Indiana Tribüne, Volume 21, Number 43, Indianapolis, Marion County, 1 November 1897 — Page 1
O i n -MV K rfr ' ' K 00 V v o w v w y y o l Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 11 71. Jahrgang 31. Indianapolis. Zndiana !Nontag, den . November 8)7. No. 43
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Inland. Wetterbericht. Kälter. Regen heute Nacht; schönes Wetter Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden b7 Grad, niedrigste 48 Grad. Der N e w Jorker Wahlkämpf. N e w S o r k, 31. Okt. Seth Low hat gestern erklärt, wenn Henry George gewußt hätte, daß er sterben müßte, so würde er seine Anhänger ausgefordert haben, für ihn, Low, zu stimmen. Die anderen Kandidaten kritifiren diese Erklärung und behaupten, Seth Low habe kein Recht gehabt, sie zu machen. Auch mar' ' an Low den Vorwurf, es sei unk ig und unanständig von ihm, in sl .i,r. Weise den Namen sei nes todten Rivalen auszunutzen, wäh rend dessen Leiche noch nicht einmal bestattet sei. Wie dem auch sein mag. jedenfalls find die Anhänger des Croker-Kandidaten van Wyck zuverfichtlicher als je, waö sich auch in den Wetten bekundet, welche sie annehmen. Die Frage, welchem Kandidaten der Löwenantheil von den Stimmen deö verstorbenen Henry George zufallen wird, beschäftigt alle Politiker. Allgemein glaubt man, daß der junge George nur eine? kleinen Bruchthnl des Votums seines Vaters erhalten werde. ES ist ja sehr romantisch und ergreifend, daß der Sohn dem sterbenden Vater daS Banner auS der Hand genommen hat, allein vom Standpunkte der praktischer. Politik war es eine große Dummheit. Der junge George ist zu unbekannt und unersahren. Er zeichnet sich in keiner Weise vor tausend anderen jungen Leuten aus und ist noch nie als der Verfechter einer bestimmten Idee vor die Oessentlichkeit getreten. Die abgeschlossenen Wetten stehen heute, wie folgt : Van Wyck gegen daS Feld" 5 zu 2. Van Wyck gegen Low 14 zu 5. Van Wyck gegen Tracy 7 zu 1. Low gegen Tracy 2 zu 1. Diese Wetten gelten als charakteristisch für die unter den Wählern Herrschenke Stimmung. EhaS. O'Connor Hennessy vomHenry George Ezecutiv-Eomite, sagte heute, daß daS Ticket mit dem lebenden Henry George an seiner Spitze stärker sei, wie unter der Führung deö verstorbenen Henry George und daß eS ohne Zweifel den Sieg davontragen werde. Henry George jun. spricht. New Jork, 31. Oktober. Henry George jr., Sohn und Nachfolger deb verstorbenen Kandidaten der Iefferson Demokratie von New Jork, erließ heute folgende Erklärung : Ich bin der ergebene Sohn eines liebenden Vaters. Zwischen unS beiden bestand die engste Kameradschaft, Ich verstand deutlich und bewunderte ehrfurchtsvoll, alleS waS er sagte und that. Ein Mann hat nur ein Leben zu verleben. Ich widme daS meine feierlich der Sache, für welche mein Vater daS seine hingegeben hat. Wenn ich zu dem hohen Amte des MayorS von GroßNew Jork erwählt werden sollte, dann werde ich mich verpflichtet halten, jede Bedingung und jedeS Versprechen, daS er gegeben hat, zu erfüllen und ganz besonders werde ich starke und furchtbare Justiz über jene öffentlichen Diebe und Corruptionisten bringen, die seit langer Zeit mit ihren Thaten vor demVolke, daS sie beleidigten und beraubten, prahlten. Ich proclamire der ganzen Welt dieses : Meines Vaters Werk, wie er eö plante, und verfolgte, soll ohne Falsch oder Umschweife ausgeführt werden. Laßt alle, die Hoffnung und ihr Auge auf sein Banner richteten, daS Herz erheben und folgen, denn dasselbe geht voran und soll voran gehen, während er sein Leben gelassen hat." Der Verkauf der Union Pacific bahn. St. LouiS, 31. Okt. Eine Depesche auS Omaha meldet: Richter Tanborn von St. Paul wird wahrscheinlich eine Ordre erlassen, welche de Verkauf der Union Pacisicbahn verbietet. . Die Einmischung soll aus daS Sage'sche Syndikat zurückzuführen sein, welches behauptet, wenn der ver-
kauf verschoben werde, so werde die Regierung eine Prämie auf ihr Guthaben erzielen. Der Anwalt der Union Pacific-Bahn, ist in aller Eile nach St. Paul abgereist, um dem Antrage zu opponiren.
Henry Georges Leiche. New Sork, 31. Okt. Die Leiche Henry George? lag heute im Grand Central Valaste in Parade und an 30.000 Personen passirten ehrsurchtS voll an dem Sarge vorbei und warfen einen Sckeideblick auf daS Gesicht deö Todten. Von Morgens S bis Nachmittags 3 Uhr drängte sich eine ununterbrocdene Reibe von grauen und Kindern in die Halle. Tausende von Denen, dle gekommen waren, waren mit Henry George persönlich bekannt gewesen und diese zögerten einen Au genblick länger, bevor sie auf ewig Abschied von den GefichtSzügen deS Man neS. den kennen lernen und lieben gleichbedeutend war, nahmen. Kurz nach 3 Uhr begann die Leichenseiet; etwa eine halbe Stunde früher war dem Volke gestattet, die Sitze in der großen Halle einzunehmen, diePlat form jedoch war für die leidtragende Familie und Freunde des Verstorbenen reservirt. ES waren über 6.000 Personen anwesend und viel mehr, welche keinen Zutritt mehr finden konnten, befanden sich vor dem großen Gebäude. DaS Quartett der Plymouth Kirche sang die Hymne Lead, kindly light". Rev. Dr. Heber Newton, ein intimer Freund des Todten, verlaS den Trauerdienst der EpiScopal Kirche. Rev. Dr. Lyman Abbott sprach kurz über den Character und die öffentlichen Dienste Henry George'S. Rabbi Gottheil war der Nächste RednerNach einer weiteren Hymne deS Quartetts sprach Rev. Dr. Eduard Glynn. BiS zu .Anfang feiner Rede hatte die große Versammlung eine kirchenähnliche Ruhe bewahrt; die Worte deS Dr. McSlyin riefen aber bald einen Auöbruch von Applaus hervor, der nicyk unkeroruckl werden konnte. John S. Croöby war der letzte Redner und der einnge Laie der sprach Seine Worte bezogen sich mehr auf die Pflichten der Anwesenden. Kurz nach 5 Uhr wurde die F;rn für beendet erklärt und nahmen alle Anwesenden noch die Gelegenheit wahr,an demSarge vorbeizugehen und einen letzten Blick auf den Todten zu werfen und wurde auch nachher die Besichtigung der Leiche von dieen Tausenden bis spät Abends fortgesetzt wie am Tage Der Leichenzug, welcher die Ueberbleibsel deö verstorbenen Führers nach Brooklyn begleitete, war einer der größten, der in New Jork jemals stattgefunden. Ausland. Erdbeben in Böhmen. Berlin, 31. Okt. Depeschen, welche hier heute aus Graölitz, Böhmen, eintrafen, melden von einem Erdbeben daselbst. Gleichzeitig ging über die Stadt ein schweres Gewitter nieder. Die sehr erschreckten Einwohner flücheten sich in'ö Freie. Während der Nacht vom Freitag zum Samstag vurden acht mehr oder minder schwere Erdstöße verspürt, von denen keiner jedoch so stark wa. wie der heutige. Allerlei a u ö Deutschland. Die deutsche Postoerwaltung erperimentirt gegenwärtig mit einer elekrischen Schreibmaschine. Dieselbe ist mit einem Telegraphendraht verbunden und tranömittirt von einer Station aus der Maschine Geschriebenes an die andere. Die Fabrikanten von Fahrrädern, welche schon lange gegen die EinsühM - . rung amerrranriqer Vreyeies agittrl haben, oder wenigstens doch auf Erhöhung der Einfuh-euer, haben wahrscheinlich ihren Zweck erreicht. Bisher wurden nur die für Eisen oder Stahl festgesetzte Einsuhrsteuer aus importierte BicycleS erhoben, doch solen, wie die Associirte Presse erfährt, auf dieselben in Zukunft der für Fahrzeuge angesetzte Tarif erhoben werden, welcher je nach Beschaffenheit derselben biS zu 160 Mark steigt. DaS Reichsgericht hat entschieden, daß die preußische Regierung dadurch, daß sie Versammlungen, in welchen die Anwesenden die polnische Sprache rebeten, auflösen ließ, gegen die Verfassung und das Lefetz verstoßen habe.
U u fiimvu ivv vw . vh.ta """ Kurzem rn e,pz,g tagten, an oen Reickötaa eingereicht, rn welcher der - selbe ersucht wird, daS gegenwärtige Gesetz, nach welchem wegen Preßver gehenS verhaftete Redakteure gerade wie gemeine Verbrecher behandelt wer den, abzuändern. Der Kaiser wird jetzt auch im Winter manöveriren lassen. DaS ganze Garde EorpS unter dem Oberbefehl seiner Majestät wird an demselben theilneh men. Darüber, daß in letzter Zeit sich die amerikanischen und englischen Zeitun gen über ihn lustig gemacht haben, ist Kaiser Wilhelm sehr erbost und hat befohlen, daß ihm Journale, in wel chen derartig über ihn geschrieben wird. nicht mehr vorgelegt werden sollen. Schmachvolle Behandlung eine sDet schen in Hayti. Port au Prince, Hayti, 31. Okt. Die Lage zwischen H.'yti und Deutschland ist sehr gespannt. Der deutsche Gesandte, Graf Schwerin, hat die deutsche Fahne, welche über seiner Amtswohnung wehte, niedergelassen und eö heißt, daß drei deutsche Kriegsschiff; nach hier beordert worden seien, um daö Ultimatum deö deutschen Gesandten um Schadenersatz für die Verhastung deutscher Büraer von derNegierung Haytiö zu erzwingen. Unter den Eingeborenen ist eine Panik aus gebrochen und manche derselben drohen, nicht allein den deutschen Gesandten, sondern auch alle Deutschen zu tödten. Ein gewisser Herr LinderS wurde, nachdem etwa ein Dutzend Polizisten in sein HuS gedrungen waren, um einen seiner Diener zu verhaften, als er dagegen protestirte, ebenfalls arretirt ':nd zwar unter der Anklage deS Morc.'?.4i4 st Mi.h s f n t i. 1 . Uilf. : k ! 'M'.lfV. Vi- iuuitx WVt jM'ii''it strafe von 48 und einem Monat Haft verurtheilt und in'S Gefängniß geschleppt. Aus seine Behauptung, daß er völlig unschuldig sei, wurde er zum zweite Male prozessier. Obgleich Augenzeugen aussagten, daß Linders sich nicht an den Polizisten vergriffen hätte, wurde seine Strafe auf 200 Geldbuße und ein Jahr Gefängniß erhöht. Der Gesandte legte sich ins Mittel und telegraphirte die Umstände seiner Regierung in Berlin. Am 17. Okt. begab er sich zum Präsidenten von Hayti und begehrte im Namen' des deutschen Kaisers, daß Herr LinderS auf freien Fuß gesetzt werden solle und serner einen Schadenersatz von $1000 in Gold für jeden Tag. an welchem Linder? ungerechterweise in der Hast geschmachtet hätte 23 Tage und fügte hinzu, daß er für jeden weiteren Tag, den LinderS im Gefängnisse zu verbringen habe, $5000 fordern werde. Auf dieseS ging die Regierung HaytiS nicht ein. Der deutsche Gesandte ließ folglich die deutsche Flagge nieder und benachrichtigte den Präsidenten, daß er alle Archive an die deutsche Botschaft in Washington gesandt habe, daß folglich alle Verbindungen zwischen der deutschen Regierung und der HaytiS abgebrochen seien. Hierdurch wurde die eingeborene Bevölkerung ausS Höchste erregt und drohte LinderS auS dem Gefängniß zu holen und ihn zu lynchen. Die Regierung j?doch verhinderte dieses ; eS gelang ihr, den Mann an Bord eines nach New Sork segelnden SchiffeS zu bringen, von wo er sich nach Deutschand begeben wird. ES heißt, daß nach Ankunft der Kriegsschiffe der deutsche Gesandte auf Zzhlung der Entschädigungssumme bestehen wird. allerlei. Dem fünfZäbrraen Töckierchen 'eines Herin Sam Dodae. eines bei Caney. Kan., ansässigen Lieh- ' ri ... r ?. auuyui iui cm hqujio im nampse Mir Wölfen das Leben gerettet, dabei ist aver vas treue Thier von den Bestien so furchtbar zerfleicht worden, dak es bald darauf selbst verendete. Dodge war nach Vinita. I. T.. geritten und in ihrem kindischen Verlangen, dem Vater zu folgen, war die Kleine obne Vorwissen der Mutter von Hause fort gegangen. Als die Kleine nicht zu rückkehrte, begaben sich die Nachbarn auf die Suche und am näcksten Abend fanden sie daö Kind etwa 12 Meilen von Hause auf der Prairie schlafend. Neben dem Mädchen kauerte ein Neufundländer, der ihr steter Begleitn gewesen war, und unweit davon la'Jen die Zerrissenen Cadaver mkx B'HU;
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fx, m , . . Im Neo grader Comitat.
j tjt gegen den Großgrundbesitzer Pro, nay von zwei Leuten semer Diener. . lcyast. dem Gärtner und dem Kam '.merdiener, ein Mordatientaf voibetet Ut worden in der Wiese, daß die Bei oen. bevor sie zur Ausführung des Verbrechens schritten, auch schon daö Grab für den zu Ermordenden hinter dem Schloßgarten geschaufelt hatten. Durch einen anonymen Brief, welcker an die dortige Behörde gelangte, ist die Ävssuyrung oes teuflischen Planes verhütet worden, bei welchem auch das Stubenmädchen Hilfe leisten sollte, indem sie die Thüre zum Schlafzimmer Pronay's mit einem Nachschlüssel offnete, damit, die Morder eindringen konnten. Die Schuldigen wurden verhaftet und dem Gericht eingeliefert. EineblutZgeFamilien. tragödie hat sich in Hanau abgespielt. In einem dortigen Hotel hatte sich ein aus Posen zugereistes Paar. derSchauspieler Ludwig Ortgeis und Frau. ein. logirt. In der Mittagsstunde ertönten in dem von dem Ehepaare bewohnten Zimmer drei Schüsse, und als dieMitbewohne? des Hauses herbeieilten, fand man die Beiden in ihrem Blute lieaend vor. Der Mann hatte mittels eines R: volvers der Frau einn Schuß in den Hinterkopf beigebracht und sich selbst durch zwei Schüsse in der Gegend vom rechten Ohr tödtlu verwundet. Die Ueberführung kr Beiden nach dem Landkrankenhause wurde sofort vollzogen, wo sie kurz darauf verschieden. Wie festgestellt, hat Ortgeis, durch zerrüttete Familienverhältnisse und Uatreue seiner Frau, erst auf diese und dann auf sich die tödtlichen Schüsse ab. gegeben. Die älteste Schriftstellerin ist Frau du Bos d'Elbbeca in Angers, wo sie im Kloster der Auzustinerinnen als Pensionärin lebt; sie ist am 13. Mai 1799 aeboren. steht also in ihrem neunundneunzigsten Lebensjahre. Ihre Thätigkeit ist eine sehr ausgiebige auf dem Gebiete des Romans und sogar der Geschichte. Ihr oeiannrc'.fer oman trägt den Titel Pöre Faraeau" und ist von dem Als der Farmer Cd mun o Brewe.r..inCoa!mont, Pa., seineFlinte in 'dirHand nahm, um nachzusehen, ob dieselbe in Ordnung sei, entlud sich dieselbe, die Schrotladung ging seinem zweijährigen Tochterchen durch den Leib und tödtete dasselbe , auf der Stelle.- Ein paar jugendliche Taugenichtse hatten ohne Brewer's Wissen die Flinte geladen. der Hund selbst blutete aus zahlreichen Wunden und verendete bald darauf. Das Kind erzählte, daß es von den Bestien angefallen und von dem Hunde vertheidigt war. der seine Treue mit dem Leben bezahlen mußte. Einen blutigen Strauß hatte der Waldreiter John Haddock unweit von Damascus, Ga.. mit einer 18fachen Uebermacht zu bestehen. Gewerbsmäßige Spieler verleiteten das Personal einer Terpentinfarm zum Bummeln und als eines Tages die meisten Leute fehlten ritt Haddock in den Wald, um die Abwesenden zu suchen. Bemerkt sei. daß die Waldreiter den Wald abzup.:trouilliren und dann zu rapportiren haben Haddock traf 18 der Faulenzer, als sie im Schatten einer Rieseneiche saßen und ein Spielchen machten. :Auf die Frage, warum sie nicht zur Arbeit erschienen seien, stürzten die Leute ergrimmt auf ihn los. Haddock lenkte sein Pferd rückwärts gegen einen Baum und schoß dann in den. Haufen mit solchem, Erfolge, daß sieben Personen,- darunter vier todtlich, verwundet wurden. Die Uebrigen packte kalter Graus, und sie entflohen. Haddckk holte dann von der Farm Leute, welche die Verwundeten nach der Farm schafften. Nach diesem Rencontre hielten die Spieler eö für gerathen.' schleunigst aus der Gegend zu verduften, denn nach blauen Bohnen gelüstete es ihnen nicht. Eine Entführung mit einem etwas komischen Beigeschmack hat in Waycroß. Ga.. .stattgefunden. Dcr junge Farmer L. A. Harris war mit Fräulein Edith William, der Tochter eines der reichsten Bürger des Ortes, einö geworden und da Papa Williams von der Vereinigung deö LiebespärchenS nichts wissen wollte.beschloß daSselbe durchzubrennen. Der Plan wurde in einer dunkeln Nacht zur Ausführung gebracht und Harris jagte mit seinem Liebchen in einem Buggy zu dem nächsten Friedensrichter, um sich von demselben copuliren zu lassen. UnterwegS stiegen der schönen Edith Bedenken auf ob deö Schrittes, den sie gethan. und sie gab denselben in Worten Ausdruck. Vergebens bemühte sich Harris sie andern Sinnes zu machen, als plötzlich.wie ein Zeus ex machlna Edith'S kleiner ' Qr.uder seinen Kopf unter dem Buggysitz hervorsireckte und rief: 2tt' keinen Unsinn, Edith! Jetzt wird zum Sauire gefahren und Hochzeit gemacht, denn ich will nicht um den Spaß kommen, nachdem ich, die halbe Nacht unter' dem Sitz gekauert gelegen habe." Der Junge hatte von dem Entführungsplane Wind bekommen und sich ohneWissen deö Pärchens unter den Buggysitz versteckt. Daß Schon - Edith ihren nicht ernst ge. meinten Widerstand aufgab und Papa 'v" r. P sv,w. ' Williams ern aus cerrioxiaaze er r JT t i
schien. lS c . qurz! war, . sei nur der Qcllstandlzkeit der O r -z p.te wegen ccÜrt. i l: i 1 15
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; ße$eilt ban!) 2r. EUIcß' Rern edles. atttttt Sidley von Tornngton. Lonn litt gerade V, an solcher Verbindung von Krankheiten alS Dr. Milk? in seiner umfangreichen Erfahrung unl Untersuchung gefunden hat. dafz sie auS Entkraftuns deS Nervensystem entsteht. Herr Jag. B. Eidlei schreibt am 25. Oktober 1805: .Meine Frau wurde rci Neuralgia bti Herzen, nervöser Erschöpfung und Le berkranlheit befalle. Wenngleich von zwei Aerztc, behandelt, wurde sie dennoch von Zeit ,n Zeit schlim mer. b sie vor der Thür dek Tode stand. Ich gol ihr dann dou Tr. MlleS' Nervlne and New Cure Dr. ililes kor tba Heart und sie bessert. H f wunderbarkch von der Zeit an, nearc wure baB ich sofortdle Aerzte entliek, Restore8 Sie i&t und schlaft gut und H Iffi thut ihre eigene Hausarbeit, neaiin.... Wir haben Ihre Heilinittei Vielen t unserer Etadt empsohlen. und allen ist dadurch geholfen worden.' Tr. MileS Iternefltea werden von all? Sotb??e, unter gewifler Garantie verkauft. Wirkt die erste fflasche gar keine Besserung, so wird da Geld zurückerstattet. Teutsche Buch über Her, und Sierven wird auf Verlangen frei zugeschickt. DR. MILE3 MEDICAL CO., Elkhart, Ind. Hause Hachette in 33.000 Exemplaren gedruckt worden. Madame du Bos gehört seit 1846 dem französischen Schriftstellerverein an und schreibt an diesen alljährlich, um ihr Lebensattest zu schicken. Am 4. Dez. 1894 schrieb sie. ein neuer Roman liege fertig vor. und sie arbeite an einem zweiten, in dem sie die katholischen Principien rcrfechte. Nur hat man es in meinem Alter eilig,- fiigte. die ScchZundneunzigzahnge mit fester Handschrift hinzu. Der langjährige R edakteur des Petit Journal" zu Paris. Gabriel de Eomves rst Mönch geworden. Er faßte den Gedanken, als er vor mehreren Jahren der Einweihung der Els?noatzn von Jaffa nach Jerusa lem beiwohnte und die heiligen Orte besuchte. Ehe er aber die Kutte anzog, versammelte er einige College zum fröhlichen Mahle in einem Kas,eehaus der Boulevards. Als man dann nack aufgehobener Tafel eine Cizarette rauchte und den Kaffee schlürfte, theilte er seinen Entschluß mit: Ich bin 39 Jahre alt . so sagte er, und ich bin mir bewußt, bis heute noch nichts Nützliches gethan zu haben. So dachte ich daran, die verlorene Zeit wieder einzuholen. Sollte ich mich verheirathen? Ich hatte daran gedacht, aber ich. habe den Anschluß versäumt. Was solle ich thun? Ich wollte bei den Trappisten eintreten, aber der Obere rieth mir davon ab, weil die Regel zu streng wäre. Bei den Dominikanern konnte ich auch nicht eintreten wegen der zu langen Studien und aus Altersgründen. Dann dachte ich an die Franziskaner, aber die Aussicht, mit bloßen Füßen zu gehen, schreckte mich ab. Schließlich hatte ich einst ein Gespräch mit dem Oberen der Himmelfahrtsbrüder und entschloß mich auch deshalb, weil dieser Mönch ein alter College ist. der in Limoges eine Zeitung geleitet hat und Berichterstatter des Petit Journalin dieser Stadt gewesen ist!" -" Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Ursache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie das Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 2ö. Der New York Store. (Mablirt 1853.) Agenten für Butterlcks Muster. Ein großer Linkauf von 75c und 85c Gummischuhen zu Me'ÄKS Mnn morgen in hinteren Theil deS Hauptflurs. SZ S BSffl.
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