Indiana Tribüne, Volume 21, Number 41, Indianapolis, Marion County, 30 October 1897 — Page 3

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Eine tbcntcnei)e

Neman von Luise Westkirch. (Fortsetzung.) Natürlich! 5ca!ä?l:ch! Wie Jede tt--mann." Und dcr Doltor lachte von Neuem. Es lag etwas Krampfhaftes in semer Lustigkeit. Ja. die Einbildüngen! Quälgeister unseres Lebens! Da gibt es nichts so Schönes, nichts so Grausiges, das ein armer Teufel sich nicht einbildet zu seiner Qual oder zu seiner grundlosen Freude, je nachdem. So'ttie ich eben. Ha ha ha! CXnV?n ITrrRnnt Cn rn llnfinn ! Wie sollten Sie mich denn gesehen haben? i War ja gar nicht möglich." Er schien - ' ' . ... . I aus Nand und Band. Die gnädige Frau sieht mich erstaunt und mißbilliaend an. Mit Recht, gnädige Frau! Ich alter Bursch muß Ihnen völlig toll vorkommen. Aber nun denken Sie auch: t?in glücklicher Bräutigam und der Frühlingssonnenschein, der an Italien erinnert, mein sonniges Jtalien!" Er stand auf. Es war mir v i.vt.tw "' " i - . . , , I eine be andere Freuoe. vcn guien ns f;.i;ru ?tr,na l.lvliifc luvirni n"""v vtv gelernt zu haben. Dafür halte ich h; ni-AMnp Kr nfenp TOib spruch. - Lörsch. Sie werden's fühlen. was ich meine. - Auf die Freude eines Wiedersehens, wie der Franzose sagt. Gnädige Frau, ich habe die rct r Was für ein merkwürdiger

Mensch." sagte Martha, als er durch um.c clncm all,es Pa -r7uA.n .irrfrr?ft rnen herabgeschaut hatten und die

mtKut Sv. wJmtnnb mh, tiiuui iiuiu vit-.v uvMMa " tmu.ns. Vl0 und bei welcker Geleqenheit will er denn Dich durchaus ge sehen haben oder von Dir gesehen worden sein? Mich hat er auch schon mit der Frage angeödet. Ich weiß nicht." murmelte Martha. Ein unheimlicher Mensch." Ein Schauer überrieselte sie. Wie kühl es fi ifT nnfo ist " I Unterdessen hatte Ella zornig zu der " i Gruppe der Plaudernden hmuberge starrt. Was für ein Einfall von Philipp, der Nähliese Artigkeiten zu sagen!" Sie biß sich auf die Lippe vor Ungeduld. Wundert's Dich?" fragte der Alte. der seinen Schwiegersohn nicht ausstew L, nv.rt' ni.i. m rft Dich noch ganz anders wundern." wi vittitv pf va p a ivt i Ella lenkte em. Em origineller Mensch wie mein Verlobter hat origi nelle Einfälle, Papa, ch bin nicht etwa eifersüchtig auf die ungebildete Person. Ungebildet" wiederholte Vater Berndorf. Unsinn! Schön is se. Mmir 1 WnVTT fUr 57k.. tt J-, VVVV WVWW VVil tionsgeschäft. Das Gesicht braucht keine Schminke und keinen Pudev und Schminke und keinen Pudev die Füße " .Detaillire Nlch. Melchior, mahnte Frau Berndorf mit ihrer Trompetenstimme. .Warum foll lch'S rnch sagen? Wird's darum anders? Der Lorsch ist kewer, der Streusand für Brillanten kaust. Es thut mir leid für die Ella, daß es damals nich anders gekommen is. Sie bat em autes Ge-" schäft verpaßt und macht nu ein grundschlechtes." Ella hätte aufschreien mögen vor Zorn und Wuth über die Rücksichtslosigleit des Alten, der ihr ihren Miß. erfolg bei icccr Gelegenheit vorrückte. Aber sie wußte, daß jeder Widerspruch ihrerseits ihn nur zu immer ausgiebigerer Kritik ausgestachelt haben wurde. Schweigend zerrte sie an ihrem Taschentuch und bohrte ihre Fußspitze tief in den feuchten Sand. Warum argern Sie sich? sagte da r'rf.rtf, ,.:r. w,!. ,. :x,... tochooctt leise wie ein Vauch an ihrem :n ,.s;:s Tu r.t;. Ohr. Er ist unglücklich mit ihr, sehr ttrtTürfTiA " i iTA,r;;4r:'7i nn wt -. i . . . . I uiiuiuuiiuu; ütuii iuj vu uc wiß wüßte!" .Ich sag's Ihnen." ,Jch glaub's nicht." .Gehen Sie hin. Sehen Sie selbst." 3ch gehen?" Zu einer Schneiderin kann Jeder gehen." Ellas Augen blitzten, sie begriff. Ja, ich thu's. Ich wend' ihr meine Kundschaft zu.. Mein Brautkleid soll sie nähen." Und triumphirend wandte sie sich zu ihrer Mutter. Weil sie Philipp so gut gefällt, soll Frau den Lörsch mein Brautkleid nähen, Mama." Frau Berndorf begriff auch. Warum Nicht? Sie ist eme geschickte Person. Du kannst ste protegnen. Und es ist auch mal ein anderer Geschmack als Gerson. Inzwischen kam Dr. Miliuö zurück, (YW!Ji Ct t 3 r V c fr ... CiN Jöliu iog ijciausjoiociliö UOCT die Köpfe der Menschen. Er wiegte sich in dm Hüften. Etwas Gehobenes, 5?reudi':s laa in seiner Qaltuna. gleichsam als sauge er mit allen Por?n das s?rüblinasweben. die Wonne des wnaen izayres in Nll) ein. ln ttlNv l ,n w-.n" t. rr- i..ri. r?? , ... v f rr npt iyfUCDCl(lKluiiC an. lic tuujic jur alle Damen und für sich selbst. Mit Blumen beladen kehrte er an den Tisch seiner Schwiegereltern zurück. .Ein etwas zu ausgewachsener Frühlingsbote! Aber es kommt von Herzen." Er vertheilte seme Gaben, , i e r q wunoere micy nur, oan nicht auch -der Lörsch-Franziuö einen Strauk bringst." svottete Ella.

Eine reizende Frau," sagte der ner Ahnen, die er selbst nie, nie errinDoctor unbekanaen und sekte sich be- gen konnte! Sie hatte nun nichts

haalich nieder.

Papa findet sie sogar schon." Eine Schönheit ersten Ranges." Ich glaube. Du machst Dich lustig über mich." stieb sie zornig hervor. Er sah sie an. Ja so! ja so! Eire außerordentliche Frau!" Er zog sein spöttisches Gesicht. Und weißt Du auch.warum sie mir so gut gefällt? Weil ein Anderer sie geheirathet hat." Sie schlug mit dem Spitzenschirm nach ihm. Q, Du boshaftester aller Menschen!" Um sie völlig zu versöhnen, begann Milius jetzt, ihr Schmeicheleien zu sagen. wie sie sie liebte, keine glatten, Schmeicheleien mit Stacheln, die An dere verletzten. Doch wie sie ihn auch

herausfordern mochte, er schonte Frau . von Lörsch. Sonst wußte er, was er j der halben Million seiner Braut schul-! dig war. Warum sollte er sie nicht cxi freuen, heute, da eine Last von lhm gefunken war, im Grund nur die Last einerEinbildung aber wie drückend! Nein, man war immer noch nicht dreist, nicht frech genug dem Leben gegenüber, das so leicht, so glatt sich abrollte für den, der sich in keine Fußschlinge, genannt Gesetz, einfangen ließ. Die Sonne, die leuchtend herabschien auf die Tausende Gerechter und Ungerechter, plauderte nicht aus, was sie in ihrem Lauf Schlimmes sah. D Sterne waren auck stumm, sie erzäblken Niemand von dem Mann der vor ach Wochen mit verschobenem Hut und ST 11 a a W a I3 1 C Va V.TAMMtiMha flatterndem Rock auf der Jannowitzer Brücke stand, eiskalte Tropfen auf der Stirn, gepeitscht vom herben Februarwind, mit gesträubtem Haar in's dunkle Wasser stierend, und der mit sich ranq, ob da hinunter in den Tod, ob weiter in's schreckliche Leb:n? Er hatte das Leben gewählt und es erwies sich nicht schrecklich für den Mu ir, v nrt v -w , , lhTrtn fnt VKleTT Sr KTvr fnttert ir'.y.' m 7. v ; , die Eisschollen iener Nacht spurlos , ,' Sgeschwemmt Die Zeit, viel ra scher als Wasserstrome, hatte dagrausige Erelgniß weggespült auö der Wa' W ai!? dem wch Weggeschwommen war es ihm weithin zu anderen Ereignissen mcht weniger M'' MM t aus staü yetr0kuppeln von Moscheen, über deren s. c. rr .. , , M , - n. , Opfer Eukalypten ihr fernes Gefieder wiegten . statt der Trauerweiden. Stumm waren Erde. Pflanzen und Gestirne damals und heute. Das Vergangene schlief, und der Mann, der irirr. . je. i . . ; UrT T 1 Ti - " " C lC fij? mtn Weg in die f. Vil I";" wie uiiü zeilicr zraui ,,r :r. c,t. m. Vl" IV"HI "UUC11 iyiCS C wandes. Wenn wir erst in Italien sein werden. Liebe, nicht?" Und Ella schlug ihre matten .Auaen zum Himmel auf. Ach ja! Italien!" Wieder gingen Tage hm. Der Geldschatz in Marthas Schieblade war f lm Msses! der. Presse stand bevor. .Dahin wirst Du doch aehen?' , fragte sie mit wirklicher Angst. .Sicher Nicht." .Nicht?!" .Ich gehöre nicht mehr zur Litera tur. Ich hab' auch kein Geld." .'Tu 1 .' ai11 "as r"-!. r..(. ..e rrrv:. t n va ?L megr ais zeno llll in OCt JtaC. tt ff II M.!?.. Nimm sie doch!" Er schüttelte stumm den Kopf. "Du hast oft genug Geld von mir genommen, mein' ich," sagte sie außer sich. Ja. früher." Und jetzt?" Jetzt nicht mehr." Weil weil ?" Ihre Augen starrten ihn unnatürlich groß in Tobesangst an. .Das ist doch einfach. Ich war ein sorgloser, leichtlebiger junger Mensch und hielt es fuv keine große Schande. ?on der Frau, deren ganzes Leben ich angenommen hatte, auch die .Mittel zum Leben zeitweilig anzunehmen. Die Liebe hat immer etwas kommunistisches. Jetzt aber" Jetzt liebst Du mich nicht mehr?" Jetzt ist'S anders geworden." Arthur, ich bitte Dich " Das mußt Du doch begreifen." Srauste er auf. Ich kann kein Geld IJUii uunnymcu; viu juiu uiu v. -SZ o . I Seit) annehmen. Ich war ein Lump, ;A . M Ä. M am CrN . ahm a t ä m tY tf!a vtiui " "vu Vut, iiwuy; 3ZKrtW ... Ja, deshalb." Die Flurklingel schlug an. Arthur zing aus der Thür. Arthur!' rief sie ihm nach. Eine der Schneiderinnen kam her:m. .Frau FranziuS, eine Dame möchte vegen eines Kostüms mit Ihnen reden. 4e seine Dame. Sie ist in einer eiae xtn Equipage vorgefahren." Ja, ja, ich komme." Sie strich sich übe? Stirn und Scheitel. Jetzt, jetzt, in dieser furcht)atCn Aufreguna von Stoffen reden. ,011 Schnitten und Pariser Moden!" .Es ist aus." sagte sie sich. El reißt sich von mir los. Jetzt ist'S aus." Er hatte der Bersuchur.g des vor I seinen Augen liegenden Geldes wider I standen Wochen, monatelang, und ab sichtlich hatte sie die Münzen gehäuft I tf9 if9 !ftiimntan Vita flTnfl omuuyt,. üä1- u u'i nung ihres Gewissens, um durch ihren Schein hin zu blenden, ihn zu halten, bei seiner Schwäche, seiner Vergnügungssucht, seinem Leichtsinn, da jede andere Handhabe ihr entgl'.lt. Und I - f l r . f. cn . I "Utt tvuroe er rnaji wau). -jtun guig I ..s.f;. o.:xi:(.:i v; l " mu cciciucii -cciiyiiyicu uutv wit Lockung des Geldes hinweg, mit der er einst, über Skrupel und Zartgefühl hinweggehend, ihren Erwerb für sich benutzt hatte, mit derselben Selbstver ständlichkeit.wie er ihre Liebe bei Seite schiebend, sich der Schauspielerin zuge I i Ll fr? r f r k ' . wanüi yane. seiner leiost gewiß in je der Lebenslage. O. über diese brutale Sicherheit! Das Erbtheil entschlösseIrneJfo ihn m halten. Ibrer Liebe be-

gehrte er nicht, ihrer Unserstützititg bedurfte er nicht. Aber ich laß ihn nicht." sagte sie laut. Ich kann ihn. nicht lassen! Nein, nein! lieber sterben!" Frau Franzius," mahnte das wieder eintretende Mädchen, die Dame will nicht länger warten. Und es ist sehr feine Kundschaft. Fräulein Berndorf. von den Berndorfs am Schlachtensee." Wer? Wer ist's?" Martha kniff sich in den Arm. Sie meinte.daß ein böser Traum sie ängstige. Fräulein Berndorf. Und ihr Brautkleid will sie bestellen. Wenn Frau Franzius doch kommen möchte!" Fräulein Ella Berndorf? Was wollte die bei ihr? Wußte sie von ihrem Unglück, ihrem geheimen Unglück? Kam die glückliche Braut, um die un4 glückliche Frau zu verhöhnen? Sie wollte ihr nicht vor die Augen treten. Sagen Sie der Dame, ich bedauere. Ich sei zu beschäftigt, um neue Kundschaft anzunehmen. Nein! Warten Sie noch!" Sie würde die Weigerung als ein Symptom ihrer Schwäche auffassen, triumphiren. Sollte sie der Rivalin weichen, weichen in ihrem eigenen Haus?! Wie würde Arthur ihrev Feigheit spotten! Er, der selbst im Unrecht nicht zurückwich! Sie sammelte sich, sie zwang ihre Aufregung nieder. Nach wenigen Augenblicken trat sie in ihr Empfangs-

zimmer vor die harrende Gegnerin mit der Würde, die ein großer Schmerz verleiht. Ich bitte um Entschuldigung, gnädines Fräulein, wenn ich warten ließ. Ich bin nicht immer Herrin meiner Zeit. Was befehlen das gnädige Fräulem?" Ella saß aus emem dev steifen, rothcn Sessel, von einem starren dunklen Seidenkleids umrauscht. Die Lorgnette vor den kurzsichtigen Augen, betrachtete sie m:t impertinenter Miene lange, ehe sie die Lippen zur Antwort öffnete. Ich bin Fräulein Ella Berndorf, falls Sie mich nicht kennen sollten. Sie sind mir empfohlen worden, Frau von Lörsch. Ich möchte Ihnen meine Kundschaft zuwenden. Ich liebe es, talentvolle Anfängerinnen zu unterstützen." Sie sind sehr gütig, gnadigesFraulein. Was soll ich für Sie arbeiten?" Ein paar Kostüme, vielleicht sogar mein Brautkleid. Wenn ich mit Ihnen zufrieden bin, werde ich Sie lancieren, Frau von Lörsch." Welchen Stoss haben gnädiges Fräulein gewählt?" fragte Martha absichtlich, die Herausforderung über-i l-'örend. die in dem beständig wiederholten Titel lag. Ella antwortete nicht. Sie musterte mit ihrer Lorgnette die Einrichtung des Zimmers. Es ist ganz nett bei Ihnen. Frau von Lörsch. Nur. ehrlich gesagt, nicht ganz dnc. Die großen Eonfektioneu- . ... ri ir ji. ijti. tn Pflegen in tuniiicuicq ciugcutyic ten Ateliers zu empfangen. Sie müssen das wirklich ändern. Frau von Lörsch." .Ich habe eme Bitte.gnadiges Fraulein." sagte Martha. der das Blut zu sieden begann. Mein Firmenschild trägt die Aufschrift: Martha Franzius. Meines Mannes Namen hör ich nicht gern nennen in meinem Gewerbe, dem er gänzlich fernsteht." (Fortsetzung tolgt.) ,, $cr Irrenarzt. Von Heinrich WelS. Eine lustige Eisellschaft Berliner Herren war es. die sich in einem Waaenabtheil zweiter Klasse des Schnellzuges, der von Nordhausen kommend nach Halle fuhr, befand. Es waren alles biedere Handwerksmeister, die einen Ausflug nach der Rothenburg und dem Kyffhäusev unternahmen. Also, Kinder, wenn wir ietzt nach Rcla kommen." meinte der dicke Schlächtermeister Kurnsch. kehren wir erst mal im Kaiser Barbarossa" ein und dann gehen wir rüber nachKelbra, um dort in der Sonne" ein kräftiges Mittagbrod einzunehmen und ein gutes Flas chen Wem dazu zu trinken. fo.w. ft...!r.j( r. wiStfi ;oiuyu, iuuiui, u wuu yv macht." rief der spindeldürre Büchsenmacher Kleeberg. Erst essen und trinken wir ordentlich, und dann machen wir den biedcven Kleinstädtern mal em paar echte Berliner Witze vor. Na und ob." mischte sich Fritze Ku lasch, der seines Zeichens Back.? war. hinein. Wir wollen die ou:'.. Spießbllrger mal ordentlich anulken, denn die sind sa doch das ganze Jahr, nich :m Stande, emen ordentlichen Witz oder Ulk in die Welt zu setzen." Durch ein lautes Bravo" gaben die übrigen drei Herren, welche Mitglieder de3 Rauckclubs .Vfälzereinlaae" waren und sich der Partie angeschlossen hatten, ihren Senf dazu. Jn einer Ecke des AbthettZ saß noch ein Qerr in einem grünen Jägerrock und einem federgeschmückten Hut auf dem Kopfe, der nicht zu den AuSslug.lern gehörte, dieser wandte sich mit einem verschmitzten Lächeln der Gesellschaft zu, lüftete höflichst seinen Hut und sagte: Sie verzeihen, meine Herren, aber ich hörte soeben, wie geäußert wurde, daß die Provinzialen keine Witze machen könnten." Stimmt, können sie auch nicht. Die Provinzler importiren blos Berliner Witze und lassen sich vonJerlinern anulken." brummte Fritze Kulasch dem Fremden entgegen. Na. na." entaeanete dieser spöttisch Hl Jedermann sagt so. EaScaretö Eandy Cathartic, " die wundervollste medizinische Entdeckung bei Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingeweide, daS ganze System reinigend, entfeint Erkältung, kurirt Kopsweh, ftieder, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Scdachtel von E. &. . heute ; ; Z 10, 25, und 50 Cents. Verkauft und "yt .i i . rt... n.. .it.i ycuung gmanuu von auen upoincccn.

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Die alte Geschichte.

Liebe ist unbesonnen an die ??olaen. , &ie fiht

- yj - O - " - I V - - 7 v h einziger Gedanke geht so weit wie morgen. Cupido's Pfeile ff..... 'y.Atl.M . C ji. . ..2.1.1 ? . V

4vuua huuj junyiu jjiuutu, iirnujc 1UOII III DCUl Zustande sind, zu heirathen. Jede Woche werden 5)underte von Bräuten zum Altar geführt, welche physisch untauglich für den Ehestand und seine Folgen sind.

Der Ebeftand brinat

. " " " , ' " ' HAPm vn jiuu luyiuuuy ii wu.u uuuiv ein Lerden oder eme Störung in den Organen der Mutterschaft ift wird es sich am Kinde zeigen. ES wird klnn. kränklich und gänzlich untüchtig sein, den Kamps um's Leben aufzunehmen. Es wird von Anfang an ohne seme eigene Schuld gehemmt sein. Es ift die Pflicht einer jeden Mutter, stark und gesund ,u sein. ES thut's nicht. ,u sagen, daß eS unmöglich lft, denn es giebt für Frauenleiden keine Entschuldigung. Es hat nie einen Fall gege ben, der nicht zu heilen gewesen wäre, wenn er beizeiten behandelt worden wäre. Jede Krankheit hat einen Ansang. Sie ift am Anfang eine Kleinigkeit. Tann ift sie leicht ,u kuriren.

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ift eine Medizin d!e Frauenleiden kurlrt. Kluge Mütter geben ihn ihren Töchtern, wenn sie das zwölfte Jahr erreichen. Wen Störungen um diese Zeit ihren Anfang nehmen, werden sie .immer schlimmer. Bis der Hochzeitstag herankommt, ift die rankheit so weit vorgeschritten, daß Heirath unschicklich ift; aber nichts kann die Liebe abhalten. McElree's Wine of Eardui kurirt jedoch weiben Fluß, Gebärmuttervorfall, unregelmäßige Menstruation und ähnliche Leiden, nachdem sie schon ziemlich vorgeschritten find, Heilung tritt aber nicht so rasch ein. Es ist außer Frage, daß eine Krankheit nicht in einer Weise kurirt werden kann, die schon seit Jahren angewachsen ist. ' McElree'S Wine of Eardui erleichtert das Kindbett. Er setzt die Organe in 'perfekten Zustand für das Erscheinen des neuen Weltbürgers. Er lindert die Schmerzen so, fraß sie erduldet werden können. Jede hoffnungsvolle Mutter sollte sich durch denselben für die kommende VrüfungLftunde vorbereU ten. In Apotheken zu $1.00 d!e Flasche zu habe.

lächelnd, sehen Sie sich nur vor, oav die Provinzler Sie nicht anulken." Hoho!" Unmöglich!" UnInn!" 2Bir sind nicht so dumm!" und ähnliche Rufe schwirrten plötzlich ourch die Luft, aber zu einer weiteren Auseinandersetzung kam es nicht, denn m demselben Augenblick hielt der Zug. Die Schaffner riefen: Roßla" und 5als über Kopf stürmten die sechs Herren aus dem Zuge heraus. Langsam folgte ihnen der Herr im grünen Jägerrock, und während jene im kllhlen Flur des Kaiser Barbarossa" verschwanden, um sich zum ferneren Weg durch ein Glas Bier zu stärken, schritt dieser die Straße entlang, die nach Kelbra führte. Ein lustiges Liebchen pseifend. schritt er rüstig vorwärts und rastete nicht eher, bis er in Kelbra war und in das gemüthliche Gastzimmer der Sonne" trat.. Hier ließ er sich ein GlaS Bier bringen, rief dann nach dem Wirth, und als der kleine dicke Herr vor ihm stand, begann er ruhig: Hören Sie mal. mein lieber Wirth, mein Name ist Wiechmann, ich bin Irrenavzt und ich befinde mich unter-! Wegs zur geheimen Üiberwachung von sechs Irren, denen erlaubt worden ist, eine Reise zu unternehmen,' und die m aller Kürze hier eintreffen werden." Hier bei mir?" Dev Wirth machte em recht bedenkliches und ängstliches Gesicht. Seien Sie nur gänzlich unbesorgt, Herr Wirth, sie sind ganz ungefährlich und nur ein wenig großsprecherisch. Sie werden hierherkommen, sich feine Weine und zum Essen daö beste, daö Ihre Küche aufzuweisen hat. bestellen. Und nun horchen Sie, bitte, recht genau auf. Sie setzen den Leuten keinen Wein vor. denn den dürfen sie nicht ; trinken, sondern S;e nehmen nur leere Flaschen mit dem l'ezugllchen Etrquett und füllen sie mit reinem klaren Was sev; das sehen dann die Irren als Wein an. Und als Essen setzen Sie jedem nur einen Teller Mehlsuppe nebst ein'm Stück Brod vor; die werden dann schon denken, sie haben Ha-sen-oder Gänsebraten oder was sie sich sonst bestellt haben. Haben Sie mich verstanden, Herr Wirth?" Sehr wohl. Herr Doctov! Wasser Mehlsuppe! Aber . die , Sache ist doch ungefährlich?" Gewiß, gewiß. Sie können sich auf mein Wort verlassen, ich bin ja auch hier, setze'mich dort in'S Nebenzimmer und beobachte, ohne selbst gesehen zu werden, die ganze Gesellschaft. ... Im Uebrigen haben Sie ja auch ein paar handfeste Hausknechte. So. und nun bringen Sie mir eine FlascheWein und ein gutes Mittagivod dort hinein." - Im nächsten Augenblick wußte eS das ganze Hauspersonal, daß sechs Irre im Anzüge seien, und neugierig stand ein jeder am Fenster und sah die Straße hinab. Richtig, da kamen auch sechs Mann im Gänsemarsch daher. hatten jeder den Spazierstock mit daran gehängtem Hut geschultert und schlenkerten' mit der linken Hand im Takte hin und bev. Nun waren sie - Cln UnfeblSäreS Mittel. . DaS Feld der Wirksamkeit deS berühmten Dr. BuU'S Husten Sprup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Hustcn,EMtung,Brau, ne oder Keuchhusten gebraucht.har, so wird sie nie eine andere Medizin ver suchen. "2cl) gebrauchte Dr. Süll's Husten Syrup seit 15 Jahren in der Familie gegen Husten, Erkaltung und Hals-Leiden und fand ihn ein ausgezeichnetesMittcl."FrauD.T.Clarke, 1ö3CongreßStr.,Cleveland,O. Dr. Bulrs Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und nan darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas Willigeren Artikel zu nehmen, denn nur der achte Dr. Bulrs Husten Syrup giebt immer zufriedenstellende Resuttate. ' 7 - Zu haben bei: John D. Sauld, 201 Jndwna Ar. I. O. vrtsn, J2rsoiI & ZzSltriCzzU

und impulsiv. Sie denkt nicht niAt tnHtfr alZ heute l?tt in

aroke Nerantwortlickkkt mit fi m. v;. 886EMHEES vor v?m Vanyos. kamen vurcy den Hausflur in die Schankstube und sahen sich verwundert um. Denn die war leer, und keine Menschenseele drin. Heda, Wirtschaft!" riefen sechs laute Stimmer und nun endlich kam der Kcllnev, verbeugte sich tief und j$$t hz sind ja die Herrschaften! . da sind wir." meinte der dicke Ki'.nifch. aber Herrschaften sind wir nicht, sondern fideleBerliner Jungen?, die mal das ganze Kyffhäusergebirge auf den Kopf stellen wollen. Nu mal heraus mit der Sprache, waö gibt's zu essen und zu trinken?" Aha. nun geht's schon los," dachte der Mann mit der weißen Serviette. als Ketränk kann ick den Zerren

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ganz besonders einen ausgezeichneten s aneinander klirrten und die Teller Rüdesheimer Berg" empfehlen, unsere nen Hopsa machten und rief: Herr! Specialität, für welche wir (hier Waö soll das heißen? Smd Sie vermachte der Kellner eine Geste nach dem ' rückt oder stnd wir es? Sie werden Hofe, zu) eine eigene Quelle haben. uns doch mcht einreden wollen, daß Und von Speisen ist Entenbraten. ! diese Mehlsuppe keine Mehlsuppe ist? Hasenbraten. Gänsebraten und Filet- Sie wollen uns wohl zum Narren habraten, vorräthig." den? Na," meinte Fritz Kulasch ohne Der Wirth war ängstlich zurückge-langes-Ueberlegen, da bringen Sie wichen, hatte durch's Fenster em Zelman sechs Pullen Rüdesheimer htx,: n geben. und nun traten auch wollen mal sehen, wie daö Zeug schon die beiden Hausknechte durch die schmeckt, und dann können Sie mir Thür, stellten sich breitspurig hin und

Gänsebraten mitbringen. Und mir Hasenbraten," sagte Kunisch. Ich esse Entenbraten." rief Kleeberq. ' Und wir wollen Filetbraten haben." bestellte einstimmig der Viauchclub Pfälzereinlage". Der Kellner verschwand und die Gesellschaft placlrte sich um den runden Tisch. ES war alles seltsam still im Hause, nur manchmal öffnete sich behutsom auf Handbreite die Thür und ein Gestcht schaute neugierig herein, um dann schnell wiedev zu verschwinden, und draußen vor den Fenstern schritten zwei muskulöse, Hemdsärmelige Hausknechte unentwegt auf und ab und schielten von der Seite in die Stube hinem. Höre. Kunisch." begann nun Kulasch, das scheint mir ja hier eine ganz putzige Kneipe zu sem. Keine Menschenseele läßt sich sehen, nur manch" mal kommt ein Kopf, der jedesmal eme andere Grimasse zieht, durch die Thürspalte gefahren und stiert unö an, als wenn wir ausgeputzte Pfingstochsen oder sonstige Wunderthiere waren. und die beiden Kerle da draußen geberden sich gerade so, als ob wir Staatsverbrecher waren. , Hier wurde Kulasch unterbrochen. denn der Kellner kam eben zurücksetzte sechs bereits entkorkte Flaschen RUdesheimer" auf den Tisch und war flugs wieder zur Thür hinaus. Na, denn wollen wiv man inzwischen mal den Wein Probiren," meinte jetzt Kleeberg. schenkte sein GlaS voll, hielt das Getränk, verwundert Mit dem' Kopf schüttelnd, gegen daS Licht, roch daran, nahm bedächtig einen Schluck, setzte dann das GlaS blitzschnell derb auf den Tisch, daß der Inhalt umherspritzte und fuhr loS: Himmeldonnerwetter, das ist ja Wasser!" ' Wasser?" Die anderen fünf Her. ren machten lange Gesichter und sahen sich gegenseitig zweifelnd an, um dann ebenfalls den Wein zu kosten und sofort loszubr-chen: Wirklich pures Wasser!" Da schlag', der Teufel zwischen!" Die Kerle sind hier wohl verrückt!" Mitten hinein in diesen Tumult von Stimmen-kam der Kellner, gefolgt vom Wirth, und jeder setzte drei Teller voll .damvsender Meblsuvve aus den Tisch. Hören Sie mal," begann soeben der wie em Truthahn erboste dicke Ku nisch zum Wirth gewandt, welcher zoaernd stehen blieb, wahrend dev Kell ner schnell wieder' verschwand, ist fcttm das Wein oder -" doch als er die Mehlsuppe sah. unterbrach er sich und rief: .Und was soll denn , das sein? mein hochverehrter Herr Wirth? .Daö bestehe Essen.' meine Herren."

u?kuuftS-Tep?teent für Tameu. Für kkunft, im Fallt bksrdki kisua, kn erfordkrltch find. adrisirt mit ?.gabe der Svaptomi: Laidiea' AdTiaory Uepartnient, The t hattanooga Medicin e Co., khattauosga, lc na. -

lV r jf f I I V A I ' X ( V A i X i X .Da t rn. sCutYf JVrVktVWV I ( V .. IA habe doch Hasenbraten bestellt!" brüllte Kunisch weiter, indeß sein rundeöVoll mondsgesicht puterroth wurde. ' Und ich Entenbraten!"' Ich Gänsebraten!" Wir Filetbraten!" Aber, meine lieben Herren, das ist doch Entenbraten und das Filetbraten und das Hasenbraten und das Gänsegraten! Sehen Sie denn daö nicht?" Geistreich' sahen die Gesichter der Herren in diesem Augenblicke gerade nicht aus, und sprachlos, wie erstarrt, stierten sie den Wirth an. Nur der dickeKunisch war wüthend aufgesprungen.- schlug mit der geballten Faust aus den Tisch, daß die Flaschen und Glä streifelten ganz gemächlich die Hemds ärmel über die muskulösen Arme. So. meine Herren, nun verhalten Sie sich hübsch ruhig und essen Sie Ihre Suppe, wenn's auch Mehlsuppe ,st. denn sonst rufe ich Ihren Arzt und dann werden Sie eben wieder eingesperrt." Nun wurde eS der Gesellschaft aber doch zu bunt, sie drangen auf den Äirth ein und brachen, durcheinanderschreiend los: Was. Arzt?" Einsperren?" Ist denn Alles verrückt hier?" ! ..Ruhe, meine Herren, Ruhe." rief der auS dem Nebenzimmer vloklick eintretende Mann mit der grünen Joppe. Der Wirth wanvte sich ihm schnell mit den Worten zu: Es ist gut, daß Sie kommen. Herr Doctor, denn Ihre Verrückten sind doch nicht so ganz unschuldig, wie Sie meinten. Emen Augenblick, meine Herren. ich werde Sie gleich aufklären." Und dann erzählte er den ihn verdutzt Ansehenden, wie er vom Zuge aus direkt hier hergegangen sei und welches Abkommen er mit dem Wirth getroffen habe. Sehen Sie," schloß er, nun sind Sie doch von einem Provinzialen angeulkt worden. Denn ich bm h:er in der Aue geboren und lebe auch hier." EtwaS derb war der Witz, mem lieber Herr," meinte Kunisch, aber er war gut und well er gut war, mehmen wir ihn als urgemüthliche Berlin:? auch nicht übel, sondern es freut uZ, daß wir einen solchen Spaszvo.el lennen gelernt haben, seien Sie, bitte. unser Gast, und Sie, Herr Wirih. Sic besorgen uns wol nun schleuniost a die hübschen Sachen, die wir uns bestellt baben urd d:n Z-Iüdeöl-eimer und auch ein paar PüLen S?!t bringen Sie aus meine eznunc? bsrar..' ; So wurde es auch gemacht, und als dann die Pfropfen knallten, vali das erste schäumend: Glas dem "Irrenarzt" ' Ver döchsteGrad. Lehrer: '.Nun boffentlich babt Jbr jetzt die drei Steigerungsgrade begriffen! Also: groß, größer.' am größten: faul, sauler. am fanuten u. m. fingere em 'mal das Wort ..l:-r". Fritz." Fritz Pur Ittrtr " Lehrer: Nun mein So(n. wie .teißt der Grad?" Fritz: Der Herr Oberleh rer . SÄlanaenkluabeit. ,Mann: M d:?. fc!? Frau NechtSanrralt tst Deine s?eind:n. nrau .Gewik!" Mann: ..Und da lobst Dr ihr Kleid so. nennst es reizend ' und tf ic" und zur FZqur "iberauS passend .und kleidsam und das noch m Gegen rrfttr tfrres Mannes?" Vftm: .Na Mlich! Nun nrd sie ihn vergebens um tn neues vitjez,''

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