Indiana Tribüne, Volume 21, Number 43, Indianapolis, Marion County, 1 November 1897 — Page 2

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Zndwns Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonutagv. Die täzttche Tribüne- kostet duch benXtlget i Cent per Woche, die eonntazS.Trib2ne'S Htnt per Woche. Seide insau'c IS Cents ,de, KZ LentS per Rixtt. Vtx Post twberhalS Iv !?tdt tuZeschiZt im oraubbeiahlung pei JaHr. Offu 10 Süd Sttabama EaZe. l 3ndianapoliS,.2nd.,1. November 1897 Russische ZutXvcx - . .-..p ;ni Anfanas dieses Wahres kam es ml " ' r Vf.. : Vssr der Ternowschen Ansiedlung in der Nahe von Tiraspol zu Ereign ssen di durch ihre Furchtbarkeit die off ent Uche Meinung sehr erregten. Wir memen das .Sich lebendig begraben lassen der dortigen Sechrer. Da diese emschlichen Massenmorde kaum ander als unter dem Emslusse einer epidemi5chen Psqchose vollbracht sem konnten. begab sich der Irrenarzt. Professor Ssikorski. nach Draspol. um von dort aus an Ort und Stelle den ersten l ur. fachen jeuer grausigen WahnsinnSthaten nachzuforschen. Ueber das Ergebni& feiner Forschungen hielt er vor Kurzem in Odessa emen Vortrag, dem wir das Nachstehende entnehmen: Die Ternowosche Ansiedlung liegt etwa 6 Werst von Tiraspol entfernt am Ufer des Dnjestr, inmitten emer von der Natur reich ausgestatteten Gegend, die im Menschen eher Lebensfreude wie Todesgedanken hervorzuru. sen vermag. Zu Anfang dieses Jahrbunderts siedelte slck auf einem der zr?. i r W.. I dortigen anoguier ei um mens Kowale an, dessen damals erdautes Haus bei den jetzigen entsetzliAm Ereianissen eine furchtbareHauptrolle gespielt hat. In letzter Zeit gebörte d'se Landparcelle der Frau des Sohnes senes owaier?. waa aicbcu auf der Ansiedlung wies zwei vollstandig verschiedene Seiten auf. Wahnh sriedlicker Ackerbau getrieben v v - -j - j wurde, konnte die Ansiedlung doch auch für eine Art Scctirerkloster gelten. Inmitten der Ansiedlung erhob sich, von Wald umgeben, ein Gebäude, das mit seinem weiten Thor auf den erstenBUck einer Wagenremise oder Scheune am ähnlichsten sah. In Wirklichkeit diente aber das Thor nur dekorativen Zwecken. Der wirkliche Eingang, ganz durck Busckwerk verdeckt, befand sich - - W auf der Hinterseite und außerdem hatte die Scheune- eine ganze Menge geheimer Ausgänge, die es im Falle einer unliebsamen Ueberraschung den Besuchern ermöglichten, ungesehen zu verschwinden. DaS Innere des Gebäudes war dunkel undLg und ganz dazu angethan, in den Gemüthern seiner Besucher düstere Gedanken zu erwecken. Die Hauptperson der Ansied-

lung war, jedoch nur für die Außen- Qualen auf Gesicht und Brust geWelt, die alte Kowalew; thatsächlich häuft. Sonst aber erklärte der Pro- , i n o . v - o rr I ' ' . ' . . . . .

aoer ictictc oas geisiige eoen oesvlfes die Pilgerin Vitalia, die ungefähr vor 12 Jahren dort erschienen leer und über alle eine gewisse Herrschaft ausübte. Vitalia benahm sich äußerst L l p CY . . gewann: uno suyrie vie 'ngeiegcnyeiten der Dörfler sehr geschickt, und zwar so, daß sie die Ausführung der alten Kowalew übertrug, die dann m ihrer Beschränktheit genauenach der ihr von der Pilqerin zuvor gewordenen Instruktion handelte. Die nächste Ge-hilfit-rolle der Vitalia hatte eine jüngere Pilgerin aus dem Rjasanschen ooer uiasqen ouvernemeni, camens Polja inne Sie besorgte die schriftlichen Angelegenheiten der -eciker. während Vitalia ihnen die heiligen Bucher auslegte und ihnen predigte. Lange Jahre hatte das Leben iii uiicuiuiig eine ytxcoucn Verlauf genommen; dann aber, im Ü?? S"bl!' ?.nb"tc ch das. als plötzlich die Vitalia begann, das Volk durch Prophezelungen von , nahe bevor((hanha .iifi.i:4..u rz. !r n .li,fl,r 'X ?Ä.b"Wmel,e sie einen oS-LT ' nTt st JÄSArÄVv3 l n fr ÄWÄfcS ttWZSW w ?"b.?' SStt-tÄ ri r ff f- r . I SIS&liÄJÄ. 55. fri c i. r. v. r ' . I !Ä "üb?" L . n der k.! W ammcn d" Pr- & .b .? VtL 5. in uuici lyici. viiu iuK, xuiuai aia lic als Grund für die bevorstehenden r4.y mKu crZ Schrecken ihnen erzählte das Dach der über dem Grabe des Heilandes in Jerufalem ernchten Kirche sei zerstört und abgermen worden. Diese Nachncht mt ufitttiupt alle Prophezeiungen der Pllgerm, machten auf alle Theilnebmer ihrer Versammlungen .:.. ..r:tt... rtl hui iuiiw4 iiiyiuu. uWzend und 1N furchtöarer Erregung kehrten sie m ihre Behauungen zurück, ,7- 1- 4 1 nornmiung erklärte die Frau deS Feodor Fomm. sie woue sicy neoer ieoenoig oegraoen lassen, als die bevorstehenden Schrecken M m r i durchmachen. Im December kam eZ J KT.iit, v,a aller in Tlei; Ä. hang mit den späteren Selbstmorden hatte, aber auch nicht ohne Einfluß auf die Dorfbewobner blieb. Es begann nämlich die Volkszählung. Die Zähler erschienen im Dorfe, aber auf ihreFra!sl.r ? fernst 11 St t!n '.""V: "S23 f . aiuiuvu. w-cu- viwwuiiu "i" Christen, und Christus ihr Vaterland ' 1 ' ' . .

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ber erfolgte dann das erste Lebendig

begraben werden-, und Vitalia hatte ihre Schwester zu überreden verstanden, an diesem ersten Collectiv-Selbst-morde theilzunehmen. Die Uebrigen hatte sie schon zuvor davon überzeugt, dak das Ende der Welt und das Gr

scheinen des Antichrist nah und es deshalb besser sei, sich lebendig begraben zu lassen, als aus andere fürchterliche Weise unterzuaehen. So wurden denn die eingehendsten Vorbereitungen i i v r - gelrossen, nacyoem oer Steuer im jpauic Nasar Fomms zum Gesammlgrao ausgesucht worven war. vint yisano des Kellers wurde durchbrochen und hinter ihr eine Höhle von 5 Sasyen Länge. 4; Sashen Breite und Z Saitn Jjvw uuaucuiuucu. uui uut 3" . j' ' . . shen Hohe ausgegraben. Für alle zu üttlUmCUUCU JUUiCiL U.ti;viufc ywAm Abend des 22. DeKmUx u Un vitalia. die Polja mh nissowa mit allen Personen. w Sterben bereit waren, in den m eqen drei Stunden dauerten bod um Vorbereitungen zum bflnn stimmten alle Anwesenden Sterbelied an. und die geweihten Personen schritten in die Grabmu Qi waren das der späcr fo tU mannit Fdor Kowalew, fccr oßst aUtn gwalew. nebst . unb mtn uitm Uxn; bann omn st Frau. Toc kl unb tntm ntx Arbeiter; ferner die Demssowa und ein alter Mann Namens Skatschkow. Als erste betrat bie cowalewa die Grabhöhle, wie überhaupt die Frauen in dieser ganzen Angelegenheit eine Hauptrolle gespielt a$en ls ihr Feodor Kowalew folgen oUtt, bestürmte ihn Fomin im'mt ö0st zuem mit heißen Bitlen.doch UtUl draußen zu bleiben und für orv,,nif:,x, ro.rmmrmmn hrt Mrahrt . . ,. . Sorge zu tragen, und schlleblicy gad zzgwalew diesem Andrängen nach, während die Uebriqen an ihm vorbeistten. n diesen 'legten Auaenbldtn fanden sich alle Theilnehmer in einem Zustande höchster Ertase und waren voller Hoffnungen auf die ihnm bevorstehenden Freuden des Himf Die Zumauerung des Grabes ; .r b0n &tnHtn. d der dem 3 l - -w - - - ode geweihte Fomin von innen dabei während Kowalew von außen arleitete. Als auch das vollbracht war, verließen die Vitalia. Kowalew und bie übrigen Sectirer den Keller und betraten ihn erst wieder nach drei TaQCIU Professor Ssikorski zeigte wähd seines Vortraaes den Dlan des Kellers mit dem Grabe, und seinem Nrtbeil nack, müssen die unalücklicken i II Opfer unter entsetzlichen Qualen derschieden sein. Der alte Skatschkow hjte sich mit den Händen eine kleine Vertiefuna in den Boden aearaben und dort den Kopf hineingewühlt. So zst iX gestorben, und so fand man ihn bei der späteren Oeffnung des Grabes yrch die Behörden. Die andern batn sich Hände voll herausgekratzter feucbter Erd tvtx Linderung inrei sessor, seien an den Leichen keine Kratz wunden, Schrammen u. s. w. zu be merken aewesen. und in dieser Nick jung hätten die Sectirer von Ternowo die aus dem Mittelalter stammenden - - ... Erzählungen zuSchanden gemacht.laut tnttchtn lebendia Aearaben, sick in iker Todesangst selbst ganze Stücke Fleisch aus dem eigenen Körper reißen 0uttn. Der Größe der Höhle und der Menge der in ihr enthaltenen Luft entsprechend, müssen die Märtyrer" von Ternowo nock drei bis ackt Stunden gclc6t haben. Das Licht, das sie auf einen Tisch in der Grabhöhle gesetzt hatten, war vollständig niedergebrannt und hatte die Tischplatte entzündet, die jedoch aus Mangel an Sauerstoff nicht weiter brannte. Auaensckeinlick aber sind die Unglücklichen früher gestorben. ehe das Licht zu Ende gebrannt war. oder befanden sich in diesem Augenblick schon im Zustande voller Hilflosigkeit und Agonie, so daß sie keine Maßnahmen zum Löschen der schwelenden . - - . . . 1 . . ' ijqpiaile mehr liessen konnten. 3n b Nach, dm 26. ,um 27. De cember lies) sich dann unter denselben Umstanden ein" zweite Reihe Sectirer im Keller des Hauses Ssuchow begra. bn,und ,w setzte sie sich zusamn iässä !Äi uiuuautUiv. auiu it fei Grab dermanerte wieder Kowalew. 1 . ' A ' " " (J fiH ADünni feCifisP Umm k. CO . um jjiunut, uis uukiub uuu yci y ergriffert undin'S Gefänanikab. geführt. Man hattedort seine liebeNoth St ihm, denn ohne alle AuZnaKme weigeren sie sich har,nckia.Sveise und er, r.x. .,. rln.t Ea iUÄ aus diese Weise volle suns Tage. Uebri- $ befanden sich alle diese Gesänge- : littm ' 7, . ' o..". ma$im M nseitiq fortwährend Vorwürfe. Professor Ssikorski ist auf tirimS v.r tmMuiuJ wJ iftT hnvnnunl m,'. Ji r1-""''" "lu wurden, der Ansicht, daß sie sämmtlich mtx oUx weniger geisteskrank waren d statt in's Gefängniß in's IrrenhuS gehört hätten. Ihre Entlassung an htm GefänanZK war aber ,n l ' ' ' Q. Wie GZcbmerthaft . wt;. Die Schmerzen, von Vcouvale der Ä2 CnÄI ?an bewahe dm , uckt werden könnte, (salvaticn Oel beseitigt solche Schmerzen sofort und kunrt Neuralgie so rasch daß Niemand mehr auf die Welse zu leiden braucht. Herr Jacob r isto orn . m st. .....'ff jlieui iuou 'juiuiu Nii. vii'aiiuuiur, Ind., schreibt wie folgt: 'Meine Frau l tius.'; rrft.u. . !V,,s,' l,.. litt seit 7 Jahren an Neuralgie aber I s.itit.M li siAlHftit VM AkAitfa Vl"MZlvu"",r' l k ie vollkommen fr vavon. mcc , . . Ji 1 l Ct' . I -1 ÄJÄ'SÄ I itttn tsti Vtprn Pst Vttivntt tttt sllli? nsll ... V w... ten. Äch selbst Hatte seit langer Zeit Rheumatismus und gebrauchte viele 9i'impnt, hnfh iJUm .Jf w "a? i r pi und inac cte Dciren jijie niic. vtsau vation Oel kostet nur 25 Cents. I . - ' , , uyaoenvn. Ino. D. auld, 11 Midisna r:ve. J. O. r;an, JimsZ, & Sagen itvxu

großer Fehler. Sie wurden nämlich auf Befehl des Procureur Gehilfen zu einfachem Hausarrest in ihrem Dorfe verurtheilt, und kehrten dorthin

zurück. Währenddessen hatten dort drei altersschwache kranke Weiber Kowalew wiederholt gebeten, sie doch zu vergraben. Da es in der ersten Aniiedluna keinen weiteren Keller mehr gab, grub Kowalew für sie eine ein fache Grube aus. Seine aus dem Gefängniß entlassene Schwester Awdotja und die drei Todescandidatinnen saßen dabei stumpfsinnig um ihn herum und sahen seiner Arbeit zu. Als sie soweit beendet war, gingen die vier, ohne Beten und ohne irgend welche Ekstase zu zeigen, ganz gleichmüthig in den Tod. Sie sprangen in die Grube, legten sich nebeneinander hm, Kowalew warf die Erde über sie und dann war die dritte Beerdigung abgethan. Gegen Vitalia und Polia begann nach ihrer Rückkehr in's Dorf sehr bald em Rückschlag der Meinungen sich geltend zu machen. Besonders zeigte sich ein alter Mann gegenüber den Ermahnungen der Prophetm widerspenstig. Sie hatte ihn schon zum freiwilligen Märtyrertod überredet, als er sich plötzlich eines Besseren besann und nichts mehr von Sterben wissen wollte. Gleichzeitig tauchten auch im russischen Volke Gerüchte über die lebendig begrabenen Sectirer auf, die bald zu Ohren der Vitalia kamen und deren Muth stark zum Sinken brachten. Aus Furcht vor Entdeckung und weltlicher Strafe wünschte sie plötzlich Nichts sehnlicher, als sich selbst lebendig begraben zu lassen. Ihr Selbstmord, meint Prozessor Skorski, war eine Folge kalter B-rechnunz. Aber .allein" wollte die Lita'.iz nMit !!crben, sondern in möglichst großer sellschaft, uno versuchte daraus! in nochmals ihre Verführungskünste. Da jedoch, um die mit Hausarrest Bestraften zu überwachen, em Landpolizist und vier Gorodowois in's Dorf p schickt waren, mußte die Prophetm ih ren Plan bis zum Frühjahr aufschieben. Als der Dnjestr aus seinenUfern getreten und die ganze Gegend überschwemmt hatte, siedene die Pollzei zeitweise in die Stadt über und nahm, um den Hausarrestanten die Möglichkeit der Flucht abzuschneiden, alle Boote, de den Dorfbewohnern gehörten, mit sich. Die Prophetm und ihre Genossen dachten gar nicht an Flucht, wohl aber nutzten sie diesen günstigen Zeitpunkt in ihrer Weise aus. In Fomms Keller, demselben, der der ersten Reihe als Grab gedient, wurde slugS eine neue Grabhöhle auSgehoben. und in ihr fanden die Vitalia, die Polja, die alte Kowalew. deren jüngster blodsinniger Sohn und zwei Nonnen, deren Namen unbekannt geblieben, ihren Tod. Auch dieses Grab mauerte Feovor Kowalew zu, dann aber erfaßte ihn endlich doch jähes Entsetzen und längere Zeit betrat er den Keller nicht wieder. Professor Ssikorski bezeichnet Kowalew als einen Menschen von schwachem Charakter, der unter dem Einfluß ibm imponirender Persenen alle natürlichen Gefühle, VerstaBd und Willenskraft eingebüßt hatte, und unter diesem Einfluß alle iene Tbaten vollbrachte; geisteskrank aber sei er nicht. In den jüngsten Tagen sind wieder Leichen von Sectiiern 'ausge graben worden, u. A. die Leichen einer Nonne, eines achtjährigen Mädchens, eines Winzers und seiner sechsjährigen Tochter. Kowalew. das Haupt der Sectirer, erklärte auf Besramn, er babe gewußt, daß derWinzer und seine Tochter die Absicht hatten, sich zu der graben. Kowalew weigerte sich, den Ort anzugeben, wo sich die übrigen Sectirer, deren Zahl auf etwa dreißig geschätzt wird, befinden. Damen 3 SpazierstSSen. Frau Mode hat eine neue Marotte, die Industrie einen neuen Zweig, und zwar einen gedrechselten und polirten Zweig, die Schaufenster eme neue At traction und die Ehemänner eine neue Ausgabe: das schöne Geschlecht hat sich Spazierstöcke zugelegt. In der weißbehandschuhten and em schwarzpolir tes Stöckchen mit emem zierlichen Griff, so stolzirt sie im Vollbewußtsein ihrer modernsten Eleganz über die Straßen, so macht sie ihre Einkaufe: ihre Augenbrauen sind & la Amazone geschminkt und auf dem Hute wiegt sich stolz die Straußenfeder. Wenn eine neue Damenmode aufkommt, so liegt ja niemals ein zwingender Grund vor und Manche finden a gerade da rin den Reiz, daß die Mode so wenig mit Logik zu thun hat. Waö die Damen gut kleidet, ist immer montan und so fmdet man auch Grunde für den Spazierstock. Die Summe der Grün de lautet: Es macht sich eben nett! Be sonders, wenn das Stöckchen unter den Arm genommen wird und dem hinten bereuenden Passanten die Nase unsans kitzelt. Als galanter Mann muß man natürlich Pardon, meme Gnadige! sagen und sich schleunigst drücken Wenn die Sonne nicht scheint und eS auch nicht regnen will, sind Sonnenund Regenschirme deplacirt, da ist der Spazierstock daö ausgleichende Ele ment. Als Begleiterscheinung von Ei fersuchtsscenen oder Gardinenpndig ten dürfte er ein wenig von seinem harmlosen Charakter verlieren. Vor läufig ist er eine Ergänzung zum Plastroneinsatz in der Taille und zu dem dazugehörenden Shlips. Wev nicht caplrt, versteht eben die Frauen Nichts Eine dankenLwerkyt Stiftung machte der verstorbene Herausgebe? der Allgem. Brau- und Hopfen-Ztg.", Wilhelm Carl inNürnberg. Er vermachte 200.000 Mark zu einer Stiftung für Studenten zu Stivendien im Betrage von 100 L00 Mark, für die Besucher von technischen Schulen und Gewerbölehrlinge, die Fachschulen oder Musterwerkstätten besuchen sollen. Außerdem können die Stipendien auch zur Errichtung von Musterwerkstätten verwendet werden. Nach dem Tode der Gattin Carl's fließen der Stiftung weitere 200.000 Mark zur Errichtung von Musterwi,,k. VattenLu. ...

" Acr Hottsci0eimls. Militar-Humoreske aus vergangener Zeit, von Heinrich von Selbitz. Piff paff piff rattattata

. . rattattata . . Das PelotonFeuer weit auseinander gezogener Schützen - Schwärme rollte unaufhörlich über das Manöver Gelände hin. Bum bum", brüllten dazu die Geschütze ihren Baß: Trommel - Wirbel und Horn - Signale ertönten Zum Angriff fallt das Gewehr! Hurrah! Hurrah!" und im Laufschritt eilten die Bataillone dahin, um den Gegner aus seiner Stellung zu werfen. Dichter Pulverdampf hat ich zu Wolken zusammengeballt und darüber die Alles versengende Sonnengluth! Endlich: Tra ra rah . Em langgezogenes Horn - Signal: Das Ganze halt!" Wie mit einem Zauberschlage verstummt das Gewehrfeuer; nur hie und da geht nochmals einem allzu hitzigen Schützen eine Patrone los! Feldwebel, den Mann zur Bestrafung notiren!" diktirt der Campagnie - Vater, der Herr Hauptmann ; der betreffende Mann macht ein trübseliges Gesicht zwei Tage Strasstuben-Arre t sind ihm sicher, das weiß er, wenn er nicht pardonmrt wird. Nochmals blasen sämmtliche Hornisten: Tra ra rah! Die Schlacht ist zu Ende. Die Geschütze schweigen. Es war ein heißer Tag gewesen, der letzte dieses 5crieges im Frieden, in den bayerischen Vorbergen Das lange dauernde Manöver war zu Ende und mit lustigem Sing und Sang," mit schmetternder Musi! zogen die einzelnen Regimenter zu Fuß und zu Pferde alle wie Nubier durch die Sonnenhie schwarz gebrannt, staubbedeckt nach ihrem Stand - Quartier ab. Es war Anfangs der 70er Jahre. bald nach dem Fe!dzug von 187071. Ter zweite Zug der 1. SchützenCompagnie nach der Einöde Aus der Welt" ins Quartier lautet nach Manöver - Schluß der DislocationSBefehl. In Gottes Namen marschiren wir halt nach diesem so schönbenannten Neste", denkt sich der Premierlieutenant Herzog vom 10!en Infanterie Regiment, denn ihn geht der Befehl an. Aus der Welt wird es doch wohl nicht ganz liegen vor Abend werden wir schon noch unter Dach kommen!" Also Männer!" rust er seinen Leuten zu, frisch aufgetreten, damit wir bald an Ort und Stelle sind, es liegt unser Quartier noch über eine Stunde entfernt; also, i ivant nie braves ! wie die Herren Franzosen sagen, vorwärts!" und in strammem Schritt folgen die Schützen ihrem Führer, dem alten Prämie", den sie Alle gern hatten. weil er sie human behandelte, und die ganz jungen Soldaten schauten mit hok,em Respekt auf das Eiserne Kreuz, das seine Brust schmückte und das er sich bei Orleans in den heißen December - Schlachten ach, wie kalt war damals der Winter, erworben hatte. Krieger!" so spricht der Premier immer seine Soldaten an, Krieger! laßt die Ohren nicht hängen, sondern laßt einmal Eurer Stimme Silberklang ertönen!" muntert der Officier seine Leute auf. Zum Befehl. Herr Prämie!" ruft es im Chor und es wird das schöne Lied angestimmt, Mit heller Stimme: Dem Sohne des Mondes und der Erde. Reichet ein Jeder so freundlich die Hand die Hand! Unsinn! Rand halten!" unterbricht der Officier die Sängerschaar wie viele Dutzendmal habe ich es Euch schon gesagt, es ist ein Blech, was Ihr da singt; es ist doch der helleUnsinn: Dem Sohne des Mondes und der Erde es muß heißen: .Dem Sohne des Ruhmes und der Ehre eichet ein Jeder freundlich die Hand u. s. w." Merkt eö Euch doch einmal endlich, Ihr Hannaken!" Die Krieger- schweigen; ob der Prämie wohl Recht hat? es wird doch immer gesungen: Dem Sohne des Mondes und der Erde." Es wird jedoch dieses Lied verlassen und eS beginnt ein neues: .Soldatenleben heißt allweil lustig sein, Wenn and're Leut' schlafen. Dann muß er wachen Muß Posten steh'n! Juhe! Patrouillen geh'n!" . Dieses Lied hat ungefähr 20 Stro. phen, ln welchen das ganze Soldatenleben gar anschaulich geschildert wird; gewissenhaft werden alle heruntergeungen, keine darf fehlen; endlich !ommt die schönste Strophe; die .Strupfen" vom Schah". .Schad mein Schatz O, reise nicht von mir! (3 Schritt - Pause), Im Rosengarten Will ick Deiner warten! Im weißen Klee! Juhe!. Im grünen Schnee!" Hört auf um Gotteswtllen hört auf! ruft hier endlich der Officier -solchen Unsinn! Das bringt ja ein Roß um, dieses Blech! hört auf mir thun die Ohren weh!" und er hält sich die Ohren mit beiden Händen zu. Schweigend zieht die Truppe dahinhoher Buchenwald hat sie aufgidm. men ; der erquickende Schatten belebt die Soldaten aufö Neue; die schönen alten Bäume rauschen ihren hehren Sang von dem Waldfrieden, dem Frieden, den die Welt nicht gibt" und, nun stimmt der Prämie" selbst das Lied an, das schone Lied: Wie herrlich ist's im Wald, Im frischen grünen Wald u. s. w." und kräftig stimmen die Soldatenkh. len mit ein in dieses Lied zum Lobe deZ deutschen Waldes.

Das Lied ist gesungen; diesmal nicht so übel, weil der Officier dasselbe dirigirt und den Text richtig und mit Betonung angegeben hatte. Es soll ein neues Lied angestimmt werden, da lichtet sich der Wald und draußen, auf einer Anhöhe, inmitten üppiger Wiesen und einiger gut bestellter Aecker liegt das beutiqe Marsch-

ziel, die Einöde Aus der Welt." Stattlich wie em Schloß sind diese Gehöfte der wohlhabenden Bauern in den bayerischen Vorbergen; seit JahrHunderten sitzt ein und dieselbe Familie auf diesem ihrem Eigenthum; vielleicht langer als manches adelige Geschlecht auf der Burg feiner Ahnen": und mit ebenso großem Stolze aus seinen Besitz und das Ansehen, das der Bauer Aus der Welt in seinen Kreisen .genießt, blickt dieser auf die ärmeren Gütler" und kann ebenso hochmüthiq sein, wie der stolzeste Cavalier; nur heißt man es dann: dummen Bauernstolz"." Das stattliche Gehöfte wurde von der anmarschirenden Truppe mit jubelndem Hurrah begrüßt, denn ein solcher Hof" läßt auf Wohlhabenheit seines Besiters und'in Folge dessen auf gutes Quartier schließen. Der vorausgeschickte Quartiermacher ein Corpora! kommt dem Zuge entgegen und meldet dem Herrn Prämie gehorsamst, daß die Quartiere bereit sind. Nun und wie sind die Quartiere?" fragt der Officier. Gut, fehr gut, Herr Prämie, haben ein sehr hübsches Zimmer, die Mannschaften sind in einer großen Scheune untergebracht ; es ist reichlich Stroh vorhanden" und hier wendete er sich mehr gegen die "Krieger" und die Bäuerin hat Schmalz - Nudeln backen und der Bauer ist nach Karpfenham 'fahren und holt a Faßl Bier für sei Einquartierung." Hurrah! Hurrah! Hurrah!" schrien bei dieser frohen Kunde sehr respektwidrig die braven, durstigen Soldaten, Hurrah!" und selbst der Herr Prämie" schmunzelt freundlich und denkt bei sich: Das läßt tief blicken!" Wie elektrisirt treten die Leute wieder an und unter den Klängen des schönen Liedes: Wenn die Soldaten durch die Stad! marschiren, Oesfnen die Madeln Fenster und Thurm Warum ? Darum ! Blos weg'n dem Tschinteretta, Vumteretta, Bum!" (Wird wiederholt.) rücken die Schützen beim Aus der Weltbauern" ins Quartier. Die Bäuerin empfängt den Herrn Oberlieutenant" so wurde nocb lange im Volke statt des neuen Prämie" gesagt, recht freundlich und führt ihn in die gute Stube", den Stolz desHauses und derBäuerin, wori:i alle Kostbarkeiten aufgehäuft sind, die der ländliche Besitzer für begehrenswerth hält; diese werden von dem Ossicier auch höchlich belobt und bewundert. Ein thurmhoch aufgeschichtetes Bett steht für ihn bereit. Alles von selbstgeschlachteten Gänsen!" bemerkt mit sichtbarem Stolz die Bäuerin Herr Oberlieutenant!" Ach," denkt der Officier. meinethalben hätten die armen Gänse nicht zu sterben gebraucht, denn in einem solchen Bette bei die Hitze" muß ich ersticken." Der Bauer ist nach Karpfenham gefahren, um ein Faßl Vier zu holen für die Einquartierung er muß aber jede Minute zurückkommen" damit entschuldigt die Frau die Abwesenheit ihres Mannes, des Bauern" wie im Gebirge stets die Frau von ihrem Manne Andern gegenüber zu sprechen pflegt. Der Oberlieutenant" lobt diese edle Absicht des Bauern gebuhrenderma ßen und betrachtet alle Schätze, die sein Zimmer birgt und ließt auch die Taferln." Die Bäuerin" bringt ihm hierauf unaufgefordert Schinken. Butter und Brod solctherrliches selbstgebackenes Hausbrod, wie es der Städter ja nur noch vom Hörensagen kennt, und bittet den Herr Oberlieutenant, nur fest zuzulangen wir haben schon noch mehr! und dann a frische Maß Bier d'rauf, wenn der Bauer kommt, Herr Oberlieutenant, dann konnen's fchon warten bis zum Abendessen" und zugleich Mittagessen," fügt der Officier bei. Der Oberlieutenant langt ordentlich zu, denn er hat Hunger, es ist dies seit heute Morgen der erste Imbiß, der über seine Lippen kommt ; während cr ißt, unterhalt er sich mit der gesprachigen, ganz netten, noch jungen Frau; sie erzählt ihm von ihrem einsimen Leben, dahinten m der Einode, besn ders im Winter, wenn sie von allem Verkehr mit der übrigen Welt abgeschlössen sind. Daher beißt auch un ser Hof Aus der Welt". wir wirkll im Winter ganz aus de? Welt san": dann erzäblt sie. wie scb'ön -s ist. .wenn'Z aber wird," das heißt, wenn der Schnee weaschmilzt, wie da ci Bäche anschwellen und rauschen, als wären sie lauter Ströme und, wenn dann das Frühjahr kommt und Wieder Alles grün wird, ach, da is erst recht schön bei uns herin in die Berg," und dabei leuchtet ihr Auge und es glänzt darin ein Strahl von Frühlings - Glück und Frühlings Hoffen. Um den geehrten Gast zu unterhalten, bringt sie sodann ihre Kinder herbei; drei an der Zahl. Seh'ns, Oberlieutenant, dös is d' Therescl. und dös is d'Anderesl und der jüngst' dös is der Seppei" so werden die Kinder vorgestellt. Freundlich gibt der Officier den strammen frischen Kindern die Hand; den jüngsten, den Seppei" nimmt er auf'S 5vnic und der kleine Kerl belustigt sich nun. in den blanken Knöpfen der OsficicrZ - Uniform sein kleines Gesichten sich abspiegeln zu sehen und er lachte unbändig dab:i. Der Officier hat das Herz der Mutter gewonnen. Nachdem sich die Gesellschaft" empfohlen. besichtigt der Oberlieutenant" nochmals alles im Zimmer; die Ta-

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ES ist allen Aerzten bekannt, daß diese Kranlbkit sich in Folqe von Erkältungen entwickelt. In allen ihren Formen greift sie die sSwacben Stellen des Systems an. Die allgemeinen Symptome sind dieselben Wie bet heftigen Erkältungen, und da Erkältung die Ursache ist, Wird eine allgemeine BeHandlung vorgeschrieben. Viele Aerzte, welche den Werth von Dr. August Köuig's Hamburger Brustthee kennen, verschreiben denselben bei der Beiandlung von Grippe, da er das Blut wärmt, die Nerven besänftigt, die Funktionen stärkt und das System ausbaut, und auf diese Weise die Krankhcit vertreibt ?r. August AönZg's gamburger Drustthce heilt gustcn, Erkältungen, SronchitiS, Halöleidcn, Asthma, Brustschmerzen und liudert LungenMen. Der ächte Brustthee wird nur in OrigZnal.PaSeten zu 25 Cents daö Packet verkauft, und ist in allen Apotheken zu haben.

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A New York commuler on one of the New Jersey suburb&n roads, stroog, virile man, the picture of health and manly vigor, a hearty eate( one who enjoys life ia all its phases, says of Ripaos Tabales " I am not the sort of person to often require raedicines and I am speially opposed to pills. They are too violent in their action for me. In the case of any irregularity I had always relied upon the use of fruit until one day, on a railway journey, a friend directed my attention to Ripans Tabules and gave me some from a supply he had in his hand-bag. I afterward made use of thera as occasion offered, and the result was so entirely all that could be desired that I now depend upon Ripans Tabules in the case of any irregularity of the bowels or derangement of the digestive apparatus."

ferln" es sind dies eingerahmten Erinnerungsblätter, zum Beispiel an die erste heilige Communion, HochzeitsAnzeigen, Militär - Abschied SchulEntlassungsscheine, Landwirthschaftliche Diplome u. s. w. welche hier unter Glas und Rahmen dem Besucher Vieles aus dem Leben der Familie berichten. Hierauf geht er ins Freie, schaut sich Hof und Scheunen, sowie die Ställe an, unterhält sich auch mit den Eltem des Bauern, welche hier Jm Austragstüberl" leben und dem gnadigen Herrn" Vieles aus ihrem Leben und den Verhältnissen ihres Sohnes, des Bauern" so wird der Besitzer des Hofes auch von seinen freundlichen Eltern genannt erzählen. Der Officier ist recht freundlick mit den alten Leuten, so daß der alte Bauer befriedigt erklärt der Oberlieutenant is amal a ganz gemaner Herr" das heißt, ein freundlich herablassender Herr; ein hohes Lob! Als der Lieutenant wieder ins Zimmer zurückgekehrt ist, um sein vergessenes Cigarren - Etuis zu holen, kommt die Frau herein und fragt den Herrn Oberlieutenant", ob das 20 - Markstück echt sei, das ein Soldat", einEinjähriger gewechselt haben möchte. Dazumal war noch gar nicht viel deutsches Gold im Umlauf und deshalb VA ?? A V A V ff) IA1 A4-t4 4 I VI (JiU"t Vtl Vtl(UyillW Der Officier bestätigt die Echtheit des Goldstückes; die Frau schließt hierauf mit einem Schlüssel, der an ihrem Schürzenbande befestigt ist, einen Schrank im Zimmer auf, wechselt das 20 Markstück in Silber um. und legt das Goldstück in ein oberes Schubfach des Schrankes. Draußen im Hof fährt ein Wagen vor; die Soldaten umringen denselben. Bier is ankomme! Hurrah! Bier is da!" schallt es wie Jubelruf durch Haus und Scheune. Die Bäuerin eilt hinaus. Bald darauf kommt der Bauer ins Zimmer und begrüßt den Herrn Oberlieutenant recht herzlich. Grüß Gott! Herr Oberlieutenant ! Es freut mi, daß Sie da fan bei uns; dös is schö, daß wir an Herrn Officier ,iYs Quartier krieat han, daherinten in unsere Einöde! Viel könne wir Ihnen not bieten. Herr Oberlieutenant, o mein lieber Gott, wir ham halt nix, als was wir selber bauen oder schlachten, nehmen's halt vorlieb mit dem. was wir ham; von Herezn gern is Ihnen vergunnt, dös dürfen's glaub'n. mei lieber Herr Oberlieutenant", und treuherzig reicht er dem Officier die Hand hin, der diese freundlich drückt und spricht: Nun, Herr Bartholomäus Grammerstätter. Jeder gibt halt, was er kann; ich bin sehr gerne da bei Ihnen; es ist ein sehr hübsches Quartier und mit einem einfachen Essen bin ich auch zufrieden, wenn's nur gerne gegeben wird." Von Herzen gern, Herr Oberlieutenant, geben wir Alles, was wir ham, dös dürfen's glauben! Aber jetzt will ich nur schnell a Maß Bier holen für den Herr Oberlieutenant; die erste vom Faßl; es is a feines Bierl, dös von Karpfenham. da wer'ns schaugen" und damit will er aus dem Zimmer eilen. Herr Grammersteiter, nehmen's auch a Maß für sich mit, dann trinken wir zusammen, unterhalten uns und rauche?, dazu eine feine Cigarre! (Schluß folgt.)' NuJo'ö Eigarrenladen befindet I f.J k No. 1C3 Oft Osshwztsn Cfc,

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'NM. $6 70 Chicago und zurüS. vier tägliche Züge 7 Uhr und 11.50 Vorruittags. 3.35 Nachmittags und 12.55 Nachts. Tickets werden vom 1. bis 6. Növember verkauft, giltig zur Rückfahrt bis zum 7. November. T cketS und sonstige Auskunft auf dem Union Bahnhof und No. 2 West Washington Str., Ecke Meridian. Ceo. W. Haylor, D. P. . Züge fahren vie folgt : i Rech I mi 'g Nach mitt,. (5levlnd u Rt Zla'k .. (lolumbul, , ? - nanc'b

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Eisenbahn-Tabelle

Lrkunft und Abgang der verschieden Eiferbahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Poirzug 7 00 5 Expreg iizj ?.m Expreß 12 40 Km AcAmodation 7 20Vm Expreß 4O0 9tot Erpreß IO Vm Ankunft Expreß 5 40 25m Expreß 4 4S ?cm Accmnodattsn 10 0013m Expreß 2 35NM Schnellzug 715 ra Accomadatto 120 91m Cleveland, Cineinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Sleveland Diviston. Abgang Expreß.. 415 Ln, Expreß 6 35 35m Expreß v30Lm Limited Expreß 11 15 Vrn El?reß 25N Ankunft Expreß 3 10 Nr Expreß 11 30 m Limited Sxpnß 8 45 Ab Erpreß 6 00 92m Erpreß......... 10 50 9! et LouiS Division. Abgang Erpreß 730Vm Limited Expttß 11 45 Vm Expreß 1120 9hn Erpreß, täalicd 3KONm Ankunft Expreß täglich 4 0513m rpreß 10 30Vm Limited Erpreß 5S0Nm Erpreß 6 10 Vm Thicago und Eincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 7m Accomooatlon täglich 6 30 5m Accomodation 10 60 Vrn Postzug 2 45 9!rn Accornsd. snur Sonntagi). . AccomodaUon 5 30 Xm Ankunft-Rushville Uccomodation. Postzug 1140L Jnv'p Ace. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 rn Accomodation 6 40 Ab Schnellzug. 11 05 51 in Shicago und Sincirmati Division westlich Abgang Aeeornodatio 710 2m Echnell.Polt ii ra Lafayette Accomadatto. ... 5 15 Nrn Scdnellxua 12 30 Vrn kkkmft Schnellzug SSOVm i5afa?ette ccmsattn . . . 10 bu xrn Cchnellpost 2 35 55m Aecornodatio 5 45N Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vrn Expreß 11 15 Nr Danville Secornodatio. . . . 4 35 9! Erpreß 11 45 Drn Ankunft Expreß 8 SO Vrn Danvillt Uecornsdiitis. ... 10 20 Vrn Expreß 2 42 Nrn Expreß 616 9! Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 20 5m Accornodati Expreß S 25 Nrn Ankunft Expreß 1185 V AccomodTtio.... Erpreß 9 00 9km Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 MV Expreß 120 9!m Expreß 7 00 9tm . Schnell'Expreß Ankunft Scbnell.Expnß Expreß 10 20 v Erprei 2 40 9! Erpreß 6 00 9! yittsburg, Cmnnrutti, Chicago und Ct Louis. ZndianapolU DiviZwa. ASgang Erpreß 6 00 91m Columiui Accomodation. . 8 80 53m Expreß 660 Um Richmond NccoMbktu. .. 180 9! . . Expreß 7 20 Äb Ankunft Richmond Vccornodatio 9 00 in Schnellzug 8 00$m Crpreß.. 12 30 Nm ccornodatto 8 15 Nrn Expreß 6 60 9! expreß 10 16 9! Ehiciigo Diöist5Z iti kts. Abgang Expreß ...II SS Vm - Erpreß 12 35 9! Ankunft Expreß SSOVm Srpnß 3 20 92m fiouiuAceVvMn. Abgang Expreß , 5 40 5 LouiSoille LccömäUsn... 8 19 Dm Schnellzug. SLSNm Accomodation 4 0) 9! Ankunft ccomodatio 10 16 Vm . Schnellzug.. 11 3) Vm - llccomodiitisn 6 60 9! vpe.ial täglich 12 25 9! Cincinnati, HarniAo und Jndianavolis. . , 't ' Abgang Expreß . . . 840 V - Cincinnati Accornodttn .. 10 45 Vrn creß 705 Ab Expreß 4 45 Nrn Erpreß 2 45 Uunft Lccomodtüion. 11 65 Vm" Erpreß 12 45DM Erpreß 7 60 9! Erpreß 10 20 9! Expreß S60Vm Indianapolis und VinrenneS. Abgang Expreß 8 15 Sm LincenneS Lcceod5tis, .. 4M9! Ankunft JineenneAcmoßat, 10 40 Vrn erpreß 4 68 9! Cineinnati, Qabash und NieZigan AbM-Enreß 6V Exprei 11 15 L . Expreß, 4 50 92m vkkunft Erpreß 9 25 V Expreß '810E expreß 8 45R Indianapolis, Deeatur und Qesten. Abgäng Erpreß 8 15 ta ' Accomodation 845 Schnell Expreß 11 10 j Okikünft Schnell, Erpreß 33Cm uccomootttum 10 40 Cm erpreß 4 40Ca LoniSdille, Nev Ma-) euö Chie-ZI AdganrrnS ,2 T3 Cpv; : OUlx ZZsvxn Ccccl:3 . C.-r.;t Cr:5 CCOCn f-K .22 ; " m , c-':-J 7ür s- C-'zr-, o - r r -V V i-"1( - r .

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