Indiana Tribüne, Volume 21, Number 44, Indianapolis, Marion County, 2 November 1897 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheutt Taglich uud SouVtagv. Die täglich Tribüne- kostet durch be Xtlaex 1 Scntt per Woche, dle SonntaLZIribüe-I Ccxtf per Woche. Seide zusVe IS Cent ohn 15 Set per Vtixtt. Per Post ubnhalb dei übt geschickt i ,ra2be,hlunz f pl Iah. frit 18 Qüd Vlavama StraZe. Indianapolis, 3nd., 2 November 1897 LluS sterbend es Amerikanerthum? In Sattle Giert, Mich., dem Stadtchen, wo u. A. Lebens- und GenußMittel für Vezetarianer und andere Gesundheitsmeier in besonders großartigem Maßstab fabricirt werden, tagte jüngst eine zwischenstaatliche Civic & Philanthropie" Conferenz. welche mehr durch den sensationellen Inhalt einiger dort gehaltenenVorträge, als durch ihre practischen Arbeiten auffiel, im Uebrigen eine ganze Reihe hervorragender Persönlichkeiten zu ihren Theilnehmern zählte. Zu jenen Sensations - Vorträgen gehörte auch einer von Dr. I. H. Kellogg über da Thema: Sind wir (nämlich das Amerikanerthum) eine aussterbende Rasse?" Es war da erste Mal. daß in einer derartigen Convention dieseFrage zum ausschließlichen Gegenstand eines Vorträges gemacht wurde. Und Dr. iltU logg bejahte die Fraae entschieden und wollte mit ziemlicher Bestimmtheit wissen, daß im Jahre 2097, oder nur 200 Jahre von heute, das amerikanische Volk vollständig ausgestorben sein weiden, wenn nicht die Geburtsrate bei demselben rasch und bedeutend zunehme, was aber nur die Folge einer sehr ausgesprochenen physischen Verbesserwlg des Volkes sein könne. Höchstwahrscheinlich aber werde die amerikanische Rasse" infolge der Vernachlössigung physischer Gesetze ihren Tod in dem besagten Zeitraum herbeiführen. ES hat sich alsbald gezeigt, vaßDr. Kellogg mit diese? Auffassung durchaus nicht allem unter seinen hervorragender! Collegen dasteht. Einige der alarmirendsten Erklärungen des Doctors seien hiermit wiedergegeben: .Die practische Frage, auf welche ich Sie aufmerksam machen möchte, ist die: Wir werden offenbar als Ganzes reicher und klüger, aber werden wir dabei stärker oder nicht vielmehr schwächer? Leider sprechen die Thatfachen für die letztere Annahme und bestätigen das geflügelte Wort vrea ker and wiaer" auf' Neue. Trotz unserer wundervollen Anhäufung von Sieichthum und Weisheitsschätzen gehen wir körperlich bestimmt abwärts und dem Rassen-Untergang zu, mag uch. angesichts gewisser, in neuerer Seit mit großerGenug:huung hervorgehobenen Umstände diese Behauptung fielen als sehr leichtfertig erscheinen. Manche mögen meine Erklärung sogar geradezu vernunftwidrig finden geaenüber der bekannten Thatsache, das die durchschnittliche Länge des menschlichen Lebens in den letzten zwei Jahrhunderten ungefähr verdoppelt worden ist, wie man wenigstens auö der diesbezüglich bis jetzt zusammengestellten Statistik entnehmen kann. Aber selbst wenn diese Statistik vollständiger wäre.als sie ist,,würsie nichts, für die Lebensfähigkeit einer Rasse beweisen; sie würde nur darauf hinweisen, daß in jenem Zeit räum im Ganzen eine genügende Anzcchl Personen amLeben erhalten worden ist, um den Durschnitt zu verdop i peln. Ein besserer Maßstab für die Lebensfähigkeit einer Rasse ist u. A. das Zahlenverhältniß von Individuen hohen Alters pro tausend oder Million Mitglieder dieses Volkes. Ferner läßt sich ein Maßstab der Rassenstärke in der Kraft des Widerstandes gegen entartende Veränderungen im Jndividuum finden, wie sie sich aus der Zahl organischer Krankheiten ergibt, d. h.. solcher Krankheiten, welche aus der Entartung von Zellengeweben hervorgehen. In diesen beiden Beziehungen ist der Ausweis, den wir zu liefern haben, ungeachtet einzelner erfreulichen örtlichen Erscheinungen, ein sehr un-zünftiger.-Der Doctor führte dann eine Reihe Zahlen vor, besonders aus der vergleichenden Statistik, welche theilweise bereitB bei einer früheren Gelegenheit erwähnt worden sind. Begreiflicherweise erregte der Vortrag, obwohl er keinen absolut neuen Gedanken enthält, bessnoer in analo-amerikanischen Kreisen ziemliches Aufsehen, und etliche unternehmende Blätter beeilten sich, me Anzahl ortS- oder landesbekann kx AelculaPS-Jünaer über ihre An pcht von diesen Dingen zu befragen. gur Stunde, da diese Zeilen zu Pavier kommen, liegen nur die Antworten westlicher Aerzte und Professoren vor, und nicht wenige darunter stimmen dem Dr. Kellogg mindestens zu neun Zehnteln bei. Einer dieser. Dr. R. R. Foster in er Gartenstadt, macht zwei bemerkenZwerthe Zugeständnisse: Erstens, baß me Geburtsrate in unserem Lan de bis jetzt nur durch das Ausländer irnim", also durch die Einwanderung, hochgehalten werde (we.'che also schon von diesem einenGesichtLpunkt auS ihre eutzlichkeit noch lange nicht überlebt zu haben scheint); und Zweitens, daß unsere Fortschritte im Gesundheus lchutz daS Leben schon vielfach bedeu tend verlängert hätten und dieS weiterhin noch viel mehr zu thun, lso auch daS Dasnn der Rasse zu ver lanaern im Stande waren, wenn mcht so viele ungünstige Einflüsse ihnen bei uns, in besonders hohem ülcLit entaeaenwlrkten, wie die über große. Nerven-Anstrengung im hastien Jagen nach Geld und Gut, welche Un Menschen m seinen be ten lt ienSiahren schon zur Ruine mache. und. eine -Reihe ostgegeißelter Ern'äh na?' und LebenSaewohnyenen. Tv U r. Cxx fcruccg, toena
in zwei Jahrhunderten darin noch keine erhebliche Aenderung zu erwarten wäre, für welche die Stimmen zahlreicher und stärker als je sind! Im Uebrigen, wie weit ist denn das heutige Anglo-Amerikanerthum eigentlich noch vollblut-echt? Möglich, daß d i e s e s sich im Lauf von zwei Jahrhunderten felbst in älteren Landestheilen körperlich verflüchtigt haben wird: aber an der Zukunft des Amerikanerthums überhaupt braucht man bei einigem ruhigen Nachdenken durchaus nicht zu verzweifeln, wie immer sich die Jnteressen einer Rassen-Aristokratie" dabei stellen mögen. Barbarische Strafen Die brutale Strafe, welche in Fort Sheridan an dem . Bundes soldaten Hammond (der Mann wurde an den Fersen 500 Fuß weit über Treppen u. s. w. geschleift) vollstreckt wurde, bcweist zur Genüge, daß Onkel Sam's glorreiche Soldateska, allen Regulationen zum Trotz, auch heute noch nicht Mit Glacehandschuhen angefaßt wird, wenngleich ihre Behandlung humaner geworden ist. Vor 20 Jahren war eine bloße Arreststrafe von 20 Tagen etwas anderes als heute. Wenn heute ein Soldat wegen eines leichten Vergehens in's Loch gesteckt wird, so bedeutet diese Strafe nicht selten eine Erholung sur den Mann. Er ist von dem anstrengenden Frontdienst befreit, hat nur leichte Arbeiten zu verrichten und schläft Nachts den Schlaf des Gercchten. während seine Kameraden, dic von Schuld und Fehler frei sind. das zweifelhafte Vergnügen des Postenstehens genießen. Unter diesen Umständen gehört es durchaus nicht zu den Seltenheiten, daß em Vaterlandsvertheidiger, der sich mal ordentlich ausruhen will, sich einen Niesenaffen kauft und mit demselben in das buen retiro, in's Loch, spaziert. Noch Ende der siebziger Jahre kamen solche Scherze nicht vor, denn der Arrest bedeutete eine sehr harte Strafe. Der Armesünder brauchte freilich nicht zu arbeiten, aber er mußte Posten stehen", ohne Gewehr zwar, aber mit einem Holzblock von 70 bis 100 Pfund Gewicht im Arm; em Kamerad Mit geladenem Gewehr und aufgepflanztem Baionnet hatte darauf zu sehen. daß der Sträfling nicht einen Augenblick stille stand und den Block nicht fallen ließ. Nachdem der iz?-iium-per" zwei Stunden lang diese Tortur erduldet hatte, wurde er auf vier Stunden in eine Dunkelzelle gesperrt und dann begann das grausame Spiel von Neuem, bis die ganze Strafzeit absolvlrt war. Bei der Eavallene aab es eine besondere Strafe, welche von den Leuten trotting the bull ring genannt wurde. Mit dem bull ring" war die Reitbahn gemeint, in welcher derArmer" c , n..rr y i lunocr unier Aunicyi einer oequu wache umhertraben mußte. Fiel es ihm ein, langsam zu gehen, so wurde er mit der Säbelspitze gekitzelt, bis er in eine lebhaftere Gangart, Trab. Galopp oder Carriere, verfiel. Diese Strafe war für die Entwickelung der Lungen und Bemmuskeln außerordentlich zweckmäßig, aber sehr hart und sie wurde abgeschafft, als eines Tages ein armer Schelm beim Traben im bull ring" einen Herzschlag bekam und todt zu Boden stürzte. Die Revision des Strafreglements in der Bundes - Armee wurde durch einen Vorfall herbeigeführt, der sich im Jahre 1879 abspielte. Dort stand nur eine einzige Compagnie und der dieselbe befehligende Capitän zeigte durch feme Brutalität, daß er an Be stialität den rothhäutigen Teufeln, welche er im Zaum zu halten hatte, durchaus nicht nachstand. Zu der Compagnie gehörte ein Mann, an dem Hopfen und Malz verloren war, und diesen beschloß der Capitän durch eine rafflNirt grausame Strafe zur Raison zu bringen. Als der Bursche sich, seiner Gewohnheit gemäß, wieder einmal voll Feuerwasser gepumpt hatte, wurde er auf Befehl des Capitäns bei der Rückkehr in das Fort wie em wildes Thier mit einem Lasso unschädlich ge macht und vor das Kriegsgericht, als welches sich der Befehlshaber constl tuirt hatte, geschleppt. Die über den Mann verhängte Strafe bestand darin, daß er bis an den Hals in einem Loch im Paradeplatz eingegraben und in dieser absolut hilflosen Position den brennenden Strahlen der glühenden Sonne sowie den Bissen der Ameisen und anderen Gewürms ausgesetzt wer den sollte. Der Befehl des Capitäns wurde ausgeführt und einPosten neben dem Eingegrabenen aufgestellt, der verhüten sollte, daß dem Unglücklichen von seinen Kameraden ein Trunk Wasser gereicht oder ihm Schatten ge spendet würde. In unglaublich kur zer Zeit schwärmte der Platz von Tau senden gefräßiger Ameisen, die dem Eingegrabenen in Mund. Nase. Ohren und Augen krochen und ihm Hollen quälen verursachten. ' Der Posten konnte diese furchtbaren Torturen nicht ansehen. Anfänglich versuchte er, die Ameisen dem Unglücklichen aus dem Gesicht zu wischen, und schließlich ging er zu dem Capitän. von oem er. mit ,
GewiÜ Nur NachläjZigkeit. Es ist unbegreiflich daß es noch Leute gibt welche von Rheumatismus gexlaat werden, wenn er so leicht von Salvation Ocl kurirt wird. Daß dies wirklich so ist wird durch Herrn G. F. Schrader, Pierce, Nebr., bezeugt, er sagt: "3d) gebrauchte Salvation Oel und ick bin überzeugt daß eS kein beijeres Lmiment giebt. Ich litt viele Monate an Rheumatismus und konnte keine Linderung bekommen bis ich Salvation Oel gebrauchte. Zwei Flaschen kurirtm mich gänzlich und ich befinde mich letzt so wohl wie früher." Salvation Oel sollte in keinem Hause fehlen, es kostet nur 25 Cents. Wenn Verkäufer einen anderen oder billigeren Artikel emvfehlen so ehe nicht darauf ein, Salvation Oel ist das beste von allen Linur.enten. Zu haben bei: Ins. D. Casft, 01 SnMsna Cftc r-y r . - , Kt Nr. y Vrrr' T.jV V
fcm sMYnfcr im VI rm Intortisle NeVVttl vjrvw7 V. ... - i freiung des Unglücklichen verlangte.! Angesichts dieser eclatanten Jnsubor-j dination befahl der Capitän die sofortiae Verbaftuna des Postens, allein keine Hand rührte sich; der Mann ging zu dem Eingegrabenen zurück, grub ihn mit seinem Bajonnet aus und trug ihn in das Lazareth. Darauf begab er sich in daS Quartier des CapitanS. überreichte demselben Gewehr nebst Patronengürtel und verließ unbehelligt das Fort. Die Geschichte kam oem Kriegssekretär zu Ohren und dieser ließ den brutalen Capitän vor ein Kriegsgericht stellen. Da nun aber bekanntlich eine Krähe der anderen die Augen nicht aushackt, kam der Angeklagte mit einer lächerlich milden Strafe davon: er erhielt einen Verweis und wurde auf ein Jahr zur Disposition gestellt. Das Strafreqlement der Armee aber wurde emer Revision unterzogen und die brutalen Strafmethoden verboten. Daß trotzdem letztere noch zur Anwendung gibracht werden, beweist der Fall Hammond. Im Uebrigen soll es durchaus nicht zu den Seltenheiten gehören, daß mancke Befehlshaber noch heute das Binden und Knebeln als Strafmittel in Anwendung bringen. Dieses besteht darin, daß dem Schuldigen Arme und Beine fest zusammengeschnürt werden, worauf ihm ein hölzerner Knebel zwischen dieZähne aesteckt wird. um ihn am Schreien zu hindern. Wiederholt sind durch diese barbarische Procedur Soldaten dem Tode nahe gebracht worden und deshalb wurde sie aus dem Militär - Strafcodex officiell eliminirt; geübt wird sie deshalb doch noch. Gepanzerter Flutzbewoyner. Nicht das Meer allein hat seine seltsamen ftisck - Unaebeuer. sondern es sind gar manche solcher auch in Flüssen anzutreffen, und von ihnen erfährt die Welt viel weniger, als von jenm. Namentlich mehrere südamerikanische evr::rr rjc.i n c i; er tfiuijc ia:mcn inu ocicrnigcn urioiltäten aesecmet m sein. Eine dieser. die außerhalb der nächsten Umgebung des Orinocoslusses nur wenig bekannt, im Uebrigen von ganz reeller Wirklichkeit ist, sei hiermit dem allgemeinen Publikum vorgestellt: nämlich der merkwürdige gepanzerte Fisch, dem V. .:rt(c: crv eum rnuii vui ciuuuigcu mauizn via , oder auch wegen ersterer Eigenschast den sckneidiaen Titel ArmadilloFisch- beigelegt. Schwerlich dürfte man io bald m irgend emem RiesenAouarium oder f?iscb-Ausstelluna die se Orinoco-Bestie antreffen, wenig stens bestimmt nicht lebendig. Viele andere Fische beißen schwer an. aber keiner ijt so außerordentlich schwer an das Land zu bringen! Wem diese Leistung je gelungen ist, der mag sich als Wundermensch anstaunen lassen. Der Ga erreicht eine Länge von 5 bis L Fuß und ist im Verhältniß zu seiner Länge sehr dick. Sein ganzer Leib ist durch ein Panzer gedeckt, ähnlich demjenigen des Gürtelthieres, und der Kopf läuft in eine dreieckige Art Schnabel aus. welcher, wenn er fkb öffnet, oben und unten eine Reihe sehr harter und scharsgespltzter Hohenkan ten zeigt. Ueberaus angriffslustig ist dieser schwergepanzerte Geselle; kein gierigeres Wasser-Raubthier kann man in der Flußwelt finden. Er reift Alles an. was in seinen Bereich kommt. ob Pferd oder Ochs oder Jaguar oder Mensch, und er faßt seine Beute mit seinem dreikantigen Rachen und beißt mit furchtbarer Gewalt ein dreieckiges Stück Fleisch und Knochen von entsprechender Größe heraus. Selten kann irgend ein Geschöpf, das sich einmal im Machtbereich des Ga befindet, entkommen; wird es nicht beim ersten Biß getödtet, so wird es mindestens für immer verkrüppelt. Aber noch seltener gelingt es. den Ga zu fangen. Sein Panzer schützt ihn vor den Speeren der Eingeborenen, und wenn man ihn am Haken hat was nicht so sehr schwer ist dann taucht das Ungeheuer kopfüber in den Grundschlamm des Flusses nieder und kann fast auf keine Weise aus seiner Stellung herausgerissen werden; eher reißen alle Haken und Taue ab. Dr. A. H. Ellis, der mehrere Jahre in Venezuela gelebt hat und einer der wenigen Kenner dieses Fisches ist, erzählt, daß er nur ein einziges Mal zufällig Gelegenheit erhalten habe, einen Ga etwas näher zu besichtigen, und das sei an einer fast ganz vertrockneten Wasserlache am Ufer gewesen. wo ein solcher Fisch nach einer Überschwemmung gestrandet sei. Man hat schon Versuche gemacht, einen angehakten Ga mittels einer DampfAufzuasleituna an das Ufer zu befördern; aber kein bekannter Versuch die-. ser Art ist von Erfolg gekrönt gewesen. Und mit gewöhnlicher Menschenkraft einen Ga an das Land oder auf ein Boot ziehen zu wollen, ist gerade so aussichtslos, wie einen Baum mit allen Wurzeln aus dem Boden zu reißen. Durch Vorsicht zeichnete sich dieses Ungeheuer nicht aus; eö beißt auf jeden möglichen Köder an, aber das ist auch Alles. Wenn nicht, wie bei obigem Beispiel, der Zufall zu Hilfe kommt, ist der Ga fast Niemals in die Gewalt des Menschen zu bekommen. Einen würdigen Kumpan, zu diesem Panzerfisch in den Gewässern jener Gegenden bildet übrigens der m&axu be", der nur etwa 12 Zoll lang ist, aber durch Massen Angriff in großen Schwärmen sehr furchtbar werden kann. Er erinnert in seiner Gestalt etwas an unsere nordische Hechtgattung welche man hierzulande .pickerel" nennt (zum Unterschied von .piks"), aber wehe Dem, der ihn mit jenem verwechseln sollte! Diese Cariben gehören zu den Hyänen des WasserS. KühnerVergleich. Wacht, meiste? (bei der Kommißbrotvertheilung): Kerls, macht nicht solch begehrliche Mienm wie ein Backfisch, der au? te ersten Kuh kluert." . . '
Sie wollen Tchwein" haben. Reckt curios maa auf den ersten Blick die Mittheilung klingen, daß das Schwein im schönsten Zug ist, ein sasbionables. wenn nicht das fashionable Thier in einem großen , Theil unserer Mode-Damenwelt za werden. Freilich ist dabei nicht an das lebendige Borstenthier zu denken, nicht einmal an ein schneeweißes sauberacwaschenes Ferkelchen als Schooßthierch:n; denn m dieser Beziehung weroen, oowohl es in gewissen Gegenden auch Schweine als Lieblinasthiere aibt. im Allgemeinen die Möpse. Pinscher. Pavaaeien u. s. w. wohl nicht so bald aus ihremVorrang verdrängt werden. Auch . . . . I . -d 9m soll damit mcht das chweinesleiiq gemeint sein, sondern es handelt sich vielmehr um eine glänzende kleine Nachbildung des Schweines in Gold und Silber, emaillirt oder einfach, mit oder ohne Juwelen-Besatz. Früher haben Spinnen, Krebse, Eidechsen. Chamäleons, Schildkröten. Käfer und andere der kleinern Mitglieder des Thierreiches in dieser Beziehung den Vorrang gehabt; jetzt aber scheint das Schwein sie alle auf dem Gebiete der Nippsachen und Gehänge in gewissen Gesellschaftskreisen in den Hintergrund zu drängen. Dabei kommt auch der alte studenti sche deutsche Begriff von Schweinin den Sinn von Glück" zu hohen Ehren. Man spricht in jenen Kreisen nicht vom Schwein schlechtweg, sondern vom Glücks - Schwein, wie man überhaupt beim Tragen oder Kaufen von Schmucksachen in neuester Zeit wieder einen sehr bedeutenden Werth auf den Glücksglauben zu legen scheint. Nicht nur Schmucksachen übrigens, sondern noch viele andere kleine Ding: werden jetzt mit Vorliebe nach der Gestatt des Grunzer-Thieres geformt. Merkwürdigerweise ist die Gartensiadt an dem Aufkommen dieser Mode unschuldig. ,, Her Gottseibeinus. (Fortsetzung und Schluß.) 3U CKCU erivinrie oer naue: und stellt sich stramm in Positur; er will zeigen, daß er auch militärisch" ist. Nach Kurzem kehrt der Mann mit zwei Maß Bier zurück; der Officier nöthigt ihn zum Sitzen und reicht ihm eine Ciaarre aus seinem Etui. Prost. Herr Grammerstetter!" Nach einem tiefen Trunk setzt er ab: Fein! Ein nobles Vierl; zü dem muß man Herr! und Sie saaen!" erklärte er befriediat. Der Bauer schmunzelt und thut dann Bescheid. Mein lieber Herr Bartholomäus Grammerstetter. Sie haben ja selbst beim Militär gedient nicht wahr? Zu Befehl! Herr Oberlieutenant" ist die Antwort. Sie haben beim Infanterie - LeibRegiment gedient, zwar nicht lange ; nur zwei Monat, siebzehn Tage, dann haben Sie sich emen Mann gestellt ' Zu Befehl!" Aber nxiher wissenSie denn dös?" 2'er Officier hat seine Brieftasche heransaezoaen und blätterte in den darn befindlichen Notizen, dann fährt er fort, den dauern" zu eraminiren. Der Bauer raucht mit Behagen. Ihre Frau heißt Afra und ist eine geborene Engelbreit von Hallbergöd bet Friedberq?" Wohl, wohl!" sagt der Bauer und nickt mit dem Kopfe. Ihre Frau ist geboren am 9. Juni 1852. Sie haben drei Kinder die Theresel, den Andres! und den Seppel . der i t er t 14 onat uno eine Woche alt?" lim Gotteswillen aber Herr Oberlieutenant, woher wissen? Ihic ISlfcru" unkr bricht ihn der Osf:':er Ihre Eltern sind bei sinnen im Austran, der Ssiler ist 72 und die Mutier 63 Ic,re alt?" Herr DS'crlieuter.nnt, aber szzu's nur um Gotteswlen. Nuhig, Herr Grammerstetter! Ihre Eltern haben für dleKirche in Karpfenham vor 3 Jahren eine Altardecke von Sammt gestiftet ; diese hat 370 Gul den gekostet?" Der Bauer ist aufgesprungen und schaut mit verblüfftem Erstaunen auf den Officier. der dies Alles aus feinem Notizbuch herunterliest Her: Oberlieutenant, das wissen Sie Alles? Aber sagn'Z nur woher?" Ich weiß schon noch mehr also jetzt kommen wir zum Viehstand; Sie haben 4 Pferde und Halt!" unterbricht da der Bauer den Lieutenant mitFrohlocken, daß die ser sich auch einmal täuschen kann. Halt! Herr Lieutenant, dosmal stimmt's aber nett; ich hab' 5 Roß (Pferde)." Die Cigarre ist dem Bauer vor lauter Staunen ausgegangen. So?" bemerkt der Examinator kalt lächelnd, da haben Sie aber bei der Pserde-Musterung nur 4 vorgeführt? stimmt aber das fünfte war noch zu jung, da hab' ich's noch nicht stellen muffen! Also hatte ich doch recht!" bemerkte der Offizier ferner haben Sie acht Stück Zug Ochsen. 16 Kühe mit drei Kälbern, 6 Schweine, Hühner u. s. w. 2 Truthähne?" Stimmt! Stimmt! aber Saxendi noch amal, Herr Oberlieutenant wissens denn beim Militär aber gar Alles?" Sie sind vom Landwirthschaftlichen Verein in Augsburg durch ein Diplom wegen Förderung der Viehzucht ausgezeichnet worden; beim Octoberfest wurden Sie prämirt?" Richtig ganz richtig aber ich bitt' Ihnen gar schö' Herr Oberstlieutenant, woher is Ihnen dös All's verrathen worden Alles ham's aufg'schrieben und notirt." Sie sind ein wohlhabender Mann." fährt der Lieutenant fort Hus und Hof schuldenfrei Sie haben baar.Geld im Hause in jemm Schranke dort?" und er deutete )aus den Schrank, den die Bäuerin oh aufgeschlossen hatte .ichi wah?-
I5$t geht's aber bald nimmer mit rechten Dingen zu dös is scho nimmer menschlich, was Sie Alles wissen, da muß scho a G'wisser" sei Hand im Spiel ham am End' Wissens gar
noch wieviel ich vaar Geld dort m melnem Schrank haben thu?" fragte er jetzt aufgebracht und höhnisch. Nun ganz genau weiß ich die Summe gerade nicht, zu einer bestimmten Zeit war mir auch dies vollkommen bekannt. So haben Sie in voriaer Woche einen Ochsen um 520 Mark verkauft, dagegen 357 Mark 28 Pfennig Steuern an's KöniglicheRentamt in Friedberg bezahlt; das wechselt also heute nimmt man ein morgen gibt man aus jedoch das weiß ich bestimmt, Herr Bartholomäus Grammerstetter, daß in jenem Schranke dort oben im Schubfache links, ein goldenes 20 - Markstück lieat." Na na (nei) Herr Oberlieutenant", rust der Bauer jetzt in höchster Erregung na dösmal san's gefrorn (soviel wie: da täuschen Sie sich!) dös Wissens net ganz genau; wenn's auch sonst Alles wissen und ganz allwissend san " Bitte" sagte der Lieutenant ich habe vollständig Recht, überzeugen Sie sich nur, es liegt dort oben in der linken Schublade ein 20-Markstück mit der Jahreszahl 1874." Der Bauer zieht seinen ledernen Geldbeutel aus der Tasche, an dessen Lederriemen ist ein Schlüssel angebunden mit diesem öffnet er den bezeichneten Schrank er zittert vor Aufregung er zieht die obere linke Schublade heraus und Jesses. Maria und Joseph! Alle guten Geister loben Gott den Herrn! Dös ist der Teufi der leibhastige Teufi!", ruft der Bauer sich bekreuzend, dann stürmt er in höchstem Schrecken, von Angst gejagt ohne den Schrank zu schließen aus der Stube, immerwährend sich bekreuzend und Verschwörungs - Formeln murmelnd ach, du lieber Gott, der Teufi!" Der Offizier schaut dem Bauer nach und lacht; er muß lachen, wie der Mann erschrocken ist, der ihn gewiß für einen Zauberer, Hexenmeister oder gar für den Teufel hält. Er ruft in den Gang hinaus, der Bauer solle wieder hereinkommen und den Schrank schließen," jedoch vergeblich! Dann ruft er der Bäuerin, die endlich zögernd erscheint, ihr jüngstes Kind auf dem Arm. Sie hebt das unschuldige Kindlein dem Oberlieutenant wie zur Abwehr, gleichsam beschwörend entgegen: Ach. gnädige: Herr wann Sie a Oberlieutenant san, thun's doch dem Seppei, dem armen unschuldigen Hascherl nix zu leid unser Herrgott hat's in seinem Schutz!" Aber liebe Frau, was wollen Sie denn eigentlich?" Ach Gnade, Herr Oberlieutenant, es kann ja gar nett mit rechten Dingen zugehen, daß Sie dos Alle? wissen thun, da müssens schon schon allmissend sein oder der leibhaftige Gottsei. beiuns ist mit Ihnen im Bunde?" erklärte die Frau. Liebe Frau, sehe ich denn wirklich aus, als ob ich der Na, na, Herr Oberlieutenant, ich hab's zum Bauern glei g'sagt, dös kann doch der Gottseibeiuns (sie bekreuzt sich hier) net sein, er war ja so lieb mit die Kinder mit dem Seppei hat er so scho' g'spielt dös thut doch der Gottseibeiuns net; aber es hilft nix. er traut sich rnmmer m's Zim mer!" Holen Sie den Bauer doch; ich will tbm Alles erklären. Endlich nach geraumer Zeit erscheint die Bäuerin, die den Bauern, der sich sträubt, hinter sich herzieht. - Der Lieutenant bleibt ganz ruhig; wenn es der Gottseibeiuns wäre, müßte er sofort mit Hinterlassuna höllischen Gestankes aus dem Fenster, oder zum Schornstein hinausfahren. Der Bauer ist aber trotzdem nicht zu bewegen ins Llnrmer zu treten und e, bleibt auf der Schwelle stehen, immer, während Gebete halblaut vor sich hinmurmelnd. Mein lieber Bartholomäus Grammerstetter! Ich hätte Sie doch für gefcheidter gehalten, als wie sie aussehen; passen Sie mal auf. die Sache ist sehr einfach; kommen Sie nur näher; ich fresse Sie nicht; ich bin auch Christ, wie Sie!" Der Bauer wird schon ein wenig zutraulicher. Sehen Sie, hier hänat unter Glas und Rahmen Ihr Militär - Abschied, da konnte ich lesen, wie lange Sie gedient" Ach, so ja freili" nickt der Bauer. Weiter! Hier das Taferl" ist eine Erinnerung an die erste heilige Communion" für Ihre jetzige Frau; hier steht, wann und wo sie geboren ist und wie ihr Mädchenname lautet, die drei Kjnder hat mir die Bäuerin, alö Sie in Karpfenham waren, in'S Zimmer gebracht, deshalb weiß ich, wie 'S heißen und wie alt dieselben sind!" O mei. o mei!" sagte der Bauer und kratzt sich hinter den Ohren. Mit Ihren Eltern hab' ich mich auch unterhalten und da haben die mir gesagt, wie alt Sie sind und das von der Altardecke haben Sie mir auch erzählt!" Saxendi, Saxendi nochmal! Stimmt, ach. dös ist ja Alles so einfach" wirft der Bauer dazwischen. Also, Herr Grammerstetter. bin ich a Hexenmeister?" Na, na, Herr Oberlieutenant, aber wegen dem Viehstand?" Sie Nicht - Erfinder des SchießPulvers, da hängt Ihr Kalender an der Wand und da steht ja das Alles drjn, was ich über ihren Viehstand wußte; ich habe drinnen herumgeblättert; ich wußte nicht, daß er solche Notizen enthält entschuldigen Sie, mein Bester." Ach. dös macht gar nix. Herr Ober, lieutenant. aber mit dem Ochsen, den ich um 620 Mark verkauft hab'?" Steht gleichfalls im Kalender." bemerkt der Oberlieutenant. Und dös hab' ich in den Kalender neig'schrieben und' die bezahlte Steuer auch, bestätigt d Bäuerin.
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"..' vjVä ' yrvVsAS j lj.. . ,:;;: Uicht die rechk Nahrung zur unrechten Zeit z sich genommen, Ist häufig die direkte Ursache vo Dpspepsie. Gebraucht Dr. August König's vamburger Tropken, die rechte Sache zur rechten Sekt und prompte Heilung wird dle Folge sei. 46 WiVZWZ
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have proveü decidedlv beneficial in my family," sa!d a clergyman from Rhode Island. " For years I was troubled by excessively severe attaclcs of indigestion. Many tirncs I have been from four to ten days with no evacuation of bowela whatever, and thepain and ense of heaviness has been most intense. I saw an ad of ' Kipans Tabules in a magazine that comes to my srudy (the Homilttic Rcviev) and tecured a supply and began talrfng them aecordieg to directions given. I shortly began to have füll, regulär and painless evacuations ; my sleep became sweeter and more resting, appetite increased, and within a few weeks the trouble entirely lest me, and no relapse has taken place and none is anticipated. I regard myself as having been entirely cured by 'Ripani Tabules. Since then my mother has been cured of a similar trouble and by the same means, and I sincerely hope the time will come when every family in the land will learn the value of Kipans Tabules."
Leises Jses aber, jetzt ist ja Alles so klar" Hier hängen 5khre landwirthschaftlichen Diplome, die mir Alles Uebrige erzählten; daß Sie wohlhabend sind, sieht man an Haus und Hof und kann es schließen, wenn Einer gleich einen Offizier und 40 Mann ins Quartier bekommt das ist kein Fretter". Ein, ei, Herr Oberlieutenant haben Sie aber amal a gut's Gemirk. Sie können mehr, als Brod essen, für so g'scheidt hätt' ich Sie net g'halten." Danke für das Compliment, Herr Grammerstetter." Aber nehmens mir's net für ungut, Herr Oberlieutenant, aber wegen dem Geld dem 20-Markstück?" Das lassenSie sich von Ihrer Frau erzählen, wie ich zu dieser Kenntniß gelangte," und er schiebt die Beiden zur Thür hinaus. Ein solches Horn!" Vlaii einer Weile wird dieThllr wieder leise geöffnet, der Bauer schiebt seinen Kopf herein und ruft dem Offizier mit verschämtem Lacken zu: Nix für ungut, Herr Oberlieutenant; wenn Sie aber amal wieder so an großen Esel finden, wie ich bin. dann Herr Oberlieutenant, schreiben's mir; ich reise hin und schau mir das Kameel an aber so dumm na so dumm, wie ich, dös ist doch scho aus der Welt" Drum seid Ihr auch der Aus der Welt Bauer" das stimmt und wenn ich einen größeren" finde, dann schreibe ich Euch, Bartholomäus Grammerstetter. Bauer auf der Einöde Aus der Welt" es wird jedoch schwer halten." , S e i n W u n s ch. Der junge Jsaak (vom Manöverbummel heimgekehrt): Vaterleben, das war großartig! Wie is anmarschiert die Jnfanterie und die Cavallerie und die Artillerie und die Lieutenants und Adjutanten und Generale und Alles hat gefunkelt und geblitzt in der heißen Sonn' Vaterleben, hab' ich mer gewünscht, daß ich hätt' sein können einer von de Marketender und machen auch so a feines Gefchäftche bei der Hitz!" Freie S5üdtc. Hamburg. Beim Fensterreinigcn stürzte die Ehefrau des in Langengang wohnenden Arbeiters Mehlenfeld auS dem ersten Stockwerk auf die Straße und wurde in hoffnungslosem Zustande in's Krankenhaus gebracht. Der auf dem Petroleum Tankdampfer Elise Marie" bedienstete Heizer Espenstein sprang, als das Schiff im hiesigen Hafen lag, über Bord und ertrank. Kaufmann Johann Hermann Wolter, der seit anderthalb Jahren wegen Wechselfalschung zum Nachtheil der Volksbank" in Höhe von 6000 Mark steckbrieflich verfolgt wird, wurde jüngst von der Kriminalpolizei in Haft genommen. Der in weiteren Kreisen bekannte Assistent an der deutschen Seewarte. Capitän Seemann, fiel auf der St.PauliLandungsbrücke plötzlich vom Schlage gerührt zu Boden und war sofort todt. Der Führer des von der Nordsee hier eingetroffenen Sinkenwärder Fischerkutters LF 8. Capitän Giese, ist beim Fischen über Bord gespült worden und ertrunken. Die tljm zugeworfene' Rettungsboje vermochte er nicht mehr zu erfassen. Der Verunglückte hinterläßt eine Wittwe und sieben unversorgte Kinder.
Kam, sah und siegle. Wenn Du Schmerze in den Mus kein, Gliedern, Knochen oder er ven hatt, hast Du RhenmatlsmuS oder Neuralgie. ..... Man nehme ..... St. AalZObs Ocl, gebrauche es, und alle Schmerzen werden l kurzer Seit verschwunden sein , . -
TsiMes M7 sk.7 Ohicago und zurück. vier tägliche Züge 7 Uhr und 11.50 Vornlittags, 3.35 Nachmittags und 12.55 Nachts. Tickets werden vom 1. bis 6. No vember verkauft, giltig zur Rückfahrt biö zum 7. November. T cketö und sonstige Auskunft auf dem Union Bahnhof und No. 2 West Washington Str., Ecke Meridian. Geo. W. Haylor. D. P. A. Big Bahn Züge fahren wie folgt :
Ncch , mi a, j Nachritt. Clevkland u Rem?1o k.. 4 15 1035 tfg (io urnbul .. 4 S 6 20 10 85 3 25 4 50 j C? W". d . 6 20 3 25 Ereenib r.. 4 15 7 30 10 W 145 6 30 8M üininnati.. 4 15 7 ;( 10 60 2 4 B i Wei tc Uinrinnrt.. 345 i'0. iillk... 3 45 4 'k 2 45 . Ma:,,n ........ 780114: 3uii2s Sk. Lo'.i, T 801145 1120 hamp gn 7 25 11 45 11 15. eoita 7 25 11 45 11 15 Cofatje'te.... 11 05 7 10 11 5 s bv 5 15 Vtz'kog,.... 12 0Ö 11 60 3 50 Wabesv . .. 635 11 15 .... 4 50 5Pen enect!. 6 35 11 15 , Ul neu unb UuioaElly. 415 1085 .... 4 6ft 615
edeu'kt glich. E? tenSi'.d?'t, ffourOsftc., No. I Oft Wash nikrn strebt urd om Union Bahnhofe vor ttcjcn Tickets rd Echlaf:gi?nVcc,mvatio. H. M. Bronson. Ä. G. P. A Cincwnati Züge ! C. H. & D. B. R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 3 40 Ankunft Cineinvati. Ankunft 7 30m . 11208m . 2 2sm VON 7 45 m . 10 Nm 7 55 10 4593 m 2 45 M 4 45M 7 05M Tayton Züge, C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 3 40?m , 10 4533m . 245m 4 45Nm 7 V5NM Ankunft 740" 5 25Nm 6 2"m 7N 11 m m m Toledo ä? Detroit Züge. C. H. k D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit bfahrtlom nk'ft 4??m nk'ft 84? . 7 05'Jl 4 098m . 15V ) Ausgenommen Sonntaaß. Tickek'Officen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. nag mtl MrnJikava4k4ak rtk for hf r, Atta, Trias, and jn. ftoarn, TtlWo, hl vm at. tMlra nn totif aa walL tv , Jaul lontMrarntllOfcM uoHth. To mi aa tfca rark IM na) ham, wbararar ymt ara. Iva, aaan ara aaMlv aaralnf traa l M omj. AM ar aaaa 7 . ,mm atart yo. Cm ata, fca, J r all tb bm. Bis murnij ijw jl art. rallura akmow KKW a4 Ur-L r s
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Eisenbahn Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenm Eiser, bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. vautaliü. Abgang Postzug 7 00 Äb fciprefc ii 21 ?.m Expreß 12 40 Nm Acmodatton 7 20 33m Expreß 4 00 92m Erpreß 810 Pm Ankunft Expreß 6 40 Prn Expreß 4 45 5lrn Accomodattn lOOOSm Expreß 2 35 Km Schnellzug 715 53m Accomadation 120 Km Cledeland, Cineinnati, Chicago uud St. Louis. JndianavoliS unk Sleveland Division. Wgang Expreß. 415 Vn. Expreß 6 35 Vm Expreß 30 5m Limited Expreß 1115 Vm Expreß. . 6 2KNm Akckmft Exvreß 310 9for Expreß 1130 8m Limited Expnß 8 45 Ab Erpreß'. VONm öjpwl. 10 60 Km St. LouiS Divifton. Ädgang Expreß 7 30Vm Limited Expreß 11 45 Vm Expreß 11 20 Km Erpreß. tSaliö 3 60 Km Ankunft Expreß täglich 4 05 Vm xprev lOSOVrn Limited Expreß. KSONm Erpreß S10 Vm Thicago und Sincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm Äccomooatlon glich 30Vm Accomodation 10 50 V, Postzug 2 45 Km Accom,d. lnur Sonntags). Accomodation 5 30 Slm Ankunft-Rushville ccomHdation. Postzug 1140 V Jnd'plt Ace. (nur Somit.). Accomodation 11 15 Vm Accomodation 6 40 Ab ff rfmfTTin 11 AK , ...-jjjt , . AA. w wTS Ehicago und Sincinnati Division ftestliq Abgang Accomodation 7 10 Vra SHnell.Post 11 45 Vrn Lafayette Accomadatio. . . . 5 15 Km . Schnellzug 12 30 55m Ankunft Schnellzug 3 30 Vrn Lafayette Aceornodatts ...10 80 V Schnellpost..'. 2 35 Km Vccomodatio 5 45 K Peoria Division veftlich. Abgang Expreß 7 25 53m Expreß 11 15 Km Danville Acumodatio. . . . 4 35 Km' Expreß 11 45 V Ankunft Expreß. 8 30 Vrn Danville uccomsdatio....lo 20 Vm Expreß 2 42 Km Erpreß 6 IS Km Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 20 Vrn ccomodation Expreß 8 25 Km Ankunft Expreß 11 35 V Accomodation SNreß 9 00 St Lake Srie uud WeSern. Abgang Exvreß Sxpre Sxpre; 7 00 V 1 20 Km 7 00 Km Schnell'Expreß.. Ankunft SchnellSxpnß Expreß 10 20 V Expreß. 2 40 Km Er??" 6 00 Km' Pitttburg, kineinnati, Chicago und St. Louis.' Indianapolis Division. Abgang Expreß'. 5 00 Km SolumbuS ccomodatio.. . 8 80 Vrn Expreß 6 60 53m Richmond Aecomodatum... 1 30 Km Expreß.... 7 20 Ab; Ankunft Richmond Accomodation 9 00Vm Schnellzug 8 0013m Erowfc 12 30 Km Accomodation 8 15 Km Expreß' 6 50 Km Expreß 10 15 K Ehicago Division dU okorno. Abgang Expreß 11 85 Vrn Expreß 12 35 91m Ankunft Expreß 3 30 Vm Expreß 8 SO Km LouiSville Dwifto. Abgang Expreß 3 40 53m LouiSville Accomodation. . . 8 10 Lm Schnellzug 8 25 Km Accomodation 4 03 Km Ankunft Accomodation 10 15 53m Schnellzug 11 8) Vrn AccomodRtion 6 60 Km Spezial täglich....... ....12 25 Km Cincinnati, Hamilto und Indianapoliö. Abgang Expreß 3 40 53 Eincinnati Accomodotion . . 10 45 Vm Expreh 7C5 Ab Expreß 4 45 Km Expreß 2 45 Km AÄunft ccomodation. 11 55 Vm ! Srvreß 12 45 V Expreß 7 60 Km Expreß.. 10 20 Km Expreß. 6 60V Indianapolis und Vinreunes. Aigana Expreß . .' 815 Lm Lincennei Accomodatio .. 4 00 Km Ankunft LincennesAccomodat ,10 40 Vrn Expreß 4 58K Sincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm i Cxprev 11 id rn ' Expreß 4 60 Km Ankunft Exvreß 9 25 53m Expreß sioxm Expreß 8 45 Km Indianapolis, Decatur uud Qeücrn. Abgang Expreß 8 15 xx ccomooation 3 45 Km Schnell. Erpreß 11 10 5?n Onkunft Schnell Expreß 8 85 53 ceomovanon 10 40 Vrn ex?nß 4 40 V Louisville, Nev llldauy und Chicago Abgang Expreß .....12 55 53s xprev. 8C5Tt Monon ßccciira rüft-Errnß..... ... zxa Konoa ueecU; .. . . . 75:5.. .....7!, Tho Trcntctli5 Ccztzry, Imm 4 ..j.., - v.r--'vi.f a.fc tiffiiii c.;- U' r . pb. 2 ttT.Tv-rvp"T fr;'ICif4 v-v r - L. kw.J , T . . r - - ; t - t - , -V - . X.l" i::U'r'.r ) . Zlt 5jO?'5ix IO
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