Indiana Tribüne, Volume 21, Number 50, Indianapolis, Marion County, 8 November 1897 — Page 2
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Die tZzltche .Tribüne- kostet durch lenXxIget 2 Cent per Woche, die SonntagSTribüe'S dtnt per Woche. Beide ufacca 15 CentS de, tt Cent! per r?,at. Per Poft außerhalb dei tdt zugeschickt tu Borau5beiehlung V pei Jahr. fsti 2 C0& Vladama StraZe. Indianapolis, Ind., 8 November 1897 Eisbrecher. In der wirthschaftlichen Entwiclelung Rußland's werden die Eisbrecher in Zukunft eine große Rolle spielen. Wir haben unlängst aus einem Vortraze des Admirals Makaroff in der Petersburger Geographischen Gesellschast, in dem er die Erreichung des Nordps auf einem Eisbrecher behandelte, qon einige Einzelheiten darüber mitgetheilt. Dieser Gedanke ist jedoch nur der Gipfelpunkt eines weit wichtigeren Planes, der darauf hinausläuft, die nordischen Meere trotz der Eishindernisse im Winter der Schifffahrt zu erschließen. Die Eisverhältnisse deZ finnischen Meerbusens und des nördlichen Eismeeres legen alljährlich Monate lang den russischenSeehandel vö!lig lahm. Alle Häfen des großen ruffischen Reiches frieren, mit Ausnahme einiger weniger am Schwarzen und Kaspischen Meer, im Winter zu. Selbst Odessa, Nikolajew, Kertsch bl:iden davon nicht dersckont. Dieser Zustand muß natürlich auf den ganzen russischen Handel ungünstig zurückwirken. Die Zeit, während der die Häfen im Jahre offen sind, reicht oftmals nicht aus, um, wie z. B. in Petersburj, alles Getreide, das dort im Winte.- aufgespeichert worden ist, zu verladen; viele Schiffe müssen Wochenlang warten, ehe Leute zu ihrkr Beladung zu haben sind. Seit 15 Jahren ist es nun aber der kleinen finnische.: Stadt Fangö gelungen, mit Hilfe ihres Eisbrechers Murtaja" seinen Haftn auch un Winter für Dampfer erreichbar zu machen, und ihr Handel, der w. Sommer ganz unbedeutend ist, erreicht gerade im Winter einen außerordentlichen Umfang. Ermuthigt durch dieses . Beispiel haben sich auch andere russische Häfen Eisbrecher angeschafft, so Nikolajeff am schwarzen Meer und Wladiwostok in Sibirien, dessen Hafen, sonst nur 4 5 Monate eisfrei, durch einen Eisbreche? den ganzen Winter offen gehalten wird. Auch Re, val. Libau, Odessa, Kertsch sind jetzt mit Hilfe der Eisbrecher der Schifffahrt für den ganzen Winter zugänglich. DaZ Bedeutendste hat aber ein Eisbrecher geleistet, der im Winter ; 189697 taglich ohne Unterbrechung dem Fährboot, das die Eisenbahnzüge bei Saratoff über die Wolga setzt, den Weg freimachte, und das selbst bei 4V Grad C. (40 Grad F. unter Null) Kälte. Die Versuche, die im letzten Winter auf dem Baikalsee gemacht wurden, um die Züge der transsibirischen Bahn von einem Ufer zum anderen zu bringen, sind gleichfalls vonErfolg gekrönt gewesen. Die Verwendung der Eisbrecher wird in Zukunft sich außerordentlich häufen und nach dem Plane deZ AdmiralZ Makaroff wird es auch gelingen, den Petersburger Hafen im Winter zu öffnen, trotzdem er durch eine ca. 373 engl. Meilen lange Eisbarre vom offenen Meere getrennt ist. Makarosf geht in seinen Plänen noch weiter; er will durch Eisbrecher nicht blos alle Ostsee- , Häfen zur Winterszeit offen halten, i sondern einen Eisbechccdienst einricüK ten. der im Somme.' die SchifffahrtZi straßen im nördlichen Eismeere frei macht. Seine Vorschläge gründen sich k auf eingehende Studien und die gün jtigen Ersahrungen, die mit den EisY drechern bisher schon erzielt worden sind. Eisbrecher von 26,000 Pferdefrnftfn frtmt h? CXfnffafvntfimft hy
i w -w i ww mm r VMM4 4y V V ' I schon bauen, der Beweis dafür sind die
t Schiffe wie Kaiser Wilhelm der Groa t fee" u. s. w. Ein Eisbrecker von 52.-
000 Pferdekräften würde nach Makaroff's Berechnungen selbst im Hartesten Winter das Eis bis zum Nordpol bezwingen. Wenn man einen Eisbrecher dieser Stärke vor der Hand auch noch nicht herstellen kann, so werden zwei Eisbrecher von je 26,000 Pferdekräf-
ten denselben Erfolg bringen, beide unterstützen sich gegenseitig und können vo eine Kraft von 52.000 Pferdestär- ' .ken wirksam machen. - Indeß die Erreichung des Nordpols ist Mokaroff
;nur nebenbei . erftrebenswerth, der Schwerpunkt seiner Plane liegt darin, Petersburg im Winter, die Mündung ioti Jenise: und die Zufahrt dazu im Sommer offen zu halten. Dazu genügt schon ein einziger Eisbrecher von .20,000 Pferdekräften oder zwei zu je 19,000, die nur etwa 6000 Tonnen groß zu sein brauchen. . Die Verwendung dieser Eisbrecher soll so geregelt r r f em c . lein, oay ne. im dinier oen seerveg
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0 I V V Vf (j ! ,jahr und Herbst dem Handel Archan- ' !gelsk - Jenisei dienen und endlich den 1 nnnitn (cXr,mmfr finYiurrf für Vr?Tr
2f Vfc.QW tVM.M M VW' ' r-t eisige.- r.c.i.. i v rc: . v iuuiuuc juyiici iii uu vsiauiczt zur Verfügung stehex. DieMakaroH'schen Pläne sind in den betheiliaten Kreisen Rußland's mit großer Begeisterung aufgenommen worden, weil ihre Ausfuhrung so leicht, so einfach scheint und ihre erfolgreiche Verwirklichung dem russischen Handel einen ungeahnten Aufschwung geben würde. An Geld fehlt es nicht; es gilt zunächst nur. urö Versuche, festzustellen, ob die An.
rfacmung MaZroff's, daß zwei dereirrlat. r - i. f f. in .
rngic vjxoiK9ti o oici teilen, ais em einziger von ihrer Gesammtstärke. auch richtig ist. Versuche mit zwei Eisbrechern, die nach Makarosfs Angaben zusammengeluppelt worden waren, haben zwischen Petersburg, Kronstadt undOranienbaum schon stattgefunden. Diese Schiffe haben mit eine? Ge schwindigkeit von 10 Knoten das Eis H finnischen Meerbusen bewältigt, abei war der vordere Eisbrecher an ' Znem intertheil mit einer Vorrichni versehen, in die der zweite mit seiM. ' ' mm- . . - . t ,
nem Steven hineingrisf. so daß er aus diese Weise den ersten schob.
Ginseng. Mit'Glllcksgütern gesegnet sind die Bewohner der pennsylvanischen Berge gerade nicht und deshalb dürfen sie kein Gras unter ihren Füßen wachsen lassen, soll nicht die Noth mit knöchernem Finger an ihre Thüren klopfen. Je nach der Jahreszeit beschäftigen sie sich mit der Jagd und dem Fallenstellen; sie sammeln Beeren, machen Dachschindeln und betreiben last but not least, das Suchen von Ginseng. Es ist zwar nicht der echte chinpfifsf)? fflinffiirt fflßsmslr lAinsena. (L A. Meyer), der im Reiche der Mitte geradezu fabelhafte Preise bringt, sondern eineAbart dieser Pflanze (l'anax quinquefoliu), von welcher bedeutende Quantitäten aus unserem Lande dorthin exportirt werden. Ginseng, welches Wort im Chinesischen Weltwunder bedeutet, ist eine kleine Pflanze mit etwas kriechendem Wurzelstock, welcher die Chinesen geradezu wunder bare Kräfte zuschreiben; sie soll die Geschwächten stärken und die Gealterten verjüngen, und deshalb steht sie sehr hoch im Preise. Das Tael (&40 Grains) wird mit ca. 5500 bezahlt. Da die ärmere Bevölkerung in China diesen exorbitanten Preis nicht erschwingen kann, dient ihr der amerikanische Ginseng als Ersatz, der freilich auch noch sehr theuer bezahlt wird. In getrocknetemZustande bringt dieWurzel an Ort und Stelle 2 bis $3 pro Pfund, während sie frisch mit $1 verkauft wird. JmHinblick auf diesePreise kann es nicht Wunder nehmen, daß die armen Bewohner des Alleghenr- Gebirges, wo die Pflanze sich häufig findet. das Ginsengsuchen mit großem Eifer betreiben. Die Pflanze wächst wild in humusreichem Boden an den Bergabhängen und zwar meistens in großen Beeten; man hat ihren systematischen Anbau versucht, doch damit keine besonders guten Resultate erzielt. Ginseng wird den ganzen Sommer hindurch gesucht, hauptsächlich aber im Herbst, wenn Männer, Weiber und Kinder sich damit beschäftigen. Je größer die Wurzeln sind, desto besser werden sie bezahlt, und ganz besonders geschätzt sind solche, welche sich spalten oder an den Seiten Auswüchse, gleich den Armen am menschlichen Körper, haben. Ginseng ist- so begehrt, daß die Wurzeln in den pennsylvanischen Dörfern gewissermaßen als Münze gelten, denn für sie tauscht der Bergbewohner beim Krämer seine Bedürfnisse an Provionen und Kleidern ein. Die Krämer verkaufen die werthvolle Waare an die Großhändler, durch deren Vermittelung die Ausfuhr nach China erfolgt. Im Uebrigen kennen die biederen Bergbewohner manche Kunstgriffe, mit. denen sie die mit dem Geschäft nicht genau vertrauten Haus' ler arg über das Ohr hauen. Sie verstehen die Wurzeln so zu dörren, daß das Innere nur wenig von ihrerFeuchtigkeit verliert; auch mischen sie dem Ginseng andere Wurzeln, die sie eigenö präparirt haben,bei. Der jährliche Export von Ginseng auZ den pennsyldänischen Bergen beläuft sich auf viele Tausend Dollars. Vhedetrug in Frankreich. Paris, Ende October. DaZ Aufsehen, das der Fall Husmann . in Deutschland hervorruft, scheint ein Beweis (trotz der Hinei.lziehung deö Namens eines Erzherzogs), daß man in Deutschland immer noch sehr aufrichtig bei Heirathen verfährt. In Frankreich sind wir ungleich weiter voran, der Ehebetrug ich muß der Sache einen Namen geben ist gar sehr im Schwung. Im Allgemeinen ist die Ehe hier eine Rechenaufgabe der einfachsten Art. 100,000 zu 100,000 gleich 200,000. Der Notar der einen Familie weist den Besitz dieser Summe nach, der der anderen thut dasselbe, Beide prüfen wechselseitig die einzelnen Bestandtheile der Mitgabe. Wenn die Notare Alles Zn'S Reine gebracht, erfolgen Anfrage und Vorstellung der Zukünftigen, die Trauung findet einige Wocyen daraus statt; sobald die Bordereitungen zur Hochzeit und die Einrichtung des jungen Paares fertig sind. Da die Notare Beamte, Vertrauenspersonen sind, sollte man es nicht für möglich halten, daß bezüglich der Mitgift, des Vermögens, ein Betrua stattfinden könne. Und doch ist nichts häufiger als dies; es kommen dabei Dmge vor, wie sie in keinem Roman wechselvoller und spannender aufgetischt werden. Da war der Theilhaber eines schwunghasten Betriebes, eine Stellung, die auf 120.000 Francs Vermögen erkannt ist, die Braut besitzt 150,000 Francs an liegender und fahrender Habe. Einige Wochen nach der Hochzeit wurde der junge Ehemann von Gläubigern überlaufen, die Fahrhabe seiner Frau war unfindbar, weil längst- davongerollt. das Landgut tief verschuldet und ohne Ertrag. Die Notare haben also selbst ihre Clienten betrogen oder sie sind von der Brautmutter, einer pfiffigen Wittwe, hinter's Licht geführt worden..Der , ,,, , Gewig Nur . NachlajZkgkeit. Es ist unbegreiflich daß es noch Leute gibt welche von Rheumatismus geplaat werden,' wenn er so leicht von Salvation Oel kurirt wird. Daß dies wirklich so ist wird durch Herrn G. F. Schrader, Pierre, Ncbr., bezeugt, er sagt: "3ch gebrauchte Salvation Oel und ich bin überzeugt daß es kein besseres rmirnent giebt. Ich litt- viele Monate an Rheumatismus und konnte keine Linderung bekommen bis ich Salvation Oel gebrauchte. Zwei Flaschen runrten mich gänzlich und ich befinde mich zetzt so wohl wie früher." Salvation Oel sollte in keinem Hause fehlen, eö kostet nur 25 CentS. Wenn Verkäufer einen' anderen oder billigeren Artikel empfehlen so aehe nicht darauf ein, Salvation Oel ist daö beste von allen Linunenten, Zu haben bei: i Ins. D. Saulb, 201 Jdiana Lvt. I. O. Lr;-n, LIKÄI & L--lcn Se-rt.'
ränge Ehemann scheute sich, den Freunden, die ihn ob seiner guten Partie" mit Glückwünschen überhäuft hatten, die Wahrheit zu offenbaren. Er mußte diele Jahre fleißig arbeiten und sparen, um die Schulden seiner Frau und Schwiegermutter zu bezahlen. In einem anderen Falle war es der Bräutigam mit seiner Mutter, die der Brautfamilie ein Vermögen vorgaukelten, das nach der Hochzeit sich in Dunst auflöste. Aber jetzt hielt die andere Familie die Mitgift zurück, die junge Frau verließ ihren Mann, der nun mit seinem kleinen Betrieb tiefer drinnen sitzt als vorher. Bei einem künftigen Paar stimmt Alles. Auf beiden Seiten sind Vermögen und Stellung lauter und baar. Die jungen Leute passen auch vortrefflich zusammen, gewinnen einander während der dreiMonate zwischen der ersten Vorstellung und der Hochzeit auch wirklich lieb, freuen sich herzlich und Jedermann mit ihnen. Alles ist zur Hochzeit bereit, die Ausstattung ausgestellt, die Einladungen erlassen. Da. zwei Tage vor der Trauung, theilt die Mutter des Bräutigams mit, daß sie, als Wittwe, doch nicht darauf verzichten könne, mit ihrem einzigen Kinde zusammen zu leben. Sie hoffe daher, ihre angehende Schwiegertochter werde dies zu würdigen wissen. Aber die Braut, eine entschlossene Frauensperson, besteht auf Ihrem Schein: Keine Schwiegermutter im Hause." wie es ausgemacht worden war. Natürlich Bruch. Wenige Monate darauf wird ein anderer junger Mann in die Familie der zurückgehetnen Braut eingeführt. Gegenseitiges Gefallen, Verlobung. Der junge Mann ist aus der Provinz, wo sein Vermögen in Grundbesitz vorhanden ist; er hat kn Paris eine Stellung, als Vermögensverwalter einer amerikanischen Wittwe. Aber diese Wittwe hat keine 100. sondern höchstens 25 bis 30 Millionen Vermögen, das in Amerika festliegt, bedarf also hier keines Verwalters mit 100,000 Francs Gehalt. Oh, ich bin auch Geschäftsmann, ich habe die besten Aufschlüsse," antwortete der Brautvater entrüstet dem warnenden Freunde. Die Hochzeit findet statt, das junge Paar lebt herrlich und in Freuden. Der junge Mann versteht es, über zwei Jahre lang Frau und Schwiegereltern gegenüber die Rolle eines vielbeschäftigten VermögensverWalters zu spielen, der von der.Amerikanerin mit Geschenken und Beweisen des Vertrauens überhäuft wird. Es ergeben sich daraus die drolligsten VerWickelungen, namentlich als seine Frau einmal mit der Amerikanerin in einer Gesellschaft zusammentrifft. Aber stets weiß der Mann sich herauszureden, den Zwischenfall noch zu erklären. Erst als seine Frau einmal durch Zusall fein Schreibpult offen findet und durchsucht, geht ihr ein Licht auf und der Mann durch. Er hatte während der drittehalb Jahre ihre Mitgift in allerlei Vergnügungen durchgebracht, war also mit seinem Latein zu Ende. Sein Vermögen erweist sich als Schwindel, alle Personen, bei denen man Erkundigungen eingezogen, hatten nur Günstiges über ihn ausgesagt. Denn wir leben hier unter der Herrschaft eines Gesetzes und einerR?ch!sprechung, durch die Jeder schwer gestraft werden kann, wenn er über, seine Nebenmenschen Nachtheiliges aussagt, selbst wenn es wahr ist, selbst wenn es sich um eine Vertrauenssache handelt. Deshalb blüht und gedeiht der Ehebetrug in Frankreich wie nirgendswo. Ich weiß von einem Zuchthäusler, der auf diese Weise in eine reiche, gediegene Familie hineinheirathen konnte. Und wie viele bringen es fertig, dank falschen Adels-, Grafen- u. s. w. Titeln, sich eine Frau zu erobern! Im Allgemeinen suchen die Familien es zu verhelmNchen, wenn sie bei einer Heirath in einer oder der anderen Weise betrogen wurden. Aber vor einigen Jahren kam es doch zur gerichtlichen Entscheidung, daß ein falscher, übrigens reicher Graf den Standesbeamten bestochen hatte, damit er seinen falschen Titel in das Register eintrage. Die hiesigen Romanschreiber verschweigen diese Zustände, die. doch den spannendsten Stoff liefern wllrden. Sie ziehen es vor, Seelen- und Leidenschaftsromane zu erfinden, zu denen sich in gewissen Kreisen der LebeWelt ein Vorwand findet. Denn Laster bleibt Laster, und die Romantik, mit der man es umkleidet, ist fast nie wahr oder auch nur wahrscheinlich. ; Die Blau-Blindheit.
Die Farbenblindheit hat .sich bis jetzt nur als für Roth'und Grün bestehend erwiesen. Trotz der -zahlreichen, namentlich aus praktischen Gründen erfolgten Untersuchungen war ein anderer Fall nicht zur Wahrnehmung gelangt und man hatte diesbezüglich kaum mehr auf eine Ueberraschung gerechnet. Nun hat aber, nach einer Mittheilung des Prof. Arthur König aus den Sitzungsberichten der Berliner Akademie der Wissenschaften, der Augenarzt R. Simon bei nicht weniger als fünfundzwanzigKranken wirkliche Blau"Blindheit vorgefunden. Es waren Patienten, welche theils an Netzhautentzündung, . theils an. Netzhautablösung litten, Professor 'Köma bekam neun Fälle zur Prüfung und bestätigte die Beobachtung. . Die erwähnte Entdeckung.wird voraussichtlich ihre Bedeutung im Eisenbahn - Verkehre gewinnen. Denn es haben bekanntlich Wahrnehmungen, die man bei dem Verkehrspersonal der Eisenbahnen in Beziehung auf die richtige Deutung der ??arbenslanale machte, erst dazu aeührt. der Farbenblindheit eine gröLere Aufmerksamkeit zu schenken. Ob nun. wie die Roth- und Grünblindheit, auch die Blaublindheit bei sonst gewnden Augen vorkommt, ist durch Königs m:iic.: t i ' , auiiuycuunqcn, cci Denen es . NCD UM erkrankte Netzhäute handelt, freilich nicht erwiesen. Dies ist aber wichtig, da ja Netzhautablösunq und Netzhautentzündung zugleich mit Blaublindheit doch verhältnißmäßig seltene Erscheinungen sein dürften, während man Personen, welche für roth oder grün blind sind, nur allzu häufig antrifft. Auf eden.Fall .avden . künftighin
Bahnverwaltungen bei Anstellungen, welche die Vertrauthe?7 mit -den farbigen Signalen einschließen, auch das Phänomen der möglichen Blaublindheit in den Kreis ihrer Erwägungen ziehen müssen. Das beste Tycil. Von F. Eberle. Ich hatte mit meiner Frau und meinem Sohne Oskar, dem Referendar. allein na meinem lieben Gütachthal im Schwarzwald reisen müssen. Eonrad, unser Obersekundaner, hatte gerade noch zum Schluß des Quartals 14 Tage Karzer bekommen, weil er einer Schülerverbindung angehörte, die geklappt" worden war. Ich war wüthend. Das sollte dem Landgerichtsdirektor Schönenberg Passiren, daß sein Junge in's Karzer gesteckt wurde. Daß ich selber einmal in solcher Schülerverbindung gewesen war, daran dachte ich im Moment nicht. Es war ja auch so lange her. und man ist ja gegen seine eigenen Jugendsünden auch so nachsichtig. Es war für den Jungen recht gut, daß er erst nach 14 Tagen nachkam. Ich hatte dadurch Zeit gehabt, mich auszutoben.und meine gute Frau hatte Zeit gehabt, mich zu Gunsten ihres Nesthäkchens milde zu stimmen. So wollte ich, als er wir saßen gerade beim Nachtisch frisch wie ein Fisch, denn die Karzerluft hatte ihm offenbar gar nicht geschadet, zu uns hinein kam, es mit väterlichen Wohlwollen versuchen. Wie konntest Du das Deiner armen Mutter anthun?" fing ich wohl wollend an. Aber Vater, ich Hab's doch nicht gethan, weil ich die Mutter ärgern wollte, sondern weil's mir Spaß machte", sagte der freche Kerl und fuhr lächelnd
fort: Jetzt werde ich bei den Neosilesen" einspringen, die sind nicht so dumm, sich klappen zu lassen, wie wir Markomannen. Nun sah ich, daß ich dem Jungen anders kommen mußte, um ihn aus dieser Bahn herauszubringen, denn sonst wurde er mir noch womöglich von der Schule gejagt. So fing ich denn an: Ich will Dir mal etwas erzählen. Eonrad. Ich war nämlich auch em mal in einer Schülerderbinduna ' ' Siehst Du, Vater", rief er triumphirend. Halte freundlichst den Mund, wenn Dem Vater Dir etwas erzählen will. . Ich war auch in einer SchülerVerbindung, weil ich mich von meinem Freunde Gruber, der Präside der Verbindung war, hatte bereden lassen. Mich störte es aber bald.daß wir halberwachsenen Jungen Du brauchst nicht aufzufahren, Eonrad, das ist so , daß also wir halberwachsenen Jungen uns wie die Stubenten hatten. Vier Wochen war ich drin und wäre wohl noch eher ausgesprungen, wenn mich nicht die Freundschaft zu Gruber, der der prächtigste Bengel war, den ich je' gesehen habe, so lange gehalten hätte. Vierzehn ' Tage nach meinem Austritt flog die Verbindung auf. Die Schulgesetze waren damals sehr streng, und unser Direktor nicht der Mann dazu, sie milde zu bandhaben. ' Die meisten flogen auf viele Wochen ins Karzer, Gruber, als der Präside, wurde vom Gymnasium relegirt. Als ich ihn einige Tage später besuchen wollte, empfing mich sein Vater, ein alter invalider Hauptmann, der noch die Freiheitskriege mitgemacht! hatte, und sagte mir brummig: Der Junge ist fort von mir." Wo ?" fragte ich ihn. Das weiß ich nicht", entgegnete er. Als er mein aufrichtiges Entsetzen sah. wurde der alte Herr weicher gestimmt und ließ sich dazu herab, mir eine Erklärung zu geben. Er hatte den Jungen, wie dieser nach Hause kam und ihm mittheilte, daß er von der Schule gejagt worden wäre, im ersten Zorn geschlagen. Sein Sohn hatte nichts gesagt, aber am nächsten Tage war er verschwunden. Er. der Hauptmann, hatte bei seinen Nachforschungen herausbekommen, daß der ohn das Muttererbtheil von wenigen 100 Thalern, das auf ein Sparkassen buch eingetragen war, erhoben hatte. Er wird wohl nach Amerika durch-gebrannt-sein:, ich laufe ihm nicht nach", brummte der Alte zornig. Dann ber zuckte es eigenthümlich in seinem Gesichte, und er sagte vor sich hin: Er war mein Einziger, und ich bin ein . ali'r Mann, werde ihn wohl nicht wie. dersehen." Er hat ihn nicht wiedergesehen, und uch ich habe den liebstes Freund nicht mehr gesehen. Er wird wohl unterge gangen. sein in der Welt. Siehst Du, mein Junge, das war der Fluch der SchUlerverbindung, die ein falsches Ehrgefühl erzeugte,. so daß ein 10jähriger. Junge nicht mehr glaubte, bei seinem alten . Vater bleiben zu dür-. fen, weil er sich in einem Moment hatte vom Zorne hinreißen, lassen. Also, Eonrad, meinSohn, laß die Ver. bindung." . Drei Wochen waren wir nun schon im stillen Gütachthale. Mir that eö wohl, daß man außer den wenigen Pensionsgästen in unserem Gasthause so selten ein fremdes Gesicht sah. Nur ausnahmsweise zog ein Wanderer an dem abgelegenen Hause vorbet. Man kann sich denken, welche Aufregung es machte, als eines Vormittags ein Telegramm ankam: Komme Abends mit vier Personen Extrapost. Etage freihalten. Camillo. Courier." Als wir Abends heimkamen, waren die Fremden schon angekommen, und Grummel, der Wirth beeilte sich, mir mitzutheilen, daß es kein russischer Großfürst sei, sondern ein reicher Deutsch - Amerikaner mit seiner bildschönen Tochter. Und dann erzählte' er,. daß die Fremden von Jnterlaken bis Baden-Baden mit Courier, Diener und. fünf Pferden durchreisten. Der Courier, ein Italiener, sei ein MordSgauner, der ihm gleich zugeredet habe, er möchte dock die Vreiff rsch b.och
machen und bann den Ueberschluß mit ihm theilen. Er habe das entrüstet abgewiesen, und möchte das am liebsten dem fremden Herrn mittheilen. Das werde ich machen, lieber Grummel", rief ich empört, denn der Strafkammervorsitzende, den ich. für die Ferienzeit hatte ablegen wollenwar in mir erwacht. So ein italienischer Gauner!" Als ich am nächsten Morgen zum Kaffee nach dem Gastzimmer kam. sagte mir Grummel. daß die Fremden bald abreisen wollten, und daß ich, wenn ich den Herrn warnen wollte, mich beeilen müßte. Er säße dort drüben am Tische und habe sich eben die Rechnung geben lassen. Ich sah hinüber, und was ich da sah, bestärkte mich in meinem Entschlusse. Es war ein müdes, gutes Gesicht mit tiefliegenden ttauen Au gen, ein Gesicht, das mich seltsam an muthete. Dazu eine gebeugte Gestalt, nervös zitternde Hände. Man sah eö dem Manne an.daß er wohl durch viele Sorge vor der Zeit gebrochen war, und mir widerstrebte es, daß ein so schwacher Mensch, dem man obendrein die Güte vom Gesichte ablas, betrogen werden sollte. Ich schritt auf ihn zu und sagte: Mein Herr.darf ich Ihnen eine Sie interessirende Mittheilung machen?" Bitte sehr. Darf ich bitten, Platz zu nehmen?" .
! Ich erzählte, was ich von Grummel 'über den italienischen Courier aehört Hatt5. Er lächelte und erwiederte zu meinem Erstaunen: Ich danke Ihnen, verehrter Herr, für Ihr freundliches Interesse, aber das wußte ich längst." Sie wußten? Und Sie behielten diesen Kerl?" ' Gewiß", entgegnete er ruhig, diese Sorte von Leuten bestiehlt die Reisen den immer. Ob dn Spitzbube Ca millo heißt, oder Emilio. ist mir ganz aleichgiltig." . Dabei lächelte er fast lustig und dieses Lächeln ließ sein Gesicht ordentlich jugendlich erscheinen. . Und nun wußte ich. warum mich dies Gesicht so angemuthet hatte. Gruber", schrie ich, Sie sind Du bist Paul Gruber." Er erhob sich zitternd. Und Sie?" Ich bin Schönenberg, Dein alter Jugendfreund. .Er umschlana mich. . . Lieber a! ter Freund der Kindheit, wie oft habe ick Mi nach Dir gesehnt. Aber es l noch nicht lange hör, seit ich wieder Zeit gesunden habe, nach memen alten Freunden Ausschau halten zu ion nen." Gruber erklärte sofort, so lange in Gütachthal mit uns zusammenbleiben zu wollen, als wir dort blieben. 'Er schickte nach seiner Tochter, ich nach meiner Frau und memen beiden Ju? gen. Ich hatte selten ein so herrliches Ge sicht gesehen, wie das von Maud Grv der. Die schönen großen, blauen Au, gen waren die des Vaters und oai tiefschwarze Haar und das schmale feingeschnittene Gesicht mochte sie wohl von ihrer Mutter haben. Ich konnt: es meinem Oskar nicht verdenken, daß er sie bei der Vorstellung wie verzau bert anstarrte. Auch als wir uns zu sammengesekt hatten, hatte er nur Sinn für das Mädchen, währendCon rad meiner Unterhaltung mit dem Va ter lauschte. : Du mußt sehr wohlhabend sein. Gruber?" fragte ich ihn im Laufe des Gesprächs. ' Nach Euren deutschen Begriffen sogar reich", erwiderte er lächelnd. - Siehst Du. Vater", fuhr der nase weise Bengel, der Conrad, dazwischen. wie die Schülerverbindung gut war. Nun hat doch Herr Gruber das bessere Theil erwählt. ' Gruber sah etwas erstaunt auf, und ich erzählte ihm kurz von Conrads Schülerverbindung und daß ich ihm leine, ruvers Jugendgeschichte, kurz C " tfi , , ooryer erzayil hatte. Das bessere Theil?" sagte Gruber sinnend, während ein. trübes Lächeln sem Gesicht überflog. Nein, mein v ber Sohn. Sehen Sie, mein lieber Conrad. wenn Sie als Zeitungsju.:ge undKellner hätten herumlaufen müssen und wenn Sie so manchem Abend Nicht gewußt hatten, wo Sie Ihre todtmü den Betne ausstrecken werden, und wenn Sie hätten eine Sckankwirtb schaft in den Sikberminen betreiben müssen, und wenn, Ihnen Ihre liebe ..: i . m.-V .r .: i vci uzm ncroruv Mll oen royen erlen, dem Auswurf aus aller Oer ren Länder, weggestorben wäre, und wenn Sie in den Aufregungen und bei der Ausrelbung des Korpers und des Geistes vor der Zeit zum Greise aeworden wären, dann würde Ihnen auch Ihr Reichthum nicht sehr werthvoll erscheinen. Nein, mein lieber ' Junge, Ihr Sßaltx mit seinem bescheidenen Gehalt hat das bessere Theil erwählte Die Ferien gingen zu Ende und wir sollten den letzten Abend zusammen sein. Es war schon etwas kühl an den Abenden und ich hatte bestimmt, daft die wundervolle Abschiedsbowle, die ich gebraut hatte, nicht tm Garten, sondern in dem kleinen besonderen Gastzimmer vertilgt werden sollte. . Gruber und ich hatten einen letzten gemeinschattllchen Spaziergana aemackt und waren pünktlich zur Stelle. 'Auch meine Frau war rechtzeitig anwesend, dafür hatte conrad gesorgt der sehr für die Pünktlichkeit war. wenn es etwas Gutes zu trinken gab. Maud und Oskar fehlten noch. Wir machten uns aber anfänglich keine Sorge und erstmals eine halbe Stunde vergangen war. wurde Gruber etwas unrubia. wo denn sein Kind stecke. . Ich merkte es und schlug ihm vor, mtt ihm zu sammen die Beiden zu suchen. ' Tim Garten waren sie nicht, vor dem Hause auch nicht. Da siel es Gruber ein. daß seine Tochter gern auf dem Haidetopf weile, einer lleinen Anböbe gerade über dem Gasthause, wo Grummel auf unsere Bitten unter dem Baum der die Höbe krönte.' eine Bank hatte , an.
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A Sf. Louis paper hanger and contractor, in enumerating some of bis past troubles, said : ' My wife and I swear by RipansTabules. Many a morning I have gone to worlc on a job and had to quit. I can't begin to teil you all tbe suffering I have gone through. I lost myappetite and nearly starved myself in trying to worlc up a relish for food ; but Indigestion, dyspepsia, conitipation, biliousncss and headache constantly attended me. I toolc bitters, tonics. pills, but they didn't eure me. My vlke had also some trouble with her stomach and it was a friend of hers who first told her to try
IMl iW Ve started in together to take them. began to feel bully, and my wife is as vrmgen lassen. Aon dort' oden hatte man eine hnrliche Aussicht über die Schwarzwaldhöhen. . - Wir stiegen langsam hinan. Die Dämmerung war bereits gewichen, aber der volle Mond gestattete uns einen weiten Ausblick. Und so. sahen wir schön von Weitem Maud auf der Höhe stehen und neben ihr Oskar. Das Mädchen schaute noch einmal hinüber nach den Bergen des Schwarzwaldeö. Von dem sanften Lichte deZ MondeS umflossen, sah sie himeitzend schön aus. und ihr blasses Gesicht, daS heute wohl durch den Gedanken an die Tren nung noch etwas bleicher aussah als gewöhnlich.' flößte ordentlich Rührung ein. DaS. schien auch OSkar zu empfinden; er griff nach ihrer Hand und streichelte sie sanft mit seinen beiden Händen. ' Und darüber verlor das arme Kind die Haltung und sie sank dem jungen Mann schluchzend an die Brust. Oskar neigte sich zu einem ersten Kusse zu ihr herab. Da gewahrten, sie uns und fuhren scheu auseinander. Gruber fahte meine Hand und so gingen wir auf die Kinder zu. . Seid guten Muths, Kinder", sagte er mit weicher Stimmer, die Zsreunde hat daö Schicksal getrennt, da sie in ihrer Jugendkraft waren, die 'Liebenden soll nichts trennen. - . Und zu mir sich wendend, drückte er fest meme Hand und. sagte mit einem wehmüthigen und doch glücklichen Lächeln: Siehst Du, . Franz. die Beiden 1 haltn daö beste Theil erWählt - ' " ' . t m m - - . Die Schriftstellerin". ' ' von Thekla Edenfeld. Sie besitzet .es ist keine Finte -Was gehöret zur Schriftstellerin: Vor allem die prächtigste Tinte, Zu dick nicht, doch auch nicht zu dünn. ?7 ' Sie besitzet es glaubt'S wohl ein Jeder . WaS ferner gar nöthig sie braucht: Die beste und flotteste Feder, Die emsiö in Tinte sie taucht. Sie besitzet S ist nicht gelogen DaS feinst parfümirte Papier, Sie verschreibt täglich zahlreiche Vo- - gen. Ihre Handschrift ist eine Zier. ' Sie besitzet 's steht fest ohne Schranke DaS 5Zeua m 'ner Schriftstellerin: Nur eines: ein eigner" Gedanke Kam bis dato ihr nie in den Sinn! DerguteSoyn. Ja, ja, ick kann meinen Eltern nicht dankbar genug sein, daß sie mich in der Jugend Musik haben lernen lassen!" mmtz halb?" Nun, hätt' ich heute nicht meine Violine versetzt, könnte ich nicht hier in der Knnpe sitzen. ' 3 '; Jedermann sagt so. CaöcaretS Eandy Cathartic, die vundervollste medizinische Entdeckung dei Zeitalters, avgenehrn und erfri schend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leberund Singeveide, da ganze System reinigend, entsernt Erkältung, kurirt Kopsveh, ftieber, anhaltende Verstopfung 'und UoVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Cie eine Oi achtel von (5. C. C. heute : 10, 25, und 50 Cents, verkauft und
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Cüun3 e-raktikt des all llpstzeken.
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Man binde die schlimmsten Schmerzen vie NheuntatiömuS, Neuralgie, Hüften- und
Rückenschmerzcn zusümme. Gebrache g ST. JAKOBS OEL Z und alle werde geheilt werden. Einzeln, sicher : und rasch. j mwmmmmmmmffmmffmwwfM
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My appetite soon came back and I well as ever she was in her life." . . Bahn Züge fahren wie folgt : Noch v xcA l Nachnttt'g. Cilroettnfc St ?ok .. (lo.urnbül.. 415 10 85 10 85 6 2S 8t( 8 2 Si i 6 6 201 8 20 7 30 Td Ex naht b H 3 zo 3 25 2 45 41 urnnib ta . tftnctnnatl.. SPrii c UinttnnUt.. Poi ivll... Vltttiea ... St. üoui .. Gfcarnp gn.. eoiii. Lafay it.... l'Cra.... Solttfn . .. Be nHord. Vt'RC'C und Uulon (Sud.. 4 15 415 10 50 6r 10 50 2 45 3 45 4 45 4 '5 2 45 7 SO 114 ZU ll 2 7 80 '! 45 ni 20! Tt 11 45, 1, 45 11 15 11 16 T 55 '1105 '05 85 7 10 ',1 t 8 60 H i'coi '11 50 11 15 3 01 85 415 1115 io 35! 4 Et Bcbfutet glich. Ex fM6ic in ben yiiftni t Cfileil. 0. l O Wsbittr vtrvi urd on Union Bahhafe vor tctjtn Xitt tM eajiol3jjm cciinottattoa. H. M. Bronson, & (3. $. 2( Cincmnati Ziige ! .H.& R. R. . Abfahrt Indianapolis fahrt 8 40m 7 558m " . 10 458m 2 4im , 4 45m . 7VSM Ankunft Cincinnati. nkunft '7 SOFm , 11208m J25m 0091m 7 45m 10 mm Tayton Züge, (5. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt S40Bm . 10 458m 245m . , 4 45m 7 05m nkunft 740ra 2 25Nm 0 2im 7 5592m 11 m ' Toledo & Detroit Züge. C. H. fc v. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS: Toledo: Detroit bfahrt ! a Bm nk'ftS4Nm nk'ft40m , 7 sm m 4vvm , 158m ) genommen Eonntagk. Ticket. Ossicen : Union Station und NoS West Washington Straße, Ecke Meridian. STOP . LOOK - LISTEN SL Die vovuläre 10!0!l ,,0,M) I r S .5 I ist die befte Linie nach
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vW,. 4! Stunden. Vier tägliche Züge! verlassen Jndtanapolt I TOOBrn 11 bOBrn S8Srn 12 M acht nkunft in Ehieaao. (13 OOMt lbed 8 30 1 Ab 7 20SM 7 458m 4 8791m Lüge treffe hier ei.... I 80Vrn 2LSNrn ie neuesten verbesserte Oestibuie ZIIngen, Vullnrnn Lchlnfwngsn - elegante, yarlor Oagen und vßwagen. Lokal'Echlafwaae in Jndtavapolik fteht um - 8S0bend berett. verläßt Chicago 2 45 OToraesl. an Zeit ach 9 80 bead benutzt werde. jeder t West Washiato Straße, Ticket'Osfices Union avnyof vd vtaff dniett uve. aynyos. Geo. W. Hayler; 2. 9. 7 WWI.W jwmt H Vrfwir mä bf joh a. fioo4wtB.TroJ(.Tl work f. kwlii. yoa aaay Bot mak U Mak, bat ra. tack yoBttiekly kor tua tnm th t 10 imf U ttmit, m4 am fom r oa. . Botk mm, all ipi. aar Mtit ei Amtrica, yom eaa oamtiM mt AL.a, r in all yaar tia apar Biaim mI?k t trtry rarkar. Wa atarl Tm, t r. Llr afftkrttf. All LT. fl. ' - : i rAirrciil-4j. faa work.. AU ia aw. Craat aar l a tat
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Eisenbahn' Tabelle
Ankunft und Wgang der verschiedenen Eiscr , bahnzüge im Unwn Depot, JndianavoliS. Bandalia. Abgang Postzug 7 00 Lb. Expreß II 21 Am Expreß 12 40 Nm Aomodation 7 20 Lm Expreß 4 00 Nm Expreß L 10 Pm Ankunft Expreß 5 40Pm Expreß 4 4oirn Accomodation 10 00 rn Expreß ... 2 35 Nm . Schnellzug 7 Ib Bm Accomadatwn 120 91m Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis unk Cleveland Diviston. Abgang Expreß. - 415 55a Expreß 6 35 35m Expreß V30L Limited Expnß 11 15 Srn Expreß 6259ha Ankunft Expreß 310 5hr Expreß 11 30 25m Limited Expreß 8 45 Ab Expreß VON Erpreß 10 50 9h St. LouiS Division. Ab gttna Expreß 7 30Bm Limited Expreß 11 45 Vm Expreß 1120 9! Expreß, täglich 3 50 Nm Ankunft Expreß Uiglich 4 05 m Expreß 10 30 55m Limited Expreß 5 30Nm Erpreß 610 55m THicago und Cincinnati Division öftlich. Abgang Schnellzug 3 45 55m Accomodation tialüS 6 30 55m Accomodation 10 50 Bm Postzug 2 45 Nm Accomsd. (nur Sonntags). Accomodation 5 30 Um Ankunft-Rushville Accomodation. Vostzug ll 40 55m Änd'plt Acc. (nur Sonnt.). ' Accomodation 11 15 5rn Accomodation 6 40 Ab Schnellzug. 1105 92m Chicago und Cincinnati Division westlich Abgang Accomodation 7 10 55rn SHnell.Post 11 45 55ra Lafayette Accomadation. ... 515 Nm Schnellzug 12 30 55m Ankunft Schnellzug 3 30 55m Lafayette Accomodation ... 10 80 55m Schnellpost 2 35NM Accomodatio 6 45Nrn Peoria Diviston veftlich. Abgang Expreß.. 7 25 55m Expreß ; 11 15Nrn Danville Accomodation. ... 4 35 9!rn Expreß 11 45 55m Ankunft Expreß 8 33 55 Danvill Accomodation. . . . 10 20 55m Erpreß 2 4? Nm Erpreß 616 91m Peoria Division öftlich. Abgang Expreß 6 20 55m Accomodation Expreß 8 25N nkunft Expreß 11 85 55m Accomodation Erpreß 9 00 9cm Lake Erie und .Western. Abgang Expreß 7 00 55m Expreß 1 20 9cm Expreß 7 00Nm Schnell Erpreß Ankunft Schnell, Expreß Expreß 10 20 55m Expreß 2 40 9cm Srpre, 6 00 9cm PittSburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 6 00 9cm Eolumous Accomodation.. . 8 30 55m Expreß , 6 60 55m Richmond Accomodation. .. 1 30Nm Erpreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation S 00 m vcynellzug 8 00 55m Expreß 12 30 92m Accomodation 3 16 Nm Expreß 6 50Nm Erpreß. . 10 15 Nrn Chicago Division tU okomo. Abgang Expreß 11 35 55 Erpreß 12 35 Nrn Ankunft Expreß 3Ä55rn vrpreß 3 20 9cm . LouiSville Diviston. Abgang Expreß 3 40 55m omSvllli. Accomodanou. . . 8 10 55m Schnellzug 8 25 9cm Accomodation.. 4 03 Nrn Ankunft Accomodation 10 16 Vm Schnellzug .11 3)55rn Accomodation 6 60 9cm Epezial täglich ...12 253 Cincinnati, Harnilto und Indiana polis. Abgang Expreß ... 3 40 55m Cincinnatl Accomorotion . . 10 45 55rn Erpreß 705 Ab Expreß 4 459cm Erpreß 2 45 9ha AÄunft Accovudation 11 65 55m rpre 1 12 45 55m Expre l 7 60 9! Expre, 10 20 9cm Erpreß 6 60 55 Indianapolis und Viw-enneS. Abgang Expreß 8 15 55rn mcennes Accomodatio .. 4009! Ankunft Vincnmes Accomodat ,10 40 55rn . Expreß 4 63 Nrn 4 00 9! Cincinnati, Wabash und Michigan Expreß 6 35 55 Expreß , ....1115 55 .... 4 60X .... 9 25 55 Erpreß Ankunft Exvreß . . . . Erpreß Erpreß 310 9c 8 45 R Indianapolis, Deeatnr und Wefter. Abgang Expreß . .' ,' 8 15 55 Accomodation 3 45 9c Schnell.Expreß .11 10 5! Lnkunft Schnell. Expreß .... 8 85 55 ccomovayon. .10 40 Bm Erpreß .................. 4 40 ta Louisville,' ttets Qlbany : Chicago Abgang Expreß.... ...... .....12 55 55 xpreß 8 5 K Nonon AccosdsL-n Lnkft Erpreß 3 tO 55a . Nonon ucccritl:, .... cxr?) ......... 745 5: Tho TvrcztlolLi ' Century, fctt c:-.:i-" r-ji ' p--..!' i" ... 1 , i -:t Q'n f.;r n irf;s r:-;r) t'Trr frrtlilsi en i'X c::.:n 1- " ) ' "Z d - l'-'t - - ' , .
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