Indiana Tribüne, Volume 21, Number 41, Indianapolis, Marion County, 30 October 1897 — Page 2

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ZnöisKS Tribüne. Erschcwt Täglich und Somttagis. Die tZzlte.Triöäne" kostet durch kenXxfgex J Eentö per Woche, die Sonntag.--.rribüne"! itnti per Woche. Leide tuf asrae 15 Eent? dn WCeixt iVtit. Ver Poft aberhalb bei tedt zugeschickt t Boxttl6tlng ZI p fJaJt. Offtc9i 18 GÜ& Alabama GtraZe. Indianapolis, 3nd., 30 Oktober 1897. König und Epielhöllen Hamburg, 11. Octoöer. Der schon mehrfach vertagte Proceß wegen Beleidigung deS Königs von Belgien hat nun heute vor der zweiten Strafkammer deö Landgerichts Erleledigung gefunden. Das socialdemokratische Hamburger Echo" brachte am 20. November 1836 einen Artikel, in dem der König von Belgien als Börsenspekulant und blutiger Gründer" bezeichnet wurde. Es wurde in dem Artikel außerdem behauptet, daß der König von Belgien, ebenso wie sein fürstlicher Bruder in Monaco. Concessionen für öffentliche Spielhöllen ertheile". Die Spielerzunft weiß, welchen Rückhalt sie an ihrem gekrönt ten Kameraden hat. In der belgischen Kamcr war eine Interpellation wegen der Spielhöllen veranlaßt worden, eö ist aber infolge dessen wiederruhig geworden." Am 31. December 1896 brachte das Hamburger Echo" einen weiteren Artikel, in dem es u. A. hieß: Der König der Roulette will es nicht zulassen, daß die Spielhöllen aufgehoben werden, da er selbst seine Procente davon hat. Seine Majestät will sogar eine neue Spielhölle in Ostende gründen. Der Salpeterkönig North, sein tzreund und Geldvermittler, hilft ihm, in Ostende ein wirkliches Monaco zu gründen." Dieser Artikel wegen wurde gegen den verantwortlichen Redakteur des Hamburger Echo", Reinhold Stenzel, auf Grund des Paragraphen 103 des Strafgefetzbuches Anklage wegen Beleidigung des Königs von Belgien erhoben. Der erwähnte Paragraph lautet: Wer sich gegen den Landesherrn oder den Regenten eines nicht zum Deutschen Reich gehörenden Staats einer Beleidigung schuldig macht,, wird mit Gefängniß von einer Woche bis zu zwei Jahren oder mit Festungshaft von gleicher Dauer bestraft, sofern in diesemStaate dem Deutschen Reich die GegenseitigZeit verbürgt ist. Die Verfolgung tritt nur auf Antrag der auswärtigen Regierung ein. Die Zurücknahme des Antrages ist zulässig". Der Präsident bemerkte nach Verlesung des Eröffnungsbeschlusses: Ich will zunächst feststellen, daß, entsprechend dem Paragraphen 103 des Strafgesetzbuches, die Gegenseitigkeit zwischen Belgien und Deutschland verbürgt ist. Alsdann übersetzte der gerichtliche Dolmetschr der französischen Sprache, Dr. Eassuto, den von dem belgischen Gesandten am Berliner Hofe, Baron v. Gondel, im Auftrage des belgischen Gesandten am Berliner Hofe, Baron v. Greindel, im Auftrage der belgischen Regierung gestellten Strafantrag, sowie die Anzeige dieses Gefandten von dem gestellten Strafantrage an den Staatssecretär des AuSwärtigen Amtes, Freiherrn Marschall v. Bieberstein. Der Angeklagte Stenzel bemerkt danach: Er sei wohl nicht Verfasser der incriminirten Artikel, er übernehme aber die Verantwortlichkeit für sie. Der erste Zeuge, Baron E. v. Gossinet, erklärt, der König von Belgien habe dem' Oberst North gar keine Concession zur Errichtung einer Spielbank ertheilen können, da dieses Recht nur der Regierung zustehe. Auch verneint der Zeuge die Frage, ob der König Procente von der Spielbank beziehe. Es wird danach der Vertrag, den der König mit dem Oberst North für Ueberlassung des Schlosses Arden-' neö in der Provinz Namur abgeschlossen habe, verlesen. Es geht daraus hervor: North habe dort ein Hotel errichtet und zahle dem Könia 10 pCt. der Brutto-Einnahme. Auf Befragen bemerkt derZeuge: Eine Spielbank sei mit dem Hotel nicht verbunden. .Das Hotel liege im Uebrigen derartig abseits vom großen Weltverkehr, daß es sich als Spielbank schlecht eignen würde. Die internationale . Spielerwelt wurde kaum nach Ardennes kommen. Das Hotel sei auch mehr ein Familienhotel. Staatsanwalt: Ist die Ueberlassung deö Schlosses Ardennes vom König aus Gewinnsucht erfolgt, oder um das Schloß, das bis dahin dem Publikum verschlossen war. zu erschließen? Der Zeuge bejaht ' das Letztere, und bestreitet, daß, wie behauptet nurde, der König es nicht zulasse, daß der Spielhölle in Belgien auf den Leib gerückt werde.- Der König kümmere sich nicht um eine Angelegenheit, die die Regierung zu erledigen habe. Der zweite Zeuge, der bel gische Kronsyndikus und Advokat Dr. S. Wiener, bekundet: Die Behauptungen der incriminirten Artikel sind nicht nur vollständig unwahr, sondern auch in hohem Grade gehässig. Es werden in Belgien überhaupt keine Concessio nen zur Errichtung von Spielbanken ertheilt, da das öffentliche Spiel gemeinrechtlich verboten sei. Der König würde es als eine Demoralisation betrachten, sein Privatvermogen ' durch irgend welche Handlungen zu bereichern. Der König habe im Gegentheil große Opfer gebracht, um daö allgemeine Wohl zu fordern. Dn Vertrag mit North ist in der belgischen Kammer mit allen gegen die Stimmen der beiden socialistischen Abgeordneten am genommen worden. Der Antrag, in den Vertrag einen Paragraph aufzunehmen, laut welchem ausdrücklich das Spiel, in Ardennes zu verbieten sei. wurde abgelehnt, da de? Minister erklärte: das Spiel ist gesetzlich in Belgien verboten, mithin ist ein solcher Paragraph überflüssig. Der belgische Abgeordnete Lorand bezeugt, daß die Befürchtung allerdings bestanden habe, North wolle in Ardennes wie in ande.

rm Badeorten Belgien eine Spieldank errichten. Es wimmle in Belgien von Spielhöllen, für die eine besondere Erlaubniß nicht erforderlich sei. Ferner bestätigt der Zeuge, daß in Ostende zwei bis drei große Spielhäuser ezistiren, zu denen Jeder Zutritt habe, ber sich drei Tage vorher angemeldet und 20 Francs Eintrittsgeld bezahlt habe. Auf Antrag des Vertheidigers werden alsdann Artikel aus der Vossischen Zeitung", der Freisinnigen Zeitung", der Kölnischen Zeitung" und den Hamburger Nachrichten" verlesen, die sämmtlich ungefähr dasselbe behaupten, was in den incriminirten Artikeln enthalten ist. Der Vertheidiger überreicht hierauf eine große Anzahl belgischer, französischer und deutscher Blätter und beantragt deren Verlesung. Er wolle dadurch den Beweis führen, daß diese Zeitungen noch viel schlimmere Dinge über den König betreffs seiner Begünstigung der Spielhöllen, seiner Betheiligung am Congo-Unternehmcn, sowie betreffs des Privatlebens des Königs u. s. w. gebracht haben, ohne daß ein Strafantrag gestellt worden sei. Es werde in diesen Artikeln dem König geradezu vorgeworfen, daß er sich durch seine Handlungen bereichert habe, und daß er Verschiedenes thun müßte, wenn er es nicht mit der Herrschenken Partei verderben wolle. Der Gerichtshof beschließt nach längerer Berathung, die Anträge des Vertheidigers sämmtlich abzulehnen, einmal aus den bereits publizirten Gründen, andererseits, da es auch für die vorliegende Sache unerheblich sei, was durch uncontrollirbare Zeitungsartikel gegen dm König behauptet worden sei. Hierauf begannen - die Plaidoyers. Der Staatsanwalt hielt in vollem Umfange die Anklage aufrecht, da der Wahr heitsbeweis vollkommen mißlungen sei. Die Ausdrücke die gegen den König gebraucht worden seien, seien in HLchstem Maße beleidigend. Er beantragte sechs Monate Gefängniß. Der Vertheidiger führt unter Anderem aus: Ich bin der Meinung, der Herr Staatsanwalt hätte besser gethan, wenn er den moralischen Lebenswandel des Königs etwas weniger stark betont hätte. Die intime Freundschaft mit dem Oberst North, von dem weltbekannt ist, daß er sein unermeßliches Vermögen nicht auf lauterem Wege erworben hat, fpricht doch nicht für die Behauptung des Herrn Staatsanwalts. Und daß der König ledialich deshalb dem Oberst North das Schloß Ardennes geschenkt um der leidenden Menschheit einen angenehmen Badeaufenthalt zu schaffen, glaubt Niemand. Der Umstand, daß das Hamburger Echo" früher schon ähnliche Artikel gebracht hat, muß als strafmildernd, aber keineswegs als strafschärsend gelten. Der Angeklagte mußte, nachdem alle diese Artikel unangefochten waren. dieBehauptungen für wahr halten. Wenn der Angeklagte in Betracht zog, was ein Mann wie der verstorbene Professor v. Treitschke unangefochten über den Vater des jetzigen Königs von Belgien geschrieben hat (der Vertheidiger verliest die betrefsende Stelle), dann kann man nicht annehmen, der Angeklagte habe geglaubt, sich durch Veröffentlichung der incriminirten Artikel strafbar zu machen. Endlich ' bemerke ich noch, daß das Landgericht zu Schweidnitz wegen genau derselben Artikel auf 4 Wochen Gefängniß erkannt hat. obwohl der betreffende Angeklagte bereits wegen Majestätsbeleidigung vorbestraft war. waS auf meinen Clienten nicht zutrifft. Ich beantrage daher prinzipaliter die Freisprechung, eventuell ein geringes Strafmaß. Nach etwa einstündiger Berathung des Gerichtshofes verkündet der Präsident folgendes Urtheil: Der Gerichtshof hat dahin erkannt, daß der Angeklagte in zwei Fällen der Beleidigung deS Königs von Belgien schuldig und deshalb mit acht Mona ten Gefängniß zu bestrafen ist. Der Gerichtshof hält die Bezeichnungen Spielerkönig". König der Roulette". Börsenspekulant", blutiger Gründer", eine schöne Gesellschaft" u. s. w. für sebr schwere Beleidigungen. Der Angeklagte hat sich aber auch der üblen Nachrede schuldig gemacht, indem er behauptete: Se. Majestät der König von Belgien wollte, um sich zu bereichern, in Ardennes ein nördliches Monaco schaffen, der König habe die Concession zu einer Spielhölle ertheilt und wolle nicht, daß den Spielhöllen aus den Leib gerückt' werde Durch die Beweisaufnahme ist das gerade Gegentheil festgestellt worden. Der Gerichtshof ist der Meinung, daß der Angeklagte nicht blos daö Bewußtsein der Beleidigung gehabt, sondern daß er die Beleidigungen geradezu gewollt hat. In Berücksichtigung; alles dessen, sowie deS Umstände?, daß der Angeklagte schon mehrfach wegen Beleidigung vorbestraft ' ist, hat der GerichtsHof, wie geschehen, erkannt. Da bei Angeklagte unverheiratet ist, mithin eine Familie ihn hier nicht fesselt und anzunehmen ist. daß er als Redakteur .en er großen Partei auch im Ausland: Vae 9 -daktion?N'Nnn.z erlangen kann. Eine Nützliche Erfindung. ' Durch die Erfindung des berühmten Salvation Oels ist der Mechaniker und Handwerker jetzt in den Stand gesetzt, ohne. Zeitverlust, leicht? Verletzungen, wie Quetschungen und Verrenkungen zu heilen. .Dieses vorzügliche Lirn'ment kurirt alle Schmerzen sofort. "ür$ lich verletzte ich durch einm 20 Fuß tiefen Fall mein Bein und nur durch die Anwendung von Salvation Oel wurden die Schmerzen beseitigt und die Verletzung völlig geheilt. Ich kann bezeugen daß Salvation Oel ein ganz ausgezeichnetes Hcil-Mittel ist." A. Jacob Rice, 520 ChurchStr., Easton, Pa. Salvation Oel ist überall für 25 Cents zu haben und. sollte immer bei der Hand sein. Beim Einkaufe seht darauf daß Ihr daö ächte bekommt denn es sindNachahmungen imMarkte baden bei:

Jno. D. Sauld, 201 Jndiana Ov. I. . LN-J, J5kiI & L-Hea Ecur

so ist der Gerichtshof der Meinuna. dak anaesickts der Sähe der Strafe

Fluchtverdacht vorliegt. Der Gerichts-! m w w r L -f l. Ci-f . s 1 I yos oesqlSN.oayer, oen Angrttllgictt wegen Fluchtverdachts sofort zu verhaften. Nächtliches Aufschrecken. Das nächtliche Aufschrecken der Kinder ist ein Leiden, das vielen Eltern aus Erfahrungen an ihren eigenen Kleinen bekannt ist. Anscheinend gesunde Kinder schlafen am Abend ein, ohne Anzeichen einer nervösen Unruhe. Sie schlafen ungestört von 7 oder 8 Uhr Abends bis kurz nach Mitternacht, wobei sie sich höchstens manchmal unruhig hin- und herwerfen. Dann fahren sie plötzlich auf, erheben sich auf die Knie und strecken die Arme wie Hilfesuchend aus. Andere wälzen sich schwerfällig unter Stöhnen und Wimmern hin und her und richten sich erst nach einiger Zeit langsam auf. Der Blick ist dabei starr in's Leere gerichtet, das Gesicht bleich und schwitzt stark. Dabei stoßen die Kinder meist unverständliche Laute mit steifer Zunge auS; zuweilen, besonders wenn die ersten Minuten vorüber sind, sprechen sie unzusammenhängende Worte, die auf eine vorhandene Wahnvorstellung schließen lassen. Dieser Zustand ändert sich selbst dann nicht oder nur sehr langsam, wenn Licht gemacht und die Kinder von den Eltern auf den Schooß genommen werden. Manchmal sind die Kinder noch eine Viertelstunde nach Beginn des Anfalles in- furchtbarer Aufregung oder Angst; erst ganz allmählich lassen sie sich beruhigen und bewegen, wieder in's Bett zu gehen, wo sie dann bald ruhig weiter schlafen. Zuweilen erfolgt nach nicht langer $eit etwa eine Stunde später, ein zweiter Anfall, der meist von geringerer Heftigkeit ist als der erste. Mehr als zwei in einer Nacht werden nur sehr selten beobachtet. Welches sind nun die Ursachen dieses seltsamen Leidens? Der Inhalt der Wahnvorstellungen oder Träume, von denen die Kinder geplagt werden, ist in den meisten Fällen so harmlos, daß er an sich die hochgradige Aufreguna nicht erklären kann, wie z. B. Furcht vor Züchtigung, Streit mit den Geschwistern, Angst vor Thieren, Gespenstern u. s. v. Fragt man am anderen Moraen die Kinder nach den Vorkommnissen der Nacht, so können sie sich auf nichts mehr besinnen. Die Ansichten der Aerzte über die Ursachen dieses rätselhaften Aufschreckens gingen zeitweise weit auseinander. Früher glaubte man wohl, daß daS Leiden eine eigene Krankheitsform darstelle, die ihren Sitz im Gehirn habe, neuerdinaS hat indeß die Ansicht die meisten Anhänger, daß eö sich m der Regel hier nicht um eine Störung des NervensystemS handelt, sondern daß bestimmte körperlicheUebel die allerdings zuweilen nicht leicht zu entdecken sind, die Anfälle hervorrufen. Beodachtungen haben gelehrt, daß Kinder, die mit Schnuvfen, Magendarm Erkrankungen mit Eingeweidewürmern behaftet sind, oder die an Verstopfung leiden, vorwiegend von solchen Anfällen heim.' gesuckt werden: auch Schwellung der Mandeln, schwieriges , Zahnen, , chronische Mittelobr - Entzündung u. s. w. werden als Ursache angenommen zweifellos kann also das Aufschrecken durch verschiedene Reize ausgelöst werden, und allbekannt ist es ja. daß eine zu reichliche Mahlzeit am Abend, namentlich .der Genuß von , Kartoffeln und Kase, den Kindern eine unruhige Nacht einbringt, während Fleisch meist gar nicht schadet. Neuerdings bringt nun Dr. I. G. Rey in Aachen auf Grund einer längeren BeobachtungSreihe die Ursache deSAufschreckenS auch mit Athmungsstörungen zusammen, die durch Verlegung der AthmungSWege, durch Schwellungen derSchleimhaut und Wucherungen, namentlich solcher drüsiger Natur imNasenrachenräum hervorgerufen werden. Wie Schnupfen und geschwollene Mandeln verengen solche Wucherungen die LuftWege, hindern somit eine ausgiebige Athmung und genügende SauerstoffZufuhr zum Blute. Im Schlaf athmet das Kind nur oberflächlich; bei den vorhandenen Hindernissen vermag es schon in wenigen Stunden seinem Lnftbedürfniß nicht mehr zu genügen. Selbst im Schlaf stellt sich bei dem allmählich zunehmenden Sauerstofsman. gel und der Vermehrung der Kohlensäure eine lebhafte Empfindung der Athemnoth ein, noch ehe eö zum Erwachen kommt, arbeitet das Kind sich ab im Kampfe gegen daS ErstickungSgefühl, ist aber durch den Schlaf noch behindert, sich zu bewegen, erst auf der Höhe der Angst vermag es die Bewegungshemmung zu überwinden, fährt mit lautem Schrei auf, verharrt aber in der neu eingenommenen Stellung, bis durch die jetzt frei wordene Athmung die Erregbarkeit der Muskel Wieder zugenommen hat. Die , durch die beginnende Kohlensäure Vergiftung bereits vorhandene Trübung des Bewußtseins bleibt nach dem Erwachen ebenfalls noch eine Zeit lang bestehen und bewirkt, daß das Kind am anderen Morgen sich auf die Vorfälle der Nacht nicht besinnen kann. Daß die Anfälle in regelmäßigen Zwischenräumen wiederkehren, erklärt Dr. Rey damit, daß die Verengerung der oberen Luftwege je nach Lage deS Kindes, nach Schwellung der Schleimhäute infolge von Katarrhen und je nach den Schleimmengen im Nasenrachenraum u. s. w. selbst bei ein und demselben Kinde wechselt. Interessant ist nun. daß all die Kinder, die Dr. Rey wegen drüsiger Wucherungen im Nasenrachenraum behandelte, auch an nächtli chem Aufschrecken litten, und daß die ses regelmäßig aushörte, sobald Dr. Rey die Wucherungen aus dem Nasen?acbenraum entfernt hatte, sich aber wieder einstellte, sobald sie wieder nachgewachsen waren. Das spricht deutlich genug dafür, daß das Aufschrecken die Folge , bestimmter körperlicher Störungen ist. nicht aber, wie man es auch aufgefaßt hat, auf einet kindlichen Neurasthenie beruht, die sich durch Enpfindlicbkeit. Weinerlichlei.t.

rasche Ermüdung," Unruhigen Schlaf. Schlaflosigkeit und späteres Auftreten von Nachtwandeln kennzeichnet. Daß die an Aufschrecken leidenden Kinder in den anfallsfreien Zeiten eine erhöhte Reizbarkeit zeigen, ist schon möglich, weil auch alle 'mit Wucherungen im Nasenrachenraum behafteten Kinder ärgerlicher und reizbarer sind, als gesunde. Die Behandlung des nächtlichen Aufschreckens muß sich naturgemäß nach der veranlassenden Ursache richten. Die Eltern legen ja im Allgemeinen dieser Krankheit wenig Gewicht bei. da sie aus Erfahrung oder Belehrung wissen, daß sich daS Leiden später von selbst verliert, was ja thatsächlich auch der Fall zu sein pflegt. Trotzdem ist es schon um der veranlassenden Ursachen willen empfehlenswerth. seine ärztliche Behandlung anzustreben und die Entfernung etwaiger Wucherungen, einer Nasenmuschel - Vergrößerung, eines Nasenpolypen, von Fremdkörpern der Nase oder des Nasenrachenraums, einer Mandel - Vergrößerung, etwaiger Eingeweidewürmer zu veranlassen. Wird außerdem noch darauf gesehen, daß vor dem Schlafengehen nur leicht verdaulicheSpeisen genossen, daß die Schlafräume gut gelüftet und daß keine Federkopfkissen benutzt werden, dann wird sich das quälende Leiden leicht heben lassen. Das vehtimniß des Mount Tom.

Parturiunt rnoat Unweit von den Ortschaften Easi Haddam und Moodus, am östlichen Ufer des Connecticut, erhebt sich in der Gestalt eines Zuckerhutes ein Berg. Mount Tom genannt, der in seinem Innern ein ungelöstes Räthsel birgt. Soweit die Tradition der Indianer und. die beglaubigte Geschichte unseres Landes zurückreicht, ertönt aus diesem Berge von Zeit zu Zeit ein merkwürdi ges Getöse, das zuweilen dumpfem Brüllen, zuweilen lautem Kanonendonner gleich klingt und dessen UrIprung bisher noch Niemand zu erforchen vermocht hat. 12 Jahre lang hat die geheimnißvolle Stimme des Mount Tom geschwiegen, um sich, von einer heftigenErderschütterung begleitet, dieser Tage wieder mit großer Gewalt vernehmen zu lassen. Das mysteriöse Getöse wurde diesmal zuerst in East Haddam gehört und dauerte etwa zwei Stunden; am nächsten Tage machte sich das Phänomen von Neuem bemerkbar und zwar hörte eS sich an wie das dumpfe Grollen eines schweren Gewitters in weiter Ferne, das hin und wie, der von dem Brüllen eines Sturmes übertönt wird. In weitem Umkreise zitterten d Häuser und Glas und Geschirr klirrten wie bei einem Erdbeben. Schon den Indianern war dieses Phänomen bekannt und daher rührt ihre Bezeichnung für Mount Tom, den sie Mach-i-MooduS, den Platz des GetöseS, nannten, n ihrem Kinderglauden an allerlei übernatürliche Erscheinungen wollten sie in dem Getöse die zornige Stimme des Großen Geistes vernehmen, der über das Eindringen der Bleichgesichter in daS Gebiet seiner rothen Kinder ergrimmte. Die ersten weißen Ansiedler hörten das unterirdische Getöse ununterbrochen 20 Jahre lang bis zum Jahre 1729 und in jener Zeit scheint das Phänomen stärker als jetzt gewesen zu sein. Ein Pastor, der zu Anfang des vorigen Jahrhunderts in Moodus lebte, schreibt über dasselbe unter Anderm: Ob in dieser Erscheinung etwas Diabolisches ist. weiß ich nicht .... Oft habe ich das Getöse von Norden kommen hören wie Donner, bis S immer näher kam und in einem Knall wie ein Kanonenschuß abbrach, der die Häuser und Alles, was in ihnen war, erschütterte.- Nach dem großen Erdbeben von Lissabon schwieg die Stimme des Mount Tom bis zum Jahre 1852 und zuletzt ließ sie sich im Jahre 1885 vernehmen. Gelehrte ha oen das unterirdische Getöse auf Erd. beben zurückgeführt, doch haben sie nicht zu erklären vermocht, weshalb man dasselbe bisher nur in Moodus und nirgendwo anders im Connecti-cut-Thale hört. - Entbehrt die Erklärung, welche die rothen Urbewohner des Landes in ihre Naivetät für das Phänomen gegeben haben, nicht der Poesie, so ist der KLHlerglaube. .den viele Landbewohner im Connecticut-Thale hinsichtlich der Erscheinung haben, geradezu albern. Wiese Einfaltspinsel glauben nämlich, daß die Natur von Zeit zu Zeit im Innern des Mount Tom einen großen Karbunkel schafft und der isende Berg dieses Ereigniß mit weithin vernehmbarem Gebrüll ankündet. Der Tradition zufolge bat ein englische? Arzt, welcher einen tiefen Blick in das aeheimnißvolle Weben der Natur hatte, im Jahre 1729, alö das unterirdische Donnern alle Bewohner deö Thales in Ungst und Schrecken versetzte, aus dem Berge einen verzauberten Karbunkel graben, worauf das Getöse schwieg. Von Zeit zu Zeit entsteht in Demselben Bette ein neuer Karbunkel und dann bört man dasselbe wieder, - wie in djn Jahren 1852 und 1885.. Daß das Phänomen auf unterirdische Erschütterungen zurückzuführen ist. kann keinem Zweifel unterliegen, allein aufütklärt ist die Natur derselben nicht. " m Osn CnUtst. Eine schwere Fahrt hat die Barke Conrobert- zu bestehen gehabt, die nach 172tägiger Reise mii einer Ladung von 2500 Tonnen Kohlen von Swansea im Hafen von San Francisco eingetroffen ist. Als das Schiff sich in der Nähe des Kap Horn befand, wurde der zweite Offizier August Souillandeau von einer auf'S Deck schlagenden Sturzwelle mit so fürchterlicher Wucht gegen die Brüstung geschleudert, daß er zwei Stunden später an den erhaltenen Verletzungen starb. Seit dem Jahre 1892 haden die Vereinigten Staaten keine so schlechte Kartoffelernte gehabt wie 'in dieser Saison, sowohl hinsichtlich der Quantität, wie der Qualität. Berichte auö allen CountleS und TotynS.

in denen Kartoffeln gebaut werden, lassen ersehen, daß die gesammte Kartoffelernte sich auf 174.000.000 Buschel beläuft, gegen 245.000.000 im Jahre 1896. 186.000,000 im Jahre 1895, 185.000.000 im Jahre 1894 und 155.000.000 in dem Jahre der Mißernte 1892. Im Durchschnitt ergab der Acre in diesem Jahre 64 Buschel, gegen 86 im letzten Jahre. 89 im Jahre 1895 und 62 im Jahre 1892. Evangeline Cosio y Cisneros, die angeblich mit so großer Bravour aus dem Kerker in Havana befreite cubanische Patriotin, stellte sich in Begleitung von Frau I. Ellen Foster im Naturalisations - Bureau im Courthause zu New Jork ein und erklärte ihre Absicht, eine Bürgerin der Ver. Staaten werden zu wollen, oder, wie man im deutsch-amerikanischen Jargon sagt, sie nahm ihr erstes PaPier" heraus. Ehe die Dame den ihrer harrenden Wagen bestieg, kniete sie zum inbrünstigen Gebete nieder. Durch das Kutschenfenster rief sie noch mit einer amerikanischen Flagge im Davonfahren der begeisterten Menge patriotische Grüße zu. Zu einer Schauspielerin scheint die in eine Miß" umgeänderte Senorita zweifellos bedeutende Veranlagung zu besitzen. Nach einem geringfügigen Streite erschoß in Hartsville, Mass.. NathanielMosely. der vor Iahren als geheilt" aus einer Jrrenanstalt entlassen worden war, den greisen Veteranen und Farmer George Spenzer vor der Hausthür des Letzteren und entfloh. Mosely's Mutter weilte seit einigen Tagen als Gast im Hause Spenzer's. Zu früher Morgenstunde erschien Mosely, mit einem Gewehr bewaffnet, vor dem Hause des alten Farmers, der zur Zeit am Thorweg faß, und verlangte, daß seine Mutter sofort nach Hause kommen sollte. Spenzer wurde ärgerlich, die beiden geriethen in einen Wortwechsel und Mosely schoß den Greis schließlich nieder. Der Mörder entkam in die Wälder. Blenheim". der historische Wohnsitz des verstorbenen Venjamin Ogle Lowndes in Price George's County, Md., ist ein Raub der Flammen geworden. Das Feuer brach in der Küche aus. als die alte farbige Dienerin Sarah Matthews und ihr Sohn Albert Matthews. welche fürden Platz' sorgten, nach der Kirche gegangen waren. Die alte Negerin verlor 53000 in baarem Geld?, welches sie sich gespart und in einem Koffer ihres Zimmers aufbewahrt hatt:. Viele werthvolle alte Oelemälde und andere Reliquien, welche sich in dem im Jahre 1792 gebauten Haufe befanden, wurden durch das Feuer zerstört. Die Hyattsviller Feuerwehr erschien der

großen Entfernung weqcn zu spät auf ver Brandstätte, auch fehlte es an ge nllgenden Vorratbn von Wasser. 0913 US!VA. 55 u r o l e unter vem Protektorate des Kaisers Wilhelm sie bende evangelische Kirche in Jerusalem befindet sich das in Apolda hergestellte Glockengeläute bereits auf dem Weg.e nach Jaffa, von wo auö eö mit der Elsenbahn an seinen Bestimmungsort weiter befordert wlrd. Die Glocken wiegen mit dem Stuhle insgesammt 140 Centner und erklmgen m den Tö nen: d, f und a. Die Inschrift der d-Glocke lautet: Tröstet, tröstet mein Volk, redet mit Jerusalem freundlich. Jes. 40, 1. ZT Die f- und a-Gloeck tragen folgende Inschrift: Jesus hat eine ewige Erlösung gesunden. Ebr. 9. 12" und: Das Jerusalem, daö droden ist. das ist daS freie, das ist unser aller Mutter." JnderNSHeWarschauS. hinter dem Grochow'schen Schlagbaum, machte kürzlich ein Hellseber Namens Basiak viel von sich reden; derselbe gab den Bauern mit verblüffender Sicher heit an, wo sick ihre gestohlenen Gegenstände befanden. Da die Angaben des Hellsehers immer zutreffend warea. stieg seine Popularität in rapiderWeise C C , !... M m uno oamn naiurncy aucy leln Berdienst. Jedock dauerte das Geschäft nicht lange, denn dieser Tage wurde er auf. dem Diebstahl ertappt. Es stellte sich nun heraus, daß der Hellseher selbst von den benachbarten Bauern verschiedene GeaenstLnde stabl und gegen eine gewisse Entschädigung natürlich mir Sicherheit angeben konnte, wo er das gestohlene Gut unteraebracbt hatte. DieEinwohnerdeS Dor fes Sournia bei Prades nehmen den Ruhm in Anspruch, den Record der angiemakett. m Frankreich wenigstenö,- zu besitzen. Von den lkaum 600 fC!......... W!. . ; . r . ri l 1 1 i,wuvwyucui. uic uujc uemexnoc zayli, ist nämlich eine Frau 95 und ein Mann 94 Jahre alt. während ferner eine Frau 89, drei andere 82. zwei Männer 85. zwei 84. zwei 82 und zwei L0 Winter aufzuweisen haben; miih'n baben von den 600Jnsassen Sournia's 14 das 80. Lebenswahr überschritten, also 2z Procent. Wenn man berückIichtigt. daß in keiner der elf Gemeinen des Kantons, zu dem Sournia gehört, ein Arzt, ein Apotheker oder eme Hebamme ansässig ist. so erscheint diese Thatsache der Langlebigkeit der Sournianer allerdings .weniqer auffällig. . Die-englische Königsfamilie kann ruhig sein, es droht keinem Mitgliede derselben eine Gefahr ' Jt t Os Jt . , tm . . ' uno aucy oem elcye Nlcyl. &tlbt der Aufstand in Indien und der Kampf in Afrika werden ein günstiges Ende 'nebmen. Madame de Thebes. die berühmte Parifer Wahrsagerin, ist nämlich auf Veranlassung des Prinzen von Wales in London gewesen und hat allen Mitgliedern 'des königlichen Hau!eS, von dev Königin an bis hinab zum Zork'schen Baby, dm Schleier der Zuunft gelüftet. Die Königin war über die Enthüllungen sichtlich erfreut, auch der Prinz von Wales trug ein sehr zufriedenes Gesicht zur Schau. GenaueS über die. Prophezeiungen verlautet allerdings nicht, nur soviel ist .gewiß", daß die Königin noch das neue Jahrhundert erleben wird. Daß Madame de ThebeS und ihrerKunst .-n!t iu Zt?e!kln,tst", beweist derUra-i

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I suffered from it day and nijht. I tried several doctors, toolc electric treatment, in fact everything that I could hear os, but nothinj did m anjr good and l rnade up my rnind there was no he!p fer mo ooly togrin a&d bear it. One day, however, I bought a box of

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and it eems to rne the sirst dose took effcct. I have been taking tbem ever since whenever occasion arises, which is not ofton, and they tiave surely worked wonders with me. When I look back on the pastand then on my present condition. it seems to me that I am a new man. I am enjoyinjj elegant health now, but I must say that Ripana Tabule vere a God-send."

stand,' väZ tfem herzog von' Teö große Ehren prophezeite, die er aber nicht annehmen werde. Thatsächlich wollte ihm die Königin den Titel Königliche Hoheit" verleihen, er aber schlug ihn aus. weil er ja doch drü-ben-keine Willigkeit hätte. Das drüben" ist natürlich der europäische Continent. Das kleine schöne Stadtchen Maidstone mitten im Hopfengarten Englands und nur einige 20 Meilen von London entfernt, ist gegenmärtiq von einer überaus schweren Typhus Epidemie heimgesucht. Zur Zeit der Hopfenernte ziehen Tausende der Arbeitslosen Londons in die Hopfenfelder Kents und leben dort während der Ernte in buntem Gemisch auf freiem Feld unter den primitivsten sanitären Verhältnissen. Eine Bande solcher Hopfenpflücker hatte ihr Lager in der nächsten Nähe der FarleighQuellen, aus denen Maidstone neben zwei anderen Quellen sein Wasser bezieht; diese Quellen scheinen die Leute verunreinigt zu haben. Mitte September traten in Maidstone vereinzelte Typhusfälle auf. sie mehrten sich von Tag zu Tag und nach der letzten Meldung waren in Maidstone und zwei benachbarten Dörfern bereits 1239 Typhusfälle, wovon einige 60 bereits todtlich verlausen sind, polizeilich ang zeigt. Bedenkt man, daß die sonst sehr gesunde Stadt nur 30.000 Einwohner hat. so kann man sich von der Schwer der Epidemie und der Panik-der Be wohner leicht einen Begriff machen Die Gesundheitsbehorde hat die ur sache der Epidemie bald auf die Ver unreinigung der Farleigh - Quellen zlurückaeführt und die Leituna aus ihnen ist nun abgeschnitten. Da ab die Inkubationsvauer des Typhus 14 Tage beträgt, muß leider noch auf eir weiteres Umsichgreifen der Epldcmi abrechnet werden. Bor denGesckworenen in Veauvais stand ein 18jähriges Mädchen. Juliette Capronnier. welche geständig ist. zwei Raubmorde begangen zu haben. Sie besuchte die Wittwe Morlay. lud sich bei ihr zu Gaste und goß ihr. als diese vom Tische aufstand, eine Lösung von Morphiumpulver in die Suppe. Als die Frau noch während des Essens eingeschlafen war band Juliette sie am Stuhle fest, erdrosselte sie mittels einer Serviette, durchstöberte dann alle Schubfächer, fand aber wider ihr Erwarten neben 15.000 Francs in Wertpapieren nur 25 Francs in Baar. Da sie es gerade auf die Baarschaft abgesehen hatte, so war ihr damit nicht gedient. Die Wittwe Morley. von der man glaubte, sie sei eines natürlichen Erstickungstodes gestorben, wurde beerdigt, und zehn Tage später, verübte Juliette ein ähnliches Verbrechen an einem alten übel beleumundetenWirthe inBeauvais.dem Pere Poirrier. in dessen Behausung sie 6000 Francs in Banknoten, Gold und Silber fand. Auch raffte sie zusammen. was ihr an Schmuckgegenstanden und Wäsche in die Hände fiel. Ihre Mutter, ebenfalls eine leichtsinnige Person, diente ihr nachher als Hehle- , M l rin. vlrn Zwmen Aeryanolunaslaae wurde gemeldet, daß der Vater Capronnie'r. der als Zeuge hätte erscheinen sollen, sich eine Kugel durch den Kopf geschossen hätte, um der Schande zu entgehen. Darob brach die Frau in Tbränen aus. die Tochter aber lackte. Diese wurde zu lebenslänglicher Zwangsarbeit, die Mutter zu zehnjähriaer verurtheilt. Die Staatöanwaltschast hatte Todesstrafe beantragt. '

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Man binde die schlimmsten Schmerzen wie NheurnatlöumS, Neuralgie, Hüften und Rückenschmerzen zusammen. Eebrasche ST. JAKOBS OEL I und alle werden geheilt werden. Einzeln, sicher und rasch. j mHnmmmmnmmmmmfmmmmh

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