle die Hand drücktcn und mit ihren Sacktüchern ihm zu, winkten. Der Beifall schien kein Ende ZU nehmen. Man brachte immer noch ein donnerndes Hoch aus, das dieGlocke des Vorsitzenden übertönte. Auch die Socialdemokraten drückten dem Abg. Lecher die Land, der dann langsam den Saal verließ, sehr müde, da er durch zwölf Stunden auf seinem Platze, siehend und sprechend zugebracht hatte. Nachdem Dr. Lecher seine Rede beendet hatte, wurde .er vom Abg. Dr. Kindermann, der Arzt ist, untersucht. Dr. Kindermann constatirte hundert Pulsschlage in der Minute, fand aber sonst ds Befinden Dr. Lechers normal. Von seinen Parteigenossen wurde Lecher ein Lorbeerkranz überreicht, den man in seine Wohnung brachte.
Indianer und der Tawes-Vertrag Gegenwärtig macht unser Indianer Territorium, das Land der fünf civilisirten Stämme, wieder viel von 'sich reden, wegen der geplanten neuen Politik der Regierung gegenüber den Indianern. Diese wollen von der neuen Politik, welche ihnen durch die Dawes'sche Commission mundgerecht gemacht werden soll, ihrer großen Mehrheit nach nichts wissen , (nur eine Mehrheit der Chickasaw - Legislatur hat sich in jüngster Zeit dafür erklärt) und , bekanntlich ist unter ihnen eine Bewegung im Gange, stch der Ausführung des neuen Vertrages mit aller Macht zu widersetzen, oder lieber nach Mexico auszuwandern, als sich auf so etwas einzulassen. Um was handelt es sich eigentlich bei dieser Frage? Man kann darauf in verschiedener Weise antworten. Wie schon bei einer früheren Gelegenheit geschildert, sind die rechtlichen und wirthschaftlichen Verhältnisse im Indianer Territorium auf die Dauer nicht haltbar, zumal dasselbe thatsächlich schon zu einem großen Theil ufgehört hat, Indianer - Territorium zu sein. Doch kann man sich nicht wundern, daß die Indianer von ihrem Standpunkt auS mit finsterem Blick die jetzt vorgeschlagene Aenderung betrachten und in Bezug auf die wahren Motive derselben sehr, argwöhnisch sind. Möge einer ihrer bedeutendsten Vertreter, Professor D. W. C. Danean, ein Vollblut - Cherokese und Principal des KnabenseminarS in Tahlequah, nachstehend daS Wort haben: Wir Indianer sind auS zwei Gründen gegen die -Ausführung der Plane der Dawes'schen Commission. . Einmal haben die Ver. Staaten vor Iahren einen feierlichen Vertrag mit uns abgeschlossen, durch welchen wir, als Stämme, vollen Besitz des Landes erhielten, das jetzt als Indianer - Territorium bekannt ist, und wir erheben Einsprache gegen ' die Veränderung, resp, gegen den Bruch, des Vertrages. Sodann bedeutet, der neue Plan, daß uns einfach 2 Millionen Acres Land weggenommen werden, sollen, die ünö vertragsmäßig gegeben worden .sind, dafür, daß' wir unser Land in den Staaten Georgia, Alabama und Florida aufgegeben. haben.' Man hat unö den Vertrag ausgezwungen, - und . die Gewalt, welche damals angewendet wurde, sollte die Regierung veranlassen, die allerletzte i der contrahirenden Parteien zu sein, welche, den - Verlrc'g brechen will. . Wenn wir auf neue o machungen eingehen, ,wer : gäräntirt uns denn dafür, daß dieselben, nicht nach kurzer Zeit ebenfalls für unjulänglich erklärt und beiseite , geworfen werden? Die Indianer haben den. Vertrag stets dabin ausgelegt, daß die uns ge währleisteten öändereien .nicht .dem Stamme als solchem, sondern den einzelnen Männern, Frauen und Kindern gehören, welche den Stamm , bilden. Aber nach einer Anzahl. Entscheidung gen des Bundes - Obergerichts istdaL nicht, der Fall, sondern eS. besteht ausschließlich - Stammes.-' Eigenthumsrecht und nicht daS geringste Recht von Stammes - Mitgliedern. ', Wenn 'wir also die ganze. Stammes - I Regierung fallen lassen sollten, müssen' wir nicht befürchten, damit auf allen und jeden Anspruch zu verzichten?Unser Vertrag bestimmt, daß, wenn der indianische Besitztitel irgendwie löschen sollte, daS Land .an .dieVer, Staaten zurückfallen . soll,, die 'Ver. Staaten also ein Rückfalls - Interesse an dem Land behaupten. .1866 aber bat die amerikanische Regierung . ihr RückfallS Interesse an 2 Millionen Acres des Landes durch Freibrief an die Missouri-, KanfaS- und PacificBahnaesellschaft weagegeben, und an diese Bahngesellschaft würde der Titel auf alle diese Ländereien verfallen wenn wir ihn verloren haben.' Darauf wartet diese Corporation schon lange. Private Interessen sind eS, welche hinter den DaweS'schen Vorschlägen stecken. AlleS Andere- sind nur AuSflüchte. Wir wollen daber nichts, mit der DaweS'schen Commission zu schaffen haben, und wahrscheinlich wird der Conqreß tbun müssen. waS die Com Mission nicht tbun kann: nämlich' den Vertrag für nichtig erklären. Wird er sich zu dieser Ungerechtigkeit herbeilassen?" Einer sehr zahlreichen Nachkommenschaft erfreut sich der Farmer Hiram WalterS, der in Magoffin - County, Ga., ansässig ist. Der 63 Jahre alte Mann hat 14 lebende Kinder, 74 Enkel und zwei Ur-. enkel. , B o L h a f t. Dichter (bekannter Pantoffelheld, renommirend): Jch Übt in idealer Ehe; meine Frau ist meine Muse Herr: . .Ich sehe, Sie haben eine geschwollene Backe,, da hat Sie wohl wieder 'mal die Muse ' tu !ült?' . -
Deutsche . Lokal-Kachrichten. Sachsen. " Dresden. Privatmann Julius Lobel und Messerschmiedemeister und Verfertiger chirurgischer Instrumente
Hermann Levy begingen ihr 50jahng3 Bürgerjubiläum. B o r n a. bei L'.bstadt. Die Scheune des Gemeindevorstands Boden ist mit sämmtlichem Getreide niedergebrannt. Cranzahl. DaS Karl Köhlersche Gut ist mit allen Erntevorräthen abgebrannt. Döbeln. Durch die Gepflogenheit, Kartoffelschalen, Lappen etc. aus dem heißen Ofen zu trocknen, ist über die Famill: d.sGeschirrführers Grund, mann großes Unglück gekommen. AlZ die Mutter aus dem Waschhause nach der Wohnstube, in der die drei Kinder allein zurückgeblieben waren, kam, fand sie die Stube mitRauch gefüllt und ihre drei Kinder bewußtlos am Boden liegen. Sofort herbeigerufene Aerzte fanden, daß daö 1j Jahre alte Töchterchen bereits todt war und die beiden ande ren Kinder 4 und 3 Jahre alt, ebenfalls dem Ersticken nahe waren. -, Förstgen. Das Bräuer'scbe Schneidemühlengebäude und WohnbauS ist total niederaebrannt. GerSdorf. Goldene Hochzeit feierte der WirthschaftsauszüzlerGott. lieb Frenzel mit semer Gattin. G r ä f e n h a i n i ch e n. Der frühere Schneidermeister und Kirchendiener Heyder vollendete sein 100. Lebensjahr. Großenhain. Bei dem Abends von hier nach-Dresden verkehrende Berliner Personenzuge hatte der in Dresden - Anstadt stationirte Schaffner Müller das Unglück, während deS Anzündens der oberen Schlußlaternen mit dem Kopfe an eine kurz vor der Haltestelle Böhla befindliche Brücke anzuschlagen und so schwer verletzt zu werden, daß der Tod binnen wenigen Minuten eintrat.. Der Unglückliche hinterläßt eine Frau und 2 Kinder. Hcsscn-TarMadt. D a r m st a d t. Bei dem Wettrennen auf dem Weitstädter Exercierplatz stürzte der Rittmeister a. D. von Köppen. Das Pferd blieb todt, der Reiter wurde bewußtlos vom Platze getragen. In Folge eines Sturzes vom Pferde hat der 21jährige Metzger Anton Waldschmidt ein Sohn des verstorbenen Gastwirths A. Waldschmidt auS Wetzlar, sein Leben eingebüßt. Er genügte hier seiner Militärpflicht beim 24. Dragoner - Regiment. Büdesheim. DaS Fest der goldenen Hochzeit feierten die Eheleute Gustav und Margaretha Lamby. Mainz. 'Die Strafkammer ver urtheilte den Agenten Johann Berger aus Wörrstadt und den Wirth Jgnaz Bureck aus Kattowitz. beide seit langerer Zeit in Mainz wohnhaft, wegen Urkundenfälschung und. Unterschlagung zu 1 Jahren bezw. drei Monaten Gefängniß. Ober-Ramstadt. Die Hofraithe deö Wirthes Karl Becht ist vollständig niedergebrannt. Lauern. München. Der Maler und Veraolder Joseph Natzi, Inhaber eines Ateliers für christliche Kunst. 42 Jahre alt, ist flüchtig aeworden. Natzi hat eine Reihe von Wechselfälschungen und Betrügereien, begangen. Bei Fundamentirungs - Arbeiten auf demGrundstücke des Spezereiwaaren - Händlers Johann Hanner, Schleißheimerstraße No. 87, wurde der Maurer Kolbürger von einer einstürzenden Mauer erschlagen. BadAibling. DaS Aiblinger Jagdconsortium hielt in der Elmosener Gemeindejaad eine Treibjagd ab. Der Hofmühlbesitzer Franz Xaver Oswald, der mit der Jagdbeute später heimkehrte, lud einen Hilfsjagdaufseher ein, bei ihm Platz zu nehmen. Der Aufseher legte das Gewehr zur Seite und plötzlich .ging dies los und die volle Ladung in den Rücken des Hofmühlbesitzers Oswald, der lebensgefahrlich verletzt Wurde. Bayreuth. Das Hotel zur goldnen Sonne wurde heute im Subhastationsweae von .dem , Weingutsbesitzer Gustav Ziegler von Stuttgart-Wachen-heim um 186.100 Mark ersteigert. Der frühere Malzfabrikant Peter SbtU ler von Pylj wurde unter der Anklage deö MeineidS. , und betrügerischen BankerottS verhaftet. ' Bogen. In dem Hause de Gütlers Altmann in Rainfurt brach Feuer auS, . dem daS HauS- alsbald mit - den ganzen Ernte-; : und p Futtervorrätd)en zun, Opfer fiel. Der Brand soll durch daS Spielen emeS 'achtjährigen Knaben mit Zündhölzern äusgebrochen fein, ' Burgsinn. Der Grubenholzmaeher Johann Beck von Baberhausen gerieth auf dem hiesigen Bahnhosewi-schen-die Puffer zweier MäggonS,nd wurde getödtet.' ' -Frey s i n g; Gestorben ist hier der Herausgeber, -und 1 Redacteur der Amper Zeitung". Buchdruckereibesitzer und Gemeindebevollmächtigter,. Anton Felle'rer. ' ' Kempten. Der -Bahnwärter Peter Herz auf Kosten Rö.'lL zwiscben Grafr?th und Türkenfeld, wurde in der Rähe seiyeS z. Bahnwärterhauses mit . Verlegungen an venj . Kopf . und . der Brust,' sowie mit' einem abgefahrenen Fuße todt äüfgtfunden. Wütttemderg. Stuttgart Professor Seyerlen. Lehrer am Conservatorium und Organist de? Johanneskirche, und der stellvertretende Direktor der Württember gischen Bereinöbank, Robert Zorn, sind gestorben. A i st a i g. ' Beim Rachhausegehen stürzte-der 22 . jährige' Chr. Eßlinger rnfolge der. herrschenden Dunkelheit in den Neckar. Trotz sofortiger, Hülfelei. stung war eö nicht möglich,, den jungen Mann zu retten. Eine halbe .Stunde später würde er als Leiche aüfgefunden. '. AH räch. Das Oeconomiegebäud nebst Metzgerei deS Metzgers Waizenegger ist. durch Feuer gänzlich. zerstört worden. Qeim' Anöbrüch' des Brandts ttt .lte;fe:icib l? V
daß sämmtliches Inventar und auch eine größere Geldsumme ?u Grunde gingen. ' B e s e n f e l d. Als der verheiratete Bäcker und Kaufmann A. Klumpp von Hutzenbach vom Wirthshaus heimging, fiel er in seiner Wohnung so unglücklich
die Treppe yinad, daß er am anderen 1 Tag, ohne mehr zum Bewußtsein ger. n - ' ' rommen zu iein, uaro. Beutelsbach. Am Orlöausgang wurde ein junger Mann auS Beinstem Samens Klock niedergestochen. Der Verletzte liegt hoffnungslos darnieder. Vom Thäter hat man bis jetzt keine Spur. B o l h e i m. In dem Wohnhause des Lammwirths Simon Barth brach Feuer auS, welches nicht mehr fcewal tigt werden konnte und binnen wemgen Stunden HauS nebst Scheuer vollständig einäscherte. Das Mobiliar konnte theilweise gerettet werden, während die Felderzeugnisse verbrannten. Bondorf. Im. GcmeindebackHause entstandFeuer, welches ungeheuer kasch um sich griff, die mit Erntevorräthen angefüllten Scheuern entzündete und 17 Gebäude vollständig einäscherte. Dorfmerkingen. Vermuthlich infolge Brandstiftung sind die Däuser von Job. Reher, Seb. Wühler und Seb.-Neher sowie eine Scheuer ein Raub der Flammen geworden. Horb. Der Landpostbote Gramer von Bildechingen, gegen welchen wegen Verdachts derUnterschlagung ihm amtlich unvertrauter Gelder Untersuchung eingeleitet wurde, ist flüchtig geworden. Baden. Karlsruhe. Auf dem alten Süterbahnhof wurde der- 29jährige Weichenwärter I. Reichert von einem Personenzug überfahren. Er starb bald darauf. Bammenthal. Beim Zusammenläuten der Kirchenglocken zum Hauptgottesdienst sprang der Schlagring der großen Glocke von der Platte und zerschmetterte dem mit dem Läuten beschäftigten 15 Jahre alten Knaben des Wilhelm Landritter hier daö rechte Bein. Brei fach. , Straßenmeister a. D. Mohrhard und Frau feierten die goldene Hochzeit. Nachts brach im Malchinenhaus der Tapeten Fabrik von Gebrüder Müller Feuer aus, daö große Dimensionen annahm und das Maschinenhaus und die OekonomieGebäude vollständig zerstörte. Die Betriebsgebäude blieben unversehrt. Ein Feuerwehrmann erlitt Verletzungen. E t t e n h e i m. Der Dachstuhl des Dr. Jäger'schen Hauses ist infolge Brandstiftung ein Raub der Flammen geworden. Kuhbach. Der Arbeiter Weber ist verhaftet worden, weil er den Polizeidiener durch drei Messerstiche schwer verletzt hat. Leimen. Der 32jährige LandWirth v. Kögel wurde im Hausgange einer Wirthschaft vom Landwirth F. Waldbauer lebensgefährlich in den Kopf und den Unterleib gestochen, so daß die Gedärme hervortraten. Waldbauer, welcher verhaftet ist, leidet an Säufer- und Eifersuchtswahn. R i e f e r n. Zwei junge Burschen spielten mit einer alten Pistole, wobei einer, derselben, der 15jährige Jakob Schäfer, die Waffe gegen sich richtete. Der Schuß entlud sich, und der junge Mensch stürzte todt zusammen. Nhcinpfalz. Altleiningen. Der zur Gemeinde gehörige Neuhof ist vollständig niedergebrannt. . Berg. Der Förster Andreas Berg, der aus Unvorsichtigkeit ein Mädchen erschoß, wurde zu 10 Tagen Gefängniß verurtheilt. Grünstadt. Der 19 . jährige Postaspirant Karl Lieberich erschoß sich, weil eine ärztliche Untersuchung ergeben hatte, daß seine Lunge , nicht gesund sei. Kaiserslautern. Der HolzHändler Heinrich. Frank, wurde . am Bahngeleise in der Nähe des Nordbahnhofes schwer verlekt aufgefunden. Die Ehefrau deö Dienstknechtes Adler, geborene Marnet aus Mardorf. wurde wegen Verdachts der Kuppele? verhaftet; dieselbe soll ihre leibliche Tochter verschachert haben. Mecklenburg. Schwerin., Oberregisseur und Hofschauspieler Leopold Günther beging in aller Stille den Tag seiner 60jährigen Vühnenthätigkeit. em in den Annalen der Theatergeschichte wohl einzig dastehendes Ereigniß. , Seit 60 Jahren ist der Jubilar an der hiesigen Hofbühne thätig. Das 100jährige Geschäftsjubiläüm konnte die Bandagenund Handschuhfabrik von Karl Teez begehen. LudwigSlust. , Vöttchermeister LüthgenS feierte sein fünfzigiähriges Meisterjubiläum. In Folge von Blutvergiftung ist hier der 18jähris Obersekundaner Mau,, der Sohn däi Kaufmanns Mau in Lübtheen, gestorben. r. Der, hoffnungsvolle Jüngling hatte eine Pickel an der Lippe und diese wahrscheinlich mit den Fingernägeln abgekratzt. , . Oldenburg. Delmenhorst. - Ein trauriges .Geschick ist der 20jährigen Tochter des Nachtwächters Dußmann beschieden worden, die sich in einigen Tagen verheirathen wollte. , Sie hatte an der Stirn einen kleinen Pickel, den sie sich mit ihren Fingernägeln aufkratzte. ES trat Blutvergiftung. ein und Tags darauf verstarb das blühende Mädchen. E u t i n. Das ' ' Ehepaar Arbeiter F. Scharfenberg feierte die goldene Hochzeit.- - E v e r st e n. Ein. Kletterclub, welcher hier in der Bildung begriffen ist, ist gewiß das Neueste auf. dem Gebiete der Vereinsgründungen. . kZreie Städte. Hamburg. Ein hiesiger Bürger, der nicht genannt sein will, hat sich bereit erklärt, für die Erbauung eincr Heilanstalt für unbemittelte tuberkulose Kranke 250.000 Mark aus eigenen Mitteln' herzugeben. Die Betriebsko-. sten, soweit sie nicht aus den eigenen Einahmen der Anstalt Deckung sinken,
. . . . Das specifische . . . .
Leiknnttel für
SS ist aZtn Aerzten bekannt, da? diese ranlheit sich in Folge von Erkältungen entwickelt. In alle ihren. Formen greift sie die schwacken Stellen des Systems an. Die. allgemeinen Symptome sind dieselben wie bei heftigen Erkältungen, und da Erkältung die Ursache ist, wird eine allgemeine Be. Handlung vorgeschrieben. Viele Aerzte, velche ten Werth von .... . Dr. August König's Hamburger Brustthee kennen, verschreiben denselben bei der Bebandlung ron Grippe, da er daö Blut wärmt, die Nerven besänftigt, die Funktionen stärkt und da System ausbaut, und auf diese Weise die Krankheit tertretbt ?r. August Köalg's gauldurger Druftthee hellt guften, Erkältungen, Oronchit!?, HMelden,NAHma, Lrustschmerzen und lindert Lnngenleöen. Der ächte Brustthee wird nur in OriginalPacketen zu 25 Cents das Packet verkauft, und ist in allen Apotheken zu haben.
j si '
The village doctor seit tht Boy's pulse and then said x "Lct mc see your . tongfuel". Whcn that . was shown he said i " It's white ! If s coated ! n and then he gsave the mother hals a dosen little things that looked Iike chocolate lozenges. MLet hhn take one now and another hefore he gocs to hcd to-niht'' Ncxt day the boy was as good as new and went in swimmingf three thnes, and when the mother determlnea to know what medicine it was that cured so quickly, the doctor honestly told her
KWAm Jaku
L soll der Staat üderneymen. Zver Bassist Heinrich Wiegand mußte einer Irrenanstalt übergeben werden. Eine angedrohte Arbeits Einstellung der Norddeutschen Jute Spinnerei un) -Weberei, von ca. 1000 Mann, ist sehr schnell beigelegt worden. Die Leute verlangten eine Lohnerhöhung von 20 Procent, erklärten sich jedoch mit fünf Procent und einigen anderen Zuge, Iändnissen zufrieden. Die Mannchaft deö norwegischen Dampfers .Bjarne", welcher brennend bei Helgo land angetroffen wurde, bestehend aus 12 Mann, wurde von dem englischen Dampfer North Thyne" gerettet und hierher gebracht. cbwe. Bern. Apotheker Ney, der die Nunge'sche Apotheke in Muri übernommen hatte, und seit einiger Zeit vermißt wurde, ist nun in einem im Bremgartenwald bei Bern aufgefundenen Leichnam erkannt. Der Tod war durch 'Vergiftung eingetreten. D e l s b e r g. Hier starb.51 Jahre alt, Notar Girod, seit über 20 Jahren Gemeindesekretär und Gemeindekassi rer, einige Zeit auch Vice - GerichtsPräsident. Derendingen. Der hier beim Aufrichten eineS Neubaues beschäftigte 40 Jahre alt: Zimmermann Franz Hofstettler von Steinhof verunglückte, indem ihm ein Stück Holz auf den Kopf fiel, daö ihn derart verletzte, daß er noch am gleichen Vormittag starb. Dollikon. Der Weinhändler Jockers von Hallau hatte eine Ladung Wein nach Wohlen gebracht und kehrte mit dem Gefährt Abends 6 Uhr wieder heimwärts. Im Dorfe. Dollikon gerieth er unter den Wagen und wurde als Leiche aufgehoben. F r a u e n f e ! d. Gestorben ist im Alter, von 64 Jahren NegierungSrath und Nationalrath Heinrich Häberlin. GlaruS. Dr. med. Jakob Jselin von hier ist beim Abstieg vom Calanda nach Vattis verunglückt und vom Schnee bedeckt worden. Nachdem man lange umsonst nach ihm gesucht, führte nun dieser Tage ein Zufall das Auffinden der Leiche herbei. G o l d a u. Auf dem hiesiqen Bahnhof wurde der verheirathete GePäckarbeiter AloiS Mttel beim Ueberschreiten eines GeleiseS von einer auSfahrenden - Locomotive überfahren. Dem Unglücklichen wurde der Kopf buchstäblich vom Rumpfe getrennt. GrabS. Der Landwirth Joh. Wetsch ob dem Grabserwald wollte seinen Stier zur Prämienschau nach BuchS führen; daö Thier versetzte ihm dabei einen Stoß, daß er rücklinaS auf die Straße fiel, wobei, der 58 Jahre alte Mann derart verletzt wurde, daß er wenige Stunden darauf verschied. ilaVotyttngen. Straßburg. Der StaatSrath Julius Klein, ehemaliger Bürgermeiiter von Straßburg, ist estorben. 5der Gemeinderath bewilligte 800.000 Mark zu den Herstellungskosten deö Canals, der die Zuführung von RheinWasser in die Jll vermitteln soll. G e r m i n g e n. - Der hiesige 27 Jahre alte Tagelöhner Felix Forfer. welcher seine Geliebte Victorine Distel in ihrer Wohnung erdrosselt hat. wurde vom Schwurgericht zum Tode verurtheilt. ' 5der Angeklagte stellte die That in Abrede, wurde jedoch insbesondere durch daS Zeugniß der. siebenjährigen unehelichen Tochter der Distel, die wehrend ,der Ausführung , des Verbrechens erwacht war als überführt er, echt:t. " -
VN'V'Vi
die Krippe. Ues F Das Deutsch.Amerikavilüe i i 1(eGlitshureau 1 HotoFiat; non : B TT Tir A "R ;TTTV AU rPTT m.-i -mjt. , VTJL 1 I y N? 532 Vin St . Pinnnn-fi O Ul ri I V, 1 ist rtTT?rtTnt YnS. Jtlteft M:viKa..' lil -- Ht(f VltVllltl iteste und ,uve, lässigste in Amerika n ... K T ...Lt J. r V . v. em r. 1H I u v cuiiiant, unt oue nqpruac u nttf 1 hl jj PrI)sd)slfttt iitih yiothl 1 ffl I I - - - .Miv j rn mnn s? M t,:..' II hviivvi h ii r Hä de legen, und vercbert sein, da st die kleinsten, wie die größten j j VA TT fi ffl w ioumaa?is-aurrage n W mit gleichem Eifer und genauer Reckt-' si L Ä kenntnch pronpt und gewissenhaft er h ledia? w rden. j i i, ffl4l,Li, I rt t j g vermisst r Eben S ird 4,tltch t kUsm Esatt krt. 'i F &TlJiJIi hiskies und' rnndöss in den allerbesten Qualitäten. . T Hennesscy Cognac. Bene die nn e. Kümmel, Creme d Menthe. Jamaica Rum, ZwetschenwASser, Jmportirie u. einheimische Meine aller Sorten ! um ii) Telephon 407. rggrnyny.yavst?5.T,r:?X !l ftirnr vnirn it uttxttf? Atrn nl ; uuüc initu, alvau ütu, in BAR 7CmiREü OEJAIW BOAnBO AWDÄU. Tln, 2lnc, DrcsOt Czzzzri RloUet end eil l'Jtehcd end PIctod Utcnclte C!ccoV7ood UcrWO Par4 : cofaln Cto esoncs ww. iiorrrjATl t ASSCAMWAaMIMVMftTlllSUIlAMU. 3 -T1IE BiR-BEEFHlS;; FHiEHD, 3 ..7 . 17. Zu Verkauf in Apathien 25 Cent per Vfund. Unterflützt die W'.SMWkM,
M
MM
r
i 5
fr iiKii. j TKOgGaf j CuauBiMi, cmiS Ctt lili
. tetttei voa Ni JsSZd. i -o. 1L3, 140 und 142 Ctegteia Cc. tTv Q. Zr-Splllo, ülzzzzz:.
Wöst-MWchr
von INDIANAPOLIS. Lederöandlungen. Hide, Lcather & Beltir.g Ca, 125 & Meridian Schuhe und Stiefel (Retail.) Sokäurotk Sc Ca, 18 O. Washington St Pianos imd Nlusikalien. Carlin & Lennox, 31 Ost Market St. Lebendes Vieh. Merchants Union Stock Yards. Barber A. & Ca H. Seils & Ca Tolln, Totten, Tibbs & Ca Stockton, Oillesple & Ca Clark, Wysonj? & Lanbwirthschafl. Geräthe u. Wagen Nolden f. B. Mfg. Ca, 177 O. TVuh. Galt Mfg. Ca, 117 W. Washington St. H. T. Conde Irnplernent Ca, 27 CapltolAre. Bau und Leihvereine. Gerrnan-American Bldcr Ass'n, 100 i. Delawarem International Bldg & Loan Ass'n 23 Ost Market SL Indlana Mutaal Bldg & Loan Ass'n Journal uebaeuae. Zuckerwaaren, (lvholesale.) Daggett & Ca, 18, West Georgia SU vresch.ZNaschinen. llinneapolis Tnrashlng Machine Ca, 117 W. Washington öu Riemen und Leder. Taylor & Smith, 137 S. Meridian SU Schnittwaaren. Murphj,.Hibben & Co. 7 S.. Meridian Erwin, D. P. & Co., 106 3. Meridian Apotheken. Sloan Dnig Ca, 22 W. Washington SI Thierärzte. G reiner L. A, 13 S. Last St. Feuer'versicherung. McGlllard-Agency Ca, 8S a Marke 3ce ream. Furaaa JL W. 112 K. PennsjlranLa SU ZNilcherei. Indianapolis Creameij, U Mjlu. At. Crufl Compagnien. Indlana Trost Ca & Saket? YaulU The MariOÄ Trust Ca , Monument Flac. Grundeigenthum und Versicherung. Spann John & & Ca, .63 Ost Market Baubolz. Ooburn Henry, Georgia SU Weißblech. Tanner & Sulliran, 110 & Meridian St : putzwaaren. Fahnley.AiMcCrea, liO S. Meridian St Bäckereien. TkeParrott.& Taggart Bakery, . 1 eL 3001 : l , . . r . . - - , ,w" Bryct'sJSakery, 14 Ort South SU - Schühe'und'Stlefel (WbpUlaU.) Hendricks & Cooper, 83 & Meridian St MmK a t Son, 102 & Meridian. hüte, Handschuhe: etc. ' HeadriekAon. ISer & Co., SS & Merid. Eisen und Schmiedewaaren. Van Can Hardware & Iron Co., T3 S. Uliaois SU Hildebrand Hardware Ca, 52 & Merid. Layrnan So Cary Ca, US. Meridion SU Franeke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Yonnegut, IM & 186 E. Wash. Eisen und Stahl. HolUday W. J. & Ca, 59 S. Meridian. Farbe, Oel und Glas. Burdsal äi Ca. 24 L. Meridian St. Indianapolis ?aint ßs Color Ca, iOMassachnssetts Are. Wagen und Rutschen. Iryin. Lobblns Ss Co., 220. Georgia SU plumber Artikel MoOwaine, Bichards & Co., . . 62 W Maryland SU . Spiel und Aurzwaaren. Mayor Cuail'ea ü Ca, 2S W. Wasl'gU Cxtracte und Gewürze. Th Grooers lltg. Ca, LOS. PennsyL Banken. Capital National, 23 3. Meridian SU Indlana National Lanlc. Gummiwaaren (lvholesale.) Indian.Lbber Ca, 127 3. Meridian. Vlechsn (Wh&tTali.) CooatyrfitlÄer Oa, 17 H. South SU Vücher undchbmaterialien. Ikd) vlc id ttationery'Oa' 7S aiferidian SU Immission Zllerchant. Syerap & Oa, & & Dtlawart SU Ktacn L. C2 S. JaIawart SU Vksguisten (Wholesale.) Indianapolis Dr3 Oa 21 H Mary land T7rrT nM ' Q ITm'-iAtmLJ o - ' i , mm. OtWiMMM au , Grocerie, (Ulbolesale. Ccnrnull ü OxV C3 aileridlan SU SeTtrla, Osterrssy er. & Oa , : ' :.nauriiiaaSU Kethe, TTells s Baues. 122 Sl Meridian O'Connor.U. & Ox. 4T & Meridian st PerryJ.&Oa; Z7.'Gorgia SU Geschirre und Sattel. Indianapolü Marne Ca, 10 McCrea. HoUlday & TTyoa, W 3. Pen-rrylTania. Vefen. nd Heerve. Home Store Ca, 79 S. Meridian SU kebene.Verpcherung5.Gesellschaften TM Indlana Life Ina Ca, -Mcnuxitat Pik.
I - v
K f (f
