Indiana Tribüne, Volume 21, Number 61, Indianapolis, Marion County, 18 November 1897 — Page 1
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o A 00 ao w-o VS Ch AO t y i iy iy iMy u K l IV V V Offtee : Sio. 18 Süd Alabama Strafte. Telephon 1171. Indianapolis. Indiana Donnerstag, den 18. November 189? Jahrgang 21. No. Gl
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Lditorielles. DaS Bundes - AppellationSgericht in St. LouiS hat dieser Tage, wie lakonisch gemeldet wurde, den Boycott für ungeskjs'lch erklärt. Der Bericht über den Vorgang ist sehr mangelhaft. ES heß in demselben, die Arbeiter hätten die Waaren einer gew'ssen Firma in Verruf erklärt und deren Kauf und Gebrauch zu hindern unternommen, weil die Firma in ihren Werkstätten . arbeitsparende Maschinen eingeführt hatte, die eine Anzahl Arbeiter überflüssig machten. Wenn daS richtig ist, so zeigt dieS eine merkwürdige Kurzsichtigkeit von Seiten der Arbeiter. Denn die VerWendung arbeitsparender Maschinen läßt sich nicht verhindern und eS wäre auch ein Unglück für die Menschheit, wenn sie sich verhindern ließe. Wir zweifeln deshalb daran, daß die Ursache in den Depeschen richtig angegeben war. An der Entscheidung deS GerichtsbofeS ist weiter nichts Merkwürdige?. Nirgends in der Welt steht die Rechtprechung so starr cuf der Manchester Theorie, wie in Amerika Und da versteht sich daS Recht deS AuShungernS ebensosehr wie di' Verpflichtung deS Sich.ukhungern-LasscnS. ES ist dabei nur sonderbar, daß die Arbeiter dieS noch nicht . begriffen hben und nicht seden, wie ihren gewerksckaftchzftlichen Bestrebungen der Boden immer mehr unter den Füßen entzogen wird. Noch sonderbarer ist eS, daß sich uner den Richtern einer fand, der dieS lleS besser begreift, als die Arbeiter und deshalb mit seinen College nicht übereinstimmte. Er gab ein Minder-heitS-Erkenntniß, daö indeß keine prakische Wirkung hat. In demselben führt er auS: Ob organisirte Arbeiter einen Grund haben, einen Streik oder Boycott zu erklären, unterliegt nicht der richterlichen Entscheidung. ES find die einzigen W ssea deS Arbeiter, und sie find gesetzlich und legal, so lange die Arbeiter nicht zu Drohungen und Gewalt übergehen, solange fie nicht persönliche Rechte verletzen, kann an ihnen jene Waffen nicht nehmen. Arbeiter unterstehen dem Kanzlergericht u:cht in besonderer Weise. DaS Kanzlergericht hat ebensowenig daS Recht, sich in die Geschäftöleitung der Arbei-ter-Organlsationenzu mischen, als eS sich in die GefchaflSIeitung der Kompagnren, Trusts und K,rporat,onen mischt. So lange Streiks und BoyeottS so geführt werden, daß die össentliche Ruhe nicht bedroht erscheint, soll man keine Partei benachtheiligen, indem man Einbaltsbefehle gegen fie er läßt. Da Kapital sucht seine Macht zu vergrößern, indem eS sich zu Korporationen. und Trusts zusammen schließt. Viele dieser Combinationen find riefiger Art; ihr Einfluß ist ein fast unwiderstehlicher. Sie beschäftigen die meisten Arbeiter. Ihr einzige Streben ist Vergrößerung deS VrcsiiS Sie machen alle sozialen Bestrebungen, welche die Tendenz haben, die Dividenden zu verringern, zu nichte. Ak tievbefitzer verlangen nur Vermehrung ihrer Dividenden, und Der ist ihr bester Geschäftsführer, der die meisten Dividenden herautwirthsckaftet. Zwischen den Arbeitern, welche die Dividenden
hervordringen, und Jenen, die sie ge-
nießen, findet ein ununterbrochener Kampf statt. Der Geschäftsführer sucht, die Löhne zu reduziren, um die Dividenden zu erdöhen, und der Arbeiter leistet der Lohnreduktion so viel w'e mozlich Widerstand',, um leben zu können. Dieser latente Kampf bricht zuweilen in einen offenen au, und darin find Streik oder Boycott tie einzigen Waffen deS Arbeiters. Er bat zweifelsohne taö Recht, diese Waffen zu gebrauchen, solange er fie auf friedliche Weise gebraucht. Die ist die einzige gesetzliche Beschränkung ibreS Gebrauchs. Diese Beschränkung ist grundlegend und muß beachtet werden In dem vorliegenden Falle wurde die Beschränkung auf daS Sorgfältigste beobachtet. Nimmt mn dem Arbeiter diese Waffe, dann st,ht er wehrlos seinem Feinde gegenüber. Eine Klasse darf sich nicht die Justiz dienstbar machen durch Unterdrückung einer anderen Klasse zu ihrem eigenen Vortheil." E ist für diesen Richter (Caldwell ist sein Name) ein Glück, daß Bundesrichter auf Lebenszeit angestellt werden, sonst würden die Korporationen schon dafür sorgen, daß er längste Zelt Richter gewesen ist. Selbst ,in so conselvativeS Blatt, wie die Indianapolis Newfc" sagt be tr.ffs dieser Entscheitung: Wir müssen unS sagen, daß in unserer Zcit der habgierigen und unskrupolösen Korporationen eS ein gefährliche Vergehen ist den Arbeitern Schranken zu setzen und fie der legitimen Waffe zu berauben, welche fie in der Vertheidigung ihrer Rechte benutzen. Und es rst wzhr, daß die Gerichie eine nur zu große Bereitwilligkeit gezeigt haben, sich in den industriellen Krieg zu N'schen". Die NewS" hätte noch hinzufügen können, baß diese Einmischung immer eine den ArdeUera feindliche war. das, dagegen unsere Richter, ar-nz besonder aber die Bunbkr'richter stetS erne merk würdige Besrgniß an den Taz gelegt haben, die Interessen der Korporativnen sorgfältig zu küten. aS könnten aber run die Arbeiter Mit.ihn gewerkschaftlichen Orga.isalionen selbst kurch Streiks und Boy. cottS noch gegen die großen Fabrikanten und Korporation. n mit ihren Nie senkopita'.ien ausricdten, selbst wenn Letztere nicht die Justiz mit ibrcm ganzen Apparat und die Polizei außerdem aus ihrer Seite hätten ? Bleibt eö unter solchen Umnänden nicht merkwürdig und zeigt eS nicht geradezu wunderbaren Mangel an Verftändniß, baß die 'Arbeiter zu der mächtigsten Waffe, die ihnen zu Ge böte steht, zu dem gemeinsamen, selbststandigen politischen Vorgehen nicht greisen ? 4 Wie die N 3 World" berichtet. find in dieser Fußball-Saiso bereit acht Spieler geröstet worden, sechzehn haben Verletzungen davongetragen, welche unheilbar find, und 250 wurden leicht verwundet. j)r(is)liuidjiitljlcii Inland. Wetterbericht. Wärmere, schöne Wetter heute Nacht und greitog. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 49 Grad, niedrigst- 22 Grad. Da gelbe Fieber. Mobile, Ala, 17. Nov. Der Gesundheitkrath hob die Quarantäne aus. E wurden hier beute drei neue Erkrankungen am gelben Fieber berichtet. M 0 n t g 0 m e r y, Ala., 17. Nov. Keine neue Fälle von Gelbfieber heute zu berichten. Da Wetter wurde kalt. N.e w O r l e a n , La., 17. Rov. Heute ereigneten sich hier 7 neue Erkrankungen am gelben Fieber und 3 Todesfälle. Da Wetter verblieb kalt und man glaubt, daß da Fieber in den nächsten Tagen auösterben wird. Schutz der Moral. New I ork, 17. NovZ Die ersten Polyzamrsten, die unter den bestehenden EinwanderungSgesetzen zurückgewiesen wurden, waren 6 Mobammedaner, die auf dem Dampfer California" angekommen waren und beute vor einem speziellen Untersuchung rathe der hiesigen Bargeossice verhört
wurden. Die Einwanderer erklärten,
daß fie an den Koran, welcher Vielweiberei lehrt, glauben. Sie wurden daraus deportirt. Ein Frauenkopf gefunden. St. Paul, Minn., 17. November. Coroner Nelson bat den Kopf der unbekannten ftrau. deren Leiche am w , Montag Abend nahe White Bear ge funden war. entdeckt und behauptet heute, er hoffe, die Identität der Todten bald festgestellt zu haben. Man glaubt, daß die Person Mitglied einer eampirenden Gesellschaft war. die sich vor einem Jahre in der Nähe von WUte Bear aufhielt und die Lage der L.'iche deutet auf einen Mord. Man glaubt, daß die eigenthümliche rothe F-rbe deö HaareS der grau zu ihrer Zbentifizirung führen wird. Auslanv. Unglücksfall. München, 17 November. Da Gewölbe de Moximilim Keller stürzte heute ein und 70 Personen wurden darunter begraben. Elf Personen wurden au den Trümmern gezogen, die anderen find wahrscheinlich todt. Deutsche Truppen besetzen ein chinesische Fort. Shanghai, 17. Novbr. Al die Landung von der deutschen KreuzerDivision am vorigen Sonntag, vollbracht und die Kiakochan Bai besetzt war, wurde die deutsche Flagge am Ufer aufgezogen. Die Landung geschzh bekanntlich, um Genugthuung für die Ermordung der rheinischen Mrsfionäre nahe Aen-Tshu-Fu und die Beschiwpsung de deutschen Gesandten in China und deS Capitän de Kanonenboote Cormoeanl" zu erzwingen. . London. 18. Nov Eine Spezialbkpesche von Shanghai sagt, daß der Commandeur der deutschen Kreuzerabtdeilung, Admiral voa Diederich, am Montag Morgen Gruppen vel Kiao-Tschau (nicht Kiaocho) landete. Die drei Fort waren von 1.500 Chinesen besetzt und ihre Kanonen beherrschten die Flotte. Admiral Diederich plazirte seine vier Kreuzer gerade gegenüber, bereit zum Feuern, und sandte ein Ultimatum, d e Räumung der Fort innerhalb S Ärunden befehlend. E wurden daraus k.00 deutsche Truppen und 6 Kanonen gelandet und e begann der Vormarsch. Die Chinesen zögerten einige Augenblicke und darauf liefen alle 1500 bezopften Söhne de himmtischen Reiche Hal über Kopf über die Hügel hinter die Fort. Die Deutschen zogen ruhig in die Befestigung ein. zogen die chinesische Flagge herab und hißten die deutsche Standarte aus. Der chinesische General, welcher seine Familie bei sich hatte, entfloh nicht, ersuchte aber um deutschen Schutz. Die Fort find jetzt von den Deutschen besetzt und man glaubt in ShangHai, daß fie permanent da bleiben werden. Inoffiziellen chinesischen Kreisen ist man der Anficht, daß Deutschland einen Kriegöakt beging; man hätte aber für unwahrscheinlich, daß China irgend welche aktive Schritte dagegen thun vird. Amerikanische und britische Kriegschisse find nach Kiao-Tschau befohlen, um Die weiteren Enlsaltungen zu beobachten. Es wird jetzt behauptet, daß die Semordung der beiden deutschen Misflonäre nahe gen-Chu-Fu (Jeng Tu) Nicht die That von Banditen war. wie anfänglich angenommen war, sondern von Li Hung Hrng, dem Gouvernör der Provinz, vor seiner Abreise noch See Tschouan, wo er zum Vieekönig ernannt ist, ausführlich geplant wurde. ,, Sie wird heirathen. Honolulu, 10. Nov. (via San Francisco, 17. Nov.) Die Ankunft der Prinzessin Kaiulani erregte Aufsehen. Eine große VolkSmasse, Hauptsächlich Eingeborene, begrüßte fie am Landungsplätze. Als fie über die Schiffsbrücke ging, bedeckten sie die Hawaiier mit Blumen. Sie wurde nach ibrer Residenz gefahren, wo Abend ein Empfang abgehalten wurde. Man sagt, daß die Prinzessin mehrere Monate hier bleiben wird. E. herrscht ein Gerücht, daß die Prinzessin hier ist. um vermäklt zu werden. Der Bräutigam soll Oeorge
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Vormunds der jungen Dame, fein. Der alte DavieS ist ein sehr reicher! Mann und seine Erben werden seine beiden Söhne. sein. Die andere Seite. Hayti' Version. Kingston, Jamaica, 8. Nov, Der Auöbruch der Feindseligkeiten zwischen Deutschland und Hayti ist Dank der Verwendung de amerikanischen Gesandten Powell auf gütlichem Wege beigelegt worden; aber e ist augemacht, daß Deutschland in den haytischen Gewässern eine Flotten-Demon-stration veranstaltet. Die deutsche Darlegung dieser Wirren ist bekannt, deshalb sei hier auch die Darlegung der Regierung von Hjyti wiedergegeben. Der Streitfall entstand au der Einkerkerung de Herrn Emil Lüder, de Sohne eine ' Deutschen, der eine Haytierin zur Frau nahm. Bi vor Kurzem war Lüderö Bürger von Hayti, aber, wie man sagt, in Folge verschredener kleiner Affairen, in denen er eine Rolle spielte, darunter werden vier Duelle erwähnt, hielt er eö für angebracht, seine Nationalität zu ändern und seinen Namen bei dem deutschen Consujat einzutragen. Wegen eine angeblich unprovocirten Angriffe aus einen Droschkenkutscher, zu dem Lüder' sich, wie behauptet wird, schuldig bekannte, wurde er zu einem Monat Gefängniß verurtheilt. Er appellirte wegen dieser Ent cheidung an da Correction Gericht und da Urtheil wurde in einjährigen Hausarrest und eine Geldstrafe von 500 Franc umgewandelt. . j Erne weitere Appellation schwebte noch, al der deutsche Gesandte unausgefordert sich einmischte und, wie behauptet wird, Eintritt in die Privatgemacher von Tirefia Simon Som, dem Präsidenten der Repudllk Haiti, erzwäng und in einem rauhen und befedlökabenschen Tone die Freilassung von Lüder verlangte und außerdem erne Entschuldigung an die deutsche Regierung unv einen Schadenersatz von KI000 für jeden Tag, den jener m Gefängniß zugebracht, unverzügliche Prozessirung de Polizisten, der den Arrest vollzog und die Entlassung der Richter, die ihn verurtheilten. Wenn der Gefangene nicht innerhalb vierundzmanzig Stunden entlassen würde, o würde der Schadenersatz für jeden werteren Tag 55000 sein. Selbstverständlich nahm der Präfident die Beleidigung, tie ihm angetban wurde, übel auf und wie den Gesandten. Grasen Schwerin, der da deutsche Reich in Port-auPrince vertr,tt, artig, aber fest an den Minister be Auswärtigen, dessen Pflicht e ist, derartige Fragen zu prüfen. Der deutsche Gesandte verlangte voa Siman Sam, daß er seine Forderungen erfülle und als hm die abgeschlagen wurde, depeschirte er nach Berlin um weitere Instruktionen. Nach erhaltener Antwort lieh er seine Flagge einziehen und zeigte an, daß drei deutsche Kriegsschiffe aus dem Wege nach Port-au-Prinee seien, die darnach sehen sollten, daß die sehr billigen gorderungen de Consul erfüllt würden. Al diese Forderung allgemein bekannt wurde, stieg die Aufregung und j der Zorn der Haytier bi zur Fieber- j Hitze und selbst die dort ansässigen' Amerikaner und Engländer sahen die Sache so an, al wenn ein Versuch ge- j macht werde, eine Kuh zu melken, die schon trocken steht und dab die Haytier trotz ihrer Schwäche gezwungen seien, sich dem zu widersetzen. Viele von ihnen boten sogar ihre Dienste al Freiwillige der haytischen Regierung an, fall jene in Ungelegenheiten kommen sollte. Der Präsident, der die öffentliche Meinung auf seiner Seite sah und sicher war, unterstützt zu werden, wenn er irgend welche Maßregeln zur Vertheidigung ergr,ff. zog so viele Truppen ein wie möglich. Die. Baracken füllten sich, Munition wurde vertheilt und alle Vorbereitungen zu einem ernsthasten Kampfe wurden getroffen. Der Minister de Auswärtigen richtete einen Brief an da diplomatische Corp, dem er Abschriften der Briefe, die zwischen dem Grafen Schwerin und idm selbst gewechselt wurden, beilegte. Er sprach darin von der Affaire al von einem bedauerlichen Zwischenfall, der einen sehr beklagenSverthen Eindruck gemacht babe. Lanz aus eigene Oillen heraus
Die Ofsice von
vr. ll. riMll MlDr. COLE, befindet sich in No. 84 Oft Ohio Straße. Telephon No. 927 wie biihe?. richtete Herr Powell, der Vertreter der Ver. Staaten, einen Brief an den haitischen Minister de Auswärtigen, in dem er um die Freilassung Luder's nachsuchte. Der haitische Minister entließ darauf, um den Ver. Staaten dadurch eine Artigkeit zu erweise, Herrn Lüder au der Haft, verwie ihn aber gleichzeitig offiziell de Lande. Er reiste sofort nach Berlin ab, wo er seinen Fall der Regierung vorlegte. m vch!ffsNaÄr,Hten. Angekommen in : N e w I 0 r k : Majestie" von Liverpool; Kenfington" von Antwerpen; ,,Em" von Geiua. Liverpool: Scyihia" von Boston; Teutonic" von New Fork. Southampton: Pari" von New Lork. Kopenhagen: Island" voa New Sork. Glasgow: gurnesta" von New Sork. allerlei. H. W. Ashman in JohnStown, Pa., hat einen kleinen Frosch im Besitz, den sein ein Jahr zählendes Töchterchen während eines heftigen Anfalls von Erbrechen von sich gab. Dem Kinde wurde, alS eö erst drei Monate alt war, Wasser gegeben, und wird angenommen, dah eS bei einer solchen Gelegenheit Keime verschluckte, die zur Bildung des Frosches führten. JndiebunteJackegesteckt ist in Deutschland der junge Hugo Knie auS Crezville, N. I.. wie er brieflich seinem Advocaten Hart mitgetheilt hat. anle, der nach Deutschland gereist war, um sich dort mit einer jungen Dame zu verheirathen, die er in Amerika kennen gelernt hatte, ersuchte den Anwalt, sich für ihn bei der Washingtoner Regierung zu verwenden. Knie'S Vater kam im Jahre 1849 nach Amerika, wurde naturalisirt und kehrte vor etwa 10 Jahren nach Deutschland zurück, wo er sich in Harburg niederließ. Der Sohn blieb in Amerika und wohnt in Cruville. Unter den Fahrgästen. die in diesen Tagen mit dem englische Stampfe? Pekin" von Nmgpo in Shanghai ankamen, befanden sich elf Schiffbrüchige. Einer von ihnen war ein Engländer, vier waren Japaner, vier Malaien und zwei Chinesen. Sie hatten eine Geschichte von schlimmer Noth und großen Entbehrungen, aber auch von wunderbarer Rettung zu erzahlen. Danach verließ der einer Shanghai'er Firma gehörende Dampfer Cheang Hye Ting- unter r.er Führung des Capitäns Scott Moji mit einer Ladung japanischer Kohlen für Hongkong. Sehr bald gerieth das Schiff in einen Taifun, der immer mehr an Stärke zunahm, bis er die Feuer für die Kessel auslöschte. Da das Wasser im Maschinenraum bereits sechs Fuß hoch stand, so war nicht daran zu denken, die Feuer wieder xn zuzünden. Der Capitan erschoß sich hierauf auS Verzweiflung. Die Offreiere und die Bemannung versuchten mittlerweile, ein Boot niederzulassen, aber eö wurde sofort von der Gewalt der Wellen zertrümmert. Nicht langr nachher ging der Dampfer unter. Im letzten Augenblick war es einem Th'ile der Bemannung gelungen, ein anderr.S Boot freizumachen, daI merkwürdiger weise nicht mit in die Tiefe gezogen wure. Von den Personen, die sich noch auf dem Schiffe befunden hatten, konnte Niemand mehr gerettet werden. Die elf Menschen in dem Boot hatten keinen Bissen zu essen mxfr keinen Tropfen zu trinken, auch nicht einmal ein Segel, ein Ruder der etwas, das sie statt dessen hätten gebrauchen können. Schließlich gelang es ihnen jedoch, zwei auf dem Wasser treibende Ruder aufzufinden. Aber bei dem wilden und sehr unregelmäßigen Seegang, den ein Taifun stets zur Folie hat, llütten sie ihnen nicht viel. Bei nahe 5 Tage trieben die Äermsten so umher, bis eine Dschunke sie auffand und nach Ningpo brachte. m , Rbeumatismusim Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken ensteht durch zu viel Säure im Blut. Hood's Sarsaparilla Heilt Rheumatismus. Hood's Villen find die beste Adsubr.und Leber. Medizin für Jaai liengebrauch. 25.
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