Indiana Tribüne, Volume 21, Number 57, Indianapolis, Marion County, 14 November 1897 — Page 4

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Zndiana Tridüne.

Erschein Täglich mtf Sonntag Die tägliche .Tribüne" kostet durch den Irlg i Gentt per Woche, die eonntagSrribS-! ittt per Woche. Leide mfacwe 1 entl Qenti per X?at. Per Poft ußerhlb Iv ?tdt ,g,schi im orabe,hlns V ptt Jahr. Otfu! 18 Süd Vlladama Sttahe. Indianapolis, 3nd., 14 November '97 onntao - MMei. 3n Milwaukee hat sich dieser Tage ein sonderbarer Fall zugetragen. Vor einer Reihe von Jahren kam ein Mädchen in die Industrieschule, eine Anftalt, welche unserer Resormschule entspricht. Daö Mädchen ift jetzt zwanzig Jahre alt und in einem Jahre wäre snmit sein Termin abgelaufen. Es befleißigte sich einer muftergil tigen Aufführung und wurde vor etwa sechs Monaten auS der Anstalt entlassen, um ihm die Annahme eineS Dienstes zu ermöglichen. Gesetzlich aber blieb eS. dabei' unter der Obhut der Anstalt. DaS Mädchen machte die Bekanntschaft eineS braven, fleißigen jungen ManneS, ein HeirathSantrag hrUfrlhtn trmrht anaenomMkN. die oMutter deS jungen ManneS gab nach einigem Widerstreben ihre Einwilligung und die Hochzeit wurde festgesetzt. Nun hörte aber die Leiterin der Anstalt von der Sache, Wüthend darüber, daß daS alles vor sich gegangen war ohne daß sie erst darum befragt worden war schickte sie zwei Häscher auS, welche den Auftrag hatten, daS Mädchen zur An. stalt zurückzubringen und so die Heirath zu verhindern. Die beiden Häscher kamen für letzteren Zweck zu spat. Sie kamen alS gerade der Knoten geschürzt war. Aber sie führten daS arme Mad chen, oder vielmehr die junge Frau vom ZZciedenSrickter hinweg in die Anstalt. Ihre Gefühle und die deS jungen Gatten lassen sich denken. Als die Sache bekannt wurde, entstand große Entrüstung in der Stadt (?inffu&rifet 9tutt nabrnen fifi deß jungen PaareS an, um vom Gouvernör eine Begnadigung zu erwirken. Diele?, der in der gmschenzeit von der Sache gehört hatte, sagte die Begna. digung ohne weiteres Bedenken zu, aber er mußte vorher die Form des SesttzeS erfüllen. Diese schreibt vor, daß den Leitern der betr. Anstalt von dem BegnadigungSaesuche Mittheilung gemacht und ihnen Gelegenheit gegeben werden wüsse, Einsprache zu erheben. Und sie erhob wirklich Einsprache. Sie meinte. ein Beispiel müsse ftatuirt werden, aus daß so etwas nicht nieder vorkomme und ein Mädchen sich heraus. nehme, sich ohne ihre Einwilligung zu verheirathen. Der Gouvernör Härte sie ruhig an und nachdem sie lhre Sache vzrgebracht, unterzeichnete er die Be nadigung. ES ift immer ein Fehler, die Hand lung eineS Einzelnen zur Grundlage eineS Urtheils über eine ganze Klasse zu machen, und obwohl ich mich von jedem philisterhaften Vorurtheil frei weiß und den Frauen die veitgehend sten Rechte im öffentlichen , Leben ein zuräumen bereit bin, frage ich mich doch, ob eS wahrscheinlich wäre, daß ein Mann unter gleichen Umständen ebenso handeln würde. Selbst dann. wenn daS Verhältniß zwischen den bei den jungen Leuten 0j umgekehrte wäre, daS heißt, wenn die unter der Obhut der Anstalt befindliche Person männlichen Geschlechtes wäre, würde ich doch die Frage mit Nein beantworten. .Damit soll nicht gesagt sein, daß eS gar nicht vorkommen kann, daß 'ein Mann so handelt, aber während vielleicht unter zehn Frauen neun so handein würden, würde unter zehn Männern kaum einer so handeln. . Ich will meinen lieben Lserinnn nicht zu nahe treten. Ich gebe gerne zu, daß die Frauen manche vortrefflich, Eigenschaft in weit höherem Grade befitzen alS die Männer, daß sie, um mit Fritz Reuter zu' reden, den Männern in manchem Guten über" sind.' "Aber an Großmuth, an der Fähigkeit kleine Sünden und Pflichtvernachläsfigungen zu übersehen, ganz besonders aber, bii Hintansetzung ihrer Autorität die Augen zuzudrücken, darin kommt die Frau nicht so leicht dem Manne' gleich.- immer vorausgesetzt, dah tiefer Mann nicht BiSmarck heißt, kein Lieutenant und kein preußischer Beamter ist. '. Allerdings muß die Respektwidrigseit keine beabsichtigte sein, sonst wird sie zur Beleidigung und auch ein Mann wird sie in solckem Falle nicht ruhip hinnehmen. Wenn sie aber nicht beabfichtigt ist und. nur zufällig in der Handlung liegt, dann wird ein Mann selten - so - kleinlich . sein , seine Autorität geltend zu machen und An deren dadurch Schmerz und Kummer zu verursachen. Sin Mann wird nicht,

um o neine nage zu nennten, ein

eben erst vereintes Paar trennen. Er wird die Sache gutmüthig aufnehmen und weit eher geneigt sein, sich ganz unerwartet mit einem Geschenk bei der Hochzeit einzusinden und mit den Fröhlichen fröhlich zu sein. Ich halte mich nicht, für sähig, die Sache psychologisch zu erklären. .Vielleicht läuft sie bloß auf größere Selbstschätzung. (ich will nicht so unhöflich sein und Eigensinn sagen) oder größere Leidenschaftlichkeit der Frauen hinaus, jedenfalls hoffe ich, daß mir meine Leserinnen meine Aufrichtigkeit nicht übel nehmen werden. DerPlauderer. mm , m Die neuc Zjeilmethoö5. 5!ach dem Ungarischen des Stephan Szoma hazy. I. In einer Ballnccht geschah e5, daß Toktor Kapus die Bekanntschaft des Herrn Kovacs machte. Doktor KäpuS war das erste Mal aus einem Balle gewe (en. Seine ganze Zeit und Arbeitskraft gehörte dem akademischen Nrankenhauje und seine wissenschaftlichen. Publikation nen hatten sogar schon imAuslaqk Je achtung erregt. ' Nach Schluß deS Balles fand sich ein Theil der Herrenwelt im Cafe Lissabon zu einem Schlummerpunsch zusammen, und Inerbei stellte Herr Kov5 sich dem jungen Arzte vor und veranlaßte . ihn,: sich mit ihm allem in einer Ecke des Lokales niederzulassen. - .'. Was er von 'ihm wollte, war nichts geringes. Er schlug ihm rundweg vor. mit ihm in engere Geschäftsvcrbiydüna zu treten und ein Unternehmen ins Werk zu setzen, das er seit langem plante. ' ; .Schauen Sie,! verehrter. Freund," erklärte er ihm. Sü hat der Himmel mit Ihrer Wissenschaft gesegnet, mich dagegen, mit Mutterwitz und einigem Vermögen. Geld und Geist sind keine üble Mitgift fürs Leben, aber Bildung nd Kenntnisse sind auch nicht zu verachten, wenn man sie richtig zu verwenden wein. Krgo leihen Sie mir Ihre Wissenschaft, und ich verspreche Ihnen, daß Sie in zehn Jahren Ihr eigenes Palais bewohnen werden. Ter junge Arzt sah ziemlich verstand nißlos in das überlegen lächelnde, etwa? blatternarbige Gesicht seines Gegen übers. Kovacs aber rückte noch etwas näkier zu ihm heran nnd gab ihm fol gende Erklärung: , Tal neunzehnte Jahrhundert kann man, wie Sie selbst am besten wissen, mit gutem Recht daS nervöse Jahrhun dert nennen, nicht wahr?" - Wer ist. nicht nervös heutzutage! Ter Steuer sekretür klagt über neurasthenische Schmerzen, der Bankier leidet an Halln zinationea, der Thierarzt hat die Platz furcht und der Schriftsteller kämpft mit Monomanien. Manche sind offen ner vös, andere sind es nur im Geheimen. Ter fürchtet sich vor dem Wahnsinn, der bildet sich ein, er kriegt die Rücken marlschwindsucht. Wenn.man bei uns in Ungarn bei den Volkszählungen eine eigene Rubrik für Nervenkranke führen wollte, die Statistik würd' 16 Millio nen nervöse Staatsbürger aufzählen, 16 Millionen. sag5. ich! Und maS ist eigentlich Nervosität, waö steckt dahin ter? Nichts, als Feigheit, .Schwäche, Einbildung, Demoralisation! Ein (ofr che Leiden . kann nur ; Einfaltspinsel oder ein harlata, mit Medizin Juri ren'wollen!.- Der Arzt käun eS;so Wenig; wie er die Leute von Eifersucht oder von Dummheit mit Rezepten. sus oer Apotheke heilen kann. Solche, rin seelischen Affektionen sonnen nur. wie Der durch seelische (Zinwirkungen beho len werden. -. Das sagen ja auch unsere hypnotisirenden Professoren, die. ihr, nervösen Kranken durch Suggestion zu heilen vorgeben. Ist eS aber nicht ganz egal., womit ich die.kaftlolen.Ps. tienten suggenre, was ich ihnen lß Allheilmittel einrede! Pfarrer Kneipp hat. daS . nasse Gras daför benutzt, Vrßnitz '.nasse Umschläge. warum sollte ich r nicht mit einem nenen, nochunbekannt Mittel versuchen?.. ES Wird jedenfalls du Nervösen .ebenso gut durch Einbildung . heilen können, wie schwedische Gymnastik oder nasseS Wie sengraS. 'Sie werden mit,bejdey Häg den nach dem neuen Heilmittel greifen, eben weil es neu ift.- Ich. muß .nur. verstehen, meine Kur mit der nöthigen Neklame.zu umgebey-..um sie. mögest populär zu machen, -voils tout! - Und worin sollte diese neue Kur be' stehen?", fragte Dr..Kpus, , der diesen Ausführungen ziemlich geringschätzig gefolgt war. Kovacs zuckte die Achseln. .Lächer sich, darauf. überhaupt Werth zu legen.Jede Kur,' an die der Kranke glaubt führt zum Zile. Redet man ihm ein. daß er auf eine Beine tanzen -muß um .seine .Nerven zu Cärken, so genügt. - Qluä Im Haute, Häuslicher Friede und Glück totxta immer bewahrt werden wenn die &b 1 ' a - . . . V . rr mt 9 . . tern die nöthige Vorsicht bei Erjültmiä ' r i i ..w n . :L o w..i i..jk

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das 'schon, den gewünschien Zweck zu erreichen. Aber eine derartige Kur würde zü wenig auf die Phantasie wir toi, etwas Sirlefanz muß fchon dabei sein, wenn man auf seine Rechnung kommen soll." Nun und?" fragte Tr. Kapus, jetzt voch etwas neugierig geworden. Also muß' man eine Kur ausden.'en, die die Einbildung der Kranken anreizt und dank dem Schöpfer, ich habe sie gefunden." Das wäre!" Kovacs lehnte sich nachlässig in sei im Sessel zurück. Ihr Name lautet: Ehromoodorotherapie, zu deutsch: FarbengeruchheilMethode. Kurz ausgedrückt: wir wer ven mit Hilfe von Farben und Geruch vie nervösen Kranken heilen - Dr. KapuZ, der bis dahin noch mit der Beobachtung des gelehrten Mcdizi ners das ihm vorgelegte Projekt bctrach tet hatte, bewies im weiteren Verlaufe des Gesprächs, als Kovacs seine reichgefüllte Brieftasche öffnete, keinen streng tatonischen Charakter. Für einen Vorschuß von 5000 Gulden ward er zum ?Judas seiner Wissenschaft. Und als die beiden Männer gegen Morgen Arm in Arm das Eafe Lissabon verließen, war !ber Plan für das neue Sanatorium bis ins Kleinste zwischen ihnen vereinbart. i ' II. In den Ofener Bergen wurde ein geräumige Villa erworben, über derer .Eiigang in großen goldenen Buchstaben die nsch.'ist leu.tcte : ÄXORIUl FUER NERVE Nj KRANKK. Leitung : Dr; rned. A. Kapus. ! Anfang? ging die Praxis garnicht, dver Tank der genialen Art. wie Kovacs uannonciren verstand, sprach schon stach sechs Wochen halb Ungarn von hem' neuen Heilverfahren dcö Tr. Kapus. Täglich wurde in den Zeitungen in klaterhohen Buchstaben die neue llhromoOdorothcrapie angepriesen und zeinige jüngere Aerzte begannen bcre'.ts. mich bei den von ihnen bel-ande ten Kranken die Farbe und den b!eruc',z zum Gegenstand von Bersuchcn zu ma chen. Endlich im September, an cin?m unfreundlichen Tae.. meldete sich der erste Patient in dem elegant ausgcstat teten Bureau des Sanatoriums an. Kovacs . machte die Eintragungen in das Mächtige neue Hzuptduch. 'KapuZ seinerseits untersuchte : den Kranken. Als .dieser über Schlaflosigkeit, Herz klopfen.und Zittern 'der Hände klagte, Nickte.. der .Arzt wohlwollend und ver stSndmWnig..-' ; Sie werdrn Anis bekommen und sich Vier Wochen im rosa Zimmer aufhalten. Nach Ablauf dieser Zeit -werden Sie einen Appetit wie ein Elephant ent wickeln und schlafen wie ein Murmel thu?," - .' ' Der Kranke mußte nun zwei Stun den täglich Anis riechen; von Mittags an aber wurde er in das rosa Zimmer eingesperrt, i durch . dessen Fenster von rosa GlaS . das Herbstlich ist den Poe tischsten. Farben hereinfluthete. Er langweilte sich zum Sterben. Als ihn aber Dr. Käpus nach drei Machen, in. sein. Sprechzimmer beschied, erklärte er mit Thränen der Rührung im Auge, daß sein Herzklopfen sich völlig verlzren und derAppetit bedeutend zugenommen

Sbe. z aplls naym Mi! oer eiazeioenyelt it. m r t l. Ilnes schlichten (Seleyrten den Tank deS. Patienten'entgegen ' Vi,x bis fünf Tage können Sie nun noch etwas Terpentin riechen," entgeg nete er, ..und dann'. in Gottes Namen nach Hause reisen." ' Im .Lauft, des Winterö fanden sich schon zwölf Kranke ein. ' Im Frühjahr aber waren alle 25 Zimmer des Kapus schen SünatoriumS beseht. In dem großen nhalationshause rochen jeden Bormittag 5 ' erwachsene Menschen Anis, Terpentin, frisches Heu, Ehester käse . Von Mijtag an spazierten 2$ ungeduldige'" Gefangene hinter ihren bunten Fenstern auf und ab. Wenn Kovacs in seinem Kontor ihre regel mäßigen Schritte hörte,meinte. er la chend zu Tr. SapuS:. Die Narren lassen sich hier einsperren, während sie draußen die Maiensonne genießen könnten-, . Und doch werdeir sie Alle geheilt werden, weil sie bombenfest glauben.- ' KapuS aber hob seine Arme gen Hi'm rnel, Heiliger Aeskulap,- flehte er, dn zeih mir, was ich an Tir sündige " i 'Thatsächlich perließen die - meisten Patienten - das , Sanatorium l geheilt. Nu; hir und da meldete ein Ungeduld diger,' daß hellgelb seinen Nerven nicht tussge, man möge eS mit tzeilchen. oder dunkelblau versuchen. Tann durste er sich zwei Wochen im dunkelblauen Zfm met langweilen und. bekam statt Ammoniak Edamerkäse zu riechen. Nach Ablauf dieser Zeit hätte er den scharfen Käsegeruch selb? auS Marechal-Niel-Rosen herausgefunden; aber am Ende der Kur verließ er doch mit erfrischten Nerven des .Sanatorium. - .'Nicht lange so waren in dem Sana torium zw. Assistenzärzte, beschäftig. urch) nach , anderthalbjährigem Bestände äui ...c v.-o.v.-r..r.f v. , tin eigeuer reqnliqer iienoi. ' III; Jm letzten Jahre feierte das Sana r. Wt halk. Dr..ad bmhn. torium sein zehnjähriges Bestehen. Der IIS Ikin eigknes prächtige; HauZ m d" WMenystrabt. Ad dir vuSge. lAuixtt.Mt ,f,ch inzmischm .: J MltKrweil dick Btttorten und tonnte MM 'mehr - ,waM bm irdischen chkniiilm bch. eben. Seine Nerven, die er in K i, Arbeit aus , eine .harte ,Prbe Mt peikagtcn.'im vorigen Winter den Dienst.' :- ': ' , rrrx -..ri v . . . rrV0111: PlütlW L0H0 2üteide Vatunten. während kez.

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