Indiana Tribüne, Volume 21, Number 58, Indianapolis, Marion County, 15 November 1897 — Page 1

0 A TVO O rS AV rlO w o M Y y V 1 V o w V w x o w v Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang 31. Indianapolis. Zndiana Montag, den 15. November W7. No. 58

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Danksagung.

lln Freunden und Lekaantea. die ch am ?egr2bnib unsern Gattia und Mutter. . ?Zraneisca Jttenbach. sg zahlreich letheilZgt habe, besonder auch sür die richtn Llumensxenden, unstten innizsten Dank. (Serbard Jttenbach nd 5iindsr. Schuhe und Stiesel Eine große Auswahl in Herbst- und Winter-FuZzzcug. Gummistiefel und Schuhe für Klein und Groß. Gefütterte Hausschuhe für Frauen 50c Gefütterte Schuhe sür Männ...$i.00 Gefütterte Schuhe für Manner...Z2.00 Gefütterte Tuchstiesel sür Männer...$2 AZe Sorten zu den billigsten Preisen bei "PS" uc m u&9 73 Ost Washington Clr. Jndiana Trust Co. Gebäude. Die Walhalla ! Deutsche Restauration wirthschaft 837 Sst WnshingwnStrnks. (Männerchor-Halle.) F. H. Steiiibart, Besitzer. 852 Massachusetts Ave. roohnt der : : Schwoba SchulteS : : Conrad Heeh, bei dem man xutmtr etwas guteS zu trinken und zu rauchen findet. : Lunch : giebt eS den ganzen Tag. MOZ AßT -II ALLE, 37 und 39 Süd Delsware Straße. Die Älteste, giögte und schSrste derartige Lalle , JndtanaycitS, ietzr neu und elegant auSae stattet, ftehr Berelnen und Pri,aeen ,ur Ltd Haltung von Eonzerten, BSllen, Versammlungen u.s.w, unter liberalen Bedingungen lur Ver ugung. Eluh'Stäume für Vereine sind jt&ei cit in bade. George Merirmasa fffi&ääsi SeichsnbeftattsV, Office : 26 Süd Delavarestr. taae : 120, 122, 124, 12s. 12s Oft $:ft, Ttlrt&cn Qll. Offen ?aa und NaSt &nteEi$nppliES of all klnd. Krauthobel. Dlumenstander ausDrath. Löst assortaent 0! BUILDERS : : : HARDWARE. Clemens Vonneirut 184 & 192 OS Washington Str. Unterstützt die Ili-IlWffl, tetriebe do Unto rSaschädSe. Ho. 1L3, 140 und 142 Virginia d.nue ß. Lornsrvitts, Manager.

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MMllchichlen.

Inland. Wetterbericht. Kälter und zeitweilig Regen heute Nacht, morgm kälter und trübe. Höchste Temperatur innerhalb der letz ten 24 Stunden 64 Grad,niedrigkie 56 Grad. Bericht oeö P ostdevartem e n t S. Washington, 14. Nov. Der Jahresbericht für daS mit dem 30. Juni 1897 endende Jahr des GeneralPostmeisters zeigt, daß sich die regel mäßigen Einnahmen auf 531.698, 281.67, die auS dem Postanweisung?geschäst auf 5967,181, also die Gesammteiunahme aus 582,665,462 73 und die Ausgaben auf 594,077.242.38 belaufen haben, so daß daS Defizit sich auf 511,411,779 65 beläuft, die Sin. nähme war um 5166,254 33 größer, als im Vorjahr, die Ausgaben um 53.450.945, 64. Der Voranschlag sür daS kommende Jahr ergiebt ein Defizit von 56,048,112.63. Der Sekretär findet die Urfache des zunehmenden Defizits der letzten Jahre in den gedrückten Ge schäftSverhältnissen, welche besonder durch Rückgänge deö Verkehrs im Postanweisung? - Departement zum Ausdruck kam, aber hauptsächlich klagt der Sekretär, wie sein Vorgänger über den Mißbrauch der Privilegien für Postsachen zweiter Klasse, welche jährich 26 Millionen kosteten und 365,. 000,000 Pfund betrugen, während die Einnahmen daraus nur 53,000,000 waren. Der Hauptunfung wird mit den sogenannten Sample CopieS" getrieben, worunter alles Mögliche verstanden wird. DaS System der Consolidation der Postämter hat äußerst wohlthätige Wirkungen für den Postdienst gehabt, und eS ist nur zu bedauern, daß die weitere Durchführung durch gewisse gesetzliche Restriktionen beschränkt ist. welche aufgehoben werden sollten. Die ZahreSmiethe für Postamtsokaliläten beträgt tretz der AuSfühung welterer Bauten noch jrfct 5800,000 und eS wird berechnet, daß die Verausgabung deS zehnfachen Betrages die Regierung in den Besitz eigener Gebäude fetzen würde. Die Zahl der nicht bestellbaren Briefe belief sich täglich im Durchschnitt noch immer aus 20,000 und während deS Jahreö wurden 28.000 Briefe ohne Adressen aufgegeben. Auch gingen an die Dead Letter Office Werthsendungen im Betrage von 5986,000. AuS Postanweisungen betrug die Einnahme im Jahre bei 20,031 PostofficeS nur 5790.000 mehr als die Ausgaben, aber der Verkehr ging um 4 Prozent zurück. Für die Auödehnung deS freien AblieferungödiensteS nach den gefehtlichen Bestimmungen reichte die Bewilligung nicht auS. Die mit den bewilligten 550,000 gemachten Versuche in 29 Staaten, die Ablieferung aus dem freien Lande einzuführen, hat sehr befriedigende Resultate ergeben. Kein Briefträger bezog mehr als 5300 und das Publikum empfand den Ablieferungsdienst als eine solche Wohlthat, daß eS ihn auf eigene Kosten fortgesetzt, wo er wieder eingestellt wurde. Die Jnland-Poftrouten erstreckten sich täglich über 470.000 Meilen, im Jahre über 421.000,000 Meilen und kosteten $49.862,074, und nahm um 11$ Millionen Meilen zu, während die Kosten nur um 6 Prozent stiegen. Davon entfielen 273,190,350 Meilen jährlich auf Bahnen, waS eine Zunähme um 1,250.000 Meilen für Extrakosten von 51,230.000 gleichkommt. Eine Ausdehnung um 2,700,000 Meilen steht in Aussicht. Im Eisenbahn - Postdienst waren 7602 ClerkS beschäftigt, welche 178,730,672 Meilen zurücklegten und 402.469,640 Stadtbriefe und 11.571.640,680 gewöhnliche Postsendungen beförderten. Auf 11.960 Stück entfiel nur ein Irrthum. 3m Dienste kamen 14 PoftclerkS um, und 33 wur den schwer und 76 leicht verletzt. Die Zahl der Unfälle betrug 689. An Rohrpostbetrieben sind 4 im Betriebe, in Boston, Rev-Sork, zvischen Brooklyn und Nev-Jork und in Philadelphia. Die Auslagen, fjir die Beförderung

auf elektrischen Bahnen betrugen per Jahr 5183.028 43 und eine AuSdehnung steht bevor. Der Transport der ausländischen Post kostet im Jahre 51,791,170.

g r a u N a ck. N e to I 0 r k, 14. November, grau Nack wurde heute auS dem Gefängniß von QueenS County nach Long Island City gebracht, wo sie Beweismittel für ihre Angaben nachsuchen will, und mor gen hoffen die Behörden im Besitz der Säge zu sein, mit welcher Thorn die Leiche GuldensuppeS zerlegt haben soll. Die Gefangene und ihre Begleiter fuhren durch Woodside, Corona und Flushing nach College Hill, wo nach Frau NackS Behauptung die Säge ver graben worden ist. Sie war nicht ganz gewiß über die Stelle und konnte sie nur auf etliche Fuß angeben. Dann wurde die Rückfahrt angetreten, und Versuche, die Säge aufzusiaden, werden erst morgen gemacht werden. , ,, .Ein verhängnisvoller Traum. Denver, Col., 14. Nov. Frederick Sanchez, der am 30. Oktober seine junge Gattin, eine Kentucklerin, im hiesigen Colorado House erschoß, wurde heute deS Morde im ersten Grade schuldig befunden. ' Er hatte sich damit vertheidigt, daß er erklärte, er habe gelräumt. eS fei ein Einbrecher in feinem Zimmer, er habe geschossen und dann entdeckt, daß er seine Frau getobtet. DaS Leben der Frau war zu 511,000 versichert. BeinahevoneinerSchlange erdrückt. Philadelphia, 14 Nov. Eine große Anaconda Schlange, die hier in einem Museum ausgestellt war, hat heute den Museumwärter Samuel Masher beinahe erdrückt und ein Pony getödtet. Die Schlange hatte ein Brett ihre KasigS loöge!ök und als Masher dieses sah, stieß er mit seinem Fuß an daS Brett, um die Schlange zu veranlassen, ihren bereits herausgesteckten Schwanz wieder zurückzuziehen. Statt dessen kroch sie heraus und wand sich mehrere Male um den Körper deS Wärters. Derselbe schrie um Hilfe, ein in der Nähe befindliches Pony wurde unruhig und begann auSzuschlagen. Dieses rettete Masher wahrscheinlich daS Leben, denn die Schlange lies ihn loS und ringelte sich vollständig um den Leib deö ThiereS. Masher fiel bewußtlos zu Boden, wSHrend daS Pony zu Tode gedrückt wurde. ES gelang, die Schlange mittelst eines LassoS einzufangen. Dem Wärter find mehrere Nippen gebrochen und er mußte in ein Hospital überführt werden. m Hat ganz Recht. C h i c a g 0, 14. Nov. Der hiesige TimeS. Herald" veröffentlichte gestern Morgen die folgende Kundgebung deS ehemaligen Präsidenten Cleveland auS Princeton, N I. : Ich kümmere mich venig darum, ob alle Synoden und PreSbyterien im Lande im abweichenden Sinne entfcheiden; ich würde darum meine Meinung doch nicht ändern. ES thut mir sehr leid, daß Dr. ShieldS wegen dieser Geschichte zu leiden gehabt hat, denn er ist ein alter und lieber Freund von mir. Sonst macht mir die Entscheidung deS PreSbyteriumö nicht die geringste Sorge. Als ich die Petition, derPrinceton Znn eine LiquorlizenS zu gewähren, unterschrieb, machte ich mich in keiner Beziehung eineS Unrechtes schuldig und, wenn dieselbe Frage abermals an mich heranträte, so würde ich genau ebenso handeln. Grober Cleveland. DaS gelbe Fieber. Mobile, Ala., 14. Novbr. Heute kam hier nur ein einziger Fall von neuer Erkrankung am gelben Fieber vor, und kein Todesfall. In Behandlung verblieben noch 20 Personen. New Orleans, La., 14. Nov. Heute betrug die Zahl der neuen gieberpatienten 9 und drei Personen, 3osephine Marguno, Melane Dulae und Horace Thompson erlagen der Seuche. Diebische Oankbeamte. E n g l i s h, Ind., 14. November. Die Leavenvorth Bank ist verkracht und die Beamten derselben sind flüchtig. Oankkasfirer Nichard H. Oillet von der

bankerotten Leavenworth Bank hat noch

nicht von sich hören laen. aber John H. WeathenS '.hat sich telegraphisch erboten, zurückzukehren und 75 Prozent zu zahlen, falls die Depositoren sich damit begnügen und ihn gegen Gewaltthaten schuhen wollen. Man glaubt daß dieS angenommen werden wird. WeathenS und grau haben großen Grundbesitz in Leavenwoeth, wo die Frau sich seit WeathenS Verschwinden am Freitag aushält. Man schätzt biö jetzt die Passiva einschließlich der County- und Township-Gelder und der Schulden aus elektrische Maschinen etc , aus 5500.000. Die Depositoren hielten heute Nachmittag eine Versammlung ab. Entscheidung gegen den Boycott. St. Louiö, 14. Nov. Eine Entscheidung, welche den Boycott als eine ungesetzliche Waffe bezeichnet, ist im hiesigen KreiSappellationSgerichte abgegeben worden. Die Entscheidung ist von Bedeutung sür alle Arbeiterverbände in den Ver. Staaten. ES handelte sich um eine Klage der Ozley Stave Company von KansaS City gegen H. C. HoSkinS und zwölf Andere. Die Angeklagten sind sämmtlich Mitglieder der Küferunion No. 14 von KansaS City sowie der dortigen TradeS Assembly. Einige von ihnen waren in der OiUy Stave Co. angestellt. Im Januar 1894 stellte die Gesellschaft in ihrem Etablissement eine Maschine auf, welche die Fässkr mit eisernen Reifen versieht. DaS erregte boseS Blut unter den Arbeitern und man forderte die Gesellschaft aus, die Maschlne außer Thätigkeit zu setzen. AlS dieS nicht geschab, wurde der Boycott gegen die Gesellschaft erklärt Die Firma betrat nun den Klageweg und erwirkte zunächst einen Einhaltsbeseht. gegen die Boycotter. Diese appellirten und auf diese Weise kam der Fall vor daS KreiSappellationSgericht, welches j,tzt gegen die Boycotter entschieden hat. Die Richter Sanborn und Thayer erklären, die Angeklagten hätten kein Recht, sich mit einander zu verschwören zu dem Zwecke, die klagerische Gesellschaft deö Rechtes, ihre eigenen Angelegenheiten nach Gutdünken zu führen, zu berauben. Wenn ein solches Vorgehen gesetzlich sei, dann könnte man auch Combinationen eingehen, zu dem Zwecke, die Druckpressen die Setzmaschinen und nützliche landwirthschastliche Maschinen abzuschaffen. Richter Caldwell giebt eine abweichende Meinung kund. Er verlas ein Dokument. in welcher er den Trusts auf den Leib rückte. Er sagt, dieselben hätten nur ihren Profit im Auge und wiedersetzten sich allen sozialen Einrichtungen, welche etwa ihre Dividenden herunterdrücken könnten. In dem Kampfe zwischen der Arbeit, welche die Dividenden hervorbringe, und den Trusts blieben Streik und Boycott die einzigen VertheidigungSwassen der Arbeit. Die Waffen dürften sie gebrauchen, so lange eS in friedlicher und gesetzlicher Weise geschehe. Beraube man die Arbeiter dieser Waffen, - so überliefere man sie mit gebundenen Händen und Füßen ihrem schlimmsten Feinde. ,, m Ausland. Politisches auS Deutschland. Berlin, 14. Nov. Ein Frühhauch vorweihnachtlicher Stimmung macht sich in der Reichshauptstadt bemerkbar. Die ersten Christbäume sind eingetroffen. DaS hoffnungsvolle Grün und die Friedensbotschaft deS WeihnachtSfefteS wollen aber nicht hineinpassen in die jetzige Stimmung und die politischen Aussichten. Diese siehen im Zeichen deS Kampfes. Wenn am 30. November der Reichstag eröffnet werden wird, beginnt der Kampf. Die Session wird von allen Seiten als eine von äußerster Wichtigkeit betrach tet, eS ist noch nicht entschieden, ob der Kaiser selbst oder in seinem Auftrage der Reichskanzler den ErössnungSakt vollziehe wird. Der ernste Kampf wird entbrennen, wenn die Debatten um die Militär Strafreform und die glottendergröße rung loSgehe. gür und wider :..rd mit Hochdruck Stimmung gem.t. DaS Berliner Tageblatt und der T ?r sen-Courier zweifeln, ob die Milit ir.Strafreform gesichert ist. gür u Narinevorlage Pnd mehrere reif"

Wanderprediger thätig. In Marburg

und in Freiburg im BreiSgau haben Versammlunge stattgefunden, in welchen die Redner sich enthusiastisch für die Verstärkung der Flotte auSsprachen. Den Ausschlag im Reichstag wird daS Centrum geben und daS Centrum ist verstimmt, seitdem die . Bemühungen seines Führers Dr. Lieber, den Reichs kanzler für die Zurückberufung der Jesuiten zu gewinnen, fehlgeschlagen find.' Die Haltung HohenloheS ist auf die Initiative deS Kaisers zurückzu führen. Der Kaiser ist über die jüngste Encyklika deS VapsteS, in welcher die Reformation eine unheilige Rebellion" genannt und die preußischen Konige nicht sehr glimpflich behandelt worden sind, aufgebracht. Ohne die Zustimmung deö Centrums ist auf die Annahme der Marinevorlage nicht zu rechnen. In der Session wird auch die Feindschaft zwischen den Conservativen und Antisemiten in hellen Flammen aufschlagen. Wegen deS Resultats der Wahl im -Wahlkreise Westpriegnib woselbst ein Freifinniger mit Hilfe der Antisemiten und Sozialdemokraten gesiegt, werfen die Conservativen den Antisemiten Grobheiten an den Kopf. Die Kreuzzeitung" sagt : Wenn anstatt deS Freifinnigen Schültz ein Jude kandidatirt hätte, würden die heuchlerischen Antisemiten den Juden einem Junker vorgezogen haben." Die Antisemiten werden Gelegenheit genug finden, den Conservativen entgegen zu treten. Letztere planen einen Vorstoß gegen daS Wahlrecht. Sie wollen eine Vorlage einbringen, welche daß, Alter. Minimum der Wähler von 26 auf 30 Jahre erhöht und den geHeimen WahlmoduS durch eine öffentlicht Wahl ersetzt. ' 3m sächsischen Landtag dauert daS scharfe Aufeinanderprallen der Geister fort. Wie gemeldet, rief der Präsident Ackermann, alk dieLozialdemokraten in der Eröffnungssitzung bei dem Hoch auf dem König den Saal verließen : Sind das Sachsen, welche davonlaufen, wenn dem Könige gehuldigt wird". Dieses Vorgehen des Präsidenten wurde in der heutigen Sitznng scharf kritifirt Der Abgeordnete Goldstein von der Linken erklärte, der Präfibent habe seine Befugniß gröblichst überschritten. Ueber die Haltung der Abgeordneten stände einzig den Wählern die Entscheidung zu. Für den Präsidenten traten die Abgeordneten Streit und Mehnert von der Rechten ein und antworteten auf'S Schärfste, ohne jedoch die Minorität einschüchtern zu können. Der Sozialdemokrat Faßdors rief unter großer Unruhe : Die Mehrheit der Kammer schützt die 3nteressen der Monarchie, wir die deS Volkes. Wir haben nicht geschworen, ein KönigShoch auszubringen. Grünberg erklärte: Wir find nicht hier durch die Gnade deS Königs, sondern durch daS Vertrauen unserer Wähler." Der Entschluß deS Zaren, in Karlsruhe eine eigene Gesandtschaft einzurichten, hat in badischen offiziellen Kreisen einen guten Eindruck gemacht. Die Karlsruher Zeitung" sagt darüber : Die Errichtung einer eigenen Gesandtschaft beweist, daß zwischen St. Petersburg und Karlsruhe gute Beziehungen bestehen." 3n anderen Theilen Deutschlands ist man über die Neuerung weniger erfreut. Die Verliner Neuesten Nachrichten" bedauern, daß 26 Jahre nach Errichtung deS deutschen Reiches die Anzahl der fremden Gesandtschaften in den kleinen Residenzen vermehrt wird. , ,, OHiNS'NaqriHten. Angekommen in : New vork: St. Paul" von Southampton; Umbria" von LiderPool; Samara" von Nevport. H a v r e : La Touraine" von New Sork. Liverpool: Vovie" von New Sork. , Noch immer keine Ruhe. L 0 n d 0 v, 16. Rov. Der Wiener Korrespondent der TimeS" sagt : Der Friedensvertrag zwischen. Griechenland und der Türkei ist noch nicht unterzeichnet und die Unterhandlungen der Großmächte wegen der Selbstregierung Zur Creta sind noch nicht weit vorgeschritten. Die Valkanvölker werden unruhig und die Beziehungen zwischen j d:r Pforte und Bulgarien find sehr ; spannt. Der Sultan sammelt Trupcn an der "bulgarischen vrenze, um

itachiHta geheilt durch Dr. MUeS' emeles.

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3tt.M Eidka do Torrington. Kon, litt gerade V, an solcher Verbindung von rantheite alS Dr. SRilel in seiner umfangreichen Erfahrung und Untersuchung gesunden hat. daf; sie ant Entkrüftung bei Nervensystem entsteht. Herr Jak. 53. Vidley schreibt au 25. Oktober 1895: .Meine Iran wurde rat? Nenralgia bet Herzen?, nervöser Erschöpfung und Le derkrankheU befalle. Wenngleich von zwei Aerzten behandelt. wrde sie dennoch von Zeit u Zeit schlim mer, fcll sie vor der Thür dck Todes stand. Ich gat ihr dann von Dr. Bettel' Nervina nd New Cure Dr. ilileS lor to Hert nd sie besserte w...v. Cl.;i - . wuuucivuuiiy vuu BC 111 an, ncan wure Kb O T lvl" gMi (j. Restores 6ie w wart gut d H Hl thut ihre eigene Hausarbeit, neairn.... Wir haben Ihre Leilmittel Vielen t unserer Stadt empfohlen, nd allen ist dadurch geholfen worden.' Dr. Milk Rernedlfe tnrhn hn ff. unter ewiNer Saranr kkkaust. mirft Ki. .rft. fflasche gar keine Befserung. so wird tat Geld zurück a-T - m cn.. .i . . ... ,r,!nrl. ruriVe, uq uoer erz no zcerven wrrd aus erlang, frei ,ugeschukt. DR. MILE3 MEDICAli CO., Elkfe&rt, Ind. auf alle Fälle vorbereitet zu sein. Die Aussichten im Südosten Europas find nicht sehr günstig. Eine in Belgien aufgestellte Berechnung schätzt dieZahl der in Aequatorial Africa lebenden die Phanten auf 7 Millionen, d. b. ie in Thier auf 10 der 70 Millionen Hekta? (n Hektar gleich 2.47 Acres) des UrWaldes, wo die Thiere in den feuchten Gegenden hauptsächlich von den frischen PflanzenschöKlinqen leben. Ein Elephant hat imDurchschnitt 10 Psund' Elsenveln, sodaß man den Gesammtreichthum an letzterem auf 70 MillioPfund schätzt, die bei einem Durchschntttswerty von 1.50 daö Pfund ei. nen Gesammtwerth von 100 Millionen Dollars darstellen. Nach dieser Berechnung wäre der Elfenbeinreichthum der Erschöpfung nicht so nahe, wie man allgemein annimmt. einen 90. Geburtsrage feierte Capt. John Herrick in Esst Orrington.Me., damit.datz er einem in dem 18 Meilen entfernten Bucksport wohnendenFreunde zuFuß einenBesuch abstattete; auch den Heimweg machte er per pedes apostolonim. Wie rüstig der alte Herr noch ist, erhellt auch daraus, daß er jüngst ein Cord Buchenholz in 7 Stunden sägte und spalie. Ein Anhänger der Prohobitionssimpelei ist Capt. Herrick nicht, denn er genehmigt seinen Rum, auch ist er ein starker Raucher. Ein Katzenbitz hat den Tod des 71 Jahre alten Fräuleins Kitty Woods in Cressona, Pa.. zur Folge gehabt. Die alte Jungfer, welche eine wahre Katzennärrin war, besaß eine kleine Menagerie, von der sie hin und wieder ihren besten Freundinnen ein Geschenk machte. Jüngst wollte s wieder eine Freundin überraschen und zwar mit einer gefleckten Tigerkatze. Alö sie das Thier in einen Sack zu stecken im Begriff war, biß dasselbe das alte Fräulein in die Hand; BlutVergiftung trat ein und nach einigen Tagen war die Gebissene eine Leiche. , Die auffallendsten Heilungen von Serofeln, die man kennt, sind mittelst Hood'S Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seine? Eleichen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d's. Hood'ö Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anSröße und Gewiedt. 25s. Der New York Store. (GtaMirt 1853.) Agenten für Butter! Muster. Das ganze kager von Schreibpapier, Couverts und anderen Schreibmaterialien von GEORGE CO., von No. 135 Nord Pennsylvania Str. vird zu veniger alö halbem Vrelse bei unS verkauft. KLnk Qit tttoaK bahnn firauAtn ? vvwvww w wvwv w m w w 53'B'B m

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