Indiana Tribüne, Volume 21, Number 53, Indianapolis, Marion County, 11 November 1897 — Page 2
Znvisna Tribüne. ErscherU Taglich und Somuagv.
Die tägliche Tribüne- kostet durch lenXtlaet 1 (Jtnt per Woche, die 45oantaaS.lii6flK"l Scxtf per Ooch. Seide ufmn. IS VentI ,d, SS entt per ?.tx. Per Vft Kerhalb dei tdt geschtikt U V,raIie,hlg V pt Ja,r. Offt. 10 C& labama StraZe. Indianapolis, Ind., 11. November '97 Republikanische Hosetiquette. Hofordnung und Hosieben bilden sich an dem französischen Präsidenten Hofe immer mehr aus. Der BefehlZHaber des zum Ehrendienst nach Rambouillet geschickten 29. Jägerbataillons hat die monarchische Ueberlieferung wieder aufgenommen, indem er die Fahne des Bataillons in das Schloß bringen ließ. Die Hofblätter beeilten sich sofort, den Kriegsminister aufzufordern, zu befehlen, daß überall, wo der Präsident seinen Sitz aufschlägt, die Schloßwache mit der Regiments oder BataillonZfahne aufziehe und diese im Schlosse aufstelle. So sei es bei allen Herrschern Europas, warum nicht auch in Frankreich? Man sieht, die Befreundung mit dem Zaren 'zieht ihre natürlichen Folgen nach sich. Eine andere Folge der Rußlandreise ist, daß die Hofordnung einer Sichtung und Umarbeitung unterzogen wird. Sie hat sich bei dieser Reise, sowie bei dem Ausflug nach Süd-Westfrankreich.als unzulänglich und undurchführbar erwiesen. Selbst der bisher für unfehlbar gehaltene Oberhofmarschall in Paris chef du protocole genannt Crozier, hat die Lücken und Wider sprüche nicht ganz zu überwinden :vermöcht, so daß sogar seine Befähigung in Zweifel gezogen werden konnte. DaS auf Grund deS'von Napoleon I. erlassenen Messidor Dekretes i über die Rangordnung ausgearbeitete Hofceremoniell ist nie gedruckt worden. Dieses Ceremonienbuch besteht auSBemerkungen, Zusätzen und Erläuterungen, dic die verschiedenenHofmarschälle. d: Barante, de Percy, de Morny und Mollard darin seit 1810 verzeichnet haben, etzt ist Mollard Sohn der Inhaber oeZ allm'älig sehr dick gewordenen Heftes, in dem sich Crozier öfters Rath erholt. Mollard Sohn, als zweiter Hofmarschall der Vertreter und Gehilfe Crozier'Z, wirkt durch seine, theilweife schon am Hofe Napo leon'Z HX geholten Erfahrungen tüchtig mit bei der Umarbeitung und Vervollstandigung der Hofordnung. Gar schmerzlich vermissen eZ mehrere Blätter, daß Felix Faure bei der Einladung zu den Hofjagden in Rambouillet nicht rangweise verfährt, nicht jede Woche oder' Halbwoche einen Schub Gäste einladet. Aber däS kommt noch. Felix Faure hat fortwährend, eine günstige Presse, aber schaden würde er sich nicht, wenn er einige ihrer Häupter nach Rambouillet laden wollte. Gegenwärtig setzen ihm die Blätter, wenn auch mit aller einem Freunde deS Zaren gebührenden Ehrerbietung, etwas zu wegen der in Rußland erhaltenen Geschenke. . Die barschen Blätter fordern diese Geschenke für die Nation, .da Felix Faure als deren Vertreter in Petersburg gewesen sei; er habe die Geschenke also auch nur als Vertreter der Nation erhalten, die ihm die Reise bezahlt und deshalb allein Recht darauf habe.-. Die -Blätter sanfterer Tonart sind nicht so krämerhaft und verlangen blos.ver Präsident solle die Geschenke öffentlich ausstellen. Diest werden all überschwänglich, schön und mannigfaltig i von den wenigen Glücklich geschildert, die sie sehen durften. Sie sollenüöer zwei Millio, nen werth sein. Feuer ohns Rauch. DaS Problem des rauchlosen FeuerS scheint endlich nach verschiedenen verunglückten Versuchen zu einem günstigen Resultat Vekömmen 'zu'sein. Allerdings hatte bereits-vor einigen Jahren der Englander DobS eine Maschine zur Verzehrung . deZRaucheZ construirt, die jedoch den Fehler hatte, daß sie zu viel kostete und zu geringe FeuerungSersparniß erzielte; auch andere Erfindungen auf diesem Gebiete haben das Versprechen nicht gehalten. Nun hat der österreichische, IngenieurFritz Maier ein rauchfreies Verfahren erfunden, daS auch nebenher noch den Vortheil eine? FeuerungSersparniß von 30 Procent und verschiedene techNische Verbesse?uu'gen!in sich',ttrgt ' Seine Methode' 'eins Erweiterung der englischen Erfindung, beruht auf der Vorauöschung, daß ein rauchloses Feuer nur zu erzielen ist, wenn die euerungSthür permanent geschlossen bleibt, ferner darf daS Heizmaterial nur in kleinen Quantitäten und stets nur von einer bestimmten Stelle dem Feuer zugeführt werden. Das Schüren deS FeuerS muß sodann unter vollständigem Luftabschlußgeschehen. Eine sehr geschickt entworfene automaiische Vorrichtung befördert zu diesem Zwecke den Heizstoff in regelmäßigen wischenräumen und kleinen Quantitäten unter völligem Ausschluß der Luftzufuhr in den Ofen, und zwar stets von derselben Stelle auZ. Die aufgelegte Feuerung wird sodann nach und nach don 'einem anderen' durch Wasser gekllhlttil Automaten den- Ofen entlang geschaufelt. Dasselbe Wasser dient zum Versorgen deS Kessels, und da eZ gewohnlich, bevor eS in den Kessel gelangt schon eine. Temperaturvon 140 bis 160 Grad Fahrenheit er langt hat, wird eine bedeutende Ersparniß erreicht. Mittelst dieses ApparateS wird der, an dem einen Ende des FeuerS entstehende Rauch verzehrt, och bevor er, am andern Ende wieder herausdringen kann. Als Heizmaterial dienen sowohl Kohlen als Holz. Auch können, die nöthigen Vorrichtungen an jedem Mie&igm Kessel mit verhaltnißm'äßig geringen Kosten angebracht werden. . .- . .OibeIlZ?.iebe .Er5indun2 ig auf
ihre Brauchbarkelt hin bereNS von dem österreichischen Marineministerium geprüft worden und der Erfinder wurde auf Grund des abgegebenen Gutach tenS beauftragt, die Schiffe der öfterreichisch - ungarischen Kriegsmarine mit dem Apparat zu versehen. Ferner haben die öffentliche KesselPrüfungs - Commission, sowie verschieden? Professoren deS Wiener Technifchen CollegiumS und schließlich eine große Wiener Firma, die den Werth der Erfindung bereits 6 Monate in der Praxis zu prüfen vermochte, die absolute Rauchlosigkeit und eine Kohlenersparniß von 30 bis 33 Procent constatirt. Auch wurde festgestellt, daß der Dienst, zu dem bisher etwa zehn Heizer erforderlich waren, jetzt von einem einzigen Mann versehen werden kann. Die Erfindung scheint in der That dazu berufen zu sein, eine große Revolution auf dem Gebiet des Maschinenwesens hervorzurufen. Rauchlose Locomotiven, Dampfschiffe und Fabrikschornsteine würden nicht nur eine sehr in's Gewicht fallende Ersparniß. sondern auch für die reisende und angesessene Menschheit eine große Annehmlichkeit bedeuten.-.' Und wie groß würde nicht der Vortheil für die Fabrikstädte sein, die mit einem Schlage aus raucherfüllten Hollen in 'helle. und gesunde Städte verwandelt wllrden. ohne daß der Jndustrie ' dadurch ein Abbruch geschehen könnte. ttamerad Tod.
Capitän Lidmann von dem schwedischen Schooner Archiv" und vier Mann der Besatzung haben ihren Tod in den Wellen gefunden. Ueber daZ Sunglück liegt eine wahrhaft dramatisch Schilderung vor: Lidmann war 33 Jahre, alt und Eigenthümer des schon in sehr leckem Zustande befind!!chen 30 Jahre alten Schooners. In Gool bei Hull hatte der Segkr eineLadung Kohlen nach Lübeck übernommen, um seine Reis anzutreten, doch batte das Schiff unterwegs sehr schwere Stürme zu bestehen. Tag und Nacht mußten die Mannschaften an denPumpen arbeiten, während der Capitän, der ein großer Verehrer des Whiskeys war, ruhig in der Cajüte blieb und sich berauschte. Die Leute gewannen bald den Eindruck, daß es des CapitänsAbsicht war, das Schiff mit Mann und Maus untergehen zu lassen, und erinnrte sich auch eineS Ausspruchs des CapitänS. Als ihm noch auf demLandi ein Brief des Inhalts zuging, daß sein dreijähriger Sohn Arvid, den er sehr liebte, gestorben sei, rief er aus: Dann macht das Schiff auch die letzte Reise!" Das Schiff drohte zu sinken, doch halfen alle Vorstellungen desSteuermanns bei dem Capitän nichts, er betrank sich immer mehr. Die Mannschaft hatte inzwischen das Rettungsboot klar gemacht; doch der Capitän erschien auf Deck und machte ein Manöver mit dem Sckiff, sodaß das Boot zersplitterte. Er lachte laut auf und sagte: Jetzt müssen sie doch hier bleiben." Danach begab er sich wieder zu seiner Flasche. Mittlerweile war es,5Zacht geworden, und etwa um 1 Uhr theilte der Steuermann dem Capitän mit, das Schisf sei nicht länger über Wasser zu halten und würde auf den Strand gesetzt werden, Alsbald lief eS auf Grund und brach hierbei mitten auseinander. Der Capitän mit den sechs Mann befand sich aus der einen Hälfte. Rettunqsgllrtel wurden vertheilt, jedoch warf der Capitän den seinen mit den Worten: ZumTeufel mit dir!" in die See. Die gewaltigen Seen schlugen daS Schiff mehr und mehr auseinander. Nun gab der Capitän jedem ein Glas Branntwein und man stieß an. DerCapitän äußerte hierbei: Seht so, jetzt trinken wir das letzte GlaS, bevor wir zu Grunde gehen. Prosit, Kamerad Tod !" Schaudernd stießen die'Leute mit ihrem Führer an. ZumSteuermann sagte er darauf: Ich komme nicht , lebend an Land, aber gelingt eZ' Ihnen, dieZ lebend zu errei chen, so schreiben Sie ein paar Worte an meine Frau; auch nehmenSie meine Börse, die ewige Hundert Kronen in Gold enthält, mnd geben sie ihr!" In demselben Augenblick kam eine gewaltige Woge über daß Schiff und zog den Capitän mit in die Tiefe. Nacheinander sprängen die beiden Seeleute in die See und eS gelang ihnen, glücklich das Land ßu erreichen, während die aus dem Wrack zurückgebliebenen Leute den Tod in den Wellen fanden. Nnsstsches OtfSngnlßlebtn Ein Herr Nikolajew er schein! nunmehr in Freiheit zu sein hat der Öffentlichkeit' feine Erzählungen der Erlebnisse -in den russischen ' Gefäng. nissen übergeben. Sie wirken ganz entschieden abschreckend. 'und die Regierung würde gut thun, sie in Tausenden von Exemplaren zu verbreiten. Hochstsonderbäre Zustände: eine ge wisse Freiheit geht mit großer Härte Hand in Hand; wohlwollende Gefäng. nißwärter, die von Verhafteten 'zu Boden geschlagen werden; Beleuchtung an. nihilistischen Gedenktagen und immer der heiße' Theekessel. Aber dennoch beileibe ni. Me lA.fänanisse ! g?n?ür Die Menschbelt. Durch seine vielen und wunderbaren Auren hat Salvation Oel sich einen unsterblichen Namen gemacht, und Viele können für seine Heilkraft Zeugniß ablegen: ' Zch "gebrauchte Salvation Oel für Rheumatismus und fand eS ein sicheres Mittel. Ich gebrauchte nur drei Flaschen und bin i'etzt vollkornmen gesund. Salvatt'on Oel ist ein Segen für die leidende Menschheit und ich wünschte ich könnte alle Rheumatismuö Leidende davon in Kenntniß setzen." James H.Bryant,DebruhlS, N. C. DaS berühmte Salvatt'on Oel ist das beste Liniment um Schmerzen zu (täten, es kostet , nur 26 CentS und unter kemer Bedingung lasse man sich ein anderes Mittel ausschwatzen. CS I jiect nur ein einziges sicheres und daS st Salvation Oel. Zu baben bei: 4 Ans. D. Oauld, L01 .di-nz Ode. 2. O. Z'1 6 x3 dzzzti .
In dem Gefängniß 'von NräsnöZärsk, erzählt Nikolajew,' hatten die au3 politischen Gründen Verschickten einen längern Aufenthalt. Sie wurden in drei Zellen vertheilt und durften miteinander verkehren. Die Verwaltung des Gefängnisses kümmerte sich nicht
um ste. Doch auch hier lief nicht alles ; glatt ab. Im Sommer 1881 zeichnete ; sich Krasnozarsk durch besonders starken Andrang politischer Verbrecher aus, unter denen die aus dem Charko wer Centralgesängniß kommendenKettengefangenen am zahlreichsten waren. Unter ihnen befand stch auch der Sohn des Gouvernementsprocurators von Jenisseisk, Namens D. Er hatte den größten Theil seiner Haft bereits verbüßt, und nur noch 1$ bis 2 Jahre blieben ihm übrig. Dem Vater war die unglückliche Idee gekommen, den Sohn bis zur Krönung Alezander's III. in dem Gefängniß zu Krasnojarsk zurückbehalten zu lassen und sodann seine Verbannung in daS Gouvernement Jenisseisk zu erbetteln. Für D. hatte man eine bessere Zelle ausgewählt und ihn dort mit seiner Frau untergebracht, was übrigens nicht sei ten auch mit andern politischen Häft lingen geschah. AIS vermögender Mensch erfreute sich D. in dem Gefänaniß einer gewissen Bequemlichkeit, insbesondere durfte er Besuche seiner Verwandten, nicht wie die andern, in der Gefängnißkanzlei empfangen, son dern in seiner Zelle, also ohne Zeugen. Seine Nachbarn waren: M., wegen Theilnahme an dem soaenanntenTschi girin - Falle zu LOjähriger Zwangsarbeit in Ketten verurtheilt; fener T., wegen Theilnahme an dem Anschlage auf den Zaren Alexander II. verurtheilt, und Ts. ein mehrfach bestrafter politischer Verbrecher, der bei seiner Ergreifung Widerstand mit der Waffe geleistet hatte; schließlich noch ein auf dem Verwaltungswege Verbannter. Nach dem Abendappell durften die Gefangenen unter Bedeckung zwei Stunden spazieren gehen. Bei schlechter Witterung verzichteten die Gefangenen gewöhnlich darauf und versammelten sich zum Thee in einer der Zellen. So konnte man sich gegenseitig kennen lernen. Einen solchen Abend wählte M., um seine Flucht auszuführen. Der Plan war gut überlegt und ganz nach dem Brauche Gefangener ausgeführt. An Stelle des Gefangenen hatte man eine Puppe gelegt und diese hübsch mit der 2ecfc eingewickelt. Die Aufmerksamkeit der Wache wurde getäuscht, und M., ein muthiger und gewandter Mensch, entkam glücklich aus dem Gefängnisse. Nach der Flucht ließ man die fremden Besucher D.'s nicht mehr in dessen Zelle und gestattete ihm nur durch das Gitter mit seinem zehnjährigen Knaben zu sprechen. Am Abend kam der Polizeimeister mit dem Aufseher in die Zelle und theilte dem Gefangenen mit, daß der Gouverneur einwillige, das Gefängniß zu besuchen und Beschwerden in Empfang zu nehmen, daß aber vorher alle Gefangenen in ihre Zellen sich zurückbegeben sollten. Die politischen" weigerten sich dessen. Als das Parlamentiren sein Ende erreicht hatte, ging D. auf den Schließer zu und fragte ihn in gereiztem Tone, warum er nur durch das Gitter heute seinen Knaben sehen durfte. Sie hätten ihn überhaupt nicht sehen sollen", erwiderte der Schließer. D. schlug darauf mit solcher Gewalt den Schließer in's Gesicht, daß dieser zu Boden stürzte. Der entflohene M. war bald wieder verhaftet worden. Es ergab sich, daß er sich einige Kilometer von dem Gefängnisse entfernt versteckt hatte, in der Absicht, die Flucht erst dann fortzusetzen, sobald die Nachforschungen eingestellt und die Straßen für ihn sicherer geworden wären. Die Untersuchung stellte die Mitschuld der fremden Besucher D.'s fest. Seine Schwester, ein junges Mädchen, das soeben das Gymnasium beendet hatte, wurde auf fünf Jahre in Krasnojarsk unter Polizei Aufsicht gestellt; sein Vater wurde aus dem Dienste entlassen; am meisten aber mußten D. und M. büßen, beider Haft wurde um fünfzehn Jahre in Ketten erhöhte . In der Verbannung, sowie in der Haft, bilden die politischen Gefangenen eine gesonderte Gemeinschaft.' Sie leben ein völlig von den andern getrenntes Leben, freuen sich an ihren Freuhntagen und trauern an ihrenTraüer tagen. Sie feiern' sogar Feste bis Tage, an denen hochstehende Personen ermordet wurden. In '. der Stad! Schenkursk im Gouvernement Archangel feierten die Politischen" den Tag der Ermordung des Chefs der Gendarmen, General Mesenzew, durch eine glänzende Beleuchtung. Dasselbe geschah in'Weliki Ustüg im Goutxrnement Wologda zu Ehren des Mordanschlaas auf den Gendarmengeneral Drenteln. Gegen fünf Pfund Stekrinkerzön wurden in kleine Stücke geschnitten und diese in mehrern Reihen an den Fenstern des HauptquartiereS der Politischen" aufgestellt.. Letztere aber spazierten auf der Straße, freuten sich des Glanzes und hielten den sich vor den Fenstern Versammelnden aus der Stadt Festreden. Die Verwaltung ließ die Kerzen ruhig brennen, und erst nach einigen Tagen wurden einige an der Kundgebung betheiligten Gefangenen- in die Nachbarstädte Ssolwitschegodsk und Nikolsk über. führt. Der entführte Fürst. Eine Entführungsgeschichte in der großen Welt macht zur Zeit in Paris viel von sich reden, wenn es sich auch nicht um eine junge Dame mit mehre ren Millionen, sondern um einen vollständig .abgebrannten", tief verschulbeten alten Herrn von ' fünsundsechzig Jahren handelt. .Der alte Herr ,st nämlich der vielberllhmte Schiedsrichter der Eleganz", der Fürst Boson von Sagan, und sein Räuber ist der im Auftrage seiner Mutter handelnde zweite Sohn des Fürsten, Graf Bo, ' son Talleyrand. Die Entführung ist der letzte Act des seit mehr als dreißig . 5lZbren. dauernden EhuvisteZ ipischen.'
tern Mrsten und skiner Mitln; etltCr geborenen Baronin Seilliöre, welche zur Zeit des zweiten Kaiserreichs dem intimen Kreise der Kaiserin Eugenie angehörte. Sie, die eines reichen Ar. meeliefe'ranten Tochter war, warf ihrcm Manne namentlich seine Ver-
schwendungssucht vor und verschloß ihm eines Tages ihr Haus und ihre Tasche. Er, der sein väterliches Erbe auch heute noch nicht angetreten hat, da der 85jährige Herzog von Sagan, der in Schlesien als Standesherr residirt, noch am Leben ist, sah sich schließ, lich genöthigt, wie andere ruinirt: Lebemänner, seineZuflucht zum Jockeyclub zu nehmen, der seinen Mitglie dern zu kurzem Aufenthalt bescheidne Wohnräume bereithält. Für den Fürsten von Sagan wurde freilich diese provisorische Beherbergung im Cercle der Rue Royale zu einem mehr als zehnjährigen Quartier. Hier traf ihn denn auch vor etwa drei Monaten ein Schlaganfall, der ihn sowohl körperlich als geistig lähmte. Die körperliche Schwäche verschwand zwar mit dcr Zeit wieder, so daß der Patient ausfahren und sich im Freien (rgehen konnte, aber das geschwundene Perso nen- und Wortgedächtniß wollte sich nicht wieder einstellen. Er erkannte weder seinen älteren Sohn' Elias von Talleyrand, noch seinen Stiefbruder, den Herzog Adalbert von Montmorency, die seine häusiasten Besucher tvaren, noch sonst einen Freund oder Bekannten. Dies kam nun auch der Fürstin vonSagan in ihrem prächtigen Palaste der Rue Saint-Dominique zu Ohren und hierauf gründete sie ihren Plan einer Entführung, durch die sie der Welt das moralische Bild eines nach langer Trennung wieder vereinigten und versöhnten alten Ehepaare? vorführen wollte. Wäre nämlich der Fürst bei Gefunden Sinnen gewesen, so hätte er sich mit seinem jüngeren Sohne gar nicht in einen Wagen gesetzt. Boson war von je der Liebling seiner Mutter und sein Vater aing im Hasse egen Beide so weit, daß er Lfter. behauptete . Boson sei nur der Sohn der Fürstin". Diese haßte da. für den vom Vater bevorzugten älteren Sohn Euas und ließ chn gerade so, wie ihren Mann, in den schlimmstin finanziellen Nöthen im Stich. Unter dem Vortvande, daß er seinen Vater im Wagen spazieren fahren wolle, brachte Boson die Dienerschaft des Cercle dazu, daß sie den blödsinnigen Greis in seinen Wagen trug. Statt den Kranken jedoch, wie er versprochen, in den Cercle zurückzubringen, ließ er ihn in's Haus seiner Mutter führen, die ein Zimmer für ihn bereitgemacht hatte. Der Fürst erkannte seine Frau ebensowenig wie die anderen Menschen, und ließ sich sogar willig von ihr durch den Park führen. Ihre Freunde behaupten. daß schon am ersten Tage die neue Pflege im eigenen Hause den Kranken wesentlich gekräftigt habe. Der Herzog von Montmorency ist dagegen gewaltig entrüstet über die Entführung seines Stiefbruders und versichert, daß diese? den tiefsten Schmerz empfinden würde, wenn er in der neuen Umgebung seine Geisteskräfte zurückgewinnen sollte. Graf EliaS wird ohne Zweifel ebenso denken, wie sein Stiefonkel. und Paris harrt nun mit Neu aierde und auch mit einigerTheilnahme darauf, ob sie gerichtliche Schritte einleiten werden, um der Fürstin vor Sagan den Gatten zu entreißen. Die Fürstin und Graf Boson können für V J i. , i.f. t rt. . Ncy gelleno macyen. oay vie ye nie Gerichtlich oder kirchlich getrennt worden ist. ' Die Trennung war nur txv.t vermögenörechtliche. In der. Gesellschast genießt der Fürst trotz seines bis in's hohe Alter fortgesetzten Stutzertbumö mehr Sympathie als seine Gattin. - Osm Jlnr. In dem Glauben, es mit etnem Wegelagerer zu thun zu haben, hat der Bäcker John Marhoefer in Lakeview, N. I.. den Deputy-Sh:riff John A. Jordan über den Haufen geschössen. Der Beamte bemerkte gegen 2 Uhr früh einen Mann, der ' einen Sack auf dem Rücken trug, und den Nachtwandlev für einen Einbrecher haltend, verfolgte- er ihn. Der Verfolgte war aber der Becker John Marhoefer, und der Sack enthielt Brot und Semmeln, die er an seine Kunden abliefern wollte. Marhoefer gewahrte bald, daß er verfolgt wurde, uns hielt seinen Verfolger für einen Straßenräuber. Er ging schneller, um iu en!kommen, aber auch Jordan beschleu-' nigte seine . Schritte. ,. Plötzlich zog Marhoefer seinen, Revolver, dr?hteslch kurz um und rief: Warte, DuSpikbube!" Dann feuerte er drei vschüsse fc Vergeblich rief ihm Jordan zu: .Schieße nicht, ich bin ein Polizist!" Die dritte Kugel traf nur zu, gut. Sie dräng Jordan auf der linken -seile in die Brust und blutüberströmt sank der Beamte zu Boden.' Dann e:st entdeckte Marhoefer, milchen fatalen J,rthum er gemacht hatte. Jordan mußte in ein Hospital nach Paterson gebracht werden und die Aerzte erklärten dort, daß er wahrscheinlich sterben werde. Der Schweizev'Kunstma. ler A. Benziger hat von der Verwaltungsbehörde der Corcoran .- Kunstgallerie in Washington den Antrag er halten, die Porträts von Präsident McKinley - und Vice - Präsident Hobavt zu malen. Diese Auszeichnung bat den Neid der amerikanischenKünstler in nicht geringem Grade erregt. Sie. können nicht begreifen, wie ein solch' ehrenvoller Auftrag einem, wie sie sagen, noch wenig bekannten Ausländer zugedacht werden konnte. Die Verwalter, der Corcoran - Kunstgallerie hätten, durch diese Handlungsweise nicht blos ihren Mangel an Patriotiömus, sondern auch ihre völlige Gleichgültigkeit den Interessen der nationalen Kunst gegenüber bekundet. ' Zu. dem hätten sie damit wenig Geschäftssinn verrathen.' denn mit dem Honorar welches dem noch wenig bekannten" Sckwekev Künstler bezahlt werde, h'ätten sie sich die Dienste solcher eminenter amerikanischer, Porträtmaler wie Qil-:
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ttäni M. Chase, Eastman Johnson uno John Sargent sichern können. Won den 24 in der Kunstgallerie befind!!chen Präsidenten - Porträts seien vier von Ausländern gemalt, aber DaS berechtige die Verwaltungsbehörde nicht, die Ausführung jenes letzten Auftrages einem fremden Künstler zu übertragen, der erst noch seinen Ruf begründen müsse. Der Richter McAdam in New Jork hat entschieden, daß die Wörter Mörder" und Dieb", wenn von einem Börsenmann gegen den andern gebraucht, keine Beleidigung sind, und sprach darauf hin einen dieser Beleidigung Beschuldigten frei. Sie sind ein Mörder und verdammter Spitzbube!" schrie JenkinS Van Schaick im Zucker - Pit" seinem Mit-Spekulan-ten Joseph A. Blair zu. Ich habe nie meine Steuern abgeschworen und nie meinen Buchhalter entlassen, weil er sich weigerte, einen Meineid zu meine Gunsten zu leisten!" Blair erschoß vor 18 Jahren aus Eifersucht seinen Kutscher. Der Fall verursachte damals nicht nur in Montclau, N. I.. wo die Tragödie sich abspielte, sondenrim ganzen Lande großes Aussehen, .Natürlich wurde. der Börsenmann freigesprochen, da sich Jemand fand, der beschwor, daß der Kutscher zur Zeit der Katastrophe auch einen Revolver in der Hand gehabt hatte, ganz im Gegensatz zu den ersten Berichten. Ferner behauptete VanSchaick, dev Beleidigte habe ihn um $73 gemacht Beim Prozeß erklärte er allerdingS.' er wisse nicht, was er zur Zeit in höchster Erregung gesagt habe, und bitte um Entschuldigung für AlleS. Der Richter war der Meinung, daß in diesem Falle nichts Unrechtes geschehen sei, und ließ den Verklagten frei. Das: zwei Jahre alte Baby-, der in der Ost 116. . Straße. New' Aork, wohnhaften Frau Irwin versuchte ahnungslos eine höchst aufregende Scene.' Ganz' zufällig bemerkte ein. Passant,' daß die offenbar ohne Aufsicht gelassene Kleine vor Vergnügen laut lachend am Fenster ihrer im dritten Stockwerke gelegenen elterlichen Wohnung erschien und sich dabei immer weiter hinausbeute. so daß sie jeden Augenblick herabstürzen mußte. Im nächsten Augenblicke hatte sich eine Menge Neugieriger vor dem Hause angesammelt, die nun rathlosemporgaffte und jeden' Augenblick den Sturz des KindeS erwartete. Zum Glück befanden sich unter den Rathlosen die beiden Brüder Ralph und Edward Hardter von No. 318 Ost 26. Straße, die sich nun kurz entschlossen unter das Fenster stellten und sich die Hände reichten, um so daS Kind mit ihren Armen auffangen zu können. Gleichzeitig war Polizist O'Keefe hinaufgeeilt, um daöKind möglicher' Weise noch vor dem Sturze zu bewahren. Er kam jedoch zu spät, denn als er die Thüre zur Jrwin'schen Wohnung aufriß, hörte er. nur noch den Schrei der unten Stehenden, denn die Kleine hatte im selben Augenblicke den Oalt verloren und war hinabgestürzt. Gleich darauf aber stimmte die Menge auf der Straße auch einen Freudenruf an, denn das Kind war glücklich von den brden Brüdern aufgefangen worden und konnte unverletzt der ahnungslosen, in der Kücbe beschäftigt gewesenen Mutter übergeben werden. Ein. Verfahren, Mitteln dessen Champagner aus abgerahmter Milch hergestellt werden kann, ist erm ' l rm" . c i m. sunven woroen. 1 uare oer ane vaai Dow noch am Leben, dann würde er wohl auf der Abschaffung der Kuh beNeben, wie er .den Krie aeaen dit Gerste erklärte, aus welcher das böse. mt Bier gebraut wird .Aus Furcht voridem gelben Fieber hat sich Frank McNulty in New Orleans, der dortige Kassirer der American , Expreß Co.". das Leben genommen. Beim Ausbruch der. Seuche wollte der Mann die Stadt verlassen, doch mußte er mit Rücksicht auf seine Stellung davon absehen. , Vor einigen Tagen erkrankte er nun wirklich- am Fiebers und in einem Ansalle von Verzweiflung schnitt er sich mit einem Rasirmesser die Gurael ab. ,, , , Os aaiiea DicLiebenden senden einander tausend Küsse und' ersehnen von 'einander ebenso , viel. Aber höchst selten dürften so viele Küsse gegeben werden. Sicher aber niemals auf iewmal. Aber doch einmal ist es geschehen, und zwar dieser Tage in der martischea Stadt. Perleberg. Man sprach in einer Gesellschaft 'vom Küssen. Ein Herr warf die Frage auf, wie viel Küsse man wohl' innerhalb einer gewissen Zeit zu eben im Stande sei. Da behauptete ein sehr verliebter junger Mann, daß er und seine Braut eö in' zehn Stunden aus '-10.000 Küsse bringen könnten. Man gina nun eine Wette ein. Als Bedmgung hatte sich der jungeMann ausgemacht, nach jeder halben Stunde eine Erfrischung zu sich nehmen zu dürfen. Das Küssen begann. In der ersten Stunde wurden 2000 Küsse gewechselt, in der zweiten 1000, in der dritten 750 und damit nichts mehr. Der lebhafte'junge Mannerbielt einen Lippenkrampf und wurde ohnmächtig,- seine Braut fiel gleichfalls in Ohnmacht und erkrankte am selben Abend an Nervenfieber. .Sie erholte sich nur . langsam. Der Bräutigam war einige Tage lang Krämpfanfällen' ausgesetzt. Das End vom Liede war daß die Hochzeit des Brautpaares um ein ganzes Jahr aufgeschoben werden mußte. . Vor mehreren Tagen kam aus dem Bahnhofe, von Culoz mit einem' aus Paris eintreffenden ; Zuge ein. Passagier an, der durch sein excenirisches' Gebahren die Aufmerksamkeit der Beamten erregte.,' Man stellte mit diesem Manne ein Verhör an, auS dem sich ergab, daß in Dijon ein mit demselben im gleichen Abtheil befindlicber Mann' ihn zum Riecben an einer. Flasche gezwungen- hatte, wodurch er heftize Kopfschmerzen bekam und fast toll wurde. Der Unglückliche scheint die Beute, einer schrecklichen . Halluzination zu scrn, -Er nahm seine Koffer und sleut suauf d.ul Schien-., ica
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Uicht die rechte Uahrung zur unrechten Zelt zu sich genommen, tft häufig die direkte Ursache on Dyspepsie. Gebraucht Dr. Vugnft König'A Damburgev Tropren. die rechte Vache zur rechte Seit und prompte Heilung lrd die Folge sel. Ä
fr vPW A practicing physician in Shelbyvillc relatei that his Sittention was first directed to ;
by a brother doctor while on a visit to the National Capital at Washington, D. C, sorne years ago. "! tlrst used the Tabules rnyself experirnentally," says the Illinois doctor, ' and deri ved such benefit srorn thern that I at once adopted thern as a part of my rnedical armormentarium. They have given great satissaction and in one case where the stornach was infected by karge stornach worrns, the Tabules destroycd the worrns and expelled thern, greatly to my surprise and also to the permanent relief of my patient."
cu5 einem' SHnupMHe 3000 Francs in Gold hervor und streute die Louisd'or um sich herum, worauf er einen Check in tausend Stücke riß. Die Beamten rafften das Gold zusammen und führten den Mann in ein Gasthaus, wo er nur mit Mühe zurückgehalten werden konnte, da er fortwährend schrie, man wolle ihn ermorden. Aus snnen Papieren entnahm man, daß er der italienische Schiffscapitän Battisto Aste aus Genua sei. Man setzte. sofort seine Familie von dem Vorgefallenen in Kenntniß. Herr Aste ist inzwischen wieder zu vollem Bewußtsein gelangt und' bestätigte, seine' erste Darstellung. Eine strenge Untersuchung ist über die ge heimnißvolle Angelegenheit eingeleitet worden. Die Giftmischerinnen von Hodmezö Vasarhely. die derzeit im Szegediner Gefängnisse internirt find, wurden dieser Tage einem ganz sonderbaren . Interview unterzogen. Der Burgermeister der Stadt Szegedin, Franz Palfy, inspicirte nämlich die Localitäten des Gefängnisses und befragte alle Sträflinge hinsichtlich ihrer Wünsche und Beschwerden. Die tzauptangeklagte in dem HodmezöVasarhelyer Mordprocesse. Marie' Jäger, erklärte auf Befragen des Bürger. meisterS ganz resignirt, sie wisse daß dii Todesstrafe ihr bevorstehe.. Sie habe nur den einen Wunsch, eine Brille zuZ erhalten, damit sie in der Lage sei, die Bibel zu lesen. Vice - Staatsanwalt Dobak, der an der behördlichen Jnspicirung der Gefängnisse ebenfalls Theil nahm, traf fofort Verfügung, daß der Wunsch der Büßerin schleunigst erfüllt werde. Die zweite Hel-din-'des Processes. Judith Szappanos, beantwortete die Fragen des Bürgermeisters bloS mit ttsttsi unheimli chen Lachen. Sie lachte auch, als Palfy sie Über die Dauer ihrer Kerkerhaft be(ragte. Die dritte charakteristische Getalt des schrecklichen Processes, Lydia Toth, die. jüngste und hübscheste . der Giftmischerinnen, antwortete auf die Fragen des Bürgermeisters ganz verschämt, daß sie zu ILjähriger ZuchtbauSstrafe verurtheilt sei. Im Uebrigen beschäftigt die Verurtheilte sich viel mehr mit der Frage, was mit ihren zarfümirten Seifen geschehen sei, die ie daheim gelassen, als mit der Frage hrer -Begnadigung.' Ihr einziger Wunsch besteht darin, nach HodmezöVasarhely zurückgeführt zu werden, wo ihre Seifen deponirt sind, um diese bei der Toilet benutzen zu können. U e b e t l e g e n. Die Frau Krause erfreut sich in ihrem Kaffeekränzchen wohl eines großen Ansehens?" Allerdings! Wir übrigen können nur weitererzählen, die aber ist Klatschquelle!-'-'Edelmuth. Richter: Sie haben Ihrem Wohlthäter ein Fahrrad gestohlen?" Angeklagter: Ja; ev hatte sich in kurzer Zeit . zwei Rippen und ' daö Nasenbein gebrochen, das konnte ich nicht länr mit ansehen!" ' Jedermann sagt so. CakcaretS Candö Catbartie. die wundervollste medizinische Entdeckung des Zeitalters, anaenedm und erfri schend im Seschmack, wirkt sanft und sicher aus leren, Leber und Emgeweide, da ganze System reinigend, ent. fernt Erkältung, kurirt Kodfoeb. ieder, anhaltende Verstopfung und Un verdanliczreit. Hausen und versuchen Qit eine Cchächtel von E. (&. &. beute
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Eisenbahn-Tabelle
Lnkunft und Wgang der verschiedenen Eifer bahnzüge im Union Depot, Jndianavolii. VanKalia. Abgang Polizug 7 00 Xb vrtpreB.... 11 zjvcvx Expreß 12 40 Nm ' Acmodatton 7 20 Lm Expreß 4 00 Nm Erpreß 8 10 Pm Ankunft Expreß 5 40 5? Expreß 4 45 ?lm Aeeomodation lOOOVm Expreß 2 3SNm Schnellzug 7 IS Dm Accomadatis 120 92m Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. JndianavoliS im Eleveland Division. Abgang Expreß 415 33 Expreß 6 36 Vm Expreß y 30 25m Limited Expreß 11 15 Vm Ervreß 6259ha Ankunft Exvreß 3 10 Nr Expreß.. 11 30m Limited Expnß 8 45 Ab Expreß 6 00 51m Erpreß 10 50 ai et. Louii Division. A gang Expreß 7 30Pm - Limited nreß 11 45 Vm Expreß 11 20 Nw Expreß, täglich 3 50Nrn Ankunft Expreß glich 4 05V Expreß 10 30Vm Limited Sxpreß SSONm Erpreß 610 Vm Thicago und Cincinnati Division östlich. Ab kna Schnellzug 3 Accomodation täglich 6 Accomosatis 10 Poftzug 2 45 Vm 30 Vm 50 Vm 45 Nm Accom,d. nur SonntTgi). Accomodation 5 30 fm Ankunft Rushvill Accomodation. Postzug 1140 V Jnd'pli cc lnur Sonnt.). Accomodation 11 Accomodation. 6 Schnellzug..... 11 15 Dm 40 Ab 05 Nm Chicago und Sincinnatt Division westlich Abgang Accomodation . 7 10 Vm Schnell.Poft. . .. 11 45 Vm Lafayette Xccomadation. ... 6 15 Nm Schnellzug 12 30Vm Ankunft Schnellzug 8 30V Lafayette Accomodatio ... 10 80 Vm Echnellpost..... 2 85Nm Accomodatio 5 45Nrn Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25V Expreß 11 15 Nm Danville Uccamsdatio. . . . 4 35 Nrn Expreß ...11 45 Vm nkunft Expreß. Z5Z Vm Danville Aecomodatio. ... 10 20 Vm Erpreß. 2 42 Nm Erpreß 616 3cm Peoria Division östlich. Vbgana Expreß 6 20Vm Accomodatio Expreß.. 8 25Nm Ankunft Expreß 11 35 Vm Accomodtion Expreß...... 9 00 5cm Lake Krie nd Western. Abgang Expreß 7 00 5m c k. H cw an vvd Expreß 700 9cm Sqnell'Expreß Anüinft SchneL'Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 3cm Expreß 6 00N PitUburg,' Cineinnati, Chicago, und St. LouiS. JndianspoliZ Division. Abgang Expreß 6 00 3cm Co lumbui Accomodatio. . . 8 80 Vm Expreß 5 50Vm tr m m M m . m VA CM i snaimons ccomodatron... . scm tc e. . . , nn cwc i?reg ........ 4 u o orMrn..f x am. w mt aasi wn.ujii jumynw utwswoBnon w ' ' Schnellzug............'.. 3 00Vrn ' Expreß..... 12 30 3cm Aecomodatio 3 15 Nm Expreß . 6503cm Expreß..... 10 15 m Chicago Diviston vi okomo. Abgang Expreß 11 35 Vm ! Expreß 12 35 3cm Ankunft Expreß ; 3 30 55 ; Expreß 3 20 3cm Louiiville Division. Abgang Expreß 8 40 5m Louisvill Accomodation... 819 Vm Schnellzug. . 8 25 3cm Accomodation 4 0) 3cm Ankunft Aecomodatio 10 15 Vm Z Schnellzug 11 21 m llccomodktio 6603cm 0?, täglich 12 5 Nm Cincinnati, Hamilto und Jndisnapolik. Abgang Expreß 8 40 9m Cincinnati Accomod o tion . . 10 45 Vm Expreß........ 705 Ab Expreß 4 45 Nm Expreß .'. .2 45 Nakunft Acconlsdatioa. 11 65 Lm ' Exprei 12 45 Vm Expreß. ................. 7 60 3cm Expreß 10 20 3cm Erpreß. 6 50 V Indianapolis und LinrenneS. Abgang Expreß . -.' . . . . . . ..... S IS Lm . - I LmcenneS Accomodatio, .. 4 00 3cm AnkMft VmenmeH Accwwd- ,10 40 Lm Expreß : 4 68 3cm Cincinnati, Wabash nnd Mchiga Abgang Expreß 6ULJ i expres X ErvreK 4bO Nm rkunft Expreß.'. 5Vm expreß.... iusa: - cttß.. 8 45 511 SndianupoliS, Decatnr usd Qester?. : j - Abgang Expreß 8 15 Ci ' tCCv. J. ........... O ij . . Ochnell.ErVreß: 11 10 Nk k-ft ch.(7r?) 8 C5 Cn I u:r:i ia a - Czz 4 40Cr Lo2i::i2e, Züzz) n.C'l::: i C2;r.3 Crrcj 13 C3 1 !.77?k5 Cüsi . l.cr.on Ccccti:3..... rri-Crt5. ZnZz: j . .r- , r- ." , I w . . . . . Cr.O 7 o :z V ' ' - " " Y ' A - W Wwi - - . i'? c:i''-r 7 ' c: .z ... : , ' - . . W . . i ' n t " c - ' - " c ' '
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