Indiana Tribüne, Volume 21, Number 59, Indianapolis, Marion County, 16 November 1897 — Page 1

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Editorielles. ES wird in letzter Zeit vielfach für die Einführung deS Postspar-ksssen-EystemS agitirt. Wir führen hier an, was der Generalpostmeister in seinem letzten Berichte darüber sagt, wobei wir indeß darauf aufmerksam machen wollen, daß er nichts davon sagt, wie er sich die Verwendung der Gelder von Seiten der Regierung denkt. Er sagt, daß er glaube, daß ein gutorganifirteS System vielen Leuten eine große Wohlthat erweisen und dem ganzen Lande auf die Dauer einen unschätzbaren Gewinn eintragen würde. Er weist darauf hin, daß shne Zweifel im Lande viel Geld von Leuen versteckt gehalten wird, welche kein Vertrauen zu den gewöhnlichen Privatinstituten haben. Abschätzen läßt sich die Summe nicht, aber sie beträgt ohne Zweifel viele Millionen und wird absolut nicht weiter nutzbar gemacht, als, daß sie als Reservefonds dient. Wenn diesen Leuten Vertrauen einzuflößen wäre, so würde dieses Geld dagegen unfehlbar dem Handel und Verkehr zugeführt und in den Dienst deS Lande? gestellt werden. Man darf annehmen, daß wenn die Regierung eS unternähme, für die Anlegung und Bewahrung dieser Gelder zu sorgen, die Leute bkreitwilligst darauf eingehen würden, und zugleich fände sich hier auch Gelegenheit ganz geringe Summen nutzbar anzulegen und die Sparamkeit würde dadurch in außerordenticher Weife gefördert werden. Da das Vertrauen zu der Regierung fast unbegrenzt genannt werden kann, so würde in der Begründung der Postparkassen eine bedeutende Triebfeder zur Sparsamkeit, zur Hebung deS BürgerthumS und zur Anbahnung näherer Beziehungen der Bürger zu der Regierung liegen, welche den praktischen und ausdauernden PatriotiSmuS fördern müßten. Durchgeführt ist daS Institut in fast allen europäischen Landern, und englischen Kolonien und selbst in Hawaii. In England haben? Millionen Depositoren über 1550,000,000 in 35 Jahren gesammelt und in 10 Jahren brachten eS etwa 10.000 Depositoren in Hawaii auf etwa $1,000,009. Die Depositen in Canada betrugen in 20 Jahren über 22 Millionen. Die An sammlungen wurden ermöglicht mit dem denkbar geringsten Verlust für di Regierungen, welche die Rückzahlung garantiren und mit einem Minimum von Kosten für die Millionen von Depositoren. Ueber ein Drittel der Poftsparkas sen-Beträge in Europa stehen Min derjahrigen zu, und über zwei Drittel Angehörigen der niedrigsten Berufs klaffen. Die Postsparkassen sind die eigentliche Bank dieser Klassen gevor den. Die Postsparkassen machen nicht den Sparbanken daS Gebiet streitig, sondern ermuthigen zum Sparen im Allgemeinen.. Sine Umwandlung der PofianweisungS-OssiceS in Spartas sen-Annahmestellen würde eine bessere Gelegenheit zur zinsbaren Anlegung bieten, wie die jetzt Zinsen zahlenden Banken. Die lebhaftesten Gegner befinden sich unter den Privatinstituten, welche ähnliche Geschäfte betreiben, während die Gesellschaften in größeren Städten in den Postsparkassen die verthvoll

Zufuhr zu den UmlausSmitteln des Landes erkennen. Sicherheit und nicht die Höhe des Zinsfüße ist bei dem System die Hauvtbedingung.

AIS den geringsten DepositionSbetrag , lassen die verschiedenen Lander saft sämmtlich die populärste Münze von 5 CentS in Indien bis $1 in Canada zu. DaS Morimum wechselt zwischen $785 in Frankreich und $2435 in Neuseeland. Depositen darüber tragen keine Zinsen und in verschiedenen Län dern wird der Ueberschuß gesetzlich in NationalbondS angelegt. Sowohl die Depositen als die Conti sind gewöhnlich klein. Frankreich machte 1895 einen Prosit von $170,000 bei 2.506,000 Conti im Betrage von $143,000,000 nach Zahlung von 3 Prozent Zinsen. England erzielte einen Ueberschuß von $83,000 nach Bezahlung von 2z Prozent Zinsen auf $480,000.000, welche sich auf 6,500.000 Conti vertheilten. Die Durchschnittkcommission, welche den Postmeistern gezahlt wurde, betrug 1 Prozent. Jedes Conto kann von jeder Depofitenstelle im Lande aus bezogen werden, wobei durch den Telegraph verhandelt wird. AlchlMicfjlen. Inland. Wetterbericht. Schönes, kälteres, frostiges Wetter heute Nacht; kaltes, schönes Wetter Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 4 Grad, niedrigste 37 Grad. Zur Verhütung des gelben giebers. . Washington, 16. Rovbr. Dr, Sternberg, Generalarzt der Armee; D. Horebeck, von Charleston; Dr. 3ouah Hartzell, von Canton, O.; Dr Samuel H. Durgan, von Boston; Dr. A. H. Doly, von New Jork, und Dr S. R. Oliptant, vom Louifiana Ge sundheitSrathe, welche Mitglieder der amerikanischen öffentlichen GesundhettS. Gesellschaft find, besuchten heute den Präsidenten und ersuchten ihn, in einer Botschaft an den Congreß die Ernennung einer Commission zu empfehlen, welche in Havana daS gelbe Fieber und die Art der Einschleppung der Seuche in die Ver. Staaten studiren soll. Sie behaupten, daß gute Regulationen in Havana mehr zur Verhütung deS gelben FieberS in den Ver. Staaten als die besten Quaran-äne-Maßregeln thun würden. Der Präsident versprach, die Sache zu überegen. ZurRettung der Walfisch. s a h r e r. W a s h i n g t o n, 16. November. Sekretär Gage hat den Sekretär deS Innern ersucht, die Beamten AlaökaS zu instruiren, ungefähr 600 Renthiere von der Renthierheerde der Regierung zu sammeln, damit sie zum Gebrauch der Expedition , zur Unterstützung der im arktischen Meere eingefrorenen Walsischfänger zur Verfügung stehen. Man erwartet, daß der Ver. Staaten Zollkutter Bear,, in ungefähr 10 Tagen zur Abfahrt bekeit sein und 20 Tage später Nortons Sund erreicht haben wird, wo eine große Gesellschaft für die 600 Meilen lange Ueberlandstour nach Point Barrow engagirt werden wird. Die Renthierheerde. welöe zum Zwecke der Ernährung geschlachtet werden wird, wenn eS nothwendig werden sollte, wird über Land getrieben werden und glaubt Kapitän Shoemaker, daß die Heerde Point Barrow und die eingefrorenen Walsischfänger vor Mitte Februar erreichen wird. Gegen daS Fußballspiel. LittleRock, Ark., 16. Nodbr. Der Gouvernör von ArkansaS richtete einen Briefe an I. L. Buchanan, den Präsidenten der StaatS-Univerfität in Fsyetteville, worin er schreibt: Ich glaube, daß daS Fußballspiel, wie eS jetzt gespielt wird, ein viehischer Sport ist, der mit Gefahren für die Spieler verbunden ist und in keinerlei Einklang mit einem geeigneten ErziehungSsyftern steht. I der Tbat ist daS Spiel so berüchtigt, daß in den Legislaturen mehrerer Staaten Gesetz vorlagen gegen dasselbe eingereicht find und dasselbe von einer dieser LegiSlaturen bereits ungesetzlich gemacht wurde. Meiner Ansicht nach ist die höhere

Civilisation, zu der wir uns bekennen, mit der Duldung eines solchen SpielS vollkommen unvereinbar und daher halte ich eS für meine Pflicht, Ihre Aufmerksamkeit aus diese Sache zu

lenken und vorzuschlagen, daß Sie dem Spiel für die Studenten der StaatsUniversität ein vollkommene? Ende bereiten. Ich glaube, daß die besten Interessen der Universität dieses verlangen und hoffe, daß Sie diese Sache sofort in ernsthafte Erwägung ziehen. m Mord und Selbstmord auS Noth und Verzweiflung. Boston, 16. Novbr. Frank MeLauglin und seine Frau, Mary L., wurden heute Morgen in befinnungSlosem Zustande in ihrer Wohnung gefunden. Beide waren geschossen und beide werden sterben. Der Marn kam durch Anstrengungen der Aerzte wieder zur Besinnung und erklärte der Vollzei, daß seine Frau ihn geschossen habe, alS er schlafend im Bette lag und daß sie nachher versuchte, sich selbst daS Leben zu nehmen. McLauglin, der im höchsten Grade an der Schwindsucht leidet, wurde in ein Hospital gebracht. Die Polizei glaubt, daß die Frau auS Verzweiflung über ihre entsetzliche Noth beschloß, ihr Leben und daS Leben ihres ManneS zu beenden. In ihrer Wohnung befand sich nicht ein Stückchen Brod oder Geld. Vor zwei Monaten schenkte die grau einem Kinde daS Leben, welches nach zwei Wochen starb und dieses 'Creigniß scheint der Frau sehr nahe gegangen zu sein. DaS Paar war erst ein Zahr verheirathet. Später angestellte Untersuchungen machen McLaughlin'S Aussagen unglaublich. Die Wunden der grau zeigen, daß sie sich dieselben nicht selbst habe beibringen können und die Behörden glauben, daß McLaughlin in Verzweiflung über seine , unheilbare Krankheit zuerst seine Frau und dann sich selbst erschoß. Erlösung der Eoneentrad o S. Ha v an a, 15. Nov. Morgen wird die Gazette" ein Edikt deS GeneralGouven.ärS in Bezug auf die Lieferung von Nahrungsmittel für die ReconcentradoS und die Behandlung derer erlassen, die auS den Hospitälern alS geheilt entlassen wurden. ES wird in dem Edikt geltend gemacht werden, daß daS ConcentradionSedikt nicht sofort ausgehoben werden kann, da die Meisten, die eS betrifft, heimath- und mittellos find. Diejenigen, welche Eigenthum haben, dürfen, nachdem sie sich die Erlaubniß erwirkt haben, in die Landdistrikte zurückkehren. Sie dürfen, wenn sie eine LizenS erwirken, auch einen Revolver und ein Machete zu ihrer Vertheidigung bei sich haben. ReconcentradoS", die ganz mittellos find, werden 'unter dem Schutz der Obrigkeit in den Dörfern bleiben, wo sie unterstützt werden. Allen Jnsurgenten, die sich ergeben, ist volle Beschützung gesichert. Ein UnterstützungSverband wird sofort gegründet. m ibi Ausland. Deutschland macht Forderungen geltend. Köln, 15. Nov. Eine Depesche an die Kölnische Zeitung" von l Un sagt, daß die Seeleute und MarineSoldaten der deutschen Kreuzer-Di-Vision, welche an der Küste von China liegt, in der Kiaochan Bucht im nächften Hafen bei Len-Chu-Fu, im südlichen Theile der Provinz Chan-Tun, wo die deutschen Missionäre unlängst ermordet wurden, landeten, um die chinefische Regierung zu zwingen, die Forderungen Deutschlands zu erfüllen. Berlin, 16. Nov. Die Post" erklärt, daß die deutsche Regierung beabfichtigt, ihre Forderungen gegen China in der nachdrücklichsten Weise durchzusetzen u. auch Garantien zu ver langen, daß eine Wiederherstellung solcher Verbrechen nicht wieder vorkom me. , ,,, Kriegkrecht erklärt. 2 o n d o n, 15. Nov. Eine Depesche an die Times" aus Rio Janeiro mel det, daß Präsident MoraeS ein Decret erließ, in dem er auf 30 Tage Kriegs recht erklärt. ES häufen sich allmählich immer mehr Beweise an, daß bei dem jüngst erfolgten Versuch, den Prä fidenten zu ermorden, eine verschvörung vorlag. Sn der vtadt ist indeß

Alles ruhig. Die össentliche'Meinung

heißt. daS Vorgehen deS Präsidenten' gut. Der Polizeipräfect, ein hervor- j ragender Zaeobiner, hat refignirt. Die Polizei verbietet, daß sich Leute auf der Straße ansammeln. Wenn man Alles in Betracht zieht, so darf gesagt werden, daß die Lage sich bessert. , Sch wartzkoppen'S Abberufung. London, 16. Nov. Der Correspondent der Daily Mail meldet: Ein hochgestellter Ossizier hat mir mitgetheilt, daß die kürzliche Abberufung deS deutschen Militär-AttacheS, Oberst. Lieutenant und glügel-Adju-tant von Schvartzkoppen auf direkte Anordnung deS Kaisers erfolgt ist, um zu verhindern, daß die Situation sich noch gefährlicher gestaltete. Herr von Schwartzkoppen soll nämlich derjenige sein, der die Verhandlungen bezüglich deS Ankaufs der Dokumente führte, welche die Berurtheilung deß Capt. DreyfuS zur Folge hatte. Kommt gelinde genug weg. L o n d o n, 16. Nov. Eine Svezialdepesche von Berlin berichtet, daß daS Kriegsgericht daS Urtheil, welches daS untere Gericht über Dr. Carl PeterS, den früheren deutschen ObereommissSr in Afrika, wegen grober AuSschreituvgen und Amtsmißbrauchs verhängte. bestätigte. Dr. PeterS wurde auS dem deutschen Dienste entlassen und muß die Kosten der Prozesse bezahlen. Hl. Der Fall DreyfuS. P ariS, 16. November. Monsieur Scheuer-Keftner, derVizepräsident deS Senats, welcher für Wiedereröffnung deS Falles deS HauptmannS DreyfuS, der wegen angeblichen Verkaufs von militärischen Dokumenten an auSländische Regierungen zu schwererStrafe verurtheilt wurde, agitirte, hat den Zeitungen einen Brief zugesandt, in welchem er erklärt, daß erm 30. Okt. dem französischen Kriegsminister, General Billot, Dokumente übergab, in welchen die Unschuld deS Gefangenen bewiesen wurde. Scheuer-Kestner fügt hinzu, daß der Minister versprach die Sache zu untersuchen und eö auch übernahm, ihm innerhalb vierzehn Tagen von dem Resultate zu unterrichten, ihn in der Zwischenzeit zum Stillschweigen vertzfiichtend. Fortfahrend sagte er, daß dieses der Grund seines Stillschweigens gewesen sei, daß er aber jetzt, nachdem die 14 Tage verflossen find, ohne Furcht vor Widerspruch wiederholt erklärt, daß er dem Minister Dokumente zeigte. welche die Schuld eines Anderen all Dreysuß klar bewiesen. DerBericht Scheuer-Kestner rief in den Vorhallen der Deputirtenkammer große Erregung hervor und eS wird erwartet, daß daS Cabinet. morgen die Situation besprechen und von sich HSren lassen wird. Tod eines berühmten ZahnarzteS. Paris, 16. Nov. Dr. Thomas W. EvanS, der berühmte amerikanische Zahnarzt, welcher 1870 die Flucht der Kaiserin Eugenie auS Paris ermöglichte, starb hier heute Abend plötzlich. Er war vor 76 Jahren in Philadelphia geboren und ging 1846 nach Paris, wo er sich einen Ruf erwarb. Er behandelte die Zähne fast aller enropäischen gekrönten Häupter, darunter die der Kaiserin Eugenie, der er später zur Flucht auS Paris behilflich war. Sein Vermögen wird auf $25,000,000 bis $36,000,000 abgeschätzt. Er hatte keine Kinder und hinterläßt zwei Nef sen, den Oberst Charles F. Müller, von Utiea, N. I., und I. R. EvanS, von New vork. DaS Geheimniß seines p nanziellen Erfolges war, daß er die Füllung hohler Zähne mit Gold zuerst in Europa einführte. OHiNS-NachriHten. Angekommen in : New Sork: Mongolien" von Glasgow; La GaScogne" von Havre; California" von Hamburg. Bremen: Aller" von New Sork via Cherbourg. Gibraltar: Augufia Victoria" von New Sork. QueenStovn: Seythia" von Boston. New vork: Normannia" von Hamburg.

Die Pest in Indien. Bombay, 16. November. Die

veulenpest zeigt in dem Poonah Distrikte keine Annahme. Innerhalb der letzten 48 Stunden wurden 134 neue Fälle und 34 Todte berichtet. 3m Hospitale von Poonah liegen 630 Pattenten an der Seuche darnieder. Die Einwohner verlassen schnell die Otadt. allerlei. Man muh eö dem öfterrelchischen Amtsstil lassen: Er versteht es, den traurigsten Dingen eine heitere Seite abzugewinnen. Der Wiener Magistrat veröffentlicht zeitweise ein Aerzerchnlk der Verstorbenen . und da finden wir nachstehende zartfühlende Mittheilung: Dolezal Z?erd!. nand. Kontorist. 25 Jahre, VUL, Landaerichtsstrake 21, an Stickfluk." Diplomatischer kann derlei wahrlich tjfcl , , . I -r niaz! ausgeoruar weroen. slerveorl: Landgerichtsstraße 21, Todesursache: Stlaslutz! Eme zartere Umschrelbung der Thatsache, daß der Kontonst" Dolezal weaen emes Doppelmordeö gehängt worden ist. läkt sich nicht denken! Wie sehr in Argenti. n l e n gespielt wird, geht aus eine? amtlichen Statistik der Stadt Buenos Aires hervor. Auf den Rennbahnen wurden im vorigen Jahre 16,7 Millionen Pesos, rn der Lotterie 25,9 und in dei sogenannten Quinielas, den Wetten beim Ballspiel, 1.8 Millionen. zusammen 41.4 Millionen gespielt. waS nach unserm Gelde zum Curse rund $14.000.000 oder für jeden der 712.000 Einwohner der Stadt etwa $19 ausmacht, während der durchschnittliche Steuerbetrag auf den Kopf der Bevölkerung $29 ausmacht. B:i der Spielstatistik konnte selbstverständ. uch nur bearbettet werden, was ossentlich geschieht. EinFrauen-Ausstand droht in den Pariser Vierteln Vendome und GaiÜon, zwischen der Madelaine und der Börse, auszubrech'!!. Es sind die Arbeiterinnen der vornehmen Damenkleidermacher, diein diescn Vierteln ihren Sitz haben. Trotz des Gesetzes, das die Dauer der Fraueilarbeit beschränkt, lassen die Betriedsinhaber ihre Gehilfinnen bis 10 oder 11 Uhr Abends arbeiten. Wenn die Arbeitöinspectoren kommen, sind die Arbeiterinnen in Nebenzimmern derschwunden, der Arbeitssaal steht leer. Da die meisten der Arbeiterinnen sehr weit entfernt wohnen, sind sie zur späten Stunde den Angriffen der Taugenichtse ausgesetzt, die in den einsamen Vierteln und Straßen nie fehlen und werden oft ihres WochenlohneZ beraubt. Die Arbeiterinnen getrauen sich nicht, dergleichen Beraubungen cmzuzeigen, denn dadurch käme auch der Mißbrauch der verbotemn Nachtarbeit heraus, und die Betriebsinhaber würden die beraubten Arbeiterinnen noch obendrein fortschicken. Deshalb bereiten die Arbeiterinnen jetzt einen Ausstand vor, der eben nur zum Ziel führen kann, wenn Alle sich daran betheiligen. In Tunis wurdeein Sol. dat, Louis Ponse, standrechtlich erschössen; beim Bajonettfechten stach er seinen Sergeanten dreimal in die Brust. Es war nicht sein eigener, sondern ein stellvertretender Sergeant und ein Anlaß laa überhaupt nicht vor. Nach dem ersten Stiche pflanzte sich der Sergeant mit gekreuzten Armen vor ihm auf und sagte: Wagst du es wirklich, deinen Seraeanten' anzugreifen?" AlS Antwort folgten zwei wei tere Stiche, die den Sergeanten lebensgefährlich in die Brust trafen. Der Borfall ist eigenthümlich, zunächst durch die unerklärliche Verstocktheit des Thaters und hinterher durch den starren Muth, mit dem er seinem Schicksal entgegenging. Um so besser!" rief er aus, als man ihm den Tod seines Opfers ankündigte. Und spater, als er hörte, daß der Sergeant zwar nicht gestorben sei, aberS nicht mehr lange mitmachen könne, erwiderte er kaltblütig: DaS hoffe ich!" Im Gefängniß nahm er daS Todesurtheil des KriegsgerichtS höchst gleichgiltig auf. suchte sich sogar den Unterosficier auS, von oem er den Gnadenstoß zu erhalten wünschte. Später aber verrieth er unter dem Zureden seiner Osficiere und deö Geistlichen eine gewisse Reue und trat schließlich mit außerordentlicher Kaltblütigkeit den Gang zum Erschießungspfahle an, warf die Cigarette weg, schleuderte sein Käppi hinter sich und konnte nur auf Zureden deS Geistlichen bewogen werden, sich leichthin anbinden zu. lassen. Die Augenbinde aber lehnte er energisch ab. rief dafür den zwölf Auserwählten, die ihn zu erschießen hatten, laut zu: .Kameraden, zielt auf's Herz!' UM Salzsluh tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood's Sarsaparilla, der große Blut reiniger heilt Salzfiuß. ßo od'S Pillen wirken vorzüg lich nag der Mahlzeit und kuriren

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