Indiana Tribüne, Volume 21, Number 44, Indianapolis, Marion County, 2 November 1897 — Page 3
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wttttMf Dr. Jühle eJ , 120 Sst UcSnrty Btr. Sprechstunden : 8 biZö Uhr Vor. ; 2 bis 3 hr lal,zi.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. ir.drechstuden : SonittasiS imi SBcratttaaf. C. C. EYEHT8, Deutscher Zahn - Arzt. ric. 8j Pennsqlran Ätl. 0 a 6 wird s.us Lu.-.s'H s.ir..ver.3i. V ALTER FKAXZ, Zahn-Llrzt, No. 90J Ost Mark Straße. Hessin Block. Zimmer 43. Ofsice.Stundkn: 9bi,I2 Bm.. I biz Z Nm.. 7 6i4 9 Uhr bnb. Sonntag von 10 Uhr Vm. bis 2 Uhr Coke. Coke. An Vilumpsn ii. zerkleinert. XiitH können Sie bekommen in der Ossice der Ind'imifc Jo. No 58 Süd Pennsylvania Ttr. , 4.R2f?3i Frey f0il rYvj-tr R'-.t.; Tfoiary Pi:HAii T;iwi&lor, ÜOmvHpJ?Hi1 Oliv Nr?. Kli-ebJb St?tt Take 8!. St G r icrkc, Dentsch'-r Buchbinder. 408 Sud Qa&, tzcke McCarty tr Up StstiiTs. 5rrr Sar! IMajifcs.T Urn fTfc irt 'fts"iitn.iu r ct'J vui HSlilXAlO LiSKE. 1)5 Ost South Straße. Teutsche? Mefse?s6zmid, Rasirmefsec. Speeren und alle Arten Schneidemstrumente sabrizirt und geschliffen. RlPANS TABULES re intended for thildren, ladlcs and all who prefer a mediclnc disgirised as confcctloncry.' They may now bc had (put tp !st Tin Boxes, sevcnty-twö In a box). price, rwenty-ftve ccnts or sivc boxes fbr onc dollar. Any druggist will gct them u you mstst, and they may al ways be iVfainf1 va rfrrTf tiflfr tVi nnr fr w... v. ivtiMkH1 .W ..v. TheRipans Chemjcal . tli' -rf WRucti: iüL SO YEARS EXPERIEMCEr TPinE MADirs. t. . DESIGN, 't COPYR!OHTS Ac. Auyon tendlna t. ckttch and descrtptlon may loiclsly ascertai.. free, wtaetber aa inTention la probably patentabl. Commanications trictlf eonodantiaL Oldst aency foraeeuring patent La Ameiica. Wa bare m WasbtnKton Office. Patnu taiten throuh liuan k Co. reoelrt ipecial notioe ia tb SCIENTIFIO AMERICAN, beaatlfallr illaitrated, 1 anregt drcnlation of ans acientlfle lournaL, weekly, terms GZ.0 a rear ; tUSOalx montba. tipedmen ooptes and ILajaO Book OH Patents aent free. Addraaa MUNN & CO., 361 Droadway, New York. . ' C, CrC00 c oc-oc ooz o-o I lTebster's gluteriiational Dictionary Invafuabl In tl:e Home. School, and 0M. Athoroujh rsvlsion ol the Unabrldjed, tlie purposc oi which Lj been not display nor tbe provision of materiül for boastful and howy advertisement, but th due, judicious. scholarly, tboroueh perfectng of a worlc whtch tn all tha tages of it growth haa obtained in an equaj degree the faror and confidencc of acbolars and of tbe general public . The One fjreax iianaaru ftä X Authonty. kJZß- So writc Kon. D. i. Brwr, wnsmrs Ja,r , i IVIVTIT I Util I 1 DÜJ 1 I LVI iJVl ATÜAL I r-w-Send for ipceimea pasr to DXiioxsy E. 4 c merriam CO.. pudliske, KPBJSimSLB, ilAS. Bend yoar name for Sottrenff ol th '.Yok of Enzeoa Fleld, FIELDFLOWERS Ctc us:ce TleUIHcsumcnt $cu?cn!r Th most beantiful Art Productlon of the een tiirv. 'A irnall booeh of the moit frazraat f blos a,m catbtred frern the bread acres cf Eugene Fleld Pcrta af Ltt." Contains a selection ot tie tnost tautifu! of theooems of Euseue Field. Hand-o-niv illutratf?rt bv thirtv-sive of the norld's preatect artists as tfceir contribution to the Mon tmtet i'Una. Kot lor tue bdi coBiiioaiiB m . mit trthti tbls bkcoald nat bmft been caaanfao Vtnt tut f7-oo. I orsale at txjolc storea. or sent ljreyaid on reeeipt cf fi.io. The love onenagto IhCriiWa Poet Laureate. otiblished by the Comnittee to create a f ond to build tbe Monument tnd to care for the f amily oi the oeloved poet Euztat FieU Uonamenl Souvenir Fand, lo afewt ttraaC Uuai LOV
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Eine Studetttenehe
Roman von Luise W estkirch. (Fortsetzung.) In diesem Augenblick blitzt mir der Gedanke an ein Verbrechen auf. zugleich eine wahnsinnige Angst. Die gräßliche Hand, die sich nach jener ausgestreckt hat, droht auch mir. Ich jage die Truppe hinunter, drei Stufen auf einmal, ich schlage gegen die Thür, unten im Haus, gegen die erste, die zweite, die dritte. Hilfe such' ich, Menschen. Schutz! Alles bleibt still. Niemand! Niemand! Alles leer. Alles verschlossen. Ich flüchte auf die Straße, ich hätte die Vorübergehenden anrufen können, den nächsten Schutzmann, ich weiß. Aber als ich in die kalte Nachtluft kam, wurde ich ruhiger. Ich schämte mich meiner Flucht, meiner Feigheit. Ich fühlte mich halb verrückt. Vielleicht war es nur meine Aufregung, die dem, was ich gesehen hatteeine grausenhafte Deutung gab. Und ich fürchtete mich vor der Hand. Ich meinte, sie würde mir die Kehle zudrücken, wenn ich redete. Ich flüch tete heim. Ich rannte, bis Füße und Athem mir versagten, ich suchte mir einzureden, was ich gesehen hatte, sei Einbildung. Dann kamst Du und dann wußt' ich, das Schlimmste war Wirklichkeit.Arthur hatte zugehört, sein Weib mit düsterem Blick betrachtend. Er schwieg noch, als sie geendet hatte. Arthur " drängte, flehte sie. Jch sehe, wie es isi." sagte er mit Anstrengung. Du hast mich lieb " Sie drückte den Kopf an seine Kniee w grenzenloser Hingebung. Das weißt Du!" Zu lieb. Das ist unser Unglück. Aus Liebe zu miv bist Du zur Verbrecherin geworden; aus Liebe zu mir lügst Du jetzt.Ich schwöre Dir. Ich schwöre Dir " Einen Meineid. Du wärst's im Stande. Du wärst auch im Stande, die Hand in glühende Kohlen zu legen und zu lächeln: es thut nicht weh! um meinetwillen. Du siehst, wie die Last mich drückt. Du nimmst sie auf Deine Schultern allein. Du denkst, ich bin stark, und wenn ich zusammenbreche, was liegt daran? O, ich kenne Dich jetzt. Daß ich Dich nicht früher gekannt habe, daß ich den Dämon in Dir reizte statt ihn zu beruhigen das ist meine Schuld, an der ich tw gen muß. so lange ich lebe. Arthur! Arthur! Ich sprach die Wahrheit!" Und ich alaub' nicht an die aesvensterbafte Hand! Wer auch hätte ein Interesse gehabt außev Dir " Er stockte plötzlich. Anita's krause Reden fielen ihm em. So alaubst Du, daß ich das Gift Vi mir bereit trug, mit Schlauheit, v.lt Lerscllung die Gelegenheit erspähte Das N! der Vunft, den Ich YteiTtch nicht begreife, nie begreifen werde. Aber so vleleZ an Dir ist nur unbe greiflich, überraschend. Und dann, sie besag N.orphlum, Morphium im Ueöerfluß. Auf dem Kamin, vor dem Spiegel standen Schachteln voll. Weiß ich. wie der Zufall Dir zu Hilfe kam? Und doch, wenn Du die Wahrheit sprachest Ich spreche sie bei Allem, was mir heilig ist.Wenn ich Dir glauben dürste m So wahr ich Dich lieb habe über Alles! Du darfst's! Ach, ich kenne mich selbst nicht mehv. Ich bettle um Glauben. In früheren Zeiten wär' ich dem in's Gesicht gesprungen, der mir gesagt hätte, ich lllge.Er legte die Hände auf ihre Schultern, er schüttelte sie wildem Zorn. Warum hast Üi)u m'ii das gethan? Gerade das auf der Welt! Du! So dumm! So dumm! Wo wir so glücklich sein konnten, wir zwei! Oder nicht?" Ueber Alles, wenn Du mich lieb hast.Er riß sie in seine Arme, er erstickte sie fast mit Küssen. Aber es war kein Glück, es war Verzweiflung in diesen wilden Liebkosungen. Sie merkte e3 nicht, wollte es nicht merken. Sie fühlte nur die Küsse, die sie bebend er widerte. Du glaubst mir? Nicht wahr, jetzt glaubst Du mir?Da zerrann sein Traum. Er riß sich aus ihren Armen. Nein, ich glaub' Div nicht! Dennoch kannst Du schuldlos sein. Gott im Himmel! Ich weiß nicht, was ich glauben soll!Arthur! Aus Barmherziakeit - Er faßte ihr Handgelenk, er sah ihr lange starr rn die Augen. Dann schut telte er den Kopf. Er ging hinaus. Er schloß sich in seiner Stube ein. Dort kämpfte er den Hartesten Kampf seines Lebens. Sie ist Dein Weib.- sagte die Stimme seiner Leidenschaft, .ist Dein mit jeder Faser ihres Herzens. Wer zwingt Dich, ihren Worten zu miß. trauen? Ja, wenn sie falsch schwört, was gkht's Dich an? Reiß sie in Deine Arme und sei glucklich. Aber sein Rechtsgefühl widersprach: Willst Du Dtch mit Küssen für Dem Schweigen bezahlen lassen? Wenn Du Dein Weib schonen willst, mußt Du das Tischtucb .wischen Dir und der
Mörderin zerschneiden. Es gibt keine andere Wahl. Und mitten in der Nacht setzte er sich an seinen Schreibtisch und schrieb an Herrn Dreisam. Sehr geehrter Herr Chef! Ich habe überlegt. Ich nehme die Stellung an, die Sie mir in Colorado bieten, und bin bereit, in den nächsten Tagen zu reisen." Länder und Meere zwischen ihn und seine Schwäche! Zwischen ihn und die übermächtige Versuchung. Lange hielt er den Kampf nicht mehr aus. Bleiben hieß ehrlos werden. Aus dem Schiffbruch von Glück und Hoffnung konnte er nur seine Selbstachtung retten. Er wollte es. Tage vergingen. Martha erzwäng keine Auseinandersetzung mehr, nachdem Lörsch ihren heiligsten Betheuerungen den Glauben verweigert hatte. Aber sie beobachtete ihn stumm, in Angst, in Hoffnung. Etwas ging vor, das sagte ihr ihr Instinkt. Er plante eine Entscheidung, sei's zum Guten, sei's zum Bösen. Daß sie nicht errathen, nicht erlauschen konnte, was er plante, mit aller Mühe nicht, machte sie halö toll vor Aufregung und Furcht. Und gerade in dieser Zeit drängten sich wie auf Verabredung die fremdesten Menschen in ihr Haus. Dr. Milius machte in Frack und Cylinder, eine rothe Nelke im Knopfloch. Staatsvisite. Aufgeräumt und spaßhaft plauderte er; seine in rehfarbenen Handschuhen steckenden Hände begleiteten mit lebhaften Bewegungen die Rede. Und Martha's Einsilbigkeit hinderte ihn nicht, seinen Besuch weit übe? die übliche Zeit auszudehnen. Seine schwarzen Augen blitzten aus ihren schmalen Lidern dabei, als lachten sie und diesmal sie allein in dem ganzen Gesicht über einen gelungenen Streich. Als er endlich ging, begleitete Arthur ihn. Falls wir uns nicht wiedersehen sollten, nehme ich heute Abschied von Ihnen, in fünf Tagen trete ich meine neue Stellung an.Stellung? Was Sie sagen? Wo denn?" In Colorado." Dr. Milius pfiff durch die Zähne. Dann bewundere ich die Ruhe Ihre? Frau Gemahlin.- . Meine Frau weiß noch von nichts, überhaupt Niemand in Berlin. Ich bitte auch Sie, vorläufig zu schwei-gen.-Jhre Frau weiß nichts?" Ich vermeide gern nutzlose Aufregung." Und Sie nehmen sie nicht mit?Des Lokt.ns Augen blickten stechend. Vorläufig nicht. Bis ich eingerichtet bin. Sie begreifen.Da lachte Milius fröhlich auf. Bravo! Mein echter Schüler! Kein Frauenjammer und Geschrei, wo es gilt. Allein dringt der Mann überall durch." Sie waren in eine Restauration aetreten. Arthur hatte sich an einenTisch gesetzt und starrte vor sich hin. Famos. daß Sie den Muth gefunden haben, sich loszureißen,- plauderte der Doktor. Hätt's Ihnen kaum zu crrai'.l. Aber ganz meine Maxime. Ich bin ein Verehrer der Frauen wie kein Zweiter. Wer aber nicht gegebenenfalls über die holden Engel unbarmherzig wegschreiten kann, kommt nie an's Ziel, nie! Das ist meine Erfahrung. Meine guten Wünsche begleiten Sie auf allen Wegen, mein junger Freund. Auf Wiedersehen! Auf frohes Wiedersehen in dieser kleiuen Welt, in .der es sich für kluge Leute so behaglich leben läßt." Ehe Arthur etwas erwidern konnte, begrüßte ihn ein alter Bekanntem Lörsch stellte die Herren einander vor. DQ Milius, Lieutenant von Weber Lieutenant der Polizei," verbesserte der Ankömmling. Ich habe die militärischeCarriere ausgegeben, mir Haus und Familie gegründet." Also doch! Seit wann sind Sie denn in Berlin?Seit einem halben Jahre schon. Man trifft sich schwer in der Millionenstadt. Ihre letzte Nachricht war eine Postkarte aus Konstantinopel." . Richtig, da drillte ich türkische Rekruten. Ein mäßiger Spaß. Und was treiben Sie?" ' Die Freunde vertieften sich in gemeinsame Erinnerungen. Milius emPfahl sich bald. , Wer ist der Mensch?" fragte Weber, Arthur mitten in einem Satz un tevbrechend. Fällt er Ihnen auf? Sie haben ihn sicher auf irgend einem Commersabend bei uns gesehen. Ein alter Borusse." Weber schüttelte den Kopf. Ich hab' ihn anderswo gesehen. Ist er hier ansässig?.Zur Zeit ja. Arbeitet am BörsenCourier. Nächstens wird er heira-then.- : Und vordem?Ich weiß nicht. Er ist so ziemlich in der ganzen Welt gewesm." Jm Frühjahr 1886? Wissen Sie das zufällig?Keine Ahnung. Warum?" ES spielte um die Zeit eine dunkle Geschichte in Konstantinopel, mit einem Frauenzimmer, ein Mord ode? Mordversuch - Weber, ich bitte Sie!" Nein, nein, ich spreche keine Vermuthung aus, Ihr Begleiter erinnerte mich nur an eine Persönlichkeit, auf die damals schwerer Verdacht fiel und die plötzlich spurloö vom türkischen Boden verschwunden war." Und da glauben Sie ?- Wie ich Ihnen sage, eine Aehnlich. keit. Und nicht einmal eme vollstän dige Ähnlichkeit. Die Persönlichkeit, die ich meine, war blond.Blond!- Vrthu? mußte lachen. Das ist Milius freilich nie gewesen.Nein.sicher nicht," sagte der Lieutenant und hob sein Glas. Was wir lieben, Lörsch.Waö wir lieben.- '
Ella Berndorf war an jenem Abend in Hellem Zorn heimgekehrt. Sie stürmte in ihr Boudoir, wo Schobert.'
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ihr treuer Dieners Zwei Theaterbillette in der Hand, sie erwartete. Sie sind ein Unverschämter. Moritz." rief sie. den Hut vom Kopfe reifccnd. 5n was für eine Situation haben Sie mich gebracht mit Ihrem Geschwätz von den Lörschs!" 1 c cm V 1 . . funden." Komödie." sagte Moritz. Komödie? Eine Stelle hat er. Arbeiten will er! Arbeiten! Er! Für seine Frau!" Wer weiß, warum er will arbeiten." Sie trat vor ihn, sie zischte ihm die Worte in's Gesicht: Weil er sie liebt." Moritz zuckte die Achseln. .Er kann lieben," fuhr Ella autzer
JH yao lmen vie zayryeil ge- uuu .ivctlzlmiucr Utzen geoueoen sagt. Sie ist eine unglückliche Frau." und hätte sein gelehrtes Werk über die lZin Turteltaubenvaar hab' ich ae- neuesten egyptischen Mumienfunde zu
sich fort. Er kann lieben. Sie wird geliebt, diese Handwerkerin! Dies Ge-.der
schöpf von der Gasse! Ich Du wirst auch geliebt. Ella." Von Milius?" Sie lachte schrill auf. Red' keinen Unsinn " Von mir." .Von Dir? Stunde dank Hände, ein Ausdruck wilder Grausamkeit trat in ibr Gesicht. Ich will Dir sagen. d?r Doctor, mein Verlobtcr, möchte die Hochzeit noch beschieuNiaen. t oii in neu acun icui. : . r-rr At Ti r tr - y. 1 r"" - r. Ich bab's überlegt. Ich thu's." Sie sprach langsam, jedes Wort wie einen Stack-,?! in ihres unglücklichen Liebhabers Herz bohrend. Der zuckte nicht. Tbu's! 5?e:rath' lieber gleich moraen. Min is es recht." " .Was?" (Jortsctzung folgt.) Von P.,ul Felder.:. Das gnädigste Fräulein war heu, außerordentlich ungnädig, ihre Zote Annette war bereits zu einem ung?schickten Ding" und schließlich zu einer dummen Gans" dcgradirt worden. Die revanchirte sich für diefe Beleidigung draußen in der Küche: 's hat gestern Abend nicht geklappt. , man hat gezischt... na, wissen Sie, in dem Älter noch jugendliche Liebhaberin " und sie lachte der Köchin hohnisch la s Gesicht. Und Annette hatte Recht: man hatt: gestern Abend wirklich gezischt, die berühmte Mademoiselle Dore war aus gezischt worden. Es war emporend ! Eine dunkle Röthe stieg in ihrem Gesicht auf. wenn sie daran dachte, un) wüthend knitterte sie den Saum ihres blauseidenen Morgenrockes zusammen. Mit fiebernden Händen schlug sie eine der vor ihr liegenden Zeitungen auöeinander: Mademoiselle Dore schien etwas ermüdet, es fehlte ihr ein gut Tbeil jener Frische und Beweglichkeit, die wir früher nicht genug an ihr bewundern konnten", las sie da schwarz auf weiß. Unverschämi,zifchte sie und griff nach dem nächsten Blatt. Die Aufführung war eine vortreffliche. Nur Mademoiselle Dore war wob5 etwas indisponirt. Alsie vor fünfundzwanzig Jahren dlisc Rolle creirte - Ist das ein indiscreter Mensch,- rief die Gnädigste aus und nanm die dritte Zeitung. ....Das Kindlichnaive, das die Rolle bedingt, lag- der Mademoiselle Dore nicht mehr so reckt, der schillernde Falter entbebrte des Glanzes und der keuschen Farbenpracht, die ibn auszeichnen sollen.- Und dieser Kerl drängt sick zu meinen zour-s fixea," siöbnte die Schauspielerin. Sie versank m neses Sinnen. Dann rechnete sie: 97 minus 49 nun ja, das ergab 48 volle 48 Jahre war sie alt! Hm, das war für eine iugendliche Liebhaberin" wohl etwas reichlich. Aber sie suhlte sich doch noch so frisch und wenn die Garderobiere mit der Friseuse des Abends ihr Wert verrichtet hatten, sah sie noch aus wie ein Mädchen von 20 Lenzen. Mit einer mechanischen Bewegung ergriff sie wieder ein Zeitungsblatt.' Unwillkürlich blieben ihre Augen an einem Artikel haften. Herbst!" las sie halblaut. Das Laub der Bäume raschelt zu Boden, kalt fegt der Wind über die Stoppeln, der Regen schlägt gegen die Fensterscheiben, es ist vorbei mil dem Reiz des Frühlings, mit dzr Pracht des Sommers. Wie in der Natur, so ist es auch beim Menschm, auch ihm naht ein Herbst . . ." Mit nervöser Hast sprang die Gnädigste auf. eine seltsameErregung hatte sich ihrer bemächtigt, ihre Pulse flogen, ihr Herz klopfte fast hörbar. Sie durchmaß eiligen Laufes das Boudoir, plötzlich blieb sie vor dem bis zu Boden reichenden Toilettespiegel stehen. Prüsenden, kritischen Auges betrachtete sie ihr höchst eigenes Gegenüber, erschreckt taumelte sie zurück. Der fahle Teint, der herbe, tiefeingeschnittene Zug um den Mund, die zahllosen Falten und Fältchen um die Augen, die Strähnen im Haar weiß, schneeweiß Wieder An Der Arbeit. Alle klcinenVerletzungen wieSchnitt, Brüh und Brand-Wunden, Verrenkungen und Schwellungen werden rasch und sicher von Salvation Ocl geheilt. ES ist ohne Zweifel daS beste Mittel für alle solche Schmerzen und sollte in keinem Hause fehlen. Herr Frank Stubenhavcr, 1337 Elm Str., Dubuque, Iowa, schreibt wie folgt: "Ich gebrauchte Salvation Ocl um einen verstauchten Ellbogen zu kurircn, welcher mich von der Arbeit abzuhalten drohte, doch nachdem ich den Arm tüchtig eingericbcn hatte war ich im Stande wieder an die Arbeit zu gehen. Wenn ich nicht das Salvation Ocl gebraucht hätte so würde ich sicher für längere Zeit meinen ArbcitS Lohn verloren haben." Salvation Ocl ist überall rr. - . rr fT ... lur nur & seulv zu iuuiuu Zu haben be, : John D. Gauld, fcOl Jndiana Ave. I. O. vry, & Jaöson Sot.
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Schweig! Schweig! Ich hab' eme Fräulein Erna zusammenkam, redete
verlebt! eine Stunde! Dir er allerhand konfuses Zeug, sodaß die
ich sie, Dir! " Sie ballte die sich erröthend abwandte. Wenn er
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Es wird Herbst..." Herbst," klagte sie, Die Einladung muß ich annehmen. V. W-r IJC 'jCl v rrs?? jt.f r. - vu um luf mu)i ocn ruaeoeraer Ipiey u v r . len," meinte Oberlehrer Dr. Ehrhardt unwillig. Und er wäre so gern in sei- - nrt.!l3 -1 ri Ende geführt. Er las noch einmal die Unterschrist: Auf fröhliches Wiedersehen! Deine Cousine Erna." Hm . . . die Cousine Erna mußte doch jetzt schon eine Dame sein. seit einem Jahrzehnt hatte er sie nicht m:br gesehen und da erinnerte er sich heute noch ihrer langen blonden Zöpfe und ihres kurzen weißen Kleides. Zur Weinlese hatte sie ihn eingeladen, zu Moscht" und Federweißen". Da ließ er seine hochinteressanten Mumien im Stich und dampfte nach kleinen Pfälzer Stadt. Nun kamen die herrlichen Tage der Weinlese. Das Städtchen war wie ausgestorben, am frühen Morgen strömte Jung und Alt in die Weinberge, die von Freudenschüssen widerhallten. Vetter Doctor schien nervös geworden zu sein. Sobald er mi: P -i w einige Gläser Pfälzer getrunken halte, schwärmte er vom Glück der Liebe und stöhnte über die jammervolle Junggesellenwirthschaft. Aber Du hast doch zu Hause Deine Mumien . . .". hatte Erna spöttisch b?merkt. Aus dem Wein war Federweißei," geworden. Vetter Doctor hatte sich zwei Schöpplein genehmigt, großartig ! Nach dem dritten schien ihm das Zimmer etwas zu eng, die Luft etwas zu dumpf zu fein. Er steuerte hinaus in's Freie. Oh. dieser Federweiße! Aber Vetter Doctor," tadelte er sich, sei doch so gut und gebe gerade, Du bist ja mitten drin im Zickzackcurs . . . So, das wäre gemacht," athmete er erleichtert auf. als er über den Platz hinüber war. Nun gilt es noch die nächste Straßenecke schneidig zu nehmen. Also stramm rechts um die Ecke . !" Da stieß sein Fuß an einen spiken Stein, er verlor das Gleichgcwicht, schoß um dieEcke und umschlang mit beiden Armen eine junge Dame, die von der anderen Seite kam. Aber, mein Herr...!" Entschuldigen Sie, meine Dame, aber ich . . . der Federweiße " und er klammerte sich nur noch fester an sein Opfer. Hahaha,- lackte die Dame, Vetter Doctor. na, das ist ja recht beiter. Nun nimm sckon meinen Arm. Dich bat der Federweike ganz aewaltia gepackt." So schlimm sckien's aber aar nicht zu sein, denn der Doctor bot Ernckenseinen Arm und NUsterte ibr zartlick in's Ohr: lin Wunder, wirklick ein Wunder: unser Liebesfrühling beginnt im Herbst !" Wie jeden Abend um diese Stunde war die ole Jensen" wieder hinaus gegangen zum Hafen. Dort setzte sie sich auf die Brüstung und blickte theilnahmlos in die Brandung, die sich an die Mole heranwälzte. Ole (alte) Jensen", das war eigentlich ein Spott, denn die hoch ausgeschossene Frau zählte kaum dreißig Jahre. Aber ihre müden Bewegungen, ihr von tiefen Falten durchfurchtes Gesicht, ihr weißes Haar ließen sie viel älter erscheinen. Welche Schicksalsschläge hatten sie aber auch getroffen! Nach kaum einjähriger Ehe hatte sie ihren Mann vor ihren Augen ertrinken sehen, drei Tage später war ihr Kind gestorben ... Sie erinnerte sich noch so deutlich jenes Unglücksabends, daß ihr jedes Wort im Gedächtniß geblieben war, das sie mit ihrem Manne beim Abschied gewechselt hatte. Sie hatte ihn gewarnt vor dem Auslaufen, deun e war einer jener stürmischen Herbsttage, die dem Fischer Unheil zu bringen pflcgen. Er hatte über ihre Sorge gelacht, der Wagemuthige! Der Sturm brach los. Mit rasender Gewalt peitschten haushohe Wellen gegen die Hafenmauern, die ganze Bevölkerung des Städtchens hatte sich am Strand versammelt. Die verlief sich aber bald wieder, es war ja kein Boot draußen als das von Jensen. Und der würde sich schon in den Hafen finden, war er doch der beste Segler längs der Küste. Und da hinten tauchte auch sein Boot mit den gelben Segeln schon auf. Angstvollen Blickes verfolgte die junge Frau das Fahrzeug, das gleich einer Nuß auf den weißen Wellenköpfen einhertanzte. Bald verschwand es in einem Wellengrabe, bald schwankte es auf der Spitze eines Wellenberges. Aber es kam näher, es war nur noch weniqe Längen von dem schützen den Hafen entfernt, sie erblickte deutlich die Gestalt ihres Mannes, der sich an dem Segel zu schaffen machte. Plötzlich ergoß sich eine fürchterliche Sturzsee über das Boot, das voll Was. ser schlug. Es neigte sich zur Seite, der Fischer zerrte an der Segelleine, da rollte eine neue Woge heran und ehe man noch recht wußte, wie es gekommen war, trieb das Boot kieloben gegen den Hafen. Fünf Jahre waren seitdem vergangen, die Leiche des Ertrunkenen war nicht aufgefunden worden, das Meer, gab sein Opfer nicht heraus. Aus der schmucken Fischersfrau war die ole Jensen- geworden, welcher Jedermann scheu auö dem Wege ging, weil sie sonderlicke und verwirrte Worte .führt-; - Jedermann sagt so. 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Aus sonniger Sommerhöbe war du' Aermste plötzlich hinabgeschleudert worden in den nebeldurchwallten, un heimlichen Herbst! Der Rentier Waldmann hatte nur eine Passion: er war ein leidenschaftli, cher Waidmann. Er konnte es des halb gar nicht erwarten, bis der Herbst kam. Schon während des Sommers hatte er am Stammtisch erzählt, daß er sich dies Jahr mit dem kleenen Kroppzeug" von Rebhühnern und Ha sen nicht abgeben werde, er wolle es mit dem Großwaidwerk, der Hochjagi versuchen und Rehe und Sechzehnendel zur Strecke bringen. Am Stammtick lachte man über den Sonntags jäger, und sein intimster Freund, ber Schneidermeister Sticyelmeyer, meinte dos ha st, da werde der Wildprethändler gute Geschäfte machen. Herr Waldmann ließ sich durch solch' dumme Reden nicht aus seiner Seelenruhe bringen. An einem Octobermorgen nahm er seine Doppelbüchse und fuhr mit Hektor in's Revier. Es war ihm schon berichtet worden, daß ein starkes Thier am Mittensdorftr Forst wechsele. Er fand auch die Fährte und beschloß, gegen Abend auf den Anstand zu gehen. Ein feiner, aber eindringlicher Regen ging Nachmittags nieder und Herr Waldmann griff mißmuthig nach seinem Gummimantel. Aber da er sich's nun einmal vorgenommen hatte, ging er in der Dämmerstunde mit Hektor los. Er prüfte den Wind, suchte sich am Waldsaum ein geschütztes Plätzchen und steckte da seinen Jagdsitz in den aufgeweichten Boden. Sapperlot, es war keine Kleinigkeit, auf diesem schwankenden Sitz eine geschlagene Stunde zu balanciren. Dazu der Regen und immer die Büchse schußbereit im Arm... Ein kräftiger Waidmannsfluch entschlüpfte den Lippen des Jägers. Hektor knurrte und erhielt für diese Ungezogenheit einen Fußtritt. Da schien ihm da drüben aus dem Gehölz das Thier herauszutreten, er konnte die Umrisse nur undeutlich unterscheiden. aber er hörte, wie die dürren Aeste knackten unter dem Tritt. Man mußte stch nachgerade schon auf das Gehör verlassen . . . Der Jäger brachte die Büchse in Anschlag. Heiliger Hubertus, das wa ja doch der Sechzehnender; er sah deutlich die breite Brust und rechts winkte das Gehörn durch den Nebel hindurch. Hektor war aufgesprungen, er drängte vor . . . Krach, der erste Schuß, dann ein dumpfer Fall, krach. der zweite, dem ein jammervolles. Geheul folgte. 'ne Doublette," schmunzelte Herr Waldmann. Jawohl Doublette! Er hatte deö Feldhofbauern Ofe und seinen Hektor niedergeknallt. Ich habe Peck. Waidmannspech stöhnte der unglückliche Schütze, meine Hocbwildiagd fänat gut an, er wird mich wohl viel Geld kosten, dieser Herbst ..." doppelsinnig. A. (am Stammtisch): Sie kommen jetzt so selten in die Kneipe, das macht wohl, weil Sie verheiratet sind?" 23.: Ja meine Frau fesselt m'.ch so sehr." Unerwartete Antwort. Commis: H:rr Principal, es sind heute fünfundzwanzig Jal'.re, daß ich bei Jhien r.i StscSjt üw." Chef: n Krf.;;rl fnrt mehr ff X' v( a;V4.k i- AV..Vi V74 gfscii, t bei mir, dann tc:i?ie;t Sie ja gehen. Jnstanzengang. 5Za.-:f!sch: Ich soll dies Luch nnückörlr-.. Mama meint, es wäre nicht für mich geeignet." Buchhändler: Da Hai sich Ihre Frau Mama wohl geirrt!" Lackfisch: Nein, sie hat aanz recht. ich habe es ja vorher durchgelesen." Vorahnung... Dame (zum Dienstmädchen einer Freundin): Was macht denn das Fräulein von Ihr.? Herrschaft?" Dienstmädchen: Seit ibrer Verlobung singt das gnädige Fräulein den ganzen Tag nur Wiegenlieder." S o i s 's. Kommerzienräthin (im neuervichteten Ahnensaale zum Gemahl): Siehst Du. Arou. jetzt hätten wir auch unsere Ahnengallerie." Gewiß, Sarahleben, jetzt brauch' mer uns nur noch bauen zu lassen ä j Stammburgrpinchen!" ' . . '
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03?ist dab etazige Blatt in Sndtara. tatl e die Interessen des Volktt gegenüber der. Macht de? PZntokrtt vertritt. M. Organ des Bolkec und nicht einer Partei ooe? Äane?. tereffen kämpft sie uetv:?gi fki Freiheit n. Rech! i vtf sTen GlbWen de Lebest. ; it Hkdeit hu ip t Schöpfen aTeS Wohlstände und darum wirken Äi? för solche soziale Re fsrmrn, v.'lch? die Arbeit zur fremde bringenden u $tt r terhütf ende Last mach Jede? fortschritllich Gesi:?, s0 eö all moeanschs PMt enHsin Fese u s Ter Abonnements Pro?, der iszlichkn Tnöa? f , t SontLFSbuM Sf, beider zusammen II HjK., per 95o& oder 03 Gf . per Mo Durch die Poß versandt, kastei fc TayeSlatt OF, da? So?ntags7ab HZ per 2ahr, beide ? HK W 83ttKfttVE8aller Art werden rasch uns billig vö geführt. ClntrttMttttn, QnstZnngen GonQiiatiQZtüf NeÄnnngevv 0tf0dftatarcn QnkmpUt LirLaln, Vrogras n. f. & für OeschäftIleute und vereine Werder leschmaSdsll antzesSZrt HiHü'iF, mmn wmm i m tmmm '..J i w.. U.JU viMt..ri4 ' V, 4--y
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