Indiana Tribüne, Volume 21, Number 40, Indianapolis, Marion County, 29 October 1897 — Page 2

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FndZana Tribüne. Erscheint Täglich und Somttagis. Die tägliche Trtbane- ?zstet durch den TrKger i Cent per Woche, die eontaa.Tribüne'? Text per Woche. Beide ,ufau'e 15 Cents de? 5 LentS per riat. Per Post außerhalb be, !utt zugeschickt I vraukde,Thlung f pei Ia,r. vfte,, 18 Süd Alabama Strafe. Indianapolis, Ind., 29. Oktober 1897. Blutige Rache. Zahllose Greuel haben die wilden Urbewohner unseres Landes in den Kämpfen gegen die weißen Eindringe linge verübt, aber nicht selten sind die Blutthaten durch den Wandalismus von Bleichgesichtern, die in ihrer Habsucht selbst die Begräbnißstätten der Indianer entweihten, herausbeschworen worden. In dem nächsten Bericht des Bundesbureaus für Ethnologie wird, nach den Mittheilungen des Spähers Allison. die Geschichte eines solchen Massakre erzählt werden, das seiner Zeit furchtbare Erbitterung hervorrief, das aber von den niedergemetzeltenWeißen selbst verschuldet war. Es war im Jahre 1874. als in den Black Hills Gold entdeckt wurde und. unbekümmert um die Proteste der Indianer, denen das Land gehörte, aus allen Richtungen der Windrose Abenteurer nach dem neuen Dorado strömten. In Folge der Proteste wurden die weißenEindringlinge von Bundestruppen vertrieben, allein die Goldsucher kehrten immer wieder und im Frühling des Jahres 1876 wimmeren die Black Hills von Weißen, von denen viele große Schätze sammelten. Von den Wegen, welche in das verbotene Dorado'führten, zog sich einer mitten durch die große Sioux - Reservation in Süd - Dakota hin und in Fort Pierre an der Mündung des Bad River wurden die Niederlagen der Vorrathe etablirt. welche mit Wagen nach den Goldfeldern im Jndianergebiet zu schaffen waren. 35 Meilen oberhalb von Fort Pierre auf dem westlichen Ufer des Missouri befand sich dieAgentur der Cheyennes. deren Jurisdiction sich über 5000 friedliche Indianer erstreckte, und 65 Meilen unterhalb von Fort Pierre war die Lower BruleAgentur belegen, wo 2500 Sioux ihre Rationen erhielten. Auf ihren Manderungen von einer Agentur zur andern kamen die Rothhäute sehr häusig mit Weißen, die nach den Goldfeldern zogen, in Berührung, aber da die Indianer friedlichen Sinnes waren und die feste Zuversicht hatten, daß die Bundesregierung sie in ihrem Besitzrecht schützen würde, ließen sie die Eindringlinge nicht nur unbehelligt, sondern gingen denselben sogar thunlichst aus dem Werge. Um die Mitte April des Jahres 1876 befanden sich sieben Lager der Minnikanycja - Sioux, welche auf der Lower Brule Agentur einen Besuch gemacht hatten, auf dem Rückweg nach der Eheyenne Agentur, als einer der jungen Krieger plötzlich erkrankte und starb. Nach der Stammessitte wurde der Todte gewaschen, bemalt und ihm sein prächtigster Kriegerschmuck angelegt, worauf die Leiche in eine neue Decke gewickelt und sein Bogen mit Pfeilen an seine Seite gelegt wurde. Alsdann wurden fein gegerbte Hirschkiäute um die Leiche geschlagen und das Ganze schließlich in eine Büffelhaut gehüllt, die mit starken Lederriemen festgebunden wurde. Darauf wurden auf einer kleinen Anhöhe vier starke Pfosten mit gabelförmigen Enden eingerammt, oben ein aerüstartiger Ueberbau construirt und auf diesen die Leiche gelegt. Erst dann fanden die Trauerceremonien statt, worauf der Stamm seinen Marsch nach der Eheyenne - Agentur fortsetzte. Die Jndianer mochten kaum 30 Meilen entfernt sein, als 14 Goldsucher mit einem Wagen, der mit Provisionen beladen war, sich der Begräbnisstätte näherten. Die Weißen erblickten dieselbe und beschlössen alsbald, sich durch den Augenschein zu überzeugen, ob dieselbe nichts Werthvolles enthielt. Mit einer Axt wurden die Pfosten umgehauen, und die Büffelhaut mit dem todten Indianer fiel zu Boden. Zuerst wurde nun die Haut annectirt, dann folgten die Hirschfelle nebst der wollenen Decke und schließlich eigneten die Vandalen sich auch den Bogen mit den Pfeilen und den gestimmten Schmuck des Todten als Andenken" an, worauf sie ihren Weg fortsetzten, die Leiche den wilden Thieren preisgebend. Am folgenden Tage trafen die heimkehrenden Indianer aus der Eheyenne - Agentur ein, wo die Freunde und Verwandten des Hingeschiedenen -bald die Trauernachricht von demTode des jungen Kriegers vernahmen. Auch ein Bruder des Letzteren erfuhr jetzt erst die traurige Kunde; unverzüglich oestieg er sem Roß, um die Beqrabrnß statte zu besuchen, und dort angelangt, gewahrte er die Spuren des Vandalismus. den die Weißen verübt hatten; Wölfe hatte daZ Werk der menschlichen Hyänen vollendet, und von dem Körper des todten Kriegers nur wenige Gebeine uonq qesassen. Bei diesem furchtbaren Anblick erfaßte namenlose Wuth den Bruder des nach fernem Tode geschändeten Kriegers, und so icyn? ihn sem Nok zu tragen vermochte, sprenate er nach der Reservation zurück. Um Mitternacht erreichte er dieselbe, doch schon vor Tagesanbruch führte er auf einem frischen Pferde einen Trupp von 50 Kriegern auf die Spur der Leichenschänder. In der folgend,: Nacht wurden dieselben im Lager überrumpelt und sammt und sonders niedergemacht. Nach kurzer Aeit wurden die Leichen der Erschla genen, an denen sich die Wölfe gütlich aethan batten. von anderen Goldsuchern gefunden und die Welt erhielt Kunde von dem Massakre; daß aber die Weißen durch ihren Wandalismus daZ blutige Verhangniß selbst auf sich beschworen hatten, war bis dahin mch bekannt.

Äie DarentS'sche Polarexpedition.

Heute, wo das Nordpolfieber mehr als je die Gemüther ergriffen hat, dürfte eine kurze Erinnerung an den berühmten holländischen Seefahrer William Varents, der von 1594 bis 1597, also genau vor 300 Jahren die Nordpolgegenden durchforschte, an Ort und Stelle sein. Die ersten ?eefahrer, die sich in das nördliche Eismeer wagten, hatten keineswegs die Absicht, den Nordpol zu entdecken, sondern verfolgten vielmehr das Axtl, zu Handelszwecken eine nordöstlicheDurchfahrt nach Indien auszusuchen. U Anfang des 16. Jahrhunderts batten Portugal und Spanien, die auf dem Höhepunkt ihrer Größe standen, so zu sagen den ganzen Handel mit dem Orient in Händen, und die Völker Nord-Europas, unfähig, ihnen das Uebergewicht zur See streitig zu machen, strebten infolgedessen nach dzr Entdeckung der Nordost-Durchfahrt, da man sich Europa und Asien von einem der Schifffahrt stets offenen Ocean umgeben dachte. So sandten die Engländer 1553 ein Geschwader unter Willoughoy, Ehancellor uno Durforth nach dem Eismeer, das bis zur Insel Kalgujew gelangte. Zwei von den Schiffen verschwanden, das dritte aber unter Ehancellor hatte mehr Glück, und dieser konnte 1554 über Moskau nach England zurückkehren. Dieser Erfolg veranlaßte die englischen Kaufleute, welche sich für die Durchfahrt interessirten, die Muscovy Eompany zu bilden und lo56 Ehancellor und Stephen Burrough. 1580 Pet und Jackmann zu neuen Forschungen zu entsenden. Kaum hatten die Holländer das spanische Joch abgeschüttelt, als sie ihre Handels- und Eolonialpolitik begannen und an Stelle der Engländer den harten und gefährlichen Kampf gegen das Unbekannte" ausnahmen. Auf den Rath des Kosmographe? Plannus lies Wlllem Bakelits, ein erprobter Seemann. 1594 von Amsterdam mit zwei Schiffen aus. UM die nordöstliche Durchfahrt nach China aufzusuchen. Er erreichte am 10. Juli unter 73 Grad 30 Minuten nördlicher Breite die Westküste der Insel Nowaja Semlia, setzte dann die Fahrt längs der Küste nach Norden fort, wurde aber unter 77 Grad nördlicher Breite in Sicht der Oranien-Jn-seln beim Eiscap von den Elsmassen an der Weiterfahrt gehindert und zur Rückkehr genöthigt. Im folgenden Jahre bildete sich eine neue Expedition unter Jacod van Heemslerke, den Birents als Lootse begleitete, aber auch sie scheiterte an den Eishindernissen. Die niederländische Regierung, welche die Kosten der beiden Reisen getragen, verlor darüber den Muth. Nunm:hr rüsteten die holländischen Kaufleute zwei Schiffe aus, denen Barents wiederum als Lootse diente. Er entveclie diesmal die Baremnsel und Spitzdergen (im Jahre. 1596). indem er bis über 80 Grad nördlicher Breite vordrang, und wandte sich dann wieder dem Norden von Nowaja Semlja zu. wo er die Oranien-Jnseln erreichte. Erst in diesem Jahrhundert gelang es wieder, den damaligen Weg Barents' von Neuem zu erschließen und weiter als er im Norden von Spitzbergen und Nowaja Semlja vorzurücken. An dem Vordringen in die Karische See wurde Barents damals abermals durch das Eis verhindert. Vom Winter überrascht, mußte er an der Ostküste der Insel Nowaja Semlja bei bitterster Kalte und den größten Entbehrungen liegen bleiben. Diese erste Ueberwinterung von Europäern in den Polargegenden begann im Monat August. Das Schiff nur eins war noch voryanden hatte 17 Mann an Bord und war von Eisbergen überragt, die es zu zertrümmern drohten. Vorsichtshalber wurde daher ein Zelt errichtet, und als man Treibholz, TrinkWasser und Spuren von Ziegen und Rennthieren entdeckt hatte, ein Haus gebaut. Baren konnte man in Meng: erlegen. Aber der Scorbut brach aus, und am 2. October verließ die Mannschaft das Schiff und bezog das Haus. Auf dem Dach machte man eine Oeffnung als Schornstein, ' im Innern wurde eine holländische Wanduhr aufgehangt und an der Mauer eine Reihe von Betten errichtet; ein Faß diente als Badewanne. Bald vergrub der Schnee das Haus, sodaß die Insassen sich einen Ausgang graben mußten. Während der langen Polarnacht streiften Eisbären und Füchse auf dem Dach umher, suchten dessen Bretter aufzuheben und in den Kamin zu dringen. Dabei wehten schwere Stürme. Die Innenwände und der Fußboden des Hauses waren mit einer zweizölliaeu Eisschicht bedeckt. Die Schuhe der Seeleute waren steinhart gefroren, die Kleider voll Reif. Trotz dieser jammervollen Lage wurde das Dreiköni. aenfest bei einigen kleinen Kuchen, et-. was Zwieback und Wein gefeiert. Ein König wurde durch das Loos gewählt. Wir wähnten uns", .so schreibt der Berichterstatter der Expedition, Gerlii de Veers, in der Heimath." Im Januar waren bereits zwei Mann dem Scorbut erlegen und die übriger. z krank, daß sie kaum noch eine Lau Lolz konnten. Der 13. Juni Gin Wahres Sprüchwort. "Nichts ist so erfolgreich wie Erfolg." Diese Behaupmng ist nie Uf ser bewiesen als wie durch den Erfolg von Dr. Bull's Husten Syrup. Diese wunderbare Medizin kurirt jedm Fall von Crkältuna, Husten und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit Erfolg. Frau E. W. Richards, 2214 E Cumberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: "3d) habe Dr. Bull's Husten Syru seit 9 Jahren im Gebrauch und fand ihn ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in den schlimmsten Fällen und rathe allen Müttern dasselbe zu thun." Dr.Vull'S Husten Syrup kostet nur 25 Cents. Versucht kein anderes Mittel sondern bleibt bei dem alten und bewührtm Dr. Bull's Husten Syrup und ihr werdet n:e entäuscht sein. Zu haben bei: Ino. D. Gauld, 201 Jndiana Ode. I. O. LrZ-2, & Lc-H.

brachte 'enNich -Erlösung. Da sich an diesem Tage die See offen zeigte, warfen sich die Nordpolfahrer in zwei Schaluppen das Schiff war nicht mehr brauchbar und in diesenFahrzeugen erreichten sie die russische Küste, und zwar bei Kola. Aber Barents,

vorher schon höchst ichwach, war aus der Ueberfahrt gestorben. Seine Genassen, nocb awotf an Zahl, gelangten von Kola zu Schiff nach Amsterdam, wo ihnen ein begeisterter Empfang zu theil wurde. Erst am 7. September 1871 fand der norwegischeForschungsreisende Elllng Carlsen das BarentS'sche Haus wieder. Es war noch wohl erhalten, aber voller Gerippe und Neste von Baren, Rennthieren und Fuchsen, die dort ihre Besuche gemacht und sich dabei zum Theil zerfleischt hatten. Die Barents'sche Polarezpedition 2 Unter dem gefrorenen Fußboden wurden eine Menge Hausgeräthe herausgegraben. Die aufgefundenen Betten, Gewehre, Bücher, Instrumente, Stiesel, die Uhr u. s. w. waren noch in gutem Zustande. Vier Jahre später förderte der englische Reisende Gardine? an der betreffenden Stelle noch ba Tintenfaß und die Schreibfedern, deren sich Barents bedient hatte, zutage. Die meisten dieser Gegenstände sind heute im Haager Marinemuseum zu sehen. Ein vornehmer Einbrecher. Der Unterschied der Stände scheint in Frankreich immer mehr zu verschwinden: dieser Tage wurde in Paris em Einbrecher verhastet, der sich für den Marquis Roger Caze de Berzien ausgab und thatsächlich ein Sprößling dieser alten Adelssamuie ist. 22 Jahre alt, groß, magere bleich, schüchterte er sofort die Hascher, die ihn festnehmen, mit den Worten ein: Nehmen Sie sich m Acht. Sie werden eme der ältesten Adelsfamilien von Frankreich blokstellen: ich bin der Marquis Roger Caze de Berzien." Und gleich darauf fugte ev hinzu: Sie finden die Biographie meines BaterZ im Larousse." Larousse rn das große fran zösische Conversationölezikon. Die Bioaraphie hat sich nun gesunden, auch lst festgestellt worden, daß er der Sobn jenes unglücklichen Mannes ist, der 1884 m emem Duell todtlich verwundet wurde, starb und Fvau und Kinder im größten Elend zurückließ. Er hieß Robert Caze de Berzien, war ein äußerst gewandter Journalist, der unter dem Namen Robert Caze in den letzten Jahren des Kaiserreichs mehrere Oppositlonsblatter gründete, wie Jeuesse", Tribune du Peuple", Democrate . Spater nahm er an der Commune theil und floh nach deren Nieder werfung in die Schweiz, ward Professor der Literatur in Porrentray, verheirathete sich in Lausanne, kehrte aber 1880 nachParis zurück, um seine journalistische Thätigkeit wieder auszunehmen. Eines Abends gerieth er im Cafe Americain mit demRedacteur der Revue Moderniste", Viguier, in einen Wortwechsel, erhielt im Duell eine Wunde, die ihn nach zwei Monaten in's Grab brachte. Ein Onkel nahm sich seines Sohnes Roger an; aber die Erziehung trug schlechteFrüchte. Kaum war Roger als Gehülfe in ein AuSkunftsbureau getreten, so wurde er wegen Unterschlagung zu 13monatlicher Gefängnißstrafe verurtheilt. Der Ker ker aber, statt ihn zu bessern, raubte ihm den letzten Rest von Sittlichkeit; dort, im Gefängniß von Poissy, lernte er zwei Großmeister der Einbrecher kennen; Gachet, den berüchtigten Häuptling der Bande der sogenannten Sacristains", und Doumour, der später sein Spießgeselle wurde. Sie brachten ihm die Grundsätze ihrer Kunst bei, in der sich besonders Doumour auszeichnete; als Schlosser verstand er sich vortrefflich auf die Herstellung unfehlbarer Nachschlüssel. Und der junge Marquis war ein begeisterter Adept dieser unheilvollen Kunst. In seinen Gesprächen mit dem Gefangenenwärter schilderte er mit einer blendenden Beredsamkeit die Freuden seines Be rufs: wie er halbtriunken von Verbrecherwonne im Dunkel der Treppen einherhuschte, sich am Balcon emporzog und Geldschränke forcirte. Sich auf Kosten wohlhabender Mastbürger" zu bereichern, war sein höchstes Glück, handelte es sich während der Sommerferien um einen Einbruch in ein Herrschaftliches Haus, so fragte er bei dem Pförtner an: Ist der Herr Marquis zu Haufe?- Und wenn ihm dann geantwortet wurde, daß der Eigenthümer abwesend sei. so fuhr er fort: Aber hat er keinen Diener zurückgelassen, dem ich meine Mittheilung machen könnte?" Und wenn dann der Pförtner den Bescheid gab, daß Niemand im Hause sei, so wußte er, waS er wünschte, und richtete seinen Plan danach ein. Vor einem Monat stieg er mit Doumour in einem Gasthof als die Brüder Charles und Roger Berthier ab, angeblich, um Arbeit zu suchen. Die Arbeit fanden sie in einem Sause der Champs Elysees: mdessen wird ihnen jetzt wohl auf längere Zeit eme andere Arbeit zu Theil werden. Gemeinnütziges. Warzen zu vertreiben. Als vorzügliches Mittel gegen Warzen gilt Seifenpflaster in Stangen. Man bestreicht ein Läppchen damit, legt dasselbe aus die Warze und wiederholt dies so oft. bis sich die Warze von selbst herauslöst. Geschirr, welchesgespr ungen ist, wasserdicht zu machen: Man mische halb Asche, halb Hammerschlag, beides fein gesiebt, und bereite mit Eiweiß davon einen Teig, mit welchem man die Ritze von außen bestreicht. Man läßt die Masse an der Luft trocknen; sobald dies geschehen, ist auch das Geschirr wasserdicht. Stockflecken. Man vermischt einen Eßlöffel Kochsalz , mit einem Theelöffel, gepulvertem Salmiak und löst beides in zwei Eßlöffel Wasser auf. Mit dieser Mischung bestreicht man wiederholt die Stockflecken; hierauf hängt man das Wäschestück einige Stunden in die frische Luft und aiebt tä erst dann jur Mische. . .....

JungeHundebonder M u tt e r z u e n t w ö h n e n ist für erstere mit mancherlei Nachtheilen verbunden, da sich in der Regel bei den kleinen

Thierchen dann Verdauungsstörungen bemerkbar machen. Am besten gedeihen die Jungen bei Ziegenmilch, da diese toenig zur Würmerbildung beiträgt. Kuhmilch, besonders ungekocht, ist nie zu reichen, da hierdurch die Vermeyrung der Würmer begünstigt wird. Dagegen kann man gekochte Milch mit Haferschleim verfüttern. ZumRelNlgen roher Schafwolle dient Seifenwasser mit einem Zusatz von Pottasche oder kohlensaurem Ammonium (Hirschhornsalz). Sollte durch wiederholte Behandlung mit diesen Mitteln der Geruch sich nicht entfernen lassen, so ist Benzin zum! Auswaschen anzuwenden. Das Verfahren wird im letzteren Falle aber kostspieliger. Gegen schweißige Hände empfiehlt sich, Morgens und Abends einen Kaffeelöffel voll Seifenspiritus zwischen den Händen zu verreiben und über Nacht waschlederne, innen mit Talkpulver bestreute Handschuhe zu tragen. Dem namentlich bei Handarbeiten sehr lästigen Schweiß der Hände begegnet man durch öfteres Einreiben der letzteren mit Speckstein. Gegen Insektenstiche hilft bedeutend besser und sicherer als Salmiak, Jodtinktur. Ein oder zwei Tropfen davon auf die Wunde gestrichen, vernichten das Gift bald. Wenn auch nicht sofort nach dem Stich angewendet, hilft Jodtinktur noch immer, ja sogar dann noch, wenn der gestochene Theil schon geschwollen ist. S i l b e r a u f bequeme Art zu reinigen, legt man es auf 5 10 Minuten in heißes Wasser, das man von den gekochten Kartoffeln abgegossen. Dann nimmt man es heraus und trocknet es mit einem weichen Tuche ab, worauf es wie neu glänzt. Dieses Verfahren greift das Silber weniger an als das gewöhnliche Putzen mit Kreide. Teppiche zu reinigen. Man löst eine Ochsengalle in heißem Wasser auf, taucht eine weiche Bürste in die Flüssigkeit und bürstet damit den Teppich. Der entstandene Schaum wird durch Nachbürsten mit reinem Wasser entfernt. Zuweilen wendet man auch eine schwache Lösung von Salmiakgeist oder Soda an. Andere Frauen legen die Teppiche aus kurze Zeit auf nicht zu matten Schnee. RathschlägefürdieSchonung der Augen. Es ist sehr schädlich für die Augen, wenn man lange ununterbrochen auf eine nahe Sache sieht (ein- Handarbeit oder ein Buch); man muß öfter davon aufblicken, zu einem ferner gelegenen Gegenstand. Ferner ist es den Augen nachtheilig, in gar zu hellem Tageslicht zu arbeiten oder lange auf den blendenden oder vom Schnee reflectirten Sonnenschein zu sehen, wie auch in die grellen Blitze. Ebenso angreifend für die Augen ist matte Beleuchtung, das Licht dünner Kerzen. Zwielicht. Mondschein u. s. w.; man vermeide es, dabei zu arbeiten oder zu lesen. Ferner lasse man sich nie das Licht in die Augen fallen, weder das Tageslicht noch den Lampenschein; vor letzterem schütze man sich durch einen Schirm. Es stärkt die Augen, wenn man sich gewöhnt, durch Fernrohre und Vergrößerungsgläser zu sehen, ohne eines der Augen dabei zuzudrücken. Wohlthuend ist es, die Augen öfter? mit reinem, fließendem Wasser zu waschen. Reinigung und Putzen des Kochgeschirrs. Emaillirte Kochgeschirre, die grau geworden sind, kocht man mit Seifenstein aus. wodurch sie ihre weiße Farbe wieder erhalten. Man füllt das betreffende Gefäß bis an den Rand mit lauwarmem Wasser, thut auf ungefähr 3 bis 4 Quart Wasser einen halben Eßlöffel Seifenstein und läßt dies mehrere Stunden kochen. 2ann wäscht man das Gefäß gut mit Sodawasser aus und spült mit klarem heißem Wasser nach. Kupfer-. Messing- und Blechgeschirr hält sich wochenlang blank, wenn man es auf folgende Weise putzt: Auf ein weiches leinenes Läppchen nimmt man ein wenig Putzpomade und taucht dies etwas in Petroleum, welches man zu diesem Zwecke in einen kleinen Napf gießen kann. Nun reibt man den zu putzenden Gegenstand damit über und dann mit einem trockenen Lappen und Putzkalk so lange kräftig nach, bis der Geaenstand völlig blank und glänzend ist. Vom Inlands. In es nein Bergwerk am Sacandaga River, bei Hadley, in Saratoga Co., N. F., ist Goldquarz, gefunden worden, welcher per Tonne $26.87 reines Gold ergab. Von einer Kuh aufge spießt und gegen die Wand eines Stalles geschleudert wurde ein 13 Monate altes Söhnchen des Farmers I. Reidler in "Frostburg, Md. Als man das Kind aufhob, war es bereit todt. EinAntifluch-Vereinist in Owingsville, Kto., in's Leben gerufen worden. Jedes Mitglied verpflichtet sich, für jede Uebertretung der Ver einssatzungen fünf Cents zu erlegen, und dieses Geld soll zu.wohlthätigen Zwecken verwendet werden. Eines der ältesten Hau. ser in Worcester County, Mass., die aus dem Jahre 1695 stammende Wilder - Heimstätte, ist durch Feuer zerstört worden. Ein Farmarbeiter, Edward Griffin, hat bei dem Feuer anscheinend lebensgefährliche Brandwunden erlitten. Farbige in Columbuö, S. C., haben nahezu drei Viertel von einem Kapitalfonds von $100,000 bereits aufgebracht, mit welchem sie in jener Stadt eine Baumwollenspinnerei errichten wollen. In derselben werden sechshundert ihrer Rassengenossen tagein tagaus Arbeit haben. Für Unterhaltung der Sträflinge in dem Zuchthause zu VoisS. Jdaho. scheint recht auögiebig ßcforat ja. weiden. Di dunkeln. C5-

ienmllnnern wurde gestattet, aus ihrer Mitte zwei Teams" zu bilden, welche an jedem Samstag Nachmittag Baseball spielen. Eine gewaltige Preissteigerung der Ziegen in Victoria, B. C., hat das Goldfieber im Gefolge gehabt. Für Schneiderthiere". ! welche auf den Saumpfaden vonKlondike sich gut zum Transport von Lasten verwenden lassen, wurden $50 per Stück geboten und zu diesem exorbikanten Preise wurde der Markt schnell geräumt. NichtwenigeralsLOOAnklagen sind von den Groß - Geschworenen von Marshall County. W. Va., gegen den Schankwirth Michael Callahan, dessen Local unweit von Wheeling belegen ist. erhoben worden. Als Denunciant fungirte ein Schnapsbruder, der seit einem Jahre Tag für Tag in Callahan'ö Local gezecht und sich jetzt mit einer Anzeige revanchirt hat. $4,400 in guten, blanken $20 - Goldstücken wurden in den Unterkleidern der 70 Jahre alten Bettlerin E. I. Van Düsen in San Francisco gefunden, als dieselbe in einem dortigen Hospital einer Leibesvisitation unterworfen wurde. Die Alte ist ln genannter Stadt allgemein als professionelle Bettlerin bekannt und lebt ausschließlich von milden Gaben. Eine Einbrecher ohne Leine ist dieser Tage in das Zuchthaus von Richmond, Ba., eingeliefert worden. Der Mann heißt Roß Ca.rter. ist ein Neger und war vor- einigen Jahren das Opfer eines Unfalles, der Die Amputation beider Beine erheischte. Das Verbrechen, dessen er überführt wurde, war ein Einbruch in eine Wirthschaft, in die erNachts eindrang, nachdem er ein Panel aus der Thür herausgesägt hatte. Nicht weniger als 178 L ebenöjahre zählt zusammen ein Ehepaar in Boston, das jetzt seine FlitterWochen verlebt. Der junge" Ehemann. Benjamin F. Hunt, ist erst" 88 Jahre alt, während sein Weibchen, Julia A. Sherman aus Watertown, bereits das 90.Jahr erreicht hat. Beide

sind verhaltnlßmaßlg gut conservnt und die junge" Frau soll mit irdischenGütern zum Betrage von $1.000,000 gesegnet sein. Selbstmord begangen hat der 90 Jahre alte Whiting G. Miner in Falls Village. Conn.. einer der angesehensten Männer im nördlichen Connecticut, in Folge eines Traumes. Der seit längerer Zeit leidende Greis träumte, daß er vollständig genesen iväre, und erfreute sich im Traume der höchsten Glückseligkeit. Beim Erwachen war das geträumte Glück ,:a!Ur lich verschwunden und, darüber verlweifelt, jagte er sich eine Kugel durch den Kopf. Manch' ein Ehekrüppel, dem ein Feldwebel" als Eheweib beschieden ist und der sein Loös nicht shne Unrecht beklagt, mag mit Staunen die Botschaft vernehmen, daß ein muthiger Mann in Tennessee, der Repräsentant von Marshall County, T. Leigh Thompson, sich mit einem wirklichen und leibhaftigen Colonel" verlobt hat. Die Braut. Fräulein Nellie Ely. hat nicht etwa blos in derHeulsinner" den Oberstenrang, sondern derselbe ist ihr vom Gouverneur Taylor, gu dessen Stab sie gehört, verliehen worden. Ein Pferd, das beinahe Menschenverstand besitzt, nennt Samuel Webb in Greenport, L. I., sein eigen. Jeden Morgen, sobald das Thier angeschirrt ist, geht es ganz allein zu dem Laden seines Herrn und wartet auf der Straße, bis es gebraucht wird. Wider Erwarten erschien das Pferd neulich Morgens nicht, und als sein Herr nach dem Thiere suchte, fand er dasselbe in der Schmiede. Unterwegs war dem Pferde ein Hufeisen losgesangen und ehe es zur Arbeit kam. wollte es den Schaden repariren lassen. Vom Auslande. Ein eifriger Statist jtlker hat ausgerechnet, daß m Deutschland 682.101 Menschen leben, die den Namen Müller führen; der 73. Mensch in Deutschland ist mithin Müller benamset. .Eine Veteranin a u ö den Befreiungskriegen lebt noch in dem Orte Hörsten (Landkreis Harburg). Es ist dieses die Wittwe Anna Wendt. Sie-war als sechsjähriges Kind mit auf dem Schlachtfelde von Waterloo. DieMagyarleler Bauern Joseph Kulas und Johann Molnar geriethen in Streit, weil Ersterer der Frau Molnar's nachstellte. Es kam zu einem förmlichen Zweikampf mit Mistgabeln, bei welchem Molnar seinem Gegner den Hals durchbohrte, so daß Kulas sofort starb. Einen Vortheil von dem Aufenthalt des Königs von Siam hat die Stadt Chemnitz gehabt. Dort sind für die 800 Frauen des Königlichen Harems seidene Strümpfe bestellt worden. Die nach angegebener Zeichnung hergestellten Strümpfe zeigen oberhalb deö Knies den in weißerSeide gestickten Elephanten von Siam. ' In einer ostschweizerischen Gemeinde wurde ein Bürger anläßlich der Steuerrevision etwas höher geschraubt. Darüber ergrimmt, äußerte er sich u. A. öffentlich: D' Hälfte vo de Gememderöt sind Narre.Das ließ sich natürlich die gestrenge Obrigkeit nicht gefallen.stellte denSünder zur Rede und verlangte, daß er die bösen Worte zurücknehme. Er that es auch mit den Worten: D' Hälfte vo de Gemeindröt sind sei Narre." Nach den im Gänsemarsch einherziehenden ReclameGentlemen, die entweder ihre Annonce herunterleiern oder auf ihren echten oder unechten Kahlköpfen herzeigen, hat der Reclame - Phonograph auf den großen Boulevards in Paris seinen Einzug gehalten. Ein elegant geNeideter Herr tritt auf die Terrasse eines Cafe, stellt ein schwarzes Kästchen auf den nächsten Tisch, befestigt einSchallrohr daran, und nun geht'S loS: der Yhsnozraph ruiUrt das. czn Pro-

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An intelligent matron, a resident of ithaca, N. V., makes !t verjr plain to all her neighbors that she thinks there is no medicine like t IRSpsnms laMes

She believes that they saved the like of her son, a boy of twelve, who had been taken sick with what the doctors called liver trouble and catarrh of the stomach. She says that after treating him a year, without doing hira any good, the doctors gave him up to die. About that time his uncle, who had had experience whh Ripans Tabults and found that they had done him much good for catarrh of the stomach, insisted that his nephew should try them. After they had been taken two months, aecording to directions, the boy was able to go to school and four months after he began taking them he replied to an inquiry : " Why, I am just as well as ever I was."

Gramm eines Tlngel - Tangeis uno gibt zum Schluß noch ein Couplet des neuesten Gassenhauers d'raus. Der erste Versuch, der mit dem ReclamePhonograph unternommen wurde, ist vollständig geglückt, so daß die Ohren der anwesenden Boulevard - Bummler in ernster Gefahr schweben. DieVesucherdesoesterrelckZsck'en Abgeordnetenhauses kommen immer auf ihre Rechnung. Die ser Tage brachte eine Sitzung zwar nickt den kleinsten Skandal, sie verlief sogar stellenweise etwas monoton; gegen das Ende der Berathung kam aber ziemlich viel Heiterkeit in das Haus. Zwei Redner, welche sehr ernst die Nothstandsvorlagen besprachen und dabei auch auf das einqehendste das Referat des Ackerbaumimsters behandelten. leisteten einige Sätze, welche das Auditorium mit homerischem Gelächter aufnahm. Der eine Redner sagte: Die R e b l a u s ist das Steckenp f e r d, auf dem der Herr Ackerbauminister immer herumreitet", und ein zweiter Redner erklärte mit weithin tönender Stimme: Die hohe Regierung sollte endlich die verlausten Gärten in die Hand nehmen." Einunterirdischer Gang wurde zu Schweidnitz bei den Schacht-, arbeiten für den Bau des Verbindungsgeleises zwischen den beiden Bahnhöfen auf dem Neumühlwerke aufgefunden. Er dürfte aus der Zeit der Religionskämpfe in der Stadt Schweidnitz während des 30jährigen Krieges stammen. Wahrscheinlich ist der aufgefundene Gang ein Theil des unterirdischen Ganges, der, wie van der Beide in seiner Erzählung: Die Lichtensteiner in Schweidnitz" berichtet, zur Zeit des 30jährigen Krieges und auch noch nachher vom Grundhofe in Schweidnitz nach dem Schloßparke im benachbarten Croischwitz geführt haben und von den evangelischen Bewohnern der Stadt Schweidnitz, die heimlich ihre Andachten zur Zeit des 30jährigen Krieges im Schlosse zu Croischwitz abhielten, benutzt worden sein soll. Bei Anlage derFestungswerke um Schweidnitz durch Friedrich den Großen in den Jahren 1747 bis 1753 wird dieser Gang theilweise zerstört worden sein. Welch krasser Aberglaube noch in vielen Gegenden des Elsaß herrscht, davon gibt eine drollige Hexengeschichte, die vor dem Zaberner Schöffengerichte verhandelt wurde, wieder einen drastischen Beweis. Ei nem Bauer in einem Dorfe des Kreises Zabern waren vor zwei Jahren zwei Pferde plötzlich eingegangen, und auch sonst hatte er in der letzten Zeit mit seiner Viehzucht vielfachUnglück. Diese Unfälle , führte er indeß nicht auf na türliche -Ursachen zurück, sondern nahm an. daß zwei andere Bauern, die es nach seiner Ansicht, mit dem Teufel zu thun hatten, sem Vieh verhexten. Sic sollten sich Nachts als Hunde verwandelt haben und. Ketten nachschleifend, in seinenStall gedrungen sein, wo st den Pferden die Nieren eindrückten Dieser Unsinn fand, bei den einfältiger Dorfbewohnern auch Gläubiae. uni die Hexenmeister kamen in schlechter Ruf, sodaß sie mit einer Beleidigungsklage beim Gericht Hülfe zu suchen gewüngen waren. Bezeichnend ist auch daß jener aufgeklärte Bauer sich be Krankheiten seines Viehes nicht an ei. nen Thierarzt wandte, sondern ein Hexenmeister in einem benachbart Ort um Rath zu fragen pflegte. Cascaret stärkt Leber, Nieren und Eingeweide, SS erregt keiner-

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wärmt, lindert, erleichtert und hellt

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisn $ bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia Abgang Postzug 7") Ad Expreß 11 2 rn Expreß 12 Nm Lomodation 7 20 $rn Exrreb 4 00 31m Expreß 10 Pm Ankunft Expreß 5 40 Tm Expreß 44o Nm Accomodation 10 00 Vm Erpreß 2 35 Nm Schnellzug 7 IS Vm Accomadatisn 1 20 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. JndianavoliS und Cleveland Diviston. Abgang Expreß.. 415 2? Sxpreß 6 35 23m Expreß 9 30 23m Limited Expreß 11 15 23m Expreß 6 25Nm Ankunft Expreß 3 10 Nr Expreß 11 30 23m Limited Expreß 8 45 Ab Expreß 6 00 91m Erpreß 10 50 Hm St. LouiS Diviston. Abgang Expreß 7 30 23m Limited Expreß 11 45 Vm Expreß 11 20Nm Expreß, täglich 3 50 Nm Ankunft Expreß taglich 4 05 23m Expreß . . 10 30 23m Limited Expreß 5 30 Nm Expreß 6 10 23m Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 23m Accomodation taglich 6 30 Dm Accomodation 10 50 5m Postzug 2 45 Nrn Accomvd. (nur Sonntags). Accomodation 5 30 Am Ankunft- Rushville Accomodation. Postzug 11 40 23m Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 23m Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 11V5NM Chkrago und Cincinnati Diviston westlich. Abgang Accomodation 7 10 23m Scbnell.Vost 11 45 Vm Lafayetle Accomadation. . ..515 Nm Schnellzug 12 30 23m Ankunft Schnellzug 3 30 23m Lafayette Accomodation ...10 30Vm Cchncllpost 2 35 Nm Accomodation 5 45 Nrn Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 15 Nm Danville Accomodation. ... 4 35 Nm Expreß 11 45 Vm Ankunft Expreß 3 33 23m Danville Accomodation. ... 10 20 23m Expreß 2 42 Nm Ekpreß 16 Nrn Peoria Division östlich. Abgana Expreß 6 20 23m Accomodation Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 35 Lrn Accomodation Expreß 9 00 31m Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 23m Expreß 1 20Nm Expreß 7 00 91m SchnellExpreß Ankunft Schnell'Expreß Expreß 10 20 23m Expreß 2 40 3cm Expreß 6 00 3cm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. . Jndianapsttk Division. Abgang Expreß 6 00 3cm Columbus Accomodation.. . 8 30Vm Expreß 6 50 23m Richmond Accomodation... 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Vm Schnellzug 8 00 23m Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 16 Nrn Expreß 6 60 3cm Expreß 10 15 Nm Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß 11 35 23m Expreß 12 35 5cm Ankunft Expreß 3 3om Expreß 3 20 Nrn LouiSville Diviston. Abgang Expreß 3 40 23m Louisoille Accomodation... 8 13 Vm Schnellzug 3 25 3cm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 15 Vm Schnellzug 113123m Accomodation 5 50 Nm Spezial täglich 12 25 Nrn Cincinnati, Hamilto und JndianapoliS. Abgang Erpreß 3 40 23rn Cincinnati Accoknolotion ..1045 Vm Expreß 7C5 Ab Expreß 4 45 9cm Expreß 2 45 9cm A iknft Accor.iodation 11 55 23rn Expreß 12 45 Vm Expreß 7 50 Nm Expreß 10 20 Nm Erpreß 6 50 23m Indianapolis und Bink-ermeS. Abgana Expreß 8 15 Vm Vincennes Accomodatio .. 4 00 Nrn Ankunft Vincennes Accomodat o10 40 Vm Expreß 4 58 Nm Cincinnati, Wabafh und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm Expreß 11 15 23m ErvreS 4 50 Nm Ankunft Expreß 25Vm Expreß aiom Expreß 8 453cm Indianapolis, Deeatur und Western. Abgang Expreß . 815 23m . 3453cm .11 10 5cm Accomodation Schnell'Ervreß Ankunft Schnell'Expreß . . . 3 35 23 ecomovattoi Erpreß ..10 40 V .. 4 4?Lm LouiSville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß 12 65 23 xpre? s ss scrn Monon Aceamaatta Ankunft Expreß 3 8023m cm cm . m 9 2VIUN zcrnoon Erpreß 7 45 3cm The Twentieth Century,

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