Indiana Tribüne, Volume 21, Number 53, Indianapolis, Marion County, 11 November 1897 — Page 3
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. C. EYEltTS, Deutscher Zahn - Arzt. 9io. 3$ Nord Pennsylvania Str. G a K wird aus Wunsch angewandt. Dr. I. Wühler, 120 Sst WcCnrty ir. ?prechftunöen : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 h? Nachm.; S btK 9 Uhr AbendS. Telephon 1446. vrechüuaden : Sonntag nxn ormittsa. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90 Ost Market Strotze. Cosfi Slctf. Zimmer 4Z. Offic,, Stunde. 9bi,IZ Bm., lbilSKrn., 7 61 9 Ihr dad. Ssaatag von 10 Uhr Bm. bi 2 Ubr m Coke. Coke. An ?iitmpcn u. zerkleinert. Ticket Nnne Sie UUmmn in der Office der Ind'polis Öas O No, 58 Süd Pennsylvania Str. A3oipli Frey, (Oll Freedorn RighU) otary Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 Elisabeth Stret. Take Blake St. Car. HEU&AXN UNKE, 1 Ost South Otraße. TeutsiÄcr Men ers mied, Rasirmesser, Scteeren und alle Arten Schneidemstrumente sabrizirt und geschliffen. M. ÖSierhe, Deutscher Buchbinder. 408 Süd Saft. Ecke McTarty Ctt. Up Stairs. Herr Zaxl Maaanf. 7 f b Slibama Strafet mal SBtttllM Jfn tfr nt RlPANS TABULES re intendcd hr childrcn, hdies and all who prefer a medidne dlsgulsed as conseefconery. They :nay now be lud (put cp In Tin Boxes scventy-twö In a box price, twenty-slve cents or five boxes for onedolur, Any drugy steiget thor isyou instst, and they nuy alway be yj cbtalncd by reraitting the pricc to jTh I ineiapansuiemjcai ls$ IIMIW ' 'il nrtTrr ST. v 80 YEAR8' EXPERiENCS. Tiini BiprL DMICM, COPYRIQHTS 4o. Anron Bandln a tkatch and daacrlptton mir ickly aacartain, fr, w bat bar an inTtntioo ta arobabl? pittntibt. Communioationa trtctly oofldcBtlal. Oldaat axaney for aaeurna; pttiati La America. Wi hara a Waabinj'oa offle. Patanta takeo throoxb Uuna t Co. raoair paeaal DOllcfl in tba SC1EHTIF1G AMERICAH. an tl falls tUnatratad. lanraat ciimlation of aas aeiantifio Journal, waakly, tarma a raar t Lisl IX nontba. gpartrnen oopta aixl ILAMO VOOK oa irATaTm aai rraa. Aaaraaa MUNN 4 CO., 381 Bremdwar. Naw York. Webster's Ünternatioiial Di5lionary Invaluabl-s In the Home. School. and Offlca. A luvniuii iv-.' - , the purpose ol which ha beea not dupUy nor the proYision of materul for boaitful and howy adrertiaeanent, but tba due, jucücious. choUrlT, thorough pcrtcctnsj ol a work which u all tba tage ol Its growih baa obtained in an equal deerea the laror and confidenc ol achola ni ol the tcoaral public ' - i - - nf th 17nabridcred. Tb One Great Stanoara Autbority. 8 wrtt Hon. D. J. Brrwr, Jaatio. U. S. fcupr. Cjrt. OET THE BEST. B WESSTESTS DrmriKÄi tTMd for (perfm.a paff ta DCTCNXOr 6. 1 C. MHRR1AM CO.. Publishers, Eraivarua kam. Send ycr nun for Soorenlf . of Um Works of Eacae FUld. . FIELD FLOWERS ttt satne TIeW messaent Souvenir The tnost beantlful Art Productlon of the ceti turr. 1 amall baaefc es tht ant friiraat af kloa aaaia tiliwit frata tat bretd aerca af Eottat flcld'a itra f L.TI." Cootains a selection of the most beautiful of the poems of Eueene Field. HandomelT illustrated by tbirty-five of the world a tTeatest artists as their contributlon to the Monument rund. Bat for tba aablt coatrlbaUeat af thi reatartUta tkla baok canld aat ba a beea aaala. 'firti for 7.x.. Forsate at book Stores, or aent nrr rild on reeeint csli.io. The love offerinzto ttCt!Ida Poet Laureate, published by the Conv r. uetocreateaiuoa to Duua ine sionamciu a,cd to care for tue tamuy oi ne Driovea poei. fjircat Fiel ilonament Soovenir Fond. Ia MaarM f CaOcax. lü-
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Die Piraten. SeeRoman von William Clarke Russcll. (Fortsetzung.) Man leate den Leichnam auf eine Grätinq und bedeckte ihn mit einem Stück Segeltuch, um den Damen seinen Anblick zu entziehen. Dann schaffte man den todten Verbrecher zum Fallreep und von dort auf den Radkasten des Schleppers. All right?" fragte der Capitän hinüber, als die Gräting zurückgereicht worden war. SW right. Sir!- antwortete der Führer des Schleppers. Keine Hand bewegte sich grüßend, kein Abschiedszeichen wurde ausgetauscht. Der Grund, der die Fahrzeuge zusammengebracht hatte, war ein zu häklicher, widerwärtiger gewesen. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie erschüttert ich bin." sagte Mrs. Veacock mit bebender Stimme zu der Frau des Auktionators. Heute beim Frühstück hatte ich mich noch angenehm mit ihm unterhalten! Und mein Mann kannte ihn so gut! Es ist mir ganz unmöglich, ihn mir als Kassendieb zu denken!" Und mir ist es schrecklich, überhaupt an ihn zu denken, was doch aar nicht zu rermei:n ist versetzte Mrs. Storr. Heute morgen sprach er mit meinem Manne und mir lang und breit darüber. sich in London durch meinesMan nes Vermittelung ein Haus zu kaufen denken Sie. doch, beste Mrs. Pea cock! Seine Stimme klingt mir noch immer im Ohr, wie die Stimme eines Geistes. Hu! fürchten könnte man sich! Es ist nur gut. daß es Tag ist und die Sonne scheint." Vollbrassen!" erscholl das Commando des Schiffers. Herum mit der Marsrae. Mr. Poole! Die Leute sollen sich tummeln!" Der zweite Steuermann brüllte das Commando nach wie ein junger Löwe. und eine Minute lang hallte dasSchiff wider von dem Gestampf und dem ,Holioho!" der Matrosen. Der Dampfer brauste eine Strecke vorwärts. schwenkte rechts ab und nahm in einer weiten Kurve seinen Weg nach Sydney zurück, eine breite Schaumspur hinter sich lassend, die im Sonnenglanze w:e Schnee leuchtete und glitzerte. Fast zu gleicher Zeit machte sich eine stärkere Brise auf. zedoch noch immer aus der alten conträren Richtung; der Klipper Aelgte und bäumte sich unter dem Druck derselben wie ein Pferd, das die Sporen des Reiters verspürt. Hoch auf kräuselte sich die schaumende Fluth vorn am Buge und wirbelte milchweiß an den glänzenden Seiten entlang nach hinten. Seine Ueberfahrt hat er bezahlt murmelte der alte Schiffer in denBart, als er dem der Ferne zueilenden Dampfboote nachblickte. Die fünfzig Gumeen waren leicht verdient, der arme Teufel aber hat nichts dafür gehabt." Er stiea in die Cajüte hinab und kehrte bald darauf mit dem Sextanten im Arm zurück. Die Mittagszeit war da und er mußte die Sonne nehmen", wie es an Lord heißt. Er that dies mit gelegentlichen Seitenblicken nach der langen Rauchurne in der Ferne. sowie nach dem Hauptmann Trollop und einigen andern, die in eifrigem Gespräch im Lee des Besanmastes standen; er verstand kem Wort von der Unterhaltung der Herren, die augen scheinlich bestrebt waren, ihre Stim men vorsichtig zu dampfen, so daß nui ein monownes Gesumm an das Ohr des alten Seemanns schlug. 4. Capitel. Mr. Burn träumt. Der Durchbrenner und Selbstmörder war der Gegenstand der Unterhaltung im Matrosenlogis ebenso wie vr der Caiüte. Kennt der Leser ein solches Matrosenlogis? Hat er jemals Janmaat in seinem Heim zu Mittag speisen sehen? Das Logis der Queen' befindet sich vor dem Fockmast und der Vorluke. Das Dach desselben bildet die Back. das erhöhte Deck vorn tm Buge des Schiffes. Man betritt es durch zwei Thüren, die sich m Felgen lausend off nen und schließen. Die Schwellen sind hoch, um nach Möglichkeit das Wasser von dem ?lnnenraum abzuhalten, wenn die. Seen an Deck schlagen oder wenn das Schlss ,e:ne.Nase m den ffluthen begräbt. Unmittelbar außerhalb der Thür bat die Ankerwinde ihren Platz. Die Baaoordthur des Logis ist aeöffnet, sie fuhrt in em düsteres, höh lenartiges Gemach, an dessen Decke eine qualmende Oellampe hm und her schwingt, bei deren unbestimmtem Licht allerlei undeutliche Umrisse sichtbar werden. Das Tageslicht drmgt von der !hur her Nicht weit m diese Fin sierniß hineitt, obgleich der Schiffer mit semem Sextanten soeben senge stellt hat daß die Sonne im Zenith steht. Es fad jetzt so ziemlich alle Mann im Logis anwesend; die dampfenden Holznäpfe, die das Mahl enthalten. sind soeben aus der Kombüse geholt worden und stehen nun auf dem Fußboden und rings herum hocken und kauern die Matrosen das ist JanmaatS Mittagstafel. Von der mede ren Decke baumeln schmutzige Hängt
Watten tief herab: die Reihe der Ko-
jen an den Seiten verliert sich nach vorn in undurchdringlichem Dunkel. Es gibt noch frische Kost, australir f - n r ?Yri- l 11 , 1zes Vammeisieiicy oiuiguer aiuaii tät und verunstaltete Reste von Rindern. die als Gespanne von Wollwagen, nach einer Fahrt von Tausenden von Meilen, während welcher ihre Muskulatur in zähe, schwärzliche Stränge verwandelt wurde, in Sydney dem Schlachtmesser verfielen, um Janmaats Leib zu füllen. Die Leute haben aus 'den Holznäpfen ihre Vlechteller gefüllt und sich dann mit ihrer Beute -zurückgezogen. Mit den theerigen Scheidenmessem säbeln und sägen sie an dem Fleisch herum, verwünschend kauend das beinahe ungenießbare Leder, werfen endlich den Teller klappernd in die Koje und athmen ordentlich erleichtert auf. wenn sie die Pfeifen hervorlangen und mit dem m der Hand geschnittenen Tabak füllen. Sagt doch mal, Maaten," rief der Matrose Bill, während er seine Pfeife mit emem an der Lampe m Brand gesetzten Kabelgarn anzündete, sagt doch mal, wie ist einem wohl zu Muthe, wenn man sich vergiftet hat?" So wie mir zetzt, antwortete der Matrose Joe. Wahrhaftig, in London kriegen die Katzen besseres Fleisch zu fressen, als wir hier. Der Teufel hole die geizige Brüt!Wieviel hat der Mann eigentlich gestohlen" fragte ein anderer. Eme halbe Million, soviel ich davon gehört habe," versetzte ein Matro--se, der sich Tom nannte. Alles schwieg. Keiner der Anwe senden hatte einen Begriff von solch einer Zahl, keiner aber wollte auch seine Unwissenheit eingestehen. Als ich den Menschen zuerst sah," fuhr Tom fort, da dachte ich mir gleich, dafc mit dem nicht Alles inRichtigleit sei. Warum kam er nicht an Bord wie die anderen? Was hatte er hinter uns her zu jagen?. Und dann sein Bart! Wie ein Paar Wergzipfel. Ich für meinen Theil bin froh, daß er nicht mehr an Bord ist. Was mag das für Zeug gewesen sein, womit er sich so schnell abthat?" fragte einer aus der Koje. Niemand wußte es. Unsereiner müßte solch Zeug eigentlick auch immer bei sich tragen redete der Mann m der Kme weiter. Denkt doch bloZ an das Boot, dem wir gestern begegneten an die verhungerten und verdursteten Seeleute darin. Wieviel Qual und Jammer Ware den armen Kerlen erspart oeblieben. wenn sie solch einen Tropfen bei sich gehabt hätten, wie der war, mit dessen Hilfe sich der Mann heute vor Ketten und Banden und Zuchthaus und Peitsche bewahrte." Er schwieg, steckte seine Pfeife wie der zwischen die Zähne und ließ seine Augen über die Schiffsgenossen schweii sen. um die Wirkung semer Rede zu erspähen. Daß der alte Unglücksrabe immer mit seinem Gekrächz bei der Hand sein mun: kam eme unwillige Stimme aus einer der Hängematten. Laß. ihn doch, er hat nicht Unrecht," fing der Matrose Tom wieder an. Ich will Euch übrigens nur fagen, außer dem Kerl, den der Jnspector Fox abgeholt hat, sind noch mehr Leute hier an Bord, mit denen es nicht geheuer ist ja, das könnt ihr mir glauben." Diese Bemerkung erregte nicht das Interesse, das der Sprecher erwartet zu haben schien. . Da ist ern Mann unter den Passagieren," ließ sich endlich einer verneh men. der hat em Gesicht wie der Mond, wenn man den durch's Tele skop beguckt so pockennarbig und zerfressen. Den Kunden muß ich früher schon irgendwo gesehen haben. Ich erinnere mich, wie eines Abends bei einer Prügelei in Sydney Jemand erstochen wurde, und wie hernach die Polizei hinter emem Burschen her war, der ganz genau so aussah, wie der Passagier mit dem schimpfirten Geficht." Ja, und mehr als einer von den feinen Passagieren ist auch schon Janmaat vor dem Mast gewesen, darauf möchte ich einen Eid ablegen," sagte Bill. Nach Soldaten sehen sie eher aus. als nach Seeleuten." wendete Tom ein, die Zehn wenigstens, die ich meine. Und es will mir nicht aus dem Kopf die Zehn gehören irgendwie zusammen. Manchmal scheint eS mir -auch. als sähen si: sich alle untereinander ähnlich wenn auch der eine mit dem großen Schnurrvart mindestens seine sechs Fuß mißt und der kleinste von ihnen nicht hoher ist als - der Sackku chen. den es Sonntags .auf deutschen Süiffen gibt." Ein paar von ihnen kamen gestern nal vorn." erzählte ein andrer, den Kalkstummel aus dem grinsend verzo genen Munde nehmend, kamen .na ,t vorn und fingen an zu reden," als o sie unserem! zur Meuterei aufstacheln wollten hahaha! ' Redeten ' von Mord und Todtschlag, die eingesalzen im Pokelfaß liegen sollten haha! Das mußte der Steuermann oloS ho ren. dachte ick so bei mir. ES ist so. wie Tom sagt; mit den Gentlemen va hinten hat es nicht seine Richtigkeit. Em lauter Ruf. der durch die kleme Lücke herabschallte, unterbrach die Un terhaltuna im Matrosenlogis. - Die Pfeifen wurden ausgeklopft, die Mutzen und Leibriemen zurecht . geruckt. und dann gmg dre Hälfte der Marnt schaft hmauZ m den Sonnenschein, um die Arbeit an Deck wieder aufzunehmen. Der Wind halte .uaenommen: die Bar! fuhr, stark aus die Seite geneigt, mit lautem Gebrause durch die schaumende Flut. Luvwärts über dem Bug verdickte sich das Blau deS Himmels zu weißlichem Nebel, em Zeichen dafür, daß man von dorther noch mehr Wind erwarten konnte. Der wachhabende Offizier ließ die beiden Oberbramsegel aufgeien und den Außenklsiv uikdzrl:?leö. Bald
daraus befaÄ der Schäfer, das (3affeltoppsegel festzumachen. Der kochende Schaum vor dem Buge schwoll bis zum Bugspriet empor. glitt dann wirbelnd nach hinten und breitete sich im Kielwasser wie ein
Schneefeld aus. Gei auf Großsegel!" rief der Steuermann. Die Matrosen tummelten sich mit Lust und bestem Willen. Hoch oben blähte sich das Groß - Oberbramsegel wie ein Ballon in seinen Geitauen. Mr. Davenire stand bei den Wanten des Besanmastes und schaute hinauf. Ich denke, wir schaffend noch!" rief er Mr. Alexander Bum zu. Ich denke auch," lachte dieser. Also vorwärts!" Im Nu hatten beide Herren die Röcke abgeworfen und waren bereits halbwegs die Wanten hinauf, als die Matrosen ihr Vorhaben bemerkten. Was habe ich gesagt?" rief Bill. den Kletternden nachblickend. Die Herren hatten die PüttinqsWanten erreicht und schwangen sich schnell und gewandt in den Mars. Trotz seiner Beleibtheit gönnte sich Mr. Burn keinen Augenblick zum Verschnaufen: er erreichte die Oberbramraae zuerst, da Davenire im Saling eine kurze Pause machen mußte. . Der alte Benson hatte vom Achterdeck das Thun der beiden Passagiere mit finsterer Mißbilligung beobachtet; sein Gesicht erhellte sich jedoch, als er gewahrte, daß das Segel auf das netteste und nach allen Regeln der Kunst festgemacht wurde. - Er war erstaunt. Von der Raae kommend blieb Mr. Vurn im Saling stehen und schaute, die Hand schwenkend, herab. Vielleicht auch gleich das Vramsegel festmachen?" rief er. Nein. nein, meine Herren, ich danke Ihnen." antwortete der Steuermann lachend und sich zugleich nach dem Capitän umsehend. Die beiden Amateur - Seeleute erreichten wohlbehalten wieder das Deck. Ich wette, daß das Oberbramseqel die Reise ums Eap Horn machen würde. ohne loszuwehen," sagte Burn mit seiner fetten, ern wenig pfeifenden Stimme zum Steuermann, während er seinen Rock wieder anzog. Der Hauptmann Trollop, der auf der Leeseite des Decks umherschlender-' te. sah Burn mit schlecht verhehltem Aerger nach, als dieser dem Achterdeck zuschritt, um das Compument des Schiffers entgegen zu nehmen. Ich wollte, die Dummkopfe thäten sich nicht so hervor." sagte er zu Mr. Jsaak Cavendish. dem Manne mit den kleinen Augen und dem -widerwärtig selbstgefälligen Wesen. Dieser Burn ist ein eitler Narr. Wenn keine Weibsleute an Bord wären, würde er sich hüten, solche Streiche zu machen." Und noch emen Fehler hat er an sich: er erzählt lange Geschichten, wenn er schläft, und so laut, daß man's ln den Nebenkammern hören kann," ver' setzte 'Cavendish. Ich habe vergangene Nacht vor seinemSalbadern kaum schlafen können." lFortsetzung folgt.) Deutsche Lokal-Nachrichten wachsen. Dresden. Dem hier b?stelnden Gemeinnützigen Verein" haben die Erben des kürzlich verstorbenen Commerzienraths Bondi Hunderttausend Mark geschenkt. Brunndobra. Der Murnivaarenfabrikant Reinhard Jacob ist verschwunden. Er wird nun wegen etrugs und betrügerischen Bankrotts verfolgt und über sein Vermögen das Concursverfahren eröffnet. Crlmmltschau. Die Vigognespinnerei von Aug. Lindner ist niedergebrannt. Maschinen im Werthe von 100.000 Mark sind zerstört. Frankenberg. Rentier Hermann Güttler, hier feierte sein 50jähriges Jubiläum als Mitglied , der kiesigen Kantoreigesellschaft. Einen jähen Tod fand der 46 Jahre alte Weber Ernst Jul. Benerix. hier. Derselbe wohnte einem Fabrikvergnügen bei und wurde dort, während des TanzenZ plötzlich' tödtlich vom Schlage getroffen. - : Leipzig. Die 76 Jahre alte Pr;datiere Hotz wurde gegen 6 Uhr von einem Bettler ervrosseil. ; Axr. .yaier batte eö auf eine Beraulung der alten Frau abgesehen, mußte aber'mit.geringer Beute flüchten, da er gestört wurde.: N e u s a l z a. Im. Zuchthause, starb die wegen vorsätzlicher Brandstiftung zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilte Altwaarenhändlerin Tietze. Kurz vor ihrem Tode hatte sie einer Mitgefangenen eingestanden, daß sie an derBrandstiftung unschuldig sei. daß sie aber vor sieben Jahren ihre Schwiegertochter ermordet habe. ' 'Rossen. Pilzsucher fanden am Waldabhange hinter dem Reinsberger Schlosse einen bereits in Verwesung übergegangenenLeichnam. Es stellte sich heraus, daß es der seit der Hochwassercatastrophe vermißte Restaurateur F. Jacob ist. Wütttcralerk. . ' ' S t u t t a a r t. DaS hier von streikenden Arbeitern der Schmalz riid'schen Schuhfabrik in Leonbera ge gründete Genossenschaftsunternehmen, das unter der Leitung des Buchvmoers Balluff stand, ist eingegangen. Altheim. Hier wurde die Scheuer der Wittwe Pfender durch 'Feuer zerstört. Das Vieh konnte mit Mübe gerettet werden, vom Geflügel , . . ? ... """l!:. T w Dagegen verorannren zeyn iuy. Feuer ist wiederum zum zehnten male innerhalb eines Jahres aus Qrandsilftung zurückzuführen. 'Bernhausen. Der etwa 10 Jahre alte Sohn des Maurers Raiser ist von einem h:rabfallenden Dachziegel auf den Kopf getroffen und gctödtet worden. Der Knabe hatte ourcv unvorsichtiges Hantiren mit einem Obsthaken den Unglücksfall herbeigei führt. . Eberstadt. Auf freiem Felde -versuchte sich der70 Jbre lte auk.
sltuirte Wägermeister HTaf c:n Hals mittelst Rasiriressers abzuschneiden, was ihm ae? nicht vollständig gelang. Die Verlctzigen sind nicht lebensgefährlich. Hohenstaufen. Nachts brannte die Wirthschaft und Bäckerei von Scitz bis auf den Grud nicd-r. Das Feuer, welches m der Scheuer ausbrach, griff so rasch um sich, daz v?n dem Mobi-, liar fast nichts oeret!:i werden konnte. ! K a l w. Der 63 Jahre alte frü-, here Färber Strecker bm hier, der, häu- j
sig vom hiesigen Postamt zu Expreßgängen verwendet wurde, sollte einen Expreßbrief nach dem H Stunden entfernten Dorf Holzbronn befördern. Da er nicht zurückkam, wurde nach ihm gefahndet, und man fand ihn in einem außerhalb der Stadt befindlichen Steinbruch todt mit zerschmettertem Schädel. Kochendorf. Eine hier ausgebrochene Feuersbrunst äscherte in wenigen Stunden zwei wohlgefüllte , Scheuern und ein Wohnhaus ein. dessen Bewohner beim Ausbruch des , Brandes abwesend waren. Versichert sind sämmtliche Abgebrannte, nämlich Jakov bester, Nudolph Theodor und? Frau Salomon. unversichert dagegen einige Einmiether. 5ran. Karlsruhe. Die WirthZ. Eheleute Adam Kunzmann und Rosa Kunzmann geb. Gnehm wurden wegen j Kuppeln zu zwei bis drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Baden - Baden.- Die Gattin des Oberbürgermeisters Gönner ist gestorben. ' Groß-Umsiadt. Das noch nicht schulpflichtige Söhnchen des Uhrmachers Ernst Grimm stürzte in einrm unbewachten Augenblicke in den angeschwollenen Fähvtbach und ertrank. Klein - Wallstadt. In einem Holzschuppen deZ Bäckers Scuffert brach ein Brand aus, der in kurzer Zeit, trotz energischen Eingreifens der Feuerwehren aus allen uml'eenden Orten, das Gasthaus Zur. Krone' und drei Häuser völlig einäscherte. I springen. Die dem S:b Mcier und dem Gottfried Anginsteii' gemeinschaftlich gehörige Scheune is abgebrannt.' Ziemliche Fruchtvorräthe sind hierbei zu Grunde geganzen, da die Scheuer auch von anderen Landwirthen miethweise benutzt wurde. Philippsburg. Von blinder Eifersucht getrieben, lauerte cir junger Mann aus Wiescnthal, N2mcns Herm. Sommer, seiner G.l'eöten einem hiesigen Mädchen, als dieses in das elterliche Haus eintreten wollte, auf, überfiel es und versetzte ihm sieben Messerstiche. Nach vollbrachter That entfernte sich der Unmensch mit den Worten: So, jetzt wirst Du genug hben." Der Zustand des Mädchens ist nicht unbedenklich, cszcn-Darm'ti') B a r b e r h a u s e n. Der frühere Bürgermeister Rentier Heinrich Löw ist im Alter von 70 Jahren gestorb-n. B e n s h e i m. Von einem schrecklichen Unglück wurde die Familie ?)es Fuhrwerksbesitzers K. Hillenbrandt heimgesucht. Der 27 Jahre alte Louis H. saß auf dem mit zwei Stück Wein beladenen Wagen, als die Pferde an der abschüssigen Einfahrt der fliegendenBrücke anlangten.' DiePferde kamen in Trab, und zu spat bemerkte der Fuhrmann, daß die Fähre nicht ang? fahren war. Der Wagen stürzte in d'e v"Y.lt.. W Vii. rlvmt lTlUli,Cil UUU LXl JUllC XUUUU UiUIU. Gammels dach. In der an das Wohnhaus angebauten Scheune des Steinbrucharbeiters Bernhard Klotz brach Feuer aus, welches . das ganze Anwesen einäscherte. Grebenhain. Im Oberwa'.d wurde bei einer Treibjagd der Förster Dillmuth von seinem Jagdgast gefähr. lich angeschossen, indem lym mt volle Schrotladung, die emer Eule aalt, ?n Arm und Backe drang. Davern. München. Die 65 Jahre alte Frau Anna Fehr wv kde vom Polizeiwagen, dem sogenannten Zeiserlroagen" überfahren und getödtet. Der vön hier flüchtige Gendarmerie-Com-Mandant Vogt wurde in Wurzburg verhaftet und hierher irgnspyrtirt. Der Mann wird des Diebstahls und Betrugs geziehen. Im Rangirbahn. Hose wurde der, Herzn Rauh übersah ren und lebensgefährlich verletzt. Ansbach. . Ein Jahr Gefängniß erhielt heute der zwölfjährige Knabe Arold, Sohn emes verstorbenen Buch Halters von hier, der sich im Laden des Konsumvereins über Nacht m emem Versteck aufhielt und die Ladenkasse mit etwa 240 Mark plünderte. Den Raub verjubelte er auf österreichischem Gebiet und kehrte dann freiwillig hier her zurück. Auaöbura. . ?ln der ?kakoöer Vorstadt stürzte der Maurer Äoritzer von einem Baugerüste ab und blieb todt am Platze. D e g g e n d 0 r f. In . der sog. Saulochschlucht verurgluckte der Tage löhner Biller von hier, der mit Baum fahren beschäftigt war, dadurch, daß einige Blöcke in's Rallen kamen . und " QerbüteEin Jrüheö Orab Wie? oft hören.wir da? ?in frühes Grab ' durch eine vernachläßiate Er kaltung Herbei geführt wurde, fdc denke dies und gebrauche Dr. Bulrö Husten Syrup, welcher sofort alle Hal und Lungen-Lcidcn kunrt. Herr W. Jh. Mabonen. Lowcll. Mass., schreibt: "Ick war sckr krank mit einem schlimmen Husten. Doctorcn konnten Mi? nicht helfen und jedermann sagte da? ich die Schwindsucht hätte. Ein Werwandte? emrfabl mir. Dr. Bult?6 5usten Svrup und nachdem ich zwei m . i - . laschen oavon gcvraucnr yane wat ich kurirt. ES war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'S 5nstcn Syrup immer meinen Freunden emxfcblcn denn ich weiß daß er ein unfcblbarcS Mittel ist' Dr. Bull'ö Husten SvwP wird überall für 2) CcntS verkauft, - Ä haben bei: ! Js5n D. Qezto, 01 JndUma Ztt. I. a.'Cz3, :tsj & SrnCcra .77
Aus dem Leben Mottke .Auszug aus der Gartenlaube.)
Der General-Feldmarschall .Graf
3 Moltke genießt seit Jahren als stärkendes
HeilnahrungZgetränk Johann Hofs'S flüssiges Malz - Extrakt und trinkt eS täglich zum Frühstück."
Ein Dutzend Flaschen Jobann Soff'S Malz-Extrakt gZ
enthalten mehr Nahrlraft wie ein f. - TU ff lUllilUll fi) Oit wmr mmmimzmg&m Liller erbruckten. Der VerunglüSle war verheirathet und Vater von vier Kindern. K i r ch e n l a m i tz. Die ledige 23jährige Marie Flügel, Haushälterin bei den Viehhändlern Steinhäuser und Levor in Niederlamitz, gebar ein Kind, das sie im Bettstroh aufbewahrte und dann im Kochherd verbrannte. Unter der Asche im Herd wurden noch einige Ueberreste des Kindes vorgesunoen. Die Kmdsmorderm wurde verhastet. Königshöfen. Der 18iäbriae Soh.-r des Metzgermeisters Jsidor Mock wurde aus dem Feldwege zwischen Jpthausen und Alsleben von einem Stier derart in den Unterleib gestotzen. dan hierdurch eme sehr aefabrliche Wunde entstand. Das wüthende Thier konnte mcht gebändigt werden und mußte auf dem Platze getödtet werden. Nürnberg. Der Missionar Johann Tremel von hier ist ein Opfer des Tropenklimas geworden. Er war bereits 7 ?labre auf der Stat on 5!kutha in Wakambaland (Ostafrika) thätig und befand sich gerade auf einem Eryolungs - Urlaube m semer Heimath. Auf der Fahrt nach Nürnberg ergriff ihn plötzlich die Malaria, die schon nach fünf Tagen den erst 32jährigen Mann im hiesigen Krankenhause dahinraffte. O st e r h o f n. ES wird vermuthet. daß der unlängst wegen Brandstiftuna verhaftete Dienstkneckt Eusebius Staudinger auch der Urheber der neun Brände in den Jahren 1891 und 1L96 m Langenannmg, Langenkunzing, Künzig u. s. w. ist. Thatsächlich war Staudinger zur Zeit der Brandfälle immer in den betreffenden Ortschaften bedienstet. iniiCUiPistlJ. S v e y e r. Lehrer Jakob Berger vollendete sein fünfzigstes Dienstjahr. Die Annahme der bei einem solchen Anlasse in der Regel zu überreichenden goldenen Denkmünze des Ludwigsordens lehnte der Jubilar ab, wie er jegliche Ehrung, die ihm von Schülern und College zugedacht war, zu unterlassen bat. B issers heim. In kurzer Zeit brannten hier Wohnhaus, Scheuer und Stall des Wc.gnerS Philipp Walther nieder. ffrankenthal. Der 20jährige Tagner Valentin Walther von Oppau stürzte hier von emem Neubau und erlitt innere Verletzungen, denen er erlag. Germersheim. In der GeWehrkammer erschoß sich der Train unterofficier Jnselberger. G r ü n b e r g. Auf einem nahen Acker fand man eine Leiche, welche als diejenige des 24 Jahre alten Metzgers Peter Kullmann aus Herrheim a. V. erkannt wurde. Weaen Arbeitslosigseit hat sich der Unglückliche erschossen .: 'Zl'aß'ollznngrp Straßburg. In der Fremdenlegion sind abermals sechs ElsaßLothringer gestorben. Die jetzt beendigte Abschätzung des Hagelschadens in Elsaß - Lothringen hat die Summe von 8.916.999.51 Mark ergehen. Besonders betroffen ist der Kreis Zabern mit mehr als der Hälfte der Summe, sodann die Kreise Weißenburg, Hagenau, Saarburg und Diedenhofen. Dabei ist der an den Kartoffeln angerichtete Schaden noch nicht vollständig berechnet, da dies erst nach vollendeter Ernte möglich ist. ?ttflttl&J'Fj. Schwerin. D;r KammermusikuL Fr. O verbeck feierte das 25 - jährige Jubiläum seines Eintritts als Mitglied der hiesigen Hofkapclle. ' G ü st r o w. Lehrer a. D. H. Lüth und seine Ehefrau feierten das Fest der -o!d'.:n Hochzeit. Das Jubelpaar wohnte früher zu Gerdshagen bei Kröplin, jetzt zu Neu - Badendieck bei Güstrow. ll a r ch e Z. Der Küster und Lehrer ). Tclzien ist infolge Schlaganfalles a Ci. Lebensjahre gestorben. Ckaicurg. . Oldenburg. Student Walter uinold machte seinem Leben durch '.:en Schuß in den Kopf ein Ende. Ix war seit längeren Jahren lungenideud. N!:dergebrannt ist daS ans d:s Foriiiers Brokop auf dem , rberhof. L r a k e. Der achtjährige Sohn es Schieferdeckers Meinardus in arrien saß auf einem Steg an der Leser und angelte. Dabei fiel er in's Wasser und ertrank. Freie St-Mc Hamburg. Wegen Verbreche im Amte ist gegen den EriminalHafenpolizei - Ofsicianten Ernst Joh. T. v. Würzen seUes der Staatsanwalt schaft em Steöbrief erlassen worden. v. Würzen wird beschuldigt, sich m vierfacher Welse vergangen zu haben: Meineid, Unterschlagunn. Erpressung nd QnttMrun rnV rr ifm iiir 9nH " " avmaaa r aya Q I gelegt. Schauspieler H. Lange, langjähriges Mitglied des früheren Lanete'- Theaters m St. Paull.Hop fenstraße L7, feierte mit seiner eben falls noch rüstigen Frau das Fest des aoldenen .EliubilaumS. wer Kng
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51 s tu ?i von .rW K'V-tJL' ä '''iy&jt-s-j'-&6ft i.iX''S& k ir .'- 'Ti; föi rzi aß Bier oder Porter. ( Berlin. V?ke Wilhelm 2s r. 1. 1 pr" 38 Itue le l'Kclilquter. en, Sork, 153 tu 154 S.anklin Str. ben. der 3jährige Albert Gericke. in der dritten Marktstraße wohnhaft, und der 5jährige Willi Hank, am Röhrendämm, stürzten aus dem Fenster der dritten Etage auf das Straßenpflaster und waren sofort todt. Nach jahrelangem Leiden ist Senator Chas. Ami de Chapeaurouge im Alter von 67 Jahren gestorben. Der Bürgerschaft gehörte er längere Zeit als deren Vicepräsident an, auch war erPräsident der Handelskammer. Die Arbeiter Gerhard, Böhm und Delfenthal wurden Abends, als sie sich auf dem Nachhausewege befanden, aus demReiherstieg von einer Rotte Rowdies überfallen. Alle Drei wurden durch Messerstiche schwer verletzt und mußten nach dem Maria Louisen - KrankenHause gebracht werden. Als die Polizei erschien, waren die Thäter über alle Berge. chwc: Bern. Ein zum Transport nach der Anstalt Riggisbevg bestimmter, dort entlaufener Pflegling Namens Christian Staub von Wahlen, hat sich in einer Zelle der kantonalen Landjägerhauptwache erhängt. Die Assisen des Mittellandcs haben den seit 1875 im Dienste der Centralbahn siehenden Vahnhosmeister in Bern. Rud. Reinhardt, dessen Verhaftung seinerzeit Sensation verursachte, wegen mehrjähriger fortgesetzter Fälschung der Arbeiterlohnlisten, sowie wegen Betruges und Unterschlagung zu 3 Jahren Zuchthaus veruvtheilt. B ick in gen. Erhängt hat sich im Auenbergwald der 46jährige Schneider Joh. Ludwig Ryser von Niederönz. Däniken. Die 7 Jahre alte Tochter Frieda des Aufsehers Johann Schenker verunglückte auf traurige Weise. Während sie sich mit Schaukeln belustigte, stürzte plötzlich dev sögenannte Vorschopf." an welchem das Schaukelseil befestigt war, über ihm zusammen und zerdrückte das Kind. - Liestal. Der .Schlossermeister Heinrich Sutter, und seine Ehefrau, Katharina, geb. von Avx. feierten die goldene Hochzeit. Orftcrrcich-Ungaru. Wien. Im Galgenhof deö Lan gerichtS wurde der 25jährigeRaubmörder Dolezal wegen Raubmordes an zwei alten Frauen durch den Strang hingerichtet. Dolezal leugnete hartnäckig feine Schuld, scheint jedoch nach der Schlußrede deS Geistlichen zuletzt in seiner Beichte ein Geständniß gemacht zu haben. Seit 5j Jahren ist dies die erste Hinrichtung. Der Hauptmann Franz Halada, Manipulationsofficier des Landwehr - Ober commandos, hat sich im Gebäude des Landwehr-Obercommandos, Schillerplatz No. 4, in seinem im ersten StockWerke gelegenen Bureau durch einen aus einem Carabiner gegen die rechte Schläfe abgefeuerten Schuß getödtet. Beim Abbruch der Wambacher'schen Wäscherei m Donbach, Hauptstraße No. 17. wurde der 27 Jahre alte Leo. pold Uranger von einer Mauer verschüttet und getödtet. Dem 22 Jahre alten Kutscher Joseph Nidele warf das Dienstmädchen Rosa Schebadowski eine Flasche Vitriol in's Gesicht, weil er. sie um einer Anderen willen verlassen hatte. ' Nidele wurde furchtbar ver brannt und dürfte kaum mit dem Leben davonkommen. Der Angestellte der L:ichenbesiattungö - Unternehmung Concordia", Franz Nowotny, hat sich erhängt Der Unglückliche war eir Vierziger und soll sich den vor Kurzem erfolgten 'Tod seiner Gattin sehr zu jflrr rtTnr fcSTf I oncf TRiEO. ums oseo BAR FIXTURES, i l ÖPAin BOARDS ! AND AU Tln Zlnc, DrccOa Coppcr rilokcl end oll Kitchcn end Platod Utonolls C!cc3aA7ood, MorblOoPcr colain. Etc L - iCEORCE WM. HOFFMAtt D i BaaaAotar i4 rrafrtatac. H 308 gatTWaawiwToi Tlwoua,au. f 3 -TUE miMEEfEnS' FRIEIID. j iZZ52S2ZS2ZZS2SZS2ZSSZSSSSZZF Zum Verkauf in Avoiheken 25 Cent per Vfund. A TEA R I I ändert lo brfe) tmtk maj fairi y HlIUft prnoa f rkt ms. wk tm rd u4 wrlM. md who. ft hMtrrnctloa.wUl wwk tsdutriou'j, koir ta tb lhraa Tii BaUa m taiatWrra lor1ltl.wb.f thy tlnj wUtlttf vmhm Cm iftMrtwwwtiloywi,!. wblek jot n wn Ifcmamt w af oU niftil a ab.K. Eaoilja&d ickj iMtail 1 6aa bat wrtr ha acli diauLat wuit. I I iraad wacnl aad fnnom wlta xi., a rnt I v.. MHiaMr aa a TMrwoä. H HJi..J Jt i) '. V lr '--''UtU v4e-Mc-a UCa , al V- a. ' , .LL-
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